URKUNDEN DER STADT GOTTINGEN AUS DEM XVI. JAHRHUNDERT. BEITR. ZUR... IP Digitized by Google Einleiiung. NirJtf ohne Stolt darf Gottingen auf die Aiishciditmj ^^ehins stridtischm Archivs blicken, cine Ausbeulung, wic sie in (jleirhem zeitUchen Umffmfjc hrine der Nachbarstddfe anfstiweisen hat. Mit den vorlirifcndm Urhundm mr BraunschiVf'ifiiscli - Liine- hurgiscJien Geschidite aus dem Archiv der Stadt Gottingen nherschreitet die VerdffentUehioig der Gvttinger Arehiv-Sehdfze die SchiveUe des 3Iiffel(dfers und versefzt uns in die Ihdnien eincr neuen fieschiehfliehen Entwicklung , einer Epoehe darch- greifcnder Verdndcrungen in der Gestaltnng der Verhdlinisse in Stadt utid JMud , auf politi^iehem , soeialem und religiiisem Gebiete, dcrcn Ansgaugspunkte mit dem SddAiSse dieses Bandes hereits dctdlich vor die A ugen treten. Wie die Editionen aus dem Gottingcr Arckiv in der Stmlt Gottingan ihrcn Mittelpunld finden und in erster Linie filr die GeschieJde der Stadt in Betrmdd hommen , so gehiihrt hei dent vorliegr^nden Tlnternehmen auch den Vertretern der Stadt das Verdienst der IniticUive. Bereits vor Jahren hatte Herr Biir germeister Merkel Herm Br. Hdhdbaum , den Herausgrhfr des Uansiselien Ur- Jcundenbiichs , der danuds seinen Wohmitz in (riMingen hatte, WH eine streng wissen-schafttiche Nemrdnung des Studtwckivs ersucht. Selbst nirlif in der Lage dem Wunsehe 211 folgen, fordeHe llerr Dr. JIdhlbatm m^ich im Jlerbste des Jahres 187 T) zur Eehermihme der Ajbeit auf^ indem er ziigleich in einer Eingabe an den stddtiscken Magisirat die Grundziige des Systems darlegte, ivclcJies filr die erspriessliche Pflege der Urkunden massgebend scin sollte. Der Magistrat und das Collegium der Herren J^iirgervorsteher tvaren im Frinzip durcJums einverstanden. -Es gait, mtweder durch Ordnuny des Digitized by Google — IV Ardiivs die hequeme Bmutzung desselhen fiir die Wissenschaft eu ernwglichm oder dber durch weitere Verdjfcntlichungen die M'forschung der stddiisdien Geschkhte zu fordern. Die Ent- schmdung gab das von dem tm die niedersaehsisclic GeschieJUs- forschung, inshesondere tm Hie G^tHnger Lokalgeschickte hoch- verdienim Herm JDr. Chtstao Sckmidi m Salbersktdt 1863 und 1867 hermtsgegdfene Urhmdenbuc^ der SMt QdtHngen, wdches Materialim 0ur GeschtdOe der StaM vm dm (tU^ten ZeUm Ins gum Jdhre 1500 umfasst. Erne Fortseteung dkser Sanmhmg er&Mm iimsoiotiiiMsftefm^er^fter, iiU das Sf^m^Ms^ Werh nur ekien aiussermf Jeemm imeren Absehluss gefundm hatte. Die iiirhmdUche Grundlage fur die ErhennMss der folgenden JEniuntMmg, die fwr die Qest^iiMe der &aM ems Urf emsehneidende Bedeuiung gew^ S (uif 8 Jahre uhemmmou Scftuteherrsdiaft^) Ober die Studt (roUingen auf irrlfrrc 12 Jahre. Ardi. 88; Or', m. S. Gedruckt: JSdmidt, UrhMdenbuck der Stadt Guttmgen II, N. 399, 3. irm Od. ;28. Ilerzog l^ricJi rrrsprirJd doi Sfiindoi mn Oltrruudd, lutch- dciii ihm dif'se vine ausscroydtntiiehe durch ihrr Vcrordtirtm zii erhebende Landsfener von jr 1.^)00 fl. 0 7 Jan. IG (am sonnaveiule iia Felicis in pinris). JIcrzu\t sin do fjinlrr i^riTiiH 4 ink. in dcr ytoyn- molrii 1) II. ill ilor WcnderniolfH. cf. Schmidt a. a. O. I, N. 240, 241. *) Nadiachrift: Dus8C8 Icynfi halvcii und audurs in doni Hclmold Kokes misenn jnnchor vorbonant to eron wofi vorzochget, darto ans 1 luk. is gornkcnt , dc wy von denrogen dem genanten Holmold hebben np sin eraoikeut gegovon. Digitized by Google — 7 — Luneborgk herzogen Otten seligen son. Unseni gonstigen wiUeo zaTor. Enameii lieben getniwtti. Wir habeii itennt eynen brief an fiye hern prelaten mansdiaft und Btedde des lants za Gottingen uDgeferliget mit bevel, das unser bot denselblg^ uch ubberantwurten solle ufzabreohen imd za TorleOen der zavorsicht, ir Tvissent in den dingen staitlicher za geberen dan die andem hoabter gemelter lantscbaft. Der- wegen mit emstiicher bit begerende: ir wallent ucb in ent- p&ngunge Bolchs briefs noitdorftiglich za betracbten and zn nbberwegen in solichem dorinne verlubten tan alfio bewyOen, das die andern houbter and gliddere in korzem bie ach erschienen udcI solicher unser scriftlichen meynunge, im brieve and dor ingelegten copyen scbriftlicb angezeigty grant- lich wissen entpfangen und uns des sempilich ire and uwer meynunge \N'i(klerumb yerstendigen mngen, als wir uch glonben solichs tun werdent. Kompt uns zu gutliclieni danke widderumb gutiglich zu betrachten. Datum Zcelle ufiritag nach Bartolomei anno domini etc. tercio. ixmc2MA«[;^H£cfte» Fol. I; Or. m. 8. 10. 1503 Aug, 26. (Me. IJersog HeinriA der MUUere von Limelmrg an die Sta/tide des Latides GeUmgen : vcrlan(jt auf Qrmd des 1491 vm Hm mit (km verstorbenen Hcrzog WiJhcJm und semen Sohncn auf 12 Jnhrc (fcschlosscmn geheinen Vcrtrages, dass semen Vettem kerne unbedingte HukUgung geieistet werde\). Ben eddelen virdigen in got erbem duchtigen undo ersamen unsem lieben andechtigen undo getruwen fryhem prelaten manschaft undo stedden des lants zu Gottingen semptlich') undo besundem. Yon gets gnaden Henrich hertzog zu Brunswig unde Luneborg seligen hertzogen Otten son. Unficin gunstigen gruO gnedigen willcn unde alles gut zuvor. Eddelo') yHi- digcn in got erbem ducbtigcn unde ersamen lieben an- dechtigen unde getruwen. Nachdeme unde als wir ucli (lurch unser geschichten rete deOmals uf dinstag^) nach Dionisii im eynundenuntzigstou jure der myndern^) zael uf sonder- liche vortracht zwischen dome hocligehom furstcn etwen hem Wilhelmen, dem der almechtige*) gnedig sy, hem Hen- richen unde hem Erichen hertzogen zw Brunswig unde ef. Raoemann in der Zeitsihrift d. histor. Vereins fur Niedersadtaen, 1S60, p. 182 ff. -) B; fruntplich A. ») (ddeler A. *) Oct 11. cf. Schmidt a. a. O. 11, p, $6^^364. *) A; weuigoston «) B; alnicchtiger A. Digitized by Google Luneborg etc. unOern liben vettern unde unfl vigmcht myi iinBer gerechticheit, so it* uns Torwant, an den gnanten unOen vettern hertzogen Wilhelmen zeligen lobclidier gedeclitiiisse erblicb gewyst haben ; wilche vordracht zwischen iren liebden iinde uns zwelf jar stehen unde duren solt unde wiewoil wir uch erblich obberwyst haben iif giitcii glauben, das solt uns an unOer erblichen gerechticheid doch nnvorfenglich unde mwcbeddelich syn in maissen das die ▼ortrachta brieve zwischen ine unde unfi damber gemacht myt claren worten gnuglich antzeigen; der wir udi zw wyter underrichtung hirinne yorslossen warhaftige copien zuschicken. So dan nw die zwelf jarc uf vorgangen pasken verschienen gweist sint und gnaiiter unscr vottcr seliger hertzog AVillielm iu got stcrblich vorscbeidcn, ist unser gutlicb gesinnen unde begerung bittcnd an iicli seinp[t|lich unde bcsunderu ir wullent in ansohung bcrurtcr anzoigun.Lre ' ) unlk'rcn vettern keyne lioldunge tun , die uns unde unOei ii erlieii an unscr ge- rechticheid zur helfte des landes nachteil ai^proch liinderungo adir scliaden gel)eren niocht, sondcrn uch dorinne alOo zu halten wic uch woil lugen unde gezynien woU , als uns nit zwcifclt, ir werdent uch der gebur allinthalven flissigen. Knmpt unO von uch zu anneniingen dengliclien geialleu, dar-) wir umb uch sem])tlich unde besundern in gnaden unde alien guten zu erkeimeii nicht vorgessen wollen. Wie- woil wir uns vorsehcn, ir werilent uch des gutwillich hewysen unde unscr zu unser gerechticheid audi gedenken, so hegeren wir ducli uwer beschrevcn antwort-^). (iegf^lten in unBerni sloB Zcelle uf sonabent nach Bartholomei anno duiiiini etc. tercio unter unserm ingesegel. LandschaftUches Vol. L Cop. {A). JJaselOst eine zwdte dialektisdt abumchwde Cop. (B). 11. [jr)03 Ende AwjJ Odttinycu (in [llersoij Ilcinrich den Mittlcrcn von Li'uie- hiirg] : tveUjcii sich , N. 10 zu offnm und die auf das Vcr- hultniss d€s Tjindcsfiirsten zuni Ixmde hezuglichm in seiner Verimkrung btfhidlichen Urkunden alfsdiriftlick mUssutheUm*). Hochgeborn irluchtide furste gnedige leve her. Wu juwe gnade nns itzund geschreren und eynen bref an dnsse lantschup holdende nptobrekende iinde to yorlesende etc. togeschicket 9 hebben wy vorstanden nnd. weren, wor wy ummerst mocbten juwen gnaden denste und willen bewisen, auczeogungc A. *) dat B. antwait A, *) Dieser Entvmrf wMnt mdkt ausgefuhrt Mi Mt». — 9 — ties in l)eredichoHl truwlick ;^a'iieigt. Avorst dowile sulk bref an (le etldelen wer(li<^on orbani und ersani IVylicni piclateii manschup und stt'dc diisses landes liilt, hebben juwe ^niade sulvest aftonemendc, wes uns in dcni sulken bref to oepende und de andern vorgnant to ])esebeiden(le wil geboren edder to donde syn ; liel)beu av[e]r umnie juwer gnaden boden niit densulven juwer gnaden scbriften an de cnde^), dar siek dat gelmeren wil, gewiset unde willen unsers deils, wanner de wedder an uns langen , uns fort derwe^en nicht anderst denne wu sik eigent und dcr gebore lieldjen und liolden. So-) ok gnedige leve liere in andern scliril'ten begeren juwen gnaden , wat wy von breven by uns bedden , de etwen des landes to Gottiugen lialven twiseben unOer gnedigen berscbup geinaket und hinder uns gelcclit weren, geloflike avescrifte totoschickende etc., syn nicht weynigcrs itwelke breve der- halven, de Torgescreveue unsc gnedige herschup allenthalven belangen, by uns to behoif der erli^en stede dusses landes gelecht, binder den juwen gnaden aTescrifte to gcvende una (so juwe gnade sulvest ungetwivelt erkennen konen) nicht wil gefoigen. Sunder wanner juwer gnaden daranne gelegen weren svSker breve inneholt to erknndende, mochten juwe gnade den^cgen by de andern und uns schicken de to be- sehinde und behorende. Wes wy denne unsers deils in deme juwen gnaden torn besten ummerst vorfoigen konen, schullen juwe gnade uns gantz wiUich und gneigt sporen. LandeduifUkhea VaL I; Entwurf. J2, 160,'} Dec. 7 (octava s. Andree apostoli). ]uiih(c/c (III Norf/frinf : rriinivrt, (((lss (Im runt si'/non llnfli- iininnni in (jitlcuhnni ficrtfrsldlf. Anyefiihrt : JUidr, Gesch. des Jiundcs d. Sdcli.scKslddfc, ForsduDiycn z. deutsch. Geach. 11, p. 268. Jlier dalirt: am Mittwodieu iiacb (Vj Antonii. IS. 1504 AprU 29. Der BM verJcauft dcni Knajjpen Hans von Grone die NtOeung des Amies Friedkmd fur 3500 ft, auf 3 Jdhre^). AVy Simon Giseler de eldere Simon von Medhem Hans Wyschemans Hans Stockeleff Henrick Hummen Henrick Witzenhusen Tile Greyen Wilhelm Elockener Henrick Giselers nnde Henningk Lindemans raidmanne to Gottingen bekennen opinbar in dussem breve, dat wy von unser nnser nakomen ') Woi dfis VerUagim* Vorlage: under wegen, wd veretMdfen fur auder wegen m 83. *) cf. unten N. 46$ und Schmidt a, a. 0. H, N, 106 u. p. 70 Aim. Digitized by Google — 12 — in nnBeim rade nnde unser stad gemeinheid wegen rechts tinde redelickes kopes hebben Torkoft unde jeginwordigen in kraft dusses breves vorkopen dem yesteii Hanse von Ghrone Ghintzels zeligen sone knapen syuen erven und erfnamen de woninge brntinge nut upkome und gefelle der boroh unde ganzen gericbts to Fredelande, wu de syn in dorpem for- werken lande boven boyvendensten plicbten broken unde unplicbten kormede berwistbeden meybeden meigergelde tegiden molen, in bolte in felde viscben water und weide ersocbt unde unersocbt in aller mate, so uns de von unserm zelig[e]u gnedigen junkhem von BrunBwick vor tiden vor- scbreven unde ingedan is; darto de nut unde brukinge des entilen tegiden to Mecbehnefibusen ^ ok des forwerkes unde t^den to Elkersbusen, so dat allet vor tiden vom stifte torn Garden vor den wageii^ den datsulve stifte an dat bofi to Fredelande plegen to scbickende, darbin gedan unde over- gdaten is, docb utbescbeiden den denst unde plicbt des for- werkes unde glides to Neddem Jefie, dat bir bevom Giseler von Munden dem jungem zeligen von uns gefryet is, unde ok den denst unses gudes unde forwerkes darsulvest gebeten de Blabacb, docb dat de meiger dessulven gudes de andem plichte, de sick darvon geboren welkerleye de syn, don unde plegen; ok dat de meiger des gudes to Lutken Sneyn dem stifte Reynebusen tobeboricb, dat itzd Hans Brader frucbtiget, alle jarlikes twey mk. unde dat de meiger des gudes to Ballenhusen demsulven stifte ok beliorich, dat nw tor tid Cord Heddenbusen under dem ploigc heft, alle jerlickes eyne mk. vor den denst^ dewile Fredelande in unOem banden unwedderkoft is, an dat buO to Fredelande geven in maten dat so twisclien den von Reineliiisen unde uns besproken is ; docb dat de andern jerlicken plic litc unde gebore, de darvon gaii, so dat sufl lange is Lr('S( licin, ok gedan unde vorplogen werden : allet vor driddebalf dusent gude geneme Bynsche fl., de uns von dem vorbenanten Hanse von Grone an reidem golde well betalet unde von uns fort in unser stad witlicke nut unde fromen gekart unde angelecbt sia Berwegen wy nw von unser unser nakomen in unserm rade unde unBer stad gemeinbeid wegen bebben Hanse von Grone vorgenant synen erven unde ednamcn de borcb unde woninge des buses Fredelande sampt der brukinge unde upname der gefello unde upkome vorgerord vor dusse vorgemelden driddebalf dusent fl. wolbedacbts modes und mit gudem berade ingedan unde overgcantwordet rauwelick to liebbende to besittende unde na alle orer nottroft to gebrukende dusse nebist na enander folgende dr^ jar, de uppe pascben nebist vor- Digitized by Google — 13 — ^(an^^en^) angefran sin unci so fort na enandcr dnron schiillen. Des sclmllen uiule niogcn desulven Hans von Gronc syne erven unde erfnamen de borch Fredelande nw von stunt innemen unde sodanii tid over niit portenern torneman wechtern do<]jende knecliten unde anderni i^'esinde so des von noden will sin nil alle orer macht un(l(3 niogelicheid truwelick he- stellen vorwaren unde vorsorgen, dat uns unde one de nicht vorlustich noch afhendich en werde. Desulven portenere wechter unde gesinde se alle to unser hant unde der borch behoif, de so in bestellinge unde vorwaringe to hebliende, made schullen in eynes von uns darto vorordenten jegun- wordicheid laten loven unde sweren, so vaken des to donde unde se de annemen sunder geverde. Und ef de borch Fredelaade dorch hode wachte odder andere des vorgeschreven Hanses edder siner medebeii[omteii] yorsiimemsse gewunnen edder in der gestalt one afhendich worde, dewile de sulke jartael in oeren banden unde vorwaringe were, so scholden one sodane driddehalf dnsent fl. vorgerord dar entjegen vor- loren, so dat wy one darto to antwordende ganz nnbehaft nnde unTorplichtet, sunder redelofi scholden syn. Velle ok heftich angest mminge edder vorsammelinge volkes^ dardorch nns edder one bednchte de borch boven ore dcgelickes ge- sinde widere bestellinge bedorfte, scbickede wy denne one to der behoif ver edder vif werhaftige ; de tid over sulkes angstes schullen se desgelick so vele dar entjegen nemen nnde hebben boven oere gesinde; nnde desnlven von nns so geschicket schullen se nicht vorwisen^ sunder hedden edder kregen se to one edder orer welkem jenigen, wan dat uns to kennende geven. Keyme averat eyn hertoch hir int land dat were in saken feheden edder unwiUen nns edder se be- langende edder uns edder se nicht bedrepende, dardorch denne de borch wider vorwaringe bedorfte^ so schullen se de tid over sulkes angestes hertoges und fehide boven ore dege- lickes hnfigesinde idse portener torneman herde schaper swene ackerfente wagenknechte eDeldriver unde dergelick drittich man orer frnnde edder anders mit hamsche unde were ge- rustet to sik uppe de borch nemen, dar se doch ore reisigen knechte kock unde kelnere so fnrder se tor were dochten nnde mede waken wolden unde uns daran genoigede, mogen made inreken. Darto wy one denne ok drittich man mit eynem unser radesfrunde edder sust eynem unserm gelofsamen schuUen schicken de borch helpen to vorwarendo bewaken weren unde entsetten, de se denne alle eynen mant lang mit 0 April 7. Digitized by Gopgle — 14 — kost iinde drinken achiillen undo wiUen vonorgen; unde wy willen one sulke tid over vor jewelken der unfien jo des dages twey schillinge in erstadmge sulker kost reken und geven. Stande ayerst sodanne hertoch fehide odder anggt lenger denn ^en mant, schnllen node willen wy unde so den sefitich mannen samptiick odder wy den unOen unde so den oren, wu dat denne best under ons in rade gefunden unde besloten worde, kost unde drinken reddelicker wyO Torplegen. Unde of wy one to Torwaringe unde entsettinge der borch jenige were edder radschup an busscn armborsten pulver steynen pylen edder anders welkerleye dat were lebn* den und schickc dt Ti^ wes denne, wan sulk toch fehide feltleger und angest vorby, noch unbedervet und ])y cnander were, willen se una unvonicket full und all to Gtottingen wedder inschickcn ane vortoch unde weddersprake. Unde ef de borch Fredelande denne so uoch boyen sulke bcstollingc uns unde one, dar god yor sy, afgcwunnen edder sust afhendich, dardorch se unde wy sampt edder se alleyne edder wy alleyne bewegen worden darumme to manende, mocbten se, wolde id one geleyen, to uns mit twclf perden unde knechten uppe gewontlicken unde redelicken soil gelick wy denne andem unDem rutem geven in unse stad ryden, darumme helpen furdem unde manen, willen unde scliullon des alsedenne so by enander bliven unOer eyn hinder dem andcrn sick nicht zoenen nocli africlitcn in noyno wyO, wy boide ]);n t syii denne erst also Hans voii Gronc vorgesclu'even und sync mede- bon|omton] to oren drittchalf dusont fl. Iiovctsummcn und wy to unOcr borch na ailor nottroft wedder gekomcn. Unde wo dat von unBer welkem anders vorgcnonien wordc, de scholde dem andern denne to dem synen vorgemelt beliaft undo vorplichtigct syn, De borcli Fredelande schall ok unsc und der unOern open heym- und totlucht syn to alio unOen noeden unde wcsendc, wo de ok syn wcrden. Wy unde de unse schullen ok damp undo af von one unde den oeren na alle orer maclit wcrden entsat gereddet und besehuttet. Se en schullen ok nyrnaiides, de mit uns unde den unBen un- willich in fchiden eft vorwarinc^en edder sust in ungude von uns geweken were, noch dejcnne, de wy von vorsclirivinge und vordraclit wegen in unOer stad edder in dem unfien nicht lyden mogen, uppe de borcli Frodehmdc noch in dem gerichte nicht innemen lieymen nocli fulsten in neyne wyO, sunder sick dor gontzlick ane alle todat utern unde entslan ; unse borgere inwoner bur nnde vorwanten nicht slan slan laten fangen noch to stocke foeren noch dat to gescheynde foigeu noch schaffen, desulvcii ok noch anderc gefeuklick uiyiu^L-u Ly Google — 16 — nicht innemen noch schatten, sunder , hedden Be edder ge- wumien to den nnsern sake eft ansprake, de an belechlicken steden int lechte to handele undo geborlickem ntdrage komen laten, id en scheig^e denne, dat sulke gefangen in unOen febiden unwillen odder nppe unsem schaden worden gegrepen. Se nnde de oren en schullen ok neyne fehide nodi Tor- 'waringe yon Fredelande don edder maken ane nnse wetten undo fulbordy damp edder von nicht royen, de rover mit der name nicht innemen, de ok aldar edder sust im gerichte nicht lyden noch jenige forderinge hovewcrkes edder men dar jenich gerovet ^ud butc edder slytc nicht gestaden. De inwoner im gerichte darsulvcst sust ok der unsem meiger undo giider to unwontlicken densten edder nnidichten nicht bidde[n] fiirdem noch drinf^cn niclit bcnodigen noch in jeniger wyH besweren, sunder by fryheiden undo rechte laten, dat mit one undo id sust aldar wu dat von alder wontlick is gewesen holden, uppe dat de von dar nicht gedrungen, sunder so vele de bet vorhoirct de guder ok nicht vorwostet werden. So be ayerst edder syne medehcn[omten] darboven jenige der menne in dcra gerichte beschattcden mit unwontlicken phchten, schullen se, worden se des von uns gefurdert, unge- weifijort woddergcven odder, so des nicht gcscbeigo , schullen iin(l(> mogen wy one dat in der wedderlose an der hovet- summen vorgerord korton undo innebeholden. Frevoldo ok edder breike dar jomant an gerichte edder sust, sulker broke unde Irevels, worden one de mit rechte togewiset, niopon so sick gebruken unde I'urdcr nicht, de en worden one denne von uns in fnintlicken dingen mit oren willen vorminnert. Ef ok jemandes sodan gedcilde l)roke unwontlick nnde sick darinne besweret beduchto, mochte sick des ungefart an uns beropen nnde uns (hirumme besoikon, wes von uns denvegen denne Hanse vorgeschreviMi edder sinen niedcben[omten] darinne to - edder afgewiset wordo willen se darby laten unde fredelick wesen. Se en schullen ok de wagen und lude des gerichts Fredelande nyniandes to denste leynen, sunder wy mogen der, des wy uns in dussem handele hebben vorwordet unde beholden , to lantschattnige herfarden unde unser stad gebuwet unde })et"esteningo behof, wan uns des to donde wert, reddelick w^yfl gebruken, alse dat ok suBlange ttingescbes wandeSy darto synen yer knechten unde jungen uppe desulven tide sommer unde winter want (gelick wy andem unnom reisigen knechten iin Hans scliall ok nnune unOen willen, wan wy des gesinnen, fehide unde vorwaringe ok vigentlicken don unde, wan wy na ome senden und bidden to uns in unse stad odder sust na uns to ridende, schall he, wan sulk rident in unse stad felt , mit den j^orden unde den sinen ryden in de herberge ; undo wy scliuUen in sulkem na uns ridende syn unde siner niedeben[omtenJ ok siner kneelite unde perde kost liofshicli iind aveiitur stan. Rciscde lie ok sines eigen wcrfes in unse stad , sclioldc he des^^elick mit sinen knechten und j^jerden in do licrberge uppe sine kost unde aventuer ryden ; doch schullen wy ome alsedenne indem ho dar in eigener personen were mit vorsorginge eynes edder twyer naehtfoider niclit weigerluifticli fallen. Unde ef he sulvest edder sin soiie in siner stede odder siner kneelite wadk in gesehicke unsers deinstes worde neddergelecht ge- fangen edder geschattet (dat got afwende) , willen wy ome twey hundert mk. , aver synem sone so in siner stedo go- fangen hundert mk. unser stad weringe unde jewelkein der gefangen knechte cyn foider unsers hers, alse wy sust unsern reisigen knechten, wan sick dat in sulker gestalt tegen se begift, geven unde tokeron to bate sulker schattinge ; so furder sick de schattinge allenthalvcn so lioch droege , one ok dar to harnsch undo perde , wat se dor vorloren . edder, ef se donno (;dder sust in unserm gesehicke unde denste jeiiigo I)erde vordarft hedden. de na reddelicker worderinge betalen unde furder nicht; desulven vordorvon perde se uns ok von stunt in achte dagen darna, so de weren vorderft, uppe unsern marstall schicken unde uns dat witlick don schullen; gescheige des averst nicht, en dorven wy one darto nicht uiyiu^L-u Ly Google — 17 — antwordeii. "Wordo ok im fi^criclito to Fredelaiulo uns in feliideii cdder aiidors un^a'<^M-('peu und de ^niante Hans syne medel)(-'n[omteh] von uns un^eeischet tor jaclit keymon, darover nedderlei^^en odder an orer liave scliadcn ni>ynien, willen wy darmede jegen so liolden alse ef se dorch unse lieiscliini^e tor jacht gekomen weren. unde gewunnen se wes darover, scholde uns gewunnen syn , utgenomcn wat in de bute lioeret. AVu one ok orcntlialven in dem gerichte to Fredelande fehide hejcgende edder or vedderlicke erve an- gegrepen worde unde se so tor jacht keymen darover nedder- leigen edder schaden jieymen, dar en schullen wy one niclit to antworden noch jenige bate edder stuer to don noch den schaden erleggen. Worde one averst one fehide dat gericlite to Fredelande edder ore vedderlicke erve andrepende , dar wy orer to eren unde rechte mechticli weren, dat so vor se geschreven edder geboden hedden unde men des nicht wolde upnenien , alsedenne en willen wy se nicht vorlaten. De gebuwete unde tuene upper borch , daranne unde ummeher, so de itzund syn schullen, se buwelick dackgar unde in wesende beholden unde neyne nye geliuwete darup edder vor niclit ])uwen , id en gescbeige denne mit unserm rade unde gudcii willen; unde ef an deii graven unde tunen unime de borch edder sust noch wes to donde unde to arbeidende syn worde, schullen se mit den luden dusses gerichts unde andern unseru undersaten, de wy one unde ok de radschup darto scliicken , mit unl.U'm wetten unde rade dusse jartal entilen maken unde hereiden. AVolden wy ok to befesteninge der borch an muren bolwerken unde graven edder anders wes maken, denjeunen von uns darto gescbicket schullen se kost unde drinken vorplegen reddelicker wyfl, jewelkem per- sonen der gescbickeden jo des tages vor achteyn penninge unOer stad weringe. Willen wy ok de borch Fredelande mit der tohehoringe vorgerord in utgange der dryer jar vor- gemelt wedderkopen unde an uns bringen, so wy uns de macht unde wande in dussem handele hebben beholden , so schoHen wj dem gnanten Hanse edder wu he am levende nicht en were denne synen erren unde erfnamen den wedderkop in dem lesten unde dridden jare twischen sinte Michaelis dage unde wynachten tOTomt Torkundigen muntlicken edder Bchriftli^ken unde alsedenne in der hilgen pasche weken dar nehist folgende ome und synen medebe[nomten] sodanne driddehalf dusent gude geneme Rynsche fl. binnen Gbttingen gudlick unde woll to danke weddergeven unde betalen ; doch also, ef se uns denne wes schuldich weren; des wy ore vor- schnvinge edder ware kuntschop hedden, welkerleye dat GtftttDgar Uitandm a. d. XVL Jiriurli. L 2 Digitized by Gopgle — 19 — denne were, one dat alle an der vorgemelden hovetsnnunen afgekortet syn unde werden schuUe one jenigerleye ore insage behelp adder indracht^ Unde wu wy de vorkundinge uppe de Yorgemelden tide so nicht en deiden, denne sdbullen unde mogen se Fredelande mit der tobehoringe vorgerord noch dre jar na dren jaren in weren unde brulonge hebben unde beholden, bet so lange de vorkundinge unde betalinge ge- schein unde gedan werden in maten dat so vor gemeldet is. Unde wan denne de betalinge so is geschejm, alsedenne schullen se uns de borch Fredelande mit huOgerade ingedome radschup unde aller andern tobehoringe , alse one de itzund von uns ingedan^ ok de neigen liove landes to Groten Sneyn so de nw syn beseiget mit eyneni sittende meiger unde ploigcsdeile, darto ok dat borch unde H-hvardeBhusche land, in maten dat itzund bestalt unde beseiget , dem gnanten Hanse ok in unde overgeantwordet is, wedder in unsc were unde to unflen handen alle woU geploiget und beseiget frode- licken unde mechtichlicken stellen unde overantworden sunder- alle indracht unde wedderrede. AVu averst sulken landes wes unbeseiget were, mogen wy darvor na aclitingOj so vele id woldc kosten, dat to beseigende an der vorgemelden hovet- summen innebeholdcn undo one afroken, dat se so ane insage willen laten gescheyn unde tofreden syn. Unde ef unse gnedige herschup von Brunswick de borch Fredelande mit oren tobehoringen von uns binnen dussen vorgerorden jaren wedderkopen unde to sick bringen wolden na lude orer breve, hebben wy uns mit Hanse von (ironc vorgemelt mechtlicken vorwordet unde erholden, dat wy one denne de vorkundinge unde wedderkop don mogen in aller mate, ef dusse vorge- melde jartal nmme unde vorlopen were, so dat se uns to dem wedderkope ane weigeringe sitten unde staden schullen, also wy der herschup vorbenant syn behaft unde don moten; doch also , dat wy one ore betahnge denne ok vorplegen in vorgeschrevener wyse. Id heft ok Hans von (irone boven geschreven uns geredet unde gelovet in guden truwen vor sick sine erven unde erfnamen alle stucke unde artickel dnsses breves unde der jewelken stede vaste unde unvor- broken woU to holdende ane alien behelp insage unde ge- verde. Bednchte averst uns he deijenigen vorbreike '^en wy one to kennen geven nnde so he denne darinne gehort siner antworde schnld hedde, schnllen wy macht hebben unde dat by uns stan ome unde sinen raedebenromtenl dusse vorgerorden jartal to vorkortende unde de borcn Fredelande mit orer tobehoringe uppe ostem in welkerem sulker dryer jar, dat denne were to uns to losende darto se uns ok ane uiyiu^L-u Ly Google — 19 — weigeringe willeu und schullen gestaden, indem wy one ore hovetsummen vorgcrord uppe maten vorgeteikent ^^even und Yornoigon. Unde darvor von demsulveu Hanse von Grone onde sjnen ]nedeben[omten] dussem aUet, so wu vor gerord folge schulle gescheyu j undo ok ef he binnen dusser jartal mit lives kraiJdieid Welle dardorch legerliaflich worde eddor ¥orstor?e, heft he una de vestMi Gtintzel nnde Bnmmge Ton Grone unde Hanae von Hardenberge syne brodersone nude ohemen in eynem sunderlicken gegeven breve to borgcu gesaty mit densnlven en sodan unde ok dat wis an der bonsh Fredelande nnd oier tohehoringe noch an dem huOgerade ii^gedome Ideynoden radsdinp edder anders neynerleye scbade vomunneringe untrawe edder afhendinge nieht geschein, sunder allot in guder geloflicker truwer hoide und vorwaringe to nnfier behoif na ailer nottorft well vorsorgct syn unde bliven schulle, wente so langc uns de mit orer tobehoringe wo vor wedder mechtidilioken unde gewarsam ingeantwordet unde to unfiem handen gestalt sy> ane aUe geverde vorsorget beatalt unde vorseckert, unde ef desulven borgen edder der welk na schickinge goddes vorstorven, sdiall he uns unge- sumet drey so gude borgen edder in des vorstorven stede eynen andem gelike gaden borgen wedder setten ane behelp and weigeringe. To orkunde tmde bekantnisse dusser vor- geschrevon puncte und artickel sampt nnde jewelkes besun- dem is unser vorbenanten stad ingesegil an dnssen href gehangen. Datum anno domini ndllesimo quingentesimo quarto sccunda feria proxima post dominicam jubilate. Arekiv h; Or, m. S, JG, ir)04 Juni 4. Ikrzoff lldnr'wh der Mittlerc von Lmchimj an Gottingm : crmm^rt d/is VniiDujm , tl/iss (die StacU seinen Vettem nidU VoUc lliddhiuwf Iristrn ViiinrJ). Don ersiimcn uuscrn liel)en getruwen burgermeisteru uud radluden uiisor stad Gottiiigcn. Von pfots gnadcn Heinricli dor jimgcrc liertzog /u Bruiiflwif^ mid Luncliorcli etc. ITiiseni gonstigeii willon ziivor. Ersiinioii lio])en gctniwcn. Es ist umb sant Bartholonicy ta^ ueliist vorgaugeu eiu jar vorscliieuen gewcst^), das wir ') cf. N. .9, 10, 11. moi Mars 29 liai:- Herzofj ITnnridi der Acltere V(fH Brduyindiwcig-Wolfenbidtel mil der Studt Jlr(ci()is( li irn'if eiucn Buml yeyen Uerzoy lleinrich von Liineburg geschloascn zar Znriuk- weiamig der in N. 10 gdtend gemadiim Fbrderungen, JMOmeier, Chrome, Brunnoie, p, 848. ^) Ufvrichtifj amgedrUdd. NuM 150fS Aug. 24 Ui $ememt, nondem 1503 Aug. cf. N. 10 u. p. 20. 2* Digitized by Google — 20 — den glidmassen des lants zu Gottingen inhalts diesser inge- legten copien geschrieben und warhaftige abschrift e^ner gloublichen vortracht zwischen unsern vettern und uns uf- gericht uf zwelf jar vormeldende middegesant ; daruf bitlicher ansiichuuge begert unsern yettem keyne holdunge zu tunde, die nns an nnser erblichen gerechtigheit der helfte des lands schaden geberen mochte, wie ir each ufi derselbigen copien unser Torigen schriffe femer wol habt za erknnden. Ob na die bemrte unser yettem irnd nnser vortracht ench zu horen oder zu leOen voigetragen ader underslagen sey, des haben wir keyn wissen, Aber vrir yorsten, das die kleynen stedde nnserm lieben vettern hertzogen Erichen poben solches nnser schrieben holdunge getan haben soUen, das nns dan nicht nnbilih befrombdet. Auch vordnnket uns, das prelaten manschaft und stedde uns biD daher uber dry viertel jars ungeverlich ane antword gelassen haben. Wie dem alien so schicken wir euch hir inne vorslossen warhaftige copie unser vettern und unser vortradit, dairufi ir wol vormerken werdent, das wir in glauben und gutem vortruwen mit unsern vettern gehandelt und uf solchen glouben die stende des gnanten landes prelaten manschaft each und andere stedde an ir liebe erblich vorwyst haben, doch nidit anders dan uf unser vettern und unser vortracht, des wir grunden uf die biieflichen uberwysunge. Und ist seiche uberwysunge keyner andem gestalt geschen dan uf gutcn glauben und unsern vettern zu liebe zu fruntschaft und zu nutze. Darkegen wir die ITiyen vor dem walde und Meynerssen zu cyner erstatunge entpfangen. Aber zu uOgange der zwelf jar haben wir unser gerechtigheit von unserm vettern hertzogen Ericlie gefordert. Unser vetter liertzog Heinrich hait auch derhalben zwischen hertzogen Erichen und uns gehandelt; wir sint des aber noch nicht freddeUch. Wiewoil wir dan die stende des landes erbUch an unser vettern uberwyst, so ist doch solchs in keyner andem gestalt gesclion dan unsem vettem zu gute una in gutcn glauben^ wilchs dan unser vettem und wir unter einandcr zu tunde haben. Und getniwen uf solchen glauben , ir sollent nicht plichtig sein iron lieben eyne volstendige holdunge zu tunde und begern darurab noch als vor gutUch bittende : ir wollcut unsern vettern keyne holdunge tun, die uns zu unser gotlicliou erb- lichen gerechtigheit einchorh^y wyse ap])i'0('liig adir sclieddo- licli sein mocht zu unser hoH'te des landes. Wir mu^en al)er woil liedon , das ir uiisci-m vettern hohligt zu ireiii rechteii, sofer sicli solchs erstreckt und euch geburen wil. AVir woileu uns daruf vorsehen, ir werdent euch alies des halteu, uiyiu^L-u Ly Google — 21 — als ir uns als ewerii middeerldirni scluildig syt. Desgleich wolleii wir euch vor die iinsi'in lialtoii zu unser gercchtighoit und euch widderumbe eiii gnedigor lior sciii. Und wiewol wir des nicht zweifln, so begern wir doch ewr bi'schricben richtige antword. Datum ZcelJe ul" tliiistag nacli tiiuitalis anno etc. 4. Latukdiuftlklies Vol. I; Or. Spuren d. S. JJaacWst Cup. 17* 1304 Aug, 31 (of sonabint nach decollacionis Johannis). Cdle, Hereog Heinrich der MU&ere von Lmdmrg an GoUingen: erswM %hm eu der vom BdnUsehen Komg geforderien Heer- fahrt (reyfie), eu wdcker er m der EUe weder am seinem FursteiUhum noch aus Lubeck oder SMe erne genugende Zahl Fferde hdbe hesduxffm kannen, em gtdes Bass smusehieken, daimU er den verlunytm Dienst im so sUMkher ausfuhren honm, Briefaek. XVI, As Or. m. 8. 18. 1504 Nov. UO. Lms^^ruek (laprugk). Kaiser MaxMilim erJdaH GotUngen auf Ansuehen Herzog Erichs in die AM^h Wyr Maximilian you gots gnaden Bomischer konigk, zu alien zeiten merer des reichs [etc.] — bekennen offentiich *) Der Copie der Vahcrlidicn Acht ist im Lib. antiq. gestor. fol. 79 rnn der Iftanl des Sffidtschrcilfcra Jlcrnuinn Bode /ohfende Krzahlung tiber den Slrcit tier Stadt mit dem Ilerzog Erich roramyeacJUckt : lu salkem dran^^o der huldinge halTen hobbcn wy, myt hertogen Ericke by Teirtein jar' n bet up dat dor vordracbt iieddcnbeschreven in ungnaden Lr''setttingen gebabt gewaltiglicb und on recht ensezt, seinen geswomen schuld- haiOen aos der stad getriben und nit allain gegen den pur- gem in der stad sonder aucb seinen armen leuten und under- tanen mit nichtiger ubung gericbts gebaiidelt und tun das nocb daglicbs. Darzu yetz in seinem 'abwefien , als er in unOer und des reichs dienst gewefien sey, zween irer myt- purger myt namen die GiBler, Qo vormals mit geweltiger tat on ursacb seinen diener auf seynem aigentumb zu tot ge- slagen und darum])e sy ym auf seynem lantgericlit zum Leyneberg myt leib und gut zuerkent weren on alle entgeltnus und vordruckung seyns gerichtszwangs oberkcid und regalia, 80 or von uns und dem beilgen reicb bab, widerumbe in die stad Gottingen kommen lassen und in ire vorvvirkde gudere eingesetzt. Audi zu mer main myt ir selbst gcwalt und gewapnoter bant in seyn fiecken gefallen und etlich seyner abfiuclitigen undertonen, die seine arme lent wider unser kuniglicben landsfriden bescbedigt, in die stad Gottingen gelaitet und fur ir mitpurgere und einwonoro aufgonommen unde ym vorgehalton. Desgleiclicu etlich sc^in gcproet kneclit und uiidertanen miiC donj seinen begrifFen und fenglich in die stad Gottingen ^efiirt und sich an dem allein nit settigen lassen, sunder kurtzHch audi in scineni ahweOcn bey naccht- licher weyl on alle redlidi ursaclien ym in scin dorf Wenden gelalleu, sein zoiliaus daselbst gepocht und daraus was darin uiyiu^L-u Ly Google — 23 — gewest ist genommen und darnach in grunt verprent, semen zolner in tot yor¥nint und ine mit sampt zwoyen seinen lutertonen fenglich angenommen. Und deweil nun der- gleichen gewaltig taten und handlungcn bey unser und des reichs acht und aberacht and andern merglichen penen straffen mid biissen, wie Tor eteet, verpoten nnd dan solich tat nnd gewaltig handlnngen ofifinbar am tag und daruber ferrer kelner beweisung noch rechtlich erkantnoD not ware, bat er ons demuttiglichen angemffen nnd gepeten die gemelte bnrgermaister rat und gemaind zu Gottingen in die obberiert peen nnd straf (wie sich von derselben gewaltigen tat and handlnngen wegen za tan geport) vorfallen zn sein za er- kennen and zu erklaren, das wie demenach zu bandhabung fridens mit wolbedacbtem mat gadem rat und rechter wissen die genannten burgermaister rat und gemaynt der stad Got- tingen der obberirten taten und bandlung halb die, wie vor steet, am tag offenbar and ferrer daruber kein bewaisung noch rechtlichen erkantnus noit ist, in die peen und straffen des rechten and unser and des reichs aufgenchten landfriden und darzu in unser und des reichs acht und aberacht yer- &Uen zn sein^ declarirt erclart und yerkundt und sy aus UDser und des rciclis gnad huld unde frid in den unfriden gesctzt und ir leib unde gat menichlichcn erlaubt haben, declariren erdaren und yerkunden sy in de gemelten peen unde straf, setzcn aucli sy aus dem fridcn in den unfriden und erlauben ir aller leib hab unde guter meniglichen von Bomiscber koniglicher machtvolkommenlicit wisscntlicli in craft difies briefes. Und gepieten darauf alien und yeglichen unsern und des reichs cliurfursten Airsten geistlichen und weltlichen etc, emstlichen und wollen, das sio den gemelten hurgcrmaister rat nnd gemaynd der stad Gottin^jen mit ircn lci])cn lial)oii iind t^utem in unsern noch euren landen herschaften 8cbloss(vii stt ttcn markten dorfern gerichten und gepieten nit enthalten iKiuiton bofen actzen und trenken malen bachen noch gantz kein gcmainschaft rait inen baben nocb solcbs den iren baimlicb odor offenlicb zu tun gestatten in kain*) wys , sondor diesell)cn burgermaister rat und g(*- maind zu (lottingon und die iren, wo sy die mit sampt iren b'iben baben nnd i^utern in unsiTU und ircn bin(bMi und lier- scbaften scldossen stelten merkten dorfern gerielitcn und gepieten aiikonimon nnd betretten moj^cn, antasten auflialten vaben bekummercn verbeften binfuren und niyt iren knben haben und gutern liandelu tun und lassen, als sicli gcgen ^) Vorloffe: scholsfieii. Vorlage: dahin. uiyiu^L-u Ly Google — 24 — unsern und des reichs firaeyenlichen ungchorsamen verachteren des recbteu unde unsen kunigkliclieii landMden zu tun gc- purt. Solichs aacli bey den iren aUenthalben myt ganzem ernst schaffen bestellen imde yerfogen und hyrinne nit seumig erscheinet noch ainer auf den andem waegen noch vorzicby als lieb inen alien imde ir jedem unser und des reidis aware ungnad und straf unde darzu die obgemelt peen zu Tormeyden. Daran tun sy unser emstlich mainung. Was sie aucb gegen denselben von Gk>ttingen und den iren mit sampt iren leiben baben und gntem filmemen tun oder handehif damit sollen sy wider uns das beilig reicb nocb yemants anders nit gefraevelt nocb getan baben nocb yemants darumbe zu antwerten scbuldig seyn in kain wys. Welbe aber diOem unserm kunnigklichen gepot ungeborsam erscbeinen wurden, dieselben all und jeden besondem erkennen und dedariren wir jetzo alOdan unde dan als yetzo von ob berirter unser kun[i]gklicben macbtvolkommenhait in de yetz LcKtiinpten peenen des reel it on und unser unde des reiclis a[u]fgerichten landMden verfaUen zu seyn und wollen umbc solicb ir un- geborsam unde verachtung myt di iisdbeu und andern swaren peenen strafl'eu und bussen gleicli den taetern wider sye ir leib liali und gut bandeln und yornemen, als sicL zu tun gepurt. Damacb wys sicb mennigklich zu riclitm. Greben zu TOprugk am zwentzigsten tag Noyember nacbCliristi gepurt funftzebenhundert und ym yeerten, unsers reichs des Romi- scben ym neuntzebenden und des Hungeriscben im funftzeben- den jaren'). Liber antiquoTum fjestorum fol. 7D—S2; Cop. Krujdhnt: ZeU-tmd GeschichtH-BesdireUmng der ^tadt Gottiiigen /, *) Im Lib. anliq. yestor. fol. 8ii—8i folijt nudmtdwtidc Krziildung: Dewfle nw in dem Konninklilceii mandate der acht vif artickcl jo^en ana angetogen, leton wy nns bcdunki-n, diit sodiin acht nup'liort unser ant- wordf^ orworfon. so wy de artickcl woll wiisti'ii to voraiitwrdcndt', niifife- gruudet und d<'iii roclit(! tojc^^Mi und darumbe vor niiUiteteu to achiende were. Und wuwoU uuso antwtidL' up de vil" artiukel ym komiiiiklikeu hove ny vor^ehraeht, sunder do acht nmbe nichticheyd des procofi und dat do hinder uns em ruggc irlanget woddersucht* n und relazert word» 90 sin docli de artickel und dania unBc antwcnlo, drr wy sumraaria vor- mciuden to gobrukendo, hir nageschroven to oyner gii endm tol ])le^'e to govende) moynm billicke weron bloven vorscliont und sin dardorcb georsaket und bt^wogen itwelko de ore in cynom cleynen talo den handoduru uppe hauthaftigur daet to folgeude der liox>euyuge sick der to bekomende u^eferdigct und so desnlTon geschickeden de bant- deder bynnen Wcndo, darut und wcddcr in sulk gewolt und overfariuge was goschein, und darsulvcst in der tafFernc ok hnse Hcrmen Hoi Den, do dar den tol dosammede, hcbbcn gcsoeht und sick latcn beduukeu, se gowekea and int cloister darsulvest mochtcu gckomen sin, and sick weddenimbe to hnB wolden wenden, nadem one uppot hogosto wak beroUm neynes andem denne alleyno der hantdodor, so so sick der bokomon edder sussont jog-ener, darmede de wu vor[bcrort] gefangcn borgere dcs gclofts vorgerort eutleddigct gcqiiitot und loeB werdon mochteu, to uudernemeude, is des genanten Hennen Heifien tolsammeis hnfi, dat boron 14 edder 1') fl. nicht gewcrt is gi wesen, begont to bamende. In wat gestalt sulk brant irhaven is, on licbbon do raid, wuwoll se vaste flits dama gedan, ny konen ert'arn. En is one ok nicht leif gowescn , sunder gantz niiB- hegelick, en bestan ok nicht se dat toihufl hebbeu gepuchct, suuder in- dem dat begondo to bamende, sin sommelicke int haO gelopen in andacht desjenncn darin was itzwos to reddendo imd wat dos so gereddct wart Hormon Hcifimn to gudo by don raid g<^brachi. So hebbon sick ok de von Gottingen na sulker schiciit crbodou dorwegen, wor sick wolde ge- boren rechts to plegendc und, cf men kondo erfam, dat jemant der oren des scholt bedde, de ok to lechte to stellende. uiyiu^L-u Ly Google — 27 — 21* 1505 Jan. 15 (quarta feria post octavam epi- phanie). Jckan n rrm gnodigcn horn von Uusfiou vorbenaut [Landgraf WSOielm] gcfundeu, dat sin gnade don emveeten Baltisar von Schratenbach rontemcster ton Gitzen unsornthalven an da konnink- lik«« niajcstat, do (b'C nials to Wfisficnburp; im l^lBas \V(\iri n, dat sin piado myt oynom unser secretario Marquardus genant unsernlliiilven der konninklikcn majcstat sin iinfrercdon, vaste Lin und her im rike, dat iut Icste do kuuuinkliktj majestat do dinge in vorhoringe lieft genomen. Eyn doctor gcnant FachOart, was bertognn Erickcs cantzler, df < lairid'' an. IJnsc <(rsr1iick<'df»n bo- hulpen Kick torn mciston niyt don nnllitot< n. dat wy nicht ^n'lad< ii, Bund">r ungehort nns antwordn myt der ncnt bcswoit weron. Wes nw in don tideu vor der konninklikcn mujo.stat vorhandidt, is in dom jirocoU hirna angeteiekent wider berort De word nns von unsom geschickten mede- gebracht. Na vovhoring der sako sclmlde antwoidc wi dd r- und jiarede im pro(^oO vornotilt heft dc konninkliko majcstat (iudan a< ht und abor- acht bet torn ondo desser sako jj^ni'diolilick upgoscbovon und de sake in dat eamergericUt to Begeiispurg remittert. Na vorinoge und iuaehold der suspension und remission hkna besehreven. DigitizecUjf Gopgle — 30 29. 1506 Oct, '^7. ZShrmgm (Zeyring). Kaiscrlkhes Mandat: ladet Gottingen mit Berlcht iibcr den Feldisug in JJnyani, die Haltung dcs Kdnkjs von Frank- reich, die Lags in Italien, den Tod seines Solines PkUipp mm 2. Febr. 1507 (auf unser lieben frawen lichtmess tag schirstkunftig) nach Constmz zum Reichstag. Naclischrift : mddd, da^s dcr B/iwIidng auf Mdrz 7 (son tag oculi) verJrf/t sei,.dass glekhseitig das KamniergeridU Sitzumj hulfm ivcrdc. Sub E V; jfedr. Or. m. S,; Nachadirift geachiriAm. 30. me Na», 3. Munden. Herxog Ench an die GHitdemeisier der Edufkute m Got" Ungen: fordert sie m emer Unkrredmg hdwfs BeUegung der Immgen mU dem Bathe vcn GcUingen auf. Unseren leiven getniwen den gildemestem der koplude to Gottingen. Leiven getruwen. Alse gy cygentlick wcton, hebben wy myt dem rade to Gottingen itlike tyd manniclifoldigen be- drankliken orflakcn na in twydracbt unde in ciTyngen g(;- standen und noch so hute to dage under uns swel'ende uiid (lurende syn, so lie))ben wy wol vornomon, dat deysulve rat des jw und andcrn gildemestern ok dey gemeynheyt to Gottingen von uns mennygerleye fornien, darmede sey uns kegen jw unde mennycbliken vorungelympt, angedragen und vorgegeven hebben. Dardorch syn wy des gemotes vor jw und andem gildemestern unse antworde, darmede de unse gelymp unde ungelymp to vormerkende hebben mogcn, to doynde. Denmach ist an jw unse emste beger und mey- nyuge : gy wyllen derbalven und to der behojrf itlike der juwen torn dreplikesten darto*) Torordenen und de kegen uns to gelechliken steden schicken und uns des tyd und stede emennen, syn wy geneyget in eygener personen kegen dey to komende und uns meynynge und antworde to ent- deckende^ wu myt jw und uns ummegegan wert. Dat sodanes torn forderlikesten bescheyn moge, sehen wy gerne; dusses jw also erzeygen und nicht in vorachtynge nomen wyllen odder, wor soden unserm beger nycht natokomende in mey- nynge und dey juwe alse nycht schyckende worden (alse wy uns nycht vormoden), dusser unser erbeydynge alsedan ingedanke syn; dey wy jw nicht hebben mogen vorholden. Folgt: wyllen. uiyiu^L-u Ly Google — 31 — Datum jMundeii, dynxtoch nach omnium sanctorum auno domini 1506. Siippl zti (J. Cop. Vol. VI B; (jleiclizeitige Cop.; Bemerkung: In gelikcr mate undo e^ues ludea heft hey ok geschrevea au de schouiekero, Itedcere, wallenwefere, lynonwefere, schndero, knokenbawere, smede undo gemeynhelt. 31. 1506 Nov. 7. Do' ruffh von Gdttimjen an Ihrsog Erich: bmtUw&rtet im Nmnrn dcr Gilden und Gemrmlwit N. 30. Dem hochgeborn irluchtiden fursten un^ hem hem Erikc to Bninfivyck und Lunenborch hertogen unserm gne- digen heren. Hochgeborn irluchtide forate gnediger hera . Jnwe gnade hebben itarant den gyldemestem by uns, dat wy one schullen jnwe gnade, dej myt una nt bedrenldiken orsaken in erryngen hangen, hebben mennygerleye wys to vorungelympende an- gedragen, geschreven und begert itlike dey ore tegen juwe gnade to ferdigende des antworde und wu myt juwen gnaden und one nnunegegan worde to bescheyden etc. Wenten denne eyn soden by uus ny meher gehort nocli wontlick gewesen is, dat dey gyldemestere yorbenant jennige schryfte in saken nns edder unse stad bedrepende to Torantwordende eddcr dage to bcsoykende plegen, licbbcn sc ims juwer gnade schryfte vorgerort dey to vorantwordende unde wes darynne Ton noden to doynde to handen gebracht myt beger seders wegen na solker gestalt to juwen gnaden se in ungenaden nyclit Yorraerken to entschuldigende. So en hadden wy una y sulkes schrivendes dey unse der matbe tegen una to roytzende nycbt yorseyn, wenten wy myt den unsern ok an- deni ny anderst, donne wy dat vor £rome lade wol truwen to vorantwordon ; hobben unun^;egan, en konen uns ok ym grunde nycbt bedenken , wy to jennygen tyden bebben vor- genomen jw togen de gyldemestere vorbenant to vorunge- lympende. Wy syn von juwen gnaden und den juwen vaste tyd bcre bedranklyck mannycbfoldigen beawert an gnaden frylieyden segelen und breyven vorkortet , allot boven unOe bogen myldon erhoydyngo uppo doy hoclig(»bornen irlucbtiden forsten juwer gnaden vader zeliger unde ])roder, ok itwelke andere unse liern unde frunde ; dessulven syn wy dorch noyd ei*fr, Si5 (feria tercia post Mathie apostoli). Seesen hcscJieiuigt der Stadt GoUingen den Empfang von 200 Rh. fl. und verpflichtet sich die Sumtne mm ruichstm Michaelistage iviederzuerstaMen, Arch. 568; Or, m. S. 01. 1511 Fcbr. 26 (feria tercia post Mathie apostoli). Hans Dmmoflterg hilrgi der Stadt GoUingen far die rccJit- teUige Wiedi-rersUdtiDig der in der voriwrgehenden Numm&r Wtt Seesen aufgenommenm Summe, Arch, 622; Or,, 8. abgerisaen, 62. 1511 Marz 18. GoUingefi an die [Ilerzogin Katherina von Braunschweig- CaknbergiJ: uberschickt mit der Bitte im Hire Fmsjpradke Digitized by Google — 46 — zum AnsglcicJi des Streites mit ihrem GenmM seinp Forderung&n oLs Grundlage der auf sunchmendmi VerlmndlHugcn. Gnedige fruwe! Unfle rades frunde, de \vy am nehist vorgangen sondage by juwen furstliken gnaden gehat, bebben uiis juwer furstliken gnaden bevehelig up unse underdenigen amutigende ingel)racht. Damp wy mit denjennigen , so by und mit uns raden, to flitiger und merkliger underredunge gewesen. Dewil dan dit, alse juwe furstlike giiade liirbevoi*n von uns muntlig und schriftlig Yormorket, by uns bedechtlige und gantz swarfellige handellungc syn . bebben wy uns mit den unfiern, wu wol vaste fiits (des juwe furstlike gnade uns in warheid mogen gloven) angewant, so ibges to aller noit- dorft nicht konen entsluten, und bidden gantz underdenichlig juwe furstlike gnade uns to dem dorchluchtiden hochgebornen fdrsten juwer furstliken gnaden gemahel unfierm gnedigen hem Yorbidden, syn furstlike gnade uns des na voriger ge- staH in ungnaden nicht wille vordenken; dergelick ok juwe furstlike gnade uns willen derhahen gnedicblig entschuldiget nemen. Doch nichts deste weyniger schicken wy juwen furst- liken gnaden etiige arfcicnly de hoichgemelten unBerm gnedigen hern nnd jnwen furstliken gnaden, ok dessem lobligen forsten- dom mochten torn besten reken and uns mede to gude komen. Wan juwe furstlike gnade nuw derhalven yon hoichgemelten unfierm gnedigen hem bevehelig und uns alfidenne, wor tind wan dat juwen furstliken gnaden gelegen, mogen liden, willen wy up juwer furstliken gnaden eifordemt underdenichlig ankomen und mit juwen furstliken gnaden odder handeUunge halyen femer und noitdorftige underredunge holden, der hopeninge, god werde sine godligen gnade Torlebnen, wy der- halTon jnit juwen furstliken gnaden mogen to fredeligen wegen komen, darynne juwe furstlike goade sick gnedich ertzeigen. Wi^len wy uns to Torsehen und dat ok getruweUdi in underdanicheyd umb hoichgemelte juwe furstlike gnade < wiUigen und geme yordenen. Datum under unsem secret feria tertia post reminiscere anno etc 11. Svfj^, ga dm Cc^ Fol. I, I e; EtOimiTf, 63. 1511 Bee 6. Johann Nblten Commissar der Prcpski Nortm m Got- tmgm heurhmidet die Schenkung eines nehen dmn Hof und Haus des FroMciseaMer'Nonnenkl osiers bdegenen Haiises von Seiien Margarethes Wittwe Gcrhards von Ilardenberg an Kixlherma LynHhoff Priorin, WuneJce BoidioU Subpriorin und das game genamte Kloster gu voUem Eigenlihum, Arek. 649; lot. Or. m. 8.; UnieraMft: Andreas Noltdnn notarius. uiyiu^L-u Ly Google — 47 — 64. 1^)11 Dee. 7.9 (am tasjp Lucie virgiiiis). Der Landhofmeister mul die Itrgenfrn ron Hefimi be- scJmnigm im Namm des Landfjrnfhi PhiJipj) der Stadt (rot- tingm den EmpfiWij rou 200 ll/t. fl. ScJiutzgrlde^ (verspruch- gelts ; des verspruclis halbeu , dariu sie obgedacliter unser giiediger her hat)*). Ardh. 1048; Or. m. S. 65. 151PJ Der. 39. Einhrrlc. Die Bafhssendehofni ro}i Brau)tschn'ci4i IJihli'.^licini Han- nover luul Einheck vermitfcln dm Frieden ewisdien Horzog Eridi und der Stadf GoUingen^J. Wy geschickodon der erbarn rede der stede Brunswigk HildenOem Houover unde Embecke nemlick de ersainen *) cf. N. 2. *) In Brau/nsdnoeuf , namentUdi in Gottingen wurd^ Ui im Me Sreisnffor Jahre des 16. MahmtderU fast tmssc^tlnss^ich das Weihnachtsfcst nJs Jahresanfamg gSntSmet. •) UAer die Hnndluntjen^ ybtlche dem Fri€denmbschlu.i!!t vormiscfingen , giht itns der Verf'asser der fruheren Aujzcichnnngcn idner den Streit mit dem Herzog in falgemler Erzuhlung Aiiskunft: ludom uw hertoge Erigk jegeu una vor dur komigkliceB majostat nnd dem hofg^eiiohto nieht nider konde boBchsffen, MldeT de sake in dat camorgGrichto to Begenspiirg remittert was, des wpfon wy hoich irfrauwet und unOe goschickton keraen darmede to huB. So leton wy nicht dciuyn tt» Ro^'»*ns|)ur^ vorwarcn, of men dar hinder ansorn ruggcn wes wolde voinemen. Averst dar geschach nichts von bertogen l^gke, sunder he kam dania hir wedder to lande nnd de hoichgebomen fursten hern Hinrick do elder nnd hem Hinrick do jungor to BrunO\vi{4' and Lunoburg hi'rtojron ruio brodor und fcddor, ok do eriicken stede Magdeborg Gufilur BrauOwig HildonOhom Uonovor £m- feiek nnd Northern hebben alio (ok to tidcn twey drey edder veyr dor ttode vorgerort) und gomoinlickon mits^ampt hortogon Hinricko dora eldem Torbenant vole g'udlickor daj^e in desson jaren bcsncht niid twischen nns fnintlick gehandolt; is averst olio tyd drs nyen tolO halvi>n, di^n ho vom konninge (so he sede) irlauget, darmode wy na unsem privilegien beswort VBfiroehtbKr entstawlen. und hertoge Erigk heft sick darna weder by den Bomischen kenning ^f^'ovoti nnd der konigkliken majestat up de Venrdigor gedenet: word dosiilv^'st vor eynon ovorsten velthovetman iin neddem Ostorichschen lande upgeiionieji , des tiUds he ok ^ebrukode in sinen breven. Heft averst im konigkliken hove odder to Regenspurg wedder nns Bieht richtUges vorgenomen, Onnder men heft una wol gesecht, he wille sisk by konigklikor majestat nnd andern sinon horn und frundon nmbe mter und knecht*' boarboid«Mi und uns niyt der gcwolt antaston. Is tolesten hii* wedder to lande gekomenjriVfarttingen wu nachfolgende besproken unde beleyet hebben: so dat syn forstlike gnade uns to eren ynHea unde wolgeMlen de forderinge, de syn forstlike gnade in dussen saken by Bomi- scher keyserliker majestat geso(£t, daryan keyserlike yorbodes^ breye myt der yorachte unde anderst ergangen, gnedichliken afgestalt unde solke fordennge^ ok alles dat damt erwossen in wedderwillen unde kyves gantz torugge gelecht unde aye- ticht gedan; sick ermllet des forder to behof den yan vorteickent, di^n wy to ])eideii delen bcsocht und den stodon vor^^crort handels vurgont. iudom nw do dinge voir edder vif dago laug iu haudel gefort, sin de im ende des tolfi halven aTennals afgesnedeu, wente men wolde una des toUcn nicbt so gentslick Men mholt imser pilTilegien, und alse unse geschicktcn ane ende von dar riden wolden tnid redo up den perden seten, kemeu do gesciiickten der stedo vorgerort und sloigoa sick wedder iu den handel, so dat una do de nje tol iut ersto ganti afjgeBeclit word. Doenlyest yordrogen -wy nns myt nnsenn gnedigen hern aller sake na vorraoge eynes opin vorsegelden recesses hima bf schreven. Und wuwfd in demsulvon reces.so Simon Giaelers des borgerinesters [Marginalmte: 8imou, Hinrick GiCelerJ sone utgesimdert sin, worddennocli ym lutndel vorwordet: wan de stede nnd wy nnsern gnedigen hem vor se beden, woldu he sick jegen se uprichtich hoilden, dat wy rdracht nicht mede to neraendo: kcmcn dc8 ok so na der huldinge ut unsur vorbede to ende. Also nw Oodau vurdracht ful uud al besloten in der naeht to eWen slegen, sin unse gescbiokten to her- togtn Erigke in sine herberge gegan myt den geschickten der itede, and na vortellinge des aveseheides heft hoi-togc Erigk uns alle sake gram woddor- uud uuwilleu aigeaecht, unse guedigo hero to sinde uns to be- schattende nnd to besimermende. Szo hebben de unse sinen gnaden weddenunbe togesecht truwe nnd holt to sinde. Darmede scheden de unOc vom dage. Actum et conclusum feris. secunda ipso die sancti Thome Canthuariensis anno d. 1512. lab, anUq, geator. fai. 89, uiyiu^L-u Ly Google — 49 — Gottingen van der keyscrliker majestat oyne absolution ane oren schaden to irlangende ; hyrnach , ef ok den van (rot- tingen unde oren borgeren in dussem unwillen an oren guderen renten unde tynsen entweringe gescheyn weren, desulven unde alle anderen gebode unde vorbot heft de obgemelte unfle gnedigo here alle afgostalt, so dat oyn izlick wedder to dem synen komen schal, des wcdderumme gebruken unde in s}Tie were gesat werden in aller niaten, so se vor dussem unwillen gehat hebben , ok na lude zegel unde breven , de eyn yder over syne gudere heft. Vortmer heft syn forstlike gnade den nigen tollen, den syn gnade van der keyserliker majestat irlanget hadde. syner gnaden underdaneii den van Gottingen unde den oren gnedichliken afgewant unde fallen laten, so dat se des gentzhken schullen gefryget unde umbeswert bliven, idoch dat de van Gottingen sani]»t edder bsundern neyne fromde gudere vor dat ore an sick to nomcn edder myt eynem godespenninge in eynem schyne unde geferde an sick to kopen in edder in keyne ander wege vorliinderinge darinne to doynde. Demna wil syn forstlike gnade on ore privilegia frygheide unde vorschrivinge gnedichliken unde in gnaden be- stedigen unde vestlick hoilden in aller maten, alDe de hoch- geborne irluchtede forste unde here her Wilhelm godzeliger to Brunswigk unde Lunenborch hertoge syner forstliken gnade here unde vadere ok syner gnaden vorfaren gedan hebben. Ok schulle de van Gottingen, so sick de hiddinge dusser gebreke halven, de se synen forstliken gnaden alse orem angeboren landesforsten phchtich , idoch wentenher vortogen , nach ge- wonlieiden, wanner syne forstlike gnade de van one heschende unde forderen wart, doyn unde nachkomen unde sick jegen syne forstlike gnade alzc de getruwen underdanen wu geborlick ]iel)ben unde hoilden. So denne dem genanten forsten itlike lantsture jargelt vordegedingesgelt van jegen wordigeni jare unde anderen vorgangen jarcn, ok itUkc vyfundetwynticli mk. vail eyner vordracht wegen unde van schaden unde vorhinde- ringe an dem gerichte bynnen Gottingen erleden, van nedder- warpinge des tolhus unde alien anderen injurien edder to- sprake, wu men de benomen mochte, nichtes darvan utbe- scheyden, so alfle de obgemelte forste vor uns jegen de van Gottingen heft anteyn laten edder sust, doch alleyne nt- bescheiden der Gyseler sake (de heft sick syne forstlike gnade Torbehoilden) : de schullen gentzUck unde alle upgehaven ge- dodet uUde Torlaten syn. Hyrvor schullen de van Gottingen dem Tilbenanten fon^n unOem gnedigen beren vyfdusent Hinscbe fl. twiscben dut unde erst komenden hilgen osterdagen der apstandinge Cristi unses bem gutliken entriditen unde OQttliiger Urimnden a. d. XYI. Jahrh. I. 4 Digitized byGoOgle — 50 — bandelagen sunder alle geverde. Ok schullen desulften van Gottingeii in benompter tyd den olden tollen bjnnen orer stad,. so de Yor Teyrteinhundert fl, ungeferlick voipendei is, lozen nnde fryg maken, so dat sick des syn forsUike gnade, wn Tan older nnde oldem herkomen gescheyn, gebruk^ mach. Se schullen ok nnsers gnedigen heren sdralten^ den se in dnssem imwillen YorwiBet hebben^ wedder in de stad komen LUsn nnde nnses gnedigen beren recbticheide darsulvest to warende. Wes ok forder Yan anderen gemeynen saken syn twisdien nnfies gnedigen beren nndersaten nnde den Yan Gottingen nnde den oren ifto entelen personen an scbulden, zegelen nnde broYon, de scbnllen gehandelt werden, al0e sick na art der- suhen eygent ; eyn izHok by dem synen nnde recbte to bliYendei Undo byrmede scbnllen alle koste teringe Yoracbtinge nnde OYerfaringe nnde allent, dat sick in dussen nnwiUen begeven beft; jegen eynander npgebaYen nnde eyn part den anderen darvan nicbtes ntbescbeiden nicbtes plidbtidi syn, snnderen scbnllen birmede aller gebreken, wn Yor gescbeyni ge- scbeyden nnde fimntlick Yordragen syn sunder alle gOYOide. To wyderem beboilde bebben de Yorbenante nn0e gnedige bere nnde forste nnde de ersame rad syner gnaden nnderdanen to Gk>ttingen Yan uns Yorbenompten gescMckeden reden be* gert unde gebeden dnsser Yordracbte twey to bereidende undo myt der obgenanten stede secreten to beYOstende, syn&n forst- liken gnaden eynen nnde den anderen syner gnaden nnderdanoi den van Gottingen to behandende, dem wy alBo na to komende gantz willicb, idocb den vorbenanten steden, dar- Yan de gescbickeden rede utsant, unscbedelicL Benma bebben wy vilbenante stede BmnBwigk HildenBem HonOYCr unde Embecke unDer stede secrete widiken an dusse yordracbte gebangen. Gegeven na der gebort Cristi unOes hern vyftein- hnndert im twelften jare am dage Thome Cantuariensis. Arch . 4; Or. m. 4 treffUch erhaltenen Siegeln. Cop. danach im Lib. antiq. gestor. 90^91^^ Schluss verkiirst. — JsJrwaimt: Zeit- w. Geschb. v. G6U. I, 135, 66b 1512 Jan. 14 (quarta post octaYam epiftnie domini). EUscMh Priorm vnd der Oommt des NomeM(^im $» KixUenbwrg an QQttmgm: hUim um Erwwkmg der BeKtm- edhlung von 11 Mk, van 8eit&i seiner Burger Cfisder vm Mmden Hans Swaneflogd Card van dem Brmke and Hans van Nmien, noMem sk UsHang auf den jetg^endUdkm Stands gAraMen Juskag der Irr%mgen ewisAen dm Biergog J&ieft md der ^adt verbroetet wardm, Sn^. M den Cap, Vai, VU C; Or, m, 8. Digitized by Google — 51 — 67. ir,12 Jan. 20. [(iotinujt-n.] Herzog Erkli besUUiyt dcr iSiadt GoUingeti cUle ri ivdeglcn und Frciheitr)/ ^j. Wy Erich von gotz gnaden hertoge to Brunsweig und Luneburg etc. bekeuueu openbar in dussem breve, dat wy ') Ueher die ohifjem Act vormisgehenden Vorgiinge , namenilicli ither die Huldigung und die duran sich kniipfoidoi FcsHidikeHcn gibi uns dk ansfiihrlidie leider unvolletuiete Erzdidwny des iSladUchreibers im Lib, antiq. gest. fol. 92 Auftdiusa: BewUe nw dit lant Ton hertogen Hinricke dem eldem siner guade brodcro hwtogon Erigko overgelatai was and 'iosulve hertogo Hiurick alio tid, won sin ^ade in dossen saken gehandelt befulborde, men syneme brodero muclite huldigen, so heft von stund na Tordracht vorgerort hertoge Erigk begert, men omo wille gewoutlicke Imldinge don. Daruppe hebben wy twej nnBe rades fraade bet to Monden an sine gnade gefordiget undo ome gewontlige hulde to donde togesecbt, indem sin gnad«> uns int orste nnse privilcgia frihfid nnd wontlieid bo- stedige und tosogge do to hoildeude myt overautwordinge des bostedigeU- lir«if»8 vor der hidden ok afisegge allem gram wcdder- and anwmen. Dm aUet sick sin forstUke gnade dem so to dondo irboden. Szo draden nw des rados goschickten dyt so ynbrochten, leyt de raid ore gildcmcstore und de seDmannc vorboden , gcven one dessu dingc vor und neden , so weren genegot unserm gnedigeu heren gewoutlicke huldiuge to donde na TOigeiwder gestalt und beden, dat se ok fort den oren to seggende ap nehistkomendo mandach, nemlick am avende sanctorum Fabiani et Se- ba.stiani martirum [Jan. 19.] inhemisch to sinde, und wen se dessulven maudagc morions dus ra«lt\s und de j^roten clocken horen luden, se denne alle wolden don market komeu inyt dem rade vorbenauteu jiertogen £rigke to hnldigende. Damp seden [se], se wolden dat geme don. Aise nw hertoge Erigk des sondages scholde ynridon, word dat afgekundiget Hnd up den mandach und de hulding"e np den ding.stacli vorlen^^'et, wente sill gnade wolde am manda^^e den hLlligen maitircn voibrnaut vasten. Des maudages also nw hertoge Erigk hir to Guttiiiguu wolde ynridon, sehickeden wy sinen gnaden Toir der eldesten anser rades fronde myt dem vesten Inricko von (ir< m unserm amptmanne to Fredelande deuern und jungon j^escllen up dat rustigest*' niyt 80 perdcn under o^on (doB- mals was uu8c hovotman nicht paOlick undo unsc amptmann to Juno lehinde uns sine knechte und myt siuer persoueu doyude ho ut unserm erbye hertogen Erigke). Alfie nw hertoge Erigk imalide, beden nnse geschid:ten im voldo sine gnade uns wilkomen to sinde und de unsei alse sin gnade dat schickcde, redt-n vorher in do stad bet vor sine her- berge und de furste folgido myt syneme hovowerke, was rustiges tugos by 200 in witter clediuge vom Deister and at dosseme lande. Von stont iJoe sin gnade wol mochte hebben atgetogen, schenkiden wy sinen gnaden tein stovickon wyns tein molter havom oyn vat Embisch und cyn vat Gottinj^'iscb beir, und schickoden do von stimt sofl unser rades frunde von den eldesten to syueu guaden, heiteu one wilkomen, furderu by sinen gnaden den bestedingeObreif der privilegien laten to makeude, uns de ▼or der huldinge mochte werden overgeantwordet , und darby, dat sin gnade de afsage wu vor wolde don. So irboid sick hertoge Erick dem so willich na to komeude und bat damp, wen morgen dingstajro de hul- dinge were geschein, de raid myt sinen gnaden wolde in de herberge gan and dnr froueh wefien. Bat annameden de raid myt daugbarheid, beiden line gnade myt der riddeisehup myt dem rade jegen den avent des 4* Digitized by Gopgle — 52 — von unser iind iinser erven wegen den ersamen unsern leven getruwen raide und borgern nnscr stad to Gottingen niit gudem wilieu iieben bevestiget imd bestediget alle rechte goade dingstages uppeme sale frolich to sinde, dat sin gnadc geliker maten vor willen upuam. Nemeii darmede so eyneu avescheid, dat sin gnade wolde des dingstage morgens to seTen uren misse laten in sinte Johannis kerken to hope luden, de misse horen undbegerde, de raid dur uk wolde komen, und wan dc ute were, denno up dat raidhuD to gande. To desser misse word goludt dat crsto mael to vif uron, dat ander niael to sussen und to hope, do id seven sloich, nijt der groten clocken. De raid gingen alle myt oren scbriyem nnd kDechten tot tmsen gnedigen hem herbetge und myt sinen gnaden tor kerken. De parnher em Johan fioTei sin cantzler, de in desseme iinwillen ok buteu weflen und myt sinen gnaden weddorkomen was, hilt de humisse up dat horlickeste de sancta trinitate, de grote tal'cl stunt opin und de apostellecbte worden entfenget, de scholeiBester sang de gantzen misse in fignris, men spelde in ozganis und ministrerde tor misse. Und so nw de misse ute was, gingen nnse gnedige her und wy na dem raidtiuse, sin gnade myt den reden up de domtzen und wy up de koken. So leit sin gnade de ridderscliup up dem koiphuDe and nam to sick np de dorntjEon sine rede nnde sommelicke nter ridderschup: de eddelii erbam und gestrengeii Frederick frraven to Speigelberge Tilen Wulffe von TJutenberg heron to Jtere synon hoveraester hem Hanso von Steinberge und ern Anthonii voii Alten rittero ern Johannes Hovedes parnhern to sinte Johanlie bynnen nuser stad Homing Bnsefaeplaten desses landes drosten Hanfies Ton Olderfihnsen erfinarschalke Hans von Hardenberge CristoiTer Zemem unsers horn marschalk und itwelke andero dos adek, und do f^ingen wy to sinen gnaden up de domtzen an de andera halve siner gnaden to der fordern bant stan, heten sine gnade wilkomen unde fordera by sinen gnaden den hestedingeObrdf unser privilegien. De breif word uns do von sinen gnaden overgeantwordet und ludet alfic hiraa folget, ok dar beneven de absolution von konigliker majestat. [ Folgt N. 67 u. N. 49. j — Alfie nw sulke breve dorch den raid up der koken besehin, gingen se wedder np de domtzen und beden hertogen £rigke, ef he to dem rade odder der stad to Gottingen j^ nigf ansprake ^^ram und nnwillen bet to desser tid gehat edder noch hedde, des se sich doch nicht vorhopiden, he se der gnedichlicken wolde vorkesen und afseggi^n. Dem sin gnade 80 dede, sede dar beneven, he wolde ore gnedige here sin se beschutten besoheimen und Tordedingen. Und so dat ffesehein was, sede de raid, se nw sinen gnaden na geloflicker wise Widden huldingen, dedon ome alio up der dorntzen hantgelofte ome truwe unde holt to sinde, beden sine gnado na der huldinge wedder up de domtzen to komeude und gingen do wedder up de koken, leyten do von stunt luden des rades clocken drye up en sudor den borgem up den market by eyn to komende. So hadden wy np der vorloven eyn veirpafi laten beret von delen up holtere gelecht eynes voites hoich und damp drey stole myt kussen, ok up de muren dre kusseu. Darto leit unBe gnedige here up de muren der Torloven und boven siok myt tepten guldenstueken und andera behengen. Und so nw de borgere uppe den market weren gekomen, ging hertoge Erigk myt siner gnaden reden vun der domtzen uppo de vorloven. He trad up dat veirpaB, wo vorfi:erort beret, averst sine rede und gudenmans bleven to der rechtern hant stan up der vorloven. De raid olt und uye gingeu YOD der koken ok np de Torloven, bleven dar stande dem hertogen to der linken bant. Des heft do de worthelder des radee to den borgeren ge- uiyiu^L-u Ly Google 53 — freiheyt breve und ixewonheit, de so wentenher geliat und an uns gebnicht heben, befulborden iind bevestijijen de p^ec^enwordigen iu dussem breve, in matten de one ok reide zampt dusser unser sccht: leven frujide. d*' linicliijfi'horn irliiclitide furstc hern Erigk to Briinflwigk und Luiieborcli iiurtoge unfle guedige liere jegiiiwurdicli heft uns beBtediget vnse privilegia wontheide friheiae und rechte, ok toge- secbt uns truwelicken willo vordedingen, darup de raid ome hebbe gelovet truwo undo holt to sindo und willon orae int erste, so se mo<:r< n sehin, huldigen und sweren; is de radcs bedo se darna deO golick ok willen danipdoYon8timtdem nde to Koithem hex bescbeden and wuwoll do dingo defimals nicbt vor- dragen worden, docb u]) andero lidelicke wege vorfatet. Szo reifiede do bertoge Erigk des douuursdages wedder von bir na Munden. — Von derselben Hand folgctvdw Jfcu^miz: ProcesBom coram impeiatoro habitDOi cnm supplicationibus scriptis in hoc ncgotio in et extra jadidnBi habitU inYenieB in spedali cista. Diue Ei«U aGhani wrloiren tu Mm. , uiyuu-cd by Google — 55 — 69. 1512 Mdrz 4 (am domstag nach mTOcavit). MUndm, Herzog Erkk an GoUmgen : gestaUet auf Asmuhm dnm Theil der ndchste Ostem mhlbaren^) Summe in Salpeter (12^U Centner IVj^ Ffd.) — der Centner 0u 9 ft. ge^ rechnd — mu Manden Vogta 0u Hardegsen voraiusm- euMden, Jreft. 1905; Or. m. 5. «. CTnleridbriyft 70* 1512 Mars 4 (an dem dornstage nach invocaTit). Hergog Erich hescheinigt der StcuU Gottmgen mit Beeug mtf die vorhergehende Nummer den Empfang van 12^^ Centner iIVs Pf^' Salpeter im Betrage vm 107% fl. Eh, und 13^^ Sk G&Uingisch, Jr6k. 1905; Or, m. 8. u, Untersdhrift, Cop. danach im Lib, anUq. guL fdL 98, 71* 1612 MSr» 31 (feria qnarta post dominicam jndica). GoUingm beschcin 'Kjt dan Bathe von Frankfurt den Etn- pfamj von 24 jl. , narhdem diese drel Jahre fiir dfis Kfunmcr- gericht entrkhtek Siunma doiiher nk JU cingcfordcH ivordnL. Niideme wj itzund by dren jareii vorleden hebben verundtwintich ti., de to erhaltunge des keyfierlicken camergerichts von uns gefurdert, by den erlicken rad to Fi anckfurde uppe desse wiDe, wor wy de to leistende uicbt plicbtich weren, uns de alOedenne weddemmbe scholden folgen, gelecbt, de De dosulvest ok in sulker gestalt hebben na lude ores breves darover gegeven by sick genomen: so heft de Yorgescbreven rad to Eranck- rarde uns nw snlke verundtwintich fl. , indeme de von one nicht gefurdert, wy de ok to leistende, fio wy uns vorhopeni nicht plichtich, uppe unDe ansoikent gucUick weddemmbe laten folgen und jegen oren breif vorgemelt, de one hyrby mode unOemthalven is wedder geantwerdet, to handen komen. Lib, Cop. Papyraceus I, 19ii. 72, 1512 April 5 (am montag iiacli palmariim). Mi'uiden. Hrrzog Erich an GoUingcn : rrsnrht es die ihm zukommai- deti 1400 fUj „Vcrfragsgeldcs'' scincm Secrefnr Jost Biische- plate gegen gebiihrmde Bescheinign)ig eimuhandigen. Arch, 1905; Or, m. 8, u, UnUrschrift, Auf Grund des Friedens za Einbeck, N. 65. ') Jost IStMcAqnlafe mpfangt 1500 //., vcnmtthlich sollte die Stadt die 1400 fl. ihm nur zur WeiterubermUtlung an Menning Musch^plate smteUen. cf, N, 65, 68 und 73. Digitized by Gopgle — 66 — 73. 1612 April 7 (mitwochen nach palmarum). Herzog Erich hescheinigt dcr Skidt GoUingm den Em- pfang von 1500 fl. durch semen Secretar Jost Rtischeplaie and spricht sie, nachdem er dm Best der ihm nach dem EMecJce)- Vertrage [N. 65] gukommendm Summc vmi 4500 fl. und 1400 fl. fur die Ausldsung des alien Zolles seinem Bathe Heming BtischepkUe ubenmesen, von aUen AnsprucJien auf die ihm im genamUen Vertrage zuge^ochenen Gelder, in Smma 6400 fl,, los md Udig, Jrth, 1905; Or. 8.1L UiUmdmft Copim domoeft AeUt JZef. XXT fmd Lib. anHq. gesL fol 98, 74* [1512 April 19 (feria secanda post domlnicam qiiasimodogeniti) ^)J. Qdttmgen verkmift dem Landdrost Hemmg Busek^fiak die am den stddHachen Einnahmen im UMreise zweier MeHen 0u Ostem gaMbare Jahresrente von 175 fl, Bh. fwr 4500 fl. derselhen MUnze unter Vorbehalt des WiederJcaufsrechies ntuik Kwndigung zu Weihnmhfen in Ei/nbech oder Hamooer^). Stipi. m dm Cop. VoL V B; EmOumrf. 75. 1512 Mai 1 (sabbato post dominicain misericordia domini). Hemmg Buscheplaite Landdrost hezeugt von skh aus das Abkommen aus der vorkergehenden Nummer (anno 1512 feria secanda post dominicam quasimodogeniti) und heseheimgt mit Bezug aiif K 68 den Empfang von 1400 fl. Bh. Areh, 367; Or. m, S. Cop. danach im Lib. antiq, gest. foL 98. 76. 1512 S^. 17 (feria sexta post festam s. cnuas exaltationis). Paulm Bischof von Ajscakni Doctor und Vicar des Enh \ hischcfs Uriels vmi Mainz verleiht nach Einiveihung des neuen , Chores tmd HauptaUars der Ffa/rrkvrche dcr Jmgfrau Maria j in Gottingen alien, ivelche an gewissen Festtagen die Kirche hesuchen oder durch Spendm soufie Mitarbeiten am Ansbau | dieseUbe fordmi, 40 Tage Ahlass. Arch. 499; Utt. Or., Siegei abgerissm. Credr.: Zeit' u. (xeschb. e. am. 85. 77. 1512 Oct. 24. Bom zu s. Peter. Papst Jtdius II. vrrleiM dem Franc ismncr-Nonnenklosfer in GoUingen gegen das Gdiibde Jdosterlidien Lebens (religionis), 0 ef. die folgende Nummer. ef. N. 7a. Digitized by Google — 67 — der KeuschheU und des Gehorsams alle FrMegien uHd Indid- goizen der andem Klostcr diesrr llrgcl. Arch. 1281; Original' Traimum^t dea OffidaU Conrad Bruns von 1513 Jan. 24. 78* 1513 Jan. 10 (am mandage na der h. dryer ko- nige dage). Hergog Erich headiemigt der Stadt GoUmgen dm Empfang der Neujakr^Me wie m N. 1. Ar^ 774; Or. m, 8, u, UnOmdwifi. 1513 Jan. 18. Worms. EaiserUches Mandat an Qottingen: gdneiei EntrkMung des rudestandigm BeUrags fur das RachskanimergeriM noie in K 37. Sub R V; gedr. Or. m. verletztem S.; Rticlcschrift : Anno etc. 1513 ipso (He nativitatis s. J(»hanni3 baptiste nunctius domni imperatoris hanc missivum hora duodecima in meridie domno Johauui IStokeleiifes burgi- migistro prateniaTit. SO. 1513 Jan. 24. OdtHngen im Offieidla^Hause (in domo nostra oonsistoriali). Conrad Bruns Offiaal der Propstd von Nortm in Go^ ikigm vidimiri auf Answshen des Priesters Hekifich Miwgmrdi Frmctscaner-'Vicairs der Frooine Sachsen N. 77. ArA. 3281; Or. m. 8. 81* 1513 April 5 (feria tercia post dominicam quasi- modogeniti). Der Bath verpflkUct sicli su Gunstm seines Burgers [und BOrgermeistersJ Ludolf Siocldeiff' 200 fi. bei Wiedereinlosung des fur 3000 fl. an Otto von Kersttingerode verpfdndeten Andes Friedland zurikkeuhaUen, teek^ Sumrne dieser von jenem ge- Uehen hatfc^J. Arch. 1016; Or. m. verletztem S, 82. 1513 Juni 30 (feria quinta post diem ss. Petri et Pauli). Johannes Bruns Priester [und Ixathsschrcibcr] und Hmis Tolle der Adtcrc vernnttdn den Streit swischen Doctor Johann Winkelmann^) und dem Friester Hemrich Meiger^J Inhaber ^) cf. N. 34. Dietrich von Grone trat vermuthlidi damcUs in den PfamdberiU des Amies Jiihnde; 161$ war er noeh Inhaber wm I^ried- land, N. 67 Anm. 1. *) In demsdben Jahr wird er von der demo- Jcratischen Partei zum Biirgermeister erhoheyi; Tlayjs ToUe gehort gleich- faUs zu derselben. cf. Anhang I. *) HeinricJi Meiger war Mathsschreiber, er $tirbt 1532. Digitized by Gopgle — 58 — der Ffriinde ties Altars der keUigen 3 K&mge m der Johannis- kirche tvegen 7% Sh. Erbmnses daJiin, doss ersfern- sick letzh- rem gegenviber zm AtiszaJdung des Erbemses und einer Siinme vm 10 fl. Eh. nls Entschddigung fur die vorenthaUenen Zinsm Oder sfatt derseSben zur BesieUung einer Jahresrenie von 10 Sk verpflicldet, Arah, 732; Or, m, 8. 83* 1514 Jan. 17 (am dingsdage Anthonii abbatis). Die Stddtc Goslar^J Magdihurg Braumchiveig Hddesliem GoUingen Hanmver und Einheck emeuern das in N. 14 ge- scJdossene Bundniss auf weitere 10 Jahre; Goslar iat zur Stellung vmi 134 3Iann und zur Vorstreckung einer Summe his zur HoJie van 6000 fl. verpflkJUet, Anh, 212; Or, «. 8.; Cop, iKomMft im USb. Cop, Ptj^acew II, 220, 84. 1514 mr» 7, Ham Forstenberges md Hans JPddenm Ba&mawnen 5»> eeugen dm Schtour des fruheren Rathmanns Heming lAnde- mmn, der sieh verpfU/dfM mnerhaib 4 Wodien eem Hm nkM eu verUxssen, an GUden und G-ememheit su^ m hekur Weise fur das VorgefaMene m rdcken, sk^ semes BaffissUMes 0U enlhaUen und fur frUhere U^bergriffe ISO 3fk. zu erlegen*), Wj Hans Forstenberges de eldere und Hans Pouenen radmanne to Gottingen bekennen opinbare in desseme breve und betugen, dat Henningk Lindeman vor nns is erschenen unde heft dorch syne utgestrecked enaim eunde upgerichtiden fingere ungetwungen, ok alles dinges imgenoidiget liflicken to den hilligen swerende utgesproken sick vorsecht nnde Tor- "willet: Nachdeme he eyne tyd lang yme rade geweDen unde sampt andem vaste merklicke summen goldes geborget unde lit der stad gudern yorscbreyen, ok mennige unlidelicke nut fordeil unde geneyB myt hayern secrete und anders gehat hebbe^); doch nicht mede angesehin, de stad der last nicbt mochte dragen, nocb derwegen den gilden jenige bericbtinge gedan and darmnbey aLQe he myt den gilden unde seOmannen derwegen ame yorgangen mandage na invocavit*) in under- Bprake nnde handel geweflen, yon deme gemeynen yolke myt *) Ob Goslar erst jetzt odei' schon fruJier dem Bunde heigeireten, ist rndtt ersMMijeft. AuffdXlend ist der Umstand, daas ea an der 9pUte der aufgefuhrten Stddte steht, obgleusk ieine UtiterstiU$img weU niedriger \ reranschlafjt ist als die Magdelmrgs und Braunschreigs; er erkldrt sich i vielleicJU daraus , doss jene Erneuerung des Bundes moglicher Weise in Goslar stattfmid. ^) cf. hierzu die Anm. 4 der N. 87. •) cf. den 8ttingen de erlicken gilden ampte hant- werke borgere inwonere und gemeyne stad in eren dogiden loflickem regimente frede und aller wolfart mochte geliolden werden. Ef ok under uns, dat god vorhoide, edder entilen per- sonen jennicb mangel edder fiake entatunde^ schal an enaeui dar dat Ton recbts wegen ok von alder hergebracbter wont- beyd und gelegenbeyd der Oake bingebort, gesocbt nnd ut- gedragen werden. Were ayerst jemandes, des men sick nicbt vorhopet, befunden, de wes vomeme, dat sick to plange upror und schaden droige myt worden edder werken, de scholden derhalven, so se des bekenden edder uppe tier warheyd gefuuden Avordeu , ungestraffet niclit bliveii ; idoch imDer gnedigen herscliup an orer gerechticheyd unschcdelick. Averst wes wenther gescheyn, schall nymandes vorkert sunder to gude getogen werden. Wy de rad schullen ok nw fort vader und sone edder twene brodere noch twyer sustermenne edder bi uder und susterman yme rade nicht hebben , alOo dat hyr schall neyn befrundet rad syn ; noch uteme rade vor- muuden edder der koipgilden mestere keBen. Unser stad dyke, de vom rade alDe der stad gud den kemerern overgegeveu syn, schullen ok nw fort den gilden und sunderges, den eyn jewelk yDet , to orer und der stad eren de , wen des to doynde to nuttende vordan werden, des man na tyden under- langens , wu de brukinge allenthalven gescheyn , eyne orde- nunge anrichten schall. Des to orkunde und alle de to Got- tingen wonhaftich sick liyrinne wetten to richtende, desse stucke ok in guden truwen uuvorbroken gehoilden werden^ dai'umbe stad guderon, de Bodanne last nicht mochten dragen, vorschreven. Under veleu dagoleistingen was eyn entlick termyu utgesat uppe man- dadi nach mTOGftvit [ Mdrz 6 J anno 1514. Also nw ru nnd gilden by eyn gekomon nnd in handel wcren, hadden de gemoynhoid alio des TOf- dages by eyn gewesen und siek myt eyden verbunden liut*' alio uppem markte to cr8chi[nende]. Hiermit }>richt leider die ErzdlUung am JSnde der vierten Seite ab} es folgen 16 wibeiichriebene Seiten. uiyiu^L-u Ly Google — 65 — liebben wy do rad unBer stad secret, wy mestere unOer giklen ampto luintwerk und wy do meyiihcid unflcs mesters Tilemaniii Horcherdes des elderu ingeOegelle iieddcn iippet spacium dessi'S I)reves gedrucket. Datum auuo dumiui 1514 feria quartci post domiiiicam leuiiuiscere. Arok, 1673; Or. m. 4 S. u. Spuren von 7 andern; Cop. dancidi m JJb. Oop. Papyraoeua H, 215, 88. Ifyli April 20 (feria quinta in pascalibus). GotiiiKjt'n an Hrrzog Erich: hltfrf ihu mil Ufbnsmdumj zwt'ier kaiscrlidtcr Mandate um Fiirsj/rache zur lUfn inng vm der Kammcrgrriditssteucr und run dem Hfsuch der llcichsiaffr, da es ihm eibmUartMnig uiUcrworfm uful kcim unmitklbaie Beichsstadt sei. Sub H Y; EnPuJurf, 89. 1514 Juli 29 (sabbato post Pantaleonis). EMeck^) an Gatiiingen : erneuert das hisher unbeaiiiitmrk^ Gmtch um AussoM/mg der riickstandigeii Renteti an mehrere Embecker liathmannm; €8 habe ihre auf Grund der Schuld- hriefe gestellte Fordcrung xm gewaUsa^ne Beschlagnahme (rot- tmgiscJien Gmtes in der Uoffnung auf Befriedigung der gerecfUen Aii^prucjw zur Zeit nock ^uriickgewiesm , tcerde sie aber bei (origeseieter Zahlmgsweigenmg mtgestdm m&asm. Brie^ J, J); Or. 8, 90* 1514 Aug 4 (fritages nehist Tincula Petri). Heinrieh von WUdmgen Benfyneiskr Gottfried Meygcr SdutUheiss Bave GoOtom SckSffe eu Hcmburg und Jdiames UterSkusen Priester dasdbst an CfStHngen: ersucken ess um Ent- rtektmg der in Kassd und an andem Often xMbairen fdlligen Bentm, Brieft^, XVI, C; 0. m. eimm wm oOm gmeiiMAaf8^ be- Das Verlwltniss GoUingens zu dieser Stadt gestalteie sic/i in Folge dieser Angelegenheit zu einem sehr feindaeligen. Mil Mulie war durdt die VenmtUmng Kortheims nach endlosem Sdtriftenweduel und immer vergAUi^ abgehalteneti TagfaJirten der Streit zmschen dem Ein- hecker Ttnflmann Johanti KiJirni lovJ dem Gottinrjer IIovs Tegetmcigev beigelegt (es hatte sick um Krbsc/uift.sdnspruche f/e/uindclt, ireldte ersterer gegen letztcren geltend nutchte), vom Jahre 1508 — lul^ iuitte sich der Streiif vMier Sen Frieden swisehen den heiden Stddten eekwer gefdhr^ dete, hingeeogen. aottlnger Oikaiidai lu d. XVI. MbA. I. 5 Digitized by Gopgle — 66 — 91* 1514 Sept, 9 (sabbato post diem nativitotis Ifarifi virginis). Herjsogm Kathmna heacheiwigt von akh am aU Foum^ derm des Hcsgpikds m BeMkausm md m Namm ikres a6- wesenden Gemafds Hereog Erich dm Abt Conrad von Hem- hmnam md dem RxSie von QMingm den Empfang von SCO fi, gegen ZcMmg emer Jahresrenie von 30 fi. mt der VerpfUch- img mr lUic^cjuihlmg der ganzen Smme rnnerhaJb ernes Jahres Oder ewr Sidierstdkmg des Hospitals dureh Anufeiamg von OUtem m Werffie von nmdeskns 600 fi, Ardi, 84; Or, m. 8* m ^ 92. 1514 OcL 12 (feria quinta post Dyonisii). Embeck an GdUirigen: toiederhoU sein abermais unbeani' wortetes Gcsuch ivie in N. 89. Bri^sth. I, Di Or. m. 8. 93. 1514 Oct. 2.7. Einbeck an GoiUngen : fordert Beznhlimg der seinm Bur- gem fdlligm Zinsen und weist die Behauptung, doss die Schtdd nicht vom Rathe der Stmlt Gottingcn sondcrn von den emeelnen Personen'^J eingegangen sei, als nichtig ziirikk. Den ersamen vorsichtigen hern borgermesteru und rad to Gottingen iinOen guden frunden. Unsren Iruntliken deinst vorn. Ersamen vorsichtigen hern l)sundern guden frunde. Wy hebben juwe jungesten scryfte unde antwordc up de fruntliken forderinge van wegen unsrer borgere, de by jw nach inhoildc juwer /egel unde breve, dar- vor eyn ersamer rad to Gottingen ore golt und gelt ent- fangen hebben, alD desulften breve raede bringen unde in gelyken utforen , over langen jaren uprichtich gehoilden syn unde nicht up de personen dorch juwe vorfaren, de vor eynem erbarn rad darinne genomet, nw syn gelecht worden, so gy jw itzund nach inhoilde dersulften juwer antworde den unsren orer tynBe vormynen vorenthoildende unde weygeringe doyu lit to gevende, nach wyderen utforen wol vorstan unde duplick to synnen genomen. Unde hedden uns to juwen ersamheiden uns sodaner unformliker uplage to bejegende nicht vormoidet, darmede gy uns nicht weynich besmytten, bisundem dariuue utdruckeu, dat wy bornescher^) iuforiuge ^) Offenbar hatte sich der neueingesetzte demokrcsKti^ Safh weigert, die von den Mit/jliedern des alten Bathes eingegangenen Ftfr- pfUchtungcn filr sicli als bindend anznerkennen. *) l)as Wort hdngt vermuthlich zusammen mit liormdieit, JMorscheit, hoerscheit, horemdidt^ woetOneid, hooMd. ef. SdOler und lAOtben, MUdniederdeutBelim Digitized by Google — 67 in unOen antwordcn briikcn , darmede wy iins siist lanp^e nicht behulpen liebben, unde wetten uns darinne upricbticb to Yorantwordeiide unde bebbcn uns wenten an duse tyd jegen jw unde eyme ydern eiiick unde frombken geboiblen. — AV^es uns ok in unser nedderlage frucbtbariges van jw unde juwen vorfaren , dt; alsedo im reginiente , be- je^ent is , darvan ist niclit veib^ to romende ; bisundern is uns unde veilen unsern borgeren \\o\ witlick, danan wyder to scrivende is nicbt van noiden. ■ Bisundern wore nocb wol unse gude wohneninge, dat gy juwe vorscbrivinge dup- lick bedecbten : da rut werden gy wol enbynnen , if se (bit den personen gedan bebben edder eynem ei-l)arn rade to Guttingen oren nakomen unde gantzer gemeynbeyt ; unde so dat de personen des rades bedrepe, wore nicbt van noiden gewest juwer stad zegel , des gy to langen jaren to juwer stad nutbaricbeyt gebriiket liebben uiid to neynen tyden so- (lane scliutrede van juwen vorfaren beren forsten erbarn geistbken unde wertbken bejegent nocb upgetogen syn ; unde so se dat den personen scbobb^i gedan bebben, darinne woklen se sick wol anderst bcdacbt unde nicbt ut oren haiiden up sodan loze antworde gedan ; desulften bedden ok wol eygen zegele gebat. Darumnie boren wy juwe um- bestentlike antworde nicht genie, wy mogen ok unfie borgere darinne nicht vorlaten, bysundern na notorft bybestendich syn. De willen sick ok juwer schutrede nicht sadigen laten. Aver so gy jw up andere wege bedechten, des wolde wy unB, idoch boYen dusse swaren upleggiuge unan- gesehen, uns jw to gefallen nach aller notorft beinfien. Dnsses juw noch torn besten bedenken, wil wy omrne jw Tor- dejnen; unde weB sick de unsen noch to jw orer tynse halven vorseyn mogen, bidden wy juwe antworde* Datum nostro sub secrete in Yigilia Symonis et Jade apostolorum anno 1514. Consoles in Embecke. Bri^dk Vni, B; Or, m. S» 94» 1614 Dee. 6. Qottmqm (in domo nostre solite lesidentie). Jchann Mechdmeskusen Cawmiker der s. MarHnMrcke «K H&Ugenstadt Bichier und Icmmakmseher Oommssar der Fropsteien von 8. Peter m Ndrten und s. JJexander m Embeck hesio^, fiaekdem Ersni Dux Ffa/rrer m a, Jacdbi tn Gdttmffeti einer^ und EMerina IJn&xmmes Friorm md Wimdse BordMes Agnes van Bmngen JtMe Zdigen Bee Sndrades md Margarethe Baifens Fhmcisoaner-Nannen der drUten Begd 5* 68 — m GMngen andrerseUs vor ihm ersckienen sind, dem von letzteren schm beeogenen durch milde Gaben erwarbenen Hause in der Barfusser Strasse die durch pdpstlkJies Privilcg [N. 77] verliehene hircJUicJie Exendion iind die Befreiutig von aUen JcircMichm Ahgahen mit Zustinimung d(is gcnannfen Pfarrcrs, zu dessm Sj/rengel das Haus gchoH hatte, und hezeugt die mit Zusfimmung HeinrkJis Marqtiardl Fnmciscamr - Vicars der Frovinz S(u-hsm imd Matthias Durds Guardians des NonnenMostcrs c(m den Nmine^i iibcrnommcne Verpflicldung zur jdhrlichen IJarhringung mtms ^iibchen Weines an dm genamten Ffarrer. Ardi. 186; lat. Or. m. 8, 95 • 1514 Dee. 28 (anno 1515 am dage innocentum). Veit Hagettmiiv Biirger zu Goslar an den Bath von Goslnr: Inttct die AuszaJdung seiner bei der Stadt Gottingen fur die jswei Ictzten Jahre riieJcstdndigen Bmten vmije 5 fl, guerwirken. Brief sch. XX, B; Or. m. S. 96. [1514. Gmingen.]^) Herzog Erich bestiitigt dem zu aussergewdhnlicher Zeit ge- I Ixorencn and v(»i seinrni SehuUheissen vereidigt^t Bath von (rijttingm alle bisher goiossenm Frimlegien, namentlich die freie BatJiSivahl , obgleicli in dem schiccren Aufruhr „dieses" Jahres die Bechte der bisherigen Bathmannen durch die Entsetzutu/ der Mehrzahl dersdben erheblkh verletzt wdren'^j. Sub S IV; ifieidueiUge Cop, *) cf. Zeit- u. Gesclib. v. Gott. I, 140—141. ^ DanacJi ware die Ur- hmde in den Anfang MIkrs 1515 m Mieen, dodk widerapruAt dem der in der Urkmide erwahnte Aufruhr .^dieses" Jah/ree und die in der Got' tinger Geschichtbeschreibiing nachfolgende Erzahlung iiher die Ilinrichtung der Aufruhrer Franke Schilden (?) und des hinkenden Otto (?), welche Ereignisse im Dec. 1514 spielten. cf. Anm. 2. In der Stadt hatten die Unruhen fbrtgedauert, mnA der neue Baff^ fond keine JMiM jmt Erleichterting der driickenden Abgdben und in Folge der Umufriedenheit dariiher erstarkte die alte Rathsparf^, welche vam Herzog hegilnstigt wwrde. Grosse Aufregung verursachte namenUicif, em Auflaufim Dec. 1514, der eur JSmri4Atwng der BadelsfUhrer Cord Franke Ju/rgen Kastemdker und Berthold Otto fUhrte. Im „Bothen Buck" iet dmr Ihroeess gegen Kasteniaker icie folgt verzeichnel: Anno 1514 sonnavondes n:i Lucie [Dec. 10 J ist mester Jurgen Kasteniaker burger U) Gottingen in strattingo uud tucbt des eyrsamen rades darsulvest gebracht und darm enthoUden ' und nafolgende artigkel und pnnet bekant: 1. Brstliek: Dat ae sik des sundage ua Lucie to den Fewlern wolden sammen und myt den hupen up (lat radhuB gaen und wolden den olden raed wedderumb bestetigen und insetteii und den nyeu umb dat lovont bringeu; uud wu se don nyen wolden unibriiigun, woldou se up den suudacli ua Laeie [Dec. 17 J overeyn- komen. 2. Tom andern bekant, dat Simon Eldert Hans Borebardea Hani — 69 — 07, 151:') Aug. 9 (in vi^ilia Laurentii martiris). Einhcck an Hersog Erich: khujt im Namm mchrerer Burger gegm Gotfingen, welches ihncn trotz vielfarlwr Mah- inoHjen^) ihrr Eenten vorentludtey mit der Bitte es zur TUgung tier Schuld anzulialten, BnefBiA. I, D; Or. m. 8, 98, 1515 Aug. 15 (an mitwochen iinser lieben I'rawen tag assumpcionis Marie). Hardegsen. Herzog Erich an GoUingen: hefiMt mU Uehersendting der vorhergeJietiden Numnier die TUgung der Schidden cm die Einbecker, Brieftdk, XI, A; Or, m, 8. u. UnterKhrift. 99, [1515] Aug. 23 (in yigilia 8. Bartholomei). GoUingen an [Eerzog Erich]: littet m Beankoorhmg von N, 98 die Evnbecker gu gUUidier VereMarung, wie sde^ mit vieUn (mdem ,fWtldfremdm** getmffen, su pemmen, und entsduddigi sie^ mU seiner ZahUmgsunfakigk^, (IJnde wol- den wol gnedige furste und here, dat ons sodaner handele nidit von noden sunder mogelick were wy eynem idem uns bespioken ane afbroick unde ludes sjner yorschrivinge mochten wiUigen. Id is aver na swarhejd und relioheyd der frombden schnlde, darmede wy belastet, boven unse YOimoge.) Brkfidt, Xn, A; Unkmrf. 100, 1515 Aug. 25. Bom (in domibus nostris). 2 Ca/rdinalbiscMfe, 8 Cardmalpriester, 4 Cardmaldiaconen ertheUen amf Gesiwh der BrOderschaft , welche in s. Jacobi zu GriitHngen mien AUar^von s. Jacob und s. Anna gestifki, Ab- lass van 100 Tagen fwr Gebet und gute Werke am genmnkn AUar. Arch. 1181; laU Or. w. Blechka^pgdn, ohm S. Graunewold Cord Blomenrode Hennynp iStapel Hinrik Borncmau Ernst van Geysmar Hans Muuter an der Gassen sjnt de hovetlude gewesen, dat Be de eyde gedaa hebben. 8. Tom dridden bekant, dat Moldenbawer der meynlieid sesman ay in den krntzgang ton Pewler gckommen und des eyn anhetzer gewosen, dat se nicht schulden [in de] tolage wylligen. By dussem bekarmtnisse syn gowesen Hans Ostorraann Hans Staben Hans Kuntzen Tile Gysen Johannes Laudgrevo Hans Detmars and Diderick erbenborgero to Grottingeii als getugen darto sundergen geeschet und gebeden. Wart mit Gorde Francken up eynen dadi dorch dat swort gorichtet. Actum ut supra. — Aehnlich siyirf die Aussagen Cord Frnnkes und Barthold Ottos, welcher letzterc vom Erzhischof von Bremen frei- gebeten wird (anno etc. 15 secuuda post Timothei [Jan. 29] wart erbeden per episcopum Bremenaem, BoOies Buck.) *) N, 89, 92, 93. I Digitized by Google — 70 — 101. 1515 Oct, 1 (secunda in commnniliiis)* Der Ba£h verschreibt mit deni cdten BM und mU 8eme» und der QUdm Aufsehem uber die StadtgiUer seinem Secretar Johann Brum^) (nmbe trwes und flitigen dinstes — boTen datjeime, ome syns ampts halven tokumpt^ gedan ok ge- rincbeid wyllen synes soldes, darto he doch syn hus ome YOn unsen vorfam fry verschreven mit irnser stad kome to beschudden vorhenget heft und furder mit gudem wyllen eyne tyd lang vorhengen wyl) einen der Stadtgrdben swisdien dent irmeren Weender-Thor und der Stocklever- (Stockeleves) Muhie am Freudenberge jsur Leibeueht unter der Bedingung, duss er lei dem Austritt otis dem stddHschen JDiens^ der Kmmterei .2 Mk. entrichte. LSb, Cop, Papf/raeeM U, iil7, 102. 1515 Nov, 21 (die presentationis Marie). Emhech an GdUhujrn : crneuert das in N. 89, 92 und 93 vorgebraMe Gestich in der Hojfmmg auf Erfidlung , nnchdem die wneren Streitigkeiien jswischen Bath und Gemeinde Got- tmgens mm (dorch juwe beren und frnnde) geebnet (gescbiret) worden, Briefseh. 103. 1515 Dee, 26 (am daige protomartiris Steffani anno virginis partus 1516). Neustadt, Hergog Erich an GvtHngen : beglaubigt semen Gesandten Hans fwn Hasrdenberg dem JErsw^en um hereUwUHges Entgegenkonmen, Suh litt. S XX; Or. m. Spuren d. S. uml Untersdurift; Riickschrift: Anno etc. 16. am achtiden dage StofTani^) lieft Hans von Hardonbergo myt d''sscr credencien do humlert mk. jarj^'fddtfs bencveu eyner qiiitancien iu eyner betern formeu, dau wenther gescheyn, von wegeu unsers gne- digen hem gefordert: uteenomen der daoBulen, syu farstlilce gnade vds deste bet schalle vordeduigen, dc daiinne nicht gesat. Darvon de nul hebben protcstert jeg'en genanten Hanse und bogert, he wylle vorfoigen, de quitaiicien liinfurder myt dor vorgesrevcn clausulon und myt itzund overgegeven formen moge geferdiget werden. Quod sic acceptavit. Actum anno «t die quibus sapra. ZuMth Offickd der Propstei von Ndrtetit spdter Comvmsar, taird eifrigster Forderer der lieformation. Nach Letzmrs (lironik predict er 1529 als Pfarrer in Rosdorf dan Kvangclium, dann tritt er ids Syndiciis 1531 in aUen stddtuidien Afigelegenfteiten in erster Linie Itervor. 1536 venmeimgt er ndk mt dem J&itft, immsA frutMhsen VermUUmgewriuehien kommt die SacJie vor den Herzog, der den Streit zu Gumten Bnm»^ schcidet, Arch. 1271; gleich darauf aber erJieben sicJi die Irrungen von neuem und enden mit lirun^' Austritt aus dm lUnthsdienat, Suppl. zu d. Cop. Vol. V B. ") Jan. Google — 71 — 104, 1515 Dec. 31 (in vigiiia circumcisionis domini anno 1516)0- Einhech an GdUhigen: erMer daaSapUdlvm 1000 fl. , wdekes Homfelsch gcgen die Jahresrmte vm 4$ fl. der Stadt gegeben, nmh vielfa^hen VerJumdlimgen dahm: der Both wird die StMd mit 900 fl, in Gold tUgen durch Zahltmg vm 500 fl. zu Osi&m, 400 /I gu Michaelis d. J. ; Wigand verzichtet in Ansehung der grossen stddtischen Schiddetdast auf den Best von 100 fl. mid auf alien Biickstand und emjifdngt dafiir eine jdhrliche Leibrenie vm 4 fl, m GM nock Biik^ erstattmuj des Kapitals. Arch. 995 i Or, m. 2 S, 107* 1516 Jan, 18 (freitag nach Anthonii heremite). Munden. Till Wolf von Undenberg hcrzogliclier Ilofmeister an Got- tingen: beschtvert sich im Nanien Herzog Erichs iiher die votn Bath im Streit mit dem hergoglicJim Untersassm Hemumn *) ef, N. 109 und N, 66 Anm. *) Fdtr. 8, Digitized by Google Herwigcs zu Volkerode ergangene Drolmug , dm von lelzterem angeriifmm Richter [den Official dcr Fropstei von Norton in (rdttingm]^) sofort zur Stadt limauszutreihen , wenn er Ange- horigc der Stadt namentlich lUithmannm als Zeugen in dieser Sache vorlade, und ersucht es van soldier EedUsverweigerutig abzifstelm'^), Britf9^, IT, N; Or, ». 8. 108m 1516 Jm, 19 (sabbato post Antonii confessoris). Der Ba^ tfm Gmmgen an [TSl Wdf vim Undmberg]: erkHart amf die varige Nunmer, doss nock semem Bedunken Hermann Herwiges das BecM der Zeugenforderung ohne voraus- gegangenes riddediehes Erheimbms niM aukdme, da seine Klage ^iek m^rerm andem (me namen^^ gegen Jest von Harden- herg) an den Hereeg iiibermeaen, von dUssem ehet nocfc iMki herUeksuMg^ und enUchieden sei, dose der Baffi die Mnier- hrackte Drohung gegen den Offiekd keineewegs ansgesproehen, vidmehr Herwiges m Zeugen verhdfen werde, sobcdd der Her sag die Saehe herilcksicMigen werde. Bri^teh. IV, Enkourf, 109. 1516 Febr, 10 (am Bondage inyocavit). Heinrich Sehemkom Mylliges van Egnem Heinrich Leff- heydt Cord Krengen und Hans TyBemann Biirger m JEinbecit an den Bath daselbst: heschivcren sick uher GdUitigen, das vor wenigen Jahren bei Embech und anderen Stadten durck he- glauingte Sendeboten ton Vorstreckung von Geld gebeten und auf Befikrworten des Einbedser Baths van den AusMlem ein Dor- *) rfiaten geUtlicken Bchnllen furdem, he hebbo sick jegcn den int erste dorch nns vor'^obrivon unde vorcl;i?^(>n biten, so dat oiri'' (wore he neyne betalinge mochte ir- langen) Dodaiino furderinge von una int erste vorlovet werde. Ordi- norNtf; Bmudirift WcH hold dara/ttf sah tkh der Baffi 8» neuer Be> schrankimg in dem Misshrauch der AppeUaUon durch Fcstsetzufig von Succumhenzstrnfen reranlasnt: Wu er getzeiget, dat t<>m nrdi ntli'jffn rt'cbt vurfatet vor cynem by- odcr entligen ordeb> alhir vor gerithto odor rade gesprockcn, appellerdo, ef dosulvo scbon sick darinno der togelaten forme hilde und doch de salce darnaoh doich den oTemchter mit vorigem ordele, dat hir gefellet, wedder remittert worde, bo scholde desulve part^ de also moitwillig appelb-ret und weder Ikt gewiBot, mit twen rodon an der stad vestc mit kalke und steinen aue gnad(.' to iiiuren eder uiiatietig to botalen brockhat'tich und vorfalleu sin. Orditiarius; Keinschrift; ohne Datum, nadi der Sdnrift urn 1515, Digitized by Google — 73 — lekn erMfen, nun aber in Jcurzcr Frist s^ne Vosrhreibungen gchrochcn hahc ; versprcchen jedoch das zu Hirer Scha^lloshaUung mit BcscMag hdegte Gottlnfjisrlie Gut wieder frdzugeben und mU den Schuldnem Unterliondlmgen in G-Ote (mzukmpfen^). Sub NV, B; Or, m. 8, 110. 1516 Fehr. 17 (des Bondages reminiscere). Uersog Erich an GoUingen : hesclieirngt dm Enipfang der (frforderten Beistmcr fii/r den Frirsisehm Zmj sum Entsatz Sticklmusens im Betrag von 100 ft. und mtbitideit die SkuU von der Thf'ilmlmip om hrrorsfrhmdcn Fddsug, Arcli. Or. »». u. Unterschrift, 111. If^Vl Fehr. 24 (domink;.a oculi). Ihudir 1 1 (hi rich Marqmrdi Guardian des Franciscaner- klosters in GoUingen bcurhundet die mit Erlaubniss des Rathes gcscJiehene Erwerbumj eines nebcn dem NonnetikJosfer heJegetwu Names von Seitcn des letzteren zu vollem KujcntJrum mit der Vcrpfliddung einer jcUtrlichen ZMung von 3 F&rding an die Kdmmerci. Arch. 1867; Or. Entumrf Acta Bef. XXL 112. ir)l() Fehr. 24 ((lomiTiica ociili). Bruder Ileinrich Martjuaydi irnnrdian verptHdiiet sich im Namen des NonnenJdosters in (xiittingen zur jahrlichen Zahlung von S Ferdimj an den Rath, iveil dicser , der hei Griindung des Klosfrrs jrden Frwerh von (iru)idhesitz in der St(idt untsr- sagt hattey, jetzt den Bvsitz des von Margarethe Wittwe Gerds von Hardenberg vennaditen Hauses nebm dem Kloster euge- standm hal)e. Lib. Cop. Fapyraceus 11, 214. lis* 1516 Mara 7 (am frydage nach dem sondage letare). Bis Ewbecker GUSiMger GcUmgens an den von JEinbeck: versprechen dm BescMckung des unter Nortkeims Ver- tnMung auf dm 3. JprU (donnerstag nacli quasimodogeniti) angese&ten Tages ewischen %hmn und Qvttingen fur dm FaU, doss Uteteres die ursprun^ichen Versehre^ngcn eingukaUen gesonnen sei. (Aver so de van Gottingen in oren ersten erbedinge jennyge listunge inforinge boyea de vorzegelden Yordrachte tvnscJ^en one jaw imd den van Nortbeim in langen ▼orleden jaren yorstrioket decbten yor to nomende, dar it ef. N. 104. «) cf. N. 48. Digitized by Google — 74 — den yordrachteii to nadeyle unde avebroke fallen moohte unde uns nach utfaringe unscr erbedinge^ des willen wy uns byrmede gefryget bebben etc) Briefbck XITT, B; Or. 114. me More 21. Vereiribarung des Bathes rnit der alien wid neuen WoUen- weber-Gilde uber das Recht des Tuchwalkens in heiden MiMen und de^i Zuftuss des Stempdffeldes an die GUde, deren MUhk hemUet ist. So zwiscbm dem er0amen rade to Gottingen uppe eyn und den drapenerern des nyen bantwerkes der wnllenweffer up ander syden vor tyden, alOe se bir ingelaten und 0135 walkemolen an sick gebracht und to beboif des bantwerkes gebuet bebben, mnbe dat walkent der roen laken is yor- bandelt besloten und angenamet worden: dat de genanten nyen wullenweffere flambt den olden wullenweffern, de by uns von older wonbafticb gewefien, in orer beyder walkemolen eynem islicken, des von noeden, scholden und wolden syne laken walken. Und dewyle dat so to allenttyden wentber geholden, aver desulven nyen und olden wullenweffere nu darboven eyne nye eyninge tohopegesate und vordracht , De nymandes in oren molen, he hedde denn de vor myt oyner summen an sick f^ebracht, wolden walken ane wetten wyllen und fulbord des erflamen rades, angericbtet, darut gemeynem hantwerke und besten schade nachdeyl und vorderf. f3o de gesellen des bantwerkes, de myt oren laken nicht mochten gefiirdert werden , sick von hir und an ander ende wenden. irwasset, dat nu und den fall dcssos bantwerkes na vormoge to vorboiden, ok dat eyner idder myt synen laken vortmer nottruftigen gefurdeii; werdc : flo beft eyn erBam rad to Gottingen luite dato desser zceddelen des puncts mit den wardenen und andern vorordenten der drapenerer und niesteren der olden wuUenweffer merklicko iinderredinp^e gebat vestlick besloten und wyllen, dat nu fort de nyen und olden wnllen- weffer ok ore nakomen scbullen jowelkem sick des want- makendes gebruket syne laken, de one to walkende gebracht werden , ungeweigert in wes molen de komen vor eyn gelt (alfle dat wentber wontlick gewesen, de jenne, des dat laken horet, hebbe ore molen edder nicht) williclilicken walken, dat gemeyne hantwerk und de sick des gebruken derhalven vortmer neynen liynder lyden. Darjegen scbullen de seO pennige, alfie von dem roen laken to segelende upkommen, nw fort jowelkem parte , in des molen dat laken dama gewalket worde, fallen und tokomen aue geverde. Bit scball Digitized by Google — 75 — 80 allet vort ungeverlick geholden werden , bet de rad myt one eynes andem overkomen. Des to orkunde syut desser zceddelen drey under eynem lude gemaket, der eyn by una dem rade imd der andem twe jewelkem der vorgeschreveii parte eyn gehandelaget is sick darna to richten. Actum anno domini millesimo quingentesimo decimo sexto iena quarta post domioicam letare. Sub T, Vli Or. JUS* 1516 Mdrg 25 (tercia in pascalibus). Der Baih cedirt sem Guthdbm hd lASbeck und dessen SehiMbrief N, 56 dm Braunsdi^weigem Gerkm Pawd und Bertram vom Bamm w/vter den fii&eren Bedingungcn. Sugpl, mt dm Cop. Vol, V B; Enkowrf. 1W» 1516 Mars 2iS (tercia in pascalibus). Der Bath hrsdivinajt die AhzaJilamj von 150 fl. limfe (100 fl. su MicJmelis 151'), 50 //. zu OsUm 15 Ui) von der ScJndd Luhtcks'^) durch den Braunschweifjvr liiinjrr Bertram torn Damme U7ul verweiat Liiheek zur Enirichtwuf der jnhrlkJi fcillufen Zinsen an Bertram und Gerkc Fawd als geyenwdrtiye InJuiher de.^ Schtddschehis, Suppl. zu den Cop. Vol. V B ; Entwurf. 117, 1516 Aprd 1 (tertia post quasimodogeniti). Northeim an Gottmgm: ersuM tm Zakhtng der ruck' sfdndigen Jtduresrente wm 12 fl. an seinen Burger Heinrich Odera. Briefsch. VUI, C; Or, m, S. US* 1516 Juli 21 (secunda post Alexii confessoris). GoUmgen an [den Jmker von HagenJ: erUSH auf Ainsprudhe seines Sohnes Otto ffon Bagen auf das dureh dessen Frau van ihrem ersten Gotten Ernst von Udar uberhommene Mam m C^dttingen, doss es nadi der hei Erwerh des Houses sswischen dem Baith und dem vershrbenen Ernst von Udar getroffenen Vereinbarung (Hto v. H, weder Eigenffmn noch ein anderes BedU als das der Nuteung smgestehen k&nne; ge- stattet jedodi Otto Ham und Hef cds LeSbgedmge seiner Frau sdJM MU hewohnen oder van Andem, die der Stadt genehm (drechli<^) , lewdmen ssu lassen, obgMcli (um Ins^ frewnd- sehafUick unerwahnt gtMieben) aefton geraume Zeit die Abgaben vom Hof fNC^ entriMet svnd; und ladest Qm und semen 8ohn zur Unterredung nach BuderMU airf Juli 23 Vormiittags^). BriefmA. XX B; Entumrf, ') cf. N. 56 u. 115. 3) Der Junker OUo ven Hogm beaboicMifk das Maus zu verkemfen. cf, N, 120. Digitized by Google — 76 — 119. 1516 Aug. 6 (auf mitwoch nadi s. StefiiEUis er- findung). [Schwdhis()i-]HM. Erzhkchof A lhrecht von Mams an GoUingen : meldet, doss er auf die mederholte Bitte urn Befrekmg der StarJt vom Bam, den sem Vioarius Diehich Zdbd wegen GewalUhat an einem Clerilcer verhmgi hai, die AbsokftUm sugesagt und dem Viear i'therfragm , dann dber aus einem Schreiben des letzteren die GerecMigJceit der Strafe erhomt und zudem von der ublen Be- liandltmg des Vicars dwrdi dm Bnthndiener hei ardentlicher GeriditssOeung vemommen habe, und hcrichtet, dass er deshcdh dem Vicar auch femer gegen die Siadt nwt aUen Strafen ord- nmgsgemdss vorzugehen gesiaite^). Sub J VI; Or. m. S. 120. 1516 Se2)t, 6 (sabbato post Egidii). Der Bath an [Junker Otto von Hagen] : eriddrt sicJi a^f dessen an die GUden gcrichteten und ihm aitgeeeigten Anspruch auf freie Verfiigung fiber das von ihm an Bans von Baden- hausen verlmufte Ham semer Frau in Gottingen wie in N. 118 mit den Bedingungen, unter welchen der verstorbene Ernst von TlsloTf der nadi den Stadtgeseteen Uir MitJmrger geumden, den Hof erworben hai; ersuM Hm vom VerJcauf des Chrunds^Ocks abssustelien und gemass seinen Verpflichiimgen der KSmmerei die riickstdndigen Abgaben zu entrichien. Briefsck, XXII, A; Ewtnmrf, 121. 15 J6 Sept. 21 (die Mathei apostoli). FjMech an Gottingen: fordoi nach niehrfachen vergeb- liclien Schreih&n ahermals die Zahlung der riickstdndigen Zinsen an seinen Biirger Hans TyScmann , widrigenfaUs dieser durch Se£bsthilfe sich schadlos halten kannte^J. Briefsch, VIU, B; Or. m. 8, 122. 1510 [ii. Ende OcLj'J. Heinrieh Hdmoldes einsfiger Rafhmann bescheinigt dem Bath den Enipfang von 150 MJc. als Abtrag fur die einst ihm auferlegte Schatzung von 300 Mlc. , derm Best der liath ihm auf die Tage zwischen ndclisten Midiaelis und Martini zu er- legen zusagt -^j. Nachdem der durclileiichtider hochgeborner furste herre Erich hertzoge zu BrawnBwigk und Luueborgk etc. meyii *) AuffaUender Weise hahe ich somt kein Schriftstuck in dieser Angelegenheit qefnnden. cf. N. 109. Oh Gottingen seine SchuJd an die and&ren Gldubiger abgetragen oder oh auf TyBemann die An^rudhn derselben ubertrcigeny ist nicht ermh&ich, *) Am It Oct. (des soiiii' Digiiized by Google — 77 — gnediger herre niitsambt syner furstlickeu gnaden reten, audi den geschickten der erbaru stede ueinlich GoOler Brawufiwigk Hildenfiem Hanover und Eynibick habeii voroyniget und ausgespruchen twischeii i"ate gildeu und gemeynlieid zu Got- tingen eyns und itwelcheu des alden rats daiselbest anders teyls denselbigen or abgeschatzte gelt weddcr zu gebende, 80 bekenne icli Hinrick Helmoldes eyn niederatman des vor- gescbreben alden rats, das icb von sodannen dren hundert mk. Gottingscher weringe mir mynes teyls abgeschatzet anderbalb hundert mk. habe zu noige wedderumbe ontfangen, und de nastendigen anderliall) hundert mk. soUen sie der nye rat und gilden mir zwischen Michaelis und Martini na gift desses breves nechst komende gudlicken sunder lengern vortzog, auch ane mynen schaden yornugen und betzalen. Do das von den geschickten des rats und g&den wegen dorch Oardeu Hardenbergk Hansen Ludolffes Hinrick Ruden und Hansen Duvels beredet und yorhandelt ist ; doch unschedde- lich Yorhandellunge recesse anspruche and bevele mejns gnedigen heren, seyner furstliken gnaden erbam reten imd der geschickten der stede vorsegelt vorgewant^ also yor: nemlich weret sache , das hir enboven ick j^en rat und gilden und gemeynlieid edder se jegen mich jennige ansprache zn habende vormeynten, solt gesucht und gefurdert werden nach lute und inholde derselbigen vorhandellunge and recesse vorsegelt Desses za nrkunde habe ich ditz mit meyner eigen hant geschreben and mit meynem aufgedruckten pitzschire besegelt. Gegeben nach Cristi unsers hem geborde taosent fonfhondert in deme sechzehenden jare am tage etc. An^ 18S3; Ewtwurf, IS^S. 1516 Nov. 24 (die s. Crisogoni). Braunschweig an Gotfingen : ladet es zu Beraffmig in der Mietberffsehen^) und in der Mioi: - AngelegenJieit zwr TagfaJirt auf dm 2, Dee, (dinstag nach Andree) naeh Bramsekweig, BrkfKh, Vm, E; Or. 8, avendes in der geme3riitwek6n) wird das F orn m ta r einer Udteremkumft ztcischen den 1514 geschatzten alien Huthmannen und dem gegenwSirHgen Radi den Gilden und der Gememhcit con Cord Hardenherg und Thins Jjudolfes Rathmannen und Hcinridi Muden und Hans Duvel (xilde- meistern unter folgenden Bedingungen unterzeicfmet: von den 300 Mk, (der SdudeungsBtmme) sind, eobM die neuen Kmmnerer ihr Amt on- treteti, 100 Mk. sofort, andere 100 Mk. nach ehwm Jahr zum gleidten Termin zu entrichten; Mngegen soil der Itest durch Abzug des Schosses und anderer stddti^cher Abgahen getUgt werden. Arch. 970; Eeinschrift. Ob dieser oder dei' im obigen Entwurf bezeidinete Weg eingesdUagen werden, muea dahin gestefU bleiben. ^) cf. weiier wnten. Digiiized by Google — 78 — 124, 1517 Jim, 1 (an des hilligen nigen jars daige). HerMcg ^SHd^ hesAetnigt der Stadt G^ngen dm Empfang der Nei/^ahrsbede wie in N. 1. Ardt. 776; Or, m, verUMem 8, • 1517 FdMT, 9 (uf montag Applonie Tirginis). Junker Otto van Westernhagm [IlagenJ an Heraog Erkk: heschwert sidt ub&r QSttmgm, das md semer JFVvm dm von ihrem verstorbenm ersten OaUen Ernst von Uslar gekauftm Hcf in der Sktdi m vermssem miersage, worem dm, da er das Eaus nidU hewdhnm hihme, durch dm VerfaU des Bantes 8(^adm erwathse, und fordert mU dem Efbietm vor ihm sm Becht m stehm freies Verf ugungsreM uber sein EigenfhuML Brie/kh, XXII, A ; Or. m, S^puren d, S. 126. 1517 Mdrz 10 (dinstag nach reminiBcere). Junker Otto von Westemhagen an Graf Ernst von Hoken- stein Herm stu Klettenhof und Lora : hittct ivie in N, 125 unn Beistand gegen Qottmgen, wdches die Uehergahe semes fur SOO fL cm Hans vm Bodmhausm verkauften Hauses und die eds Entschddigung verlangte Zahlimg des Kmfpreises (BOO ft,) verw&gere, BHeftdi. XXTT, A; Or, m. Spuren d. S, 127. 1517 Mdrz 20 (sexta post oculi). Gottingen an [? strengen und ernvoHton gunstigen frunde]: antwortet auf derm Schraihm und die heigefiigte Klage des Junkers Otto von Westernhagm wie in N, 120 ; crkldrt sick m giUlichen Vcrhandlungen hereit tmd zum lieditsgang vor der Herzogin Kcvtlianna in AhwesenheU Hereog Erichs, Briefeeh, XXII, A; Ewtwwrf. 128. 1517 Ma/rz 2i (dinstages nach letare). Herzog Erich helehnt tiach erblichem Mannlchnreckt die Bathmannm lAidolf Stocklei/f und Hermann Witzenhusen zu Handen des Roths mit allm Giitem , welche einst sein Voter Hereog WUhelm dem Bathe (Ludolf Snippm und Simon Gisder) zu Lehen gegebm^J, Lib. Cop. a 196. 129. 1517 Mdrz 24 (dinstages nach letare). Ijudolf Stock! ei/f und Hertnann WOaenfmsm urkunden ihrerseits w'w der Ilerzog in N, 128, Sub K IV; Cqj). ') 1488 Febr. 18. Schmidt a. a. 0. U, N. 369. Digiiized by Google — 79 — 130> [lf)17] April 1 (qiiarta post judica). GoUingen an [ecldele nnd wolgel)orn gnedige her^)]: antuoortet OMf dessen Verwmdwng fur (Mo vm Hagen wie m N. 127. Briefsch. II, F; Entwurf. 131. 1517 AprU 13 (secunda in pascha). GoUingen an Hereog Erui^: bitkt wie in N, 88 urn Fur- sprache zur Befrmmg von dm SanmergmdU^feiiraffe. Sub B Ys Eniwwrf, 132. 1517 Mai 2 (sonavends nacli Walburgis). Herzogin Katherinci an GoUingen: untersagt im Namen ^res abtccsendm Gemahls Herzog Erich auf die an sic nls OberriMrriyi ergmigene Appellation Bertolds von Mcdem, gegen den als Vormiind seiner flutter Alhcid iind ziveier unmiindiger Geschimshr auf die Klage Bertold Sottens das Erkrnnfniss des Bathes von GoUingen aitsgefaUen, das Urfheil zu voUsieiien bei Strafe von 500 fl. an die hvrzoglichv Kainnicr^J. Sub L I, B; verkUtes Or. m, Unterschrijt. Huckschrift: Anuo etc. 17. sexta*) post JohanniB ante portam Latinam hujusmodi inhibitio per Hhultetum Wilhelmum Doman et procmtttorein Bertoldi Medhem dieram Vethmelck conanlibns eat preaentata. 1517 Mai 10 (dominica cantate). Paulm Viear Eridnsehof Albredits von Maine, BisAaf von Asedhn und Doctor, heurhmdd die von ihm voUgogene WeUhe der von den Frandscaner'Nonnen auf den Namen mrer Schutg^ paironin $, Ama und dUer HeiUgen ads Compafyronen gesHfieien CapeUe in GvUingen und verUm fUr Gd^et und Sekenkungen an die CapeUe einen Ablass von 40 Tagen, Arth, 1818; lot. Or. m. verkMem S. 134. 1517 Mai 20 (am abiiid der liymmclfart Chiisti). Herzogin Katherina an (rijUingen: untersagt hei Strafe von 1000 fl. auf abermaliges (jesuch Bertolds von Medem ivie in N. 132 die VoUzichung des wider Bertold gefiiUten Urtheils, das nacJi seivietn Bericht GoUingen wider das lierzogliche Verhot aus kraft eins vormeiiiten iieweii gesetzs, des wir uiis bey euch nit versehii odir audi dem kein stat geben, ausfiihren wdle, indent es Bertold den Eintritt in die Stadt verwehrt und dessen MuUer Einlager auferlegt, toul verlangt getreue Ab- schriften der Actcn in dieser Angelegcnheit. Sub L J, Or. m. S. u. Unterschrift ; Bucksclmft: Hec littera Fraaentata art per Yettmelok proematorem Bertold Medhem eta. HanOe oUenen et HanOe Kynan ad exhibendum consulibus aexta*) poat ascen- sionis (lomini 1517 de mandato donme prmcipia, ut aaaemiit. 0 Wol «m Qraf Ema von Hohenetein, K Ui6, *) cf. dkuM die fOgendm Nummem, beiotidera N. 14L •) MU 8. «) Mai 22. Digiiized by Google — 80 — 135* 1517 Mai 25 (secunda post ezaudi). Omimgm m [Hereogm Ka^Smim]: erUM anf N. 134 sich nock BUligkeU md G^Mhr verhaUm nmd smr Atusemander" setzung in dieser Sacke Vertrder abfertigen m wollen, und hittet um nahere Weisutig, BriefadL X, B: EtOwurf. ISO* i5i7 Jlfoi (am donrestaige na exaudi). Munden, > Hergogm Kidherina m QcUwgm: hesi^tmdet mU Begug auf N. 135 dk Verfyrehr der Stadt auf den 3, Jmi (midde- | wechen im h. pingsten) Varmittags 9 Uhr nach Munden mU dm emeuerten Gesuch um ZusteRwng der Aden in der Medem- Sotenschen Sadie, 8ub L I, B; Or. m, 8, u. Unieradmft, \ 137m 1517 Juni 10 (quarta post trinitatis). Gottingen an [Herzogin Katheri/ftaJ : erMdrt in Folge des Berkhts seiner Abgeordneten vom Tage zu Milndm 9 sein Sckweigen auf die Jiereoglidie Zuschrift aus der Abwesenheit mehrerer Bathsglieder , taegen der nocli Jcein Bc^chluss habe grfasst werdm Jconnen, und verspridU seine Entscheidung tm- verziiglich m itzutheilen. Briefadi, XI, B; Entwu/rf, 138. [1^17] Juni 18 (die octavo corporis Christi). Der Bath an [Herzogin Kathcrina] : bckundet den BeriM seiner Hatkmannen vom Tage zu Miinden^) , wonach die Her- zogin filr Betiold Mrdvm freien Zngang in die Stadt inul Erldss der meh stddtischem Ttechf verhangten Busse fordcre, ■um die Streitsache dann an den li(dh zuritck gelangcn za lassen; erMdrt die unbegriindete Berufung Medems an die Herzogin filr einen rechtsirid) igen Vvrmcli der item Gegner zu leistenden Caution zu entgehen und filr eine Verletzung alter von ihrer Herrsehaft bestdtigti'n (icwohnJicifen timl Gesetze der Stadt und der undiegendm Stddte, und meldet , doss nacJi Beschluss mit Gilden und Genmnlieit Medem die Bmse nichi erlassen iverden kann. Arch. 1834; Entwurf. ISO* 1517 Juni 27 (Bonnayends nach Johannis et PatOi). Neit^. Hergog Erkk an G5Uingen: ersudU es mU Bezug auf die wrhergehende Nummer um nw^mtdige Barlegtinj der ganzen Angdegenheit MedemrSo&ien, Arch. 1834; Or. m. S. «. Unterad^. >) Jum 3. ef. N. 136. *) if. 136. Digiiizea by LiOOgle 81 — 140. 1617 Jtdi 5 (sabbato post visitationis Marie j. Der Ttath von (roUhufm an Herzoy Erich: anticwtct aiif N. IS 9, (luss, tiachdem Bcrtold Sothen Burger zu Duderskidt semrn Burger Bertold Modem I'vcgcn ancrkannktr Schidd ver- Moijt und die gesetzliclie Caution zur Sicherstcllung seiner An^ sprikhe verlangt j Medem diese verweigert and ohnc die dafi'ir angesetztc Strafsumme zu erlegen ivider allc Gesctze an die Herzogin Kathcrirui appelUrt luibe, letztere ah Bichter in erster Imtanz die Vollstrcckuruj scims SprucJtes dem Bath urdersagt und nadi Besemlmig des Tagcs von Miinden^) die ZuriieJcverweisung der Kleh (jotfimfm und Naclda^s der Strafsummc enipfange; erJddrt sicJi gcgcn dieses Ansinm^n wie in N. 138 um so niehr, als ein Nacligeben Jcdoi audcrn zu gleichem Miss- hraurli reizen mUsste; bitt/d drinyoul die KJaf/r zurikkzuiiher- H'eisen und erbietet sieh mit dcm Ausdruek di'r Frmdc iiher des Herzogs ylueklicJic lieitnkehr zwr Er(iiilutig oiler billigen Ajfispriiche^). Arch. 1834; Entwurf. 141. 1517 Jidi 7 (dinstages nacli visitationis Marie). Mmdm an GdUingm: ersucht es die Schtdd an seine KamfmannsgUde, wdeke fiach Berathung mit den Meistem der andem Giiden das an sie gestellte Ansinnen zurilek zu wcifien und an dm urspiUngUcJien Vcrschreibtoigen festzuhaUen emir schlossen sei, eu tUgen, damU die GUkdnger meht eu tmteren SchHtten gendthigt tmirden. Brieftth. I, M; Or. m, 8. 142. 1517 JuU 8 (die Eiliaiu). Omngen an \? strengen und emTesten gunstigen frande] : verspridd trotg der Ungelegenkeit der ^dtte (wowol uns de stede yaste undrechlik) den eu Verhandlungen mU Otto van Westemhagen a/uf den 20. Juli (mandages na Margarethe) na^ 8aU&ihemsen angesagten Tag mn hesMcken^), Briefkfh. B; EtOwurf, 143. 1517 Juli 15 (quaita post Margarete). Gijftingen an [Miindm] : mtschtddigt sieh auf N. 141 mit seiner schweren Bedrdfigniss und bittet die (iUiubiger (ds Nach- ham mul Freunde zu giitlicJi^r Vereinbarung m bewegen, Briefsch. XX, B; Entwu/rf. ef. N. 136. cf. die vorherg^tenden Nummem. Es ist daa letzte Schriftstuck in dieser Angdegenheit, der Anugomg isf, tvie leider in den meistm Klugesachen ztvhiclien d^m Landesherrn und der Stadt, auch hier nicht ermcltdich. *) cf\ N. 127. *) cf. N. 125, 127 etc. Der A:u8yleich scheint nicfU erfolgt zu sein; cf. N. 200. QOttiuger Urkaadea a. cU XVL Jahrb. L 6 Digitized by Google I — 82 — 144. 1517 J'uli 26. Papst Leo X ycstattrf dm Francisc,aner-N(ynnen in Got- tingm die Annahnw schimrzen Schlrien nehst Smptdicr nacJi dmi BatJic ihrer Geistlicffen, die AhhaHumf der mmnisrhen Stu)iden in Hirer Kapellf (in oratorio vestro) , dw Auf nuhm sowol von Jungfrauen als Wittwcn, den Erwerh beiveglichni nnd unheiccglichm Vernidgms , hefreit fsie von alien andern Pflicliten aiisser d-cr Ahhcdtung canonischer (rehefssiiouJen , stdtigt (die FrivUegim imd hedroht dm Verhizer niit der Ex- conimunication und eimr an die Vwrie zaMbarm Busse im 1000 Goldfl. Arch. 7; Or.-Transmmpt der General'Bichter JSrsbischof AJbreciiU von Maim vom 1. Se^t 1519, J4S. 1517 Aiig. 26. Enienerung de' Schnuede-Tnnnng. Wy Hermeii Sticlitereyse und Jans Homan borgero to Gottint^^en inestere , Hans Frcderickes Degenhart Miinthcr Clawes Papen Hans Stichti'rcysen und Dirick Fob]>en de jungere ok borgen' to Gottingen , bysittere und soDmanne , nw tor tyd der smede bynnen Gottingen, bekennen opinbare in dessem breve vor uns uuse nakomen und gemeynen werk- genoten : Nadem de ersamen und vorsiclitigen unse leveii heron de raet to Gottingen uml)e unOer vlitigen bede wylleii. de wy nw dusses jars und unse vorfarn dar bevorn meiinieli mael an se bebben gedaen, ok umbe orer stad beste untl sust sunderlicker gunst wyllen, se to uns dragen, uns lieblieii. des wy one boicldick wetten to dankende und one ok so vele deste wylliger und dinstbarlicker alle tyd wedderumbi* wyllen na unOenn vorraoge syn , gegont vorbenget und bi- wyllet, dat unse liantwerk bynnen orer stad Gottingen nw fortnier eyn inninge scball syn : Oo endorven noch enwylleii wy edder unse nakomen na dessem dage nymandes gunneii nocli gestaden sick alhir to Gottingen smedewerkes vor eynen eygen mester sulvest to schmedende edder schmeden to latende noch andere ambte darto l)eboricli, de in unser beren des rades vorsclirivinge w^yder utgedrucbt und vortiilt syn, to gebinikende , be bebbe sick denne erst in nagescbrevener j wyse gewerket in desse unse inninge, und desulve sick so j in unse inninge will wcrken scball tofornt to Gottingen boi'ger borgerscbe edder borgers kynd und von vadere unil niodere ecbt und recbt geboren syn, des genoichsame orkumlf und tucbnisse vorbringen und geven , is de inningeDl)r()dors kyiid , vyf ferdinge Gottingscber weringe , twe punt wasses und twey par becken, darvon sesteyu schillinge unsern hem Digitized by Google — 83 — (Icni nifle, eyncn ferding mit dciii wasse unserm zelengerede untl dat andere allet imser iiininge schall tokomen, ok unsern mestern to tyden synde, darto nacli (!) drey schillinge to eyner collacion imd unserm sclirivere und kiiechte yowelkoin e}'nen scliilling der vorgeschrevener weringe to drankgelde^ alse dat wentliere under uns j:^eholden und wontlick gewesen is, tokeren und entrichten. Is desulve aver neynes iniimgeB- broders kynd, schall he geven drey mark der vorgeschreyener weringe, twey jnint wasses und twoy ])ar becken, darvon eyne mark unsern hei ii dem rade to behoif der stad und de andern twey mark mit dem wasso iind hocken unser inoinge schullen tofallen, darto schall ok desulve eyn loet unsern mestern tor collacion und deme schrivere und knechte ore gerecbticheyd vorgeForti ok dar beneven noch eynen ferdmg to unserm zel^ogerede ungeweigert utgev^ und vornoigon. Wy vorgerorden mestere und unse nakomen schullen ok und wyllen denjennen, wy in unse inninge wu vor entfangen, unsern hem deme rade upt radhus vorbringen und one oren deyl und gerechticheid vorgeschreven to hehoif der stad erst beredeiicken betalen, edder konde de des nicht gedoyn, alsdenne dorch nocliaftige borgen toseggen und vorwyssen Jaten. Und dewyle de netiler hyr to Gottingen, so se isem werk Yorarbeyden und feyle hebben, alle tyd uns den schmcden underworpen und Ton uns, wor des to doinde, glick andern unsern werkgenoten vorbodet syn, schullen se uns und unser inninge fort angehorich und underworpen bliven, und nw fort nymand sick des netelwerkes alhir gebrnken, he hebbe denne de inninge, wu hima folget, geloset und unsern hem dem rade sesteyn schillinge, den mestern to tyden synde to behoif orer inninge tweunddrittich schillinge und twe par becken und twe punt wasses to deme zelengerede togekart edder, wu vorberort , genoichsam vorwisset ; darto schall ok desulve den vorgeschreven mestern to tyden synde, wen se one to eynem inningeObrodere annemen, achteyn penninge to eyner collacion, dem schrivere und knechte yowelkem sefl penninge to geborligem drankgelde vorhandelagen und ent- richten. Id schall ok nymandes fortmer to unser inninge gestadet noch daryn genomen werden, he hebbe denne to* fomt, is he eyn grofschmed, eyn underploich isem und hant- biel, is he eyn messerschmed , eyn taJfel- und weydemest, imd eyn cleynsmed eyn kuntorschlot, eyn stekelschlot mit eynem reygel und eyn ingerichte myt negen grepen, eyn spomer eyn par sporen und gebys, eyn gropengeiter eynen degel und gropen, eyn kangeiter eyne wynkanne and tennen bedken, eyn apengeyter eynen tafellnchter und hantfat to 6* Digiiized by Google — 84 beweriiige syiier kmist und meysterschop gemaket und ange- riclitet, dat allet int erste dorch de mestere und gescliworen, we de to tyden syn , by oren eydeii , ef dat gud uud wol beredet und desulve der inninge werdich sy , schall beseliin und gewerdert werden. Neme ok eyn knecbt eyne wedde- wenschen unsers hantwerkts, schall desulve unse inninge iu folgender wysc an sick brengcn und unsern hern deme rade tofornt tweunddrittich schilliiige entricliten cdder genoichsam vorwissen und darto unserm hantwerke vyf feii'dinge veyr schillinge, ok wes sick torn zelengerede an wasse und gelde, ok unsern mestern to orer collacion und dem sclirivere und kneclite to drankgelde geboret, utgeven und voriioigen, darto ok twe par becken, wu boven gerort, unsern inningesmestern, und wes ome na gelegenlieyd syues ambts to bereydende will geboren , to lianden bringen. Und up den mandach nach der meyntwcken schall nw fortmer de nye gekoren mester unser inninge des smedewerkes glick andern gekoren mestern an gerichte sweren , de de ersame rad vorbenomet ok to der tyd schollen alOe ander mestere kesen und dorch oren schriver lesen und kundigen laten. Wy vorgerorden mestere seOmanne und genieyne brodere der inninge vor- benomet edder unse nakomen enschollen ok noch willen boven desse artikele vorgeschreven neynerleye nye wylkore noch gesette maken ane vorwort wetten und fulbord der vorbenomeder unser hern des rades und orer nakomen; deden wy edder unse nakomen dat dar enboven edder ok desser hirinne gerorden puncte welke vorbreken edder voranderden, alsedenne scholde desse unse inninge und vor- dracht fort nicht von werden fiunder darmede gantz vor- nichtiget und gedodet syn. Weret ok dat unsern hern dem rade edder oren nakomen efte gemeynem besten edder ok unser vorgeschreven inninge ut welken der vorgerorden artikeln jenich beswerunge schade edder afbrok in kunftigen tyden bejegende, hebben sick de raet und oren nakomen de macht beholden densulven artikel aftonemende to vormerende und to voranderende, allet na der dinge gelegenheid and so vaken one dat edder oren nakomen radsam und nutte he- dunket. Id schollen ok und mogen de kremere und andere borgere to Gottingen nw fort von isernwerke, alse se wentliere und von alder gedaen, hir to Gottiogen by una ane jennige unser vorhinderunge edder insage vorsellen und to koipe hebben. Entstunden ok edder erwossen under jemandes unser inningesbrodere edder oren knechten jennige twische- lige sake unwylle edder gebreken, de schullen und mogen wy de mestere und unfie nakomen to tyden synde sambt Digiiized by Google — 85 unserri sofimaniieii to sick nemoii und de pjirtic der (ef wy koneii) frcdclick luakeii ; wor wy aver de gebreken niclit konden hingeleggon , sclmllen wy und w-yllen de parte dar- mede vor unsere hern den raet se der in reehtc edder IVuntlick to entscheidende wysen, alOe dat wentliere by iins wontlick gewesen und von andern gilden in glickem geliold(Mi wert , inmaten wy uns desses so allet vor uns und iniGc iiakomen jegenwordigen in craft dusses ])reves eyndrtn litliek vorwylligen und vorplichtigen , und hebben des to orkonde und bekantniase unser inninge ingesegel festlick an dessen brief gehangen vor uns unse gemeyne werkgenoten und unser ailer nakomen. Datum anno domini millesimo quingentesimo decimo septimo feria quarta post diem s. Baxtliolomei apostoli. Arch. 426; Or, m. 3. 146, 1517 S^t. 7 (am aveude unser leven iruweu nativitatis). BrannscJnreig an GoUhigcn: ladet es aiif dm Ahetid des 15. Sept (dinstag nach des li. crutzcs dage exaltationis) zur Tagfdhrt wegm der nctmi dnicJcenden Zollc in Liinehurg, iiher die sick fast cdle Stddtc anf der Utsteti Versanmdung m Brounschiveig seJnver hekUigten. S%Ut Z, Vs Or. m. S. 147* 1517 Sept 11 (sexta post nativitatis Marie). GoUingen an Braunschweig: entscfiuldigt auf die vorJier' gehenck Nummer sein Ausbleiben und gibt mvor seine ZustinP' mwng zu den gemeinsamen Bcschliissen , falls man niclit die game AngeiegmheU auf defi Tag verschieben woUe, den die Fiirsten tvegen der Miime demndchst berufen wurdm, £hib Z, F/ JEntwwrf. 14S* 1517 S^. 12 (soimabent post nativitatis Marie). Braunschweig an G&tHnge^i : zeigi an, doss die in N. 140 angesagte TagfahH wegen Ausbleibens der Stddte Magdeburg and Goslar verschohen seL Sub Z, V; Or. m. S. 14^* 1517 Oct. 10 (am somiayende nacli Dionysii). Braunschweig an (roHmgen: mddet auf dessen Gesuck gemeinsam mit Hildeshem und andern StdcUm die Trmngen jswischen Biscfiof Johann von Hildeshekn einer^ und den Her- gogm ErU^ und lleinridi dein JUngeren andrerscif^ hcizidegen, das8 es nodi reiftidter Ueberlegung (so wemg der Em^ der Digiiized by Google — 86 — Lage eu verkennen sei) &m VermUUmig voriaufig abwme, ^ um die Erfolge der nock ^aubwUrdigen NodmAim jiitigd emgdeikten VennUUungsversuche JBerf^ H&miA des MU&mn von Lun^mrg ewndchst dbmimrten. Briefsch. VUI, D; Or. m. 3. ISa. 1517 Naif, 22 (am dage Cedlic). Mmden m €^Uingen: unederhdU N, 141. Briefsch. XII, F; Or. m. S. 1S1» 1517 Dec. 7 (am abent conceptiouis Marie). Ilerzoyin Katherina an GoUingm : fordert im Namm Hires GentaMs freics Geleit und freien Aufmthalt in Gottingm fiir die dortigm Biirger Kerstm Brandes tirid Feter 3Ionnick, derm Klage gcgcn die GoUingcr Biirger Hans Mengcrs/iatisot mid Hermann Stichtereise der Herzog tmcli seiner Hiulckchr ent- gcgenzunilimen und aiif einem beideu Fartcien anyesagtm Tayo jsii cntscheideu gewillt sei^). Briefsdi. /K, L; Or. m. S. u. Uniersdirift. 1S2, 1617 Dec. 10 (quinta post conceptiouis Marie). GoUingen an [Herzogin KatherimiJ : verweigert die For- deruiig von N. 151, da seine Biirger Brandes iiml Monnicl:, zumal si4i von nmnand helangt oder hedrold wilrdeny keincn Grand hdtten mit voUiger Uebergehimg des stadtisehen Gericlds sick an das fiirstliclie zu wenden und da sie zum verhiessencti gesetzmdssigen Austrag keines GeieUs bedmfien. Briefsch, IV, L; Ewtnowrf, Nach langem Streit, dessen Anlass nic/it ndher hezeichnet voird, und mehrfdchen verffeblichen Vermittlungen auch Austodrtiffer wie der Stadt Nortlicim and Caspar h von JIanstein hatte der Hath zwisdim Brandes und Monnick einer- und Ham 3Ietigersltau8en andrerseits einen Verg^ekh g» Stande g^atM. Die ersteren ^ubten mdi, nadidem sie schon ihre Zmstimmnmj zu demselben erhJarthaUen, in der Folge hetiach- theiligt , namentlich bcschwerten sie sich (in einer Schrift an die Gilden. Briefsch. IV L) duruhcr , dass ihre Umchuld in der VertragsurkumU nicht geniigend hervorgehohen sei und keine geniigende Sicherheit gegen neue Verimmdungen wider ihre JShre find ihr Handwerk gewahre. Zv/- gleidi Idagim tie gegen Stichtereise wegen Verleumdung und lugenhafter Aussagen. Der Jiath iceist Nov. 20 (sexta post Elizabct) ihre Klage und die Forderung tuick einer (mdern Vertragsirrkunde, da sie niemaiid bisher venmglivipft habe, zuruck, oersjjrichl fur letzteren Fall ausreidienr den Schwfg fitid mahnt eie mit Zdhhmg der mtferlegien Swmme ihrerseUs dem Vertrage gerecht zu werden. In Betreff Stichta'eises verweist der Rath atif dessen beigelegte Verthcidigungsschrift mit dem Anerbiete^i, (fon- s^iben erforderlidien FaUes auck redttiich hekmgen m woUmf ilb. Digiiized by Go — 87 — 153. mis Jan. 12. Hildeshrim. Die ZH lUldesheim tdgemien JUathssendehotcn von Jlild/'s- # Jteim Hannover Nortkeini und Hanidn an Gdttingcn : crsuchrn es auf Begehr der herzogliclwn Bathe urn unverziigliche Be- freimig der trotz des Gdeitsdireibens der Mersogm Katk&riiuk m Eirdaffer gezwungcnen heiden Biirger^). Den ersamen und vorsichtigen borgermesterii uud rade der stad Gottingen uiiseru bsundern giidon frunden. Unse fruntligen deinste tovorn. Ersamen und vorsich- tigen bisundern guden frundes. Wy sint itz up dussem forstendage dorch de vorordenten rede des dorcliluchtiden hochgeborn forsten und hern hern Erickes to Brunswigk und Luneborch hartogen unsos gnedigen hern sampt juwen ge- schickten radessendeboden hyr tor stede merkhken mil hogea dagen van siner forstHken gnaden wegen irsocht worden^ dat gy boTen gnedige tonegiiigey de jw gedachte forste und her gnedigen in velen togewant, schullen twe juwer borger^ boTen dat de hochgeborn durchluchtede forstynne und frauwe franwe Katherina gebom -van Sassen etc. to Brunswigk und Luneborg hartogynne, siner forstliken gnaden gemaheh Oe in oie forstlige geleide genomen, to inleger gedrungen, ok boven mimtlike forderinge orer forstliken gnaden hofmester Tyle Widff sulkes inlegers nicht untloset. Dat wy samptliken swarmodigen gehort und nicht in geringe sunder lioch be- traclitcnt und rade under unfi gestalt und hebben bynnen rades befunden, dat unse rad und hoch beger iQ, dat gy de- sulftigen twe ingelechte borger van stunt ane lenger vor- togcringe sulkes inlegers vorlaten mul entledigen und des gy one to to s^gende hebben vor gedachten forsten unsen gne- digen hern to rechtes utdrage, so dat eyn yder, dar he to berechtiget, komen moge, alfie jw desulftigen geschickten, de ensulks mede gehort; wyder berichtinge don werden, dar villea wy unO genOliken to vorlaten und in geliken und vil groteren wedder yordenen. Wuranne wy jw to denste syn Oiochten, don wy al tid geme. Geschreven under unser stad secreto dinstages na epiphanie domini anno 1518. Badessendeboden der stede Honover Northern und Hamelen to HildenOem vorgaddert und de rad darsulvest, — HcmseaHea Fol. J; Or. m. Spuren d, S. 154. 1518 Jan. 22 (die quinto Yincencii martyris). GotHngm an [HUdesh^J: erMdrt auf N, 153, doss es seine heiden Burger, die erne von der 8ladt fu/r sie emgekgte Brandea und MmnuA, ef. die wrhergehenden Nummem* Digiiized by Google — 88 — Summe nicht mtrichtet^) , nicJit m Verachtung des Befehls der Herzogin Kathcrina zum Einlagcr gendthigt habe, sondem am Unkenntniss des herzoglichen Gdeiibriefs mid ohm doss jene sick auf Hm herufen MUm; doss es um des Herzogs wnd seiner GemoMm willen die Burger umerziiglich befreU hcife, und hitkt im Fursprache heim IWsten mr Abwendmg Unonade. Briefkh, IV, L: JEniumrf. ISS. 1518 Febr. 9. Augsfmrg. KaiserUches Mandud m Gottingen: ladd es mt Bericht von der drc^nden IMrhengefakr mf defi 18. J^ml ssum Reichstag nach Augsbwg, Sub R V; Cap. 156* 1518 Mai 11 (tercia post vocem jocunditatis). Gottingen an [MundenJ: erstuM, da dessen Botcn hei Bo rtifiing auf einen in die GoUinger Stadtbiicher vor etwa zwd Jahren eingetragenen Vertrag wegen Ahwesenheit der Schreiber keine Aushmft ertheUt tcerden hmde, um nocfmudige' M- fertigung van Boten zu Verhandlungen wegen der rUchstdndigen Zinsen^J, mmal die heimgekehrten Schreiber den ongeBogenen Vertrag nicht mtdecken honnten, . Brief9ch, I, H; JEwtumrf; mds»dwift: Manden. Mt* 1518 Jmi 14 (secimda post diem 8. Barnabi). GotHngen an \? werdige imd achtbare gnnstige here nnd frnnd]: ubersdndd antf dessen Forderung der falligen Refde, «Mmir m Odd oder je 43 MM. fur den Otdden, 20 //. (1 fL Berufwng auf frvihere U^beremkmfb m 40 MM.) mU der BlUe mm Sesekemigung des Empfangs gegen din Udterbrmger Ems HUdebrandes, Briefsch. XX, JB; Entwurf, 158. 1518 Juni 21 (die s. Albani). GoUingm an [die Gilde der Kaufleute in Miimlen]^): erlddrt den Hinweis auf Hire Rechnmigshilclier fiir nnzeityemass, da ifinen die schtvcre Brdrdngniss der Stodt und die VorschJdge zu gixtliclier Uehereinkunft genugsam heJcannt seicn, und hiffd um frewndschaftliches MUgegenkommen gemass aUer Nachbar- schaft. Bri^ich. I, JB; JEwtwurf. ') cf. N. 161, Awn. L *) cf. N. Ul, 143, 150. •) N. 156. Digiiized by Google — 89 — 159. 1518 Aug, 18 (am mytweken nach assumptionis Mari^. Vie Bafhmannen und Innungsmeister der AUstadt Magde- hurg m G^itH/ngm: ersuekmy da auf dm leiekn Leipziger Os&rn^MarU die ZMung der fdUigen ZvAsm von 60 ft. tddnt erfdgt ist, tim JEniriMung mf dm nddistm Mi4iui6dis-MarM dasdbst mU der BUie durch dm BuruMehrenden Bakn die Herherge der BevoUmdehiigten in Leipzig aneugd^ Nad^ schrift: erstichm um Zustcllung eines heliabigm Trinkgddes (drankgelt) zim Besten ihrer Schreiberei filr die einst^) in Braunschweig durch ihren Schrcihcr gcschehene Ansfertigung der Bmidesurkvmde , wie cs die amlem Stddte hereits eni- richtet haMen. Briefiich. IF, G; Or. m. S. 160. [1518 c. Aug. 20.] (rotfivqm an Mngdclmrq : aii fivorfrf auf N. 1n!f , dass cs die llerhcnje semer Bevolhtuichtigfen in Leipzig noch nicht an- gehen kdunc , vtrspricht alien Fleiss auf Tilgung der ruch- stdndigen Zinsen an der verlangten Stdtte zii verivenden, un- gi'mstigenpdls auf rigne Bofschaft die 00 fl. zu senden , und uhrschiekt mit dcm ZHri'irkkehretiden Boten ^ fl. in ^Bra/nden- ^burgern^^ an die Schreiberei. Briefsch, IV^ G; Ewbiouirf. 161* 1518 Oct, 19 (dinstags nach Luce evangelistc). Merzog Erich an Gottingen: heglanbigt und mpfieUt Hans von StoMausen und Seoretar Lambert LamprecU zu Verhand- lungcn gemdss der ihnen heigegehenen Instruction [N, 16Si]. ' Sub D I; Or. m. 8. u, UntersOrift. 162. 1518 Oct. 19. ITergog Urich instruirt seine BevoUmdchtigten Hans von StOGkhausen und Seoretor Lambert LamprecMs zu Unterhand- hmgen mit Gottingen und leteteren allein m UnterhancBungen fmt Nortk&m in Bdreff der stddMschen Unterst&teungen m dm hevorstdienden Kriege mU dm Bisehof Johcam von HUdesheim. Instraction was unser lieben getrawen Hans yon Stock- hawsen und Lambert Lamprecbts unser secretarius sambt- lichen an eynen erbarn rat zu Gbttingen und Lambertus sunderlicb an eynen erbam rat zu NorSieim werben sollen. Anfenglicben sollen sie ine sagen unsem gms genade und alles gut Und ine damacb anzeigen, das uns in warheid und *) 1514 Jan, 17, N. 83, Digitized by Google — 90 glaublicli angelaiiget, das der liochwordiger hochgeborner fiirste unser lieber hen-e iind ohem her Johan biscbof zu Hildcnsem sich beratschlagt iind eiitlicli cntschlossen mit gewalt in unser fursten- tum zu zieu, das gcrichte Adelevessen zu olierfallen und zu vor- terben; villichte, als wir berichtet, Borchbarts von Salder halben, dan wii" adder aucb de von Adelevessen unsers wissens seyner liebe eunst keyn ursache gegeben. Weyl aber nw Adelevessen unser eigentumb und deme furstentome ane mittel unter- worfen und zugehorig , de von Adelevessen audi der adder anderslialben bey uns dorcli seyne liebe ny beclaget und wir orer zu recbte und sunst gantz mecbtig, das se ym besten zu ermessen baben, uns nicbt zimmen wille solcbs zu vor- bengen, Ounder geborcn unsers vormogens zu wenden und zu weren mitsambt unsorn landen und leuten. Szodauue nw solcbe bandellunge zum teyl ui'saclie des ausgescbrebcn lantags ist, den unsern de zu entdecken baben wir ine sulcbs genediger meyning und damit se uuf den tag keyn hinter- edder zuruggespracbe nemen durt'en. Weylen als wir vor- steiu der zug scliirst sontages ^) de nacbt edder volgenden mantags bescbeen sal und darauf vou inen giMiediclilichen und myt vleyse l)egeren uns zu unser erloi-deriuge zu retunge des gericbts Adelevessen niit macht und der wagenburg zu- zien , desell)igen liellen zu reten und uns des auf dem ^ scbirsten lantage ire zuvorlessig antword zugeben lassen, dan se unser zusambt den von Adelevessen zu recbte und aller billicbeid mecbtig syn sollen. Darumb wir gantzer zuvorsicht, se werden das nicht abscblaen sunder des auf unser erbittunge und sunst schuldig syn. Das wollen wir alle zeit in genaden erkennen. Sie sollen inen aucb nicbt vorbalten , das wir uns umb reuter und fuesvolk vast bewerben und vorlioffens syn , wo sich der biscbof sevns vornemens understeet , das er das swerlicb tun, sundern scbadeu nemen BoUe. Actum deins- tages uach Luce anno 18. Hertzoge Erich. Sub 2J li Or. 163* 1f>18 Nov. 20 (am mandage vigilia Andree). Mtigdchurg (cn Gottlngcn : forflcrt, rmrJidcm der zar Zaldiimj der riicJcstdndigoi Zinsm (OKjisctzfi' Lcipziycr Hcrhstniarkt- Termin „tmichtsam" ahnujanoan , Bcscluiff'mig der 60 fl, zum fidcltstm Leipziger NeujaJirsnmrkt^), Briefsdh. XI, B; Or, m. S. Oct. U. *) ef, N, 169 «. 1^0. Digiiized by Google — 91 — 164, 7r»/,9 Ja0k, 6 (am dage tier li. drier koiiige). Herzoq Erich verpfdndei der Siadt NortJteim die dortige Vogtei mul das SckulmmnU fur 300 ft. Eh. 39 ML 4% Fd, 4 Sh. Nariheimischer Wdhrmg wnter VarbehaU jedersieiUffer Affh, 1026 g; IWrnmuHipe de$ NiOars BmediciM BoUerwege [am dm 17. Jahrhmdert]. MS, 1519 Mai 10. Omngen auf dm BaMause. Vertrag mischen Herzog Erich md der Stadt G^ttmgm: erskrer verpfliMd skk mr JbskUung der vorgebrachten Be- sdtwerden, lekstere sswr UniersfiUsmfig in der HUdesheimer Fehde*). Nachdeme de dorchluchtide hocbgebarn fkrste her Erick to BnmBwig uud Luneborcli hertoge myu gnedige here heft Es war dieses vermutJdidi der Frets, um welcJien Noriheim seine Unkrstateung in der hevontehenden BtUMeimer Fdtde muagte, cf. N. 162. •) Die VofgSnge, welche zwn Vertrage fOhrten, sMdert foLgeiide Et" zahlung: Anno ir»10 ipso die sancti Johannis ante portam Latinam (was to HildonBheni. do hertoge up d*^ hcido, de graven vou Sehomburg und auder siner gnaden opinbar vigcnt gewordeu, ok myt der daet gefolget nnd siner gnaden lant twischen Delator und Leyne gepuchet Terbrant und alle borge und stode ingenomen utgescheden de Wolpo Nygensten Hannover Hamelen and den Ealenbereh, darvm so sick gelegert. Und so to vormoidend*' : so men den nicht wcdderstand<', nioeliten se in dessem lande ^^elik t^estalt gebeii. H<'ft darumb flitigen be^cert: de von Gottingen, to dou he sick vcle ero uud gudes vorsoho, oue itzuud uicht willen laten, sunder doiin myt rade and dade bibestondieh sin; des iviOe sin gnade uummer Torgetton, sunder de tid sines levendes in gnaden bedenken, ok siner giiade nachfolgorn to ejTiem testamente latcn, de von Gottingen sinon gnaden in des^sem anlig^'ende hebben sinon gnaden troistlig ge- woCon. Heft darmi do begort, sinen gnaden des tovorlatig(5 antwordo to ^cvoude. Indem nu rad und gilden dorunih na notroit geredet uud siek BO iligen der antworde nicht beraden, is sin gnade wedder na Monddil Digitized by Google — 92 — itziind sodanne fehide and voidarf land imd lude twischen Deister und Leyne, alse synen farstliken gnaden von den hoichwerdigen und irluchtiden fursten hem Johanne bischup to HildenDhem iind hern Henricke zeligern hertogen Otten sone to BrunDwig und Lnneborch hertogen boven syner furst- liken gnaden hoigen und mylden irbeidinge swerHgen toge- hoilden werden, an den ersamen rad in bywesende aer mestere und orer bysittere von den gylden ampten und ge- meyn to Gk)ttingcn gnedichlick laten langen und begert syne fiirsUike gnade in deme nicbt to latende sunder ak de ge- truwen undersaten orem heren und landesfursten myt rade und dade bybestendicb to synde: dardorch dem gewoltligen Yornemende weddenttan und dussem lande^ dat god Torware, mcht in gelike eventuer gefort, geraden moge werden. Und wowol de Yon Gottingen snlkes nicht afgeneget, hebben 86 doch anfenglick ore boigen swaren und memdcbfeldigen noit und besweringe synen farstliken gnaden alse orem gnedigen beren und landesforsten underdanicblick angedragen: neme- lick wu de Ton Gottingen und ore armen undersaten boven alle recbts irbeident segel und breye privilogia und gerech- ticbeid ane gerichts und recbts ordenunge ungeborder ant- worde und unerkander sake myt geweltligen boden von syner farstliken gnaden ambten scbulten imd Yogeden mit vorbei- dinge water und weyde wege und stage by swaren geltpenen YOn dagen to dagen bdcbHck werden beswert, siner farst- liken gnaden gericbte nppem Leyneberge werde ok unordent- lich gehoilden und den annen und sunderges den Yon 6ot- tiugen dat recbt dar Yorstoppet etc. , und underdanigen ge- beden, syn fiirstlike gnade ^e ut forstliger dogent be- scbaffen, de you Gottingen solker gewoltligen bandde vor^ scboent und by gnaden zegel und breYon und recbten bliven. Darup myn gnediger ber sick forstlick entscbuldiget; dat syn gereiset mjt dem aveschede des folgenden dages wedder to komende und de antworde to horen, dat sick den vorwilet but na dingstach miseri- cordia domini [Mai 10 J. Des dingstages na misericordia domini, alDo unDe gnedigo here wedder up dem raidhuse erscheinede , hadden raid und gUde myt oren seOmannen sick beraden und leten synen gnaden dorch oren secretarien hem Johann Brans desse antwordo geven. Ef folgt darauf die auch in die UrJcunde aufgenommene Bescfnoerde der Gottinger und die im Beisein Bodes von Adelebsen und JoJianns mn Grone gegebene Entschiddigimg des Herzogs sowie die Mittheihi/iM von der AuiferUgung der Urkimde. Damach gal sin gnade Hans ToUsn, de von siner gnade amptmanne ge&agen was, loos an des rades hant, sine gnade myt der urfeide to vorwaron, und stalde de sake an den raid myt Cord Meiger umb dat forwerk to Lengelen. Arch, 155. Zum Var^ toerk von Lenglern cf. N. 195. Digiiized by Google - 93 — {rnacle siilker grofligen overfaringe bode und vorbode neyn eigentlick wettent dragen , und is derlialven up bute datum iia gelofliger und truwelicker underredunge beslutlick he- sprokeii und angenamet in bywcsende der erbarn Boden von AdeleveBen und .Toban von Groue, dat syn furstlike gnade gnedicbHck will Ijeveilen doyn, de von Gottingen und de oren nw fort siilker gewoltbgon und pinbgen bode vorbodo kummer und ander overfaringe vorscboent bliven. Sine gnade wil se ok by gnaden frybeiden privilegien und rechte laten de beteren und nicbt vormynren, so dat iderman by recbte, als von alder wontHg, unbeswert blive. Wes ok nocb vor sakeii und articlen twiscben synen furstliken gnaden den von Got- tingen und den oren ungetiegen bangen, wil syn furstlike gnade veyr personen von der lantsclmp, des gelick de von Gottingen veyr personen orer frunde erwelen : desulven schullen gautze und fulle macht hebben de gebreken alle iruntlick edder rechtlick by to leggende^ damp nw alle di^g schal gudlig rauwen, so dat flyn furstlike gnade wil der von Gottingen gnedige her wesen . de von Gottingea willen sick ok wedderumbe jegen syne lurstlike gnade alse oren gnedigen beren und landesfursten hebben und boilden. Des to orkunde «yn dusser recesse twey eyns ludes geschreven und beyde mit fljner furstliken gnade pitser und bantscbrift bevestent und myt des rades secrete vorsegelt* AUet gescbeyn uppem rad- kiise to Gottingen am dingstage nach misericordia domini anno 1519. Herczoge Ericb etc. Arch. 155; Or. in. Unterschrift £richa und dem Secret dtir Stadt; Cop. danach in Acta Bef. XXI, J6Y>. 1^19 Mai 10 (raandages na jubilate). JlnuiniichiV( i(f ) Ikf EtO- mirf dieses FiduUbriefes iUmachHgten Hans Ik/Uien ertfongenen Gesudh um femere Unterstiitzung Fdge zu leisfen. Dorcblachtide hochgebom fiiTstuine, gnedige leve frawe. Unse gantz wilHge underdanige und trawe deinste syii jnwen fbrstliken gnaden voran bereide. Gnedige frauwe, nacbdeme juwe forsfUke gnade korts byr bevorn Hanse l?yllien myt eyner credentz und mnntJiken werven an nns geferdiget und bogert bebben myt nnsern imdersaten in redescbup ok be- Bcbicket to synde mit der macbt nnd unserm gescbutte, wor id de nottroft beiscben worde, uppe vyder erfiirdemt und bescbeid to folgen, so bebben wy genantem Hanse mank andem geantwoidet, yrj geneget by juwe fiirstlike gnade de nnse to ferdigende und ut den angebracbten wer£Een wyder to redene. Dewyle nw guedige frauwe unse by juwer furst- liker gnaden schickent sodane und der geliken beiscbinge belangende und wy eynen tael der unsem dem erbam Corde ycm MandelOlo, so de Tillicbte oyerfials gewarscbuwet , up juwer gnaden angebracbten werfiGnge togesant; bebben wy una der bescbiclange, angesebin id de nottroft nicbt wyder eifarderty wentber entbolden, des uns juwe gnade in ungude ^) ef, die faHgende Nummer. QSttlncer Uikaaden a. d. XVL Jahrh. I. 7 Digitized by Google — 98 — nicht vordenken wylle. Wy twiveln ok nicht, juwe gnaden wetten, ^tere und Leyne roide liebben, dat uns vaste beweclilick der mateii, wu dorch genanten Tillien von wegen juwer angebracbt, myt der macht (ane l)estellinge unser stad, darto wy unser borger und medewonere bedorfticli) ut to teinde. So ho ft syn furstlike gnade lest vor dersnlven iitreyse uns niyt den wy synen gnaden togeordent defimals gnedich vorlaten und bevolen de stad upt flitigeste s}Tien furstliken gnaden, ok gemeynem furstendome to gude in nottroftiger vonvaringe to hebben, demyn aver nicht, wor sick de handele y so begevcn, men dussen ort landes wolde averfallen, wes wy denne to vorhodinge yorderfliken schadens unsers deils mochten be- schaffen, darin wolden wy uns na begeven handelen, so vale uns iinuner doynlick, y der gebor hebben und bewyOcn. Greven vrj juwen fturstliken gnaden so nnderdanichlik to kennen, wente woran wy juwen furstliken gnadon wctten annamige dcinste to ertzeigen, doyn wy in beredicheid truwelick geroe. Datum die s. Aibani 1519. Briefseh, XVII, D; Eniwwrf. 182. 1519 Jtini 21. (roUingen an [ILrzog Erkh] : hiUet urn Entlassung seiner jswiscJim Dcister und Lcinr, Im Ffdde liegendm Soldner. Dorchlucbtido liochgebom furste gnedige leve here, unse gantz w^illige undei'danige und truwe deinste etc Onedige here. Wy hebben juwen furstliken gnaden im anfange dusser krigeshendele eynen tael knechte to bestellinge juwer gnade husinge twischen Deister und Leyne und nw avermals, alse juwe gnade jegen de yyhende utgetogen, eyne sammelinge mit nicht geringer swarheid, de aick allentsyden noch in juwer gnaden deinste entholden, togeferdiget Dewyle nw juwx furstlike gnade una de Yortoostinge gedan, juwe gnade desulven knechte myt den ersten und sunderges in den neldst folgenden 14 dagen edder korts dama gnedichlik. wolden Terloven und de dinge dck darboyen, so juwe gnade sulyest wetten, vaste lenger Yortogen, so dat de besoldinge der knechte allenthabren uns und den unsem to merklicker sum- men erwassen, uns ok by den unsem vele wedderstandes bejegent Bemenach bidden wy gantz deinstlick, juwe furst- like gnade willen de swarheid der deinste, so wy juwen gnaden eyne tyd here underdaniges flites und boven yor- Digiiized by Google — 99 — mogen gudwilligen gedaii. giHulichliken bcharttMi unci deii- sulveii iinsorn kneoliteii, dt* sick twischcn Dester .uiul Leyne noch tor tyd entlioldon , gnedichlik vororlovon iind uns der swaren iinkost hiufiuxler vorscboiieii. H}Tiniie wyllet sick juwe fiirstlike gnade gnedichlik ertzeigeu und in gnaden an- sehin. Dat juwe gnade dersulven unsere knechte na itziger gestalt (gode loff) wol konen entraden, drageu wy to juwen ^niaden gantze und ungetwivelde vortrostinge, und vordenent in beredicheid truwelik gerne. Datum nostro sub secreto die s. Albani martiris 1519. Brietsck, XVU, J); £fUumrf. 183. WW Juni (in vigilia corpoiis Christi). NortJicini an (Toit 'nt(ji'n : tlniU ihni (jloHbw 'nnl'Kfcr Knndn zufolge mit J (hiss der Bischof V(ni llildrxh ini (lurch Fui^srofk und Eeitrrei vcrHUirkt an dnn Wifijcnhenj (okI vor (hr hotd- tvehr zii Dahkn (Da lorn) uiif (hr AhshM im Land OberwfUd £U fallm srin lAujcr (lufi/cscIUagcn liahe, Briefsch. /, E; Or. m. S, lH4:m Ibli) Jidi 4 (secuuda infra octavas visitationis Jtfarie). GoUiiH/cn (1)1 Mdgdcbttt'ff I}raf()isih('iin Ihrzofi lldnr 'irjt drni Mdikrcii nnd (rraf Joluinn ron llftlsfcin-Sch/fucithuni . rrhlrfrf sich fUlcn Anj<)r(l4^rHn(f( n (hr Fiirsfat fiftf/ ui'ihcr ror (hn Sfiid/m zu Rerhf sfch/v und crsudd sir fur dm Ftdl bewaljnctm Ajujriff 's um die r( rtrruisnuissific Jldfc. Su^. zu den Cop. ToZ. V B; Entvmrf. 185* 1519 Juli 7 ((^mnta infra octavas visitacionis Marit'). Gijttingcn an Ilciiirich Fnisics nnd H((n>^ Ussclrr Burger^ inrishr zu Fi}tb(cl- : bitiii in Ardnss (h s glnubicilrdigai Ge- rl'ff hfs . (hiss die Fcindc dcr BraunschnTigischm llcrzbgc zur I iriirllang dcs durch sic vcrurs(u:hfcn ScJuidcns ins Gbtfingischc fulb n woUten , um nnrcrziigliche Bcnachricldigung lags odcr Xdehfs nnd fiuf sci}n' Ki^skn , solndd bcstimmtc Kundv von Anxfldngrn (luf G(')ffi)igcr Gcbicl cinlicfc. Bi tefscli. Vll, H -f Entu urf. ^) Die SMuht bei SoUau war am 29. Juni gesthlagen, 7* Digitized by Google — 100 — 1S6» 1519 Juli 11 (am mandage nach Kilian). Magdeburg an Gofthigen: vcrheissf ihm auf N. 184 sekie Fwrspradie hd dem Bischof von Hddesheim and dem Herzog vcn Luneburg und lergpricht sirh mit aUen Mitteln fur die Herstdhmg da Friedens zu hemuhm, wie es bereits die m diem Saehe eweifelsohne mit den Gottingem ^) zu Braunschweig tagendm Setuleboten, die es am folgenden Tage gwruckerwarte, unterrichtet habe. Sub E IV; Or. m. S. 187* 1519 JuU 14 (donnersdages nach Margaretlie). GasHar an Gat^ngen: fkeOi auf dessen am letztm Sanntag [Jfdi 10] durck den Seereiar Johaim Bntns vorgctragene Bitte um Amkunft uber die von den Gesandten der Churfursten wegen der Stiftsfehde gefuhrten VerhawUungen nach BeritM seiner aus Braunschu f ig zuriUshgdsehrkn Ba&maininm mik^ dm etn dreinunudlii^ StiUskmd tfereinbcai warden mit der Be^ stmummg, dass na^ Auslosung der gefangenen F&rsten Landr sassen aus den vier FUrsknMmem*) eum endUehen Austrag des Sk&ks (mit der VoUmaM nbthigenfaUs den Waffens^ stand von sieh aus zu verlangem) verordnet werden sollen. Briefsch. V, B; Or. m. S. 1SH, 1i}19 Jidi 1'} (die tlivisiouis apostolonim). (rotiingm an [? streiige unci ernveste t'ruiulj : ikinli far die auf Gcsuch d/s Sffalfserrefars [Julinnn Brans] vcncandk MhIw um Anu'frhu)t(j t ints Haaptmanns . hehalt siclt frrqm Ahwesenhelf nirhrerrr liatlisglicder die mdlkhc Fidsdieidung in diesfr A}igcle(jcnheit his zu deren Riickkehr vor. Briefsch. XII, A; £fUwurf, 1H9. 1519 Jidi 18. Herzogin Katlterimi an die Stdnde des Landes Gdffinpni: zeifff den durcJi die Vertreter der in Frankfurt versammelten Churfiirsfen vermitteltm Waffrnstillstand an^). Den wirdigen gestrengen t'ursichtigen und weysen pre- *) Nach der foJgendefi Nunnner ficheitit (rdtiingen daselbst nidit rer- trefen gewesen zu sein. D. i. Braunsdnceig-GotUtnjen , Brauvschweig- Calenberg, MUdesheim, lainel/urg. ■) Auf BefeiU der Herzogin tcurde der Juk 8 gesdUossene WaffenstiOsiand JuU 24 (dominica in vigilia 8. Jacobi) offentlicJi in Gottingen verkiindet. Zugleich aber umrde «»- geschcirft auf die Veinde, weJche ins Land kdmen, Acht zti haben, tiament- lich. worliin dcsulveii au k to lius und hrim begoven. IfVr im Krietje Gefaiigene gemacht, soil sidi personiich unverzUglidi, nadk jLtdUenhery begebm mta ditadbm dort aufgebm, Ordinurius. Digiiized by Google - 101 — latcii ritterschaft unci stettcii imscrs ort lants darimieu die 8tat Gottingen gelecrtMi. iinsen lieben getrowen. Von gots giuulcn Katlierina gcborn vnn Sachsen. hortzogin zu Braunswtngk and Luneburg. Unserii gi'uos nnd gnaden zuvor. AVirdigen gestrengen iiirsichtigen and wcisen liobon gcti'i'iiwen. Wir fugen eucb gncdigor meynung zu vornoiiK^, das wir an gestorn zu AVulffcnbuttcd gegcn abent ankomen, iins d()sidl)s niit unscrni freuntlichon licben vettern bertzogo Hiiiricbeii dem jungorn in diescr unscr angtdegen wecbler- werdigen notsaobcn, so nnserni bertzliebon horn und gmalen, so ir zum toil s('ll)s wisseii tragcii , zugestaiidcii , iiacb aller notturft iVt'untlichen uiitoiredot hal)en. ITnd so wir dan darunter bcfinden, das die sacben und veindlicbe bandhmgen eine geraumc zeit lang durcb dio goscbicktcn and vorordmton der cburfiirston zu Fraiickfort vcrsanudt gcwt'Sfn in gatlichen imstand pracbt, boveliMi wir und begern an eucli in soiub-r- lirliem gncdigem fieis , ir wollen dar ab sein , (bniiit sicli in raitlor zeit an unserm gegenteil nicdit vergriti'en und der l)estand gehalten werde. Docb nicbts weinigers euwer saebon gut aul'sobn baben und, so es dan so ferre gereicbt , das iinser liebcr ber und gmabel sampt lierzog Wilbebn auf krgen baiide aus beften konnMi niugen und ^vir ytzo auf (Icra wege darzu unser tVeuncb' rat und bilf zu sucboii, begern wir an eucli iiiit giuxligen ficis, ir wolbui eneb liiraul" ini i)esten bedenken und uns zu unser ankiinft auf unser ferrer bericbt und gesinnen Iiulf steur und rat tun , a Is wir uns des zu eucb gentzliclicn verti'osten. Das wollen wir alle ^eit in gnaden ei'kennen. Datum mandaig uach divisionis apostolorum anno etc. 19. Katbcrina mit aygener bant. Snh litt. L I B; Or. m. Spxrryi d. S.; Jxiichschrift : Unso gnodigo fiirstinii.« vorkuiuligot don austaiid dor kiif^rshondello ausers guedigou btru. Unter der Adresse: Gottlngeo za brochendo. 190. 1519 Jiili 21 (die Praxcdis \irginis). GoUmgm m [mehrere Bitter und Junker]: ersucht sie sufolge ernes Schrribms der HerMoghi Kat henna am nddisteii ^nnabend^) 9 Uhr Vonnitfugs vor dem KloMvr Sfcinc /roJiin ^ auch andre von FrekUen RitterscJiaft md Stddten besdmden Iwhe, eu erscheinen. BriefM, II, B; Entwurf. ') JvU 23. OffMar, urn die Befirektng des hei Soilkiu gefangenen ^^ioge, to«2cAer am 31, JuU der Haft en&eueen vawd, m WoMen. Digiiized by Google — 102 — 191, 1519 Oct. 2 (sondags nach Michaelis). Miindm. H()'.zof)in Katherhm an GoUingen: crsuclit zimi Schtdg ikrer Ldhzucht an Reiterei und Fussvolk so viel als nioglkh anf den niiclisfm Dinstag Abend [Oct. 4] mich NoHheim auf die Dnuer eines Monats gegen Ilerzog HoinrkJi van LiXnebury ins Feld su st-ellm. Art^. 1682; Or. m. Spuren d. 8.; ^dtosAH/l: Be farstynne heft uns at to deynde [teynde] geftirdert boven de gegeven gone und Tor- liandelte &ede. 192. 1519 Oct 4 (die s. Francisci). GoUmgm m die Herzogin Katherina: verweigert auf die vorJwrgdhende Nummer den rn-lnngtm Zwsug mit der Fr/cJdrung an dem emUkh crreidUm Frieden urn so mfhr festludtm eu tPoUen, als Hw Gesueh van gesa$niinier Ldrndschaft nock gair nuM erortert toorden. Brief9Sh. XVU, J); Entiwurf. 193. 1519 Od. 31. Mdins dd Bey (Molin de Be by Parsaloiui). Kaiser Karl zcigt seine Ixdd hcrorsfrhemle AnJcimft in Deutscldand zur Ahludhmg eiiirs Heichstages an vmd gebiM his daliin nnvcrhriichlkhen Frieden^J. Sub R V; gedr. Or. m. S.; hut Eucksdirift dem Bathe ubergdm 1520 Jan. 13. 194, 1519 Nov. 21 (mandages na Bernwardi episcopi). Bratmschweig an Gottingen: theilt auf dessen A^ifrn/je uher die SeMicJdung der HUdesheimisc/ien Fehde und die gerikht- tveise verlaufende Wiederannahme der Sdldner mit, dass der Krieg durch Vertreter der Churfiirsten von Mainz Saehsen und Bramlenhurg heigelegt, unter aJlen Theilen Friede ge- schlossen nnd die Mannschaft von haiden Parte ten entlasseti sei^) ; eine Ahsclirift des Vcrtrages , des.^en Vcrlesting seine Verordnefen mit angehoH, sei noeli nicJd eingelaufen , es wollc gem die Lrijttingen besonders interessirendcn Bcstinnnumicn anf Wtmseh id)crsenden; Ober eine Wiederannahme der Sdldner verlaufe nichty, viehnehr seien diese na/jh alien Seiten zerstreut; auch sei Herzog Wilhehn von Braunschiveig der Haft ent- lasseti. (Uiis en is ok darviui , dat de kiieclite im furder itlicke mantc scliullcii aii,£!:t'n<>meii syn, mit alle nicht witlick; sunder licbbeii wol gchoret, dat cyii DenemarckeQ liovetnian by one gewest^ der itlicke angeiiamet bcbbe dorcb de lieyde cf. N. 214. ') Bcr Vertrag vmrde zu Zerhst 1519 Noo. 12 gescMossen. L&mg, JieichsarcfUv, Fart. spec. TV, p, 39. Digiiized by Google — 103 — na Denemarcken geforet. De andern hcbben sick viiste [na] ost und suden gestreyet und vordelet, also na Halber- stadt uud Magdeborch, ok na Stalberge ; und gedenkeu sick to kerende, aJse wy berichtety ungeverlick eyii part na dcr Donaw imd na Nurenberch, ok eyn part dorch dat land to Hessen up Franckfurdt na dem Eyne und in Overland. Ayerst der reysigen, so de vorgescbrevon unse gnedige here und landesfiirste in sold angenamet luidde, syn en deyls noch hir tor stede. Dat averst de dorchlucbtige bochgeborn forste und here ber Wilhebu hertoge to Brunswick und Luneboroh unse gnedige here sy ut eyner gefenknisse erlanget und de gefangen bedaget^ dat mochte wy juwen ersamheiden nppe or gudlicke ansynnen int beste nidit bergen.) 8iA L 1; Or. m. Spuren d, 8» 195* 1520 Jan. 9 (montags nacli epiphanie domini). Herisag JEridh hestheink/t der Stadt GoiMngen dm Efn^ang m 850 fl. Bh. (1 fl. ssu 42 MM. Oodarer Wdhring), wddte sie in JMasung des Zehntm m Lenglem fUr eHe Dauer m S Jahren a/uf setn Erfordem dm Ba&fmim Curd Meyger mje 3 Osterkrmmen m enhichien sieh verjiflicktet^), Ardi. 1520; Or. m. S. u. Untmdnrift. 196. 1520 Marg 10 (sonnabends nacb reminiscere). Herzog Erich ermcht die Stmde des Landes Cberwdld (des lands Overwdt^ darinne Gottingen gelegen) tm r&M- emUge und vcUe JE/nkiMmg des thm ewr Beeahhtng seiner Sckulden hewQUgten Landschatees auf dem Bathhouse zu Got- Ungeik SM> Land9(AafUidie8 Vd. HI; Or, m. 8. u. UnHersO^rift. ^ffim 1520 Mara 16 (feria sexta post oculi). Gottingen ersucht die Stmde des Landes Oherwald auf die hdgegebene vorhergehende Nummer hm mr ZMung des dem Herzog beunUigten Landschcdzes am ndchsten (Merfest [AprU 8]. Sub lAimMiafai^ Vol. I; Or. m. Spwren d. 3. 198. 1520 Mdrz 21 (am mitweken nacb letare). Magddwrg cm Gottingen: ersucM um Bezahlung sound (kr fur das vergangem Jahr rudcstdndigm me der naehste Ostern fdUigen Zmsen im Betrage von je 60 fl. Bh. ansf dem naduten L^mger OstermarU*). Bri^kdi. J, J; Or. m. 8. 0 ef. den Schhus der Anm. 1 m N. 10$. *) cf. N. 159 u. 169, Digitized by Google — 104 — J09, 1520 April 7 (am li. osteral)ent). Muwlcn. Die herzor/Uchcn Ih vt JlwiicMkjtm zn Mibiden an GdUhtgen: ersuclim laut BefM der Hvrzog'm Kdthermi um Sendung von 4 grharnisakten Knechten mf den mchsien Montag [April 9] Bwr Siehcrinnj der Strassrn, namentlick der von Frankfurt her, und zum Sdmte der in dieser ZeU cmrmenden Kauflmte €m( die leaner von ctmi 5 Tagen. Briefsdi, III, C; Or. m, 8pwrm d. 8. 200. 1520 Mdrz 27 (dinstags nach judica). «7aeo6 Georg und Wolf Gehriider von Leichteren m Botiio Graf en ttu Skifherg-Wernigerode : bitten ihn um UnterstSUzung der Ansprik^ ikrer Schwester Elisabeih Wittwe Ottos wm Westemhagen a/uf ihr m GotHngen hdegenes von dent dortigen Bath vorenOudtenes Ems tmd erkldren sick eu einer Unter- redung hekufs g&Hieker Amsemandersetetmg rmt dem Ba^ bereit*), Briefi^. XXII, A; Or. m. 8puren d, 8. 201. 1520 Apra 29 (dominica jubilate). Uslar hescheimgt der Stadt CrotHngen den Empfang vm 4 Mk. cds Betrag der Pfingsten falligen Jahresrente von 5 Mk tmd entsagt aiUen AnspriOehen anif etumgen BUdBStand. Briefs VI, K; Or, m. 8. 202. 1520 Jtm 2 (am sonnabende in den h. pfingsten). Die Baffhshdmmerer von Gvttmgen verghidien sidt mt Sch^erheimen Biirger m Kctssd tc&er d^ ihm und seiner Frau eukonmenden Benten dMn, doss erstere ihm 56 fl. , die ouch die ruckstandigen Zinsen eweier Jahre wxt einbegrcifcn sdUen, sofort und die ubrigen 100 fl,^) in gleichen Baten su Michadis 1520 und 1521 abmnitragen hiien, Bri^adh, XI, B; gezahnter Brief, 203* 1520 Juni 27 (quarta post Johannis baptiste). Gottingen an [Christian von Hanstein] AnUmann gum Bustenfelde: umgert sich den AbscMed des in der Irrung mit der Wittwe Ottos von Bagen [WestemfiugenJ gehdltenen Tag^ 0u Duderstadt, wdd under s&m Stadtrednte, aneunekmen, wie auch die Vammnder des Hospitals mm K Krem ihn wider- strdfen, und bittet im Namen des Baffis und der Vommider die Wittwe m Verhandltoigen Hber ekien gu&idien VergUu^ cf. N. Z4^ etc. *) Die voile Sumvie betrug waJirsdieiiilith 150 fl. Digiiized by Google — 105 dm man tuich Krdften fardem woRe, mdmals nach GotHnQen Briefsck XX, B; Ewbwwrf, 204. 1520 Aug. 10 (am tage Laurentii). Neustadt. Herzog Erkh an GoUingen: verlangt auf Klage Annas, ihr Frau des RaiJimanns Hans van Snem, der Im nadU- schlafender Zeit in semetn freien Hof, den er vom Herzog zu Lehn trage, gruncUos verhaftet, nach Friedland gefuhrt warden md zur Zrif in GoUmgeti gefamjm gfihaltm wrrde, (lessen tmerjnigUche Befreiung mit deni £rbieten, etwmge Klagen gegen ilm (tmioiehmen. 8ubL J, B; Or, m. 8, u. UnUrschrift, 20 Jy. loliO Aug. 16 (quinta post assumptionis Marie). Goftin/fen an Hereog Erich: erkldti auf N. .204, doss es semen Eathmann Hans von Sneen straflkher Verhandlungmi^) wegen mU gtitem Grunde gefangen genammen, jefzt jedoch drm llenog zu Gef alien md auf Bitten der Freunde mit miner gmitgen Strafe (er werde sich „aii der straffe speigelen und binfiirder ungeborlicher handellimge mussig ga/eay der Haft enfiassen habe. Sub L I, B; Enimwrf, 206. 1520 Aug, 16 (feria quinta post festum as- sumptionis Marie). Ham Hagemann und 3Iarfhi Donnann Ba^niannen eu frottmgen heurkunden die Urfe/ide des Bathnmnns Hans van Sneen : er gekM aUjaiwUch zu Ffingsten ohne hesandere Jjodmg sowie jedereeit auf Erfardem sich dem Bathe als Gefangener zu stdlen^J, noAdem er wegen Schm&hreden Ungehorsams md Unierstutmng des Friedbrechers Clous Homeister verhaftet ge- wesen, (Nademe he den erDamen rad to Gottingen und itlidce entilen personen des rades ledematen hirbeyom menchmal und ok in der gefenglicker annaminge des rades geschickten mit yaste ungelimplicken — — smeworden heft to reden gesat und ungefoichlicker wyse yaste smelicken besmitten, ok darto des rades bode, so ome yor dusser tyd umb besweringe willen des swigebans, darmede he yelemals yorstxicket gewest> ^) ef, N, 200. Der AnffieU der VormOnder da h JBSrmte-HospUals fin dieser A ngelegenheit erJiellt ebeneo wenig me der Ausgang des gantm Sir cites. cf. die folgende Nummer. cf. die vorlierfjehendcn Nxm- mem. Ohigc Form der Urfehde irar die damals in Gottingen durcfuuis gehrduchlidie. Mans von Sneen ist bet der I>nrchfuhrung der Mefor^ maUm evnm der he/rvorragmdeten Bathsglieder; 1530 auf 15S1 tsi er BU/rgermeieter. L/iymzed by Google — 106 — ut orer stad i^edat n. frevolickon voraclitct, sick ok sust byniien den fryen markteu frevelicken gehoilden und sick nu kortz undcrstanden itlicke der von Geysmar und Lutken Sneyn des rades vorwaiiten und undersaten (Clawese Homestere to gude) to brantscliattende in andacht und gemoite densulven Clawesen in synem gewoltlickem — — vornemende der konniglicken reformacion und up,i]:prichteden lantfrede, ok dem erBamen rade tojegen mit der dact to starkeude, daroYer he so begrepen und in hefte gekomen etc.) Arch, X459; Or., S, abgemsen. 207. 1621 Jan. 1 (uf des h. nyen jars tacli). Herzog End^ heschemgt den Empfcmg der Neujahrsbed^ am m N. 1, Jreh, 774; Or. m. verktgtem 8. 208. 1621 Jan. 1 (die circumcisionis domini). Der Bath verpflichtet sick grgen dm Edlm Hehirich von GUfdde anf BegeJir Hergog Ericlis den vollvn jdkrlich m Ostem auf dem Bathhouse cinlmfendm Landschatz nickt vor Anssafdiing foUgender voni Hergog verschrkhenc)' Summen an den heiden ndcksfen Osterterminen aus der Hand eu geben: dem Bathmam Cord Meiger 376 fl, dem Stattlialter eu Kassel Christimi von Hanstein 772 fl, Wk, Hemrich wm Qittdde 1000 II Bh.V Sub LoMdachafUkiies A; UnUwwrf. 209. 1521 Mai 16 (sabbato pentecostes). Miinden m QiiUingen: erswM tm 2!ahlung der ruck- standigen Zinsen an die GUdemeisier der KaufleiUe Heinemem Bemterodt md Heinrie^ Feddboge nach den VerschreUnmgen und lout dem vor 4 Jdhren verhanddkn Jbkommen^), BriefBth, VI, K; Or. m. 8. 210. 1521 Mai 26 (dominica trinitatis). Gdttingen m pHunden]: mkoartet oufN, 209, doss sewe Kdmmerer die Zdmmg nidd verweigerten, sondem die Zinsen mdh dem i. Jl 1517 auf 6 Jahre ge^roffenen Uebereinkcmmen, wanach staU der fruheren 6 Mk. 4 m eniriehlen eind, eMen weHen. Brieftch. XX, Bi Ewtwurf. Bereits im Nooemher des vorigen Jnhres hattc Gottinfjen sicJi in gleidter Weise gegeniiber Christian vwi JIanstein veriifUctet^ ib. *) cf. Digiiized by Google — 107 — 211. 15;il Jum 30 (sondages na Petri und Pauli). Johsum Bischof wn HUdeshem an die Stmde des F&^rsknr ihums Gdttmgen (des landes darinne Gottingen gelegen): verwdhri mh gegen die auf dem Utden Landtage m Hamdn liegen %hn und seme Anhdnger erhobenen Aimhuldigungen^) Herssog Erkhs und erUmrt nochnuds seinen festen liUscMuss, treu aUe Verpfliehhmgen und Verirdge hdUen m wMen, Sub L J, B; Cop. 212, 1521 Juli 2 (am dai^e visitaciouis Marie). Braunschiveig an GoUmjen: liulct nock Bericht nhrr die JuU 1 za Hohcneggelsen (jchaltmc Bcrafhung mit Hildcshcim wegen Beilegung der Frhdc. (lurch dk Stddte eur Tagfahrt cmf den ndchsfen Samtbxg [Juli 7] nock Braunschweig dHngend ein, JBri^keii. Vm, i>; Or, m. 8. 213* 1621 JuU 4 (quinta post visitadonis Marie). Cr&Hngen an pSraunschweig] : entschMigt amtf N. 212 sem Ausbl^ben rxm angesagten Stadtetage mU seiner sehweren nmeren Bedrangniss. Briefsch. XXII, A; EfUwwrf, 214, 1621 J 1(1 i // (am flonncrstag na Kiliaiii). Mio/doi. HeKZOf/hi Kdtlin itxi (in dk Stiindc von Oherna/d : cnimind sle p(;}n('iss don kaiscrlidie^i Erlass'^) , W(dc1i€ni , ivh^ ihnen auf thm IptzUm lAindta(j(^ zu Hamdn hcrkhM worden , Bis(du)f ejohann von irddi'sheini Hcrzog Hclnrkh von Liineburg und (hrcn A}ifi(i.n(j dm Gchorsam verweigerten^) , zu f'riedliciieni Verludten gcgcu letzterm, * Sub L I, B; Ccp* 2 IS. 1621 Juli 24, Gent. Ka isedickes Mandai: verhdngt uber den Bischof Jchann irm Hildesheim und den Hereog Heinrich van Lundmrg des Beichs AM und OberaM*'), Ar^. 1610; Cop. Gedfwkt: LOnM, Die SHftsfehde, p, 68, auch JjUnig, Beie^sardUv, Part, spec IV, p, 46 vnd an andem Orfen, cf. K. »14, *) ijhrn^ ist wa der ISrhss SMer Karb «o» Mai 27 d, Jl, in weU^em er nadi Ueberweiinmg des Streitea an tmparteiisdhe Comnu'ssarc die Auslieferung aUer Eroberungen und imverbruchUchen Frieden gebietet. Liinig, Beichsarchiv , Part spec. IV, p. 45; Dumont, Cm-ps diplomat. IV, l^p. 348. cf. N. 211. *) Nach Liintzel, Die Stiftsfehdey p. 71, lasst Herzog Erich die Adit in seiner Gegenimrt in CrdUtngen verkQnden, DigitizedlSy Google — 108 — 216. 1521 Juli 26 (in die s. Anne). HUdesheim an (r6Uin{jm: meldet das a/uf seln Gesueh erfolgte Ausschreil)en Bravmschweigs m rhier Tagfahrt tmch GfvsS'Lafferde auf den Mm-gm des 29. Jtdi (inandages nacli Pantaleonis) und ilbersendd einm in Ahwesenheit des Bisclvofs vom CapUd amgestelUen Gdeitsbrief mit dem dringenden Er- suchen um Beschkkung des Tages. Briefsch, J, F; Or. m. S. 217. 1521 Ai{{f. 8 (ipso die Ciriaci). GoUingen an Johann vm Grone Andmann zii Juhnde und Jolumn ScJmden Kanzler zu Miinden: hekimdet ihre Aug. 7 vm Natnoi Herzog EricJis zu Miinden g^flogene Ver- ha/ndlung mit seinen hewjUmdchtigten Baihmannen Hans von Dransfdd dem Jungeren tind Hermann Wif:cnlimcn dem AeUercn iiber die vom Herzog angdmgene Vcrjyfdndiing to stadHsdien Schidzenamts , crMdH skh bereit, die Pfandschaft unter dm festgestellten Bedingungen anzutrcten und verspncht demmwh f„um nicht die fiirstliche Ungnade auf sich zu laden"), 400 fl. unvrrzuglich y 400 //. hinnen 14 Tagm und den Best van 200 fl. hfddmvglichst dem Herzog zuzasddkn, so heschwer^ li€h audi solchc File der SkuU tourde^J, Arch. 280 G; Ewtmwrf, 218. 1521 Aug, 9 (am abent Laurentii). Herzogin KaJtherina an Gottingen : heglauhigt fiir sich und iltren GemaM den ImcillinaMigten Bath und Haiiahefmeiiskr Johann wm Hcssm sm^ Verhandlungen. Arch, gad Mi Or, 219. 1521 [Aug. 9^23pj. Munden. Hereog Erich verpfmdei das SchuUheissengericM in Got- Ungen an die ^adi^J, Yon gots genaden wir Erich hertzoge in Braunswig und Luneburgk bekennen uffentlich tot una und unse erben und nachkomen, das wir vor tawsent gute volwicbtigc Rinsche gulden, als uns de ersamen und wysen borgermeyster und rat der stad Gottingen unser lieben getrawen an eynem hauffisn bar ober gezalt, wir aucb die furter in unsem und unsers furstentumbs nutz und kuntlichen fromen gekart und gewant haben, deu gedachten bmgermeistern rate und alien M Das von Herzog Wilhelm 1471 rerpfdndete Schuhenamt zu Got- tingen tear von Herzog Eridi 1497 eingelost; cf. Schmidt, a. a. 0. N. 318 und 395. «) N. 217 umA 220. *) rf. N. 217 Aum. t Digiiized by Google — 109 — iren iiaclikomen zu eyiiem ri'cliteii erblichen wedderkaufe vorkautt luiben, tun das aucli jegcnwui'tigen in craft dusses misers breves uiiser schulteyssenambt in der stad Gottingen mit gerichten und ungericliten daryn unsern woil - markt- fensterzins und w^nkitffengelt und mit alien unsern broeken gefelleu und ufkoment darselbigest , lio uus das alle zusteyt und ^yir in jenniger wyse dar bereden und erbalten mogen, in aller massen wir das hir bevorn von inen erleddiget, geloset und biDher mit aller seyner herlicheit zugefellen und ge- rechticheit nicbts ausgescheiden innegehabt und gebraucbet liaben. Setzen se auch des birmit in do rechte habeude gebraucheude gewer, also das nu binfurder gedacbten borger- meyster raet imd ire nachkomen zu Gottingen nach irem gefallent zu yder zeit, deweyle und aJslange wir und nnser erben solch tawsent Einsche gulden mnbezalt unter nns inne baben, ejnen scholtheyssen setzen und entsetzen soUen und nu^gen ane unser nnser erben edder jemants einrede, das gericbt mit seyner nntzunge herlicbeit und oberkeyt, inmassen wir biOher getaen^ geniessen und gebrauchen ane jemants Torhinderunge. Wir unser erbenamen ^) und nacbkommen lollen und wolk n sie aucb^ als uft das noet und von inen gesunnen wert, darbey hanthaben schutzen und Torteydingen^ auf das sie solch unser gericht und schulteyssenambt mit alien seynen zubehoringen, wo obberurt, in oren wirden und wesen behalten soUen und mogen. Doch baben ym uns iinsen erbenamen^) und nacbkommen de maclit behalten, das wir sulch gerichte, wan uns das eben und bequeme ist, wedderumb zu uns kauffen mogen der gestalt : wan wir edder unse erben des besynnet . das wir deme vorbemelten rate 2u Gottingen das eyn balb jar zuvorn vorkundigen imd denn luieh ausgange des halben jars auf deme rathause zu Gt>t- tingen tawsent [volwichtige Rynsche gulden up]*) eyneni wtffen [entrichten] *) und bezalen soUen und woUen. Und wan das also geschehen und nicht ehr , soUen uns der raet zu Gottingen unsers geriehts wedderumb abtreten, uns das ▼olgen und ane eynich vorhindemnge gebrauchen laissen, alles ^wlich und ane geverde. Des aUes zu urkunide haben wir dussen brief mit unserm rechten angehangen ingesegil bevestiget und gegeben zu Munden nach Oristi geburt 1521. Lib. Cfop. C, fai. 190, ^) 8o fUr: erbenombten und erbenomeden der Vorlage, ') Ab' Digiiized by Google I — 110 — 220* 15M Aug, 23 (in vigilia s. Bartolomei). TUemommts Ckmradi^) Pfarrrr hescheiniyt der StacU Goi- Ungen den En^ang vmi 1i('> fl Ek, die ihm vom Herzog Ench mf das von der St€uU GroUmgen gekcmfte Sdwdzena/mi verschridten waren. Arek, 280 J; Or. 221* 1521 Aug. 29 (die decoUatioiiis s. Johannis). Gdttingen an die Stadt [Northern (?)] : tkcilt m if , dnss vergangenen Tages nochmals Gesandte an Ilerzoy Erich ahyc- feiiigt, dock noch keinerlei Antwort von ihmn erhalten hahe, hriefsch. X, A; Entwusf. 222. 1521 Aug. 30 (am freitage nach Bartolomei). Moringen. Herzog Erich an GdtHngen : emeuert dringend sein Gemeh mm tmoergUgUehe Smdumj von Frovumt (allerley probandum) ins Lager hei Markoldendorf mU dem Verspreclien soforHger BegaJdung sowie freien Ah- und Zumgs fur die FSihrer, denen er auf Wunst^ Pasdfrirfe (freye pasbrieve) (msstdlen werde. 8ub L It B: Or. m. 8. u. Vntiersdmft. 223* lo21 Any. SO (sexta post decoUacioiiis Johannis). Doctor Johannes Winkchuami ' und Heinridi Gisdcr tkr Aeltere an North run : thcilen auf dessen Anfroffr m'd, das.^ ihre Skidt sich der ziir Volhtrcckuny d^r Jcaiserlichen Achf aus- hedunyencn IiiterstiUziiny Herzoy Erichs mif J 50 amwdrtiycn leichfen (?) Sdldnern (de wy von loddigeii knochtcn und nicht iinsern ingeseteu borgeru augenamet) fuglidi nicht zu eiA- jsieiien /viissfr. Brief 9eh. X A, h; Ewtmirf. 224* 1521 Aug. 30 (sexta post decollacionis s. Johamiis). CroiHngen an Bisdujf Joham von HUdeshmn: ubersekvM %hm seme Verwahrwng, da es su^ dem €M)oi des Kaisers und seines Landesfursten nicM ent/nehen konne. Briefv^. IK, B -, Enkourf. *) Drei Tage sjidter verkauft Jferzoy Erich an Ttlemann Cordes Pfarrer zu s. Jacobi in Gottingen die Jakrcf^revte von o //. filr 150 fl. Arch, 477. Am 1. Mai 1501 war er zu WUteyiberg als Tiloiiinus Con- radui de Ck>ttiii^c'n immatricuUrt, Forstemann, Albim iteademieum Vik' hergense, p. 29. Digiiized by Google — Ill — 225. irm Srpf. 2. Hcrzofi Erich an GoUingen: zeigt die Einnalmic de$ Sddosst'S Ifinuhrikk an. Den ersanieii weysen unsern lieben getreuweu burger- maister und rate zu (Tottin^eii. Von gots gnaden Erich liertzoge zu Braunsweig und Limenburgk. Unsern grues zuvor. Ersamen weysen lieben getreuwen. Wir geben euch gnedigklichen zu vornemen, das wir an heut dato angefangen das sloss HundeOrucken mit imserrn geschutz zu arbeyten and so ferre gediungen, das wir daz slos mit gwalt zu unsern haiiden betten nemmen mogen. Wir haben aber uf furpit des adels die, so auf dem haws gewesen, zu gnaden angenomen und sie mit irer gewere lassen abziehen. Weyl wir nun wissen, das ir als diejennigen ^ so uns aus untertanickeit eren und guts gonnen, solichs er£rewt, haben wir euch gelichs nicht verhalteny mit gnedigem begereui ir wollen de entkegen in ewer stat dem almechtigen lob ere und dank erpietten lassen, als wir each des gentzlichen yertrauwen. Das wollen wir mit sondern gnaden erkennen. Datum im veltlager ¥or dem Hondsrucken, am montag nach Egidii anno etc. 21. Herczoge Erych etc. Briefkdi. Hit C; Or, m. 8, 226. 1521 Sepi, 4 (quarta post Egidii). CroUingen an [MagcUmirg]: verspridU BezMung der rUch- standigen Zimen auf dem namsten Ldpeiger Markt^J, Brv^kh. XII, F; Ewtwurf, 227. 1:'>21 Sept. 2} (dinstages na MaurieLi). Hildeslmtu an (fottimich : nsncltf inn Vorstrcckumj der im lUimlnisse des Jahres J:j14 /iV. 8oJ vurycschcmn tSmnme, Briefsch. XII, F; Ch: m. S. 228. 1J)21 Sept. 2f} (feria quinta post Mauricii). FAnheck an (iiiffim/etf : hittet wecfen der naeli don (jemein- f^nmen Biindniss von Hildesheini (leforderfen l'ntersidzHn<'u6 JMudadtufll. Vol. Ill; Enlwurf. 261. 1622 Fehr. 22 (scxta post Jiiliaiie). (iuit 'oufcn an [Goshr] : hiHct mit Dunk filr N. 2^)8, auch frmrr keine Muhc zur UcUcyung der unheilvoUen Fehde zu sparm. Briefsch. XII, F; Entwurf. ^) An SielU des durchgeshichenm vorwiset darUber geschrieben. Digiiized by Google — 126 — 26S^* 1522 Mars 17 (secunda post remimscere). G^iimgm m die Hergoffin Kidherina: vermigeri eUe ver- . langte Sendung vm MamseJutft m das Lemr Hires GemaMs, da es sckon ihm imd seSnm BdiSken die BereiJtixMgkmit mr HUfe gegen emen m das Land dringenden Feind erMdrt, jede Unterstutemg hei emem Zug ausser Stadt nmd Lmdes versagt habe. Es sei hereit: n£ eyn gemeyn lantgeniclite und glocken- slagky Oo der welch aus erfordemisse der notroft hir byunen landes geschege , beneben ander gemeynen lantschaft yleys und retonge zu tunde; gewaltliche infallunge und Yor- terbliche scbeddelicheit des landes helfen zu vorweren. Das wir aberst — uf eyn gerudite bussen unser stad und ferner dan dusses orts landes mit den unsern ufs starkeste ausjacht und volginge tun solten und unse stad mit notroitiger were und rettungc iiicht bestalt und vorwaii; wissen — — haben ewre furstlike gnade, dc bochvorstendicli syn, in gcnaden zu ermessen, das solche uiiscliicklicheit der jegen- uiid noctwere nicht alleyne unseim gnedigen landesfurstcn Bunder audi uns und den unsern zu grossem unlieyle und vorterblidieit geraten uiochte. Briefsch. XVI, A; Entwurf. 263. 1622 Mars 28. Niirnherg. Kaiserliches 3Iandat : hefiehU jmr Ahwendung der Turken-' grfahr die AbhaUung van Messen nmd Beigattesdiensten. Sub B F; gedr. Or. ohne 8. f^64m 1522 April 22 (dingstags in dem h. ostem). Hannover, Herzog Erich an Gottingen : ersuM um unverzikgliches Ein- ireihen des cfivaigen Riickstandes von dem ihm auf dem Raihr hanse daselhst zu entrichtendm iMndschatz. Suh LandschaftUches Vol. I; Or. m. S. u. Untersdirift. 26S. 1522 April 28 (mandagis nach quasimodogeniti). Gandershei^n. HeinricJi von GiUdde an Gottingen: fragt, wann *er die laid N, 208 eukommende Summe dbMen lassen hSnne. BriefeOk XVm, E; Or. m. Spwren d. 8. 2M. 1522 April 28 (mandages nach quasimodogeniti). Goslar an Gottingen: ersucht cs im Namen seiner Burger llenning Dethnar und Hans Gi^mmen, die sick ihrem Burgcr- Digiiized by Google — 127 — master Geog WUzenJmm 0U GrefaRm 5 Jakre lang mU 4 % statt der Omen verhrieftm 5 ®/o vertragsmSssig hegniigt haben, jM nach Ahlauf dicser Frist die vdlm Zinsen m enirichten^). Briefsch. VIII, A; Or, m, 8. 267 • 1622 April 29 (tercia post quasimodogeniti). GoUingen an [Ileinrich vm GittcMe] : crlddrt auf N.265 tnit Berufung cmf N. 20 ikm noch nicht das Geld verahfdgen :n I'onnen, da es zunlichst die andern GJdubiger des Herzogs [Cord M&jger und ChrisHm vm Hamtein] eu hefried^gm habe, Briefmh, XXTl A; JEfOumrf. 268, 15SI2 AprU 30 (quarta post qiiaBimodogeniti). GoUingen an Aht und Convent [von HeinaJ: meldct, dass es, nachdem der Lairnhrudcr Tones (?) die Zinscnzahlung hint Haupfverschreihmig gefordert und ihn hei Ahivcscnheit des Sccretairen und JO'lmmereischrribers nur milndliche Antivort ipjchcn tvorden , drcs Klostrr wie jeden GIduhlger , dewyle nw unse vorigcn vorhandelte contracte geendiget, vollig hcfriedigm mlltc, aber, da die fnViere Bedrdngniss diirch die Stiftsfehde noch zugenommcn liahe, bitten miisse, sich tvie andere Glduhiger mii vyer gulden in munte uppe de hovetsumme eu begniigen^J. Briefsch, XX, B\ Entuwrf, 269. [1522 AprU 30.] GoUingen an md Convent des Kksters Abdinghef: wie in N. 268. Sandbemerhing awf N, 268, 2V0* 1522 Mai 27 (dingstags nach vocem jucunditatis). NoiUmm, Die Stndtc Gottingen Einheck und NortJieim erneucm ihr in Jetzter Zeit stark gelocJcertcs (eyn tyd lang vaste liicherecli- tich nnde na orem inholde und vorliidc nicht uprichtich unde strack gehalden noch vor orem utgangc in geborlicker tyd von keynerleyem parte vorgeschreven worden) BUndniss zu geyenseitigem Scliutz^). Arch, 1901; geschnittener Brief, Or. 1508 Nw, 14 hatU der JMh dem QoAartir BUrger Paul Gryvmm die Jahresrente vcn 50 fi. Bh. far 1000 fl. dersdhen Miinge verkauft, — 1565 AprU 19 wurde der Schuldhrief diirch Georg Hovet „quae8torem acrariiim" zuHickgekauft. *) ef. N. 243 u. 249. •) AUe genaueren Atigcd^en uber ZwecJc und Bauer fehlen. ef. N. 12, Digitized by Google 128 — 271* 1522 Jutti 2 (mandages nach exaudi). Henning Deffirmr md Hans Grynmen Burger eu Gaslar on den Math van Goslar: danken fnr die Beniiihungen um AiiszMvng ihrer Benten durch GoUlngm, weisen dessm Vor- scUag eines Ahkommens^) znrurl:, jwotcMircn gegen den drohen- den drdfachen VcHragshrnch , dm Bruch der urynihiglichen VerachreSbung, des WeihnacfUen 1510 nuf 5 Jahre geschlosamm Vertrags, der hei andamrndrr Sclndd dem crstm Contract weichen soUte, und der durch die GoUinger Bevollmdchtigte» Clous van Sneen und BiUnieiater Hermann WUeenkusen gemachten Zusagen und hiUen nacMriicMich die ZnJdung genms den Vertrdgen zu emirken, widrigenfaUs aie Gv^mger Grid mU Besddag heleqcn wdHUen, Bfief9ch, XX, B; Or, 272, li>22 Juni 4 (middewekens nach exaudi). Goslar a)i (roUingen: emeueri mU ZusteUmg von N,271 sein GeRueh vie in N. 206, Brie^M. I, F; Or. m. 8. 273, 1522 Juni 7 (sabbato pcntccostes). (iditingen an [Goslar] : wundert sich in Antivort auf N. 272 iihcr das trotz der offnien DarJegung seiner schwcren Bcdriingniss und trofz Nadd>arseliaf/ crfolgtr Dringm auf Be- zaldung; hitiet es, seine Glduhiger [in Goslar] noehnmls zu er- suehen, die amjchoienen 4 % i)i BetraeM seiner volligen /jililxngsunfdlnglceit anzunehnien, gleich viden anderen GUm- hiyern aus alien Stdnden. Briefsck. I, A; Entwurf, 274, 1522 Juni 1.^ (fridages in den pinkesten). Jllihulen an NoHlieim : bittet wn Erwirkung der von Giji- iingoi hereits mehrfaeh rergehlidi gcfordarten ZinsenzalUung'). Briefsch. XII, F; Or. m. S. 273. 1522 Juni 16, Wintzenburg, Herzog Ench an Gottingen: verlangt Ergdnzung des auf etwa 50 Mann zusanmiengesdmiolzenen Fdhnleins auf die voUe ZaM [100 MannJ. Den ersamen und fursichti^en unsern lieben getrewen burgermey stern und rate unscr stat Gottiiiji^cn. Von gots gnaden Erich etc. I iisern j^junstigen grus zuvor. Ersamen mid weyOen getroweii. Wir tun euch gnedig- lich zu wibsen, das uns von ewnu zugcsentem I'ueslblk der cf K, aee, *) cf. n. isa. Oigiiized by Google — 129 — merer tail aus dem felde abwichen iind sender erlaubnas entzogen ist, des wir uns doch gar weinig vorsehen oder besorgt hebben: befiiiden aiich bey dem fenlen iiicht uber funfzigk personen. Weil dan der bischof zu HildennOheim sich mit etzlichen kriegeTolk versamelt und seinen zug aus dem stift Munster kegen uns gedenkt Yorzimeinen ond willens xuzuziehen^ und und wir dan geneigt dem Do viel moglich mit hulf gots widder zu stehen, begem wir gnediges emst- lichs vleis: wollet den ersten zugesenten anzal ewrs YolkSy de wir im felde gehobt, furderlich erfullen und eucb des nicht bifiweren, sondem in betrachtung nemen, was uns euch unserm land und leuten daran gelegen und eucb bmnnen als die getrewen geborsamen erzeigen^ als wir uns des kein zw^el macben. Dasselbig sein wir in gnaden zu erkennen geneigt Datum im veltlager vor Wintzenbergk montags mtcb dem sontag trinitatis anno etc 22* Herczoge Erycb etc. Sub D I; Or. m. 8. 276* 1522 Juni 17 (dingOdages nach trinitatis). Goslar an GoUimjcn : fordeH dringmd tvichtiger Geschdfte^) wegen eine Unterredmig um 12 Uhr MiUags des konmiendoi Tages in Osterode. Briefsdi, VUI, A; Or. m. 8. 277. 1522 Juni 19 (die corporis Cliristi). GoUingen an Hannover : meldetj dass nach dem Besddusse des letsten Tages zu Goslar jcde Stadt die Bedegung der Stifts- felule hei ihrem Herm hetreiben solle , ladet es zu einer Unter- redmig in der Ilerberge zu Bodmwerder gcgm den Abend des ndclisten Smnabend (Juni 21), um sicli. von da yemeinsam zu ^retn Herm Herzog Erich zu heyebcn-J. Briefseh. VIII, D; Entwurf. 278. 1522 Juni 21 (sonnavendes na corporis Christi). Hildesheim an GoUingen: antivortet auf das Gesucli um ^ckadlose Ausliefcrung dreier gefangener geschdftstreibender BiArger y dass ikm deren Verhaftung unbeJcannt sei und dass sie ihn nicht zur iMst gelegt ivcrden konne, da gegenwdrtig hi den schwebenden Kriegshandcln viele Knechte zu Fuss und zu Boss in seineni Gebiete wider sci)i Wissen hausen und will sic/i vorhommendm Falls um glimjjflicJie Auslosung betniihen, Briefseh. V, B; Or. w. S, cf. N. 277 u. 280. «) cf. N. 276 u. 2t>0. GUUinger UrkunUeu a. U. XVI. Jaluh. I. 9 Digiiized by Google — 130 — 279. Jum HI (die s. Albani martins). Gottingen an Branmschveig : hittef seineti Soldnem, tcelche auf Ansuchm Hersog Erichs zur Befreiung (entsettinge) des Landes in Hirer NciJie glmibimrdigem GeriicM zufolge angm- blicJdidi im Felde liegen^), den riichstdndigm Sold von 100 fl (40 Matih, mf den fl) ausztdegm oder, faUs dieses tintJmnUcih, die Summe von denjenigm ihrer Biirger, die tvie Ludi-ke von Peyne Hans HUdebrandes und andre nack Gottingen handelten, jsu heschaffen, da zur Ze^ dk, Zitstdktng des Geldes van Got- tingen aus nicht raihsam ersckeine; vers^riM eventuell bei n&chster Gclcqcnhcit die Auslage m decken, Briefsf^ IV, A; Ewbwwrf, 280* 15$2 Jmi 24 (die Johaimis baptiste). Gottingen m Goslar: {mtt mU, doss gmass dem Uderem- honmen 0U Osterode sidi seine md Hannovers Cresandte von Bodemoerder am gum Hersog Erich in das Feldlager begehen und van %hm a/trf thren Antrag mr Antwori erhaUen haben, doss er ewar einem WaffensiUlsfymd verwerfe, aber mU Ver- tretem der StddJte md des Bischofs van HUdeshem in semm jeweUiffen Fddlager unterhanddn und eu dm Zweds Gd&t er&ieUm mUe*). Briefiuh. VI, O; EtUwurf, 281. 1522 Juni 25 (quarta post Joliannis baptiste). Nortlmm an Gottingen : Uhersendet und Oefurwortet N. 274. Briefsch. XII, F; Or, m. 8. 282. 1522 Juni 20 (am donrestag nacli Johannis baptiste). Feldlager vor IlildesJieim. Uexzog Erich an Gottingen: ladet es dern AhscJiiede^) gemdss so fort in seln Lager, woseSbst ouch andre Stadte uad Leute eintreffen wiirdoi. Svh L If h; Or. m. S. u. Untersch/rift 283. 15HH JuU 3 (quiiita post visitationis Marie). Gottingen an Hersogin KatJwrina: bittet sie, nachdeni hereOs Herzog Erich in derselben SacJw an Erfurt ohne Ai^ wart eu erhaUen geschriehen hale, in Vertretung ihres Gc^nahls, der mm durch die Kriegshiindel verhindert sei, dm Bath 0U Erfurt zii ersuchen: von Bischof Fa/ul von Asoalan und den andem Testamentsexeeutoren des verstarbenen Oanrad Sussen die Annahnie des von vielen GldUbiger)i Gottingens gdnUigkn Vergleichs iiher die ZinszaJdung zu fordem, da GMngen verlangter Weise nicht zahlen konne*'). Briefsch. XIU, B; JBeiiwcftn/i. ^) Um diese Zeit gog Herzog Erich vor BtldetSieim. L&wtgd a, a. 0. p. 93. «) cf N. 277 xi,. 280. ») cf N. :>S0 u. L&mM a. a. 0. p. 93 if, *) Im Febr, 1618 fordem Paulm Biachof von AuaUm Digiiized by Google — 131 — 284. 1522 Jidi 5 (sabbato post visitacionis Marie). Gottingen an den lAccntiaten Georg WUzenkusen [Biirger' meister m Goslar] : danH fiir seine itnd der andem stiidtiscJien Sendehoten Miilie, die sie auf Ansvchen der GoUinger Gesandten wuhrend der Verhandlungen im Feldlager Uerzog Erichs auf Befreiung der in die Keller HUdesJieinier Einmhner vertheilten GoUinger Burger vertoandt hahen, und hittet durch cine auf Kosten GoUingens von Goshr ahmfertigende Botschaft Hildcs- heim auf Grund des von ihm gekdlhn Amrbiekns zu emer mdgiJfigen Antivort m hcicegen^J. Brief 8Ch, XII, A; Entumrf. 28S» 15Ji2 JtUi 5 (sonnabent nacb visitationis Marie). Munden. Ilerzogin Katherina an Erfurt : verwe)idet sich auf N. 283 fiir Gottingen uni E^imssigung der harten Forderungm wegen rikkstcindiger lientcn. Sub L /, b; Or. m, S. u. Unterschrtft, 286 m 1522 Juli 7 (up mandach na Odolrici). Abt Johann zu Ahdinghof und Conradus Secrdar torn Bnstorppe in Faderhorn an Gottingen : erJcIdren, dnss sir, loie sie sich 6 Jahre lung nur inyt halver pensie hegnilgt Mtten, (itis Freundschaft die vor diesem Briefe zu Weihnachten und Ostern fdllig gcivesene pensie 7nif 4 ^/^ hcrechnm wollen, verlangen aber hei Androhung gerichtlicher Klage sofortige Zahlung und hittcn dm Geld auf Hire Kosten mit ikr&m und smem Botcn zu schicken. Brief sdi. XX, B; Or. m. Sjjuren d. S, 287. 1522 Jidi 8 (dinstags nach visitationis Marie). Erfurt an Herzog Erich: meldet, dass Paul Bischof von AsJcalon md Jacob Boleatoris Bechwnt zu s. Sever in Erf mi und Bodor TestamentsvoUstrecker des verstorhenen Licentiaten Conrad Sussen ihm auf die herzogliche Verivendung fiir die Stadt Gottingen sugcsagt Jiahen : wie sie ewer gnaden necbste schrift vorantworten wollen, aucli diesse ewer gnaden scbrift vorantworten , aus welcher ewer gnaden vornemen werden, das vorig e wer schrift auch vorantwort sey^). Briefsch, VU, F; Or. m. 8. 'Jacob DoJeatoris und Johann Scmmering TestamentavolMncker des vet' storbeyien Licentiaten Conrad Dtdds [Suessen] die vom Erzbischof von Mainz den HncJcetaschen aus Homhurp nh- wid ihnen zugesprocJienen Ikiiten. Briefsch. XIV, C, ISHS besdmnigt Paulus dem Bathe den Empfang von 18 fi. JdhresrenU md 14 fi, an BUckstand, BriefMh. XV, A. ') €f. N. 278, *) N, 283 «. 285. Digiiized by Google — 132 — 2SS* 1522 Jftg, 5 (denstages nacb inventiomB s. Steffani). Mmden an Norihem: enieuert sem Ckm^ wiemK 274 mU der JErMarung, in dieser Sache mU QMm§m mxM mdur verhanddn eu wdlen. Bri^kdi. Vf B; Or. m. 8. 289. 1522 Aug. 11 (secunda post Laurentii). NorHhem an GdUingen : ubersendet m Vemendung fur die Mundener Glduhiger K 288, Bri^sth. V, B; Of, m. S. 290, 1522 Aug. 12 (tertia post Laurentii). GoUingen an [Northern]: hittet auf N. 289 cine Atis- einandersetzimg mit den Mundener Glduhigern zn eneirJcen, eumal es sich des Verspredwns mch 6 Jahren die vollen Zinsen 0U zdhlen nicM entsdnne. Brief 8ch. II, B; Eniwurf. ^91. 1522 8(^. 12 (freiiag nach nativitatis Mariae). Hergog Erid^ m Cmmgm: untersagi van der em- gdaufenen Landskuer, die er dm Edkn Hemru^ von CHt^dde bis 0ur TUgung der Sckidd von 900 fl, uberwiesen kdbe^), kfyfterem dieses Mid ekoas cmxwiMen, md fordertj dm es ihm ausser den hereits der Hergogin ^msandkn 100 fl. vom Bes6 der Steuer oder einer anders eu hesdtaffenden Surnm 200 fl. eusteUe, und verpfUchtet sid^ die 8taM semm CRm- biger Beimii^ von QiUMe gegemSber saJuxdhs eu hedkn^). 8ub 8 XXI; Or. m. 8. u. UntersfMft 292. 1522 Sept. 12 (am freitag nach der geburt Marie). Herzog Erich urJcmdet auf Grund von N. 291 uber den Empfang von 300 fl. mt WiederJiohmg der geleisteten Ver- pflichtung. uirch. 1170; Or. m. S. u. Unterschrift. Biickschnft: anno etc. 22 dominica post diem s. Francisci^) Johannes Schade cancellarius et Her- manntiB scriptor dncis Erici tolerant cum hac quitaocia 200 fl. K 42 8ch. 10 £ 293. 1522 Sept 12. Die NeusUtdi HUdesheim an GoUingen: sckreibt, witer tvelcJim Bedingungen es die grfangenen Qotimger frekg^ tcolle'^). Den ersamen und yorsichtigeu borgennestem und rat* mannen to Qottingen fruntliken grus. Unsen firuntliken denst vonu Ersamen und Torsichtigen bstmdem guden frondeO. Juw jimgesten an nns gedanen ») ) cf. Delias, D. HUdesheimeche SHfU-Fehde. 1803, p. Ii09, Der Bisehof hatte m Weslphdlm, JoaMn von 3tSaUMan m der Mark Brcmdenr- hwrg geworben. ef, N, 275 u, L&ntsd a, a. 0, p. 100. *) OeL t Digiiized by Google — 136 — anc geringc l)eswerungc bcwogcn wordcii \vu denne allet, bydden wy fruntliken, wyllen uns by jegenwordigcn vorwyssen, eft j\v dcsulfte open breyf geliker maten to handen gekomen und eft gy ok boven flodanne knechte, wu gy hochgedaclitem unserm gnedigen hern kortz erschenen to deynende afgefer- diget^ furder synen forstliken gnaden ape sodanne sware und pynlikc furderinge myt folke deynen wyllen, Besses uns geloefiich niclit wyllet vorentholden , vordeynen wy wylligen und gantz geme. Datum sub nostro secreto sexta post Michaelis archangeli anno etc. 22. Borgemestere und rad to Northeynu Bri^seh, VUI, C; Or. Ww 8. mskadnrifi. 300. 1522 Oct 3 (scxta post Michaelis). GoUingm an Thomas Meier Buehsenschutmi : crsncht Uin sofort ivomoglich mit andem Budisensdmt^sen nacJi' GoUitigen eu hyinnmi. Briefsch. XX, B; Entwurf. 301. 1622 Oct 4 (sabbato post Micbaelis). Gdttmgm an Northern: meldet mf JV. 299, doss cs den hewussten ojfenen Brief dur(^ den reUenden Bcim erhalten^), nUi den GUden at bewQginge solker swaren erfordemisse geraffisMafft, bisher hem neues DtensMlk entsendd und m dieser 8aAe hemen defimiHum EnisMuss gdmst hdbe. BHeftdi. VUI, C; EtOwmf. 302. 1522 Oct 4 (sonnavendes na Mychaelys). EMech. [Ham von Dransfelde Mittnieister] an Gdttiivgcn: eyitr scJitddigt sein Schweigen mit dem 3{angel an zuverlassigen Nachrichten ; meldet die Aussage zweier Manner aus Alfeld voni Jieutigen Tage, doss der Bisckof von Hildesheim am Donnerstag [Oct. 2] ins Feld gcrikkt sei , Milnder^) und die andercn Ideinen Stddf'e. ausgchrmint Imhe und mit mchr als 1200 Pferden im Jhrfe dichf am Kalenherge liege; vcrsjyrkht das JErgebniss der deswegen ausgesandtcn Botschaft, die nwrgen zioiwl'h'hren soil, und aUe MmdheUen, dieihmbekamitoerdenf bcdd hutzuthciJen. Briefsch. XVII; Or. m. S. 908m 1622 Od. 6 (sontags nach Erancisci confessoib). Momao&r. Herssog Erich an Gottingen: danld fur die ^mUich zuge- sandten KriegsJcnechtc^J , die er auf das Haus Koldlngeti ge- ')cf.N.$98. ^ MSnder an der Samd. N. 298, '^NMN.SOS tvaren es 100 Msmn, die vermuthlich am 2. Oct., dm Mfangetermim der 8oldeahhm0, van G4timgen abgefertifft warden waren. Digitized by Google 137 — .9chwM und nebm andern von Add venvandt lint, fordert Sold einen monat lang, 2 fl. fur den Mann, die JBclcdstigung wolle er svlbst uhernehnum. Sub L I, Or, m. u. UnUrsohirifU 304. 1522 Oct. 6. Goftinqm nn Johann von Grone: vcrlangt sofortige Ent- rfclitung der fiir Julnide mhlbarcn Summe toid persQUilidies IdTScheinm ti» der titadt clner Unterrcdung wegen, Johan von Gronlie. Strenge und besunder gutcr freunt. Nachdeme wir euch limb das gelt, des wir uns mit ciich dcs buses halben Jbune forder yorbandelty zu vele mabi schriftUch und muntlich er- sacht und auch ewren glaubbchen getanen insagen nach vor lang solten entfangen haben, hetten mt uns solcbs ewres ufzogks, als uns yon euch unangcsebin unser lang ge« dultragent begegent, mit nicht vorsehiny tragens audi in warbeit nicht gut geflAllent. Begeren darumb gutlicb, ir wollet daran ane longer seument syn, das wir der bemelten smnmen geldes zu unser und unser stad behoif entricbtet und bezalt werden. Und wo das sunder ufzogk nicht forder* iich geschege, habt ir zu ermessen, mr mit euch in solcher gestalt nicht longer konnen odder wfllen bositzon, fiunder werden georsachet mit unsorm huso Jhuno unse und unser stad besto zu beschaffen, doBhalben ir euch dem sdbst schadens hetten zu vorwyton. Nadideme ir uns auch be- meltes buses halben in yorschribungen, gelobten und plichten Yorwant syn, so heyschen und erfordem wir euch denselbigen ewren gelobten und yorwantnissen nach hirmede jegenwordigen, das ir euch yon stond angesichts breyes erhebet und bey uns in unser stad ankomen. Dan uns ist notroftich und behoif, das ir euch mit uns und wir uns mit euch ans an- gelegen besorglicben notsachen beratslagen und eyn demo andern dariime bebiilflicb und redicb syn und willet euch liirin allenthalbcn ziim besten ricbten und balten. Des wollen wir zu eucb zuvorsicbt tragen und uns gentzbcb darzu vor- lassen. Datum secunda in commimibus anno 22. Brkfsch. 2001, A; Entwwf. SOS. 1522 Oct. 8 (quarta in communibus). Gottingen an Herzog Erich: sendct auf N. 303 einen 3Io)i€Ussold vmn 2. Oct, (domierstag nach Michaelis) geredimt, im Betragc von 200 fl, £hib L I, b; iintwurf. Digitizedtfy Google — 133 — 306. 15^ Oct. 8. Bar Baih an den Sdldmrliaupfmann Georg Wilperge: befieldt ihm nadi Ahlauf der festgesetsten 14 Tage noch 8 Tage auf Kosten der Stadt heim Herzog zu bleiben. Der knechte hoTetman Oeorg Wilperp^c. Unsem grus zuvorn. Ersamer guter freuut. Nachdem ir nnd ander ewr undergesworne knechte von una dem rate auch unsem gylden und gcmcynheit syt weddenunb aus- gesant mit bevele dem dorchluchtiden hochgebornen fursten hem Erichen herzogen zu Bmnsvig und Lunenborch unsem gnedjgen hem vertzen tage lang und nicht lenger uf unsen solt zu deinen; demnach, dewyle deselbige zit der vertzen tage umb, geben wir euch daruf zu wissen, das wir mit unsen gylden und gemeynde dorch swarheit syn oberkomen, das ir unserm gnedigen hem hochbemelt zu gefallent noch acht tage uf uns des rades und der gilden und gemeynheit beloninge solt lassen gebrauchen. Waner aberst de aclite tage auch vorgangen syn, moget ir genedig orlob und abe- scheid bitten und begeren. AVo ir aber dusse tage lenger ausse bleveui alsedenne wollen inr der rat sambt unsen gilden und gemeyne euch zum keynerm solde wjier ant- ^orden. Das wolten wir euch nicht vorhalten, daimit ir euch des zu richtende wisset. Datum quarta in eommunibus luino 22. 307. 1522 Oct. 16. Mrnberg. Kaiserliches Maridat an GoUingm: hefiMt Zahlung der Kammergericlitssteuer ivie N. 241. Si4b B V; gedr. Or. m. S. u. Untersdirift; Bucksch/rift: Anno etc 22 dingstags ^) naoh Andree apostoli hat Jacob SteyBmaller Icayserlieher majcstat rytcnd ^ bote hfiom Johan Winclcelnianne doctori nnd boigttr- meystere dut Jcayserlich mandat insmuirt nnd behandiget. 308. 1522 Nov. 10 (?). Wolfgang Stehlin Licentiat der BecMe tmd Usher Syndieus vati GoUingen urJcuiidet iiber scimn Vcrzidit auf alle Ansprwihe an GoUingen. Ich Wolffgang Sthelin jurium licenciat bekenne opent- lick in dusser meyner eygner lumtsrift vor my niine erven: nachdeme ick my liibevor niiu und in vorschrive[ne]r zeyt dem erbarn rat zu Gottingen vor eyneii sindicum togetan und Bo iiie eiu jure lang gedinct habe, idoch mit onen der- halven, dat sy my uocli mit ezlicher zeyt ncnilich noch zweiQ jarn folgent vorstricket seiu, to unwillen kommen, iio iiabe *) Bee. 2. Digiiized by Google — 139 — ich mich soldier irtum lialben dorch freintliclier under- redung z wesson uns geschen mit in gutlicli voreyneget iind vortragen ; sege darum vor my und myn erben geinelten rat uiid gemeyne stat^) Gottingen sulker irtum lialben, ick to iue der lialben oder sunst in jenuige wys anders mochto gehatt heben, gentzlicb quit ledig und locB alios Bonder gevere. Und were, das ich meyner person gnantem rade odder gemeyner stat Gottingen in konftig[en] zeyden konde odcr mocbte freintlicb oder oynige denst tun, wil ich meynes vor- mogens willig und gerne orfunden wcrden. Des zu urkunde, allweyl ich mein angebor[n] peschii* nicht vorhaiiden gehat, dey erbare und weysen Ludolff Stockloven und Herman Wiczenhusen meyne freintlicb lybe sweger gebetten ir gwon- lich peschire^) . . meinetwegen liirnoch afzudrucken , doch inen^) und iren erven unschedlich. Alles geschen*) aa dem 11. tacro Lucillae (?) vii-ginis anno etc. 22^). Sub U li Or, m. emem S. u, m. d. Spttr ernes S. In der Vorlage folgt: stat. *) Folgt ein nicJU zu enteifferndes Wort, da» dm Skm hemm Emfhu8 m hiAen mMiIL ^ Vorlage: imen. *) Die DatumszeUe ist wie das gayize Schriftstuck hdchst wdeser^ ^idi geschrieben. DeutJich iM: XI tage. IMe Jahreszahlist mit lateinischen und arahischen Zeichen gegehcn: XX 2. THesem Verzichte tear ein kfiiger Schriftwechsel vorausgegangen. 152lJuli 26 (die Anno) scJireibt Gftimigen an Loeior Ckmraa Kdnig Syndkm m Brauntt^weig , dass ea temen Sduoager Wolfgang (Stehlin), deti es auf seine EmpfMung luid il» :ur Vrcnndscliaft auf cin Prohejahr mit Aussicht auf 3 v^ciiere Jakre angfxidlt habe, seiner Jugevd nnd nnderer Ursachen wegen tauglich er/unden tmd zum Sdiluss des IHens^ahres (Ende Sept.) ent- htim werde, Im SdvreSben emcmmenen VerpfUMmgen mnu}glich ncuskr kommen m honnen md bitki thn, eieh, gle¥^ dm aandem QMfiibigem, mU 4% sm hegn&gen. Brie/M, XXU, A; Enhmrf. FehU in d^r Varlagi. Digiiized by Google — 143 — SU. 1523 Se^. 5. Mniberg. Kakerlickes Mandat an O&ttkigm: hM es auf den It Nmrniber (MarHni) mm Bek^kstag nach Nurnberg, Sub R V; gedr. Or. in. Spuren d. S, Uwterschrift Pfcdegraf hieiridis hei I^em and Hertog JdhmmB wm Bmems hut BOdesdMft m 17. Sept. (am dago Lamporti) dem Doctor Johannes Winckelrmmn imth dm kaiserUehm reUemdm Botm JBeter DrmnjpeU gugett^. 3L^, 162S Sept. 18 (sexta post exaltacionis s. crucis). GOttingcn an das Ueidisregmmt : nwldet auf N. S14, dass fs^ nicht (km BcicJic stistmde, sondem dem Heireog ihridh erb-^ mkrihdnig angehbre V. Zcttel: erlddH auf die Erkundigung imch der Ilohe dcr vm Alters her dem Kaiser gezaMten jdlirlicJien StadMcKcr (jerliche stadsteure), dass es sick nicht erinnere, dem Kaiser Oder KammergcHM gesteuert su Jiaben (das wir niclit wisseii, . wir ywerlde der — keyserlichen mayestat edder dem chamer- gerichte jennich steure zugewaot), weist darauf hln, dass es das seinem Landesherm gdmhrende gdeistet liohe (Ounder uns allewege in dem, wes wir — imsen — lande8foi*sten zu tundc plicbtich , glich andern syner forstlichen gnaden gemeyuer kotscliaft billigs geliorsam gehalten liabeu). Sub M F; JSntwurf, 316. Iij23 (?) Bee. 31 (am iicven jars abent anno 23). Hcrzog Erich an GoUingen: quiUid iiher die Neujnhrshede vm 100 MJc. und hefiehU sie seinem MarsdwU Johann von Grone auszusaJdcn. Arch. 774} Or. m, S. u. UnterschrifL 317. 1524 Jan. 10. ' Gottimjen verpfliddef sich ftlr Tlerzog Erich den Gehn'idem vm Halle 2000 ft. lili. in vicr Tenmnen aus der Landsteucr su hesahlen, so langc dicsc ciidiefe. Wy borgemcyster und ratmaune der stad Gottingen doyn kunt undo bekennen in dussem open vorscgeltem breve vor uns unse niiclikomen und alseweme , dat wy von wegen des dorchlucbticren hocbgcborn forsten und hern hern Erick hertogon to Erunswigk und Lunebori^k unsers genedigon hern mit deme erbarn Frantze von Halle mede tobehoii" syner broidere hern Thonuis und Henrickes orer aller erven und helder dusses breves niit orem guten willen gehandclt hebben, dat wy gemelteu broderu tou Halle und oren medebesclireven ^) Die SteUe ist vielfath dwrdu^ridien, das Attiem eofrrigiirte adtwer lesen. Digiiized by Google — 144 — twey diisent gade Tolwichtige fl. Bmsch^ edder den gulden mit ^er und yertich Mattmes grasdieii to betalende, vor imse eigen schulde up tyd und termyne, wo nach Tolget, ia tinser stad GKyttingen sonder alle gey8t]icke[8] undwertlickes gerichtes und rechtes yorbinderunge ok sunder alien oren Bchaden geven und betalen scbollen. Und woUen^) gemelten gebroddern von Halle de betalinge doyn np den ersten tenuyn up den paschen in den yyr hilligen dagen so men schriyen wert der weyniger tael yjt und twintich; schoUen gemehen brodderen yon Halle yyfhundert fl. betalt werden, .und damacb to dren pascben aUes in den yyr billigen dagen nacb enander allemegest volgende yo eynes itiiken termyns yyfhundert fl. betalt werden also, dat sie in den yyer ter- mynen^) gudlidcen sunder jennigerleie yorbinderunge der tweyer dnsent gulden schoUen gatiicken entriditet werden'). Dat wore den sake, dat god yorboden wolde, dat uns de landsture, darut wy dusse betalinge doin wiUen, doroh de yiendes not mit roye edder brandes yorhindert worden, alse- denne schollen wy dusser betalunge unvorplichtiget syn. Wor uns aver solke yorbinderunge nicht geschege , alsedenne scbollen wy uns dorch neynerleie ursake hirjegen to behol- dende hebben, dan uns mit der betalunge up termyne tyd und stede holden wie vorgeschreven und vortigen damp alles geystlicken und weltlicken rechts und gerichtes jegen de gemelten gebroidere von Halle, darmede dusse betalinge jenuiclierleye mochte vorletzet werden, nicht to gebruken, fiunder uns liirmede holden und hebben in aller maten wie yorgeschreven steet ; alle vorgeschreven ijuncte uiid artikelle sambt und besundern reden und loven wy obgemelte borger- meystere und rad der stad Gottingen vor uns und uiise nachkomelinge ergedachten gebroddern von Halle oreii erven und medebeschreven by unsern waren trwen stede und vaste unvorbroken sunder jennigerley argelist nye efte aide funde woll to holden. Und hebben des to warer urkunde und vaster erholdunge unser rechte stad ingesegel benedden dussen brief doin hangen. Gegeven in unser stad Gottingen na der gebort Christi im dusent vyfhunderten und vyer und twintigesten jare am Bondage na der hylligen dr^er koninge dage. lAb. Cop. Pop. II, 218 h; durchsirichen. Folgt in der Varlage: und. 1525 April 16—19; 1526 April 1-4; 1527 April 21-24; 1528 April JUi—16, ») MarginakmoU: Ke- dempta est ibta littera, Boluta suiuma. Digiiized by Google — 145 — 318, Jan. 13 (in octava trium regum). Bie Vonnimder der Erhm Heinrkh MechtzhusenSy Burger- meisters [zu GoslarJ an Godar: bericMen, dass sie fur die ihren Mundeln von Gottingen eu ssafUenden Zinsen, die 100 //. Ek. hetrilgen, 1517 in eine Herabsetzung des Zinsfusses auf 4 7o g^^i^oUligtf sich 1522 ebenfcUls mit 4 % begniigt, dann iwcfe den veriragsmdssigen Zinsen fur i'">5 *> vergcUieh gesdmM haben, indem £e mU dm friiheren ghicUautende QuiUung sm~ rUdgewiesen und sunderlick draiikgelt alfl nomelick eynen golden gefordert wordm sei; sie hiUen von C^otHngen die ver- iragmassigc ZinssMwng su erioirken, mdrigenfaUs sie sidi eit mdvrm ScJiritten vcrimUisst sdhen. Mriefich. XX, B ; Or. m, Sjpitrm d, & B19. IBM Jan. 30 (sonnabents oach Agnetis). MOndm. Herjsog Eridk an CroUingen: mddet, dass er nou^ Zustd- ^9 d€s GaUinger &kreSms an Jokam von Koln diesem aiuf Ammhm das Gdeit his MiUfasien [Mare 6] verlangert habe, damif nuncisc^ em Ausjfieidi herbeigefiihrt werde^). 8ub N A; Or. ^mreii d. 8. «. IhOant^irift. 820. 1524 AprU 18. Mrnberg. Kaiserlkhes Mandat an Gottingen : ladet es m Jnilass der TMcengefahr und der LiitJieriscJien Secte auf Martini [Nov. 11] evm ReicJistage nach Speyer. Afft U V; gedr. Or. m. 8. u. UiOerscknft BrOnenog FerdHmndt m OeOrtiA. 821. 1524 Apr. IS. IfSmberg. Kaiserhehes Mandat an Gottmgen: befiehU Zahlung der Simimergeriehtssteuer wie N. 241. Sub R V; gedr. Or. m. 8. u. Unteredirift Ertherzog FerdiiMmde vm Oestreick. ^ 1519 hate der ItaXh die VermogenaJdage eetnee Biirgers KitnUgd- mann gegen seinen Mi&Qrger Jdhamn von m Gumeten dee ereteren entscimden. Johann von Koln iinterwarf mch dem Urfheil nicht, ent- wich J 530 aus der Stadt und sagte ilir FeJide a7i. Nachdem er den Burger Hans von Norten gefange^t genommen, wird ron Volkmar Vogty Amtnuinn das J^idisfeldes , Tile vmi Hamtein und Conrad JJrodefi Burgermeieter eu Aldendorf, am 28. Juni (freytag nach Johannis baptiate) mil em Ver^eiek vermittelt, wonach Johann wm KShu eeine Sdmldm vom TTause seiner Frmi Alheit hezalden, Hans von Norten freigeben und dm dem Grafen von Rithberg gegenuber sicker stellen, Gottingen Alheit frwi Koln in den Besitz ihrer ChUter eimetzen, ein SchiedsgeridU den gegenseiUg zugefugten Schaden beaUnimen soU. Der Vertrag wurde wUht gehalten, naeh eimger Zete befMa Joksmn vim Kilki ebermale dieBtadi. V,A. Briefing XX, B. Otttiiigw Uxkmaan d. XVL Jahili. I. 10 Digitized by Google — 146 — S2^» 1524 Mai 22 (sontags trinitatis). Mi'mden. Herzog Erich an GoUingm: verweist in Antwort auf das (lurch Joharm von Grone ihm uhn-miUelfe Schreihen tvegm der Femde der Skidt in Betreff Bode Beckmanns^) m/f den sehriftUch beigdegten an Fried/rich von Falkenberg, Amknam zu Blankenm, ousgefsrHgten haubtbrief, erkldH sk^ in Betnf Joham von JSjSfm twt IMerstiifysung hereit^). 323, 1524 Sept. 18 (up sundach na cxaltationis s. crucis). Dehan und Capitel der s. Peters- und Andreas-Kirclw su Paderhorn an Gottingen: fordern die vorige Ostcm fdlligen, trotz ihrcs frilhcren Schrcihens nocJi nicJd hczaldten Zinsen, smvie die jetzt zu Mariac GehuH [Sept. 8] fiilligen Zinsen und zwar laid den Verschreihungen im vollen Betrage van 5 (jc 58 Kurtlinge auf den fl.) , da die Frist der fur 6 Jalire hcrcdeten Ilerahsetzung des Zins fusses abgelaufen sei. Brief sch, XV U, C; Or. m. 8. 324. 1524 Sept. 21 (die Matliei apostoli). Gottingen an [Delrm und Capitel der s. Peters- unS, Andreas - Kirche in Paderhorn (?) (werdige und erhaftige gunstige hern)7: nhcrschicJct auf die crneute 3IaJmwuj [N. 323 (?)] in Besahlung der rileksfdndigen Zinsen 5 fl. (je 50 Achtener auf den fl.) zum deutlichen Beweise seines guten Willens, indeni es keinm andem Glmbiger auf gl^ck Weise hefriedige. Brief9dL IV: Entumrf. S2S, 1524 Se^. 28 (am abent Micbaelis). Mimden. Herzog Erich an die [Mainsischen] B&the auf detn Eichs- felde an IleiligenstaM rmd Duderstadt: verkmgt auf Oat^ngats Bate: ir woUent inen (Gottingm) gegen iron widerparten scbleinigs recbtens yerbelfen und darein sehen, das sie daiio gefordert und dag hienif verhtlt plibe^). StA C VI; Or. m. 8. u. UniiniMfk 1) cf. N. 351. «) cf. N. 319. «) Mehrere Gottinger waren am Anfang des Jahres au^ der Heerstrasae nach HeUtgenstadt uberfaUen und fteraMftf wordm. Die VerdSehUffm wunlaft verhafiet und Mooft HeiUffm- stadt und DmdtrMlt ff^acht. Sie komtim nicht uberfuhrt Wfdtm, dk heiden Stddte verweigerten die Atislieferung. Uetier den Ausgang geheti die zahlreichen zwischen Gottingen dem Gericht auf dem Itustenf)erg€ HeUigenstadt Duderstadt und dem zur Vermittlung hercmgezogenen Juau- beck gewechselten Briefe keinen Aufsdduss, Sid) C VI. Digiiized by Google — 147 — SM. 1524 Od. 2 (dominica post Micliadis). QdtMmgm m Magdimrg: Uttet, sidt glwh pier MehriM semer GUkOnger fwr die IMe OOem fSOigm ^nem mU 4 %, dem audi fm anderen SUUften geaa^^ ^hegniigen, wekt denmaek Magdeburg mU46fl.m Hans Boglken (hebben — jwen eroamheiden hy Hanse Boylken borgere in der Sadenborgk by jw wonhaftieh 48 fl. — geg«ii geborlige qaitanden unyenchreYen) , versprkM fcrkm regdmaseige ZMmig md skiU vor, doss 4hm erne mg^eidie BdiandUtng der QHMiger mm NaMieSL gerekhen wSrde^). SuopL m dm Cop, FoL VU, G; Behmhrift, noOmala dumihr wngirt* 327. 1&24 Nw. 19. Magddmrg m BramschweHg: enischtddigt sein AusUeiben von der TagfiSwt en Godair, rMei in Bdreff der entfgdegfen Steuer nacHngdfen, veraa0 fiir em ekoaiges CtUecHiiiehreiben seme Unterm^mft Den ersamen wolwisen hem boigenaeisteni und rad- mannen der stad Bmnswiek unsen bisundem gimstlgen kunden. Unsen £nmtEckea dinst tovonou Ersamen vysen bem bsondem gunstigen frunde. Wj bebben juwer ersame[n] wyflbeit si^rifte ill yomeldnng, wes jnwer ersamheit sampt den andem erbam steden in upleggung der mchtigen und groten store yon der herscbup in swekung privilegien und fiybeiden nacbdelidi bejegent, mit ansettimg des dages OecQie virginis^) gen Gosli^ intokomende^ dat wy alOdan aldar ane ntebliyen erscbynen und tor erbam stede beste nden wolden etc., fiirder und alles inbddes yonuMaeni and geyen juwer ersamen wisbeit fimntlick to erkennen^ als wy toYom aUe tit juwer ersamen wisbeit und der andem erbam stede bestes unses yormogens geme gefordert, uns in dem itz ok keyuer mnbe wolden besweren; laten unO aber be- dunken, dat, got bebbe lof, sodann not nicht yorbanden, ok bey un0 weynich wydere to raden sin will, dim dat by juwer eisamen wisbeit sambt den andem erbam steden wol genucbsam bedacht, dat in dessem ader anderem yomemende yo allenthalyen keyue yorkortunge in den begnaduug und priyilegien gescbebei darayer wy ok also wente ber to in gelickmeligen feUen, so unO yelefeldidi bejegent, aUdr ge- bolden ok eyne yorsammelung der erbam stede geford^ Jnwe ersame wisbeit weyte ok yomemelick wefi in dem to ») cf, N. 226. ■) Nov, 22, 10* Digiiized by Google — 148 — doinde und to laten. Aver naichdem wy yormerkeiiy dat sodann der heisdmp Tornement myt bede geschut, leten wy QnO gefallen, so et ane yorrugkung der begnadung privilegien and olden herkomenden mochte geschein, dat sick juwe ersame wisheit und de andem erbam i^ede^ als viUiohte bereit etlicke gedan^ mit der berschup vordregen, darmede ander grottor schade und yarlicheit torn gemeynen beaten Yorhut wnrde, und wiUen sodanes gader wolmeynung to juwer ersamen wisbeit sampt der erbarn stede wyder und better bedenkent stellen. In dem ok dennoch fnintlick bidden, eft juwe ersame wisheit sampt den andem erbam steden nach geholdenem ratslage wes an de herschupp schriyen wurden^ willen uns yorschoneny als et ok von un- noden nocb fruchtbaroy nicht mede, wu jungest geschein^ in fdUer macht insetten; dan wy hebben daraver ok heftige bryye erlanget und , so wy uns dageliker und grotter an- fechtung be&ren, konneir wy de unsen nach itziger gelegen- heit myt alle und gantz nicht yon der hant aver velt to- schicken rat hebben noch enberen. Und bidden fruntUck juwe ersame wisheity wille uns des utebliyens nicht ywdenken und by den andem erbam steden mit dem besten entschul- digen, dan^ wes wy sust ok bayen de plicht juwer ersame wisheit sampt den andem erbam steden to dinste und yrol- ge&Uen gesyn mogen, doin wy aUe tit myt ungespartem Bite geme. Datum under unser stad secrete am sonnafende Elizabet yidue anno etc 24. Badmann und inningeDmeyster der olden stad Magdeborch. Bri^ML XXII, A; Cop. 328. 1524 Nod. U. GhsHar und die m GosUir vemmmdien Ma^sendebotm m Magdeburg: henMm uber die BesMusse, weUhe wegen der neuaufgelegten ^euer gefasst toorden sind. Den erOamen und wolwisen heren radmannen und in- nigeOmestoren der olden stad Magdeborch unBen beflundem gunstigen -frunden. UnOe fruntlike deinste toyom. Ersamen wolwisen hem und besunderen gunstigen fmnde. Up gesoheine forderunge eines erbam rade0 to BrunAwigk to dussem dage alhir to GK>Olar angesat hehben wy juwe schriyent entschuldigung^) und bedeidcen alleO inholdes yomomen und hedden uns nicht yorsein, dat juwe ersamheit unse also beswerlike ob* ligende notsake, darane uns und den unsen gedie und yor- ') cf. N. 327. Digiiized by Google t — 149 — derf gehgen, alBo geringe schettich geacht hebben scholden^ dan wuwol solke hove- und tegede-stur durch juwe ersam- hai alB ein forstlike bede angezeigt, so wirdet doch desul- lige mit groter und geswjiide[r] dnuikzelicheit yan uns und dm ansern gewalticbliken genommen und gedningen, welkeO einer bede ganO ungemefl, dat to besorgen, wo wy solkem nnerliortem and vorderflikem Tornemen nicht mit ripen ein- drechtlikem rade vorkomen , dat irj und unse nakomen in dem nnd nachvolgenden fellen van older friheit to ewigem servitutem nnd vorderflikem deiastbaricheiden gebrodit Dewile dan nnser Toreninge sick to semptliker Tord^gedinge nnser privHegien friheit gerechtidieit nnd oldem berkomen mnemliken erstreoketi bo willen wy nns vorhopen jnwe enambeit werden sick toknnftidli birinne der gebore to bol- den wol wetten; nnd oyersenden binnidde jnwer ersambeit waibaftige copien der scbrift^ so itznnt albnr beOloten nnd ttDsem gnedige[n] bem bertogen bertogen Hinricken dem jungem etc. van wegen der erbam stede GoBlar BmnOwigk BidenOem nnd Ehnbeck^), alse de vomemlikeBten mit be- lorder bove- nnd tegede-stur beswert, to geschickt. Derg^en werden de erbaren stede Hildenfiem und Eimbeck mutatis mutandis ok an unsen gnedigen heren bertogen Ericken ge- langen laten. Wo uns dan solke velfoldige deinstlike und underdenige ersoken und bede nochraalft unfruchtbarlick, so is in rade befundcn , dat de beswerde stede dusse und iuidere ore velfoldige unlitlike beswerunge an de andern unbeBwerden stede , wu van olderfi gewoinlick , ui)t forder- likcste scbullen gelangen laten und derwegen ludefJ der vor- dracht to recbte erbedunge doin ; wo aver datsulvige by ob- gedacbten Brunfiwigkschen fursteu ok unerspretligk, alDdann so willen de erbaren stede bv einander sinken und swevcn eindrechticbliken bliven, to vorsichtig juwe ersambeit werden sick glikmetich erzeigen. SolkeO mocbten wy juwer ersam- beit im besten niebt borgen. Dan juwer ersambeit beliech- like to erleisten sind wy to doinde gantz gevlitiget. Biddens nichtemyn juwer ersambeit richtige antwort by jcgenwordigem. Geschreven under unfifer] der stad GoDlar secret, dcfi wy andern hir midde to gebroken, am donrefidage nach Elizabet vidue anno etc. 24. Radessendeboden der stede BrunOwigk HildenOem Got- tingen Hannover und Eimbeck itzunt bynnen Q-oOlar to dage vorgaddert und de rad darsnlvest. Briefseh. 2LXII, A -, Cop, €f. K $29. Digitized by Google — 150 — 329. 1524 Nm). 24. Braunschweig Hildesheim EM)eck und Goslar an Uerzog Heinrich deti Jungern : protestiren gegen die trotz ihrer PrivUegien aiifgclegte Steiier , drohen mit Klage heim KamrnergericM , ndt UfUerwerfung mUer einen andeni Fiirsten und mit Gegenwehr, Deme dorchluchtigen lioch^^ebornen fursten und hern hern Hiuricke dem jungern hertogen to Bruniiwigk und Luneburg etc. unsem gnedigen heren. Dorchluchtede hochgeborne forste. Juwen forstlycken gnaden sin unfle wyllige und unvordrotene deinste alletit myt hogem tlyte tovom bereit. Gnedige here, it hebben unse de erbare stede, flo vor andere befiwert, up unse jungest genoitdrengede supplication juwer forstliken gnaden antwort, darinne vormeldet, wu dat juwe forstlike gnaden von juwer forstliken gnaden landscbaft eyne stur up hove und tegeden ut orem sulvest rade marklyker orBaken halve, in denflulvigen juwer forstliken gnaden schriften beroret, togelaten bewylHget und overgeven, darumb acliten it juwe forstlike gnaden darvor, dat juw^e forstlike gnaden dorch innemung dersulvygen stur unser der stede privilegien gnaden und frilieiden gar nichts entgegen gehandelt, myt ange- hengeder beger, dewyle solkes juwer forstliken gnaden hoheit und overycheit belangen und etlycke der erbarn stede waynich gater in juwer forstliken gnaden forstendome hebben, dusse hulpe nicht to sparren etc., alles femers inholdes yomomen. Und bidden juwe forstlike gnade damp deinstlick und underdanichlicken to wetteiiy dat berorden erbarn steden vaa angetekender Torwilligung gar nichts bewust It sin ok one ungetwyveldes rechtes, dat juwer forstliken gnaden land- scbaft erne und oren inruck und unwettont to <»rein und der oren merklyken schaden und ewigen vorderve gar nichts to TOrwilligende hebben, dan, wat iderman bedript, dat moit nach Yormoge der rechten yoniemelycken in fkk groten und wychtigen BaJken, daran ewyger vordifff gelegen, van mennich- lycken ok bewylliget und angenomen weiden. Darto Do konde sick ok juwer forstliken hoheit und OTOricheit darhen nicht erstreoken, dat de piivilegia Mheit gerechticheit und olde loflycke Yorwerte gewonheit nifterer der erbarn stede und orer inwoner geystlycks und wartlicks gestandes dar- dorch in enicherleye wyD infringert odder geOweket werden mogen, byCundern defiulvige der erbarn stede und de oren privilegia und &ybayt, Qo etlycke van pawestlyken hiUicheiden und keyserlyken und konnichlyken mayesteten und dem hil- ligen ryke hebben, sick im deyle offentlycken myt dutlycken worden darhen erstrecken: dat wedder forsten nock here Digiiized by Google — 151 — edder jemandes , wes standes dc sy , deDulvige crbar stulc ore borgere edder derfiulvigeii ackerlude edder tynOlude edder deBulvigen, Uo goider van one hebben edder den De ore goidere vormeden edder utdoin , myt keyner stur edder eyiiigerleye deinstbaricheit beflweren schuUen by liundert marken lodygcs goldes, alfle ofte fiolkes gescliut edder vor- genomen werdet, de der keyserlicken kamer unnalaticb to- komen schulle, und auderen Bweren penen dariiine vorlibet. Darover Bo hebben sick etlyke juwer forstliken gnaden vor- varen, zeliger und loflycker deditnisse, vor seek sulvest und orer forstliken gnaden erveu etlicken unsen den erbarn steden breve und segel gegeven, dat or forstlike gnadc und derCulvigen erven defiulvige erbare stede und de oren myt keyner nygen upflettinge in or forstliken gnaden lande und gebede befiweren ok keyne vorboigunge up fie und ore goidere voraemen , noch de[8]gelyken nemandes to doinde jennyger- leye wyfl gcstadeu wyllen, biBandem schullen und wyllen He by olden gewonheiden blyven laten, dei^gelyken juwe fonilike gnade volgende ok gelikmetich breve und segel ge- geven etc. Dewyle dan solker vorderflyker und undreoblyker bafiwenmg edder dergelycken van hochgenanten juwer forst- liken gnaden vorvaren ny erbort , und dat juwer forstliken gnaden Yomemeni to genfilyker toruttunge unsere der erbam stede und der oren privilegien fhheyden und oldem loflykem herkomen und ewygem Yordar?e reket, ok etlyken juwer forstliken gnaden vorraren und juwer forstliken gnaden fiubest breven und Begelen wu berort gar entjegen, und nns^^^ der erbam stede gylden und gemeynheid derbalven d^gelyKen de erbam rede dersulvigen stede bocblyken beeogsten und longer Dolker juwer forstliken gnaden ungehort beOwerUck gewaldidi vomement nicbt gedulden kunnen noch vyllen; darumb sind nochmals to juwen forstliken gnaden myt hogem fiyte unOe ganO deinsflyke und underdenige bede: juwe forsQike gnaden wyllen van solken unlydelyken^) unerborden und Tordarflyken beOwerungen afstan und unse de erbam stede und de oren, geystlyke und wertlyke, by oren privilegien fryheyden gerechtyclieyden und olden loflyken gewoinheyden myt wedderkarung und erstadung dessulvigen, so darjegen myt drankI3elicbeyt ingunomen, uiivorhindcrt gerucklyken blyven laten. Dan wy hyrover allcutlialven an geborlyken enden recbtlyke erkantnisse gedulden und erlyden kunnen, daito wy uns ok in der besten wyOe und formen alOe sick to rechte edder gewoinlieit egeuet hinuidde entlyck 0 Vorlag^: unsem. Vorlage: unlyderlykeu. Digitized by Google — 162 — erboden hebban wyUen, darvan wy alOo semptlkk iind in fiunderheyt van wegen der erbarn stede und d«r oren ob- berort oifentlich doin protestern. Wn afir juwe forstlike gnaden solke unsere vilfeldige deynstlyke und und[erd]enige bede und billyke und rechtmetige erbedung aycrmals in vorachtung stellen worden, alOe wy unfl doch der vorwant- nisse na, darmidde de erbarn stede allentlialven juwen forst- liken gnaden togedain, gar nicht befaren wyllen, alBodau erfordert der erbarn stede und der oren hogeste noit, solk juwer forstlikcn gnaden beflwerlick unlitlyck und vordarflick geweldich vornement an pewestlyke hilliclieyt und keyserlyke majestat unser allergnedigester herre edder orer majestat hochloflick vorordent im hilligen ryke regyment edder camer- gerichte klagende gelange, und wedder juwe forstlike gnaden up de censuren und pcnen, in unseren der erbarn stede und der oren privilegien und fryheyden utgedrucket, ok forder up de acht to procederen to latende, und deste weynyger myddeler tyt up eynen schutzforsten edder hern to trachten, de de erbarn stede de orer und derflulvigen privilegien frybeit gerechtylieyt und olt herkoment to rechte vor gewalt scbutzen vordedigen und lianthaven nioge. Wu dan dcs falles de erbarn stede ok vor seek Oulvest fiampt den oren hochgemelter keyserlicher majestat und des liilgen rikes landfredes und gemeyner rechten nagelatener jegenwere, uiitenielyker gewalt myt gewalt to bejegene, alOo hoch vororI3aket gebrucken mosten, darut dan juwer forstlikeu gnaden und den erbarn steden wyderuiig und allenthalven landen und luden vor- darflyker schade erwassen mochte. In deinstlyker mid underdeniger vorhopenung und fielyker bede juwe forstlike gnaden werden id defiulvigen wege niclit erreken laten, bvOunderen sick nochmals alOe der schutz und landcsforste liirinne jegen de erbarn stede und de oren gnedichliken er- zeigen . und fie und de oren , wu velmals deinstlick und underdenichlick ersoclit und gebeden , by oren privilegien fryheyden gerechticheiden und oldem herkomen gerucklick und gnedichlicken blyven laten , in flunderlyker gnediger betrachtung, dat etlyke der erbarn stede ore lyf und gud by juwen forstliken gnaden alOe nyelyken totoBettende und darto [to] strecken nicht gespart hebben, und darmidde juwen forstliken gnaden denOulvi^en to vordreytlikem hogem ewigem schympe , dat fie juwen forstliken gnaden alfio wyllich und getruwelick gehulpen und by landen und luden erholden und one Oulvest darmidde enthulpen und to vorderflykem schaden geforet hedden , vorwytlyken mochte verge worpen werden. Und wuwol wy uns des und susten aller gnedigen Digiiized by Google — 153 — forderinge to juwen forstliken gnaden gewyOlyken vortrosten wyllen. Bo byddcn wy doimoch juwc forstlike gnaden unvor- toclilicke gnedige antwort by jegenwordigem ; dat werden (le er])arn stcde sampt den oren limine juwe forstliken gnaden alles ores vormogens ungespart, ok lyven und gudes willich iind underdenich vordeynen, deOgelyken sind de geschickeden vor ore perflonen ok to doinde alle tyt geflytiget. Ge- schreven under iinser der stad GoDlar secrete, des wy anderen hirmedde togebruken^ am donnerBdage nach ElyDabet vidue anno etc. 24. Badessendeboden der stede Erunfiwigk HildenHem und Embeck itzunt byimen GoDlar to dage YOrgaddert and de lat darBulvest M LandiOafaU^ Vd 1; Cop. 330. 15M Dec. 9. Einbeck m HUde^iem: mddd die Beise der Hereoge Emridhs des Jmgem md Erkiks mm Lmdgrafen Phii^ m Hessen, md die sitk dorm hnOpfende Beeorgmss. Den erfiamen vorsichtigen hern borgermestern und rat- mannen der stad Hildensem unsen guden frunden. IJnse fruntwillige deinste vom. ErOamen vorsichtigen liem biOundem guden frunden. Wy geyen juwer wisheit to erkennen, wu dat do hochgeborn forstlike here fiinridi; to BnmOwigk und Luneboroh hartoge nu kortes in eigener person mnme nnse stad gereiset fiaste besicbtunge genomen, laten wy in synen wegen, und scbal sick fort na Miinden to dem hochgeborn forsten hern Erike to Brunswigk und Luneborch hertogen gegeven hebben und schullen itzunt semptlyck by dem hochgeborn forsten hem Philiptze dem landgreven to Hessen sin. In wat menunge is wol to be- trachtende : dewile denne de gesdiickten der erbam stede jungest to GoOlar Yorgaddert van schntzheren ok in den sendcbreven an genanten fursten gescheyn rede gefallen sin, belrochten wy uns, dat de fursten darmede nicht stille liggen^ Usandem sick mit dem landgraven in vorwetten nndememen, BO 86 ok ane twivel in andem enden doinde werden. Bidden ^ juwe ersamheit gans frnntlick, willen en Oodain bedenken ond des by juwen und unsen frunden den van BrunOwigk vnd GoDlar to reden komen, darinne ok nottorfltigen to betrachtende and junene [?] wyO ben to leggende, wente darane wil unses bedunkens hoich gelegen sin. Tom gut- ^gesten juv hiriime beYrysen, dat wille wy ume juv willich f Digiiized by Google — 154 — vordeinen. Datum nostro sub secreto feria sexta post conceptio- uis Marie virginiB anuo 1524. Consules iu Embecke. Brieftch. IV, B; Cop. 331. 1524 Dec. 20. Herzog Heinrich der Jiingere an Einbeck : erMdrt in Ant- , wort von N. 328 dm stddtisclieii FrivUegien nicht entgegm ! gehandelt su Jiaben, ivamt vor den angedroMen Schriiten, voirfi i Einbeck sein VerJiaUen ivahrend der Stiffsfehde vor. I Den ersamen uusern lieben getreuwen burgermaistern und raite zu Eimbeck. Von gots gnaden Hainrich der jungere hertzog zu Brunswigk und Lunenburgk etc. Unser gunst zuvorn. Wir haben vorflossener weil von den geschigten raits potschaften i diesser ort^) umbliggenden steten ein weitleuftige lankdreuwt- liche und unnoitdurftige schiift^) meldende, nachdem unser bewilligte husesteur einen iden betreift, das sie audi van einem iglichcn uiid mennichlich ])ewilliget solle werden aucli das sie der erbaren stede privilcgien friebeiten und altem herkomen auch unsern selbst gegeben breifen und zigelen zu smelerunge und zu entkegen solte raichen, mit untirtenigcr bit, dieselbig husesteur fallen zu lassen, damit euch van den euweren und anderen die woltate, so ir uns in vor- gangener emporung getan wollen haben, nit aufgerucket und uns in und mit recht vor dem kayserliken regiment und kammergerichte furzunemen und euch mit gewalt kegeu uns aufzuhalten nit vorursach worden etc. alles weittereo einhalts domals in unserem hoflager zu Scheningen empfangeii und vorlesen. Nachdem ir nuw aus vorigen unsen antworden ungezweivelt vernemen, das dieselbe unse heussesteur^) uns i van unser landschaft zu errettung irer alle und anders guts- hern guter auch zu vorhutinge ferner vortirbs, als aus nit- bezalunge inen den gutshern euch und anderen von den gelaubigeren erwachsen muchte, aus irem selbst raite bewilligt zugelassen imd ubergeben ist worden; also das wir bei der- selben unser gegeben antwurt pillich beruwen. Und ist aucli bei xms ungezweifelten rechtens, wo van wegen eins kunftigeu fromen und nuts und zuvorkomunge nachteiliges vortirbs, der meinuge auch soldi e unser bewilligte hulfe wie jetzo kurtz und in vorigen unsern schriften vorliebt van unser lantschaft aus, das hinfure die gutere unvortorben pleiben, ist bewilliget, wirdet gehandelt , daa daza mennichliches bewiUigung und Vorlagfi: art *) ef. N. 329. *) Varki0e: heuifestenr. Digiiized by Google — 155 — sunderlichen der, die in den beladen lauden nit besessen, me noit. Wiewol ir aber vormeinen, das unser regalia uud uberickaiten sich so weit nicht erstrecken solteu, so vor- sehen wir uns nit, das mit empfahunge euwer privilegien von kayserliker und konnigliker majestat unseren regalien iind uberickaiten , dovon wir alleweg kayserliker majestat unserem aldergnedigstem heren nnd dem bilgen reicb gewertig mussen sein, damit irer majestat dem reich und uns fur- fenglicb vorgeben [werdel , und konnea auch nit ermessen^ (las mit au£a»heme derselben stenr euweren^) nnd der an* deren stete priyilegien freihaiten und unseren selbst bieifcn Md sigden, wdl dieselb unser landscbaft das de gnante zulage diesser drier jare iren privilegien und freiliaiten un- schedlicb sein sail als mt auch nit anderst ob inen begeren furbehalten haben, von una etwas zu smelerung und zerrut- tung fiirgenomen; und wollen ane euwere erinnerung unser dter und unser gegeben breif und sigel me furstlicb und worwislich zu y(»folgen wissen und ungeme dieselben misers vissens womit swechen, sondem die erliken stede Til mer nnd lieber bei den, so suHcihe haben, auch iren privilegien niiBnem Toirigen gedanen erbieten nach handhaben und Torteidigen. WoUen uns auch yorsehen, das uns nit mug weiden aufgeleigt^ das wir euch bisher mit unrediter gewalt adtt andera womit be&rei, als wie mok nodi*^ hinfhre euch wondt zu Yorgeweltigen nit willens, das der hslb euch, indem ir eack und die euw e r e n an gleich und reeht begnugen woUen lassen, ander schutzfursten ufzunemen ane noit. Wu ftber das geschiet, so mussen wir das dahinstellen, dann viler Mwe pleiben wir geme vorhaben. So konnen wir auch Me uns nit erwegen, das ir und die euweren in gebalten bieges leuften euwer lieb und gut bei uns aufgesetz, haben aber gut wissen, das domals die ecb tiger keyserlicber majestat und des bilgen riechs in euwer stad ubor die unseren zu verdirb euwer selber guter gehauset gefurdert unter- und durcbsleufet und gefurschubet sin wurden , das ir sullicben erlitten schaden eucb pillicher dan imands anders zuzumessen haben. Dennocb aus gnaden sullichs irer majestat bisber unangezeget gelassen der zuvorsicht, ii' werden datselbig und euweren^) selbst nutz bedenken und kegen uns die sache rait geweltigem fumemen nit envitteren und uns an unser uberickait und hoheit diesser angefangener zulage nit hindern uoch^) anderm der BchutzYerwantnisse nach das nicht gestaden, ') Forlfl^; eawirem. *) Varlage: iiaoh. *) Vwkigf: ottwereim ) Voihge: nach. Digitized by Google sundern in flis helfen furkomen. Dan mogen wir van euch der wegen umbeteidingt nicht plieben, so wollen wir euch vor keyserlicher majestat regiment und kamergericht des rechten und darzu sollen euwer schutzfursten , ob ir die an- nemen wurden, unser mechtich sin. Sein auch zwiefels ane, wu ir unser vorig und itzig antwurt und erpiten euwereii gilden und gemeinhaiten furhalten werden, sie derselben gnuglich und wol gesettiget sein. Das wolten wir euch in antwurt nit vorbalten ; dan euch gnad zu beweisen sein wir geneigt. Geben zu Wulffenbuttel auf dinstach vigilia Thomae apostoli anno etc. 24. Atdh, 1671; Cop. S32. im mr» 1. MvlhShsmm m €f&tingen: fordert die JMsU^ermg des Den ersamen und weyDeu dem rate zu Gottingen unser bsundern guten freunden. Unsern freuntlicben dyenst zuvorn. ErOamen und weyOen bfiundern guten freiind. Uns kumpt glaublicli vor, wye Ditterich Wiflmeler*) sampt andern unser 2) etwelchen und vorlaufen burger, welche gemeyne stat in not und leyt gefurt, sich in ewer stat enthalten sullen. Wah dom alflo, so ist unser freuntlich und gutlicli bittend, euer weisheit wullen zu steur der gereclitigkeit und uns zu willen mit den- selbigen alfle eyn- und annemen lassen, darniit wir rechts an ynen bekomcm mogen. Euer weisheit wullen sich hirinne gutwillig bezeygen. Das wullen wir in gleiclien und grossern widderumb freuntlich gerne vordyenen. Datum mitwochen nach catedra Petri anno etc. 25* Euer weisheit antwurt biddende. Der rat zu MolhauOeiL AnA. 1841; Or. m. Spwren d 8, 333. 1525 April 3. Braumchweig an Gottingen: ivill nach erhaltencr Ant wort wm Magdeburg dm CoUectivschreibm der Stddte an Hergog *) Er tear einer von den ,yAchtmdnnern", lodche am 1. April von Pfeifers Anhanrje erwdhlt wurden. cf. Holzhausen, Heinrich Pfeiftr und Thomas Miinzer in Mtihlhausen; in Schmidts Zeitschrift fiir Ge- schicMswissensiJiaft Bd. IV, p. 366 u. 369. Der revoktUondre „emg€ EeOif* wurde erst am 17. MArz 16»6 eingeseUL IMm p. 379 u. 390. Digiiized by Google — 167 — ttemridi den Jiingem beifretm, mddet des MoPMOgs BereU^ wiUigkeit zu Verhandlungen. Den erOamen unde vorsichtigen hern burgermeystern uiide ratmanuen der stad to GottiDgen unsen gunstigeu guteu Irunden. Unfle fruntligen deinste tovoren. ErOamen vorsichtigen hern guden frunde. Wy hebben juwer ersamheit scriven an uns myt anzeigunge , dat juwe ersamheit geneiget, dat uf den genomen avescheyt nu jungest to GoOhir^) van den sendeboden der erbaren stede boslaten eyne vorscryft van den erbam steden unfies bundes an den durchhichtigen hoch- geborncn fursten unde hern heren Henriche den jungen her- togen to BrunOewig unde Luneburg etc. unlien gnedign liern vor de van GoOlar^) unOer aller frunde utgan mochten etc., lioren leOen unde vormerkt. Geven juwen ersamheiten fruntliger antwort, dat Avy des geliker maten van juwen ok unsen frunden den van Hannover boscreven zin, de des ok by ims anfurderunge doen. Nun zin wy des ok ganz geneiget; (lewylle wy aver des van den van Magdeburg unser aller frmide ores gemotes noch nicht vorstendiget, hebben wy en Oodanns bettoher under wegen laten. Wann wy aver der van Magdeburg meynunge beleret zin, wylien wy uns myt vorferdunge der vorscryft Tan wegen der erbarn stede under onDem secrete nicht besweren sundem myt alien besten yor- Oetten. Ok erfiamen guden frondey juwe ersamheiten dragen ungetwivelt gut weten, wat antworde den van Magdeburg und uns den^) boBwerden 8tede[n] der hovetall halven in unser heimreyOe uf unse anbiingent van hochgedachten unOeme gnedigen hern desmals gegeven, dat nicht Tan noden desel- ^ygen itzunt to erhalen. Nun hebben wy des myt widerer flitige anfurderunge van unseme gnedigen hem durch ziner forstliken gnaden reden de antworde erlanget, dat d^ erbaren Bteden to alien delen bownist, ut wat markligen boswerungen ziner forstliken gnaden schulden unde schaden, darin zine forsUike gnade in dusser vorschenen veide gekomen , to er- furderunge der sture zine forstlike gnade YororDaket, Oo willn dennestnocht zine forstlike gnade uf unser der andem ttnboswerden erbaren stede flitig byddent, denselbigen in ^ Oake de hoyetall belangende gutliges bandels twusclien anfin forstliken gnaden unde den boswerden steden gnedic)ilig ^orgunnen und zine forstlike gnade knnnen liden, dat wy van BrunBwig der halven de erbom stede hir to dage vor- Boriven und myt zinen forstliken gnaden gutligen handel ') Vorlage: QmBAas, *) Vorhge: der. Digiiized by Google — 158 — darynne vomemen. So hebben wy nicht unterlaten, wy hebben fiodann antwort den van Magdeburg ok vorstendiget, uns by oren ei*samheiten to erkunden, wes fie geneiget Daruf wy den andern erbam steden ok to scrivende und ore ersamseiten to erfurderende mochten hebben. Dat wy juweu ersamheiten denn wy myt wylfaren geneiget fnintliger ant- wort nicbt bergen wolden, sunder in alien besten to erkennen geven. "Waran wy juwen ersambeiten wylfaren mochten, deden wy geme. Datum under unseme secrete am mandage Bach judica anno etc. 25. Der rat der stad to Bnmfiewigk. Briefsch, XXU, A; Or. tn. 8. 334* 1525 April 5 (ipso die Vineeiiiu). Gdttmgm hes<$emgi dem Jumerlicken reitenden Sakn Gerken A&em den JEmpfang der in Esdingm am 10, Nm 1524: erlassenen Miimordmmg. Sub E V; JEiUmirf, 33S* 1525 Jam 13 (dinstag nacb trinitatis). Mundok Hersog Erich an GoUingen: meldet, doss er Johann von Kohl hehufs Beilegung der StreiHgJceiten Geleit nach Miinden ertheilt habe und verlangt, dass es sich zu diesem Zwetke Im Laufe des Moncds in Miinden vertreten lasae^). Sub 0 VI; 0r.m.8.u. Unicrtehnft 336. 1525 Juli 7 (am avende Kiliani). Braunschweig an GoUitigen: ladet es auf den 11. Juh (dinstedages na Kyliani) mi der am 12. Juli (mitwekeiis negestfolgende) cvuf Verlangen der verhi'mdeten ^ddte siaU- fmdenden Zusamnienkunft nach Braunschweig. HanseaUca Vol, I; Cop, • 337m 1525 Juli !24 (am mandage na Magdalene). . Der Viear Johannes Franek an GalHngen: wkikrM seme Mahmng um Enhridiiung der fur 2 Jahre riidk^Mmdige» L^brmnte von 4 Mk. und drohf m WeigerungsfdUe mU geridit' Ucher Klage* Sfi^kw, JCXIIf A.^ Or* n*. Spwren d* 8* 338* 1^35 Aug. 3 oder 4. Bergog Erich und die Slddte Goslar Hddeshem G&imgen Moamover Einbeek schUessen tin Schutebundniss. Wy Eryck Yon gots gnaden to Bnmschwigk und Leunen- bnrgk hertoge up em nnd iry rede der stede (rosier Digiiized by Google — 159 - Hyldenflem Grottingen Hannover und Embecke up ander syden bekennen apenbar in dussem breve vor uns unse manne laud lude und undersaten und wy rede dor stede vor uns unse gemeynen borger vorwanten und dingpflichtigen , dat w)' dem almechtigon gode ^) to love dem hybgen Romiscben rycke to eren der gemeinen nut to fromen und umme be- schermunge willen des gemenen wander [n J den kopmans unser lande lude und undersaten, uns ok unrechter gewalt und orerfals semptlicb to erwemde und uptoholdende geloflick and freuntlik voreiniget vorstricket vordragen und to hope gesattet hebben, de tyd unses obgenumpten hertogen Iryckes leyendes yoreinigen vorstricken yordragen und to hope saten uns gegenwordigen in craft dusses bryffes, dat hiHge Bemiscbe ridce utbescheideni ok dat ein jowelken von ims eriNuren steden synem rechteai hem doyn schall und will, des men von mm und rechtswegen pflichtich is, in dem dat desulven hem uns steden yorbenomet weddenunbc by gnaden fireyheiden privileigen olden herkomiende wonheiden und ledite bliven laten, alOo doch, war wy Btede unsers gnedigen bom k^rtogk Erycks to eren und recht mechtag sin, willen^) sine gnade nkfat yerlaten simder behulpen und beraden m in nabescfareyen wyOei alO dat dusse yordracht meldet imd utforet. 1. Int erste, dat unser ein des andem yigent nicbt warden schall edder wyll, noch^) den sinen dat gonnen edder staden to doinde, sine vigende ok nioht sierken noch huOen, edder denjennige fulstinge efte yorschoye doyn, de ok niokt hegen odder hegen laten van den unsem, der wy mogende mid mecbtig sin, noch hemlick edder apinbar in neyne wyOe ; ok sohall unser ein den andem edder de sine nidLt besche- digen edder beschedigon laten, dar he edder de sine imgttPer- lich dat keren konnen edder mogen, und, wor unser ein sine beschediger in des andem gebieden steden edder pflegen ankompt, schal ein ider de antotastende folle macbt hebben nnd danm neyn frewel edder wait begangen, sunder dem- jennen an solken bescbediger darsulyieBt straks rediten eddor snnst temelicker utdracht yorholpen werden* 2^ iJnde wy ok^ obganante fiirste willen ok und sohoUen de yorbe]ii]]iq[»te steiM, so mit uns in dusseir yordracht bo- grq^Mii sin, und sunst all de oren nymandes utbesoheden by gnaden frdgheiden und priyileigen, wu se de in yoigangen lyden yon uns edder andem yorworfen und irlanget hebben, *) So (He Cop., Or.: gade, *) So die Cop., Or.: will. *) So die Cap», Or.: nadi. in dgr Cop. Digiiized by Google — 160 — ^ ok by oren olden heigebiachten wonheiden vorschxyTungen ' olden herkomende redite nnd rechtidieil bliYen kton, mk se darby trawelicken banthayen beschntten nndbesdieniien; se ok nnd de ore snnst in nnsem forstendump ampten und gebieten mit*) orer have liven und gudem up gewontlik tolle und geledegelt trawlick vordegedingen , ok de myt nygen und unwontHcken tollen zyBen'^) gruntroringe adder anderst noch sunst myt unrechten Torbieden, water edder weyden nicht to gebruckende, nicht beschwereu edder bescliweren laten ane geferde. 3. It schall ok iicmandes von uns in dussem verbunde des andern tobehoringen personen edder gudere in unsern landen steden edder gebeden umme jennigerleige ^) sacke willen kommern edder uphalden, noch dat to gescheen vor- gonnen edder gestatten , sunder ein ider, so ansprake edder sacke hedde edder gewunne, scliall und mach de mit rechte alse hir iiamals*) jjjesat wart an enden sick dat geboren will utdragen und fordern , darto einem ydem schall temeUcke hulpe und fordernisse getan werden. 4. Vo[r]tmer schall^) unser ein den^) andern alle dink truwlicken und in gudem gloven to holdende ein des andern beste to wetende, dat argeste aftowendende und vor schaden, wor ein jowelk den mit deu sinen to wet en kricht, warneu unde vorhoden na aller mogelicheit. Ok schall unser ein des andern dage in synen anHgenden sacken mede beriden . edder beriden laten up eins jowehckes eygen kost daran und mede helpen dat beste vornemen und truweliken beraden sin, wan und wu vacken unser ein van den^) [edder] dem andern darumme ersocht und erfordert wart. 5. Mackede ok unser welke sunderlick veide ane des andern weten und willen, darto schall unser ein dem andern nicht vorptlichtig weBen, it were danne, dat men siner und nicht des wedderpartes to recht mechtig wore. 6. Wy schullen ok semptlicken der hyligen rickes und de frygen straten dem gemeynen kopmann und**) wanderende^) manne ok uns unde den unBen to gude truwlik beschutteu unde vordedigen. 7. Ok schall unser ein dem andern stede slote flecke unde gebiete open liolden to siner und dor sinen behuf tegen iderman, des wy nicht to recht mechtig weren. Ok scball ^) So d. Cop., Or.: nit. *) Cop.: czesen, ursprungUdt im Or.: shuen. ») Cop.: neynerleye. *) c/I § IL •) I» d. dp. folgt: oi. In d. Cop,: dam. *) mU m d. Cop. ^ u. ^ 8o d. Cop., fOit im Or. Digiiized by Google — 161 — unser ein dcm iindern to- uncle affor in unsern landen steden und gel)iden iiiclit vorhindern, uocli dorch de syne vorliinderu liiteu. Unser ein scliall ok den andern truwlickon vorbiddeii beschutten und bescbirnien na alle unser vormogen. Fortmer, war unser ein des anderen to eren und recht meclitig iO^ schall unser ein den andern nicht verlaten , sunder ein den anderen an freilieiden privilegien gnaden und vorschryvingen und recht bistendich und behulpen sin , ein vor den andern recht beyden. Ef unser welke darboven overgefallen edde|r] vorweldiget worde , stede edder slote*) bestalt edder, dat got afkere, afgewunnen edder vorkortet und so liartbck be- nodiget worden, so schall unser ein dem anderen van stund beraden und behulpen sin na vormoge und nicht verlaten. b. AVorden den also stede und slote gewunnen, de unser neyneii reide gehorden edder tostunden , de scholden wy eindreclitiglicken brecken , edder na gelickem antalle up eynen geschworen borchfrede semtlicken innemen und hoilden ane-) geferde. Wolden wy ok desulven stede edder ^) slote umme geld von uns komen laten, scholden wy so[l]k geld geUck delen , so dat uns hertogen"*) Erycken de helfte und uns steden de ander helfte toqueme. Nemen wy ok froraen an gefangen resingen have etene eder dingetal^ de frome scholde uns to gelicke gelden und to gode komen alse, dat wy hertoge Eryck de helfte und de andern helfteu wy ge- numpte stede nemen^) scholden. Woret ok dot ein part wes vorworfe ane des andern hulpe, mach he vor sick be- holden atbescheiden de dingetal^ der uns beyden parten na Torgerorder wyBe jo de helite tokomen schall. Ok schuUen und wollen wy ein des andern dingetal gancz unvorbrocken holden. 9. £f ' wy ok in Torschrevener wyfie mit jemandes to Teide qwemen van dusser vordracht wegen, wy vorgerort, so schoUen und wellen wy uns mit deme edder den nicht befreden edder czenen^); it geschey denne mit unser beyder parte willen weten') und ful horde. 10. Woret ok dat jennich gebreck schel edder unwille twischen uns von beyden parten neymandes utgeslaten ent- Btunde, dat got vorhode, edder rede yor dusser tid erwossen voren^ so schollen unde wollen wy ein isslick Ton beyden nnpaitischen parten darto ordenen und schicken sedan sacke und schelen muntlick to yerhom, wan und wa fiacken des So d. Cop.f Oi'.: bestlote. *) So d. Cop.^ Or.: an. ^) Cop,, fekU tm Or. ^) So d. Cop., Or,: hartogen. So d. Cop., Or,: nomen. *) Cop.: soenen. *) Gbp.: weten willen. Qfttiagar Ufkiudai lu d. XVL Jaluli. L 11 Digiiized by Google 162 — to doynde worde^ up belegen steden de dinge firanntHch edder rechtlick bytolegende. War aver de frevmtscbap one entstondey so schoUen se Mlemacht hebben nns beydea parten anwysinge to doynde, wu wy una in schryftlicker OTor- gevFuJiige der scbnlde und antworde widderrede nnd narede bebben scbnllen, ok in watte tiden se np de uvergevunge der bebelp und scbutrede in recbte entscbeden willen. XJnde ef^) se by mxih sulvest des recbten nidit enwusten, so mogen^) se sick up unser beder^)parte koste recbtes belernre]ii laten nnde wes se danne also in redite scbedende werden, des scbollen se so van uns ane alien yorwit bliven. 11. Worden sick tokunftigen geiiige schele edder on- wiliige sacke begeven, edder de sick itzunt aliede*) erhieldea twyschen den unsem, wat standes de woren, des scholde de cleger dam antworder folgen vor sine richter, dar he under beseten wore. Darsulvest ok einem jedern der unsern torn allerforderlicksten und ane vertoch reclits schall vorhulpen werden alse nemlicken : wat bekentlicke edder openbare schulde syii , scliall tleni beclageden^) ernstlicken geboiden wertlen de binnen tween den negsten nionten to betalende und to vernogende , wu dat aver nicht geschee , scholde de beclagcde alsodenne darumme unvertogelicken gepandet edder, vm he unpantbar were, to gehorsam ingelecht edder vorfestet werden na deme, dat also by einem idern van uns mit dem inlcger vori'cstunge edder anderst to verholpende gewontlick imJ olt lierkommen is. Dar dat aver ni[clijt sin bekande edder^) openbare'') sacke und schulde, schall de cleger den beclagedon vor sinen ricliter nut recht und ordeil na des gericlites wyse miJ gewonheit to fcrlblgende macht hebben und schuldich sin. Uml wen de beclagede also der schulde overwunnen, schall it alsedenne mit der hulpe geholden werden*^) in aller maete, alfte') negest hir oven mit den bekanden und apenbaren schulden gesat und verwdhget is. Dat schall neyn beclageder, de also ingelecht efte vorfestet wert, darvon entlediget werden, it engesche denne mit des clegers weten und fulborde. Unci darto sciiolden de scliuldii^t u sulvest und uiclit die unschul- digen vor dc schuldigen vorlostet^) edder to der betaiuuge genodiget efte gedrnngen werden. 12. Unde mit (hissei- unser sam])tvorbuntnisse schall all unsern anderu^) vordiechteu und einingeu, wu^*^) de van ») So d. Cop., Or.: yf. *) So d. Cop., Or,: megen. So d. Cep^ Or.: unsere bedc *) Cop.: reyde. ^) So d. Cop., Or.: beclagenden. «) So d. Cop., fehlt im Or. ') So d. Cop., fehlt im Or. «) Cop.: vor- I'olget Sod, Cop., Or.: andere. Cop. fehlt: wude. — vorbuntuisse. Digiiized by Google — 163 nns hertogen Erycken mit ander fiirsten hern steden und fniiidoii livr bevoren upgericht und voltogen sin, und der vor- buntiiusse, darmede wy de stede myt den crsamen steden Magdeborcli Brunsclnvigk undo andern tovorent rede sitten uude vor dusser vordracht gemacket sin, neyn af brock vor- kortunge edder voranderunge gescbeen, sunder de alle scliuneu von uns bertogen^) und^) steden obgemelt in sampt und be- sniiflorn by fuller niacbt bliven, ok truwlick und festlick beholden warden, docb also : wor wy der, darmede wy uns to hope gesattet, to eren und recbt mechticb sin und orer jegen- (leile gelicker mate nicbt niecbtig werden mogen. Dar ok jemant von uns besiniict Avorde-^) de van Magdebureb und Rrunscbwigck edder ander stede, in doni seek de na utwisunge dusser vorbuntnisse liolden wolden, in dusse vordracbt to*) nemende^), des scball ome'') de wecb und maclit apen stan und vorbebolden sin. Wy scbollen ok nocb enwyllen byn- forder neyne nyge vorbuntnisse ingan edder bewyllen , de dusser engegen sy jenigen afbrock edder vorkleinunge doin inochte, sunder willen dusse unse freuntlik voreininge in .alle oren puncten und artickelen statbaftieb fast unvorbrocken truwlicken holden uns underlangens , wu bir bevor ertalt, jegen einen idem to recbte vor aller gewalt bescbutten und in hulpe bibestandes trwlick by einander bliven, so lange wy mit unsen^) vygenden und weddersacken eindrecbtigen ver- sonet und vorlicket werden , docb also , dat tovorent unsem ^*in des andern, wu bir bevor*) vertallet, to eren recbte und l)ilbckeit mechtig und unser jegendel gelicker mate nicht meclitig warden mogen. Dusse unser vordracbte und einunge geloven und reden wy obgenumpte hertoge Erick und stede vorbenumpt vor uns alle und de unsen in alien oren beschreven puncten und artickelen sampt und in besonder^) stede genczlicken und unverbrocken festlick well to holdende , alle argelist inrede bebelp unde geferde utgesloteu. Und wy hertogk £rick hebben dusses to w^tlicker urkunde unse ingesegel und wy de rede der stede Goslar Hildensem Gottingen Hannover . nnd Embeck hebben des ein islick vor sicb der vorscbreven stede ingesegel by des bocbgemelten unses gnedigen hem hertorron*®) Ericks ingesegel witlick doben gebangen an dussen brif , de gegewen is na der gebort Cbristi unsers hem im *) Fehlt in d. Cop. In d. Cop. fehU: jcnumt — wordp. *) FMt in d. Cop.i atatt desscn: mede begcveu wolden. ^) Cop.: one. ^ 8a d. Cop., Or.: onser. ■) Cop.: boven. ») In d. Cop. folgi: muier deme asderen in tnwen. 80 d. Cop,^ Or.: hertogk. 11* Digiiized by Google 164 funftzenliimderten unci funfundzwantzigsteu jare am fryta^e^) invcntionis sancti Steffani. Arch. 211: Or. m. 6 S., sixitei- durchcorrigirt. Ahsdinft ron eiftem (nulern Exemplar ^ Lib. Cop. C, f, 7 — 9a, hier nur bei wesethtUdien Ai>- weidiungen beruckaichtigt. 339. 152r> Aug. 24. Miindm. Hersog Erkh an (rottingm : fordert die Ahfertiymig ewekr Baffimannen zum Landtoffr in Hnnnorer. Den ersamen lursiclitigen und weisen unsern lieben ge- trewen hurgerniestern und rate unser stat (Tottingen. Von f^ots gnaden Erich hertzog zu Braunschweig und Lunenburg etc. Unsern grus zuvorn. Ersamen fursichtigen und weisen lieben getrewen. Uns sein jetz niii*gliche und liochbewegeHche ursaclieii und gescliefte, darinnen wir ewers rats gnedighclien gerne ptiegen wolten, furgelallen. Daruuib l)egeren wir an euch in besonderm gnedigen vleis, ir wollet uns zween ewer ratspersone uf schirst komenden sontag*) den abent gen Einibeck niit sechs eder aclit pferden gewiBlichen zuscliicken, mil uns von dar den negst folgenden diustag-^) zu Hannover, dohen wir einen hindtag ernennet, zu reysende; doselbs uns beneben andern mer stetten, so wir verschrieben in solichen sachen getrewlichen lielfon beraten sein und uns dis nit abshigen . sondrn eucli gutwillig befinden lassen. Das woUen wir allezeit liinwedderumb in besondern gnaden erkennen. Datum Munden am tag Bartolomei apostoli anno 25. AVollet auch dis bey euch in geheim behalten ; daran ertzaigt ir uns ein besondrs gefallen. Datum ut supra. Herczoge £rych etc. Briefaek, XVU, D; Or. m. 8, 340* 1625 Aiig. 24 (am dagc Bartolomei). Rietherg, Otto Graf von Rietberg an Herzog Ei'kh: hittet um Ver- mittlmg^im der Fehde mit den Stddten MUdesheim Goshr Gottmgm Hanrmer Einbeck tmd Northeim, welcJie Fehde er von semem Vafrr Jolmnnj der im Binnst der Stddte durch Ilersog Hemrich des Hereogs Bnukr sckweren Schaden erliUen, uberkommen habe^J. 8iippL e» den Cop. Vol. IV, U; Cop. Or, u. Cop. IncmUo Skpham fSJU ohw 1S$S amfemen DofHMV- U»g. Es isi daJicr entireder eine Verwechselung des Wochentages an-'M- nAmen oder das Wori „naclv' zu err/nnzen. 27. Aug. ') 29. Aug- *) Um 1495 war Graf Johann ron lUetberg rom Herzog Heinridi iw* BrmmscJiiceig'WoIfeiibiittel, der mit seiner Stadi Braumchweig inFthdc .lag, auf Hifdttiiaimehm Cfdriii HHberfidkn gefangen M,nd heraitbt toordm, Digiiized by Google — 165 341, Vh2r> Aug. 27 (soiulag iia Bartholomei). Miinden. Herzog Ericli an Otto (h'afr)} von JUrthryfj : mddrt nnf N. 840, da^^ cs nuf einer von llnu aus(/(.i>chrid)enen Twjfahrt^J ilk Angdegcnlwit mit den Bmun^tchwciffischen Sfddtcn (jatlich heizidcgen hoffe, und hiitet varldufig nidits g&waUsanies gegen sie vorzunchnim. Su^l. zu den Cop. Vol. IV, 11; Cop. 342. ir,2r) Sept. 1, MuhlJiausen an Gottlngen: h'dtet nni Verhaftung nichrcyer seimr ahermals hi Gottingen hefmdlielien ahtrunnigen Biirger^). Den erBamen und weyDen dem rate, zu Gottingen unflem bsondeni guten freunden. Unsern freuntliclien dyenst ZAivorn. Erflamen woyQ(ui bsiiiKlern gutcn freunt. Uns kumpt abormals glaublicli vor, wye etliclie vyel unsor abtrouigon burger, so stat MolhauBen in jamer und leyt gefurt , darzu uns aiicb tegelicli mit feur zu besclieddigen drauwen, sich widderumb in ewer stat be- geben liab[en] , so zceyger brives dcr unBcr , eucr wcislieit, ire namen wcys auzuzeigen. Und wu [sie] dyeselbigen l)ey each aiitroffen, bitten Avir gantz freuntlicb , ir wullet zu steur der gereclitickeyt mit den so eyn und annelimen, darmit wir rechts an inen bekomen raogen, darmit wir furtber scbadens von inen nicbt zu gewarten. Euer weisheit wullen sick in dem, wye ir von uns getan ncinen , bezceygcn. Das wullen wir umb dyeselbigen euer weisbeit in alle wegc widderumb freuntlicli gerne vordyeneu. Datum am tage Egidii auuo etc. 25. Der rat zu MolhauOeu. Arch. 1841; Or. m. S. dbgUiclh Htm nacJt seiner Beliauptung von Hildesheim uful den Braun- s^wdgisdien Stadtm, m derm IXenste er die Fahrt untemommen, tkhwes GeUit gugetagt loar. Die Stddte steUten letsUres m Abrede und rerweigcrtcn den ran ihm rcrlangtcn Sclnulrnprsatz . jrornnf dcr Graf ihnen Fdide a»ftnrffe. Zu hujendweldicn bcdcnicndercn Vonidnfien kommt es wdhrend der fast lierzigjdhrigen Fdide nicht; dazwisdien beraubt der Graf AngOUhrige der 8tad$e, so 1495 dm GMnger BUrger Kock. Die Stiidte iJirerseits bringen es nur au Verhandlungen , immer erf<>l halt [gehabt], mit denselbigen eyn- und anzunemen, das wir rechts an inen bekomen hetten, bitlich geschriben, und wye- wol das euer weisheit uns darauf, das ir derselbigen in euer weisheit stat nicht wostet, mit antwurt begegent, so haben doch dyeselbigen Yorgangen montags^) mit namen Ghiistoffel Schmet Heintze Zcange Thomas Hutt^ und Heyneman Schiel zusampt irem anhange , welche lange zceyt in ewer stat be- seben, zwene unser burger^) zwischen euwer stat und Heilgen- stat angelauffen, eynen barmiglicben ermordet, den andern in den tot vorwuiit, welchs, als zu vormuten, aus euer weis- heit stat bcsclieeii niclit wenigk beswerunge trageii. Und ist nachmals unser gantz IVeuiitlich bittent, \vu dyeselbigen m euer wcisbeit stat ader aber des orts iren unterschleyf ge- hauset und gelieymet wurden, euer weisheit wullen der masse gee^en sye trachten, das wyr rechts an inen [bekomen] und umb ii-e begangen handelunge gestraft werden muchteii. Ewer weisheit disses uiisers aidigende beherzigen nnd eucli zum besten dariinie bezceygen, das sint wir umb euer weisheit in eynem gknehen und grossern zu vordyenen gevlessen. Datum dinstags uacli Anthoiiii. Anno etc. 25. Der rat zu Molhausen. Ardi> 1841; Or. m, 8. 344, 1525 Sept, 13 (mitwochens nach nativitatis Marie). Miihlhausen an die verordneten und daseJhst anwesenden Riithe der hem zu Sachfien und HeOenetc. : klagt, doss die beidm mit mundlichen Auftrdgen versehenen Ueberbringer van N. 342 mff %hrer Heimrmse mit Zidkm der G-aiHnger Roths' hnechie uberfoMen (Und wyewol das eyn rat darselbst (m GaUingen) dye schnft erbrochen, auch ir antragen gutwillig gehoertt darzu des rats knechten in gegenwertigkeyt unser 0 0/fenbar Mf JUer mit dem AiUamuatage der 3, Sept., der Tag Aih Uum martifris, gemeint, da N. 344 auf die hier heviihrten Vorgdnge Bezug nimmt ^) Sept. 4. ^ Ea waren die Qesandten, todtM N. S4M aberbradU haMen. Digitized by Google — 167 — geschikten, wii syc dyoselbic^en imser abtronijTcn l»ur£?er, dye sye diBer zceyt in ii*er stat iiicht enwusten, aiikomeu wurdcn, dv in des rats heften anzunemen. das wir rcchts an inen zu bekomen , bevehelich getan , und obcr sulcbs alles , so dye unsern vom rat iren abscbiet genumen imd widderurab anheym reyfien wuUen, haben des rats knocbt von stunt an zu denselbigen unsern abtronigen burgern , dye in irer stat iren entlialt gehabt, gegangen, unser scbreiben aucb den be- vehelich des rats irer hern angesagt. Darauf sye unser geschigten ZYrischen GottiDgen und Heylgenstat vorgangen^ den eynen bermigllchen ermordet den andern in deu tot Tor- imnt^ auch wes sie bey inen getragen beraubt und genomen) ; verlang^f diweyl nun sulche obeltat aus stat (Juttingen und aus vormeldunge des rats knechte, so dye tetter uffentlich bekant , [besclieen] , doss Gdtthigen vorgcsrlwichm werdc (Vic Thiiier tmd schM^gen BcUhsknechte m hestrafm (zu rechte stellen). Arch. 1841; Or. m. 8. 1525 Nov. 4 (am sonuabent nach omnium saucto- nunj. Mi'didm. Herzoif Erich an GdUimjm: ladrt cs zu Vrrhandhnujcn mit Johann von Koln anf dm Vonnitta/f des 24. Nov, (uf schirsten s. Katbcrinen alient) nwh drm KJosfer BursfMe^J, Svb N V, A; Or, m, Spuren d. S. u. UntersdirifL 346. 1526 Ffbr. 1. E^f^Vnifim. Kffisrrlichcs Maitdf/f an ( rottiiiiim : ladet es gu dem auf Mai 1 aufgcschobenni Reiclistag nach Spcf/cr. Sub R V; gedr. Or. m. S. u. UnUrschri/t Fcrdinamis ron (h'strcidt ; BfkJtsdirift: Anno 26 qninta post letare') hujusmodi inandatam imperiale per cursorem Petrum Tremeln proconsoU Gyseler presentatam est et ejus merentia qua decuit assumpta. 347 • 1526 April 11 (quarta post quasimodogeniti). Gottingm an Herssog M-irh : hiUet bei Ueb&rsmdmg von N. 846 sein Ausbleiben gu entschuldigen und uns in den be- swerlicheyden so helfen raton, nf das wir sulchs und der gleichen mer erfordems hinforder nnangcfochten syn und ge- lassen werden mogen. Sub M V; Entwurf. 348, 1526 Juni 2 (am sonnavende na corporis Christi). Norfhcim an GoUingm: fordert im Namm seiner Bilrger Umirich Hovmer und Amd Bonmke3m die BegahUmg der cf. If. 335. «) MSrg 15. Digiiized by Google — 168 — votleyi Z'mmi fur 200 fi. da die i crfragniassigm 0 Jcdire des herabgcsctztm Zhhsfusses ak/daufen seien, Briefsch. XII, F; Or. m. S. 349. 1626 Aug. 6. [Speyer.] Herma/m wm Oldershausen [Jdarschall] m Heinrich GiseUf BUrgenneiskr zu GotHngen : meldet ihm dm Empfang und die Verwendung des GoUmger Stkreiibms^), hericUet ilber die Vor- g&nge auf dm Bdehstag zu Speyer, das VerhdUen der evan- geHachen FSrsten und die Gerhdiie von emem TurkeneinfdR und emem neuen Krieg mit Franhreich. Bern ersamen Hynricke Gyseller boigemeyster to Got- ty[n]gen efc. Mynen frnntlyck deynst toTome. Besandere gode front De scrifte Tan wegen des rades van G-ottingen ytsnnder an meek gdanget heffe ick alles inhaldes erlesen und de scrifte, de [de] rat an minen gnedigen hem gedan, heffeick sinen forstliken gnaden van stont behandet und de antvorde so fele mogeliok ju torn besten gefordert, alse gi ut siner forstiliken gnaden scriffcen wol Yomemen werden. Ingelechte ceddelen hefEe ick erlesen und Yormarket. So wolde ick ju geme inige tidinge scriben so sint der logen hir so fele, dat ick Yor warheit nicbt darf Yan meek scriben. Ick ytA ju aber goder meynunge to erkennen gcYen^ dat up dussem ricksdage weinich frucbtbars gefaandelt kan werden , wenten sunderlicken in dem artickel unsers geloYcn balYen, dar sint so grote parte Yan geystlycken und weltlicken und ys to be^ froditende, dat got der almechtige de welt straffen werde. De korforste Yon Saxsen und de lantgreve Yan Hessen'eten spysen in oren barbaigen alle festeldage fleysk und heffen ore eygen prediger. Dar ys so over de mate grot tolop. So syiit se Yan den keyserlicken comissarien darYor gebedeD, dat se sodens afetellen scholden; so wylt se dat nicbt laten. Etiick fri- und ryxstede fallen den forsten ok bi , dar de lengede nicbt fele godes Yan werden kan. De ryxdach wert syck nu drade enden, aber ick besorge meek, dat wenicht utgericbtet werde. Hir ys grot ansoyckent Yan dem konige Yan Ungeren ume hulpe kegen den Torcken. Wu dat war ys, abe hir de sage synt, ys to b[e]frochtende, de Torcke werde er to uns komen, alse wi meynen. Dat gescrey ys hir ok, dat de konnick van Franckrick de vordracht dem keyser nicht holden wil und ys to befrochtende , dat de keyser dut yar noch nicht komen kunne. Wat godes denne du forder im ricke werden kan, heffen gi wol aftonomende. Ju willen ^ €f, N. 351. Digiiized by Google — 169 — nnd deynst to bewisende deide iok geme. GeBcreyen [under^ min hant des mandages nach dem achten dage Jacobi anno etc. 26. Harman van OlderDusen. Bri^seh. XXII A; Or, 3r>0. -75.?^; Auij. SO. Essliiiiim. KaiacrUches Mandat an Goithu/en: hefiehU dir ZaJthoif/ von 684 fl. aJs TurJcaish iur , ran i:") fl. zur JJcstn ifnnif dcr nn den Kaiser icegen Bcrufumj cincs allgcmcincn Conrils (j<- rkhtdcn Botsclmft und von S2^l^ //. UtUerMtuny dcs Beginimts und Kamniergcrichts. Sub E V; gedr. Or. m. S. u. UnterscJmft Mmtforts, Verwesers des kttimlu^ien Statthalteramts. 351. 1626 Sepk 28 (sexta in vigilia Michaelis). Goithigm an Herzog Erich: hUtet wn Anheraumimg ehws Geriektstages wegen Bode Bechmanns, mchdem die Stadt auf das snt Bpeyer vorg^ntuihte Ersuchm (xuf seine IIiimMr r cr- imen todre, dber sein uncrwartet hwrger Aufent/uiU im Lande, mlches er durch dm JEmfaU „ms^s sic in Tolge des drohmden Tiirkmangri/fs dm Fiirstenati^schuss zimt 1. Dec. cinhcrufcn und nach Beratlmng dcr heiden vom Begimmt aus- gearhcUetm Dmkschriftcn idwr die cilcndc und heharrliclw^) Hilfc cimn Reichstag anf den 1. April 1527 (montag nach dem sontag Ictare in der vasten nechstkomraend) auszu- sehreiben hcfichlo.^sen; melden die femerm Sidwrheitsmassregdn gegen die Tiirken. Svb E V; (jedr. Or. Gedruckt in Neue u. viiUstdndigere SammiuMS der Meidisabschiede 11, p. ^S1^28i. 355. 1526 Dec. 21. Esslingen. BeichsrcniincnfJIches Mandat an Gi'Mingen : ladet es atif sontag k'tarc-^j iieclistkunftig den ersten tag Aprilis nach liegensbnrg zum Rcichstofje dcr Ti'irkcnnoth ivegcn mid zeigt die IJehcrHcndiing dcr nottel solclier beharlicheii hilf an. Sub M V; gedr. Or. m. 8. 350, 1527 April 8 (am mandage nach dem soudage judica in der liilligen vasten). Die Erben Tile Bro)ikcs Biirgers zn Bninnschweig an Braunschweig: hithn ) lli26 Aug. *) ef. N. 338, § 7. *) ef. fforOeder a, a, 0, p, mv, 1248, 126t cf. N. 359, «) cf, N, 369, Digiiized by Google 174 — SS9b 16!^ Aug, 5 (mandages nach inyentioiiis Steffam). llnmnschwc'uj an Gotfi)}ffrii. : laM es zum 12. Aug. Abends (up tokuuftif^on iiiandach avent nacli Laurentii) ermiUeU Itabe tmd ubersendet N, 37 S'^^). Briefsch, U, B; Entwwrf. 380. Ibii7 Oct, 7 (am mondach nacli Francisci). Hereog Erich an Gdttingen: meldet des Helmbrecht MengerJn(sen, Biirgers m NartJieim, Klage, dass Ham Nt/eraU, Sohn des (IdUinger Biirgers Cord NyerocU, ihn und die Stadt Northeini trotz seines Anerbietens sich vor dem Herzog ds Landesfiirsten m Becht m skUen hefekde; verUmgt, dass ^) Sie mvss gemdss der hUkdlUangabe des Uerzogs mit N. 364 voOf Bi89uUg ^emgestimmi haben. c dcjt Zehnten. Darin unterstHtzt ihn der Rath ron Gottingen und riiff , (la mit Northeini keine Kinignng erzieJt trird , im Jani 1526 das beiden verbiindete Einbedc aU Sdiiedsrichter auf. Jirief'sdi. I, D. Aber audi Eird}edc entsdieidet zu Gunsten McngershufsenSj Xyerodt erkennt st den Fehdehrief zu- sdiidct. Beide weigern sidi, densdben unzunehmen, wed Hans Xyerodt die Fehde auf eigne Faust hegonnen habet nidft Burger und seit longer Zeit auch nicht Einwdhncr ron Gottingen sei und sie daiker, namentUeh (fher die Sfadt , fiir seine Handlungen nicht rerantirorttich gemacht icerden h'mnten. ("nermiidlidi sndit Kitdtevk :a rcrmitteln , irdhrend Bietridi von Flesse als Obcrlehnsiicrr entsdueden fiir Mengcrshmen Parlei nimmt, namewtlieh in einem 8<^reiben an die GOden ron Gift- tingen heftig das VerhaUen des Bathes taddt und mt Offftner Vnter- utiitzung Mengershase^us gegen die Stadt droht. 1527 Jtdi 1; Plessiana 'o/. II. Znr Fehde ::wisdien Giittingen und Xortheim kommt es nicht; mteres rerpflichtet sichy Hans Xyerodt in keiner Weise zu unt€rslut::m, ihn nidit zu heiimn und nadi Krdften bei ihm auf Abstellung der Feind' fiUgkeiten eineuurirken. Gleithes verspricht der Vater, SAwerUfh hat man diese Versjrrediimgen gehalten, klagend wend en sich Jndd darauf fbe Gegner an den llerzog. — Die Anfregang. wdche d'cs/r Sfreitherror- ^iefy ^)iegeU sicJi deidUch in den zahlreicheii Schriften uher diesen d-egen- ■tend wiedcTf die, durdi das yanze Ardiiv cerstreutf sidi etwa auf 120 Ifdaufen, OStttnger Urkimden a. d. XVI. Jahrh. I. 12 Digitized by Google — 178 — Vcrhalten in dcr Fehdc Cord Nyerodts^), dnss (roUmgen nkht die Macht hahe, aiif das Ende dcr ohne sein Zuthioi (jf-fi\hrten Fehdc einzmvirken (so seyn wir vorfenglick gantz umbesten- digk J (las Hans Nyeroth seynen fredebriichigen inutwilleu mit iinserm wissent rate edder bewylligent aus unser stad jDf(nil)et edder auch von ims darzii uf dussen tag enthalten werden sail ; eben so weynich vorlieffeu wir uns ziim rechten, dass ims Hans Nyerots personlich taet, der wir keyn schult nocli ursaclie liaben, zu jennigem entgelt edder abschaffiinge soldier veide vorstricke[n] moge, dan derselbige Hans Xyc- rotb eyn entzelle lunbesessen persone ist, in den uns keyn lierschaft edder gezwak zukonimet , wenten er mit uns niclit wonendes auch nocli feur edder ranch hilt, (hm er sich ober (\vn jar von uns er seynen tedlichen zugriffen abreumich gi'i;eben, sich auch ane alle unser bewissent nnser stad ent- eussert) ; vrrsj/ric/d dun in hriiicr Wcisc Vor^chuh zu Icistcu. Northeiw nnd ^Icmfershmcn mit Faith zu unterstidzcyi ; bittet, deiH Jlerm von Flesse zu verbieten, GoUingen zu beschweren. Brief ach. II, B; EnUowrf, 382. 15^ Nov. 6., Speyer. EamrUd^ Mmdalt m Gat6inffen: ladet. es wegen der Tmkengefdhr md der reliffidsen Spalimg auf dm 2. Mdrjs 15^ (montag nadi inTOcavit schierst komment) mm Bekhstag naeh Ihgcnsburg. 8nh B V; gedr. Or, m. 8. u. Untersc^ft MontfwUy VerweMin d» kaiserlichen Statthalteramta* Laid Riicksdirift am 18. Jan. 1528 an Dr. JoJiann Winkelmann auf dem Rafhha7(s ahgetfehen ande der bote hut darup kejuer recogoicion begert noch baben wuiien. 888. 1527 Nov. 25 (am tag Eatharine). Jmnden, Herzog Erid^ an GSttmgen: ^iberaendet mf dessen mi Cord Nyerodts Antumi m Beinff seiner Verwendung fur Hdmbrecht Mengershusen erne nodmoHige Besehw&rde des leUsteren md bcfieJdt, toeU Cord Nyerodts Antwort unbegrundd und er semem 8cJme Bans m der Fehde Vorschmih leiste, Cord m no&iigen, die yede bey seinem son — abzusdbaffen oder sie gemdss dem smischm G^dtfmgen Bmbe^ und Northern 5e- stekenden Vertrdgm entscheiden m lassen, tm^igenfalls dur Hersog auf einen emeuten Antrag Mengerhusens die Sache vor sein Forum Ziehen miisste^J. Sub L I, B; Or. m. S. N. 380. «) cf. N. 380 Arm. L Digitized by Google — I7d — 3840 1628 Jm. 1 (am neyen jars tag). Heri^ Erich hesckeimgt der 8UuU Oott/^igm den Empfang der Nei^ahrsbede wie m N. 1. Ardt. 774; Oi^. m. 8. u, Uniendirift, 985. 1528 Jm. 4. Speyer. EmerUches Mmdat: erimert, dass tiach ^eisUidiem und vfd&kikm BeM die Wiedertmfe hei sdnceren Strafen verboten flocft hmserlkheni der Tod auf diesdbe gcsetet m; hefidiU dmh Qt^Hfte und Predkften var dieser Sekte women m lassen, gegen die Schnddigen mU der LSbens- und andem ffeMhrliehen Strafen eimttschreiten. Sub B V; mdifmie Cop, de9 Mammt^ien Natars Jdhawm Ouneer. BsMmft: verkurzt wie auf N> 397. 380, 1528 Jan. 29 (quarta post conversionis Pauli). Gottingen an Wrsog Erich : bittet auf N. 382 sein Aus- Ueilmt zn enfsehuldigm. Sub M V; Ewhowrf. SS7, 1C)28 Jan. 20 (qiiarta post convorsioiiis Pauli). (joUhujm an [Magdchurg] : schic/d dlr (^luttuinjcn far die fiuf (km h'tztni Tj'lpzign' Marlt rnijifdngfjicji Zi)isen md lie- ' rnj'ung auf den ror dm Scndehoten der iibrlgen Stadte m (roshir eingegangew)i Vertntg zur Zeddung von 4 % ah un- imi'ujend miriick; hitiet es genui^is der (tueh von den (oidern Widten hdlig eraeldden VrreinhtinoHi aljr icederen Ansjo'iie/ie "nJlen su lassen und gcu 'ugende Qiidtimgen m sc/iicken; ver- iprkht, von Ostern ah jri'uddlich die 4 % zu 8iiid€n>ynj : Anno vicesimo octavo domierstag') nach deme mit- wodien cinernm ist dut copierte gemeyne kayserlicli mandat dorch keyserliger*) mayestat rytenden boten Fetern Tremmeln hern Hciuridie Gyseler borgermeister zun banden gebracht und mit geborhger ufname entfangen. Des auch deme boton ejo. bewyslig^e recognicion uiKlor des Tildes secret vorsegelt geben. Und das original des kayserligeu brovos eiitrichtc, C; bctalt werde, B. ^) B C; sake, A. *) orwasset, B C. *) BC; fehlt in A. Der benachbarte Adel^ tiamentlich die Boden' hmuetUf nds^en «»cft m die Saeke. Mdnre Tagfahrten verlaitfen erfolglos. Mrn 1529 scheint der AiuschlaLron ; wolclis aBschlaent gescbeiD ist dings- tags nach deme sontago lotare^). 898. li)2S April 16. KaiscrJichr>i Dldndat an Gott'ingrn : saijt zum 1. Marz (auf den erstcn suiitag in den fasten j iiugsterschieiien) m/^ Mcgcnsbiirg ausijcschrwbcntn Rcichsfafj ah. Sub B V; gedr. Or. m. S. u. Untersdirift Mo-ntfortSf Vericalters des kaiaerlidien StatthdUeramts, Bilcksdmft: anno 28 of ndtwochen nach dem fiontiige misericordia domini') ist dut kayserlich mandat von kayser- lich inayestat reytendem boten den hern des raets mit oynen Cunder- lichen mandate, de wedderaltf'orderungc dor nfroriger \'ry^osleuft(^ \m\ der woddersessigcr stode bt-treffonde, zun Iianden angolaug«^t und mit geborlicher ufname eutfangeu worden und das ander mandat, keyscrUcher mayeBtat zu eren, TorgonSiget anzoscblande. 399» 1528 Mod 15 (sexta post cantat^ CfdiHngen an JH und Convent des pBurgkiosiers tu LubecJc] (?): htftet sie skh gemass semem ersten Schreiben*) mU 3% m hegniigen, fciUs sie dber nickt darmtf emgingm, mU den nach I^ibeck rdsenden BevcUmdcMigten die Angclegenheit giiUich zu erkdigen, Brief9ch, XIV, C; EfOumrf, 400, 1528 Mai 28 (am donnerdage vor pynxsten). Uenning Groth^ans [Burger zu EinhecJcJ an GoUitigen: mddet auf das Zurficksckicken seines [FeJido-JBriefes und das ikm mitgelheilte Verbci des consarven^) die ^nsen ausmsMeUt doss Martin Sebexsen 22 Jahre die Zinsen h&sogen, jetet aber er , Grothejans, die Qdttmger Versdireibung auf 200 Gddft, mid die Stiflungsurkunde in Hdnden Jiabe und er oucft der naMirlicke Erbe sei; fordert die AussaMung der varen&udtenen 2Sinsen an seinen Boten, undrigenfcdls er dbermdls den Fehde- brief heiUegend ubersende und zu Herren und Jufikem gd^ und seJien wcUe, db er meld zu seinem Gdde kommen l^nm; verweigert entsckieden guUiche VerhandHungen in Embeek Nod- heim oder QotUngen, Sriefwh. XX, B; Or. m, 8. 401, 1528' Mai 29 (sexta post dominicam exaudi). G-ottingen an [Einheck] : mddet mit Bezug avf jV! 400, doss (lie von Grofejans beansiyruckten Zinsen wedcr ihm noch den Angehorigen seiner Familie, sondem dem Commissar der Grotejansschen Pfrunde zu Noriheim verschridien seien, doss 3Idrz 2i. -) Ajml 29. cf. N. 388. *) DamUt ist ik KeUandsbrUdersdutf i in Nortfteim gemeinL cf, N, 401, Digitized by Google — 185 — es trots flem VerMc (Ur Northerner Kalau(hhcrren, di- solkcs angezeites lehiiis ut craft der fvuidacien — reclitiget syiit, de leystunge der tynse von iins to geveiule. vcrsprochm Imhe, waner der bemelter gebreken eyn affuiidiclieyd geinaket uiid w} mit geborliger quitancien ^) vorsekert, ^lach Gehuhr su han- deln; theilt mit, doss Grate jans auf Gottinqms Vorschlmj, die Sache durch den Adressaten'^) allein odcr in Geniei)m'haft mit NortJieim zu etitschcidof, zweimal mil eiwrn Ahsagchrief (jcant- tcortet ludw ; hittet (jrniaas doil beskhenden Vertrdgen die Sadw rechfUeh sii eiitsclmden. Briefsch. XX, B; Entwurf, 402. 1528 Jtmi 28. Neustadt am Riihenherge. Herzog Erich an Gijttimjm: klagt , dass Hildeshrini an seine znr Verfolgung o/f'enhmidifjrr Verhrccher ahgeschiclim Vcrfrctcr unziemliehe Fordeningen gesteUt Jidbe; hittet auf Ab- stellung der Beschwcrde hinziiwirken. Dem erDaineu vorsiclitigen undo weyDeii unOern lieben getrewen burgermeistern iind rait uiiser stad (lottiiigcn. Von gots gnaden Ericli liertzog zii Brims wigk undo Luneburg etc. UnOeru grus zuvoni. Ersamen fursicbtigen undo lieben getrewen. Wir go))en eucb biermit gnediglicb zurkenni^n . das voi'scbener tzeit in dieOcm jar eyner, Tylke Hoyfle genant. sambt andern mehir seynen frevelen anlieiigern unde belfern salb vierd uns in unser furstentumb getallen (lie unfieni mit gewaltiger tad uberfai*en gemordbrant tod- geslagen, demselbigen erslagenen mit eynem keyl seyn baubt ufgespalten, welches nye mehir gehort, aucb sunst uf keyser- Ucher freyer straflen beraubunge getreben, alles deme keyserlychen lantfriede undo konynglicher reformation zu ent- gegen onde widder, welche freveler*) unde pruchtige tedter von unsem schutzvorwanten den von Hyldonsbeim betrechten uiule in ir hefte gepracht^ do 0e auch noch entbalten werden. Dasselbige^ Oo wir inen warden, haben wir unser unterlank eynyngung unde vortregen nacb umbe gepnrlidi rechts ge- stattmige an bemelte zu Hyldensheym gesonnen unde beg^. Uns hat aber von inen erstlicb keyn fursprache, den wir zu der behttif mitzubringen angenomen, gestatet werden mugcn. sondem, als wir etliche der unfiern doselbst hen gefertiget de freveler uf ir bekante urgicht, Do die von Hyldensheym selbest von inen gelangt, tinde offenbar ubilteteri wie ob steety anzuclagen unde umbe gepurlich recht zu gesynnen, ') G&tingm verUmgte aJao Si/AersMHung gegm onderumHg Be* reeftt^. Ea iti EMbedt. cf. N. 400. •) VarUnfe: frevelen. Digitized by Google — 186 — ist man daniit iimbegangen deselbigen unsern , Bo wir ge- schicket hatteii, doliyn zu bringeu zii denselben ufl'eubareii iibeltetern fues bey fues zu^) setzen, welcbes uns zu sonder- lycliem boen iiiclit weynig vordrucket beirombdet unde be- schwert, angesehin das de offenbar tat kundbar uiide bekante urgicht Torhanden^) auch unsers achtens soUidi furgeben bey euch oder nemants ufriclites unde erbars yorstants yor gleyck pillich oder recht geacbtet, sender unOer unterlank eynygong unde yortregen, damit wir mit euch unde inen in buntnuO steen, gantz zu entgegen und widder ist Bo wir yielflEtltiglich bey den yon Hyldensbeym ansuchen getaiui so isbs uns doch bifi dfkber ane bate erscbenen, des wir uns keyns weges yor- sebin, auch jets, das got weys, ungeme bey eucb, so uns gleych begegenen modbte, mit dagen sucben wolten; der- halben ist an euch unfier befiondem gnediges begerent: ir woUet de obbemelten zu HyldenBheim dermassen weyOen vormugen unde unterricbten uns gepurlich gleych und recht auf die bekante urgicht vyde frevele begangene taet , so am tag ist, gegen die obbemelten freveler unde ubiltetter zu gestaiten unde das unpiUicli furnemen fuefl bey fues zu setzcu den gelegenheiten nach , ^vie sich die gemelten tetter freveliclien vorwirkt, abzustellen unde uns darvor wie die- sclbcn unsers vorsehins scliuldigk syn sicherimg zu tun, auch noch ferner uiis ewer gemuet unde gut beduuken mittaileu und zu erkennen geben, wes wir uns in deme halten sollen. Tun wir uns zu euch yorsehin unde wollens alle zceit umbe euch in gleychen erkennen. Begeren des ewr antwurt Datum zur Newenstadt am Eubenberge sontages nach Jo- hannis baptiste anno etc. im 28. Herczoge Erich eta 403* 1628 Jull 4 (sabbato post visitacionis Marie). Gott'mqcu an Uildeshem: iibersendei N, Sub F iU; EtUumrf, 404. 1528 JuH 7. HildesJwim an GvUingm: v&raniwoiid skii gegm die m N, 402 erJiohoim Varimrfe. Dem erBamen unde vorsichtigen borgermestem unde ratmannen to Grottingen unfiem beiiundem gunstigen guden frunden. UnBern fruntlyken deinst yom. ErBamen unde vor- sichtigen befiundem guden frundes. Juwer ersamkeiteo ^) Vorlage: an* *) Vorlage: ▼erbanden. Digitized by Googk 187 sclirifte niit invorlcchter des doichlucliteden lioiclip:('l)oni fursten mid hem herren Erykes to Brunswigk imd Luiie- borch liertogen etc., imfies gnedigeii schutzl'ursten iinde herren, de gefaii^'Bii , so in unsern hefteii erholdeii , behuigende an unde over nns clagewis gesant, hebben wy inholdes vornomen. Dewyle deiiue syii turstlike gnade aiit/.eiget , dat wy syner furstlikeii gnade evns medebrochten vorspreken undo sunst rechts geweygert . ok Ibet by foet by de bechigeden fangen nieht to settende neyne vorsekerunge syner fursthken gnade doyn willen mit wyderra inholde, darup wilk^n wy juwen ersjimkeiten nielit bergen : dat wy uns der ckigeschrilte to hoieligcnieltem unfierm gnedigen hern nicht vorhopet des vor- trostens sync Turstlike gnade na gelegenbeid unde begevener sake uns darniede, alfie scholden wy syne[n] furstliken gnaden rechts nicht vorgunnen, nicht bewanet unde woklen uiigerne, Bo weyt id got , eynem vehel geringern , wy swigen , synen fui'stliken gnaden, alBe uTiHei'm schutzforsten und gnedigen hern, darmede wv sainltt iuwen ersamkciten unde anderu er])arn steden in sunderlygem gnetligem vordrage sitten, rechts vorweygeringe doen, dann hochgemelte syn fui sthke gnade is in gnedigem bedenken, dat wy stedes synen furstliken gnaden ' togeschreven unde muntlick toseggen laten, dat wy synen furstliken gnaden rechts over de gefangen to gestaden nicht ungeneiget up den fall ok eyn open gerichte to eyner tyt geheget darnach noch eyn mael bestymmet unde noch un- langens torn drydden male eyn gerichte willens to holdende, dar wy de gefangen vorstellen wolden unde wat recht unde eyn ordd umbe dat andere gaen laten, des wy alle tyt unde noch erbedich. Darut jo lichtliok to enaetende. dat wy nemande rechts wolden weygem unde^ wor wy des besynt desulven ge&ngen to rechte nicht to stellen, were uns an- holdendes nicht noet gewest unde, wowoll wy darumme nicht besocht, 80 hebben wy doch umbe alles besten willen to erholdinge gader nabeirschop imde schadeu to vorhoydende de gefangen an uns gelanget unde up bedagent diM- von Hamellen dermaten fengliok yorstrickett, upt men fuste beter rechts by one mochte bekomen ; anders hedden wy der moygo woU motich gegangen. Dat wy ayerst synen fursthken gnaden eynes medebrocht^ yorspreken jeweygert etc., gunstigen mindes, wat in unser stad de gebmck unde wontheyd is, darby synt wy noch an her yon aller mennighchem hoges uude nedeni standes gnedigen imde gunstigen gclaten, sunst hedde uns datsulye nicht entjogen gewest. Wy hebben uns ayerst by den oltsetcn erkundet nnd vlytich befraget, de to aUer syt seggen, und is waer, dat frombde yorspreken uter* Digitized by Google 188 halbe de unOern vor gerichte to stadende nuwerlde gehort ader togelaten ; vorhopen uns, syne furstlike gnade uns darto to drengende nicht geneigt. Wy hebben averst synen furst- liken gnaden gesclireven unde seggen laten : dar syn furstlike gnade frombde vorspreken aider andere in achte lude hebben wolde, konden wy erlyden unde to synen furstliken gnaden gestalt hebben. Scholden wy averst synen furstliken gnaden vorsekeringe doyn foet nicht ])y foet to settende, damp geven wy juwen ersamkeiten to wettende, dat unfle gnedige herre von HyldensQem unde unOe gemeyne stad alhir eyn open gerichte, dariune sulke unde derglyken hendelle to trachten, in wontheyd hebben. Dar wy den von Hameln , alBe de erstmals vor uns clegers ok darna in gerichte ersclieneuj de[n] beclageden fangen ok hoichgemeltes fursten vorordenten reden tor antword bestellen "svoblen , des wy noch erbodich, unde wor dat gerichte, Bo wy geliopet, den fortgang gewunnen unde de ordelle von jedem parte vor uns, wu de gebruck by uns is, geschulden, hedden w^y ut plicht de sententien spreken moten unde alOe nichts befunden. Scholden wy deinie dussem edder dem parte wes vorsekeringe tovorut doyn, scholde von uns nicht gesunnen werden , sust kondet unde woklc uns sodans to grotem ungelyrape by alle mannc reken inide worden alfidanu vor partiesche unde unrecht- ferdige scheydeB richtere geachtot geschuklen unde gebohlpn, hebben ok nicht anders darinne gesoclit dann rechtlick fort- tofarende unde wy synt besyiinet noch eyn gerichte to oepcn wat dat recht gift unde nympt dessulven bilUck to geneyten. Wyle averst de van Hameln wio ob steyt alfie clegers to mehir malen vor uns ersclicnen unde Be itzunt sick to echtern wo wy vormercken in meynunge , konnen wy one der clage nicht vorlaten unde bidden, juw(> ersamkeiten fruntlick vor uns tegen velgemelten unsem gnedigen hern bidden desulven von Hameln to vonnogen. der clage folge doyn, upt wy der vylfoldigen bemuunge unde andere enthaven , wente dorch dat lange sittent konden wy to grotem schaden komen, wu gy sulvest hebben aftonemende , unde uns ok torn deyle alreyde is van der fruntschop togemetcn. Darumme hiranne gutwillich, alBe gy gerne van uns gedaen nehimen, ertzeigen unse anHggent to behertigen, dat sint wy willich to vor- dienende. Juwer ersamkeiten wederumme angename deinste to bewisende synt wy betiytiget unde wes wy juwer ersam- keiten vorbede to geneitende hebben, des bitten wy juwe ricbtige beschreven antworde. Geschreven under unser stad secrete dingstages na visitationis Marie virginis anno etc. 28. De raed der stad to Hyldenliem. JSub F UI; Cop. Digitized by Google 189 40S* 1628 Jidi 11 (8abl)ato post Kiliani). GoUingen an Herzog Erkh: iibersoidet N. 404. Zettel: erinmrt an die KUige Morits (risrlers gcgcn Hans van Adelcbscn wcgcn BcscJdagnaJime von Feldfrucliim trots gescJiehener liechtserhictmig mid m dm Berichi m Sachm dei' Erhm voyi Wcendc (AV^ende). Sub F lU; MtUwwrf. 406. 1526 Jidi 29 (am mitwoclieii nach Panthaleonis). Miindm, Herzog Erich an (iottingen: mcldct die Klage Helmhrceht Mciigersluacns mid seines Soknes gegen Hans Ngrrodt . der vf'tierdings , naehdem er heigelegten Fehdehrief id)ersandt mid schon frillwr die Lade in JIa))nnen.strdt g< hramJschatzt, in die Hopfengdrteii von Nordheini eiiigcfallen sei, ohgteich sicJi Mengcrs- hiiscn und der Lelntshrrr Dictrieh von Vlesse- erhoten, die Sadie ror den Landeslicrrn zn hringen ; n rlangt, weiJ der in Gottingen ansessige Cord Nyerodt drr llanpturheher der Handel sei, dass ilnn der Fehdehrief zurilckgegeben nnd er von Gottingen, zur Einstellung der Fehdc hcivogen werde; zeigt an, dass er , der Herzog, auf Dietriehs von Plesse und 3iengerslttisens Antrag die Sache vor sein Forum gezogen und von genanntem [Cord] Nyeivdt erwarte, dass er emm. Tag zu Verhandlungen be- sMmmen iverde V- Sub N V; Or. m. 8, 407. 1528 Aug. 2 (die Steffani pape). Finheelx an Gottingen : bittet i)n Namen seines BUrgers Mitliges van Kynem , da rr von 400 fl. Kapikd 18 fl. Zinsen zn verlangoi hahe , ihm aher nur 10 //. amgezahlt seien , den liih'kstand , 2 fl. von diesent und 2 //. 10 Matiengr, vom ver- ganqenen Jahre, zu hezalden. Briefsch. XII, F; Or. m. S. 408. 1i)28 Aug. IS (quinta post Ijaurentii). Gottingen an die Herzogin [Elix(d)cth] : hegliiehcihiseht sie zur Geburt Hires Soknes^) ; meldrt , dass es einen JJankyoUes- dmist in Klostern and KircJien auycordnet liabe, Briefach, XVI, A} FfiUourf, 409. 1528 Se2)t. 25 (am freitug nach Matliei apostoli). Miinden, Herzog Erich an Gottingen : erJddrt sicJi auf desscn Antwort ») cf. K. 3H0, 381, 383 u. 390. *) Es ist Herzog Ericli der J^ngere i m Calettherg. Digitized by Google g^enaden drepliger erbarer rede uud ok itlicken von den lanteaten am rade in nadeyligen abbruick dor oldon forme gesonnen wart, darumb dAt gelt to gevende geweygert and Bynen ,farSiliken gnaden deriialTen gosehreyen na meynnnge des hir inliggende begxypes mit irbeydnnge bo darinne wyder gesat. 418* 1529 Jm. 3 (dominica post circumdsionis domim). GoUingen an Herzog Erich: veriveigcrt auf N. 417 das Vcrehriingsgeld , ivcil er tveder in gewohnfer Form noch durdi dnen scuicr Bathe darum angcmcht lifd)e ; erlddH sich zur Er- legung der 100 Mk. an einen nchst etlichen Landsassm zu ihm abyeordneten filrstlichen Hath bercit. Sub S XX; Entwurf. ' 419. 1529 Jan. 14. GaUmgm heseh^nigt den Empfang von N. 413. StA It V; Ewtwurf, 420. li)29 Jm. 16 (ipso die Marcelli pape). GoUingen an Herzog Erich : hittef ihn hei TJcbersendunq der Copic eincs hiiserlichen Mandafs sich fi\r die Hefreiung vm der verlamjten Kammergerichtsateuer zu verwenden. Syib R Vi Entwurf. 421* 1529 Jm. 24 (dominica post Fabiani et Sebastiani). GatHngen m Otto von Kers^tngerode Amtmmn ssu Fried- land: hefilrwortet abermals^) angelcgentlich das Gesuch der Pauliner-3fdnche urn Bezahluny der fdlliycn lientenschuld. Sub A II; JEntwwrf, 422. 1529 Febr. 23 (dings tages nacli reminiscere). Magdeburg an GoUingen: meldet fmt Bezug auf N. 414, doss der Mnsbisehof von Magdeburg md Maim kort nacb mytfasten (Anfang Mare) 9idi mU den he^effenden Irrungm h^assm uwUe; hikt den in Aussichi genanmenen Stadtdagj sobcdd Termm md Malstdtte hesHmnd sein toerde, nUt 2 jRott- mannen m hescMcken. Hanseatica Vol. I; Or. m. 8. Vom Jcdire 1528 lierfen 4 dhnliche Schreiben vor. Suh A II Wild Briefsch. XX. In seiner Antwort vom 26. Noc. (diustages pust Xatherine) entsdiuldigt Otto von KerstUngerode aein Sdumm mit der Hm in der HUdetheimisdten Stiftsfehde airferlegien adiweren 8diatttm§ 8ub F VI; Or. m. Spuren d. S. Otto von KerstUngerode war bemmdtn lange in Gefangemchaft verUiiiten, Limtgel a. (t, 0, p. 65, Digitized by Qoo^ — 193 — 4i8l9. 1599 MSrg 2 (tertia post oculi). Gdttmgen an Magddmrg: sagi auf N. 422 die Besa^nkhing iu, faUs es nicM durch ehehafte Gfimde verhmdert werden unirde. MemseaHea V6L I; E§Uneurf» • 424. 1529 Mdrst 2 (dinstag nach oculi). [WSMmJ ' Hereog Erich Idsst dm OeriMspersoned in der Kamelei zu Miinden die GericMf^ordnung des Leinehergs hei GoUingen, welchc auf (irund der GcricJdsordnungen Ilersog WUIidms ubgefasst warden, pMicire^i. Suppl. zu den Cop. Vol. V; Eivdeittmg aus der Gerichtsordnung in Parayraphen wnd 10 Zuaatsparagraphen (§ 33—42), Cop* ausdem IB, JcMmidert amf 33 unpagtiUrtm Slattern. 1529 JprU € (dynstages nach deme sontage qnasiiDodogemti). ChisHan vcn BansMn hdehni Qregorius Nydt, 'Pffwrer »m K Krews «n OMingen, tmd dRe seine Ncu^kommen m der Pfarre demselbigen hospitaln unde den armen lenfcen zom h. crotze unde s. Bartbolomeus — zu gute neu^ erhUdhm MamdehnsrecM mii einem Viertel hehauten Landes (mit eynem ferdeyl arthaftiges landes) mul einem Sedelhof hei Geisnmr, wie sie vorher Liidolf Snl;ppen inmgehaht; heMimmt, doss hei Ldinserrmiermig 2 GoUinger Mk. zu entricJUmi seien^), Ardi. 1346 i Or. m. Siegdstreifen, an dem Spuren von Wad^s. 426. 1529 Aprd 7. LUbeek an GoUingen: hittet gegen di^'- stetige Versddech- terung des GoUinger Tuches einzuschreiten. Dem erDamen wisen her en })urgermeisteren und ratmannen io Gottinghe unsen besunderen i^unstigen guden frunden. Unsen fruntliken grut tovorn. Ersamen fursichtigen ^visen heren besundere guden frunde. Alfie wy denne itz ^an den elderluden der wantsnidere alhir binnen unser stad verden berichtet, dat vast mangel by den GrotUngeaken laken, lat de nicht ore geburlike lenge und brede, wo van oldinges ^ontlicky holden mid van gespinne Oo gut nicbten syn be- unden und dagelicks jo lenk jo mer sesporet werden, one o besweringe ok nadeil und schaden des fromeden copmans ekende to der laken keine kleine yeraehtinge etc. demena ins 'fliticbi angesocbt und gebeden umme notturftige wande- nge dersulvigen. an juwe erfiamkeiten dorch und mit unsen 1533 wird von Cnapor von TTanstein imd 1537 von Dietmar von Tanstein die Belehnuny an denselben Nydt in aimhiicJdich derselben tcllung erneaert. Arch. ih. Gottiuger UrkunUca a. d. XVI. Jahrh. I. . ' 18 Digitized by Google — 194 — fruntliken schriften to donde, Bo hebben wy sedans den- sulven juwen erOamkeiten int beste unvermeldet nicht willen laten, in gantzer ok fruntliker tovorsicht, dat juwe erBam- keiten werden uns nicht anders derhalren, dan to furderinge gemeiner wolfart int beste vermerken und sick der angetagen gebreke by den oren irkunden, dartcgen ok gelegen dingen nagedenken und wes darto de notturft furdert to beschaffen, als wy nns des und alles guden to jawen erBamkeiten wd Byn Yorsehende. Und synt dennoch umbe desnlvigen juwen erBamkeiten, der wy ore antworde himp bogeren, to Tordeneii wiDich. Schreven under unsem secrete mitwekens na quasi- modogeniti anno etc* 29. Biirgermeistere und ratmanne der stad Lubeck. Sub T VI; Or. m. Spur d. S. 427. 1529 April 22. Speyer. Kaiserliches Mandat an GoUmgen: verUmgt Zahking der Ko/mm^gmchtssteiier, Suh B V; Or. m. S. u. Unterschrift Helfemteins, VerwalUrs de& kaiserlidien Statihaltcramts. Hiieksclirift inhcUUidi wie N, 432. 428. 1629 April 23. Speyer. Kaiserliches Mandat: erinncH an N. 386 und tviederhoU dm Verhot der Wiedertnufe mit der Bestimmung , dass die Lehrer und Tmfer und von den Wiedergetauften die BiicJc- fdUigen mit dem Tode bestraft werden sollen, Bussfertige abei begnudlgt werden Mnnen; gehietet die Kindertaufe^). S%ib R V; gedr. Or. m. S. u. UtUersdirift Ffcdzgruf Fnedndis. GidfutdBt: Neue u. voUst, Samml, d, SekhMbt^nieda 11, p. 309. 429. 1529 April 23 (fritags nach jubilate). IHetmar Aht zu Heina an Erzbiscliof ATbrecM von Mainz: emeuert die hereits 1528 vorgehrachte Beschwerde gegen Got- tingen, welches die Jakresrente von 60 Goldfl. fiir 1500 fl. Kapital ihm, nuchdent er dm Kloster mit einigm Briidern habe verlassen miisscn, verweigere , indem es hrhaupfe, die Sunime deni gcsamndm Convento , nicht aher einzdnen Personen ver- sehriehen zu hahen und daher zur ZaMung nicht mehr ver- pflicht^t zu sein, tveil das Kloster nicht mrhr in volkommellichen wesen und regiruiig der geistlicheit sei'^) und tveil die Stadt durch etivaige Verweigerung der ZaJdmig an die vom Ijandgrafen PhUipp von Ilessen verordneten Verweser der Kloster und *) cf. Ahschied dea Reichstages su Speijer von 1539. § 6 u. 7. a. a. O. p. 294. *) ef. v. Mommd, Philijpip der Qrosamuthige I, p. 178} 11, p. 16 T. Digitized by Google — 195 — Stifter seines Furstenthunis des Lanckfrafen Ungnade auf sich zu ladm hefurchteri musse ; hUtet, da weder in der Vfrschreibung vom gcisflichen CharaJcter des Klosters die Rede, 7ioch die Sikularlsirunfi mil seinem WUlen gcschehm sei, er aucli zur ZmI von keinrm andcren Vorstrher des Klosters wisse, d/iss der Erzbischof dm llerzog Erich heweife y hei iTuttingen rmf Aus- mUmiq der Bmfe an ihn imd die Seinm zu dnngen. Sub K VI; Co^, 430, 1^)29 April 25 (am sontag cantate). Spri/pr. Herzog Dricli an GoUiYUfen: idwrsendd mid hefiirwoHet die ihm m Speyer von Erzhischof Albrecht ubergebene N, 429, Sub K VI; Or, w. 8, u. Untersdmit. 431. 1529 Mai SO (dominica post corporis Cliristi). Caspar Molenfelde in seinem und seiner Briider Namen mi Gottingen: mddet auf die AntwoH, welcJie die VcrlwUnisse der hessiscJien Stddte heriihre, sich auf einm Beschluss der GUden und Gevnemheit hernfe, ihn aher und seine Briider gar mfkt hetrafej doss sie auf ihre Verschreibung und auf Zahlung der von ihrer Jahresrente bisJier abgelassenen 2 Goldfl. 6e- skhen; forderi-acfarUge ZuMlung der voUen Benten m guter Mttf^ge naeh Tagesemrs des Gck^., widrigenfMs sie khgen wurden. IBfitfML XX/fy A.f Of, m. 8, 482. 1529 Jmi 2 (mitwoefas nach corporis Ohristi). C^dttiingm hesd^emigt dem kaiserUdien reitendm Boten Jmb ^e^nimikr den JEmpfang wm N. 427 md 428 some mes drUbm haiserlUihen Mandats^J den Torstorben bmders und swesterkyndes erbschaft betrefende. Sub M V; Enhowf, 483. 1529 Jidi 31 (gabbato post Panthaleonis). Q^dtHngen an den erwdkUen und hestdUgfen Abfi) des Kloskrs von Hema: erhUkri auf des Adressaten auf N. 429 sUh heeiehende Gestu^ urn Zahlung der dem Kloster und dem jiimfst verstorhenen Abt Dietmar verschriebenen Bente, doss es nichts von einer Verschreilmng an den Adressaten ivisse ; nielM, dass vom Landgrafcn Bhilipp von Jlcssen bei seiner Ungnade ^) Kaiserlidies Mandat vom 23. AprU 1529, Sub M V; gedruckt: Neue u. vdOst, Saimmi, d, Beidtsdbaddede 11, p, 30t cf. den AbedUed de8 Beitiutagea eu Speyer von 1529^ § 31. a. a. 0. p, 299 wnd oben V- IIS, Anm. 1. *) Johann, wMuT due mitra abbaUalis von Erzbischof Albrecht von Mainz Ende Jum empfmgm katte, KutAenbeeker, Anakcta Boss. CoU, IF, i>. 360. 18* Digitized by Google — 196 — eyn vorbot gescheyn keynen clostem edder stifteii; akie sejner foistliken genaden des forBtendomes Hessen underlegea wore, keyne enfarichtonge jenmger erforderten zmflen m imk, Oundem den yorordenten Torwesem^), de sodannen stiften Ton seynen forstlikeii genaden gesatzt, nach termjmen nnaer stadt Torschreybnngen za gebendoi wogegen dor Landgraf sick mj^Udita haibe, die SkM gegenjeden daraus ente^prnigmdm Schadm sither sm skMm. Sub K VI; EKhBwrf. 434* 1529 Aug, 3 (am dage inventionis s. Steffani). Goslar an Gottingen: hiUet angesichts des stundlicli ihm drohenden Veherfalls GO fooMgeriistete Soidner m seiner Undeh etMzung hereit zu halten. Brieftdk. XU, F; Or. w. S. 435. 1529 Aug. 5 (quinta ipso die Oliwaldi). Gottingen an [Goslar] : schlagt dessen Gestich in N, 434 db, seiner Memmg na/ch ewr Zeit kein Grmd zu Be- fiirchtungen vorJiandm sei; verspricM, sobaM es von ivirTdicher Gef'ahr erfiihre, MiUJieilmig zu machen und ^eich den andem verbiindeten Stddfm Vnterstuieung SfU gewdhren, JBWefMft. XXU, A; JEtUumrf. 436. 1529 Aug. 16 (am mandage ua assamptioms B. Marie virginis). Paderhorn an Gottingen: dritigt auf BezaJilung der seit melen Jahren ri'tckstundigen Jahrefirmte von 5 fl. fur 100 fl. an seine Biirger Johann Uocher, Johann Rodige^* und Hennann Deys, widtigenfalls es denselhen Schadloshaltung an GoUinger QiU auf eigne Hand nicU verwdwen unirde. Briefsch, I, K; Or. m. 8. 437. [1529] Oct 25—30^). Rath und Vorsteher der Gilden Handwerlce und Gemein- heit zu Gottingen urkunden, dass sie von Tuniultuanten gezwutigen seien, decs Verhot selctirei'isclier Lutherischer Prcdigt aufzuhet>en und ihneti Anthed an der Aemterbesetzung zu gewdhren, dass sie weitere GeimUthaten verpimen und jedemiann Mechtssckide eusichem. Wy de rat to Gottingen unde wy gyldemestere der koyplude schomaker becker wulieuweffer unde lynenweffer *) cf. den Immchen Landtagsabsdned von 1527. EstoVj Kleine Schriften III, p. 60. *) Der vordach s. Luce (OcL 17) Ufird vUt uehiit vorgangeo sondag vor acht dagen besseidwiet. Digitized by Google — 197 — darto wy xnestere der knokenhauwere schradere imde smede wj waraejnen der drapenerer dee nyen hantwerkes der wollenw^er unde wy mestere der ganteen gememheid dar- sohroBfi to Gtottingeii bekennen openbar in dnssem brere vqr HQS im0e nakomen in nnOerm rade ok wy de gyldemestere mestere wardeynen unde mestere der gemeinheid Yorbenaat Tor uns unOe sessmanne gemeinen gyldebroydere werkgenoten drapener unde gantzen gemeioheid: Nademe wy de raet gyldemestere mestere unde sefimanne er gnant uns hirbevom geloflick vorwilliget by dem olden wontligem gebruke unde ceremonien der hilligen cliristligen kerkcn, so de von older in der gemeinen cliristenlieit vorordent hergebracht unde geholden , uppe de utgegangen Romischer keyserliker majestat unde iinBers gnedigen landosfurstcn mandata l)evehil unde gebode bet to eyiier eyndrcclitigen voranderynge unde nyen ordenunge der hovede gemeyner christeiilieid samptlick to blyvende imde ane instadinge der Lutterschen predynge, de itzd allenthalven to vordruckynge der policyen in den laiiden inrit, mit den nnOern fredesam to levende, so wy dat allet hirbevorn opentlick von den predigestolen by uns hebben afkundigen laten, unde [is] darboven doch von eynem hupen des gemeynen volkes by uns am nehist vorgangen sondage vor aclite dagen , was nemelick de vordach^) sinte Luce des billigen evangelisten , liirbynnen unOe stad eyn frommet prediger*) dersulven secten ingebracht unde [he heft] itlige male opentlick uppe deme markte geprediget , unde dewyle wy de raet gilden und sessmanne uns bedechtiget, dat wy sodan vornement in vorachtinge der entfangen man- date bevehile unde gebode boven gerort, alfle de vorwanten unde underdanen des hilligen Romischen rykes unde unfiers gnedigen herren hoichgemclt , mit eren unde guden foigen nicht mochten edder konden nageven in andacht unde mey- ninge de unOern diirvon im besten to wyOende, derhalven wy samptlick von deme gemeynen luipen folgender tyt uppem rathuDe overylet, so dat wy sodan oer vornoment unde, wes fie uns sust mit voranderynge des koers der gyldemestere mestere wardeynen kemeryge unde anders , jerlykes in orer gemeynen gyldebroyder werkgenoten drapenerer unde der gemeinheid macht to staende, vorgestalt hebben, umbe alles besten unde des i'redes willen moiten nageven vorhengen unde inrumen. Des nicht de niyn under uns allenthalven wenteher niergliche errunge twydracht undo unwille gehangen etc., flo hebben nu wy de raet gyldemestere mestere wardene unde ^) OeL 17. >) cf, p, U06 Anm. 4. Digitized by Google — 198 — meBtare der ganteen gemeiiilieid mit todaet vade wide bcorde unser sefimajme gemeynen gildebroydere werkgenoetai drapenerer ande aller yon der gemeiBheid hiib} iinen unser ftad uos allenthalven yoreyniget luide yoreynigen itns jegea* wordigen in ooraft dnsses breyes, wyderm yorderye unde iin- rade unser and gemeyuer stad, deu got almechtich gnediglidi wiDe yorhojden, hinfiirder yortdooinende : dat wy de raet gyldemester mestere drapenerer nnde de geoMlnheid yorbe- nant schullen nnde willoi nu fort nndeibiigenB eynicli syn eyndrecbtigw nnde tmwelyken yor de gememen stad raden unser eyn dm andern dosser sake halven, so von deme hupen wo vorgemelt in jennige wyOe yorgenomen mit was todaet rade odder anreitzunge de ok geschein unde vorhandelt syn, nicbt yordenken noch darjegen jemandes to nadeyle unde afbroke raden noch datsulve to f^escheinde liulpe adder vor- schove doyn, darmede sodane handelliinge folgender tyt an jennygem der unflern mit der daet mochte gestraftet adder vorgatogan werdeu, sunder wy alle schullen unde willen unser eyn den andern to reclite truwelick vordegedyngen beschutteii unde hanthaven, so vele uns umnicr mogelick is. Foiimehii* scliall ok neyrnandes von ims edder den unOern jennyge handelluuge hirboven, de sick to vornygerunge edder susseut to plange edder uprore bynnen unser stad dragen mochte, vornemcn by der strafUnge von deme rechten darup gesat. Unde weret, dat jemandes sick na dusser tyt der handellunge vorgerort in jennige wys wolde annomen, uns sampthck edder imser eyn deyls darunnne beraden unde bespreken, wo dat gaschain unde fallen worde, so wyllen wy und schullen uns sulker ausprake mit rechte eyndreclitigen upbolden unde redden. Furdar enwillan wy ok noch schullen unser eyn jegan den andam noch over dejennen , by uns beseten unde wonhaftich, de syn geistlick edder werflick, cloisterpersoueii edder anders hir by uns neyner gewolt gestaiden edder sulvest vornaman, smider eynen idcrn in synen stande unde levende iradesam gewercn unde bliven laten , ok de kerken adder cloister noch de zciringe darinne allenthalven bynnen unser stad nicht vorstoren noch mit der p^cwolt overfallen edder vornichtigen in neyne wyfle. Hedde aver jemandes von uns edder dan unfiarn to deme andern jennige sake odder clage, schullen unda willen wy ok eyn ider von den unDerii desulven sake mit rechte fordern unde utdragen, wo sick dat na aert und stande cyncs idem will geboren unde wes aynam idem dat recht gift, dat darby laten ane argelist geverde unde woddi^rspraka. Inmaten wy de rat gyldemestere mestere wardeyuen unde mestere der gemeyniieid vorbenaut Digitized by Google — 199 — uns dusser dynge vorgerort so hebben allenthalven vorstricket unde voreyniget vor uns iinde de unfiern stede und vaste to holdende, docb uns deme rade an den plichten und eyden, de wy unDerm gnedigen herren unde landesforsten to syner forstliken gnaden rechte unde dcr stad to Gottingen to orem rechten gedaen hebben, darvon uns mit gode unde eren nicht to tredende, alle tyt unschedelick. Dusses to or^ kunde etc.^). Anh. $70 A; Beinsdirift. 438. 1529 Nov. 3. [ZuriwhMirt.p). Bath und Vertreter dcr Glkhn Haiidwerke und gemeincr Biirgerscliaft zu GdUingen trcffm 7iacJi den atuUgehabten Un- ruhen einc Vereinbarung ilhcr die Art des Cidtus und dcr stmUisclien AenUerhesetzung , uber die Fi»umgwirthschaft und den Eechtsschute^). Wy borgermestere unde rait mestere unde seOmanne der gylden hantwerke unde gemeinheyd to Gottingen bekennen *) Na diisscr formen uiulo inbolde [N. 437 7 hadde eyn rat na dem vorlate tweschen ono undo den gylden sambt der gemeynheid genomen eynen recess laten begrypen unde den den gylden laten bebanden. De hebben den myt den oren gelefien aver dem rade dusee antworde gege?en i,de recess drage sick gar nicbt to frede unde eynicheyd edder to dusser sake, darumbo wyllen de gylden do nicht annemen" undo angetogen, dat de hupe ton Pewelern one bebbe laten seggen dussen dingon eyn en ende to geven etc. ut in alia copia recessus communitatis invenitiir cum rcsponso dominorum consulum. Actum quinta post omnium sanctorum [Nov. 4 J anno etc. 29. BiMmimft aufN, 437. *) Anno etc 29 qninta post Briceu [Nov. 16] ayn jowelkem gyldemestere daseer forigon xeeeese [N. 439 J «\vn up parmont vorandert [N. 438] overgeantwordet worden, goscheyn in der gyldemestere unde mestere jegenwardicbeyd uppo der kokoii unde syn Bo de recesse under deme secrete vormals gegeven deme rado weder togestalt worden. Arclt. 970, C; loser Zetiel. ^) Die BeaUmnungen wm N, 437 ffmUgtm der AgiUxUonspitniei hei witem mMd. 8ie wrkmgie von Anfang an die Fassung wm if, 438, toie aiis der RUdBsdiirift auf dem Entwurfe hervorgeht: Dyssen recess hebben gylden und gemeynheyd dome rado behandet unde wolden, de rad den mosto bewylligen unde an- nemen. Der Entiourf stimmte ursprunglich im Untersdieidungspimkte mn N. 438 uml N. 439 mit N. 438 iiberei/n. Am 4. Nov. icurde der femmmgen nachzugebm. Er venuMB m ndt siner ratthsfreumA- Mien Beiadim d&r Vrkunde, chne damU Erfidg m haben (of. StUdb- heschretbmiff von N. 439), dann mit N. 439, wdche den IVMm&dm der Sessmarmen verdnderf. Die ZTrhinde tourde in dieser Fassung am 7. Nor. den Gilden ubergeben. cf.p. 204 Anm. 4. Sie waren immer noch nicht b^riedigt wnd setzten sdHiesslich am 18. Nov. ihre ForderiMMen in niate- WfAer loie fomieUer Minsidkt mit der AusMhmg von N, 438 durek. BMkkrifi antf der JMudk^ wm N. 439: Anno etc. 29 donneratages ua omninm sanctorum [Nov. 4] na, Teler nndenednnge unde handeUd twischen deme rade ok den gilden oren 5?eCmannen unde handelem ge- scheyn, devyle eyn rad aick beswert heft boven ore eyde unde plicht Digitized by Google I — 200 — openbar in dnmem breve vor ims unOe nakomen im rade gylden hantwerken unde gemeynheyden : Naditeme in doflsen nehist yorgangen dagen umbo nabeschrevener sake wiDsnS bynnen nnser stad eyne gemeyne nnde aller borgere nnde inwonmre bewegunge gewest irnde toletzt de groteste deyl flick uppe der Pewelern kerkhove tinde des aadem dages uppem raihnUe vorsajnelt unde itlige unser bozgere gader wolmeymmge dar Torordent unde gebeden, den ak oientio balven in dussen unde andern besweryngen na noittooft to radende macht unde bevehil gedaen, deme nu nach so bebben vy mit gudem rade unde wolbedachtem moyde ok myt wyllynge der gemelten irwelten bevehil - unde machthebbere na noittorftiger underredunge unde betrachtynge der werldel5 unde lude gelegenheyt gode deme almechtigen to love unde eren keyserliker majestat unde imDerem gnedigen landes- forsten to pryOe uns sulvest ok alle|n] unflern borgeren unde gemeyner stad to wolfaert voreyniget unde vordragen, ok allentlialven eyndrechtigeii ])e\villet undt^ angenomen, wo hir20 nal'olget. Wy ^^^llen nu foil na deme willen godes, alOe ok keyserliker majestat maudata antzeigeu, dat wort unser dossen recess antonommi'lo etc.; tolest hebben de gylden dome rade de antworde gegeven, dat de hupen der gomeyn, so itzd ton Pewellern by eyn sin, bebben one laten anseggeii, dat se desser sake eynen ende geven» adder se wyllen de klockeu slaen, to one komen unde auders darin raden. Bump byadeii de gylden dftt dodi eyn rad vrylle andern nnraifc BO hyrut mocbte fallen bedenken nnde der gomeynheyd recess annemoi nnde bowylligen, denn do rocoss, don one do rad Imbbo latcn bdianden [darunter i.st N. 437 zii reraUhen, cf. p. 109, Anm. Ij, drage siuk nicht to dusser sake, darin wyllon so ok myt alle nicbt wyUigen (myt wydern harden worden ete.). So heft one de rad tolest dneee antwoide gegeveo: „eyn rad sy y nicht anders dan to frodo undo eynicheyd ok, wes der stad to Gottingen moge to gude kf»raon, dat to voifolgondo gf^ncfret, unde <]'^- wyle nw do gylden sick vou dem hnepen in dussen diugen eyns argern besorgcn undo dar yo nioht auders syn moge, so wyli eyn rad dussen der gemeynbeyd unde gylden recess in dem beaten to Toraegelnde annemen nnde beWylligen, oren eyden und plichten, darmede ae nnfier gnedigen horsohup vorhaft syn, unschedolick. Actum ut supra [aho Nov. 4]. Rucksdirift auf Or. 1 von N.439: Du8se[r] recosso lN.439] toyne syn deme rade wedder to handon gebraebt, wento de gemeyn woldo darmode nicht gesadiget syu, sunder men scholde unde moste de up pergament ingroaaeren nnde myt deme groten atadaegel bevesten ok darinne de clansnlen, dat de gyldomostcr mester unde gemeyndeyd nw fort scbolden ore soDmanne to keson hebhon , vorandorn laten, ho dat de gemeynpn gyidcbrodere nw strack de macht wyllen hebben ok do scDmanne gehck de mestere na orem gefallo to keson alle jare^ wen des noit \&. Aetom die ootava Martini epiacopi [Nov» 18] 1529. Dajogen syn nw dea gylden de nyon recesso in pergameno myt aeme grotea aegeUe [N, iS8j BO oTergeantwordet. Actum at anpra. Digitized by Google — 201 — zalicheyd, ef dat eyne tyt lang myt mynschliger tosate mochte vordunkelt syn, reyne mit bewerten schriften by uns laten 5predigen unde na den personen unde wegen uns darto drechlick uppe dat vlytigeste trachten, dardorcli uns got syne gnadc bc\\^fle unde wy alBc de cbristgelovigen in synen wegen gelernet tor salicheid mogen wanderen. Averst mit geistligen personen closteren ceremonien unde andem gebroke Oio den kerken willen wy^ alBe dat an uns gekomen^ unvor- andert so lange dat mit gudem rade anders worde vorordent by uns laten blyren. Eorder allet wes wy keyserliker maje- stat unde unOerem gnedigen landesforsten to rechte schul- dich, Bchall himede iren kejserliker majeBtat unde fnrstligen Sgnaden nichts afg^x^gen syn, sunder viUen darinne alBe de getmwen nndersaten in aller bereydicheid unde gehorsamliok werden befonden. Wyder nachteme denne de koere der mestere Torbenant by uns dome rade gewest, darat uns mencherleye vordacht gekomen, unde de gemeyne stad in be- Oswerynge, alOe men claget, irwossen sy, so syn wy nu over- eynkomen , dat eyn iflHck gylde hantwerk unde gemeinheid sulvest syne mestere unde^) seflmanne erwelen mogen , de denne vor uns deme rade na hergebrachter wontbeyd to oren geborligen eyden unde mederegimente scbullcn gestadet ' werden myt deme bescheyde, dat bynfort tor mesterschop in der koypgylde unde gemeynbeyd neyne personen des rades, sunder von geraeynen borgern schullen gekoren werden nppe desulftigeu wyDe. So itwelke personen des rades den armen hid en in den dren hospitalen by uns merglige tynfie ^unde schuld schuldich blyven unde desulven drey hospitale na vormoge der hilligen scbriffc von unfiern ieven eldern nude Yorfjaren, wu ok de hilligen apostel unde ore nafolgere gedan, to behoif der peregrynen armen unde seyken heyl* sam angerichtet syn, is vor gut angesehin unde bewillet, dat ' na fortaiehir ut deme rade nicbty sundem von den borgeren de vormunden der hospitale schullen irwelet werden, so dat ^yn ersam rat deste bett[er] unde vlytiger moge upsehin ') Das ist die am letzten roin Bathe zugestandene Besimmumg. Also in dussem rocesse [N. 439, cf. daselbstj u^edruckct was, dat eyn iflligf gylde hantwork unde gemeynhcyd ore raestoro nnde de mestrTc ore scfj- manne schollen unde mogen kesen, so is nw vorhenget undo ingerumet, aw fort do gemeynen draponerer ore mestere und ok de seBmanue schullen irwelen nnde kesen, damp dat wort „de mestere*' in dnssem re- cesse gedelget unde dyt myt miser aller wetten unde bewyllunge hyr up- getelckent is. Actum ut supra, Arch, 970 C; loser ZtM^ anif dm gar Datumsangabe varhanden ist. Digitized by Google uade darinne raden alle jerligos de rekeBBdiof intoikOHNiidfl^ ok de acbiiid unde gndefe &r hospitele intooauieiide nude to forwarende, dardorch sodacne herlige testamenta undeao Icasten dar aman gode to eran unde den ameii by hub to gude ID ataitliger Torplegunge vnde traweliger varwesnage gehaldra warden. Ut gelykmetigem grunde^ al0e in der sM kemeryge vaste myssebruik wert angetogen, is besloten, dat ch restituert Z. 100 eingeschaltet: unde vorhunget, nach worden Z. 103: bestedigot, nach byllick Z. Ill: undo rocht." Biicksclirtft: Na dmser wyfie badde de rad der gylden nnde gemeynheyd receas laten is itwelken worden andenn; aver mochte nicht angenomen werdon. ActoJp qninta post omnium sani^min [Nov. 4 J 29. Im Enticurf sind die SteUen, an denen Aendertmgen in obiger JRedaktion eingetreten, bezeich/net, meist imterstrichen und zwar nachtrdgUch , wie die Farbe der Tinte an einsdnen SteUen deutlich erhewnen Idsst. Die AmSmmgm sdbd nicht vermerkt. Ausserdem ist hei der ZeUe untitligc — ^ Digitized by Google — 205 — 440. 1539 Nov. 10 (tercia post Briccii episcopi). Gdtthigen an Braunschweig: meldet, dass die Zulassufig der Predigt des reinm Works Gottes in GdUimjen hesMossen sei, dass aber fiir dicse ein wolgelarter unde vorstendiger man noch numgele; hiUety da in Braunschweig Persomm seim, de in (ler hilligen schrift wol geschickt, nach Kraftm brkil/iidi :u sciny dms gegen gcziemmde Bcsohhmg Magistcr [llelnrich]^) WinM als Prediger luirh Gotfingen Jcomme, de, alse wy lioren, uicht to uproere unde vornichtiinge dor klostere edder ceremo- iiien, sunder dat gemeyne in syner predigunge myt deme reynen waren godes worde to irlangunge der salicheyd to underwisende gencget syn schall. Acta lief. XVIII; Eyitwurf. Gedrnckt^ Zeit- a. Gesdi.-Besdir. d. St. Gott. lit 357, mitdem Datum domiuica post Martiui episcopi (Nov. 14), fSkMek aufgeim in Nov. 12. 441. 1529 Nov. 22 (mandages na Elizabeth). Bratmsrliwoig an GoUingen: meldet auf N. 440 mU dem Amlmck der Freude iiher die Einfiihrung des Etfongdmua in GoUingen, dass es Heinrich Winkel^J, ohgleich es seiner schwer etUraihe, uherredet hahe, 9i{h auf einen Momt nach GoUingen m hegeben; Iriikt, dewile — dusse unsiamige tide vorhanden derhalyen de wege Taste deip geworden^ dafOr sm sargm, dass er sicker und wm amen Fmdm (qwadgmmer) mbe- Idatigt nach GoUingen gclange^). Acta Ref. X VIII; Or. m. ^Sjpwwt d, 8. CMrtKist: ZeU- «. 6^.- i^wc4r. d, St. GoU. II, p. 367. 442. 1629 Nw. 25. MUndm. Heraog Erith an Q&ttiyigen: heeeigi seinm UmMm HSber & Bmf&iirtmg des neum Qlandms md die Bemfung einea ISgnerisehen hndesverwiesenen Predigers. An burgemeister rat gilden und gemeinheit nnser stad Oottingen. Yon gots gnaden Brick hertaog zw Brannsohweig and Lttneburgk etc Wisset ir borgermeister rat gilden nnd gemeinheit unser stad Qottingen, das uns von ewerm pre- diger*)^ als ir Romischer kayserUker majestat auDgegangenem edict mandaten und unsern verboten zuendgegen aach ana ttnaem wissen geheiO oder bevel aufgeworfen und die christ- tMaa Grmiewolt, 10) der olden wulnweffer reeepit Miehel yon Qott[iQgeii]. Actum ilominica post Loonhardi confessoris [Nov. 7] 1529. *) For- \9t: n. *) Ueher ihn cf. Eethmeyer, Der beruhmten Stadt Brawnschioeig Kirdien-JIistone. 1707. Ill, p. 50. ') Die Reisekoiten wurden nach- truglicJi, 1531, van Guttingen bezaldt. Bechntmgabuch 1530— 31 f. 47a, \Fritd^ mbmQMl, i^.Zeit'U.Qead^'Snakr.d.St.Gm.IZ.p. 387 ff. aocieiiNMifi, Die Kirdiimr^omaiion der SlUuU OitMitgen. 1842, p. IBff.. Digitized by Google — 206 — liche religion nach altem loblichen herbrachten brauch und gewonheit abgelegt, gesagt und aiii^^elangt wirt, der sich horen laOt, er babe unser glaid und sicherung in seiner bebalt und gewarsam , desgleicben audi noch viel anderfi uns zumifit, so wir diser zeit beruhen lassen aber docb binfuro zur zeit, so wir hiater griind der warbcid komen, "wol zu verantwurten wissen wollen, welhs er dan, wo dem alOo ist wie uns fur- kumpt, das er, der so auO unserm furstentumb geboren*), vorscliiener zeit in misern lioftcni zuni Oalenberg gesessen sein sol, wie eiu abtriuniger eervcrgesseii und trewloser diclitet und in dem die warbeit spart sicb aucli nymmer befinden wirt. Aiif das ir nun wissen moget, was derselbig ewer uf- gesteltor prediger fure^ hat es diese gestalt, das er wie uns antzaig gescbiclit sein sol vorscliiener zeit auO seiner mifi- handlung in unsere befte zum Calenbergk wie an anderen orten mer gewesen beheft worden, und wir auO pillicheu ursachen guet fueg gehat hettea ine zw zuchtigen und ernst- hch zu Btraffen, ifit er doch von uns erbetten und haben ine auO gnaden ledig gelassen, doch das er das furstentomb Braunscbweigk auf funf meile weges veriobt und verschworen hat. Mochten derhalb erleid^, er mit seinen lugen uns der maO dartzugeben yorschonet^ ir each auch ron einem aoUchea logon fiirenden abtrinnigen und sein gleichen g^en uns nidit verfuren, sondem ewem schuldigen plichten nach von ango- habenem aofrnr nnd ungehorsamb baD bedacht hetten, muessen wir also bifi zw seiner gelegenheit dohin stelleD. Und haben euch aber gleichwol soUchs unTerfoorgen nidit lassen mugen des wissen zn haben. Geben zw MondeD am tage Katharine virginis anno etc. 29. Hercaoge £rych etc. Arek, tl7B; Or. m, Sjpurm d, S, 443. 1529 Dec, 10, Der Bath von GoUmgm an Hereog [Erich]: meldet, dass ihm die Vergan/igenheit des vor emigen Wochen in die Stadt gedrwiffenen Predigera wMtmait gewesen md dass er hereits amgemesen seL DorchhichtLde hoehgebomer fnrste. Unse gantz willig^ underdanige and truwe deinste syn jawen farstliken gnaden voran irboden. Gnediger herre, wes jawe forsU&e gna^ nns dem rade sambt i^den and gemeynheyd hyrbeyom ^yntf predigers^ halven^ de sick iron baten to nns gewant mi *) In del' Vorlage folgt: und. Fnedricli Hubenfhal. t[» ^M^.-JBMdbr. V. II, p. 351, Digitized by Google — 207 — juwe gnade myt iiiennichfoldigen unwarhaftigeii reden schuUe (largeven, in toschickinge eyner uiignedigen schrift heft an- langen laten myt wyderer utforiiige dessulven predigers con- dition und gelegenheyd etc. liebben wy vorstanden. Und . hidden juwe furstlike gnade alse unsern gnedigen heren und landesforsten , jegen den wy uns in byllickem gehorsam und underdanicheyd erkennen, deinstlick wetten, dat uns von salken des genanten*) predigers myfihandelungen, alse juwer gnaden schrifte medebringen, myt alle nicht bewust; wolden de ok edder vil geringers na schuldiger plidit and vorwant- nisse oyer jawe furstlike gnade ids unsem gnedigen landes- forsten demsnhren prediger edder jemandes anders nngeme mit wetten vorbengen edder gestaden ok eyn sodane personen by vns juwen gnaden tojegen nicht geme duklen. De wegr- niger nicht is am dage^ wat gestalt sick desolve prediger Tor ith'gen weeken heft ut eigenem frevels nnd vormeten wyllen bynnen unOe stad gefoiget and ingedrungen darsulyest^ wn itznnd vaste in mer ombliggenden steden degelickes ge- schuet und Torgenomen, dat word godes to predigende, sick ok dermaten eyne tydlang byr tor stede entbolden. Des- lialyen wy^ so jawe furstlike gnade angetwyydt gebort, myt den unsem neyncn geringen wedderstand moye und arbeyd eutfangen^ hebben docb to lesten ut gnedicblidser sobidninge des almecbtigen, dem ere and lof^ by gemeltem prediger sambt den onsem de wege gefandm and angegrepen, dat he weddenunbe von uns gewyset und mt unser stad gelmicbt 18. Ganta deinstlick bidden, juwe furstlike gnade wille ims noch gylden edder gemeynbeyd der dinge nicht in ongnaden noch dergestalt, alse ef wy den gnanten prediger boyen de laDicheyd and juwen farstliken gnaden edder dengennen, wes de sick yorplichtiget, tojegen by uns to schatten wolden geneget weOen, yormerken. Denne wy erbeiden uns to jawen foistidken gnaden als anserm gnedig^ landes- and erfforsten tuis mit den ansem nicht anders, dan wo den getrawen onder** danen gebort, na onBern eyden and plichten^) in bereidsamer underdanicheyd und gehorsam stedes flyts jegen juwe gnade to hebbende angetwyyelder toyorsicht; juwe furstlike gnade wyUe ok na socUmer begeyenheyd und irbeidinge sick jegen odder oyer ons ungehorder antworde in ungnaden nidit laten kwegeu, sunder unser gnedige here syn. Des dragon wy gantze yortrostinge and yordeynent boyen de pHcht umbe vilgemelte juwe forstlike gnade, de wy gode aJmechtigem in ^) Vorlage: geiiautes. *) ua — plicliteu am Hande ohne Attgabe, too emzufiigen. Digitized by Google — 208 — fredesamen regimente und steder wolfart bevelen. Unge* spardes flytes in beredicheyd gerne. Datum sexta post diem couceptionis semper immaculate Marie virginis 1529. Arch, 1178; JEfUwurf. 444m , 1529 Dee. 21 (am dage Thome apostoli). Bramsf^xoeig an G&tingen: enmert auf die BiUe, Hem- rich Winkd his Ostem m QoUmgen eu hdassen, doss es Urn, den es mit Muhe ertoorben md den es drmgend nothig hate, mtf emen Mmd^) hewiaM hdbe; mddet, doss es semer, dewile — de sermones imd lectioneB^ na utwisiiige voBer upgerichten ordeninge mit un0 dageliken to holden Torordent imd na desulften tom dele einen stiUestant in afweseade gemeltes magistri genomen, niM longer enMhen hSmde, aSber democh gestatte, doss er Idngstens his etm 2. Fdfr. 1530 (bet up erst komende purificationis Marie) in GoUingen Neibe, damit es his dalhm von Doctor MarHn Ltdher zu Wittenberg odor anderwdrts einen geschikden wolgelerten Prddikanten Jte- konimen konne. Acta Srf, XVni; Or, m. 8. GedrwM: SSeiU u, Q€8dh.'Besd¥r, d. St. am. n, p, aeo. % 445. 1529 Dee, 28 (die innocentium anno 30). Qottingen an Schnepf, Lector der heUigen Schrift ssu Mm- hwrg: meldet den BescMuss, die reine Lehre in Gotimgen Wmn m lassen; heruft ihn zimi Prediger, indem es geaiemende Besotdmg vers^icht ; hittet sofort m aniworten md tiach Got- Hngen zu einer Unt&rredmg eu kommen oder sich, wenn dieses ffim nicht gelegen todre, mit einem GdtHnger QescMckten iHber die Angelrgmiheit su versUindigen. Acta Ref. XVIII; dwchstrichener Entumrf. Qedrudet: ZeU' «. Qe&c/k'JSeschr, d. St, Gott, U, p. 370. 446. 1520 Dec, 28 (datum ut retro) «). GoUingen an [Tjandgraf Philipp von HessenJ : heglaubiyt Hernumn Bode und Wedekind Swaneflogd^), Aeta Bef, XVUI; JEntumrf. Cfeibrwisti ZeU- u. CfetdL-SeaOr. I 8$. am, U, p, 309. 447. 1529 Dec. 28. Gottmgen an Adam Fulda und Doctor 8chn^: we N. 445. Bemerkung auf N. 446. *) cf. N. 441. *) cf. A. L. Bichter, Die evangelisdien Kircheii' ordnunyen des 16. JuJirhunderts. 1846. I, ^. 111. ■) D. h. von denh Mftwi Datum km die amf der andem Sette dee SUMee entworflene If. US' ^) Es handdte «te^ urn Skhnejpfs Berufitng, ef. 445, Digitized by Google 209 448. 1530 Jan, 7 (am ireytage nach der k dreyer kouige tag). Herzogin Elisabeth bescheinigt die von ihrem Qemahl zum neum Jahr von GroUmgen erbetenen 100 Mk. an stat des Herzogs^J enipfangen zti Juiben, mit der Clausel une N. 1. Areh, 774; Or* 8, m. UtUergchrift, 449. [1530]'^) Jan. 11 (tertia post epiphanie domini), GaUingen an [Herzog Erich]: biUet ¥m erne Unterredmg in einer wicMigen AngelegenheU, Arch. 970 b; Entumrf, 450. 1530 Jan. 14 (am fireytag post octavam epiphanie domiiu). Calrnherg, Herzog Erich an Gottingen: hefiehlt auf N. 449 die Af^ frage Hber ZeU md Tag bei seiner baldigen Ankunft m Mm- den m wiederhden. Jrdi. 970 D; Or. m. 8. u. UnkTsOmft 1530 Jan. 18 (die Prisce inrgims). Goitmgen an ChrMan von Hanstem StaUudler und die tmd&rn BM^ des Landgrafen von Hessen: davM fwr die mhrend der AbwesenheU des I/xndgmfen van (hnen gegehene Ankoort auf das Gesuch der vom Bath Gilden und Gemeinheit gesandten SetHMmdchMgten^) um emen gdehrten Trediger und filr ihre auf die Sache verivandte Millie ; hUfet, iveU sick hisher di^ Ahfhilgung des Predigcrs wol ivegen ivlchtiger Geschdfte lies Landgrafcn verzogert hahe uncle wy derlialveu iiicht de weyniger dagelykes von dt^n unflern vaste ansoykynge ent- fangen, den Landgrafcn an scin Versprechcn zii crinneni, dass ijijUingm mit riiicni gidm Pirdifjrr versorgt wcrdoi solle. Acta Ref. XV III; (jhichzeitige Cojj. Gedruckt: Zeit- w. Gesch.- JS^scAr. d. St. Gott. il, jp. 372. 452. 1530 Jan. 20 (donnerstags nach Anthoni). Kassd. Stutthalfcr nnd ::ariickgdasse^ie Rcithe des Landgrafm von Hessen an Gotllugoi: nidden auf N. 451, dms sie wdhrend der ALwesenheit des Landgrafcn niclds ausrichten Jcdnnen; ver- ^preclien ihrn das Gesuch nach seiner Heimkehr vorzutragen md zii empfeldcn. Acta Ref. XVIII; Or. m. S. Gedruckt: Zeit- u. Gesch.-Beschr, II, P- 373. Datum fdlsdUich a/ufgel6st in Jan. 22. Jm grossen Bei^mmgsbueh 1529—30 f. 16 h ist hemerkt, dau der Herzog ut ungnaden, darmede lie over uns itzund des t!van;:?<'lii lialvMu bowcgen. die NeiijdhinMie nicht hahe fordern lassen, im kleinen tsi sie unter den Ausgaben verzeichnet. *) 450. ^) cf. N. 446, Qnmagu Uxknnden a. d. XVL Jatuh. L 14 Digitized by Google 453. 1530 Jan. 22 (sabbato post Fabiani et Sebastiani maitirorum). GoUingen an [Herzog Erich]: hittet nach der erfolgien Huckkehr in diesc Gegend seines Furstmthums auf Grund vm N, 450 T(uj und Zeit fur die Unterredung anzusetzen. Arch. 970 D; Entumrf. 454. 1530 Jan. .27 (am donnerdage na conyersioms Pauli). Jiirgen von Sode [Biirgermeister von Hannover] an Hem von Brans f eld, Ttittmeister zu GoUingen: meldet, doss Herzog Erich auf das von Sode abernials vorgehrachte Ansuchm geant- tvortrt hahe, dass er, der Herzog, in kort — up den ort sich verfiigcn woUe und dass dann de van Gottingen edder sust we van orent wegen wes derhalven an syn forstlike gnade "willen langen laten — sick de by syne forstlike gnade vervoge. Arek. 970 D; Or. m. 8. 455. 1530 Jan, 29 (sonnabens nach conversionis Panli). Lomdgraf PhtUpp an CrdtHngen: schkM iwf die wiedoT' hdUe B&k^) wn emm ewmgdMien Prediger a>uf erne ZeU long Jost Winter ^J, seinm Pfarrer bu ARendorf an der Wem. Ada Bef, XVIU; Or. m. 8. CMrudet: ZeU- u, Qtaf^.'B€9Ckr. I 8t Gm. n, p. 374. 456. 1530 Fehr. 2. Marburg. Magister Adam Ftdda an GMmgen: sendet ihm eiM Frediger^), Den ersamen hochachtparen nnd woleweisen burge^ meister und rat zu Gottingen seynen gunstigen lieben hem. Qnad and fride von gotte. Amen. Ersamen achtparen woleweisen gonstigen lieben hern. Dweyl ich ewer hoch- achtpare[n] weisheit begere nach bey each, wie ich geme ') cf. N. 451. *) JXe Seise- und Umgufftikoitm trug die SkM. An Sotd empfing er monaUHch 5 fl. Bedmungtibud^ 1529—90 f. d7h u. 92b; 1530-31 f. 47 a. 12 C. gegovon eynem prediger, flon ma^'istcr Adam myt aynon schrifteu to deynsto hersande ad sumptus. Uieser Prediger ist in der Zeit- u. Gesdi.-Besdir. d. St. Gott. II, p. 377 mit Jacob Cordewag identificirt worden. Ein soldier kommt in dei^ BedinungdfUdiern gar mdit vor, woU aber Casw oder Jasper Kordewan. Auf Anweieung bald der Gilden nnd Gememheit bald des Rams tcerden ihm von Mdrz 16 (quarta ]iust n>mini8CorO hix Oct. 27 (ijuarta Crispini et Crispiani) ausfjezahit in 12 Quoten 12 Mk. 40 d. AKsserdrm warden ihmlMk. anstatt 1 Matters Weizen und 1 Malter Eoggen geyeben, 3 fl. Steuer erUMf^ 3% fl. MeUie fOr i/m eniridUei, Am S5. Jum et^^iOirie der JM tet ihm mber das acdaritmn. Beehnungsbudi 1529-30, f. 47h^ 1530-^ f. 47 a. Digitized by Google — 211 ^ wolt, nicht sein kan^ verhindert (lurch meynen dienst und gesdieften des furstentumbs zn Hessen, habe ich gegen- wertigeii pristar eynen fromen man nnd cristlichs verstands anch erbarer gutcr wandlung den ewern za gute dinstlicher meynong nberschicket. Wo ewer aclitpare weisheit nue seyne bedorftig, werden dieselbigen leichtlich mit yme ujberkomeii. £r dienet nmb der sprache willen nicht wole bey oen unsem, aber doch^ wo er bey each nicht stad oder raume fAnde, so lasset ihn wider nns zustehen. Wollet euch hirynne nach gelegenheit erzeigen und meinen guten willen im beaten Yor- stehen. Ewer achtpare weisheit dinst nnd willen zu erzeigen nadi meynen kleynen vermogen, bin ich willig. Datam Mart- {niig purificationis anno etc. 30. Ewer achtpare weisheit williger Adam F[u]l[d]. Acta lief. XVIII; Or. m. S. Gedruckt: Zeiir u, Ge8ch.-Beschr. d. a Gm. n, p. 377. 4:57m 1530 Fcbr. 4 (am fridage nach puri£cationis Marie). Goslar an Gottingcn : iihersendd 3 [!] Copien, ndndich das am 24, Jan, friih (am mandage — nach Eabiani) von Hersog Heinrich dem Jiingem eingegangene Schreiben und seine AnU mrt, des TTermjs Ameige an Braunschweig und die an Qodar, die am 2, Febr, (am dage purificationis Marie) eingegangen; hofftj doss Gottingen seine Unt&rstiUeung nicht vcrsagen werde, falls Hereog Heinrich etwas gegen Goslar unternehnien wiirde, da es sein Vcrhdten, welches ivcder gegen die Beichsgesetze noch gegen den Hessischen Becess^) verstiesse, vor den Stddten vertreten konne; hittet um Verwendung hei Hereog Heinrick wid um HUfe myt aller hogester macht lyves und gudes, gemdss dem mr Zeit der VoUzi^wng des Hessischen Becesses tMd aurh sonst geg^tenen Yersprechen, wora/uf es sich verlassen tmd de dinge vorhenget Jtabe^J. Briefsch. IF, F; Or, m. 8. 45S. 1530 Fchr. 5 (die s. Agathe). Odttingen an Goslar: vcr>e odsprcchcn Mnnen , auf den 18. Febr. (uf sciiii'StkomenJeu I'reitag nacli V^alentiui) luich Miindm. Asri^. 970 J>; Or. m. 8. XTnim^irift. 1530 F^, 12 (sonnavendes na Scholastice jiino- frnwen). Braunschweig on G^ottrngen: mddei, dass es gemeinsm mit Magddwrg erne Beraffmng in der Sache Qodars fur na^ wendig erachtet habe; ladet es auf dm 20, Fdfr. Abend (son- tages nach Valentini) m den am 21. Fdn-. (folgendes man- dages) stattpndenden Bera^nungen naeh Braunschweig^). HameaL Vol. I; Or. m. 8. ^) cf. N. 454. ^) Auf der liuclcmtc des Blattes ein durdistrichemr Enticurf von demselben Datum. Hier beruft s-ich die Bitte auf die mundlidi dem Gottinger Boten vom Herzog in J\'eustadt gegehene Zu- skherung, nadt seiner SiAdikekr die Geadiddkten Qeittingens m empfangen. *) G6tUngen heeMskt die Versammkmg fMt. ef. N, 467. Digitized by Google — 213 — 46S. [1530] Fehr. 14. Instruktion der Gottingschm Gesandten fur die Unter- mluruj mit Herzog Erich am 14, Fehr^) , in wdcker ikm die Einfuhru/ng der neuen Lrlirr in GbUingm angeeeigt und er ^betrn nvn'dpn f^olj, Fricdland nicht anderwevtig zu verpfdndm. Instructio der geschikten eynes ersamen rades to Got- tingen ok gylden imde gemeinheyd darsulvest an oren gne- digen herren iinde landesfursten. 1. Dorchluchtede hoichgebomer furste gnediger') berre. Nacbteme juwe furstlige gnade eynem erbam rade ok gilden unde gemeynbeid juwer fiirstligen gnade stad Gotiingen nppe oer underdanige ansynnent nnd bede bate mandages^) Yalentmi gnediglicb vorbescbeiden ludes iinde inbolt juwer fursiligeD gnade scbrifbe derbalven eynem erbam rade be- handet*) etc., erscliinen damp de geschikten nnde vorordentcn eynes erbarn rades gililcn und gemeinheid alDe de geliorsamen unde truwen underdanen juwer furstligen gnadon unde be- (lanken sick erstlick to juwen furstligen gnaden alUc deme landesfursten unde orem gnedigen herren sulkes gnedigen Yorbescheydes unde furstliger audientieu. 2. Tom andern : in staet unde von wegen des ersamen rades ok gilden unde gemeinheid densulven juwer fui'stligen l^nade des rades gylden unde gantzer gemein willigc under- danige stedes bereyde unde truwe deinste underdaniges vlytes antosegt^ende mit dinstliger irbedunge, wor-anne unde -mit fie allentbalven hoicliG^emelten juwen furstligen gnade mogen annemige unde bebegelicke deinste ertogen, des allet syn Qe mit den oren als de geborsame underdane na plicbtiger schuld unde truwe alle tyd gantzes vormogens bereyde unde willicb. 3. ^ Tom dridden gnediger furste und berre bebben de ^) Eine gleicJilautende ImtrucHon wird imch der Verhgung dea Termins durch N. 463 am 18. Fehr. vor dem Herzoq verlesen worden sein. 2) ^ . gnedigo C. Febr. 14. *) cf. N. 4(jt' ^) A hnt Pimkt 3 in folgender Faming: Tom dryddon giiedi;,^'r furste und herre licbboii de geschikten in bcvohil juwen furstligen gnaden in diustbarigem vlyte underdaniohlick antodragende , dat juwer mrstligen gnade unvorborgen, welker gestalt imde mate in itligen Torachenen jaren de Lutterlsche lare unde utgegangen schrifte in Dutscher nation l)eyde in Neddern unde Hogeu Dutsclien landen ingoreton unde vorbreydet, so dat sick de fol- gender tyd, dewyle dem ini anfaiigc nicht vorgckomen, in vaste nK'iiiiich- feldige ummeliggende fiirstendommo stede unde flocken ut gemeyuschaft der inwoner dusser laade, so oie'handellimgo unde hanterange nnder^ langens bebben nnde soyken, erstreckot uud ingedrungen ok dermaten ang' iiomen worden; dama in velen ordon der lande von der gemeyn ge- levet. Des denne oyn erbar rait mit denjennen, Do vor Gottingen ge- radcn vor dosser ty^, mergUge vorsoxge gedrageu ok derhalven by den Digitized by Google — 214 — geschikten in bevehil juwen fiirstligen gnaden imderdaniges vlytes antodragende, dat juwen fiirstligen gnaden nnvorborgen, in wat gestalt nnde mate dat gnadentryke wort godesi danune nnser aJler saliclieid vorfiatet in itligen nehist TorscheneD jaren, so dat dorch m^nichfeldige misfibruick wenteher yor- donkelt gewest, dorch gnade des allemechtigen in Dutscher nation wedenunme an den dach gekomen onde allenthalyen in rdm nmmeliggenden fbxstendomen nnde steden des M- ligen rykes doroh cborforsten forsten irnde stende angenomen. Dardorch unde siist ut dorstigem begere der zaHcheid eyn erbar rait sambt gylden unde gemeyn bewegen worden, sick to deme gotligen worde to geven unde dat mit den oren eyndrechtigen antonomende , ydocli juwen furstligen gnaden alUe orem gnedigeu heren unde landesforsten toforderst ok ^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^^ oren degelykes, so velo ummer mogelick gewost, liogen vlyt unde up- sehint gehat, dat sodaiio lere by den oren n(3yiien ingank edder craft gewunne; hebbeu ok in sulker gestalt hirbevoru eynen mergligen antael der oren, so der sake by deme erbam rade Irawaiiet imde Yoigebraeht, in ernstUge giraffe genomen, der ok eyn deyls mit geboden at der stad Gottingen unde von sick gcyryfiet. Is aver allet, gnedigcr hcrrc, dewylc sodan lar in de benaberdcn stedo dorch af- unde towanderinjro des frombdem mamies unde Qo bet in de stad Gottingen gewossen onde ge- reket, eynem erbam rade by deme gemeinen Tolke, &t to aodaner lire mide predinge, wo jnwe foratlige gnade ungetwyvelt gehoert, snnderM geneiget, unfniclitbar entstanden, so dat eyn rait mit den oron umbe des gemeinen frodes unde alios besten willen de lengo heft moten na- govon, dat gotlicke wort by one anfenprlick dorch eyncn, er Frederick genant, predigeu to latende undo wowol lie deusiilven em Frederick koitit damach uppe jnwer fiirsfUgen gnaden schrlyent /'c/'. N. 441] ^ so hee de^ sulven land unde farstendom vorsworen imde daroorcb eynem rade byrmen der stad unlydlick, mit nicht goringor moyge bf^swerynge unde arbf^ydc von sick gebracht, so hcbben Co doch demyn nicht tu frcdcliker under- holdingo undo stilly nge des gemeyncn volkes itlige anderu prediger n* erheischmge der noiteofb nnde tyt gelcgcnheyd wedemmme moten er> furdem unde instaiden, jdoch jnwen furstligen gnaden alOe deme laodes- fursten unde orem gnedigen liorrcn tofordcst ok keyaerliker majestat nicht to wedder vorachtinge edder ungehorsam sunder der geraeynen stad Gottingen ok juwer furstligen gnade allJe dome landesfursten unde der- solven gemeynen lantsaten to gade nnde Torhoydinge eynes wydem nn- radee, gantz deinstlick biddende : juwe furstlige gnade alBe eyn hoicbvor- stendiger furste willen ut furstliger niyldicheid de itzigon tyde ok dor sake unde werlde gelegenheyd alleutlialven gnodiglich betrachten unde eynen erbam rait sambt gylden undo gemeinheid sulker liandellungo des ugenomen wort godes in nngnade nicht vordenken, sundem oer nnde gemeyner stad Gottingen gnediger fnrste nnde bene syn, angesehin dat eyn rait dusser dynge na foriger gestalt unde bcgevenheyd nicht heft motich edder ovorich syn mogen, sick ok dusso sake in velo merghgoni unde dapferern steden der golick bogevcn, danno eyn erbar rait sambt gilden undo gemeinheid erbeydeu sick ane dat alOe de getruwen undo^ dane jnwen ftistligen gnaden als deme landesforsten nnde orem gnedigen erfberren alio tyd na schuldiger plicht undo truwe gantzes vonnogens nnde in steder bereydicbeyd nnderdanishUck to deynende gantz willisb' Digitized by Google 215 — 1 keyserliker majestat nicht towedder edder ungeliorsame, gantz deinstlick biddende: juwe furstlige guade alfle eyn lioiclivor- steiidiger christliger forste wille ut forstliger doget iiiidp mildicheyt de itzigen tyde ok dusser sake uiidc der wciit allenthalven gelegeiilieid gnediclilich betrachteu undo oyiien erbaren rait sambt gylden unde gemeinbeid der aniieniynge gotliges wordes in uiignaden nicbt vordenken , sunder oer unde gemeyner stad Gottiugen giiediger fui'st unde herre syn , daane eyn erbar rait sambt gylden unde gemeinbeyd erbeyden sick ane dat hoicbgemelten juwen furstlii^^en gnaden alfic deme landesfursten unde orem gnedigen berren nicbt deste wcyniger alle datjenne, wes Be oren plicliten unde der byllicbeid nacb scbublicb, gantzes vorniogens in steder be- reydiclieid unde truwelick to doynde gantz ^vi]]icb. 4. Besluitlick, genediger furst unde berre, alOe juwe furstlike gnade in vorscbener tyd dome erbarn rade eyne scbriftlige losekundinge over juwer iurstligen gnaden erfslot Fredelande togescbicket, weyt eyn ersam rait juwen furst- ligen guaden sodaner lose ludes der vorscbrivynge in under- denigem geborsame nicbt to weigern. Dewyle aver, gnediger herre, juwen Iurstligen gnaden witlick unde unvorborgen, dat Tele der borgere to Gottingen in demesulven gericbte ore gudere ok ut- unde inwanderynge mebir danne in andem orden juwer gnaden furstendoms degelykes hebben, heft eyn rait de vorsorge^ so dat bufl Fredelande in anderre handc gestalt unde Yorandert scholde werden, dat derbalven fol- gender tyd juwen furstligen gnaden unde eynem erbam rade , darut mennichfeldige unlust gezenk unde wedderwille erwassen wolde. Wor nu juwe fuistyge gnade nicht gesynnet datsulve alot vor juwer gnaden eygen huD unde to orer sulvest nut- tynge to beholdende, sunder sust to Torandemde, biddet eyn erbar rait dinstliges underdaniges vlytes : juwe furstlige gnade wille eynen rait unde gemeine stad Gottingen by deme hufie Fredelande gnediglich blj^en laten unde bedden juwe gnaden in den dingen jennige besweringe, alOdanne dannne gnedige underhandellunge yorgunstigen. Erbut sick eyn erbar rait, wen juwe furstlige gnade des gemoitiget unde bevehil geven, mit juwer furstligen gnade to wyderer undorredunge to komen unde juwer gnaden gemoite unde andacht under- danichlick to erhoren^). Bidden des allot von wegen eynes 1530 April 1!^ (tertia in paschiilibus) lost Ilerzog Erich Friedland init in Summd U403 fl. OS. cin. April 20 (quarta in pasclialibus i wird ttw OUo von KerstUngerode 4000 Ooldfl. zwhickgezMt. Medmungsbndi tS»9^Sa. f, 10a WMi iff a. cf. Schmidt a. a. 0. II, p. 70 Jsm, u, P' t84 Anwk vnd tiben N. 81 Atm, 1. Digitized by Google — 216 — erbarn radcs ok gilden unde gemein juwer furstligen gnaden gnedige antwort. 5. To godenkende. Ef syne furstlige gnade worde antein, dat men in diissen allet synen furstligen gnaden tojegen gehandelt, to antwordende, dat eyn erbar rait sambt den oren nicht anders genciget, danne sick jegen syne furstlige gnade alBe de getruwen unde geborsamen underdanen to ertzeigen ok synen fnrstb"gen gnaden wes Oe scluildicli nnderdanicblick to doynde ; dewyle aver dnsse sake dat got- lige wort unde eynes idern gewetten salicheid unde ^eloven belange, moge eyn rait by den oren in neyne wys finden darvon to laton . doinstb'ck biddende: jinve furstlige gnaden alfie eyn cbristliger forsto dos eynen erbarn rait unde de oren in ungnaden niclit vormerkcn, danne eyn rait sy sussent willicb sick jegen syne furstlige gnade in anderm aller under- danicbeid to bebl)en. Wor aver in kunftiger tyd dorcb keyser- liko niajestat cborfursten fursten unde stende des hilligen rykes andere cliristlige ordeninge worden anricbten, de syne furstlige gnade SMnibt andcrn anneme . will eyn ersani rait mit den oren dar intotrodende sick aller billiclieid finden lath on. 6. Mit den parnern lieft men bevehil an rait gylden unde gemeyne to bringende ^) Arch. 970 D. Die Instruction ist crhalten 1) in der erstcn FaS' sung tmd Eeinsckrift (A 2) im Entwurf der verdnderien Fassung von Fuikt 3 wnd der hinzuf)efiigte» Punkte 5 und 6 (B), 3) in der Bem* sdnrift auf Grund von A wnd dem sUUdUsi^ uberatifeiUten B (C), Dm Drwke iat C ak letste Fassung gu Chrunde gelegt, 466. 1530 Fchr. 16. Speyer. KmserUches Mandat an Herzog Hemrkh dm Jnngrren: ^ hefiekU die Ausfilhrung des am 15. Mm 15/i8^) gefallten * KammerfjericMs-Spruches in der Sache moischen ihm md Croslar. Sub E V; dep. 467. 1580 FcJir. 21. Braunschweig. Die B(rvoJhndcJiti(/fm Magdvhwgs Bra) nm-lur rigs Ilildes- licimfi Hannovers tmd FJinhedcs an Goslar : ircisen die Ent'- schddigung ivcgen Weghhihem von der Zummmenkimft mriid: verlangen ein krdftiges Begment in Goslar; Imgnen, skh zu Tn B wird Mneugef&gi, dass man iS)er die Pfarrer zu klagen Jiahe, well sie Weigeri(Vff gethnn liahen, zu diyputircn, dardorch vor- honget is dc hilligen sacraments, do des begeroii, na insottinge Cliristi unsers hern to ontfangeu idoch andeni, Bo des na olden gebruke begeren, vnTorbrocbfen]. Die CkeandtedkafMiasten hetrugen 7%Mk, IB & Bechnungshuch 1529—30, f 47 h. •) ef. v. Dofm tm HeregiMm ArcMv Stuck lU, p. 399, Digitized by Google — 217 — ausservoirndsmiissigcr Hilfe verpflichtef zu hal)cn; rathm, den Ausgang dcs Frocesses heim KamtnergericfU abziiivarten ; vcr- sprechm f ur die Zukimft bcdingnngsweise eine Zusammenkunft, Den ersanion vorsichtigen und wolwisen borgermestern and rade der stad Go01ar imsen besundem gonstigen guden frunden. Ud86 fruntlike denste tovoni. Ersamen und vorsichtigen gUQStigeii guten fhinde. Wo jnwe ersamkeit itzunder an de enamen van Bmn^^wigk geschreven und sick der bes( liickinge dnsses dages entschuldigen mit beden, dat wy samptliken to dusser tit to juwer ersamkeit inhden und juwer ersamkeit anliggende besweringe notorftigen wolden helpen beratslagen etc., hebben wy aUenthalven de meninge ut jnwer ersamkeit Torlesen scbriften vormerket. Und hebben sodan juwer ersamkeit beswerlick anliggent, dat weit got, uiv^«"rne gohoret, dragen des ok mit juwer ersamkeit niclit unl)illig fruntlich medelident, wat wy ok darto gudes don konden, dat sodan besweringe van juwer ersamkeit mochte afgewendet warden, (larane wolden wy unB keines weges vorhinderen laten. Und dewile juwe ersamkeit wol weten, dat wy np juwer ersamkeit flitige anforderent to dusser tit syn tosamende gweden^ Do hedden wy wol vor notorftich angesehen, juwe ersamkeit de hedden sick nichtes laten beduien und dennoch de oren, wo 8e besten gekont hedden ^ alhyr tor stede geferdiget und in* komen laten. Angesehen de not, godde lof, jo noch so grot mcht vorhanden, juwe ersamkeit hedden dusse stede knimen erreken. Wes des aver von juwer ersamkeit overgegangen, dat wille wy to dusser tit darhen stellen. Und wowol wy juwer ersamkeit alse den vorwanten frunden na aUer vor- mogelicheit unser underlangens voreiniginge geme wolden biredich und bistendich fallen, Do weten doch juwe ersam- keit to guder mate wol, wo oftmals wy juVre ersamkeit beide montlich und ok sriftiick truweliken gewarschuwet. Nach- deme an unB warhafligen gelanget, dat juwer ersamkeit rat- siege so wytluftich werden geholden, dat se ok juwer ersam- keit wedderwerdigen kunt und openbar werden, und wan in deme juwe ersamkeit ore regimente mit geschildicheit nicht werden andem und einen fdhnechtigen rat erholden, wat dan juwe ersamkeit und unB andem mede darut vor eine merk- like besweringe erwassen konde, dat hebben juwe ersamkeit imd ider vorstendiger wol to ermeten, und derhalven segen ^ ok noch vor gantz nutte an (willen doch hyrmede ne- inandes vorkleinet efte wes ungeborliges upgelecht hebbeu), juwe ersamkeit hedden ore regeriuge in dem sulvest gebetert und ok de olden radespersoneu so umme juwer ersamkeit Digitized by Google ~ 218 — stad grote gelegenheit weten so nicht vorlaten und wedder mede to rade getogen und ore regeringe dermaten bestellet, 80 wy alse de frunde wes truwelikes worden raden, dat en- sodaus ok stille und vorswegen mochte werden geholden. Wen id de wege mit juwer ersamkeit mochte errekeu und dat juwe ersamkeit to gelegoncr tit, so wy wedder by ein kemen, to der belioef ore gescliickeden mit fuller macht worden afferdigen, so woldeu wy uiiO mit densulveu na aller notorft underreden und juwer ersamkeit unseu truwen rat und gude wolmenige niclit vorbergen, dan wor juwe ersamkeit ore ratslege dermaten nicht worden so ricliten, dat se konden stille und intgeheime werden geholden; so hedden juwe ersamkeit wol to ermeten mit wat foigen wy juwer ersamkeit to dussen swaren luften koiidnn raden. Tom iandern hebben wy ok ut juwer ersamkeit vorigcn utgegangen schrit'ten under andern vorstanden , also dat sick juwe ersamkeit ergrunden wo de gcschikten der erbarn stede in tit, do de Hessesche recefl upgerichtet, juwer ersamkeit boven upgerichtede con- cordien mit lyve und gude bytoplicbten scholden tosage ge- dacn iiebben, damp ok juwe ersamkeit dusse dinge so wyt willen hebben vorhenget etc.^) Bes wy unB denne nicht kunnen ermanen, dat juwer ersamkeit boven upgerichte vor- drege jenige vortrostinge edder tosage dermaten scholden gescheen syn; irj achten id ok darvor, juwe ersamkeit werden sick eines andern bedenken und unfi den geschikden der stede to unser mannichfoldigen moige und arbeit ensodans nicht upleggen, wente juwer ersamkeit is wol bewust, dat juwe ersamkeit to der angestalden rechtsfor£atinge sulvest sin geneget gewesen und dat mit juwen .frunden^ de juwe ersamkeit to der behoef in einer gaden antael by emander gehat, so vor gut angesehen und angenomen hebben. Wor aver juwe ersamkeit und gemeine stad wider scholde be- dranget werden, dat got almechtich gnedigen wille afwenden, so weten wy wol wes wy unfi under andern vorscbreven und des und ok suD wort sick ein ider uprichtich und aller geboer wol weten to holden. Dewile nu ok juwe ersamkeit mii fiirstlicher hochheit orer gebreken halven an keyserlikem camergericbte unentscheden hangen und degelikes gewarden, dat de ordel schullen eropent werden, to der behoef ok juwe ersamkeit, so wy berichtet werden, de oren an keyserliker majestat camergericbte geschicket hebben, Do were noch unse truwe rat, juwe ersamkeit hedden sick mit den ores dusse tit stille geholden und erwardet^ wat got der almeohtige *) cf. N, 467. Digitized by Google 219 jawer ersamkeit gescliickeden vor gelucke in den ordelen togefoiget und beschert hedde , und dat juwe ersamkeit sick middeler wile von aUem detliken vornemende stille und rawliken bet up juwcr ersamkeit geschikten tokumst vom camergeiichte geboldea bedden. Wan den ore ersamkeiten wedder inheimiscli weren geworden und juwer ersamkeit d^e ratsam beduclite wes wider an unO laten gelangen, lk> juwe ersamkeit denne de oren mit fuller macht wo vor gerort is worden schicken^ also dat men mit oren ersamkeiten up gut vorfcruwent mocbte reden und handelen, woroii wy nicht ungeneget alDden na gelegenheit tosamende to riden Bnd juwen ersamkeiten unses besten vormogens in oren merkliken upliggende aller billicbeit na biredicb to synde. Dat irj aver to juwer ersamkeit itzunder scliolden inriden, des sint wy ut velen orsaken, de wy der feddern to schriven nicht kunnen bevelen, beswert; willen ok nicht twivclen juwe ersamkeit werden unB indeme wol weten [to] entschuldigen^). Und wat dusses nu von juwer ersamkeit gescheen kan odder mag; des bidden wy juwer ersamkeit wedder beschreven to- vorlatige antwort, dan juwer ersamkeit na aller vormogelicheit truwellken to raden und willige denste to ertzegen don wy alletit geme. Wy syn ok wedderumb in gentzliger tovor- sicht und twivelen ok gar nicht daran^ juwe ersamkeiten werden sick mit hulpe des almechtigen ok sulvest raden und bedechtich und schiklick ertzegen. Geschreven under unser*) der van Brunswigk secrete, des wy andem dut mael darto medegebruken, am mandate na Valentini anno etc. 30. Vorordente radespersonen der stede Magdeborg Brunswigk Hildensem Hanover und Embeck, so itzo to Brunswigk vor- sammelt. Ardi. 1868; ^ekheeitige Braunstiiuieigigdie Cop, 468. [1630?] Mdrz 10 (doriista-xs luicli invocavit). [Johann Scffd Amtmann zu MiuuL n] an (ivUhujen: ver- hnqt auf das am 1. Mdrz ffrida.i^es nacli estuniilii) gcucboic Versprcchen der (idtlin(/cr Geschlc/cten , die Kost filr den in herzofjlirJicr ILaft (jehaltenen Hans Wcsffal anders ScMUingh hczaJdcn , 3 Matth. fin' den Tag, mithin in Summa 13 ft, 20 Matth. , tia die Haft 2G Wodien gedauert und 1 /L = iO MaUh.^) Im Bechnungsbuch 1530—31; Or. m, S. Ber untere Band tJieil- wm gersMrt. ') Vorlage: cntschuldiget. •) In der Vorlage folgt: unser. ITam Woitfal hattc Gottinger Biirger vherfallni vvd bermibt. Im Nov. 1520 inrd auf Ansuchen Gotthigem das ^einlichc VerlUir des Verha^teten zu- gcsagt, Briefsch. 2LX, B, Digitized by Google — 220 — 469* 1630 Mara ^5 (annunciatlonis b. Marie). Esck- wege. Johannes Spangcnberg AugHstinervicnr an (idttingcn: hiitct, dem Uchcrbringer zii hdfcn bei der Tnvenfarisirung nnd Auf- heivahrung des NacJdasses dcs in Gotfingm vrrsforhmen Augitstiners (hnrad Poppich^J einstigen Friors jsu jtkdmege. Sub S XVIU; Or, m. Spuren d. 8. 470, 1530 April 9 (am palmavende). Ihr Bath von JhanmcliLVcuj an (roitlngen: mddet nuf die Bittc'), Uchirkh Winkd norh rlnr kurz'c Zeit lung in Got- tingm zu hflassen , r/«s,s in dt>r Vntrrrrdung init den unsen. de des mah^ to doinde [hebbfiij , befunden sei , duss Wiubl aus Grnndcn, wdche sicJi srhrifflicJtcr Mitthcihing mitzogm, in Sratinschfvcig nicht Idngcr odhrlirt wcrdm Icinnw : fordrrf, dm rr splUcsfcns statt Ostcrn am 1. Mai (up scherstcn Walpurgen- dach) sunid'Cfeschickf werde^). > Acta Kef. XVIII; Or, m. S. Gedruckt: Zeitr u. Gesdi.-Beschr. d. St, G6U, IT, p. 362. 471. 1530 JprU 22. Ham&ver. Hergog Erich an die Pfarrer zu s. Johannis , Jacobi, Albani undNicolai in GoUingen: verhietetdie GoUingcr [Kirchen-] ArHkd anjsunehmen. Den wirdigen unsern lieben andechtigen und getrenwen den pfarreren sanct Johansen, Jacobi, Albani und Nicolai nnser pfarkircben in unser stad Gottingen fiambt und bonder- licben. Von gots gnaden Erich licrtzog zw Brunschwcigk und Luncnburgk etc. Unscren grueB ziivorn. Wirdigen lieben an- dechtigen und getrewen. Die ai tickel. damit ir durch die von Gottingen auf ire newe mntwilliire rui'Ljciiomen secten erfiir- dert und angesucht iscin wordeu luide uiis die unterdanigor schuldiger pfiicht und meynung zugefeiiigt , babeu wir nach ^) Es kommen so7ist audi die Formen Pupich Poppiges vor. In AlUndorf hatte er Bluisverwandte. Arch. 595. ') 14V» B. 2 Corde Kollen cnra litteris pro man^tro Winkel hie dintins obtinendis. Item 2 0. cidcm pro cxponsis ibi per uniuii diem. Beehmmgshuch 1529 -iOi f. 47 h. ^) cf. N. 444. Friiher wnrde am Brnunschweig die Kirchen^ ordnimg geholt. 10 Mk. 3Va fi. 5 ^ vortt rt per llerm|aii] Wittzcnhusen et Jost Meyger iii BrimBwig (jum cuusuluerunt dominos consules Brans- vicensee super qnibiudam articmlis ordinaneie, sexta poet letare [ April 1], 8 fi. gegcven vor de BroBsv iL'^ s;f' von Bnrfnislehrn : erlddrt aiif die rim smirm Botm iihf rhnwIUc niclit miterschriehcne N. 474, (lass die- jmhicn, so de meliir dann alleync uns den rat belangt, nkhi sufort zus(immenberiifm (vcrden konnm: rerspridU glekh nodi g&pflogenei' liiickspraclic Antwort m geben. Acta Bef. XI Entwurf. 477. 1530 Mai 4 (qiiarta post misericordia domini). CrijUingen an Bussc von Bartenslehen Hauptnmnn der Altmarh: venvahrt sich gegm die von ilnn in N. 474 gegebene Darsidlimg und hcricfdigt den Hergang dahin : suBeiit is waer, dat itlige der uiislth aiic uufie wcttent iu den vorscheiien liilligen dagen d(? trallien und doerc in der Barvoten kcrkeu, Bo de dem liupen dcs volkes in anhoruige der predingc vor- liinderlik gewest, hinwcch genomen und darmede fio den an- horern godligen wordes nottrofticli ruem vorschaffet ; der gelik hebljen wy itwelke nnsei-s rades und vornemligen borger in dat closter ton Barvoten geOant und darsulvest de tirim;,'e und myssegewande in eine sciiryftlige notelunge laten nem( ii. dc ok allet Bo darnach in ore gewontlige stede und vor- waruuge gelecht, und ef ^vy schone deOinals de kelke, wat der by one ydoch in eynen geringen tale befunden, uppe unBe rathus entfangen, so is doch datsulve ut beger und myt bewyllinge der heren und nicht myt der gewolt, sunder dat desulven kelke ua itziger gelegenheyd deste bet cue sulvest to gude vorwart werden, bescheyn; id mach ok den fiUBtem eyn kelk dorcb de barvoten gelehinet und so myt den andern by uns gebracht syn, darboven yorsehin wyuns und wetten gar nicht, dat jenicb kleynode edder andei s vou den gedachten sustem gefurdert edder entiangen nock den sust jennige wedderwerdicheyd angelecht sy ; versklieri, doss €8 tceder des Adressaim mch eines midern BecJdc hiinlcen uxHe, Ada Bef. XIV nach dem Ewkourf; dcueibst Beinsdmft 478. 1530 Mai 6 (friedages nach misericordia domini). Dietrich van PIcsse an CroUmgen: iihersendd N. 475 und hefiirivortet die Fordermgen semes Schwagers Busse «0» JBartenslehoi. Acta Bef, XIV; Or. m. 8, 479. U5B0 Mud 7 (sabbato post misericordia domini). GiMingm an dm Syndicus von JBraunschweig : erinnert, doss del' Gottktger EiUmeister Hans von Dransfdd, weU nu» Digitized by Google — 225 — fk dm nocft Bramachweig ewiiekbenrfenm Emrkh Winkd ekm Ersatsf bmuche, mU dm Adressakn var hwreem m Goskir aih&r emen in Bramschmig hefindl4chen Prediger, dessen Namen er gu nennen nicM im Skmde wait, Bucksprache genommen habe; hUtd hei Magister Heinrkh Oskrode^) Pradieant 0U s. Marimi, der der Gmemte sem soU, angufnigen, db er mu^ Got^tgm m karnmen gencigt sei, in wdehem Fade ea weUer fferhanddn wdUe; lelme er db, so hittd es dmeUbe Ann (rage an Magister Heming^) FredH/ger »fi 8, Petri su stdkn. BnefiOk, XI; Entwurf. 480» 1530 Mai 11 (midwekens na dem sondage jubilate). Bramsdiweig an HeinriA Wifikd eur ZeiJt in QeUmgen: mmt 9&ne BntscMdigung wegen des Aus^iileibens am 1. Mai^) (up Wdbargis Torgangen) an; mdhnt %hn nochmals guschlenh mger BOckk^, van der ihn nicihis abhaUen dwrfe, da man ukner^ me (km hereits mUgetheUt, in Bramsc^imig nieht mehr enMhm Jcdnne. Acta Bef. XVIII; Or. m. 8. CMrwMs ZeUt" u. 6^.-£eM!ftr. d. St Gm. II, p. 363. 4S1. [1530 vor Mai 17.] Jost Winther Prediger ssu Qottingen an den BaHh: bitkt m Zuw&isung des ihm voni Landgrafen PhUipp van Hessen geschenkten vormals dem Khster 0u ^^ckwege gehdrigen Hauses m der Stadt^). Den ersamen und weisen bTirgermester*) rat gillemeister^) sexman und handelem an stat gantzer gemein diser loblichen Stat Gottingen meynen gebietendcn bern. Mein grus und willigen dienst zuTor. Ersamen weisen heren nnd gonner, Icb gebo ewer ersambeit zu verstehen, das der dorcbleucbtigc hocbgeborncr furst nnd her her Philips von gots gnaden lantgraf zu Hessen — etc. mir dise eingeleibte copien^) sampt oinem brief an mich zngeschicket, darin seine fiirstlicbe gnade mir zuscbrieben; das sie mich mit seiner gnaden hie gelegen terminey, die seyner gnaden mit dem Eschewegischen closter geh6rt; von wegen meins trewen dienstes mit nbergebnng brief nnd sigil ^buber be- ^) tTe&er ihn ef, BeOimeyer, Bra/msdw, Kirdten'Hitt. HI, p. 39. *) Helming Papa. cf. H. Hamelmann , Ilisf. cedes, rcnati evanqelii p. inf. Saxonmm et Westphaliam. J587. IJ, j). 3f) h. ») cf. N. 470. ^ *) Am 17. Mai (tertia post duminicuiu eantate) wurde der Beschluss gefasst^ dcis AugusUnerhaus Jost WintJier zur Wohnung cinzurduumn, die liedUe der 8km und Dritier vorbehdlten. Am 25. Mai (v igilia aceensioni domini) WMfdtffi ikni die Schliissel zum Hause iibergdknn. Arch. 595. ^) Vor*' lage: memstor. ^) PhUipps Brief hei A, Wagmmmnf Beform. in GoU,,p. 26, QStUoBW Urkondio a. d. ZVL Jahrii. I. 15 Digitized by Google 226 gnadigt haben und bey euch uf seyner fiirstlichen gnaden brief davon meldende umb sollicher gaben possession aiizii- suclieii befolen*). Und wiewol iinib diis liaus, wie mir zu- geschrieben, ciii erlicb burger von Altendoif vorlangst hat ge- beten, liabc es dock seyuen furstlichen gnaden gefalen mich in meynem abwesen damit zu begnadigen. Nachdem aber ich euch mein Lern zu dienst auch aus gnedigem befel meins gnedigen hern zu Hessen und besondern gnad und neygung zur stat Gotlingcn her geschickt und meins abzucks halb von Altendorf, wie ein jeder verstendiger wol zu er- messen hat, nit cleynen schaden neme an meynes heuOlichen furrats zerstrewung und verseumung meiner eckcr wiseu und garten, wilchen^) schaden mir mein hern von Gottingen billich erstatteten, so in mein gnediger her nit mit eigeuem gut in diser gaben vergulte. Den sein gnaden das closter zu Eschewege mit alle seynen gutern , beweglichen und un- beweglichen innen und auOon dem land zu Hessen gelegen, den nionchen umb ein grofic sunima abgekauft haben , der- halb audi sein furstHche gnadc den letstcn besitzcr der ter- mmey wol rechtlich hetten niugen aulitrieben ; haben in aber umb gots willen aus gnaden drin lassen pleiben. Nachdem aber auch meine hern von Gottingen den letsten besitzer, dcr doch niemant gedienet noch nutz gewesen, in unsers gnedigen hern haus ruglich haben sitzen lassen, bin ich giiter hofnung, sie sollen sollichs mir liinfurtcr als einem gemeyneu^) diener gantzer stat viel pillicher und lieber vergonnen. Und uf das mein beger nit werde angesehen wider diser lobelichen stat von alter hcrbrachten statuten zu sein, bin ich erbuttig*) und willig vonz haus der stat Gottingen zu tun w^as ein ander von seintan luiiis tut, beger auch daran keyner be- sondern iVeylieit ; den so lang ich ewer diener bin und sende- mal ein erbar rat und stat das liaus ejTiem andern diener des Hessischen hofs, dem es geben oder verkeuft wurde von dem fursten, woll goinien und folgen lassen warden, verliof ich meine liern soln mirs viel me und lieber gonnen ; wil auch sollichs zu verdienen umb meine hern alzeit willig und befiissen sein. 1st derhalben mein untertenig bit, ewer erbar- keiten woUen laut des furstlichen begerens auch seiner gnaden zu gefalen mir on verzuck und alle yerhiuderung zu sollicher fiirs.tlichen gabe verhelfen. Damit tut ir seyner fursthcheu gnadeu zu gefalen und sie werdens on zweifel in eyncm grossem kegen die gantz stat Gbttingen wider zu erkennen ') cf, N, 489. *) VMage: wilehem. «) VarlaffB! gemeiner. *) Vnf lage: urbattig; Digitized by Google — 227 — geneigt soin ; wil aucli icli solliclis iimb euch nach vermogen verdienen und euch (laniit got beiblen haben. Ewer ersamen weiliheit williger diener uud caplan Jost Winther predigcr. Nachschrift : Est das haiis mir gros gnug, so wil ich des ersten tags driu zilien und meinen hern Erasmus haus*) wider gel)en. Und michs je ewer ewerkeit nit erlassen wollen, will ich das haus ehir in jars frist eyneni ])urger lassen umb ein gleiches zu stehen, aber viel lieber selber burger werden. Gebe des hie mein eigen handschrieft. Ich habe auch verhoft, wen scbon mein gnediger her zu Hessen , die sie doch haben , kein gerechtigkeit hetien imd auch ich ewer ersamheiten diener nit were^ meyne herren solten seiner furstlichen gnade^ so sie es begerten^ in einem gFOBsem auch zu gefalen sein, des sich sein gnaden auch nit anders zu euch yersehen; wie viel mehr aber, dwiel es dise gestalt hat. Acta lUf. XVm; Or. 482* 1530 Mai /id. Immefihausen. Moffister Adam Fulda an Gottmgm: versprieU die Aaur hmft ernes Fredigers^), Ben ersamen und achtparen und woleweisen burger- meister und rat der stad Gbttingen seynen gonstigen gepie- tenden lieben hem. Gnade und fride von gote unserm vatter und Christo Jesu unserm lieyland. Amen. Ersamen aclitparen w^ole- weisen gonstigen lichen hern. Auf e^vere nechst an mich getan schrift moclit ich dozumal vor grosser krankheit wegen nicht antworden. Ubersende ewer achtpar weis- heit itzt diesen brif fortan von ewer wcisheit zu schicken gegen Nyda^). AVii'd ungezweifelt euch ein fromer gelerter sittiger man komen, der zu alieni Irieden dienen w'ird. Solchs habe icli ew'er weisheit kurtzlich anzuzeigen meyn willig gemute nicht wollen verhalten. Den ewer weisheit bui'ger- meister rat gilden und gantzer stad Gottingen dinst ere und 0 VenmUhUd^ das Haus des StadMweibers Erasmus Snidewyn. Am If). Mai war cr (jrlctcn worden, einen Vrcditjcr filr Gottingen zu hcmrgeyi, icelcher der Zwi}i(jlisdien Lehre nivhl mdihujc. Zeit- u. Gcsch.- Beschr. d. St. Gott. II, p. '378. *) 2% fl. 4 B Dirirk Parberge vor na eynem prediger bet to Nydda myt mester Adam Fulda brove to gaiide. Dieser JfVe(%er ist Jcikawnes Pitiorius identificurt ioordm, ^U- «. Ge9S0 Aug. 9 (am avende Laurentii). Liibcek an GOttlngen : meldet die Klage seiner Gewand- schieider wy by den lakenen, Bo byiinen juwer ersamkeit stad beret werden, mennigerleie merklike und unliderlike gebreke nicht alleine an der lenge und brede, daran gemen- *) Die Gott. Kirclicnnrdmnirj schrciht im Tifd von den Ordejislenfen vor, das.s die Klosterleute he-^chicld und ihncn an(jc:eif/t werden solle, dasx diejenigen, so nit klosterkinder und allhicr mit uns eingokleydct, sick an andern Ortern zu verseben hdben. ^) cf. aber N. 611, Digitized by Google — 230 — lick twe ofte dre eleu mangeldcii , dan ok dorch stoppinge uiid verringeriii^c dcrsulven lakcricn , so mit frombdeii uud Ertordescheii i^^anie dat dar inpjeslagen wurde j^n^scliege etc., schelcii befuiiden werden, doss onen ok ummc sulliclic uiid der- gelikeu gebreke ctlike vorkofte Gottingesclie lakene wedde- runime als unducliticli ton lianden gekamcn weren den vcr- koperen to hone uaclidel uud scliadcn ; vrrlangf, dewile danue juwen ersamkeitcn antrift sundcrlick respect to liebben , dat de lakene, den juwer ersamkeit stadsegel wert gegcvcn , up- ricbtich by einem ideren betiinden werden toid aiis BiicJcsirJd auf (roUimjens und die rdhjcnirhie WoJdfahH, die Ahstcllung der Mdwjcl, tvidrigenfalls andeis getrachtet und vortgefaren werden miissie^). Sub T VI i Or. m. Spu/ren d. S, 488. 1530 Aug. 31 (quarta post decollacionis Jolianuis baptiste). Gdttinffen an [LiUxxk] : danJct auf N. 487 fur den ivol- (jcHicinten Hiniveis auf die VerHchhcldcrunfi des Tiiches, die dim hishcr nuhckannt gcwesm sei; verspriclU weitere Machforschung md Ahhilfe. Brkfsch, XXTT, A; Entumrf, 489. 1530 Se})t. 7 (am mitwochen nach Egidii). Wcissendein. Landgraf PJuUpp von Jfcssnt urhnidH , dass er unser behausung zu Gottingen nel)en"j dc.m rridifierdodcr zioischen bebausung ern Niclas Eckstein und Herman WisskenKiuns gelcgen , so zuvor zu unserm Augustinercloster zu Esciiwege geborig gewesen, an dm Pfarrer Jost Winfhrr scliciflcc.'-^J. ArcJi. 1912; Cop. Seidenstickers von 1804 mtdi dem daniais in der RegisMhmr der JohaimiskiriM hefindikhen OriginoiL 1538 Dec. 17 (am dynj^stajirc na«'Ii L'lciV) nhersendet Liiheck mit der Bemerhniff , dass die Niclil(d)hilfc den Goffinffern to afbrokc orer nerynge gereichen wurde, die undaiirte Klage seiner (xewandschneider, in wddher dea nahern hervorgehoben mrd: Desolven GottyngeOken Ukenn sdiolen yn de lengo holden 21 oft 21V« olon and holden etUcho nicht mer dan 18 elen. Todcin so holden dc lakene up dem toge dro elon yn de brode averst l>y d 'ii cnden holden Bo alleue twe flfii nml eyn quarter unj^i'ferlich. Wyllcii .syck ok nicht ryten hiten, daniic wen fie geretett werden, so schoren Bo ontweig. Laut liucksdirift am 16. Jan. (quinta post oetavam epiphanie) 1539 dem neum und aUen Mimdwerke [der Wonenireber] rcrlesen. Am seJben Tfuf rcrspricht GofHngen strcvfjere Aufsicht, itidein es die Mdnffcl auf nnabsiclUliche Versehen vnd die Bos- heit chizdner zuriickfvhrt. Suh T VI. ^) cf. N. 472 A)tm. 2 u. Zeit- u. Gesch.-Beschr. d. St. Gott. 11, p. 437. ^) 1530 Aug. 30 (dynste- dagea na decoUatloniB Johannia Imbtiste) veiitUrgen ascft Hetming Bdkcf 231 — 40O» 1530 Sept. 9 (sexto post naUvitatis gloriodssimae viiginis Marie). QctHfiffm m Lmdgraf PMipp: mddd, doss es Jost Wm(her8^ dm er auf eine gewisae Zei6 dk Fred4ger mch tingen gesclwM habe, noch tor tyd to anriohtungc eynes dirist- ligen gruntligen standes in unser gemein — swerlick ent- raden home, Mm es. mickt gelmgm set, emm tiMUigen Mam ob Ersatz eu getnmen; bUM ikn nodi hehaUen m Mrfen. briefsch, XVU, A; Entwurf, 4l91. 1530 Sept, 13 (dinstag noch nativitotis Marie). Sabahurg, (Zapffenburgk.) Lmdgraf m Gottmgen: gestaUet auf N. 490 seinem Pfarrer Jost Wmther, chgleick er ihn geme tvieder in AUendorf sehen mirde, his ndciste Ostem in GotHtigen zu Ueiben, damU alle dinge in GoUingen in ein clirisliclie gute bestendige und beharliche ordenunge braclit werden; hofft, dass es his dahin geschehcn und fur Jost Winlhar ciu kiug- UcTier Ersatz gefuudcn iverde. Acta Eef, XVIII i Or, m. S, 492. 1530 Sept. 23 (fridages iia Matthei). IMherstadt. IfelnricJi WinJid an CroUimjcn: crlnncrt , dass cr (uif die Benifutifj zum Pirdigcr nach Gottimjcn hcrcits niiuidlich und schriftlwh ijcantwottd hahe; inddet , dass cr yndem cck myn eigen yn dussor sake inclit byn dcm Tlath von Ilalbcrshidt von dem Wimsdic Gotlingens Mitthcilung (jmiadit und die Atitwort crhalten hahe: dewyle der gantzen >verlt l)owiist, wu dan op ytzigem riclistage bcni unde forsteu vorsamlct einycheit ok so vole alfio dat wcrtlyko regiment lielanget to bestedigen, synt ore ersame wysheid yn guder vorlioepinge, dat gotlyke wort scliulle wedderumnie, wu ichtzwan geschein, by oene gepredyget togekiten werden ; darumnie gebeden, eck myiier jiingesten myt orer ersamen wysheid overeinkoniynge yndeelitieh unde aklar by blyven , nomelich eck meek by den van Brunswig edder sust, wur sick dat mochte bet^even, ym deinste niocfe eiithoklen, alflo dat ore ersame wysheid rayner moge wechler lu-komen myt der bedyugynge , eft cck nycht so gautz bastigen unde yn der yle doch myt der tyt eines ^ind Ludolf Bmcheplatte solidarisch dem Bathe auf 2 Jahre, fin- (die ^nspruche^ wekhe a%if das WinUier eingenuimte Hans erJioben werdm fiStmien, und f&r die daram erwaduendm Kosten. 1631 JuU 6 (quints feriapostUdalrici) verzu^tmC(ndP(^)})iclLsBlutsverwandte in Allemlorf nuf seiiien Nachlass. Arch. 595. 1531 Mai 13 verkauft Winther das Huns an die JohcmrMirt^ Zeit- u. Qe9dk,-Bmhr, d. SL Gott, II, 437, Digitized by Google — 232 Torndel jares weddcr to one komen yn myne Torplichtede eschynge — meek wedder begeven ; theilt mit, dass er gegenuber Hdlherstadtf woMn er zmrsb herufen warden, VerpflidUungen habe, desshdtb dessen Begehren zu erfiUlen WUlens sei; hofp, dass GoUingen wurdige Frediger bekommen tmd stets hdm Worte GoUes Ueiben werde. Acta lief. XVIII; Or. m. S. GedrucJct: Zcit- u. Gesch -Beschr. d. St Gm. JI, p, 366^367. Dm IkOwm fiOsMd^ aufgdost in Sept 26, 4»3* mo Nw. 15 (tertia feria post Brittii). [Gatka^ Mhrm.] S^ldus Ilclmhrecht von Witzcnhausen Predigcr zu Gottes- huJiren an Gottingcn: sclddgt dm ihm angetragrnn Predigfumt in GoUingen mis, iced uiis got uiiDer her mit der pcstileuz dor hepnsucht und solte nun meyn volk in solchcn yren krancbeyten ungetrostet und mit den sakramenten unvorsorget la&sen , reychete myr zw eyner ergerniss , dorum das sie in der eyle baussen zeyt nicbt eyns ander dieners bekomeu mocbten, und myr audi itzo zur zeyt es selbst an meyner habe schwerlicb und unforderlicb aufzubrecben ist und weil er seinm Fiirsten nicht um vorlaub bitten komie, da er in Folge der Krcwkothcsurhc ihn nicht anlaufFen mag; versjnicU den Ardnig anzunelimen, falls nian his micJiste Ostem watien tvolle. Ada JRef. XVIII; Or. m. S. GedmcJct: Zcit- n. Gesch.- Beschr. d. St. Gott. Uf p. 383. Das Datum fdlscJUidi aufgelost in Nov. 13. 494. 1530 Nov. 19 (sunnavendes uack Bricbcii). [Goi- iingen (?).] Godd&rt BecJcer zu Gdttmgm an Herzog Erich: Jdagt, dass ihn ein Ilaufe Got finger Emvohner mit geicajfneter Hand in semem Hause iiberfallen und von my eyne gefenkuisse ge- nomen up deme rathuse to Gottingen undc darsulvest mj tit gegeyen habe, dass er aber, als er de dagetit gebolden unde up dem[e ra]tbuse to Gottingcn ingeholden Jceinen Kliiger gefundm; hittet, dass der Herzog beim GotUnger Hatlte, utelAer ^^enso une die Gilden iveder von der GewaiUhai etwoa gewussi noch in diesdbe gewHUgt habe, auf Gemg^kumtg dringe. 8ub F 127; Cop, 4M. 1530 Nov, 19 (am tage Elisabet). MUndm. Herzog EricJi an GoUingen : iibersendet N. 494 und forderi Genugthuung. Sub F HI; Or, m. S. u. Unterschrift. Digitized by Google — 233 — 490. mwh Nov. 19.] GoUingm an [Hcrzog Tj'ich] : meldpf auf N. 40.^, class es nirJifs tkun konne , da nicmand [namcntliclt] angczcuji sri ; h'issf nH."^ KiicJcskht auf den Herzog dieses Mai dahmjcsfrllt, off Goddcrt Becker gegen die EJiehriwhsordnuftg (war is abir, (lat boven de godligen gebode by ims cyiic opintlige ordenunge to unser aller salicheid by straffe dat unerlige^) unde ehe- brekerisclie bilager to vorlatendc vorwilliget unde angenomen) lefehU habe ; versjyrkM solxdd Gerd jemaiides der unsern dar- boven reddeloD nicht wolde laten dm Sache rechiUch m nerfolgen. Sub F III; Entwu/rf, 497. 1630 Nov. 26 (af sonabint neist s. Katherinen- tag). [Bliekershmsm.] Die Gesektmster Ilse und Eddeling Bemhards m BlkJcers- licmen an GOUingm : hitten iim ZaJdung Hirer Martini fdlligen Lnbrente von 1 ML Gottingisch. Bri^M, XXII, A; vom Priester Cowrad cMsgeferHgtea und be- fkgdtes Or. m. Spwren d. 8. 408. 1530 Nov. 28 (maiulages iiacli Katlicriue). Miinden. Ihlnrich (lanten aiiJohamiSegclAmtuiami zii Mi'mdm: klagt, (lass ihn vor einigai Tagen, als er GoUingen seinrr Uanfierung icqjcu vcrlasscn und sick auf don Wage zu scineni Jlause in der Skult befand, itlike borgere und borgers sons, geseten in cyner vorsammelunge under eyner loven to Gottingen in dem Wander anldem dorpe yor Henricks Oelemans husc^ als mit namen : de wert in dem liiise unde sin son unde Oort von Lenci^odc unde Herman syn broder Valentin Ravenn nnde Keckhof unde Cleynhans Jacob Druden Hans Kow kastemeker grtmdlas uberfaUm und misshandeU haben; hittet beim Bat m GotHngm Oenugthmmg zu erwvrken. Brief9ch. IV, N; Cop. 1S30 Nov. 28 (moniags nachEatherine). [Mmdm.] Johrnm Segd Andmamn m Mimdm m GoUingen: uber^ iendet N. 498 und fordert Gemigthuumj. Briefisek. IV, N; Or. m. 8. SOO. loSO Bee. 3 (sabbato post Andree). Gottingen an [Johann Scgel] : wddri auf N. 499 Hermanns md Cords von Lengeden Aussage, doss Heinrich GaiUeii mit ^) cf, SchnM a, a. 0. II, p. 413 Ami. It Digitized by Google I — 284 — selncm Anhange von Weende am dm Wirihshauae (kroge) in die SStadt kommend die fr&dieh IMmnmensitMenden mii Warten gereigt und irate ^esMiener Abmahnung die Wofe gezogm habe; verspruM, faUs der Kldger noA Odttkigm \ kommm werde, die Sadie m unkrsw^m, hemdegm Oder redO- Ut^ 0u entseheiden, Briefscfi. IV, N; Entumrf, SOI. [ma] Dec 13. [GoUingen.] JoJimn Marshusen und der Convent dcr Barfiisser in GoUingen an den Rath von GoUingm: hittm die Anordnimg, dass die Mondie sick in dcr Kirche wUer das ubrige Volk stellen sdloi, mruckguneJt/tnm. Den erOamen iinde vorsichtigen wysen heten. boeIg6^ mesteren uncle raet to Gottingen unOen heren myt aller demot deyustlick gescreyen. Jhesnm Christum pro salute unde wes wy armeu brodere unsers geringen Tonuogeu don konnen sy juwen ersamen wiBheiden alle tyt voran bereit. Vorsichtigen hem. Juwe radesfirunde Hillebrant Tyhoff unde Helmolt de Grothe hebben unfi armen brodere anj^esecht von wegen juwer ersamheit der gilden unde ^^^emeyne dusser lofliken hoch- j berompten stad Gottingen , dat wy unO samptliken stellen i scholden mank dat wertlike volk dat wort godefl to horen in unsem kore myt wyderem anhange nicht nodich to vor- halen. Vorhopcn unfl docli, dat sulven juwer ersamkeit gemoite unde wylle so gar heftich nicht en sy, dat wy armeu brodere dar steUich der hide spot syn uiule myt steynen knuppelen unde drecke gewor])en, wu sufi lang gescein, wyder vorhenget werde. Juwe ersamheit hebben ok aftonomende, dat wy ane unsen oversten dat elle der gelick to donde nicht mechtich syn. Wy werden hyrboveu noch vaste by nachtslapender tyt, dar wy doch nemaude orOake to geven noch ungerne don wyllen, myt kloppende unde untuchtigeii ropende angeferdiget , dat gode unde juwer ersamheit ge- claget sy. Bidden darumme lutterlick dorch dat lydeu Christi wyllen unsen groten armot bedrangnisse unde gewoU, de wy duldichlikeii geh^den, ok unsen guden wyllen, unde dat wy unbcroemet by den kranken ok aiider werke der bami- herticlieit to unsem negesten gedan unde alle tyt noch to doende willich syn , anseyn unii armeu brodere vorbiddeu, sodanc bedranknisse gewolt unde overmot moege afgestelt werden. Datsulve wil wy armen brodere; wormede wy konen Digitized by Google 236 — schdlen irnde mogeii, geme vordeynen. Bidden umme godeO fryllen tovorlatige antvorde. Datum an dem dage Lucie. Juwer erssunheit willige pf[a]rer Johann MarDhusen ande conyenteHbrodere der Barvoten itzunt to Oottingen. Acta Bef, XV; Or, S02. 1531 Jan, 1 (am dage und jartyde der baney- duDg Ohristi unsers hern anno 31). Johannes l^em m dm Bwrgermeister Hans van Sneen: preist die JEmeuenmg (Arts^khen Ldfens in GotHngen md he- wirti sieih urn den Bosten eines Bathssehreibers , aa in Folge der stddUschen Neuardmng noch em SchreSber angeskHU toerdcn sdle^). Briefseh. XXI; Or. m, 8. SOS. mi Jan. 11. WiUenberg. Martin Luiher^) an Gottingen: meldct das Kommen des Mfigisiers Johannes Bimstidll; hofft mtf Qrund der JEr- fakrungen eu Braunschweig ^ dass er irate semer Siyraiilm vcr- Mndlich sein werde; theili mU, dass der lAcentM BasUius [SdmmannJ, der Obeiddndisch wis Sdchsich verstehe, hold fcHgen mde, da er sem Ackergera&i mckt so schneU verhaufen home; %i fiber den Mangel an J^arrem, der duurch ihre Bdiond' hmg veruraaeht werde; hvtet den heiden ihre BeisdBOsten 0u ersdsen, wdche sie auf sein Gtkeiss a/ufnekmen. Nadk dew Dniclc hei de Wette, Dr. Mart Luthers Briefe, Send- idvrahen und lUdruken, IV, p. 209, wo fridiere Ihucle migefiihrt sind, Aimerdcm gedruckt: Zeitr u. Qesck.-Be^dhr. d. St. Gott. II, p, 389. Er tn'rd angcskUt und in der Fohjc oft n wahni. 153:3 Mdrz 1 gieht der lidtk ihm (Juhau Steiii uuseiii buiijur) eintu llof zwisdien detn AJbani- tmd Cfeimari^Thore ak Mamitehn. Ardi. 533. 1453 AprQ 13 (soxtu f ria — i)ost — :hr lA'/nir, wdche der Ratli zii vergeben hattc , den liath^'isehreibern zu (Jiljtn. Ordinarinm p. 4:2 a. 1542 April 3 (luaiKlaj^es nach deinc pal- marum) wird der Secreidr Ji^iamum Stein naeJt dem Tode des Gregor Nidt wm Ba&te mm Pfarrer an der h. Krmekir€fie enuxfrnt Arah. 49M. ') Bereiis am IS. Dec. J5:)0 hatte TMiher 2 Prediyer an GoUingen ver^ >^'}irochr)i. JMit der Kinfidinou) der Braunschweiifischen Kirchenordnnng tiklartc (r sick :ufricdcn, bctont idwr , da.ss die Jlexiddunfi der Prediger «H Braunsciiweig zu. gering sei. Zeit- u. Ge^ch.-JJeachr. d. St, Gott. II, p. 388. de WeHe a. a. 0. IV, p. 204. *) BirmUa, aus Oobwrg ge- burtig, wa r in GMngm Prediger an der Marienkirdie. FUr seine vmd seiner Fran lieise von Witietd)erg ilber Osterode, die ciersthntagige Her- krye vor seiner Ansfellung hei Jost WintUer und andern wnrden 24^1^ fl ^('Vg^fl. und ^Va Mk. 8 fi. gezahlt. Die erste Zaidung ge.sehah Jan. 29 idominica post conversioiiis Pauli). Am 27. Jidi (quinta post diom s. Jacob!) erhieU er ein AbsdUedsgesi^tenk von 17s 8 Q. Er wurde von gweien ""f/t Goshir hegUitet. Rechnunqshuch jn:W~:u, fol. 47 a. ef. Zeit- ii. (^mh.'Be812. 1531 Fchr. 23 (doiu'edages na esto mihi). [Bar- (tisacr-J Kloster m GoUingen. And mm Grone oder Fricke Commissar samud Convents- hriidcm des [Barfusser-JKlosfcrs an GoUingen: fordert ah Stell- veHnier des abwesenden Fcdt r Munster eine tlnterredung, um fesUmtellm, was vor dem Anfange der geforderten Dispukiiim m geschehm habe\), Aeta Sef. XV; Or, m. 8, 613* 1531 Febr. 26 (sondages invocavit). Braunschweig an GoUingen: ladet es wie at*ch die andem verbiindeten Stddte auf HUdeshehtis Antrag mm 8. Mare (midweken na dem sondage reminiscere) m sieh nach Branm- sehweig, um am Tage darauf um 8 Uhr dielBldesheimsdie Saehe*) und anderes eu heraihen, Hanseat II; Or. m. S, EuclvScJn'ift : Anno etc. 31 aabuto post esto niilii [Fchr, 25] sin era Andreas Ericko crn Martsliuscu fruter Remt'iisuidor ot frator Men^rshnsen up dat raidhns to raid undo gilden besant. So heliben se na voleii undorredungfcn desso bosworligo artikol angodra^'tni. [ J.J Prinio. Se willcn der disputation oin liovet licbben. f 2.] Sccundo. Se willtMi \\\^ dat word guts tvueu richtcr lu'bbon, dan dat word mo{^ct suhcst nifht riciiton. / i^._^Tertio. One sy vorboden vtm keysorlikor majestat ciirfursteu etc sulko dispntirlige aitikol nicht to disput [ i]ronde. [ 4.] Qaarto. Begrorn citation von rado unde gilden, se der disputation halvon schadelos to hoildende. [^i.] Quitito. Bogorn sigil undo briefc, dat sodan disputatio nicbt von one vorgt'Uunnuen, sundern so darto gouodigot wordon. Is ono gcaiitwordot : vie ibr sehet; vcrtceist in Be^ treff des lAcen^/aiten BasiUus auf dessen Sckrift ; ist ungehalten, dass er den Mann aufbracht und nun habe sit0en lassen mnsscn, wcU cr nicht genii gende JErkundigungen mnngczogen liabe; wuMsM, dass Adressai ehe er etwas anfange zuYor der sachen geinO und erstlich eins nrrde. Nucli ilcm Druck hei de Wctte n. n. O. p. 225, wo audi frnhere Drucke antirfiihrt sind, Atmerdem gedruckt: Zeit- u. GesclL-Besdir. d. St. GiiU. 11, p. 3i)4. /;i7. I'iSl Miirz 1. Mitrflii LutJwr an Johinn Sutd: mddet den Dmrh der GoUinga- Kirehenordnnng , tveMie er mit einer Einleititng vcr- sehen hahe^J ; klagt mit bittern Worten iiber die iSj^u'saui- ^) ^Va 4 B. geschcuket iloctori Martino Luther, unso ordi- Danelni to besichtigeu undo de, wore des von noden, to corrigerende. Actum die conceptionis gloriosissime Mkrie virgiiiis [1530 Dec. 8]. 4 0. Lucas Ilundocop civi vor oyne myssive an doctor Lutbor von wogon d<.'S radcs to drafjcndc. Quarta })ost D'.rotliet^ vir^inis [1531 Febr. 8 J ad jussum pro consulis HauB do hJueyn. 10 C. j^c- goveu Francisco Marqaardi vor do ordcuungo in Sassisch uttoschrivende, alse men de wolde to Wyttenberge prenthen laten. Biuhniim^^biwih 1530/31, foil, 47 a. ^) In der sweiten Aimgabe der Gottinger Ma/rthaur' ordnnnff, Frfrnlfurt l')G8, hf Lnthers Vorrrdr nndntirt, audi in der ersteii sdicint sie cs zu scin. cf. A. L. J\iditc)\ a. a. (>. p. 144. dc Wdtc a. a. O. Ill, p. 328 W. i)9G mid din fridicrcii Drucke, die er unfuhrl (cf. aueh doBtXbst Bd, VI, p. 500 Anm, 7 HMd Burlihardi a. a, 0. p. 134), setzcn dicsclbe rnihuwlidi 1528 Juni, was hcreits Ileumann Policde, llaUe 17:J!>, JIT, p. 11 Amn. hemcrktc. Nadi Sutd , der in erster Linic Glfinhcii rrrdirnf. hat Jofd Winther die Ordmuui rerftisst. Zdl' u. Gesch.'Besdir. d. St. Uott. II, p. 302. Der Math iiuhm Jch- haftm An0teil an der Abfammg. cf. K. 470 Amm. 3, Vie GiSttingcr Ordnnvf/ ni»nui )nehrf((di auf die J}rauns;dnreigi8dte Bemg, p, 2CIh, XfX(fhy XXJ\'h, XXV (L cf. A. L. Ridder a. a. O. Ausf^er ihrei' VorziujUddceit in'rd fds Grnnd die alte Gewohnhcit avgeffcben. sidt vrtdi Braumdiweig, der ILauptstadt in tiadisen, zu ridUen. Winkels Finllu.ss, 16* Digitized by Google — 244 — JceU^Jy welche sich in Gdttingm und amlerwdrts hci Besoldung der Predigcy geltcnd t)uwhe, dm hcisse nkht mit EniM nudi dm Evangelmm trachten ; Jcann auf die Frage oh Adressat vor der Weihe (non nisus neque imctusj dcis Abendniuhl vcrtJieilen solle , nichts antwortm; wenu hein ernstliclics Bediirfniss vor- liege, solle er es wic hisher aucli ferner imtvrkLssen , liege aher ein enistlicJies vor, so empfange er offeMich vor dem Altar vm den iibrigen F)-edigeni mit Gebet und Handauflegmig die Be- fugniss hierzu (testimonium — et autoritatem coeuae tract;indae) ; bittet die Kiirzc zu entscJmJdlgen, da er in Fdge tinlicbsamcr Erfahrungcn ungcrne hei solchen Dingen Bathgeber und TlieilncJuncr hei Frevcln sei (participandum fastidiosis illis Judaeis maima nauseantibus^). NacJi dem lateinischen Text hei de Wette, a. a. 0. IV, p. 235 N, 1355, wo friiJiere Drucke angefiihrt aind. Varictntm nach 6'u:i a. a, O. p, 195 hei C. A» B. BwrlAam, J)r, Mori, IMen Bri^wedad, 1868, p. 189, Ausserdm ged/rwM: Zdt- «. QeadL-BwSvr, d. 8t GatLH, p. 396, 518. 1631 Mii/ra 1. GotHngen an [Herzog Erich]: mddet auf N, 510, doss es von einer JtHsputation Abfitand genommen habe. Qnediger herre. Wo juwe furstlige' gnaden iins ok den gilden und gemeinheid by uns, dat wy mit itwelken velen artlckein de clerisie und kloisterpersonen , so one to dis- puterende beswerlig^ upgelecht; alse sodans an juwe fui-stlige gnade gelanget, bedroiffen schullen, goschr[e]v[6|n , hebben wy femers innehoildens vorstanden. Und gevcn juwen fnrst- ligen gnaden in aller underdanicheid damp to kennende, dat uns unbewnst, wy gemelter clerisie und kloisterpcrsonen sulker disputation halven jenige bedroifnisse angelecht. Is ok sodann disputatio ut edder von uns nicht irwossen, hebben ok nymandes darto genodiget. Mag abir woll syn, dat de pred^er by uns vil mals unde mennigerleye unlicUiger nasage one yon den angetogen geistligen to straffinge orer lare unde predige [gescbeen] sick beclaget undatolest oren grand unde meyninge summane in itweike artikel Torfatet der meyninge, de mit godliger schrift to bewerende unde so jemandes dar- jegen wuste wes uptobringende ok to horende unde antworde an dm BidUer und SdUegd a. a. O. U, p. 80 denkm, dUrfte dahef fHir die Verwandtschaft der beiden Ordnunge^i nur secundar ron Be- lang sein. ^) cf. N. 503 Avm. 2. Ein Gehnlt von 60 fl, da>i Basilius Schumann ziujcsichert war, befriedigte lAUhcr. cf. N. 530. Der Todd trifft uhu die Aenyatlidikeii hei den U mzuyskosten. cf. N. 509. *) -^^•^ AfufdR hegidU neh wai auf die Berufung oon Predigem, nidiit aber m SuidB Anfirage, Digitized by Google — 245 — wodderuinbc to gevendc, dat denne sunderlig to iieyner groten disputation , sunder in godliger schrift to fruntliger underredunge und villiclite to gcliker eynmodichoid gcdegcu hrddc. Tsuw den geistligeii abir dat beswerlig^) und juwc furstlige gnade , der wy so id wider gekomeu darby to schickende vorwitliget unde gebeden liedden , dartu nicbt geneiget . bcbbcn wy ok den predigern de dingo in gedult to stclbMide laten anscggeu. Der parren halven gnediger furst und berrc wettcn wy y von noynoni frcvcl noch an biisem nocb an gudern begangen un(l(^ woldcn Oodanne jegen juwe furstlige gnade myt wetten ungerne don. Dat wy juwen furstligen gnaden in allcr underdanicbeid tor antwordc geven. Dan woraune eta Datum quarta post iuvocavit anno etc. 31. Acta Bef. I; Ewbmnrf. 519. 1531 Mara 10. Braunschweig. Ahschlcd der Braunsdmeigischm Tagesfahrt : Dm [ver- hmdetm] Stcldte soUen Ins eum 19, Mdrjs erJddren, oh sie beim Emtgdkm beharrm und m Sokukmassrcgdn hcreit sden. Anno 31 fridages na reminiscere hebben sick de erflamen radissendeboden der stede Gk>Bler Magdeborch BnmOwigk HildenOem Gh>ttingen HonoTor and Eimbick^) voreniget'), dat 86 willen twischen dut und erstkomenden letere^) ein ider mit den dnen torugge spreken und einem ersamen rade to BrunOwigk tovorlatige und klare antworde toBchriyeni ef me[n] wiUe bi dem ewigen levendigen worde goddes bliyen darover traweligen hoilden und einer bi dem andem lif und gut upsetten und also, wor jemandes umme des gotligen wordes wiUen odder ok im schine des rechten scholde werden ange- fochten^ dat alseden einer den andem mit live und gude na aUer Tormogeligheid wolde helpen redden. Idoch dat June bir- mede jegen keyserlige majestat unser allergnedigsten bem cf. N, 813. *> 1BH4 Jan. 17 (am dage b. Antonii) war daa BiindfUss N. 83 auf 10 Jnhre emeuert wm-dm. Arch. 210. Magdeburg fjeMrfe hereits zum ScIimnJJcnldischen Bunde, Braunschweig und GotHngen trnfcn ihni axf dem Tnfjc ran FrnuJcfurt 1^)11 tSommrr hn , Goshtr nnd iiinbeck 1531 Dec. y hesiegcltcn aher den Vertrag erst s)Kitcrf lliumorcr 1536 Mdrz 16. cf. Edhmeyer, Kirch.-Ge8ch, III, p. 96. Sleidan, J)c stain reUg. ed. B^hme, J, p, 474. Oebh. VKIham, Zwei BUder aus d. Urehl. hehcn der St. Hannover, 1867, p. 82 Anm. 6. Oben N. 513. ») (f. die SteUe "H Brttuv^clureigisclien Verwendnngfisehreifyen fiir die Kmngeh'schcn an llildcsheim voni Mdrz 11: juwc or[.sainkeit] licbbcu ut f^esehcnor rolatiou tret hern, so isugoschickot gcwosun, wol gehort und voruomon, wes wi n^t den vnseii, do orfiamen von Magdeborch vnd GoOler mit don 6ren to doinde bedaebt Bin. Lanmslem a. a. O. XI t p. 30. Marg 19. Digitized by Google — 246 — und ein ider jegen sine gnedige landisforsten to ungehor- samen niclit wiUe wes vorgenomeu hebben, besundern vehil mer keyserliger majestat uiid deu landisfursten iu alle dem, dat men oren furstHgen gnaden schuldich und de friheitdes gewetendes nicht belanget^ underdanigen gehorsamen leisten. AOa Sef. I; BeiiuMft, SOcksckrift: Gotti^n. 320. 1531 Mmz 12. Ckdmberg. HerBog Emh an CroUingcn: riigt dm Vargehen hei der Blsputaium.; recktfcrtigt das Va-fnhrm des Andmaum wm Harste; vertveist auf dm ndchstm Landtag. An borgemeiston imd rad nnOer stat Giottinghen zu handen. Von gots gnaden wir Erich hertzog zu Braunsweigk and Lunenburgk etc. Haben ewer schreiben^) bolangend ein disputacien von ewren ufgesatzten predigern widder unser clerisey etUcher obergeben artickel [vorstandcn]. G^puert nyemants^) in scinen solbst aigen sachen richter zii seiiii Bonder sollich hchterampt den zu beveln^ fio es pillich ge- hort und von got gegeben iBt, und nicht Oo mutwilligk darinne zn £aren. Als ir auch Bchreiben etlicher beschwerung lialben unsers amptmann zu Harzt, fio wider ewer privilegien zu sein: was er soUichs getan ifit auO unscrm bevel gescheen etliches nachstendigen schaetz halben. Und wollen una ver- hof^'en J ir werden ims in demjennigen Qo uns zukumpt keio hindcrinig tun oder behelf mit ewren privilegien, dye ir lach Torwirket hat zu nemen. Was ir aber des bescbwenmg: sein wir bedacht in knrzen einen lanndtag zn halten ; wurumbe ir uns dan nicht yermeinen redloO zn lass^, sollen ir des nnBer gepurlich ant[wor]t und weyter meynung und gemnet Tememen. Haben wir euch alOo nicht mogen Terhahen. Datum zum Kalennberg am sontag na reminisoere') anno eke im 31. Herczoge Erych etc. Acta JBflf. J; Or. m. iSjpurew cL 8. 521. 1581 Mlirz 15. Mmdeti an Gottingen: mddct, doss etwaige Geldforde- rungm der FroM des Aretes Smrd an Hemrich Ga$Um mcMig seien. Den ersamen vorsichtigen borgemeister unde rade to Gh)ttingen unsen bsinuler guden frunden. Unse fnmtlike deinste vor. Ersamen unde vorsichtigen *) cf. N. 518. ') Vorlfifje: nymanits, •'') Auffallcnde Ttatirmg. Vidkicht ist eim Demotistration mit (km ^unntagsnamen gewoUt, Digitized by Google — 247 — bsanderen gnden frimde. Unse medewoner Henrick Ghuiilie^) ist Yor uns Idagende erschenea myt beriolity wy dat hey in kort Yorflotener tit bynnen Oottingen jamerliken uppe keyser- liken firyen straten you itwelken bprgem darsnlYest to Gh)t- tingen sunder alle schnlt in den doet Yorwundet nnde syner ge8imth[eit] beroYet. Dwile nw so sere Yorwundet^ heft hey na mester SiY^e geschigket, dey on denne to hdende an- genomen in dosser gestalt: wor hey ome wOlie drey gulden gOYen nnde borgen danror stellen, wille hey gode unde syner knnst bruken unde on wedder gesunt maken ane alle Yorstdtnisse. Darap ome eynen digken penning von eynem gulden gegevenunde ClaYOs Beckers^ Henr[ik] Dorhagen unde Hans Augustins Yor borgen gestelt. Werden deysnlften borgen felichte Yon mester SiY^ea ^auwen umme dat nastendige gelt angesproken, des hey sick denne to or^ nicht Yorseyn, nachdeme datjont, Bo or hufiwert ome Yor aen borgen geredet unde gelovet, nicht geholden unde dar en boYon on in marklike unkost by anderen arsten, so in synen noden moste ersoken, geforty |lieft heil uns angefaUen on derhahen an juw to YorschriYende. Dardorch bidden wy fruntlich, wor seek dey dinge so befunden, alse wy bericlit, gy willen der frauwen to wege seggen, darmede dey unsere unde ok dey borgen for[ner]^) mogen umbesproken bliven. Des gutwillich juw willen erzcigcn, des vorseyns wy uns to juw unde vordeinent gerne. Datum nostro sub secrete mid[dewe]k[en] nach oculi iinno etc. 31. Consulcs in Mundcn. Bri^kdi. I, B; Or. m, 8, 5f^2. 1631 Marg 17 (sexta post ocnii). Gatiingen m Brmmsdimig: mddd auf N. 519 und die MUtheilung seiner mad^ Bramschwei^ gesdMim Bai^mamen, das8 68 sm tmuHrnddbar mm Evangdkm he^Bennet^ wc^, doss es uber die Fraae sunderlige Yorbuntnisse — twischen uns alleniihalYen derhalYen antorichtende Ms%er kmnen SesMuss fassen konnte, dber sm semer Zeii herichten werde, doss es m der hestehenden herligen der erbam stede lofligc[n] unde front- lige[n] vereninge — , darinne wy underlangcns unser eyn dem andern gar eigentlig angeheftet, treuLkh festlialk. AOa Bef, I; EiOmuirf. 528. 1531 Mdrz IT. Gandersheim, Andreas Fricke m GotHngen: hitfd dem [Barfusser-J Kloster die aUen Frmheiten, ihm die Ruckkekr nach GcUimjm ') cf. N, 603. Die SteOe ist verblasat, *) In der Varlage Digitized by Google 248 m hewtBigen, ntdem er sieh sonst m den LancUag zu Morkigen wenden wiirde. Den erborn ersamen grotgunstigcn heren borgemestem unde ratmannen der berompten stad Gk>ttingen gunstigen und demodigen gescreven. Erbarn ersamen grotgunstigen heren. Salichcit vrede und trost van gade deni vader dorch unfien lieilant .Thcsum Cliristiini im liilgeu geiste myd bereitwilliger erbedinge de- modigcs gcbedes alio tit vorn. Ersamen grotgmistigen hern. Noch naturlike redelicheit noch des oldeii efte nygen testa- mentes scriftlike berichtinge eryiinern , dat mvn imvorhorder sake jemande , wo byna oyn jar vorgangen iinBcn brodern bescheyn, vorjagen unde vordriven moge , noch, wo jungest des donredages^) na invocavit leyder gescheyn, myd belastiger wiOe overfallen myd bedrengunge unde beanxtiger vornomiiige spiBe unde gedronkes entsetten etc., darto ok na berorder bedrofliker und schatliker entsettunge swarlick insluten etc. Welk uncristlick unde dam hilgen evangelioii ganfl wederlick Tomoment nicht umbillick my des tegen god unfieii gnedigen hern unde landesfnrsten bette ilende bedaget grot orOake wort gegeven. Docb de naturlike bewegunge unde hartlike tonegunge, de ick to desser lofliken beromden stad Gottingen drage^ darynne ick ertogen unde emert, alfio sy vorwant unde togedau; dat ick dersulven stad nadeel scbaden unde Tordarf ganfi geme vorhot ore wolfart unde beste vor andem steden, wo de billicheit escbet, ganfi gerne gefordert vor- merct segc, liol't my suDlange van anklagunge algctagen unde vorhindcrt; woldc ok noch, weit god, ungcrne belasticrpr wiOe clagen, sovcrno juwe l[eve] myd den brodern beqiienie- liker wiB wcs natogevcnde wolden gudich unde gunsticli sick finden laten. Ifl derhalven to juwcr ersamen l[eve] in Cliristu Jhesu myd demodigcm gcmodo dorch dat sware sjn ])itter lident myn entlike andochtigc unde othmodicro bode , jinvo ersame wisheit [willcn] ut broderliker cristUkci* leve to barm- harticheit sick laten bewegen unde na older hergekonion to- negunge, wenten to desser tit alle wege (dat god belone), unBei^ klosters brodern bewist, navolgicb densulven weder olde loflike friheit vredelick vorgunnen unde gunstigen weddeiv geven; my ok alze eynem j[u]wer borgerkinder to klostere. dar ick gekledet, weder vredelick ingant vorgunnen. Bar nu over desse myne demodige bede myd bewerden redeo worde utgeslagen (deB ick my docb nicht yorhape), danne unde des valles erbede ick my an dessen nu to Moringen 0 M4n». Digitized by Google — 249 anstaiHleii unde utgcropeii landesdach, dur ick, wo juwe ersame wisheit my myd voclilikem antworde by gegeuwardigem up ^) vorgetragen supplicacioii unde ansynninge ane scriftlick be- richt, des ick my docb nicbt vorfice, undorlateu ''^) , dar to ci*schiiieiidc byn besint unde bedacht, ok alle, wes dar dorcli unOen gnedigen hern undo landcsfursten sampt der ganzen laiitschop in desser elenden sake Ijeslaton gebandelt unde myd den vorgenanten brodern ok my vortononicnde crkant, in scbuldiger undcrdanicbeit myd vredeHkem gemote anto- nomende unde to vorvolgende. Nocb benforder , dar desse liandel unde sake wyder iut licbt mocbte gegeven unde ge- tlragen werden, \\\\ ick my stedes unde allc tit to desser myner ganfi demodigen supplicacion unde scriften beropen hebben. Darumbe wes juwe ersame wisbeit"') ut c^erekeder tristUker bede to 1)ewinende syn bedacbt by jegenwordigem scriftlick willen entbluten, byn ick to gatb' abnt^cbtig fio vele niogelick aHe tit dat to vorschubbMidc ganO willicli in Cbristo, dem icb juwe ersame wisheit to langen tiden in vrcdclikem re^imente uppct vlitigestc stctliken wil bebben bevalen. Inscreven Gauderflem vridages na oculi irn jar etc. 31 under m^nes amptes sigel. Juwcr crsamen wislieid demodige unde uuvordroten capellaji b|roderJ An(h'eas Fricke commissjirius. Arc/i. 1011} Or. m. S. Riicksdirift: in causa muuecborum mmorum. f^24. 1')H1 Miirs 21 (am dinstage nacb dem sontage letare). Knssel. Ldiidifntf Philip}} den furiiembsten und geheymen des rats (bn* stad (u)fti)i(ien: hqilaxhifit sriueii Snrdiir Johann Nordrrk fiir die VcrJtundlwiyeu iiber deii mclisten Tag su UJuKfdkaidoi. Ada lief. /; Or. m. S. u. Unterschrift. 1631 Marz 23. Ilnths - Instruction fi'ir dai imjcn. Bcitritts znm [Evaii- gdischt it] JUindniiis an Landgraf Fhdi^p id}gmdmteii Frediger Jost Wiidlwr. Instruxio zu unserm gnedigen licrn von Hesfien etc. von wegen eynes erbarn raits zu Gottingen uf beru Jost WiutUeretc. iiagestalt quinta post letare anno etc. .31. [IJ Zum (n-sten : Eynes erbarn raits willige uude be- leide dinste siueu iurstligen gnadeu aiizusagende. Am Ratide ein Jdeines Loch; nach dem iihrig gdMebenen wird ^dnsiWige Wart 90 «m lesen gem. *) CkmOmcHont >) VoHage Digitized by Google 260 — [2 J Zum andeni : Smen fnisiligen goaden hoichlig zu bedaokende desjeimigen, alse una sm forstlige gnade am lesten dnrdi denselbigen hem Joste gnediger meyuunge liaa laasen antragen unde zugeschickt. [3 J Zum dritten: Das ainen fuiBtligen gnaden gleob- lich zu erofnendei das die erbarn siede, mjt den die Tttingen seynen furstligen gnaden zu eren die Til lebir durch unde von sinen furstligen gnaden dan andere lassen handeln unde uBiichten. [4.] Zum virten: Dan die heubtsache, das die von Gottingen well besynnet sich in den vorbunt zu gebinde, weil darynne vorwart, keiserliger majestat unde unserm gnedigen hern unde landesfursten nicht zuwidder gescliee, sundern das wyr den geburligen gehorsamen gerne wolleu leisten unde uns auoli vor geweldiger obiii'aringe geru be- warende. [f).] Unde wo das sinen furstligen gnaden gefalle, dus sin furstlige gnade de von Gottingen alse sincr gnade schirmsvorwanten , wo auch herzog PhilippeO die von Em- big, so man sagt, mit ingezogen hette ador sussent den von Gottingen desser handel niclit zu swerc sondern liderlig unde treglich wurde angelecht. Unde w^an men des die form und weifie unde masse hette, so muchten daruffe na uoit- dorftiger underrcdung beslislige antworde gegebin wirden. Mit deinsthger bit, sein fursthge gnade wolle daryiuie auch sussent der von Gottingen gnediger herre sin. Acta Ref. I; Eniwwrf, Gedruckt: ZeU- u. Gesdu-Beadw. d. 8L Gott. U, p. 408. S26» 1531 Mih'z 23 (donnerstags na letare). Kassd. Landgraf Fhilipj) an Crottimfcn: heglauhigt den GdUbigcr BevollmdcMigteii Jost WMwr fur die Ueberhringung seiner Antwort. Acta Kef. I; Or. m. S. n. Untersdwift Gedruckt: ZeU- u. Gesck- Besdir. d. St Gott. II, p. 411. ■ S27. 1531 Mdrz 23. Kassd. Landgraf Philipp mitwortct auf N. 525, imlem er dringend d&ii Eintritt in das [Evavfielischf] ]Uhid)uss anrdth. Unser lantgraveu f hilipsenu zu Hesseu etc antwort uf ^) i/. N. 516, \ Digitized by Google — 251 — das aubringen eines rats zu Gottiugen an uns durch Josten Wintliern unscrii lioben gctrewen. [1.] Jrstlich iiomeii wir in anbietmig irer willigen und beraiden dienst zu gnedigciii gfallen ane, wussen inen des- selliigou gncdigen dank und wollen hinwidderumb inen ein gnediger her sein. [2.] Uud wie sie dann Torther uns vormelden lassen haben beschliesslich dabin sich wendende wo dann uhb ge- fiele , das — werden [wie N. 525 § 5J. Darauf lassen wir uns das, das sie^) nnserm schutz verwante und wir ir schatz- her seien, gefallen. Und ist nacbmals miser rat und gat bedunken, das sie sich in solch yerstentniis mit uns und den andem unsem mitverwauten einlassen; so betten sie von uns den andem unsem mitverwauten desta meher mgkhalter hilf und beistantSy dan yon uns allain« Ban das wir sie, als berzog Philips wie man sagt die von Embegk, als unsere schirmsverwanten mit einziehen solten, so weren die von Embegk herzog Pbilipps erbunterdanen und sie die von Gk>ttingen uns dergleicben nicht underdan nach verwendt; wo abir sie sich neben uns mit den andem in solch ver- stendnus mit einlaOen, haben wir desta meher und besera fuk es^) inen zu halten imd auch sie an den andem diesser verstentnus mit anbeugig desta sterkem rugkhalter. Darzu, wo sie in solchen vorstant kommen, haben sie dan, so sie not anginge , auch die andem unsem mitverwendten zu hilf zu erfurdera, die auch alsdan inen hilf tun mussen, da sonst allain uf uns stunde, so wir sie furderten, da sie uns zu hilfe Ziehen mussten. Und darumb so ist diesser wek den yon Gt>ttingen in aUerwege am besten. So durfen sie auch daran nicht zweifeln: wo sie sich in solch yerstentnus auch einlassen, wollen wir yerfugcu das sie in der satzung der hilfe, die wir uns einander zu leisten yerainigen werden, nicht zu hoch nach beschwerlidi angeschlagen sondem uf ein zimlichs und das inen wol widlich ist gesetzt werden soUen. Bemnoch wir nocb aus trewem gnedigem grunde inen raten vor das best ansehen und begeren, sie wollen zum forderlichsten zu stunt cinen vertrawten aus inen zu uns hier scbickcn mit volid^omenem gwalt und bevelcli, das der von irentwegen mit uns zu dcm anstelienden tage gein Schraalkaldcn ziehe daselbst in soldi verstentnus von irentwegen vcrwilligo. und dns nnd andorft, so dem not- wendig auliangt mit bcratsciilagcn uud voluziehen helfe. ^) Vorktge: dsio. Vorkiffe: eb. Digitized by Google — 252 — Bas wolton wir men ob erzelter massen hinwidder zu er- kennen geben. Geben unter imserrn biertmder aufgedruckten secret zu Cassel am donerstage nacli letare anno etc. 31. Philips L. z. Hessen etc. ss. Acta Mef. I; Or. m. S. Gedruckt: Zeit- u. Gesch.'Be8chr. d. SL Gm. II, p, 409. 528. 1631 Mdrz 25. GoUingen an [Landgmf Philipp] : ntddet auf N, 527, dm es sick zu SchmcUkalden durch Magckimrg oder Braunschmg wotte vertreten lassen, Gnediger henre. De werdige herre^) Jost Winther mit anzeginge juwer fbrsUigen gnaden credenz heft ons up unOe ome bevolen werfinge juwer forstligeii gnaden raid imde gnedige ioneiginge eropent^ der wy juwen forstligen gnaden hoidifig imde tinderdanichlig bedanken. Dewil nv juwen furstligen gnaden una als de scbermsTorwanten up dem dage to Smaelkalde antogeyende bedechtig, so wolden wj juwefonfc- lige gnade ok darmede ungeme beladen. Bedenken averst darby, wan wy sunderlig eyneu personen torn dage ferdigen, dat uns darut wes nacbdeliges erwassen mochte, darumbe willen wy juwer furstligen gnaden gnedicblige irbedent mit groter dangsegginge underdanidilig annamen. Averst de beschiddnge willen wy by unsem frunden den von Magde- burg unde BrunOwig, den wy dat vorwitliget, gelick andere[n] der erbam stede up dit mael laten, deinstlig biddende juwe furstlige gnade demyn nicbt up densulven dage, wy lider* liger mate gesat werden, torn besten Torfoigende unde sussent unfie gnediger herre sin. Des willen wy uns so genzlig to juwen furstidgen gnaden yortat)isten unde myt ganzem willen in underdanicheid vordeynen. Batom sabbato ipso die an- nuntiationis Marie virginis anno 31. Acta Bef. I; Mntimrf. Gedruckt: Zeit' u. Gesdi.-Beschr. d. SU am II, p. 4it 629. 1538 Mdrz 28 (dienstag nach judica). [WiUm- hergj Martin lAithrr (in (HMhiffen: nieJdet, dms der Lirmtid Sasifins J v:i2. 1531 April 7. Kasscl Johann Nordeck [lAindgraf FhilippsJ Secrctiir an Hans von ^^men mid Johann Bruns: meldet die Bedingungen die Be- dingungrn dcs EintriUs in das ChrisUicJie Biindniss; beriditet Tagesneuig/crifcn. Den crbarcn verstendigeii und wolachtparn hcrren HanOen von Schnelio nnd Jolian Brun burgennoister und syndico der stad Gottingen moinon lioben liern und freunden zu handen. Mein gutwillig dionst in vleis znvor. Erbar verstendigen ^iiid ^volachtparn gunstig Hob hern nnd freunde. Ich luibe ewer schreibeu imd begei'en, wie sich der stad Gottingen *) ef. de WeHe a. a. 0. VI, p. 499. Digitized by Google 254 — sach sovil das Christlich verstenntiis belan^, erhalten und, I ob ir dorin mit angezogen etc. mit ferner angehefter bit, ' gelesen. Und erstlicli , sovil das verstentnus betrift , mage icb euch von meines gnedigen bern wegen fur glaubwiidifr und gewiO zuscbreiben : so ir in sollicb Cbristlicb vorstentims zu kommen begert, bat sine furstlige gnade von den eynungs- verwanten cburfursten furstcn graven stedten befel eucb doiin zu nemen und^ so ir des ewer verscbreybung geben, werden sin furstlige gnade eucb reversal darjegen zustellen laOen^). , Darumb so wollet zun saclien tun und liierin ewer stad wol- fart bedenken. Der fursten, graven und stedte namen kau icb in eil nacb einander , we[i]l icb das verzeicbuis nit bey mir babe, nit anzeigcn. Aber sie sind alle wie uf vorigeii tage da gewesen, allein Nurnl)erg und margraf George-) sind aufien pliben und von des cburfursten von Sacbsen we.i^^en ist sin[or] cbuifurstligen gnaden sone berzog Haus Fride- ricb da gewesen. Wcter vor ein neie zeitung scbick icb euch beyligend copey, dorabe ir eucb des T[i]rcken gemut zii or- ^ seben bapt; derselb man ist bocli bey T[i]rckeii gelialten. Man liat von denen von ITlm zeitung, das dor Tirck algerciile das konigreicb Siciliain eingnommen babe. tSolcbs luid weiter weis icb eucb dis mals nit anzuzeigen. Damit got befolen und icb tue , was eucb alle zeit lieb ist. Datum Caasei Ireitags nach palmarum anno etc. 31. Jobanu Nordeck secretarius etc. ' Der geweste tumbprobst zu Tryer gnant der Metzen- hewser ist zu einem biscbof zu Trier erwelt*). Acta Kef. I; Or, m, S. GedrudU: Zeit- u. Gesch^-Besdir. d. SI- Gott. II, p. 4Ui. 533. [c. ir>H1. (hkrnj Jost Wintlwr an GoUitiym: verkmgt die Beihehaltung des Fredigers Jacoh^). Den ersanien und weisen m(\ynen gebietendeu bern buigermeister rat gilden sexman und iiandeleru. AprU 4 war zu Schmalkalden heschUmen wordm L&bedc ( cf. darnher G. Waitz, J. WuUentoefer, I, p. 112) Braunscliweig Gottingen Hildesheiin Einheck Goslnr JTamlnwg Md&erstadt den Emtntt ?/? dm ]-Iihi(hiis>^ :n (fe- statten. Acta Kef. III. *) cf. L. v. Banke, Deutsche Gesdi. im ZeituUer der Beformation Bd. Ill, 1868, p. 224 umi 230. ^) Er wurde am 27. Min moShit. ef» J, Leonardy, GeseJuchte des IVierseAen Landes und Volkes, 1870, 647* *) Jacob Soit*' Andres (auch die Fonncn Silsso Suthe Iconimen vor) magistor sacramfMitoriira hatte ron MicJtdrlis 1530 ///s (Mem 1531 monatlich 1 fl. im Ganzcn G fl. od. 5 Mk. empfungen. liechfinngs- budi 1630(31 fol.47 a, 02 a. Die letzte Zahlung cr/olgte Murz 24 {^oi^ "\ post ocnli). Jkr Vertrag lief wie au8 einer QuiUunghervorg^tontef* herein bis Osiem. Digitized by Google 255 — Meyn griis iind willigen dieiist zuvor. Ersaraen und weisen hern. Mein uiitertenig gesyiinen und bitten an euch ist: nachdem die pfarren noch nit mit predigem versorgt seind , das mir ganz schwer ist , und her Jacob morgens wirdet von bin zihen , ir wollet docb lier Jacob umb der reicliung willen dor heiligen sacrament bin und wider in (liser geferlichen zeit noch ein zeit lang behalten. Das sehe icli vor gut und notwendiij^ an. Ewer weisbeit wiiliger diener Jost Wintber. Acta Kef. XVIII; Or. Gedruckt: ZeU- u. Gesdi,'Be8C^r. d. St G6U. U, p. 377. 534. IfjBl April 10. GnndcrsJmm, Her&og Ileinrich der Jimgcre an GuUingen: venoendet stcft fiir d'w Francisc/nwr zu GoUingen. Den ersanien unsen lieben getrewen burgermaister und rat der stat Gottiiigen. Von gots gnaden Heinricb der jimger hertzog zu Brauu- schweyg und Tjunenburg etc. ITnson gunstigen willen zuvorn. Ersamen lieben ge- trewen. Wir werden glaubwirdig bericht, wie das den bruedern sant Prantziscben ordens bynnen Grottingen von etlicben ewTen mitburgem grosser eintrag bescbwerung und wider- willen bon spot und verfolgung gescbeche, auch die armen brueder verOlossen verbaft und ires ein und ausgangs eigner person und freTiibder irer wolteter, in majnimg sy ver- schmacbten und irer nottui'ft nit bekumen Bollen, verbuet. Bieweil dann das ovangelium nit lemet seinen nebenchnsten- menschen und bruder dermassen zu Tmrfolgen zu veracbten und zu beschweren , sunder tA mer ine gedultiglich leyden aufneman und verhulflich zuraichung tun nnd nachdem ewre Torfarn und ir alle zeyt als ein lobliohe stat des liauQ Brannschweyg erlich und wol gehalten, so ist unser guetUch b^r^ s[o] aver dem wie oben erzelt also, ir wollet ewre burger dahin weyOen, damit sich die brueder gegen inen (lergleichen nit zu beclagen haben. Daran tut ir uns gnedigs gefallen in sondem gnaden gegen euch zu erkennen. Datam GanderOheim montags in der heyligen ostem 20x00 etc. 31. H. H. z. B. V. Lb. mein hant. Arck, 1911; Or. m. S. AprU 13 (am domstage in der osterwoohen). Moritzburg eu Halle, Ourfurst ASbreM von Maine an Qottmgm: ladet es amf Digitized by Google — 256 — Grund Iza'mrlkhcn Befehls , dass cr die Glkder dcs Nieder- sdchsischm Krcis(^ (foudss dem Idzten liciclisahschicdc zur Wahl einas Hauptmanm eiriberufe und den Gewdhlfen dm Kojiig Ferdinend als ohersten Fddhauptmann anzcige, znm Abend des 21. Mai (uf den sonnabent iiacli vocem jociimli- tatis) iiacli Quedlinl/ury urn in den folgenden Tagen den Uau^ niann zu ivdlden. E V; Cap. 536. 1531 April 16. Gottingen an [Ilerzog HeinridiJ: recktfertigt sein Ver- fakren gegen die Franciscaner. Gnediger forste uude herre. Wo juwe forstligc gnade uns itzuud von wegen der broder sancti Francisci ordens byimeii unscr stad, dat desulven vorfolginge lyden unde vorsloten werdcn schidlcii ore noitdorf niclit to bekomende gesclir[e]v[e]D etc. hebben wy vorstanden. Und denselben brodern liii-bevorn meliir dan eyns, sick in dessen verligen tyden wu id oreii geselien in andern erbarn steden bejegnet to bedeiikeudo und sick na gelegenheid dcr werlde allentlialven rouwlig unde lyderlig to erzeigcnde giider wolmeynunge laten anseggen. Wu sc yick nw darynne gelioilden is one unde alien unsern inwoneru woll bewust, darut de lengde wol nicht vele gudes ingereten were. Und dat sulclis liinfort vorblyven uude se wider overfals vorschonet worden sin one, so se docli der werlde willen afgestor[v]en syn in tidligen dingen, fromc borgere eyne tid lang to vormunden unde plegcrn nagegeven. Uml dorfen in warheid, of sc sick sclion arm nennen, over neyncn sniacht clagen, nachdem wy lioren, one degelickes to gebot unde id(u*man von buten unde b}Tinen here one to geyendc unvorboden ok nicht cntogen wert. Ja gnediger forst und herre unde wol mogen seggen vor war, dat se an korne gelde unde anders mehir dan wol hundert ander myiisclien by uns, de an spise und cledunge hunger unde kummer dragen ,unde warhaftig behonich nacket unde smachtig syn. sick sulvest wol hebben vorsorget. Unde hebben in dem do andregere juwe forstlige gnade vele to milde berichtet, dan ^ id steit den angetogen brodern fey, so one nicht dat cloister- leyent gefelle, bj uns alOdenne sick na eynes idem behage , Yon hir an andere ende to begevende. Bat wy juwen foi-st- ligen gnaden also to underdianiger antworde geven, dan woranne wy juwen forstligen gnaden mogen deinstl)ailig , fallen sin wy in bereidicheid unde truwlig to donde willig* Datum dominica quasimodogeniti anno etc. 31. AriS^. 1911. BkOwurf. Digitized by Google — 257 — ^♦?7. 7/">o/ yipril 17. Sp(/f'r. KaisirlicJics 3I<(N(I<(( (in iidttinijrn: fordcrt mil JicniffOig an/ (irn Ilcichsdhsrhinl von At(fishnr(i^) hfi Strafr von 10 Mk. Gold sum Untrrhidi dfs Jii'irlis/:((iH)iirn/rri('hf^ duf .7 Jf7/r/- (x/cr den iH/ti diescn JJmufti'ogtcn in ludbjjdkriyjcu i^oU n zu Ziddcn ist, H V; Cuji. 538. 1531 AprU ^3 (sontages misericordia domini). Gandersheim, Hersog Hemrkh der Jtin^e an G^imjcn: emeuert, riach- dem er uber das Audieiben emer Antwort auf sein fr^teres Schreiben wegen des BarfUsserMoskrs eu Ganderskem von minem dorHam Vaate aufgcMdrt toarden, weU in keinem evaiigelio befimden, das einer dem andem das seine nemen Oder dayon tringen sol, seine Forderung, hcsagtes SJoster hd dem seinen zu hdassen. Arch, 1191: Or, m. 8. Ii39. 1531 April 24 (socunda post misericordia domini). (rotUtuicn an [ITcrzog i/Hch] : nhcraendei die Originule von N, 507 und .175; biHet mit Bn ufunij auf friiherc Klagen uber das Ueranziehm m dergleidien Sachen viUichte in an- zeiginge der register, wuwol wo wy daiynne gelvoiiun nns nicht bewust, doss Adressai ais Landesherr die ^adt gMhren- den (his verireie. ZetUl: verspricld , nachdem es in miclister Zeit Beschluss fassen tvird, s^^rifUiehe Antwort m Betreff des Avtq^mrger AhsrJiicds. a Vf EfOmrf. 540, 1531 April 21 (niandaj^^os na misericordia domini). GoUinffcn a)i flfrrzog Jlcinrich den Jihigcni] : Jcngnvt aaj N. .''>.74S, 1531 Mai 12 (iridages ua deia soudage cantiitc). [llddeshciiii.] C.'irsteii JJiildt r .loliaii Hart Plans Aclitennnii Heiiniiigk Jujdcr Levin van Enulc (Ut reclite doctor HcHniii,ii;k Proves! Didorick Prutze Hernien AVitzcnliuson Hans Engcllianlt'^ ('or wider geborligen erzeigen. Niidi llunseat. II j Cop. Danadt Lib. Sententiurum. 54d* 1531 Mai 13 (sonnavendes nach cantate). Magd^irq an Crdt^ngen: mddei seme Zi^riedefAeU mU der ^emdss dem jibigskn Jhsehiedf) dem Baih von Braun- sehwelg gcgebenen Anttmi in Sac^ des Evcmgelitms; he- ridUet, dass die Aufnahme in das Evangdische Bundniss hei ZttsHmmmg dUer Miiglieder erfolgc, dass die htekn m Sdmcd- hedden gcfultrten Yerhmdlungcn mcU heendet md his mm 4. Jmi (up den sondach trinitatis) nach Frankfwt a. M, vertagt seien; rathe6 diesen Tag zu heschicken; glctubt, mdem es des Adressakn anregen utUersHHeen toiU, Airfnaifme und MittheUfmg der gegenseiiigen Vcrjj/licfiiungen in AussicM stdlen ssu konnen. Acta Bef. I; Or. m. Spwr d. 8, S4S» 1f>31 Mai IS (sonnavendes na cantate). Brr V>i\r](senmeisfrr Heinrkh liock der Adterean Go/tingen: erbietet skh, da es einige Siucke giessen wcUe, ssur Verfertigung I) I; Or. m. S, *) April 23. cf. Kinfiihrunfi der ]\rform((fion in Hiklesheim. Neucs vaterldndisclies Arcliiv — des Konigreichs Ilannovei' und des Herzogihums Bfmmtkweig. Jdhrgang 1831^ Bd. /, p. 11. Ueber die game Ange^ hgenlmt cf. daselhst p, / V. «) cf. N. 546. Jacob Krethove ver- fertiffte $4 zundebussen. Mechwmgsbueh 1530/31 f&l 22 a. 17* Digitized by Google - 260 — 546. 1531 Mai 18. Braunschiveig an GotHngen : ladet es anf den 24. Mai eu sieh urn Tags dnrauf ilher die Uvangeldsche Sache den Karfh mmgel und die JBedruckung der Stadte ssu heraihadilagen. Den erBamea und wisen borgermestem und rade to Gottingen unsen guden fninden. Uiise fruntlige deinste. Ersamen Torsichtigen besundeni guden frunde. Juwei* ersamkeit radis gescbickte hebben nn- getvivelt in orir relation wol ingebrocht, dat up jungisfc ge- holdenem dage to Hildensem vor ratsam is angesehin de erbam stede unser Yorbnntenisse torn fcwderligsten to yor> schriyen nnd nt fidler macbt nafolgende dre artikel to be- ratslagen nnd damp vor dem Frankfordiscben dage to beslnten: [l.J torn ersten dat sick de stede der yorbnntenisse dusses ordes, so nt gotliger gnade dat eyangelion angenomen^ to grunde yoreniget nnd to hope gesettit hedden; wes sick ein ider torn andem der Eyangelischen sake halyen in noden ent- ligen hedde to yorlaten ; [2J torn andem^ nochdem itzo nidit yehil koms in den steden yorbanden, wor dan de waOdom np dem fdde scholde werden yorbindert, darenkegen nnd wo men kom oyerkomen mocbte to raden ; [3 J torn dridden, dewile ok de stede to dusser tit mer den yormals werden oyerbilt beswert nnd yorfolgit, darenkegen titligen to raden ; nnd dat ein ider stad np sodane dre stucke to raden imd to beslnten fnl- mecbtich afferdigen mocbte. Dewile nu de ersamen yon GoBler darumb bi uns angeregit, so sebin wi datsulye ok nicbt yor nnnntten an. Und wowol de tit yaste kort, dennocb bidden wi frnntlich, juwe ersamkeit wiUe nnbeswert sin ores rades gescbikte alhir to Brunfiwigk up scbersten midweken') na ezandi inkomen to laten nnd folgendes donredages^') ujj nnsem Nienstadtrathuse to freer dagetit np yor berorte dii artikel to ratslagen und to besluten, darto wi de andem erbarn stede unser vorbuntenisse geliger gestalt ok vorscreven heben. Und juwe ersamkeit wille des ane entscbuldinge gutwillicli sin. Dat vor dene wi geme und bidden juwer ersamkeit antwort. Gescreven under unsem secret am dage der himmclfart Christi anno etc. 31. De rat der btad to JiruuBwigk. HanseaHea 11; Or. m. Spuren d. 8. 547. mi Mai 19. Gottingen an [Heraog Erich]: bUtet tm Ihddmg der Mkingelischen Lehre. Dorchluchtide boichgebomer furste gnediger bene. 0 Mai 24. *) Mai 25. Digitized by Google — 261 — UnOe ganz wfll^e trawe imde bereide deinste sin juwen furstligen gnaden in underdanicheid bevorn. Gncdiger forst unde berre. Nachdem juwe furstlige gnaden up lest gehoildem lantdage to Moringen, wes von keyserliger maiestat unserm ailergnedigesten heren und itwelken chnrfursten Airsten und stenden des billigen rikes up dem dage to* Anspurg im itzigen jare bewillet, juwer furstligen gnaden desses ort laiides prelaten ridderscbup und steden in und ut gepreutider materien aflesen und folgende unsern gescbickten rades frunden darby anseggen laten sulkem aveschede ok to levendc^ mit itligen andem angetogen bendellcn, wo deBmab wider juwer furstligen gnaden gemoite giiedichlig von den unsern gehort Is allet von one ores behoildendes uns ingebracbt. Darup wy ok myt den unsern undersprake geboilden und geven juwen furstligen gnaden darup underdanichlig desse antworde^ dat wy unde de unBe keyserliger majestat ok juwen furst- ligen gnaden alBe unserm gnedigesten unde gnedigen hem myt darstellinge lyyeO ere unde gudes in alien dingen, so von cristligem levende borgerliger tucht guden seden unde andem fruchtbarligen stucken to gemeyner poUicien landen und luden to nutte frede unde gedie, der im vorgerorden Augspurgiscben aveschede vole heilOam yorfatet, ut ganzem begerligen ge- moite in aller underdanicheid unde also de getrawen (so fbrder god de almechtige uns darto sine gnade vorlehinet, wy in dessen swinden tiden daranne unvorhindert mogen bUven) fol^ unde gehorsam to leistende willen befleten syn« Dewil abur de almechtige god sodann utwendige tidlige unde vor- genglige regiment der cristligen overicheid unde alien fromen duisten darynne gehorsam to leistende beyolen, hefib doch sin godlige almechticheid in synem ryke, dat geistlig und in uns is, dat regiment abe eyn herre und konning behoildeny dat nicht mit wertligem sunder dem swerde des geistes alse dem ewich bliyendc[n] gnadeniyken worde goddes, dat ok imangebunden sundem eyn fiywillig harte fordert, schal ge- legert getroistet unde irhoilden werden. Wes wy nw ok gode dem almechtagen to love und eren uns unde den unsern tor salicheid in annaminge godliges bevehils ok na unsern Bchuldigen plichten by uns ingelaten, nadem darynne nicht jegen dat utwendige regiment christliger overicheid, sunder myt godde unserm scbepper dorch syn word unde bevel (daranne ok unQe christen gelove itzund unde in der lesten noit moit heften) in godligen unde cristligen dingcn gebruket unde gebandelt wert, vorhopen wy uns: keyserlige majestat vil weyniger juwe furstlige gnade werden uns edder de unOe, 80 dat dem gewetten in velen dingen wedderstrevede unde Digitized by Google — 262 — darumbc tor voi flampnisse reiken wolde ok god de almechtige in sulkem synem goistligeii ryke dat Ion tor salicheid unde penen tor vordampnisse vorordent, in aadere wege nicht nodigeu edder darmede bedroven. Daun uns scholde von grant unsers harten leid syn, so wy dat daiyime wes jegen god edder uncristlig were anders gelemet eigemvillic: edder ungehorsam wollcn liefuiiden warden. In wat mifilnukelige wege abir wy allentlialven der lare iind leven des halven [dorch] unser seilsorgere, de nicht ailem widder f!;od sunder dor overicheid gesetten opintlig screven ^ eyne tid lang sin gelbrt, is so am dage, dat nicht vorlcichet sunder von ganzer werlde bekannt wert. Ganz deinstlig biddeiule: juwe furst- lige gnade unOe milde irbedioge, dat wy keyserliger majestat nnserm allergnedigsten hem and juwen i'urstligen gnaden alOc unscrm gnedigen erfhern unde landesfursten Ton gode dem almechtigen alse eyne cristlige overicheid to regerende vorsehin na aller schult plicht unde truwe ok in alien , dar sick syner keyserligen majestat unde jnwer i'urstligen gnaden gehorsam von godde unde rechts wegen hinstrecket, unsers hogesten vormogendes und in aller geborligen underdanlieid gehorOam to leistende willig und erbodich sin, gnedichhck behartigen unde uns vorbidden, sin keyserlige majestat ok juwe fiirstlige gnade sulvest sodann irbeident, dat sick in der noit mit dargevinge aller vormogelicheid an lif ere unde gud strecket; dat wy ok unberomet to redende vilmals mfi der daet bewiset, noch wn ehir in gnaden upnemen ok uns und de unOe wedderumbe dat uns god unde gemeyne rechte mit andem unsem friheiden unde privilegien mildechligen nagegeven gnedichlig gedigen laien und uns edder de unOe von angenomener godligem bevele unde cristliger bekennt- nisse, (darmede wy ok gode dem almechtigen dat syne geven und sin aJmechticheid de sick der christen alse synes ogen- appels annympt unvortomet blyve) wedderumbe in mennige^ leige miDbruke, umbe'^ des lidendes Christi Jesa unsers hem wiUen vordamplig godligem worte unde der warheid ok jegea unfie gewetten, ehir wy anders warhaftigen gelemet, to tretende nicht beswem edder beswem laten, wente eynem cristligen consilio, darinne desser dinge besehin und na aller opintligen hilligen schrift und cristliger anwisunge vorordent imde erkannt worden , darup wy unsem geloven steUen in dodeD banden heflten unde darmede wy tom jungsten dage ^) J)er ft))(i(crc Znanfz !im])<> mird (lurch 48» 1531 Mai M (middewekcn na cxaudi), [Braaiir- achweif/.] JohawKus JiruHS an Ihtm von Sfwen: schickt cinen lirlef on die MmisJuirm^) ; mchlct, doss dievmi (^oslarmorgen einen Tag mit Hersog llcinrich [dem Jimgem] itaben tmd morgm mchl'ommen woUm, doss die r'>i/ jShnjdrlmrg gcsfcni cinen Tag mil ihrcm Uvrrn [Cmfiirst AlOrecMJ gehidjt habm, der HOOOOO fl, behufs des JJwrkenhrieges von adel und geistiicheid beider stifte fordere, dass gesfem die Bdffte der 3 Filrskn nach WolfenbuUd ritten, urn FcSm^ m f¥Mm; sussent weit ick juw nicht up dit mael to schriven^ dan de gose smeckede desse nacht wol^ dat itzund de veder swar is. Brirfw!^ Or, m. Untendmft. 549* 1531 Mai 25 (am donnersdages na exaudi). / Braunschweig.] Johannes Bruns und Hermann Wiltodnisrii an den JlfUh .:/( (rlUtingen: vcrsprcrhm in Folgc dcs lu nte Mitiag in Braun- srhweifi empfangoien iSrJtrrihcns'^) A ufiHcrksfUukeit ; r(dlier), die VerluutiU nttijcn ivcyeti dcs SiWcrs^J, falls sic noch rmkt a^gc- ^) cf. N. 463, § 4. Ausserclem icar audi «kr Klage Hkhlinc/s und Gantem Erwdhnumj ycschthm. Briefsch. XIJ, A; XVI, A, cf. N. 505 und 508. *) cf. N. 654. *) Mai 23 (tereia post oxaudi) meldet Gdttmgen scinen Gcscliicktm die von Cunzc RicJiUnfj mufcsagte Fehde* Bfkfsxh, XXII, B. cf. N, 505. *) cf. N. 554 Anm. k Digitized by Google — 264 — schlosscn sckn , his zu ihrcr Tinchkrlir auf zmchiehm ; nieldm, class ivcf/cn Ausbleihois dcrcr von (ioslar nuil Mtujilehury die Bcmthumjm auf den fuhjcndcn Tag aufga^diobcn seien. Itriefsch. 11^ B; Or. m. Sj^rm d. S, « SSO. 1531 Mni SI. GdUingen an die in Franl furt vrrsamwdfm [K^^ Stdndc : hittct auf (h und frdJwror Vcrspnxhen dtirch seine Gesandtcn uni Aufmhnw in das ('hristlicJic Bilndniss. Dcii tlurcliluclilidestcn dui'chluclitideri lK)ichgel)oriieii cddelii uiulc ^v<.)l<:ebor^en crbarn und wolwificii chiirrursten fursten graven uud steiideii itzund upjjem dage to Fraiik- I'urde an dcr Meyne vorgaddert unsern gnedigsten giiedigeu undo gunstigen hern unde besundern guden frunden. I)()rchluchtideste durchluchtige hoichgeborn churfurste iinde furste cddeln und wolgeborn erbarn und wolwiDen gnedigeste gnedige unde gunstige beren inide besundern guden fruude. Yon dvm dorlncbtiden hoichgeborn fursten iiude hercn hem Pilipfk^n hmtgraifen to HesOen graven to Gatzenn- elnbogen Dietz Gzienhain unde Nidda iinserm gnedigen hem unde den erbarn unsem fhmden ingefiniostem unde rade to Magdeburg bebben wy in erfaringe^), dat am lesten tmschen juwen churfurstbgen und furstligen gnaden gnaden unde gunsten cin dach to Smaelkalde geleistet unde dar geloflige underhandelinge cvner Cristligen yorstentniase iialven ge- schein syn, myt widem anzeigingen: so wy darynne mede to Oinde gcneigt, mochten wy de unOc to itzigem Fnmg- furdischen dage ferdigen, worden uns alBdenne well temlige antworde derhalven bejcgnen. Sulker gncdigen unde gunsti- gen vortroistinge bedanken ^vy juwen cburf furstligen unde forstligen gnaden gnaden undo i^unstcn in aller underdanicheid unde myt gantzem flite hoichlig. Hebben demnach jegin- wordige den wirdigen achtbam und crsamen hem Johan Bum unsem sindicum unde Hanse von Snehen unsem borger- mester itzund an juwe churfdrstlige und furstlige gnade gnade unde gunst afgeferdiget , deinstlig unde firuntlig biddende, wy sulker Onstligen vorstentnisse mogen ingelevet werden. Unde wes in der taxemng ader sussent an uns begert willen wy uns unsers deils aUer gebor fynden laten. Unde so ichteOwes meliir hirinne to beradende und vor- wiUigende behoif; hebben wy den unsem darvon bevehil gedan. Unde juwe churfurstlige unde furstlige gnade gnade unde gunst, de wy gode dem almechtigen in gduckseligem ])eii])ar. Ok so beydc borgermester myt jwen buwberen und () des rades und der beren scbulte ok des ersauien ludes murmester dar synt by jxowost und do mate an beyden straten gctogcn ok deu steyn am ordc myt oren benden Digitized by Google — 268 — sulven gelecht. Dat alle dynk myt wyllen und vulborde eyns ersamen rades gescheyn, datsulve den olden ratherea noch woll bewust^ welke de noch leven* [8.] Tom achten, wy unOes wames halven neyne olde frawen hebben, sunder 3 megede. Wy yorhapen uns, ersam rat de orsake woll kone betrachten^ wenten miOe armot ys des eyn orsake, wente wy hebben Taken swake snsteren und yOwelke olde, wo juwer ersamkeit woU bewost. Hedde wy denne darto eyne olde fruwen, de allene Tamers balTon yn de stad gynge, we wolde uns denne nnOem swaren arbeyt don, wo dusse 3 megede? Und dammme bedde ivy demodygcn , cyn ersam rat wyll dat nicfat uns torn argesten Bonder besten to unDen groten not du[l]den. [9.] Tom iiegeden der kappelau lialven. Wy voiiiopen, uns iiemant werde dat nabryiigende , noch her Marten noch de anderen uns niysse gehoUlcn hebben , soiider wy bestadt fie woll vor der porten gewest und van Northern syden uiid ander dynk gebracht wes darvan anderen luden to makende, efte sufi eynen kannen berB gehalet. [10.] Dat ok ander lude uns besoken, geschut meysten deyl orer kranken not halven, denne se van uns rat und trost soken. Doch kone wy uns myt der hulphe goddes woll daranne beteren, indem wy Tomomet eynem ersamen raty dat myOhageti und nicbt allene yn dussen, sunder ok in anderen dyngen so vele ane beswerunge unser conscienciai to donde. Ok komen de lude und bryngen and haleui wes on* Tan noden ys to makende, wy on arbeyden moten. Dammme wylle wy uns Torhopen^ dat men uns in unser unschult boTen dusse hogen und mylden erbedynge jo forder nidit werde drengende besweren eder oTer&llen, sonder in I toTorsycbt stan, men werde syck unBes jammerO und elendes und juncfrQwelyker swerlyker bedrofhysse laten erbarmen, dammme wy ok juwe ersamkeit und de erlyken gylden in Cristo unfiem heylande und dorcb syn bytter lyden und dr dorcb sine mylden erlozynge an uns bewyset und Tollen- brocht myd demodygen und gar bekummerten gemote ge* beden hebben, dusse unse sake wyllen bartlyken bedenkenB flytygen betrachten und uns getrawelyken helpen. Dativylle wy myt allem flyte to gode myd unOem plychtygen gebede underdanych und stedes erkennen in Cristo, dem wy juve ersamkeit to langen tyden in geluckfialygem rcgimente iryllen bebben boTolen. GesoreTen in unfiem hufie im jare al« men scryft dusent Tyfbundert und eynunddryttych am fiy- dage na dem feste Tisitationis Marie. Digitized by Google — 269 — Juwer ersamkeit bereytwiUige dennerynnen Margaretha Bochholtes mater sampt der ganzen yoTsammeljiige byimen Gottyngen im susterhuOe. Aeia Sef. XIV; Or. 667. 1631 Jtdi 10 (mandages Tor Margrete). NlcJcd Ef^dt CMS Grime SHefdmachergeseUe an die Odttrnger Gesandten m Bramsehweig: Uttet um Auskmft 6b er in GaUmgm, tDohm er sich hegeben woUe, denne es wonen yii edel lude in der jegen, geli&m werden tourde. Brief sch. XI, B; Or. MS. [1531. mu Ml] [GdUiwjrn.] Nicolaus Hanaivcr an fGotiingen] : wrist den Yonvnrf Zwinglischr Lehren vcihrcifd zii lioben zuriick; erkldrt den Manyd an LegUinudmispajntrcn. Weisen gunstigen liebe herren. Mich langt glauplich ane, wie ich als ein anhenger Tzwiuglischer secten vor ewer weishejt benichtiget und angcgeben. Beger ich nur ein eimgen zeugen der ye Ton mir gehoret hot, das ich mit dem allergeringsten wortiin disser secten gedocht hab. Ich ge- schweigy das ichs wy mir nochgeprediget und gesagt wirt geleret solt haben^ vorzustellen ; boger und bit mein pfarleut wy ich sy mit dem helligen sacrament underwiesen nnd gelert hab zu befiragen, werdet ir furwar andere antwort Tememen. Ich hab auch zu den predicanten, dy mirs {uigehalten haben gesagt mir geschee hirin nnrecht, will mich anch der zu got slso protestirt und bezeugt haben und an den jungsten tag des uber dyselbige meine verfolger, dweil so gehandelt^ ein sndager sein. Uber das alles w^e ich noc^. teglich aus- geraffeEy ich hab weder b^ye oder sigil meins abs[cli]iets hyher bracht. Gestehen ich. Her Jost wuste das woll, kunt auch als ein vemunftiger wy sichs mit mir begeben hatte woU ermessen. Dyselbigen auch dy mirs vorwerfen waren dozmnal darby , batten sy einrede zu ton^ het es inen fur- war dozumal woU geeygnet Ich breng brieve und siegel, weldie dy mit sich brengen; dy yerfolgung umb gotlichs worts willen leiden* Dis aber aUes wil ich dem herren zu iichten heymstellen. Hyerumb gunstige liebe herren bin ich nit gesinnet noch ye willens gewesen secten oder aufrur hy noch anderswo au&uriditeny wyll auch dissen namen von hinnen nicht tragen eher will ich darron ziehen und begem Digitized by Google — 270 — ein gnedigcn abziiif ])neve und si'.n'l iiieiiior liy j]^otancr lore. Bitten ^^iR'di'^'e aiitwort iiiicli dariuich wisseii zu richteii^). M[agister] Nicolaus Hauawer predicant zu saiict Albao. Acta Rcf. XVni; Cop, Cfedrudet: ZeU- u, GtBeh^-Beadir, d. 81. Gm. 11, p, 40L 559. mi Jtili 19. Die MiUilicder des Evangdischm Bmdes neknmi Gottm^ in ihr Bimdniss (mP), Yon gots gnaden wir Johans des bailigen BomischeD reichs erzmarsdial und curfurst und Johan Fridrich yater und son herzogen zu Sachssen landgraven in Doringen und marggrayen zu Meissen, Philips CH Ernst und Fraoz ge- briidere herzogen zu Braunschwig und Luneburg, Philips landgraye zu Hessen graye zu Oaczenelnhogen zu Diecz Zigcohain und Nidda, Wolfgang furst zu Anhalt graye za Ascanien her zu Bemburg, Gebhart und Albrecht gebroder graffen und hem zu Mansfelt und burgermaister ratman innungsmaister und yorordenten rete und gemainbait der nachbenanten Oeberlendischen Sechsischen und Sehstette als: Strassburg Ulm Constancz Reutiingen Memningen Lindaw Bibrach Eifiniy Lubedc Magdeburgk und Brehmen bekenn^ hiran und tun kunt allermenniglichn : Nachdem [es folgt ik Btmdesurhmde^) vom 37, Febr, 1531]. Und weil die ersameu weiseu uusere libe[n] besondeni *) Muckschr/ft: Anno 81 secunda foria post cUviBionis aposfo- lorum [Juli 17 J constitutiis domiims Nicolaus Hananwer occle- siastrs ad s. Albanum coram consulatu ot yildonibus; puigavit se iii- di ' juraiaenti, so non esse iu upinioiie Tzwiuglii in causa riaciamouti, i. 414. &60. 1531 JvU 19. Q&ttingen urhundet uber setnen EininU m das Ewmgdmh^ Biindmss md die daraus entspringenden Verpflkihkmgen. Wir burgermaister rat und ganze gemain der stad GottingeD bekennen yor uns und unser nachkomen: AIs die dnrch- lauchtigisie durchlaucliten hochgebomen fursten and hern her Johanns des hailigen Romischen reichs erzmarschal chui^ furst her Johann Friderich vater und son herzogen za Sachsen landgraven in Duringen und marggraven zu Meissen, her Phillips her Otto her Emnst und her Franciscus ge- brudere und vedtem alle herzogen zu Braunschweig und Luneburgy her Fillips landgraf zu Hessen^ graf zu Gaczen- elnbogen zu Diecz Ziegenhain und Nidda, her Wolfgang furst zu Anhalt graf zu Ascanien her zu Bemeburg, Qeb- . hart und Albrecht gebruder graven und hem zu Mannsfelt, unser genedigst gene^ige und genedige hem, und die e^ samen weisen burgermaister ratmaninnungsmaisterTerordentoi und gemainhait der nachbenanten Oberlendischen Sechsri* schen und Sehestete als: StraOburg Ulm Costanez Reutlingeii Memingen^) Lindau Bibrach Eyfiny Lubeck Magdeburg und Brebmen, unser besundere gunstige freunde, sich aus furst- licher cristenlicher und guetor wolmeynunge zu furdening und auBbraitung gottes des allemechtigen worts und WW demselbigen anhengig audi /ii scliuz scliirm und aufenthalt der uiidi'j'taiien ainer cliristunlichoii vorstcutniis mit einander entsclilosseii und verainiget alles nacli laut uud inhalt wie Lernach volget: [cs folgt N. i):')'.^^).] AVeil wir dann aus gots gnadon sovicl bei uns ])efinden, das soldi ir curfurstlich und iiustlicli ^niadeii und gnaden sanipt der state furnemen seliglich cristlich und })yllicli und unser aller scclen scligkait cntlicli in deni wort gottes stehet audi das ain yede oberkait pliditig und sdiuldig ire under- tanen und diejenigen, so iiie von got zu regireu bcvoleii, bey dem, das gotlidi cristlich und ])illidi, audi vor unrecliten gewalt zu sdmzen und zu liant liaben, liaben ire curfurstlich furstlicli gnatfen und guadeu und die stete uns auf unser ^) B: Memnin^^eiu ") Fchlt in B; in A die AnfangsworU ^nd die Eandbetnerkimg : I^otuni: dus vurstenluus vou wort zu wurte iDdeO Tweantl za inseriren. Digitized by GooglCj — 273 — midertcnig unci vleissij^ bict und orl)ioteii niit uiiil iieben inen iu soldi voisteutims uud ayiuiiig gciu'dii^lich und freuudlich i,'eiioniou mit i^enedigen gunstigcn uud iVeuntlicluMi l)i'wil- ligniigon uus uud unseru uachkoineu wo wir von wegen dos gotliclicn worts und was demsidbcu auhengigk vortnlgung widerwertigkait und bedronknus leiden und daiunib voii jemands angcgricffen uberzogen uiul bescbwert wurden , das ir curfurstlicb furstlicb gnadeu und gnadcn desgleicbcn die von steten uns nach iidialt und vorniugcn ob berurtor Cristenlicber verstentnus zu hull' und rottung komon woltcn, demnacli und in orwegung ob angezaigter unser genedigst geuedigcm und gcnedigen hern und frcunt dcr cliurl'urst fursten graven und der steto gencdigen und cristliclien willen gereden und geloben wir fur uns und unser nachkonien, das wir zu aller noit, so viel das gotbcli wort das beilig evangelion und was demsel])en auhengigk anlangen tuct, bey liocligedachten unsern genodigst genedigen hern und freun- den widerumb leil) guet und alles unser verinogen lauz und inhalts der meher benanten eynungsversclireibungen bey iren churfurstliehen furstlichen gnaden gnaden uud gunsten widerumb getreulich williglicli nnd ane ainielie widderrede zu sezen und darinnen kainen behelf auOzuk ader wegerung suchen sollen noeh^) wollen. Alles getreulich und ungcver- lich. Des zu urkund uud unverruckter haltunge haben wir wnser stad insiegel an diesen brief tun hengen, der gegeben ist nach Cristi unsers lichen hern geburt tausend funfhundert und im ainunddreissigsten jar mitwoch nach Margarethe* Nock hb, cop, C (A) fnA, HI; Ada Bef, I, Cop. (S), SOI, 15S1 Juli 19 (quarta post divisionis apostolorum). Mnbeck an GatOngen: tnddet auf (hs AdresscUm Schrcibcn wegen der von Magdefmrg jungst zu BrminsrJiwcifj uhrrgrhenen Dmksettd, doss es damber nock kemen BesMuss yef asst habe, darmede wy morgen jegen de juwen erschynen mochten; wiU nach gefasstem Beschluss seme Mdnmg nach Got^x^gens Begekr hei der kmgm Briicke m Nortiieim ansagen lassen. BriefsA. IV, B; Or. m. 8. M2. 1581 Mi 21, (ii'Mingm noeist die JusfiiJirungen in N, 556 mmick und stdU a Forderungen m das [Amm-JKhster, Replice. Eyn erbar raid gilden tmd myddeler hebben gehort der Bs nach ii.' GSttinger Urknnden a. d. XVL Jahrh. I. 18 Digitized by Google 274 raster articnlerde anfcworde, willen damp widem besoheid geven wo hir nafolget. Den ersten irnde sevenden articul von eiTe unde von der capellen let men in orcn werden und weit to guder mate wol myt wat list dat ganze hus myt der capellen an- gerichtet. Des andern articul sin wy nicht gestendich, dat sodan vorticiit na unserm stadreclite gescliein sy. Wy wetten ok neyn denke])oik, dar sulclis inne befunden wert. Des dridden articid besta wy nicht, de fromden personen myt unserm willen ingeiiomen. Were dat hus ok wu sick to rechte eigende dem armcn alse dem ryken open geweflen, scholden der borgers kinder genocii togeMlen sin, men der fremden woll hedde eiitboren. De veirde articul is ok nicht war, dat wy vorhenget unde bewillet hebben boven den tael intonemende. De vifte ok nicht war. Bestan nicht unsers fulbordes der weddewen halven. De seste articul, belangende de vormundeschup, mag de suster nicht behelpen, wente se hebben darmede wu myt den andern oj^intlig jegen de fundation gedan unde nicht gelioilden ore segel unde breife. Dar men ok dusent rekent^) heft men sick neynes armodes to beclagcndo. Idoch y weyniger dar were y I'oicldiger dc vormunden ore ampt mochten ent- richten und dorfte den neynen solt geven , dan in andern h()S|)italen unde goddeiJ husen byimen unser stad sin ok vor- munden ane giote belouunge; in den ampten unDe borgere sick woll weten to hoilden. Den acliten articul nemen wy ok an. So sulvest be- kennen jegen de fundation gehandelt. Unde ut gelikeiu grunde , alse one nicht drechlig de fundation to hoilden , so is uns vele uncbrechliger ore hendele na orem behage hint'ort to lidende. De lesten twey articul laten wy in oren wegen unde wetten de dinge anders. War ist abir unde am dage, dat in orem sprackhuse den dach in den ende vele plengeudes 1542 Sept 17 (don andem dages Lucie viigiiiis) zeigt Saa Aimei^ Hosier seine Menievthriefe on. Es hatte demtiach an KapitcU ausstehen: hei Braunschweicf im Ganzen 1650 fl., bei Gottinqen 183 fl., in Chslar 200 fl., bei Eiyiheck 200 fl., beim Kloster Weende 60 Mk., beim Kloster Steina 500 fl., bei llildeslieim 300 ^wni. In den Besitz war das Klmier mM ifureft /SSeAenJbufijr gdangt. Ud»er die Bentenhriefe Branmukweigi und (}dttingen8 hatte es wwr mt, vert&gen, gdlange e» tm aften Ziuta/^ hlieb %md miisste aus denseJben Spenden auch nach quswdrts vovnehtnefif namentiich erwdhnU wird daa GaidU Ha/rdenberg, K VI. Digitized by Google — 275 — wascliendes uude dryveudes gescliuet; moge wy tor tid Anseluu. Und wuwol ut Yorigen undo yden andem orsakeB eyn raid myt den oren gude fug unde macht hedde, dewil de snstere ore sigil nnde breife nicht gehoilden, one wedderumbe nicht to boilden, so heft doch de raid at cristliger mede- lidunge itlige meddel gedacht, so de snstere sick der begeven, wolde de raid flyt don by den oren to irlangende myt den rastem cyu ^) jar lang to lidende nnde alOdenne na gelegen- held wider wu sick denne todregen mocbte to handelende. [1.] Tom erstcn will one de raid toscliicken eynen gudeii prediger, d(^ one dat heilBam word uiiser saliclieid vordrage up se wardc uiide de sacrameuta reyke. Dem schullen se wes billig geven. syn, mogen sick yon hir wenden nnde an de orde [gan], dar se profession gedan. [3.] Tom driddeii scliall das hus opin stan, unde ef jenig person neynen lust liedde darynne to blivende, schall der gestadet werdeu uttogan. [^J Tom yeirden. Alle ore sigil und breife schullen by den raid gesat unde werUige yormunden inneholt der fimdation geordent werden, [f).] Tom \4ften. Dat hus schall alien unsem borgers kindern opin syn , ncmlick jungfruwen unde megiden dar intogaende schriven lescn singen neygen unde anders to lemt'iidc. Dar schullen de sustere person unde stede to voioideii unde dat fromlig bcscliicken, den armen umbe gots willen, do ryken werdeu sick wol geborlig hoilden. Unde schall so inneholt unser ordenunge-) de jungfruwen scholc syn. [6 J Tom sesten twier megide kouen se wol entberen onde sick an eyner benoigen laten. Mogen ok hinfort ym chor nnde wor one gelcvet singen unde lefien, alse one de prediger yororden wert^ id sy dudesch odder latin^ unde sick alle tid na anirisange des rades hebben und hoilden. Anno 31 sexta post diyisionis sunt prescripte replice nonnis intimate necnon eadem media insumte per borg- magistrum') etc. Acta Bef. XJV} Entwurf. An fangs stand: drey, toas spdter verdndert ist. ') Kirchcu' ordmlmg a. a, O. p. XZT, h, •) Dob Wort itt wfiUmUeh. 18* [2,] Tom andem. Digitized by Google — 276 — l}63. mi Jidi 23. (jvUinycn veriveigert aus farnieUen Griinden sem Zeugnm vor Gericht. ErOamen vorsiclitigen heren beOundern guden fruiide. "Wo gy uns itzund umbe eyne kuiitscliop belaiigende era (^iiiacum Foclitiiig juwen secretarium von der l[e]galiteteii^) syncs notariatampts gt^scliriven etc. hebben wy vorstanden. Und weren juwen eriiamheiden in dem undo vil grottern to wilfarcndo niclit afgeneigit. AV'ur gy ok desse kuntschup utweiidicb dem gerichte unde vor juw sulvest to irkantnisse dessulven ern Ciriaci geb'genheid begerden , wusten wy uns darynne geborlig to boildende. Nuw gy abir syner personen unde condition ok schicklicbeid sines notariats , wu w^y ut juwom ])reifc vormerkt, genoichsam erinnert^ sunder des yiii gericbte unde in itligen pleitsaken , dar dc menungc nicht gestanden werden^ von uns tucbnisse begern, so konen juwe ersambeiden sulvest bedenken, dat wy in eynem gericbte twiscben partien anc l)eveliil ok daerstellinge des artickels unde ane forderinge scbolden de warbeid betugen, niochte uns nicht alleyne scbim})lig sunder vordecbtbg ok juw und unbetblig geacbtet werden. Sussent unde wan id gewonbger unde recbtliger form ersocbt, is juwe begerde kuntscbup by uns licbtlig to fyndende. Dat wy juwen ersambeiden, den wy willen unde deinste to bewifiende willig sin, guder wol- meninge also tor antwort geven. Datum dominica post Mane Magdalene anno 31. Briefsch. XU, F; Eniwurf, 564. [insi] JhU 31. [GimingcnJ Ham von Snmi uml Johannes Brum an Johannes Feige und Johannes Nordeck: hitfni durch eine Fiirsprachc des Ijind- yrafm hei der Hersogln [EUsahrthJ odrr auf andere Weise die Amielluncj des ron der Marlejipfarre eu GdUiiigen erieaJUten Joimnnes QuerUss zii ernmjlichm. .Tobainii Yigen canzler. Jolianni Nordeck secretaiio. Unfle I'runtwilligc deinste bevorn. Werdigen erbarn unde wolwiflen gunstigen bern swager unde frunde. Eyner genaiit Jobann QuorlisO zeiger desses breifes birbevorn torn Cziren- berge yni Brande gewefien wert von unsern borgem den parluden up der Nigen stad bynnen Grottingen ym ca[r]spel to unser leven Fruwen vor eynen prediger godliges wordes unde bantreker der hilligeo sacramenta in stede eynes magistri^), one von dem erwirdigen doctori Martino Luther Nan^ dm enten 1 foigt em hier skmhsea Zeichm, ef, N. S08. Digitized by Google — 277 — gesant unde wedder to huO gefordert, hartligen begert. In- dem nw sulkes an eynen erbarn raid alhir gelanget , is be- swerlig angosehin , naclKlem he myt cyden sick to ]\rundon vorstricket, ^joddos word by uns nicht to vorkiindigpiide unde scholde nw in sulken banden upgesat werdeii , mochte den von Gottingen snndorlii^o ungnade irwccken. ]Xuw konde eyn erbar raid woll lyden desson personon syn ampt by uns to vorsoikende, Ix'dcnken cil)ir, wan se l)y unserin gnedigcn hern unde landesfursten derhalven ansoclitoTi odder sussent des up ore irfordernt dorch unsern gnedigen ht rn von HesOen begerden, scholde nicht vele fruclit bringen , lichben uns so dorch de borgore unde den predicanten to desser schrift in gehoildem rade laten hewegen. Undo is unOe deinstlige bede wore id uniinerst liderlig, dat wy to juwem rade stellen, ef juwe aclit[))arenj w|erdicheiteu] mochten beschaffen, dat unRe gnedige Iier von HesBen eyne vo[r]be(h' vor den man an unOe gnedige furstynnen gedan hedde onc^ ut cristliger leve ut sulker ungodligen l)estrickinge to lat( nde, odder wu de raid liy juwen w|erdicli('iten] to fyndende wore, he dor ])ande fry worde aiie irfordernt der von (lottin'^on , (l;in in dor nanion besorgeu wy uns ome nicht fruchthai'igos nioge bojognon. Wy horen ok gunstigen horn von troistligor antworde') keyserliger majostat. Mochte uns eyn copy golotlig togostalt werden , nemon wy to grotem danke. Juwo w[erdi('hoiton] sick hirinne tor ore goddes undo (h:r soUmi sahcheid so vil donlig torn boston hcwiOon, wohU^n wy nns vorselm uude gerne vordeyuen. JDatuni soounchi jiost Pautaleouis. Hans von 8uehu .lohann Brims. Acta Eef. XVIII; Entwurf. *56*»^, 1631 Aug, 4 (frydages ua inveutiouis s. Steffani). Wdfsburff. Bussf von Jiartcnslchcn Ilauptmann der AUmark an (iot- fhirjrn: dan let , dass die Franzislianerinnen in Gottingen .'^chicr Vrnvnidtinf/ssclinff , icrlche rwch nirlif heantwotit f icordcn, geneten ; horf, d((ss jrfd den Sr/tfcrsfrr)i Art did rorijcletjf srini, wclrhr (jcijeii die S(Uzun*p:n der (liristllchrn Kirchr finjcn- die I'aisrrlff'licu Mandafc nnd doi htztru [Au(fxhurl wider muntlig to bescbedende were, to sc^haden bir ingescboven, so bedden wy docb darynne wol geduklct. War ist abir unde am dage , dat de siistere unde ore vederc sodann fundation sigil unde l)reife nierklig overgetreden unde uns der enttallen. Nemlig bebben se ane unsern fulbort wiet over den taeP) flarynne genomen. Se bebben personen von buten lier ane unse wettent ingelaten. Se liebben de kindere na miser stad wonlieid unde rechte neyn vorticht don lateu. 8e willeu neyne vormuuden lyden ») N, 48. Digitized by Google — 279 — nnd wes der stucke mehir ut der fiindation to ^dende, damede se qhb gar entCallen. Dat nw one darynne jcnige ordenunge friheid odder mandat todreclilig und una schedlig) don wy nejnen geloTen, dan de alle tid unschedlig dem dridden an siner gerochticlieid geilu[l]clet warden. So bebben wj ok una in der inbitinge aller gnaid privilegien nnde ge- rechticheid unde dat se darjegen nicbts scbullen bandebi vorbeboilden unde se Ton orer Tormeinten fribeid nnde in- dnlten, dar se uns nachdelig unde der fundation afbrocklig, ganz getreden unde der vortegen. Darboven kommet an den dach, alse juwe streng sulvest degelikes lioren, dat so- dann imd dergeliken irfunden nnd von mynsclien iidacbte afsunderinge wedder goddes bevehil und in synem worde unde lare ungegrundet unde darumbe ut nocb andern velen orsaken unheilDam geschulden werden; scholde nw sodann afsunderiiit^c von dom hilligen geiste ingcHoten, moste y, wor men niclit up d(^n saiit wolde biiwon , in goddes worde vor- fatet syii. Docli willen wy dat den gelarden der hilligen schrift bevc'l(M\. A])ir ut desscn und andern orsaken wert dat gemcyii niclit alleyn by uns sondern in velen andern erbarn steden jegen sodann togcsloten liusc entrustet nnd wy wolden gerne unsers hogcsten vorniogendes alien unrait to vorwarendc gcneiget sin. Darynne wy ok wentlier Hits niebt gesparet, so lange dat wy ut der noit irfordert itligc artiekel begrepen unde den sustern vorgt'boilden, darynne in heller warbeid, \vu se uns orer angetogen fundation sigil nnd breife iiedderfellicli geworden sin, befunden wert, unde one darneven unlie gemoite der fundation und cristligeni levende gelickformicb in itligen artikeln, der se sick in warbeid niclit hedden to beswerende, vorgeboilden , daiynnc se sick unge- horsamlig gesperret und uns wol to swarerni gemoite bcwogen. Dennocb juw und andern voni adel to eren umbe alles besten willen , ef darniede den sustern bedde eyn frede mocbt ge- werket werden, lit^bben wy alle artiekel in twey stuck(\ dar- ynne unBe undo aller cristen leven vorfatet, gedelet^): nendig de leve goddes UTide unsers nebisten unde one darup vorgc- schlagen, se , nenilig de darynne wolden bliven, niit dein worde unser salicbeid to vorsorgendc, sc dat tliticb scbolden boren unde ut eristliger leve unser boi i^crc docbtere. de des bogorden , in orer unwettenbeid to leniende ; darut one nut unde by den luden gunst irwoOen bedde, der bopeninge, darmede scbolden de andern stucke in widcrn rait gestalt syn. Abir de austere sin vou dageu to dageu y balstarriger Fclgt in der Korlo^:. latet Digitized by Google ge^^orden unde tolest ore capellen togesloten iiiide geweigert, dill ^^odlige word to horende ok ciistli^'e werke der leve, de se docli und ider cristeii scliuldicli to bewisende. Darut one by uns neyii cleyu uugilini]) entstaiidon und wetteii vor war jiiwc stren.£j uiidc; yder er])arli,c:c.s gemoits , werden one in sulker dunkoitlicid |?] neyncn bifal don. Bidden gudlig, gyna sulkcr sake bericlitiiif^e den unwarbaftigen andregern ne}iien geloven don, dan wy wiUen niyt flite darna tracliten , ef wy (lesse dingo up de wege mochten beseliafVen, dat allentbalven to vorantwnrdende , ok nnser stad frilieid unde privilegien nicbt nadebeb Avercn. Dan woranne wy juw niocliten to wilb»n unde deinste sin, dou wy gerne. JJatuin sabbato post Laurentii anno etc. 31. * • Acta Mef. XIV; imtwurf. * S6H. mi Aug. 17. Gl'tttingcn an [Ifftns von H(u-(h nhinj Amfmnnn nuf dm Eif'hsfddr]: hegripict dm DroJinnift )) imjcth dcs l orgeltrns ffcgni die fKloskr-/ S('h n'f'sirni md Udursotdmig von N. 567; wUl die l ebcrtriiinKj von N. 4H vkM Sfdmmi. 8treng(' uncU- ernveste l)eOundern ^^ude frunt. Wes cry myt uidiern rades frunden gistern myddcwcken vor unOer stad der Bavoteiisuster balven geredet, liebbeii se uns na noit- dorft aiiufseebt. IJiid*^ weren von juw der angehangden bedrauwbgen word ungebort unser antworde unde na ge- stalt der sake bilke vorseliont ])leven. Willen der ok in sulker gestalt nicbt bebben angenomen , sunder darvor acbten , gy na vorboringe (lesser liandelliinge unde dat wy dern recbten befelen eynes andern ])ed(^nken. Demyn niclit wnllen wy juw nicbt bergeii , dat de erbar BuBe von Barteiisleve bovetinan der Olden Marcke uns sulvest dor suster balven ut gudem gemoite gescbreven ; darup wy onie antwoi'de gedan na inueliolt invorwarter copicn , de wy juw alle gelegenbeid weder to vormerkende birneven toscliicken. Unde will uns widern unrait to vorlioidende , darmode unOe stad fribcid und privilegien ok nicbt nacbdelig gc- bandelt werden , nicbt anders gcfoigen , dan mit den unscrn unde bynnen unser stad so luit foigen unde na der billichoid to radende, de fundatio der austere gehoilden wcrde und dat 86 andere entrustinge by uns nicbt erwecken, der tovorsicht, gy edder neyner, do frcde belevet, werden uns darynne na itzund der werlde unde lude gelegenbeid vordenken. Woranne wy juv suBsent etc. Datum quinta post assumptionis Marie anno 31. Acta Bef, XIV; Entwwrf. Digitized by Google — 281 — 569. 1531 Aug. 20. Cosset Tjandgraf Ph 'dipp an (idftlngm: mcldrf , dfis<; dir Cur- fnrsteti von Mainz und von dcr Pfnlz auf (h-ioid des Frank- furdiiichen Ahschieds dun und don Cuvflhstoi von Sachsen, nrJrJn' dir Einiffungsvcnvai/dfi a dnron unterriclden sollm, einen Ycrhandlangstag in Schnudkalden auf den Ahrnd drs HO, Aug. (mitwoclions noch Bartholomei) angesrfzf habm and dass der- selhe ohgleich in (iissein tagsatziin^'c eiwas voreiidpriing ge- fallen*) nidUy wie vicllcichf vermidhd norden, vcrlcgt sri, son- dcrn nulie gchalten wcrdvn soil ; fhrdcrt kraft des A uftmgs, (lie Savhe dem AdresscUen amuseigm, Besdiickuiig der Ver- sammhmg. Acta Mef. I; Or. m. Sptiren d. S. 570, ir^Sl Aug. 22 (dinstages zu octava assumptiouis Marie). [Budol/'sluuisrn./ Bieti'ich der Avltert' von Phssc an GoUingen: fordert im Int-errsse der Stadt cine Ihdrrrcdung mit 2 Rafhnmnnen bei s// A in Rudolfsfumsen am 24, Aug, (aul' nehist doustag) mr Mittiuiszcif^). Acta iief, XIV; Or. m. S, 57 J • 15S1 Aug. 24. (am dage Bartholomei). [s. Anneti-J Kloster [in GOftingcnJ. Die ganzc Vcr^atumlung des Schwcstrrhausvs zu GiMingen an Gijffingvn: crinnert, dass die Hr/uresfern aus freien Stiicken den jangfrduliclien Stand erwdhlt habm : meldet, dass die Mah'r, welrhc nun verwiesen , vichf aus eigener Initiative aus Hirer Vfdrrstadt nark Gotlingm grkommrn sci, sondern vo)i den alien Scluvestern uiai Busse von Jyarfruslehen mit des J laths Erhiub- niss Itcrufen worden und mit lliuU nansetzmuj ihrer Gesundheit fiir das Sehursfcrhaxs gearhc-itel haJte, dem sie hci ihrem Ein- Iritt 4 styge mark an golde ztigefiihrt; bittet die Griuule der Veriueisu)ig anzugehen ; vrrsidtert von der Mater iiieid ablassen su tvollen : ersueht, d((ss Adnssal nicht beswere iinser kyndere olderen und friinde, wente se na orcr maclit syck genslyken bewyOct und vullen])r«iclit cynB crsameu rades gebot on up- geleclit, aver wy neynerlcyge wyss volgen nocli one to liuO gan , ^vente sake unO darto ))i'nndygot ; wy attertydit olle ores glides gedan, Oe unscr neync maclit to gel)eydende eyn eder ander und wy on nicht plychtych liyn to volgende oder (/. N. 572. 2) J^f^^^^ j{ucJcschriff thrtlfcn die GracIucJctcn Her- mann Witsenhusen und Ham Mfiydhardea mit, dass Dietrich von Plewe den Empfang von N. S66 gemddeit warauf am 25. Aug, (feria sexta post Baitholomei) dne Aniufort mtworfm wufde. Digitized by Google nnfJ [zu unterwerfm] under pegymciite eynes anderen alfle unser mater gepeven, niyt der gut uiid arch autoiiouieiule dulden mid lyden, wcnte flodaune to donde ut maniiygen bewyDet truwen uns erkennen schuldych ; wiinschty (lass die Bitfc heriicksichtigi tverde ; hofft , das!^ Adrcssaf f^ich an den Sch western nicht vcr- greifett tverde, du Jungfranen nach Jcmserlkhm und Ixindcs- recJden wie vielniehr in einer freim Sfadt vor overvalle gefryet seien, tvidrigenfnlls berope wy uns in und myt dussen unfien scryften openbar to rcchte ok borlyker overycheyt und unses gnedigen lieren uiid laudesforsten erkantuYsse und gerychte. Acta Eef. XIV; Or. 1531 Aug. 25 (sexta post Bartolomei). Gottingen an [Landgraf FhiJipp] : meldet anf N. 569, dass zii Frank f mi diejenigen hestimmt warden seien, welche diesen Tag zu beschicken^j Juiben, und dass es Braunschweig da/ran erimwrt liabe. AOa Sef, I; JBmkimrf, S73» 1531 Aug. 31 (am donnerDdage nach decoUationis Johannis). Embeds m Ooitmgm: sendee fii«^ Bank die aufsme BUU HbersekidBtm K 662 md 663 mmUk, Acta Sef. I; Or. m. 8. 1631 Sept, 6 (mittewoch nach Egidii). Weimar. Ourfurst Joham an Doctor Leonhard Mertz Smdicus eu Moffddnurg: hittet, da er ndt dem Verlauf der am 30. Aug. (mitwochen nach Bartholomd) von [den Cwrfursten von] Mmg und von der Pfab besekkikten Verhandluiigen m Schnialkaldei^ hekannt sei und er der Kostenerspamiss wegen Braunsekwdg Goslar und GSttkigen von ihnen in Kewntniss kdbe seteen unHkn, den Bath eu Ma^^kturg jm hewegen, emen Beschluss mU he- eagten Stddten m fassen md demdben \hmj dm CurfUrsten, hdiufs der Ankoort an Makut amueeigen. Acta Sef. I; Cop. 575. 1631 Sept. 7 (am abende nativitatis Marie). Wd^slmrg. Busse von Bartend^ben an Crottingen: unrft aiuf N. 5ffJ vor, dass der Bcdh das von semen Vorgdngem geg^bene 7er- sprecken mM haUe; meint, dass die Behauptung, das Em [des Annen-Klosters] sd mit List erworben, die Ba^mannen eur Zeit der ^iftung als Leuie darstdU, wdcke sieh mber- <) cf. Neud»^, Urhmden, p. 190. ef. N. 577. Digitized by Google — 283 f 'olpdn liessm; begreift nickt, wer benachiheiligt mirde, da das Haus vm semer Sahwiegertnutter mit des Eatlies ErkiubmsB anffekauft wurde; fflaubt, dass Adrcssat iiicht andcrs nach- 1»ringen wrrfh , ails dass die ZaJd der Schwestem mit seinem Wissen iiberschriUcn sei ; luUt dieses und die Aufnahme einiger AusumUger fur keinm Verstoss gegen die S^ungsurkunde, die man^nde.VereicMM^mg fur gleichgtUig m Aa/ibdraM des f» den Stakden der StadJt en&idtenen Qdnuls^), dass keine geisi- hcke Person erben scUe; hesfyreUd m HinbUdt auf die einst vm Bath gcgebene EinwiUigung, dass dwreh das Schmskrham fm die Stadt ein NaeMieU erumchse; hugnet, dass die Ab- sonderwng wider Gottes Wort sei, indem die Ordensregdn wm h. Frmz aufgestdlt von der ganzcn Christen/ieit angenommen und jiingst zu Augshurg die alien Ordnmigefi der KircJw mit dleiniger AiisnaJ/nui vmi 5 Fiirsten und einigcn Stddten arier- Immit ivorden sckji ; brhaupfet , d/rjis die SchweMem weder in (kr Liebe zw Gott gefehlf nock seines Wissrm gegen die NdcJisfen rtwas unfenuminien liahen; diese nie predigcr, die wider der heyligen kristlichcn kirclieii, ziizulasseii aucli yre liaus offeu zu lialteii kyudor dariii zu lerneu ist wider yre regule , die sie zu balteii aiigoiiomen, audi wirt das die fundation uiclit vormogen, dardurcli soltet ir euch billieh der vorgeuomen ijewalt, das ir etlicli susteni aus dein hause habt uemen lassen ane iren willen und fulbort^ enthalt haben, dan das ewern siegeln und brieveri ganz entgcgen ; hittet gegeii die Sdmestem keine Gewalt zu brnueJien, die VeHriebenen ivieder fiufzunehmen und ihnen die Befotgumg ihrer Ordensregel zu ge- statten, tvidrigenfalls cr Adressaten bci der hochsten ObrigkeU auf ewer siegel und brieve zuschreiben und zusagen verklagen toerde, da er die Schwestem nicht m SHch lassen woUe, Zettd: verweist in Bezug auf die ihm gemddete An- schauung des Adressafen, als ob er N. i)65 bios tvegen des ffon ihm und seiner Fran (iestifteten gesehruhm hfibe, auf den Inhalt des Briefs, welch er auch von andern Dingeu handcle. Acta Mef XIV; Or. m. S. S76. 1531 Se^ 16 (sonnavendes nach exaltationis 8. crucis). ' MagdAurg an GatHngen:* itbersendet den^Abschied des Ideten Tages zu SchmiMaiden^) md N. 574; ladet es zum cf. das StaMembuidk am dan 15. Jahrhundert 8. v. von vorticht der kindere de men in doeter gift. Ueber die Bestknmungm der (iltern Zeit ef. Fr. Ch. Pufendmf, Observatioties juris universcilis , 111, A^pipendix p. 156. Abschejrt von den unterhendelern zw Schmalkaldei Digitized by Google — 284 — Ahend des 25. Sppf. (mandags nacli Mathei) nach JJcUberstadl zu Verhandlumjm am folgeiiden Tage. Acta Eef, 1; Or, m. S, 15S1 ^epf. 16. [Braunschweig.] Dietrich Prntse an Johannes Brims: meldet verschiedenes, namentlich erkldrt cr die Nichtbeschicktmg des SdmalkMischen Tages durch Braunschweig. Dem wcrdigen und achtparen hern Johann Bruus sindico to Gottiiigen minem gunstigen frunde. Mine fruntlige deinste vor, Wcrdige und achtpar gunstige her und front. Jegenwardige Florcko heft de vor- kleringe des vorigen ordels in saken Hinrick Giselers imd Cordt Buth oyerkomen , de he juwen hem ane twivel wol wert overantworden. Tom andern wil ick juwer w[erdicheit] geloflig nicht hergen, dat der saken balven de warheit he- hingen nichts anders, dan dat cristlich und hillich is^ nocher ▼on minen hem is worden gehandilt, id tome odder laclie darumhe gelick we dar wille. Dat wi de nnsem to Smal- kalden to dage nicht gehat hebben, is nein ander orsake, dat iins de vorkortinge des dages al to snelle ankam, dan wi weren to dage na nativitatis Marie ^) gefordert, darto mine hern vorleten, hadden ok statlig darto vorordent; do wort sodan dach anticipert und minen hern 3 dage vor dem dage intimert*), dat de oren uinnio kortheit der tit willen darken nicht komen konden. Ut geliken orsaken sin ok min gnedige her von Lnneborch de von Lubick und Bremen de oren to schicken worden vorhindert Be marten sin to dosser tit hir nicht to hekomen. De nigen tidinge vom marggraven^ hebben wi hir ok gehat und gerne gehort De hertoge von P) Sept 8. 2) cf N. 569. ' fhher des Markgrafen Georg Hatulel mit dem Bischof tmy} Bambrrrf cf. Simian a. a. () , p. J64. *) Wol Herzog Fhilippy der um dicae Zed aus Heidelberg nach rommem MirOdbMrts. ef» T, Kantmo, PomeraiUa, ed, Kosegarim, II, p. 389 und 394. Digitized by Google — 285 — Gescreven under minem pitzer souuavendes ua crucis erhevinge anno etc. 31. Diderick Prutze. Acta Sef. I; Or. m. S. 1531 Sept, 17 (ipso die Lamperti). Gottingen an [Busse von BartrnslrhenJ : tveist die Atis- fiihnm^en in N. 575 zitri'tcJc; fuhrt tins, dass die [Kloster-] Sch western d/uhirch , doss sie olme Erlauhniss der Stadt gegen die Bestimmmufen der Stadt gehandelf, Treu nnd GImihen ver- ivirU habcn; war ist ok imdc iioch bewust deiijermeii ym handcl gewest sodann geswiiide practicerunge , de se uns voerseden allein ein geringe womnge uiide darby ein ora- torium to beredende unde doch ua orem gefalle mit dem mnrwerke unde kerken ane unsem fulbord fortforen unde indem wy darwidder fochten, seden de monnicke uns vor, wy weren im pawestbann wan wy dar nicht annemen^ imde dannede sodann bus hir ingeschoven; de armen weisen, danron wy schriyen gan hir noch degeliges up der gassen node ef ore yader schon dat bus yorkoffc, indem be abir ut iiDser stad geweken unde dat syne togebracbt^ mocbte be des ane siner kmder ore willen na unserm stadrecbte nicbt don ^) ; de kindere ok fulbodicb weren der yon Hardenberge ore ntgelecbte gelt weddertogeyende ; hehauptet, dass das Kloster mit tosickritende der weltligen gudere der Stadt schade; polermsirt gegen dan Khsfenvesen nnd meint, dass die Nonnen ohm dm rechten Ghiuhen auch die Liebe zu Gott nnd dem Ncichsten nicht haben Immten ; is war, dat itlige unse borgere unde borgerscben ut schuldigem gehorsamen ore kindere by sick genomen nicht der meninge , dar nicbt wedder into- latende edder dat bus gar to vorwoistendc , sunder den un- i^chorsaraen dai'ynne to bcterende unde andcre bedruckingo. :ucht ror- enthalte und, ohgleich die rerstorbene 7iichts in die Ehe mitgebracht, deren Kleider und Kleinodien zu d(h genommen luibe, dass er 4 oder 5 Md aeine Sdnmegenmiier raft jmrer forsl%en gmide gehcgedem geiichte in Gottingen der vorloven gefordert imd iSm jedes Mai der Ba^ eitge- sagt IwJbe, der kranken Frau vormunden setten, diedie von orenlwegen antwordeii scholn odder myt iny in der fruntscop vordra^cn, wets bi^er nicht gesdidien set, dass er dann myt myuem redomer sampt mynoD bystanden to twen malen up der ratstoven vor dem ganzen syttendie rade gewest seine Klage vorgd>r€tdkt und der Ba(k ihn beschieden habe, dass die fmntschop, die des moehtem efte wolten to doinde hobben, durdi den Biirgermei.ster Hans von Sneen mm ndchstm Freitag beJiufs freund- schafUicher oder rechtlicher Erledigung] der Sadie geladen werden soUe, dass aber sein Erscheinen am Termintage wiederum ohne Erfolg gewese» eei. L L Nw. 3 (am freitag mush omniuiii Baactonuii) venoeiM mA HerMog Mriek tdfermaU flir 0m, hi. Digitized by Google 287 husere vill anstots lyden. Nuw woldon wy y gerne misers liogesten vormogendes darvor unde -anne syu nymandes by uiis gewolt unde besunderii den juwen nnde jungfruwen to vorhengende. Sulclis nw to vorwarende unde den vorto- komende, sehin wy vor raidsam unde gud an begem des ok fruntlig gy juwe fmntligen leven sweater eyne geringe tid ungeverlig an de 14 dage by juw lioilden. Defigelick hebben wy den unsern unde andern ok laten anseggen. AlOdenne sin wy geneigt inneiiolt der I'uiHbition unde sussent na gelegcner tid darin to seliinde, de kinder darynne eiu t'hirlig unde cristlig wefien unbefart leven mocbten. Unde ef scbon itlig , ho de tael boven de fundation sick strecket, af^'ewiset , so willen wy docb juwe suster, indem juw unde ore gefelle in deni liuOe to wesende, by uns wedder upto- nemende juw unde juwer fmutschup to gei'alle willig sin. Acta kef. XIV; Entwurf. 581. mi Oct. 4. • Gottlngm schriM iiher den Geaimdkcitszudatui eitws im BaHholoineiiii-Hospikd hefindlichen. Tin fie fruntlicke deinstc vor. ErOamen ^aiden irunde. Wy liebben jnwcm l)eger naeli Hanfie Bomgarden juwen medeburger dorcb unfie gescbworne unfies holipitals vor unfier stadt sanct Bartbolomeus des sj)etals. Bo lie bewanet, probiren und besicbtigen laten. Und werden von den unsen glofiick by oreii gefiworenen eyden berichtet, dat sie gedachten Bombgarden , indeme itzt die natuer der menschen nicht eygentlick kan erforscbet und gericbtet werden^ nicbt konen reyn edder unreyn to synde geurteilen, angebeen, dat solicke teyken, darut die spetal erkant mag werden, in dusser tyt jars beyndick nnd vordecket seyn. Und liebben darumbe die unsen gedacbtein Bomgarden tyt gegeven twisclien dut und negest sanct Jacol)H^) tag na dato duesses Iblgende; fio willen sie derbalven ersocbt weydern bescbeit und urteyl geven. Wolden juwen ersanibeiden, den wy to denende geneigt, der unsern bericbt tor antworde nicht bergen. Geven under unser stad secret niitweekens na Michaelis anno etc 31. Consules Gottingenses. lirkfsdi, II, Bi Entitmrf, S82» 1531 Od, 7 (sonnabeiits nach Frandsci). Wemar. CurfSrst Jdham m MagdiSmirg: mdM seme Zufriedmiiheit, dass die Slddte das, uhxs er (wir) m Scu^en der Udigum mif dm nachsten Seicksiage le^Messen werde, amekmen mikn; Digitized by Google — 288 — erMdrt, doss die Stddte Niemmd mm Seie^stage zu semlen hrauchm; theUt mity doss er cmiye JtatJie hinschklcen werde, da in den niit dm Hcrzogcn WUhelm und Ludioig von Baiem su Numb€rg\) gnp/logcmn Verhandltingen von einem j^)crsa>t- lichen Erscheinen anf dent Reichs^tage Ahstarid genommen sci; versprkht unser aller Clii istliclie vorstentenus [-Brief <•], weMe did SUidte , me aiis dim Schreihen des Jhrzog Ermt vmi Bmumchiveig het-vorgehe , zu hahm tviinschten, sobald sie vom iMudgmfm von Jlrssm eimirgangm srin werdm, Adre^sntai guzusdiwken, was dm (indrni Stddfen zu hericJdcn seL Zvttcl : zrigt an, d^uss er din socbm crhaltenen vorsteutuus- brive solnihl als moglich ubersendm wmle. Acta Mef. I; Cop. 583. 1531 Oct. 10 (dingstag nach i^rancisci). [Wolfs- hurg (?).] BiiSi^e von Bartcus/chen an dm CurfiirsU n Joachim von Brandenhurg: mddet die Bedrdngniss de>> Sehumsterluiu^^rs :if Gottingen ; ersndd ihn, Herzog Krieh zu hiMen, doss GoUtiigvn die [KIoster-]Sr/nc(sf('j-n in Muhe lasse. Acta Mef XIV; Or. m. S. 584. 1531 Oct, 13 (freitags nach Dionisii). Koln an der Spree. Ourfiirst Joachim an Ifcrzog Erich : hitfet mit Bczngmdim auf N. 583 hcl Gottingen su erwirken, dciss es die unbillige artikel ahschaffe. Acta Mef. XIV; Or. m. S. 585. 1531 Oct. 21, GDtthufen stellt Glaus Garhoden als MiJddennieister in der grossen Miihle^) auf 1 Jahr an. Tm jar nacli gebort Cristi unsers leven heren dusent vifhuiidert uud einunddrittigesten sonnavendcs nach Luce evaii,i?elistc hrbljeu sick ciii erbar rad albir to (jottiiii^en de erlickeii jL^ildeii mit todaet orer seBiiiaiiiic und niiddclcr dar- sulvest nacli velem bewege und geholdenem raetslage des besprokeii und vorgliket, dat Clawes Garboden to ein^'iu molcmcster in die groten molen angenomen werden sclial. indeme desulve Clawes der molen geraden und se vorstuu Sept. Die Verhimdlungen fnhrten sum Vei'trage von Saalfeld. Oct. 24. cf. A. S. Stumpff Baierm politiselie GesdUdite, Bd. I, 1. p. Gl *) cf. Schmidt a. a. 0. U, p, 4ti Aam, 8. Ueber daa frfOiere MvikleKr wesen in GoWngen, namen^Adk lUber d/emm reMiche Seite, i/. Seidefh ttidcen CoUeOcmeen. M JF. Digitized by Google — 289 — kone, dat clem crfiamon rade gemeiner stad und beste ok den borgern nein schade und nacbdeile darvan entstan moge. Des sick desulve Clawos vor den erlicken gildcn seflmannen und middelern gefraget heft horen laten, be getrwe de molen woll to radende und vortostan, so ome got de gnade vor- lebene, de ho itzundes hebbe. Darup is dos negisten folgende sondages dorch de erBamen hem Jacob Protten und Andreas ^fuhier molnhcrn van wo gen des erbarn rades, Hihlebrant Borhagen und Marten Heinkeln van wegen dor crliken gil- den seOmannen und middelern vorbnant mit Clawes Gar- boden vorberort Qo vele ini liandet oyerkomen und beredet woiden, dat sick'gnanter Clawes einem erbarn rade vor einen molner in de vorbenanton groten moh ii ein jar lank, dat up negist vorgangen sanct Micliaelis dach sinen anfang und wedder u|) Tiogist tokunftich Michaelis dag sinen utgank hebben scball, heft togedaen d( sulven molen von stund an wonendes to betehinde und sick darto des hoves by der muren gelegen und to der molen behorich mit sinor have fifihe to gebruken, doch also dat he densulven hoif uf sine kost mit tunen in der beteringe und bewirkunge bolde. Des will und schall ein erbar raed ome ClaweBe dutsulve jar to lone und solt geven vertich mark*) Gk>ttinge8cber weringe achte molder roggen und sestein holt tenken ane de fore, de Clawes sulvest bestellen schall. Od schal ok desulve Olawes 24 henre tein enden veir gense twe koye, de he alle up sine koste und ane der stad und borger schaden holden schali datsulve jar lank und mer nicht hebben, darto dre swine, de he sulvest vor sin gelt kopen schal, de mecken und tor lesten mast upkgen und mit des rades swinen mesten; allet up sin gedient und eventur. Und hir entjegen allet wederumb i3o schall und will de gedachte Olawes, in maten he sick des ok truwelick to donde vorplichtiget, desulve mole mit molen- werke suies aller besten vormogens und flitiges upsehens, alle andere geschefte de one hirin hindem mochten afstellende/ vorwaren und mit twen deel knechten, de he mit kost und Ion holden schall, utbescheden den foreknecht, den de erbar rat belonen will, tor noitdorft der molen, also sine vorfaren gedan, besorgen und vorwesen und allet, wes in der molen fellet und upkommet, dem rade und gemdner stad to nutte tosammen holden und vorwaren, ok de molen binnen und buten, wenner it noit sin wert, bestellen und sampt sinem Bcrcifs Osfcrn /o.?.*; irar Ifam licckcrhennen mit 40 Mk. GchuU ah Fiihrcr der (frosscn Miihle angesteUt. Jiedmungsbiidi 1522 — 23, f. 45(1, jr>2.1—L>i, f. 45 a. Giittiiigcr Urkiiiuiuii a. d. XV'l. Jiihrb. 1. 19 Digitized by Google — 290 — gesinde damach dach nnd nacht ein fliticli upsehint hebben, dat de busche nicbt risedea madgesten to nadefle und schaden, de ok nicbt wane odder nnbeschuddet lopen laten, darmede de rade edder molensteine danran nicbt scbaden entpbangen edder to vordarfe vorsumet warden. Darto schall ■ he mit sinem gesinde de ropen boven der molen degelickes . besehin und vorwjiren , dat den raden und der molen der- wegeii nein schadc geschey noch togefoiget werde. Id scliulleii I ok up gnanter Clawos und sin gesinde von y cUmii niolter roggon wcite edder aiidrrs, dat in der molen mit des rades sicliter wei-t gesiclitet^ ein teiken von derajeuiicn solick komte tostendicli entfangen und des sussent edder ungenicttet ud der molen niciit laten. Und wcs so von dem mettende kumpt, dat alle schullcu se von stunt in den kasten darto gemaket j bringen und darnach , wen dat ut dem kasten in de secke gedaen wert, vor dat rathuiO ungesumet foren und damp dregen laten. Dergelicken ok wat van varkcntuge und rere in der molen felt, dat mit sampt dem slamme trwclick to hope lioldcn. Desulve Olawes will ok und syne gesinde , scholen der swine, so de raid na tiden upleggen und masttii i werd, trw^elick und iiitich warden, den to recbten tiden cten geven und den slamm alle dage twy den morgen eins uiul des avendes to der behoif mit gudem flit sanimelen uud upfegen. Und is wider in dessemc handel l)eredet, dat < Clawes sclial de molen mit scbuffelen kaniraden und andera neinerleye utgescbondert, wann des behoif w^rt, beteren in be- teringe hoilden und vorwaren alse de molen ome overant- wordet wert. To der behoif ome do raed ok, wor od belioil' \ werde , einen edder twene home ut dem wolde darto geven de hawcn und herutforen laten will. Averst weO dariniie niges to makcnde von noiden an molenstenen nieulcn spilleii i pfannen kamraden drefbenden und andern isern werke will de raed besorgen und bereden laten. Wo od sick averst begeve, dat Clawes er gcdacht in sinem itzt angenomcn ampte und deinste des molenwerkes sumicli worde und dem erbaren rade gemoiner stad beste und borgern an der molen und aller der molen tobehoringen, der he w'oll to radende und vortostan sick vorplichtiget , und dem orem scbaden odder nachdele, dat he doch so vele ome mogelick to vorwarende gelovet, towendeude edder ut sinem edder siner knechte unyorstande imd Torsuimnis des molenwerkes , des he sick undemomen, queme, so beft be des dem erbaren rade ge- mener stad beste und borgern twey borgcn und sulfschuldiger gesat, nemlick Hanse Porssen nnd Hans Scbillingk, ok unse borgere, und ore erven^ de sick er gedacbtem rade gemener Digitized by Google — 291 — stad beste und borgern vorsecht vorheten unci vor\vilkorc[t] ^) hebbcn, (bit se willeii und ore erven schullen dem erbaren rade gemencr stad beste und borgern sodann [se]baden') und nachdele an dersulven niolen orer tobeboringen und anders, durcb densulven Clawes und sin gesinde dt'in vel gedacbten rade gemener stad besti; und borgereu togewant und vor- sumet, an allc widderri'de geldcMi entricbten und bctabMi. Und darto ok scliall und macb ein erbar rad densulftigen Clawes, wi^nncr lie und sin gesiinb' in einem edder nier dor urtickel vorgi^sclireven , unscliedclick itziger borgetael , ovcr- treden woinb'u, wcnner den nwd des gekistet und dvv stad best*' to doinde weit, in dusscni sulven jare ud dvv niolen Yororloven nacb der tid und sincMi vordeinst b>n{'n und einen aiidern niolner, de dem rade gemener stad beste und l)orgern bequeme und nut is, annenicn, Alh^t ane argebst und ge- Ycrde. Und desses to riebtiger orkundc sin desser vor- (Inicbtes ])reve twene gebek bidende ud ein ander gesnedon gemaket und ein dem rade und de ancb^n* (vbiwes vorbenant ton bandcMi gestalt worden. Allet gescliein im jaxe uud dage vor berort. Arch, 1749; Or, Gezackter Brief, .7«S'6*. li}31 Oct, 25 (am middewekeu nach Luce evan- gebste). (ioshir au (iolt 'nujcu \ nhcrscndd die von MiUfdcbm'g ihm suyesclNrLim Schrcihm des Curfiirtilen vmi iSachsm^J. Acta lief, I; Or, m. S^ur d. S. /fH7. 1531 Nov. 1 (am tag omnium sanctorum). Miuidoi. llerzoq Erieli an GoUingen: idnn^endet seines Thvterthms llfomns Stein ahennfdi(/r Kldf/esehriff iiber einige GdUinger Jiiirgcr iri'ifcn Nirhthvzdldumj von Geidern, die sie ihm sehiddig scien; fonlrrt fiir ilin sichercs Oclcit in die Stadt tind Untcr- stutzimg heini FJuJcassiren^), L I; Or. mit Spuren d. S. u. m. UnterscJirift *) Loch in der VorVtgc. -) Oct. 5 (dornstaf^s nacli Francisci) sdiickte Curfurst Johnnn sei)ie dem Cinffirstcv AlhrevJtt an datiselben Tage im Namen aUer EinigungscerwandUH auf die VermittlungswT^ sdUdge gegebene Antufort Magdeburg m. Beide 8(hreS>en Acta Sef, HI; Cop. 8dimi im Jahre 15^9 McA 17 (des maiulage.s in deme pinzten) hailc Tliomas Stein von Hardegscn mis Ludolf rem Iforcnfen um Er^ laubniss gcbeten, in seinem Gehiete Gottinffsche Gufcr mit Beschlag zu belegen, da er trotz der FuntpracJie der Herrn ran Adelehsen vom Got- Unger Sa0i tUe MttMrnng der in CfStUnjfm cntsstehenden SduM nUht tfhmgen h&nnte. 19* Digitized by Google — 292 — 1631 Nov. 1 (am tage aller heilgeii). Kassel. Ixtndgraf Philipp an (rdttimjcn: mddcf, doss Paul Fnchs und Gmossen die mis Schmalkalden heimkekrenden Botschafter Ulms und Narnhcrgs hei Bamhrrg uberfnUen hahen^J imd doss er skh in den Bmumchweigisclwn Landen aufhaltm solle. Acta lief. I; Or. m. Spur d. S. u. m. Unteradirift. 589. 1531 Nov. 1 (in die omnimn sanctorum). Bode Christoph und Hans von Adelebsen an GotHngen: hitim um die nothwendige Erlauhniss fiir die Atisfuhr von 2000 Ziegeln, die sie beim stddtischm Ziegler Jcaufen wollen, A J; Or. m. Spur d. 8, u. m. Unterw^arift 590* 1531 Nov. 2 (domstags na omnium sanctormn). Wdfdn/Mrg. Busse von BartensHdm m Herzog Erich: vSbersendd N 583 und 584; biUet GotHngen anmiweisen, doss es [Khsten^JSehwestem mbehMifi lasse, Ackt Sef. XIV; Or, m. 8. 691. 1531 Nov. 4. CrotHngen an [Landgraf PhUijpp]: verspruM dem Fer- Umgen in N. 588 nadmkommen. Acta Sef. I; Ewtumrf. 592. hj.'U Nov. G. GiMimjevh heruft cin Lchngericht. Wy de raid to Gottingen entbeden alien, de dessen breif sehin horen edder lesen, iinsern fruntligen groit Tor und don jw hirmede wittlig: Naclidem uns und gemeiner stad in imsern Ivh'm gudern dorch de nicbt entfanginge ok beimligc voranderiiige und aiidcre misbruglige wege nadeil und scliade irwasset, irfordert uns de noit, darynne na noitdorft to radende, hebben darumb ein lehin- und manrecht utgcsat up donnerstag^) na Nicolai nehistkunftich morgens tidlick to achte slegen up unserm raithuse. Heisdien laden und citeren entlig uiid peremptorie alle dejennen, so Ton uns gudere to lehine dnigen edder sick daiynne mit edder ane unsem wetten gewerket und de enthoilden, up vorgerorde tid und stede by Yorlust der gudere abe se von uns dragen Tortokomende ore sigil breife und gerechticheit vortobringende und widder de andem, de ore gudere in geborliger tid nicht entfangen edder uns sussent darinne yoruntruwet, recht helpen cf. V. L, V. 8edsmdorf, C(nimeiUariu8 — de Lvdherammo. 1694. HI, p. 18. Nac. 8. Digitized by Google m — spreken und delea Dario wy ock alle dejenneu, des in- sage Tormeinden to hebbende, birinne willen hebbeii ge- heischet und gefordert. Geven des to orkunde desseii breif mit unserm secret vorsegelt. Anno domini 1531 sexta die mensis Novembris. Arddo 1661; Or, m. S. 1631 Nov. 8 (middewekens na Leonhardi). tingm. Mester bjsittere undc gemeine gildebrodere des kopinams zn Gdttingen an ihrm QUdemeister Ems Vos: cttnncmj doss er die WM mm nyen GUdmeiskr angenanmm^) und tds sclcher vor seiner ErUfemung aus Oottingen geraume ZeU mit be* fioikiiige der stede ejns nyen mesters in gemeiner stad unde der erligcn radslagen fundionirt Juxbe; fordem dewyle — juw na afgange unsers olden mesters binforder geboren wyll syne stede vor eynen olden mester unde dat wort in dussem jegin- wordigen jarti unsenthalven to hoildende ok unser gyldcn gutere und rekenscliiip intonomende, wcsshalb eine Idmjvre Ah- wcscnhcit nicM nic/tr zu (jcstattm sciy dass cr von stunt undo aiigcsiclits dusses brefcs nm:h Goftinffrn jiKriic/ckchrc hci Ver- incklung dtr alflwrgcbracJdm ihni hvkumdcn Strafm; fil(/en hinzUf doss sir sichj ivcnn ans scincm IhKfvhorsam der (Hide ein Schadcti crwiidm, an ihm und seinm Gdtcni sclmllos hcdten warden. K I; Entmurf. S94. 1531 Nov, 11 (sampstags Martini). Kassel Landgraf PhUipp an GotHngen: nbersclwM die VdUmachi der Frocwratoren^) der Evangelischen Stdnde am Kammergerichi eur Besieglung^) ; hiUet sofotiige BiicJcsendung, Acta Bef. 1; Or, m, 8, S9S» 1531 N, 12 (sontag nach Martini). Munden, Herzog Erich m GatHngen: Obersendd K 563, 584 md 590; fordek cds Landesfmst, der seine schuldig und pillich bilf Er war als solcher 1530 Oct. 10 (socunda ])ost cmnniuii'-s) pro- damrt warden. •) Zu l*rocuratvrcn tverden ernannt Doctor Ludwig Htrter und lAcenUat Johannes Helfmann. Die VoflmafM ist daUrt wm 9. Juni (am fridaj,' nach corporia Christi) 1531. Acta IRef. III. Von ^channcs Stein heglaubi(/te Cop. Daselhst unamgefidltes Forimdar. (f. KenrlfcJcei'j Urkunden, p. IS'J. yrofsrlbt^t ahrr flic Namen fahch gelesen mid, iveldie nach der Gotditticr Jhtudschrift lievUstock und HolfTmaii zu ^^wn sind. Diese heiden waren sdion Ainil 4 (dinatagca uacli palmarum) SckwuMlden in Aussidtt genonmen, SvmdesaitscfUed, Acta Sef. HI. ') £W gesdwdi lanU Mdcw^fift Nov. 13. Digitized by Google — 294 — nirht weiqf'rn kmne, dass GoUtngm seine unziemlich und aigen- willicli furha])('ii emstelle und die Novrmi gemdsH den bewilligten Urkundm hei Verhteidiimj anderer bchrilta hehandde. Acta Eef. XIV; Or, m. d. S. 596. 1531 Nov. 20. GoUinyen an [Ifermj Erick] : vertJicidiyt sein VorgeJieii gegen die [Klosfey-JSehivestcrn. Gncdi^aT I'orst mule herre. Jmver furstli^^'en gnaden mit (Ics durcliluclitigcstcu lioiclii(('])onioii fiirstcii licrii Joacliims margf,nalVn to Bnuidciil^urf^ dos liillif^en Koiriisclien rykes orzcliamereni und cliurfiirstoii to Stettin Pommern etc. her- togcn burggraveii to Norenn])erg und furstcn to Eugen unsers gnedigestcu liern ok dos crnvosten Bustk'n von BcrtenOleve hovetmanne der 01d(>n Marck darinne geleclitcii sclirifto ])e- sworinge halven^ de don grawcn sustern by uns Loven unOe gogoven sigil undo breifc ore fnTidation angelecht scliullen wordon, hebben wy fornors innelioldcs vorstandon. Unde govcn juwen furstligon gnaden damp uiiderdanicldig dossen bericht, dat gtanelto von Bei-tenOlovc lioft uns hirbevorn golikmctigc sriirifte der sustor balvcn togosant , daruj) wy ok sincr oihaihoid antworde und darljy roclits irbedinge, de unsers vorsehindcs by alien vorstendigen , >vor de vor- vorkomen , genucbsam scbullen irkant wcrdeu , wedderumbe bevalet der liopeniuge, ^yy dat boven von ome uns to lioich- gedacbten unsern gnedigsten bern unde juwen furstligen /gnaden to vorungelimj)ende ])ilke scholden syn verschont gebleven. Abir nicht deste weyniger wolden wy ungeme den sustern unbilke artikel vorhoilden edder se widder billickeid beswern, mag ok, will god, mit warheide nicht waer gemaket werden. Unde bedden woli vil mehir grout unde orsalce over se to dagende, dan wo unde in vat gestalt sodann lude to uns hiringeschoyen , is nock in ge- danken veler minschen; leten dat woll in synen wegen. Id syn abir sigil und breife in orer stiftunge, der se sich be- romen, twischen uns unde one angericbtet und nocb'Tor ogen, der nicht wy sunder se uns in velen stucken, ome von BertenBleve torn dele liirbevorn entdecket, gar nedderfellidi geworden uns unfier friheid unde privibgien, so wy von juwen furstliqen gnaden unde sussent bebben, to nadele, dat uns de lengide swerlig to TOrduldende. Unde juwe forst^ lige gnade ok boicbgemelte unser gnedigster herre de marg- grave des eigentlig wetten dragen mogen willen wy der stucke itlige eropin. Tom ersten. De sustere inneholt der fundation oyer ore gudere unde geschefte schuUen gestaden Digitized by Google — 295 — wertHge Yonnunden von uns to settende. Tom andem. De tael der sostere steit mode by uns. Tom dridden. Wedde- wen ane nnsern folbord schuUen nicht ingenomen werden. Tom veirden. Ane imsem consent schall nymandes yon bnten her ingclaten syn. Tom viften. Eyne fraven scbnllen se tor maget hebben. Tom sesten. De kindere schullen yon allem erye unde gude vor der incledinge vorticbt don. Undo torn seyeden schiillen se wedder unfle friheid unde privilegien nichts liandellen efte vornemen. Wo dan de unde meliir artikel to king to schrivende unde in orer angetogeu fimdation^) clerlig vorfatet unde doch von den snstern in all nicht gchoildcn odder goiioicli gedan , sunder uns so sigil unde broite gelofto unde tosage unbilken entfallon sin. Dar- dorcli licbhen se uns don gedanen gelovon tobroken iind sodan fimdation si^il and briefe so vele in one craftloO ge- workot undo niogon sick dor nicht mehir (des wy rechtlige irkantnisse konon lydon) irfrauwen. Dat uns nw de von Bartenslove darboven vonnont to beraoigende odder sodann bus widder siijil breife fundation ano unsorn willen bvnnon unser stad to bocreftigonde, vorhopon wy lioichgemelte unser gnedigster horre de marggrave juwe fursthge gnade odder nymandos ohirbarligen gemuts worden ome des bifallen. Wy haddon ok ^^'o\\ to bhfligen wogen unde irhoihlinge des sustorhusos ut gudor wohnoniingo getraclitet, de vor gode dem almochtigon undo dor gaiiz(*n AvorUle tor ere sines god- ligen iiamon und leve des nohiston scholden wol bokomen bo])bon ; nuw abir sulks vor willen nicht gud upgonomon, niogen wy dat gode bevolon. I doch so Busso von Bartons- leve , inyt dom wy doch nicht dan alio gud unde in dossen sakon suiiilciliges nichts to schairondo wotton uns darbovt^n unljorodot iiicht woldo laton, vorb(^heltlig unsor widdorclagen, sobiillou juwe furstligc gnade unsor bovcn andorc rochts- irbodingo ok in dossor sake geschoin-) to roohtc mochtig wrson. Dciiistlig biddondo juwe furstligc iin.'idc uns to hoicli gonicltom unsonn gnodigstou honi dom niarggraveu juwor lurstligon gnado fruiitligen lovcn omen undo vader vorbidden sin churturstlige gnade Busson von Bartinsleven obin genant late undorwiDen, he sick der sake hot unde warhaftigor erkundc undo uns, darynne he noch foig noch recht hol't, unbodrovet odder torn woynigsten an rocbtligon erkcntnisso benoigen late. Darynne juwe furstligc gnade sick gnedich [erwiese]. etc. Datum 20 mensis Novembris anno etc. 31. Consules in Gottingen. Ada Jief, XXV; Entwurf, ») if. JV. 48. •) ef. N. 678. Digitized by Google — 296 — 5W. 1531 Dee. 8 (freitag noch Nicolai). NordhauaoL Landgraf PhUipp an Crottmgen: ladet es im Auftrage dor Sta/nde^) disses niddem bezirks mr Tagfahrt, wdehe mif des Owrfmstm von Sachsen und anderer EinigimgsveruHxndten Be- in^ 0um 19. Dec (dingstags noch Lucie) ncu^ Fran^uHa. M, ^ ausgesckri^)en, mU dem Ersuchm den Oesandten fur ciUe Fer- handlmgeny namen^tc^ fm die uber etwaige Gegenwehr VoU- moM eu gehm; mddet doss Gaslar und EiiSfeck*) Litbeck Magdeburg Bremen und Bramst^meig ouch gdadm seien. Acta Eef, I; Or. m. Sjpurm d. 8. &98. 1531 Dee. 9 (sonnavendes na Nicolai). Einheck m GoUingen: mddet, doss es von den eu Norir haiisen versammeUen Evangclischm Stimden Schriften erhaUen habe mid doss ghichlatUefide GoUingen wahrsckeirdich dur(h gcgcnimrtiym Boten sugelien tverdcn; hittet m einer UtdeT" rcdung an dcr langm Briicke vor Northern am 11. Dec. (up erst kiinftigen iiiamlacli) sii, 10 Uhr Morgens einigc Eaffh mamwn und den Syndicus Joliannes Bruns abzuferiigen. Acta Sef. I; Or. m. 8. S99* 1531 Dee. 11 (mandages na Nicolai). EMedi an Johannes Brms Syndicus m GotHngen: JnM auf Grund der JJnterredung md des Absdmds m NorGiem de formen oder notellen der constitution dwreh gcgcnwdrtigm BoUn m sckkken md G^ittmgens JnsuM viber das auf gemekh sanie Kosten mtmnehmende Bferd miteuAeilen. Acta Mfsf. I; Or. m. 8. 600. 1531 Dec. 12. CroUingen an Embeck: mddet, doss es dieses Mod heinen drecUigen clopper hekommen Mnne, doss es, wewn Adressd emen auftirid>e md einen watsack, dar de unse syne deid mede insteken moclite) MUe, semen Stalljmgen stolen m/nd on Dcr Tag von Nordkausen 2car rem den OhcrVindischen Stadten vicht heftucJit. Die JJeschlusse wnrden in Frankfurt a. M End c Dec. ror- (jclogt. Sic hetrafcn die Wahl dc.^ JlaHptniKnncs die Vcrthcdntuj dcr tilimmen und der Leisiungen. cf. liunkc a. a. O. ILL, }). ^79. DL/imtii wwrde die Sache in FratAfurt nidni erledigt, JXe I^irsten und GrafeH aoflten his 1532 F^. 2 (porificationis Marie) an Ulm und Magddmr^, die Stddte his Fehr. li dem Curfursten von Saehsen hezUhungaweiiie dm Dfuidfirnfhi von llcssen ire LMitli*,' <:ffmut entdeeJcen. cf. N. COS. JieUimeyeVj Kirch. Hist. Ill, 91). -) llUdeslieini und Einheck, deren Aufnahme April 4 heschlossen tvurde, wuren bereits auf dem Frankfurdir aehen Tage im Juni erwartet worden. MagdeHmrg and die Sadksisdim Stddte toiu'dcn Jioii 11 bcaiifiragt, wU diesen md mit Hamburg zu wUtT' handeln. Acta Jief. HI. Digitized by Google 297 dm Kostm thcilnchmen tvollCf widrigmfalls es hei dot S Pferden hldbcii md(}Cj so werden se*) sick sussent in der uprcifte na gelei^enlund wol wider Ijesprcken ; scliicM den HiUwurf dcr von scinem Su)i(licu^ (dnjrfiiaiitcii VoUniaM, Acta B4, 1} JSwtwwrf. 601. 1531 Dec. 22, [Franlfurt a, M.] Johannes Bnms m B^gemmter Hans van Sneen: mddet Tagestiemgkeitm. Dem erbam Hanns von Snehin burgermeister etc. mynem gunstigen hern unde frunde. Myncn fniutliijjcu deinst vor. Erbar unde f^unstigcr lere er burgcnneister. Ut bi vorwarten breve werden f^y Yorneiiien wo unse luindel steit. Wy drey Gosler Enibig und ick ligi^en to den ,.Dre]i scbenken*^ Is vyn papist; moton itzd neyn fleiscL eten abir de wyn iB niarter gud. Ick lieb])e juw unde juwer busfruwen eyn stovicken i^e- wunscliet, de snieket up der tun.c:en ; krige gy den des weit ick nieht. Ick bidde, gy to tiden in myn bus c^an und uiyner raa,?et nicbt seg^en, dat ick nocb lani^e utebbve, sunder jj,y Yermoiden myner aller stunde. Uc cburfirste beft bir eynen graven und den marscbalk de bmtgraife Frederick vou Bonneburg und Notzbicker, de bertoge von Luneborcb den canzler-). Item bir sin ok de von EsDbngen. Hirmede vil puder nacbt; andere nye tidinge will ick medebriugen. Datum tridages ua Tliome amio etc. 31. Johannes Bnms. Briefsch. XVUI, E; Or, m. 8. 002. ir>:il Endc Dcc.^) (din-stacb nacb liucie^) ^ an- gefangen folgend tage — geii])et unde butc mideu be- scla'even'') dat[o] geuomen). Frankfurt a. M. Jbsdded der Mninffdischen BundesveruHmdtm. Veriihcilung dcr Geschutze auf die einsdnen BundesijUeder, Gaskur GoUingm mdMnbeck ^eUm sfusammen: 1 heubt- ') Damit viiisscn die GcscJiicJdcn gemcint sein, wcldic aher nieht erwdhnt sind. ^) Seckendorf a. a. 0. 111. ». 16, ^) cf. ehetidaselbst Dee, 19, FdOt in der Varla^, Digitized by Google — 298 — stuckc 1 noitslaiigo 3 veltslaiige 40 dubbcltliakeii 100 lialb- haken 300 man haruisch 3 busseumester 250 zintener pulvers. Kffwen der Jk'vollmmhtkjtm : Goslar: Jobauu Hart secr[etariiis] , AVilbolm voni Hageii; — GoUingen: Johann Brun; Einheck: Matbias Knipping. Acta Bef, III; Entumrf, 603, 1532 Jan, 17 (am tagc Antbonii confessoris). [Walkmriefl.] Alt Pfinlus von Walhmricd an Gijtiinqcn : melffd auf den Vorschla/i < lner Unterredmig, duss cr znr Zrit nichf nnch (rot- tingen Jcommen Icomie; hiffd die Gesdiidden der SUtdt , wclche um Jan. 35 (umb s. Pawels tag) 7}arh Goslar gcsandt ivcrden sollen , fiir die hetreffende An(jc(cfii )ihcit m instruiren , da er Jan 25 nnd 20 (iif den donerstag conversionis Pauli und den freitag darnacb) dasdbst anwesend sein werde. Z UI; Or. w. 8, 604» 153^ Jan. 22 (mandages na Fabiani). JSMeek m GoUingm: hittet nm-gen eu 10 Uhr den Syn~ dieus Jc^umnes Bruns und einen Bathsfreund mm Kloster HddDelhem eu einer Unterredmig von wiclkigen AngdegenheUen eu senden, Bnefid^. V, C; Or. m. 8. 60S, 1532 Febr. 5. Braunscliwcig. Die Vcrtrder Liiheclcs Gadcw'S Magdebmgs Braunschweigs GoUingens Einbeeks bescMiessen die Anlage von Proviaittm" nitlim und bestmmen die Handhabung derseHben fur die Bauer des ChrisUichen Bilndnisses, De gesanten bodeschop und vorordenten rede der erbaren stede der Cristlichen voreninge als Lubeck Gbslar Magde- burg BronOwigk Gottingen und Eimbeck, so itzunder hir to BranBwigk vorsammelet/ hebben ut getruwer guder wobney- nunge to dusser l^t yor noidig todrecblick und gut angesein: dat sick in dussen Bweren luften ein itlike yorbenante stad yormyldest goitlicber bulpe myt einem guden yorade an keren und ander lyyes noittruft yorseben und besorgen scball ; und wo dusser cristlicben angefangen sake balyen eine beOwerlicke wyderinge yorfallen worde, dat docb der almecbtige wfl gnedichlick yorboiden^ dat ut dussen steden keynerley pro- fande wedder an beyre moltbe kerne brode bayeren noch andere noittruft den weddersakeren utgestadet nocb togefort werde; dat ok in einer ifjicken stad den borgeren und in- Digitized by Google 299 — woneren to beqwemer tyt by Owarer penen to vorkuiuligen und to vorbedeiulc ; flat scliall ein stad der andern korii botterii und alio aiuler ])rofande to orer siilvest bolioil" und noittruft vor ein tenielick i^elt tokomon laten. Dut wo vor benirt schall einor ytlichen stad dorcli ore bodcsscliop myt allem getruwen tlyte aiigebraclit und vort.^esettet werden. Et schall ok den toverlatgen entliclien avesclieit liirmede bebben, wor dut vor mytfasten^) negestkomen nicht wert afgescreven, dat et lurby de tyt over, so in der upgerichten Cristlichen vorstentnisse utgedrucket^) schal blyven verbelevet und angonomen sin und in aller cristlichen tniwe fio gehol- den werdcn. Wo ok dorch ein edder nier stode hirwedder gehandelt worde, des men sick doich keins weges vorsehn wyl, de schal na gestalt der overtredinge myt ernste ge- straffet werden. Dussen avescheit hebben de geschickeden und vorordenten der vorbenomcden erbani steden myt oron upgedruckeden pytzem Torseggelt, der gegeven und vorhandelt is to Brimfiwigk am dage Agate anno etc. im twe und drittigesten. Hta^'t\s iiacli Sebustiuiii) achreihcn die zii Ulm rer' sammelten botschaftcn gesantiin und vororUentou von Strasshtirg Constanz Uhn Ealingen JReuiUtMen Memmingen Lindau B&hsiw^ und Imy an den Landgrafen VhUipp^ doss sie die fiir die cihndc ITilfebettmmtcn 70000 fl, fUr 2 Mmutte crlegen iroUni loid sick fiir 9 Stimmen cvtscheidcn , da der L<(n(IS2 Fehr. 19. (roUinfjm an eddelle unde wolgeborn strenge uiule ern- veste gnedige jiiiicbern : totnidni. sirh iiher derm Drdwjni, dem Nonmm/doster Gcrdm d'w. fa/lu/en tynse aiismzahlen , da Gottinffm dem Kloster den Vertrrujen genims mehr gcmhlt hahe aU andcrcn, wcJehe im Stifte Paderhom sUzen ; mddet, dms es die Zinscn nach dem Fiisse von 4 in SchrecJcenhergern in Liibiselier und GoUingcr Mi'inze, tvelche alle im Faderhornischcn genommen wiirden, iiherscmle, 7 SchrceJumhergcr oder 14 Lu- hiselie Grosrhm oder 69 GoUingcr [Groschm] auf 7 //. reehnet; hittet die Notmeu m bewegen, sick mit dem Ue^' schidcten zu hcgniigen. Zettel : schldgt f ur den Fall, duss die Nonnen sicli an dm geschickten Zimen nicht genilgen lassen, vor , das Kapital in 4 Jahren, in jedetn JaJir 300 //., ane pension smiickjsusiahlen, toorauf andere Glmbiger eingegangen seien, Bri^ach, XX, J); Einlbwwrf, 610. 1532 Febr. 22. Braimseliweig an GoUmgen: nwldet des Ciirfiirsten von Sachsen Ankoort at/if die jS^esandlschaft der Sdchsischen Stddte^). Den ersamen und visen borgemestem und rat der stad Gottingen unsen gunstigen guden fronden. Unse fruntlige dienste tovor. Ersamen Tvisen gunstigen guden frunde. Juwe erbarkeit hebben ane twifel van oren gesanten to nu vorgangen purificacionis Marie ^) alhier to dage gewesen in orer lieimkunft wol gehort; mit wat bevel und scliriftlicher instruction die erbam und wisen meister Andreas Stolp Lubecksche secrctarius und Hening Prow^ unse borgemeister an churforstliche gnade von Sachsen sin — » der Stddte ScJtrcibcn hahe vorsocrotcrn lassen und dmselbe annehme. In Kasscl uiirden die Sdiretben Fcbr. 10 vorgcletjt. Fehr. 21 imitwoeb iiacli (l(Mn sontag invocavitj viddet Ulm, name^is der midern Stddte an Magdeburg, da8$ wm 9 SUmmen 5 ^ FUraten, 4 die StSdte fiihn* soOm. Acta Srf. H; Cop. >) €/; N. €08. ^ Fel>r. 2. cf. N. 60S w. 606. Digitized by Google — 303 — afgeferdiget worden. Alse nu de beiden wedderomb alhier^ dem herren sie dank, mit gelucksaliger wolfart sin angekoraen, 80 hebben wi hude dato ut orer relation imter andern vor- nommen, dat churforstliche gnade vlitigen dana geforschet, eft ok ore erbarkeiten van unser aller wegen bevel gehat in den upgetekenden beschwerungen over do Northusisclien ge- stalten notehi und ore ovcrgevcn instruction milderiiig be- IkuuIcIcu to hiten. Also ;uler bi unson iresantcu sodan bevel nicht is ])efunden, is von oren cliurforstliclii'U |j;naden vor .Gfut uiid unvormitlick angoscliL'n') worden, dat, nadem de ant wort vail den Overlendischen stcden doinals nocli nicht int(ekomcn were, wan sin clnirforstliclie gnade des vani lantgraven to Hesscn berichtot wer worden, dat alsdan nocli ein ander dag angesatti't wcrden, dar men sick aller puncten entliclieu hedde mogen vorlikon. Und alse un damp nnser aller ge- santen eincn avcsdieit und ore wedderreise uj) Wittenl)erge geiiomiiien licbbo sick begeven , dat clmri'orstliche gnade an so gescbrcvcn und onen do ge fallen antwort der (.)vcrlendi- sclien stode na lude iiigelecliter coi)i('n hebbe laten bovalcu. Diewile nu darut wert ])efunden, dat de Overlcndisclien stedo den haiidol uiid jungsten Franckfordischen genonnnen avGscheit in alien ])uncten und artikcln vorwilligen und dom lantgraven von Hess(>u unsem gnedigen liern togeschreven liebl)en, wo ut anderen l)iliggenden coepien to befinden, so wert nu, wo cburforstliclie scbi'ifte utfuren , van uns alien dos Saclisisclien kreisos ok gesunnen unse angetogon be- schwerunge fallen to Ijiten undo des sine cliurforstliclie gnade torn forderliclisten to l)eantw'orden. Der aller wegen geven wi jwen erbarkeiten dut alles na noturft to bedenk(>n , de uns ok damp ore entlike meininge willen schriftligcin wedder Yorstendigen , up dat wi cburforstlicher gnade to Saclisen torn forderliclisten, dat goscliien kan und mag, mogen wet en to beantworden. Und des gutwillig sin vordcne we geriie. (iosclir( vcn under unsem secret donnerdages na dem sondage invocavit anno etc. 32. De rad der stad to l^rmisiliwigk. Ada Itef. II; Or. m. S, AngefiiJirt: iUthmeyer^ Kirdh, Hist. Ill, p. 103. 611* Mars 1 (freitags nach rcniiiiiscere). Torgau. Cmfiirst Johann an MoAjdrhurg : iihr rscndd der CurfUrsten AlbrccM vm Mains und Ludwig von der Ffalz Antwort^), Vorlage: augcschen. Maim, Fdfr. 7 (auf mytwoch nach purifi- catbnis Marie) 1532. Aeki Bef. UT, Ccp. Bs wurde ein VeAemd" hingstag m mytfasten (MSre 10) vargeaddagen und Muglekh hean^ragt, Digitized by Google — 304 — doss (Icr Kaiser cincrn fritlichen anstant fjmeigt sei; mpldrf, (lasff p)' nnd der iMndraf Philipp In ninm Ta/j geiciUigt; fordrrf , d/i.^s Adref^sat h-in(fH Brschickung dcsseWm den Sddfr sischm Stddtcn Mittheilung wacJin. 1. Zcttrl: erinmrf, (hss Jnni InSl hofirldoi^sm ivurdr, da.^!^ Sfrasshurff Lnhe/^k IJlni jMagdchiin) Tlremen Uraunsdin'rif) von iror sclbs wcf^eii uiid mit ffowalt der andern an den Vcrhaml- lungcn [mit dm hcidcn CurfiirstenJ Theil nrlnnm solhn^). 2. Zettel: zeiqt an, dass die Verltandlioiijin DIdrz P>i) (auf den soTinabent vor ostern) in Sdiweinfurt bcglnmn solLm. Acta lUf. Ill; Cop. 612, Mdrz 5 (dynstageO na oculi). [GoUingen.] Johann Holtbom^) vor Zeiten m das Faidincr Kloster su GotHngen emgetrefen, nrJcimdetj dass thm der Bath von tingen, dls er den banden und stricken [des Klostergeliibdes] entgan wolUe, dasjenige, was er in dus Kloster gebracM, ge- wyliget und er am Klestergute heme Anspriiche mekr hoibe, K Vni; Or. m. UntersMft. 013. 1532 Marjs 7. Magd^rg m Brmnschwmg: meldef, dass es einen Siadh- tag m Bramschweig mehi hesudien JcSwne; fordcH, dass dk eimdnen Siadie den Tmj [von 8ehwei)i[uHJ besM^cen, Den ersamen wisen heren bnrgennestem nnd ratmannen der stad Bran8^^ ig]^ nnsen besunderen gunstigcn fronden. Unsen fmntliken deinst tovom. Ersamen wisen heren und besundem guden fronde. Welker mate de gespeen und errung, so ein tit lank up unbeil &rlicb gestanden, to eynem gemeinen cbristliken frede wente up ein concilium von etliken hoches standes to bearbeiden bedacbt und gnder wolmeninge vorgenomen und wes derwegen chorfurstlicbe gnade to Sassen ansynnen und beger unO togeschreven , hebben juwe erbare wisheit ut ingelecbten copien allenthalven hochgenanten unses gnedigsten beren cborfiirsten to Sassen gnedige und gude wolmeininge to bedenken. Wy wolden ok mit aUem fiite to unser aller notorfte und eigenem besten, wu begert, sulkes gernc vorfordercn juwe erbare wisheit sampt de andem Evangelische stede disses krcissc[s] und, wu vor berort, itzt in dusscr evangclischcn sakeu to gclegoner stede bescheiden und vorscbriven. Dcwilc aver juwe erbare wislicit velichte dms sich die Einigtmgsverwamlten zur Zeit des nach Ttegemburg gescJtriebenen Meidistags m Nurnberg eififanden, cf. N, 572 Amm. t •) of. N. 486, Digitized by Google — 305 — ut clcr stad BruiiswiL;k der s^varoii tiontscliop lialvcn sick to vordaii-cii bescliwert, uiid it/i^cr tit wy gelickinetigo orsakcii gen Briiiiswigk edder dessiilvigeii urdes to reiseii iiiclit ge- riiigc bodciikeii , darto "\vy von imses gnedigsteu liereu des cardinals lieiiiivorurdentcn redoii in ganz wiclitigon iinser stad velen anliggenden gcsclicfteii ok itziger tit dageleistuiig an- geiiomeii, so dat unO der tit halveii iiiclit mogelick is ander (lageleistiing to gewarden, und orwegen , dewilc de andern (Tbarii sttHlo dissos ordcs vastc Brmiswigk gelegen und also dorch juwc erbare wisboit bequemeligsten und scbiklikst ut- torichton und dat de crbarn st(Mle Bremen (4oOhir Gotting und E}nil)eck disses kreisses gen Brunswigk dorch juwe orbare wisbeit vordaget und ange/egedc notsakc up niede- bescbickung solker vorbaiub^bnig toni cristliken frede dorch jmve erbare wisbcit in betracbtinge wat nierkhck grot darane gelegen upt lUtigeste vurtgesat worde , also dat gescliickede und vorstendige persone nemlick van juwer erbarii wisheit eyne Bremen ok eyne GoBlar eine Getting und Eimbeck eine angefertliget worden , so woldeu wy ok eyne persone sulker berurden maten torn angesatten dage up de bestem- meden tit tor stede hebben und dat dusse terung unkoste unB gelikmetieb wu jungst alle intsampt bedre])en scbolde. Juwe crl)are wisbeit willen sick nacb gelegenbeit der dinge unbeswert birinne gutwillicb erzeigen und in dem nichts to einger vorliindiTung erwinden laten, darmit wy allentbalven iiicbt by cburfurstliger gnade to 8assen und andern biplich- tigern des billif'en cvan<'elions , alB dat wv nicbt tor sake deliken naebdeil so to vort'olaen (loen wolden , up hoen spot und ganz un[li vormerket Averden mocbten. J)erbalven a wy unfl genzlick . to juwei- er])arn wisheit alse leef hcbbern des cwigen und durbaren worde goddes ungetwiveldes tovor- siclits genzlick vorseben, willen wy alle tit ungespardes flites ok wcdderumme fruntlick gorne vordenen. Datum under Mser stad secrete donnerDdags nach oculi anno 32. Batman nnd ingemester der olden stad Magdeborg. Acta Mef, II; Cop. ft 1532 Mare 7 (donstages na oculi). [GoUingenJ Andreas MoUhane friiher Ko(^ m Paidmer-Klosier m GSHhifien urJcundet wie N. 612. K VITT; Or m. J nterschnft des Nicolam JlamwiT an Stelle des sdireibtinkuud iycn Andreas. GutUnger Urknnden a. y der want gefonden aiide wen verspricht, tvomit er in Gottrngan die Ansgahen fiir Haus und Gesinde hestreiien Jconne. Zfkd: hktet eu mdden, oh der hetreffende sick ok der hilligen sacramente to vordelendc iinderstan mochte ader 6b i^m 0u dem Zwecke em CapeUm heigegeben werden musse. K 4; Ewhowrf, 622, 1532 April 19 (sonnabent nach misericordias domini). Marburg. Adam von Fulda an Gottingen: antwortet auf N. 621, dass er bereits nach dem ersten Schreiben Gottingens wegen elm Superintendefden an seinen Herm [den Landgrafen Plalipp] geschsrieben habe, ohne bislang eme Ankoort m haben; toSl Mag, Bxidus Honorius, den er empfehlen honne, fur den Adressakn werben; ver^mehi NachHM, wenn die Ufkerhandr Img scheitem umrden. K 4; Or. m. 8. 628* 1532 Mai 7 (dinsedages na vocem jocunditatis). Sehiweinfwi. Ahschied der EvangeUsehen Bundesvencandten auf dem Tage m Schtveinfurt , wo Bramschwmg OrosUxr Gottmgen und EMeck durch Dietrich Prutae vertreten rnrden. Von dem Frankfurter Abschied soU die Smihsisdte CangM 4 Originalexemp^e amfertigcn, von denen Jc 1 der Curfilrsi ») cf. N. 466, Digitized by Google — 309 — von Sdchsen dor Landgraf van Ucssm Luhcck und Strasshurg erMteri^). Die Sddt^ischen Stadfe sollen Juni 1!) Abends (up negist soimavent s. Vits) in BnnoiscJuvcig zusammni Jiommcn , wo skh ffuch Tferzofi Ernst run JiraifnscJnrriff und nuch Gesandte lies Carfiirsfi'u cnifindni trrrdoi, uin dasclbst soliolior ^^ebreclien, so so vorgewent, entlig one witer binder bich bringen to vorgeligen und to sliessen. Es soU in Braunschweig dahin gewirkt werden, dass die Gelder gemdss dem ersteri Ahschicd von Nordha/usm in Magde- burg eingemhlt werden 'J. Auf den Antrag, dem regie renden Hauptmann im Kriegs^ fall numcsiUch 1000 ft. fur die Tafel und 500 ft. fwr seme Umgdnmg, abgesehen vm der Trabanten lib und wunt^ wddie von dUen Bundesvenmndien over dat yersoldet , m eoMen, wdHUen die &ddte im Gamen 1200 ft. hewiUigen, toorauf die Verfreter der heiden FOrsten mcht eingingen, desshcdb ver^ predien die Gtsandten Ltineborgeschen ok der 8assi[s]chen Stadte ihrer Auftraggebcr Anfivort nach Braunschweig zu hrhufcti und die der ObcrVbidisciiai j sick dem dort gcfassten jBcscldnssc nnhcdingt su fiigcn. Acta Mef, III. 624» 1532 Mai 24 (am fridage in den billigen pingesten). Gaslar an GoUingen : melded, dass Braiunst^eig, naekdem die Verhandhmgen von Schweinfurt, wo Goslar BroMnsehweig GotHngen imd Einbeck gemeinsam dureh den Braunschweigischm Secretdr Dietrich Brwtee vertreten umen^ verhgt md erne Neubesdt4ehmg nothwendig wurde, Dietrich Prutee namens der 4 Stddte zu dem niif den .9. Jitni (up negest kunftigen man- dach nach corj)oris Cliristi) ansficschriebenen Tag von Ndrnherg nvf gemeinsam r Kosten ahfcrfigcn ivoUe, da (ioslar , dem (lot- tingen und Eiubcek es iibrrbissm ^ sick wegcn der BcscJiicknng mil Braimseluveig zu rinigcn, zur Zcit Nieinand sendcn kbnnc; sehickt die von Braunschweig mid Goslar besieyelte Instruktion ^) Correctur dor Northusclioii iiotilii und Franckfordisclic i^foiiomon avesuheit. 24 S. fol Undatirt. Cop. Acta Ref. ITL cf. N. 005. Mit ridm Abdwlcruufjen iibergegangen in die Verfanmngsurkunde von 1533 JtiU 2 (mitwochen nach Petri et Pauli), die 1535 Dec. 23 (donnersdagea nach Thome apostoli) «u 8<^maXkaldm ZmoOte erU^. Ub. Cop, C, f. 14 a— If) h. cf. N. 656. Ahgdelint. cf. ZeU- u. Qt8Ch.^Be8avr. d. St. Gm. U, p. 418 und Lib. Cop. C, f. 15b. Digitized by Google — 310 — und Vcidniadii fur den Gesandkn ewr Besieglung mU der BUk, es gu gleichem Zwecke Ewibeek eu uberimtfeln, Zettd: hittet Adresaaten seme Qesehkkten, da die Saehen, wdche Jmi 15 (up s. Yiti) auf dem Tage m Bramsckweig verhandeli werden soUen, wkMg seien und Goslar und Bram- eckweig erne Vorbera&img durck die Sdcksiseken Stddie fur wOnschenswerfh hielien, seine Qesandien emen Tag fruker ab- sntschie^Ben, toorum Lubeck und Bremen her^ ersudu worden. Acta Brf. U; Or. m. S. 1532 Mai 24 (fridap^es in der pinxtweken). Goslar Braumchwck} Gotfiyitfci/ und Einhedc instnuren den BmmrsrJnvf'ifiischcn Sccrdiircn Dhfr'nli J'ndzc fi'ir den in 1lf'llgionssarJ(t )f a)iij(stt,iicu Tag zii Ninidirrg, der am Juni (scherstf'U iiiaiulagos iia corporis Christi) hNihnien soil ^ dms sic, naclidem cr sic von dvn Veyliandluvgeii^) der Cuffi'irsten von M(fin.z und Pfal: mil den EfniguHgsrenvandfrn and vom Absehied zn SeJareinfart unf/ rrie/def , in den ( tlauhenssachen narhzngehen geneigt seien u)>d hrr<>/l//iiieldl(>' ii din su FTthrung und Abscfflirssnnn von V( rJnuaUungen , dnrcli ivelcJto de grot wichtigeii sakcii — — nioclitou wente to einem Iricii gemeinen cristligeii coucilio in fretligeu austaut gebreclit werden. Acta Mef. jU; Cop. 163^ Juni 19 (mitwochens na Viti). Bramr schnjoeig. Ahseliicd des Hersog Ernst van Uraunselnrt ig der ciirfurstr lichen Bdtlw mid der Stddte [Mbeck Goslar Magdeburg Braun- schweig GatHngen Embedk],^) Die Stddte sollmi die von ihnen beivilligte anlage des einen monats in 14 Tagen in Braunschweig uf gcwontligc qwitaDZ eimaJden, in wekhem irem geborligen anteil, daI3 Do inen der 7000 gulden lialben zu erlegen uferlecht auch Oall ge- zogen und hinterlecht werden. Acta Bef. Ill; Cop. Oedfuekt: ZeU- u. Ge8di.-Be8dtr. d. Si. Gm. n, p. 416—419. Die InstrucHon der Gesandtm dci' heidm Curfursfcn an dir ScJiweinfurf rcrmmmelten J'JrmgKngsverwandten Acta Jxvf. J IT. Dasdbut Antwurt und Ixeplik. cf. Sleidan a. a. O. I, p. 4^74 ff. liackoUz a. a. 0. m, p. 30 ff. Juni 28 (fridagis ua Joliannis baptiste) iiibeiiwM wm Mnbedt aius Jbhammea Cordewaen an Jbhatmes Brwns die gewUnsdUe N. 626. Acta Ttef. IT: Or. TO. 8. Gednteki: Zeit- u. Ge8(h.'Be9Ar. d. St. Gott. U, p, 4iy, Digitized by Google 311 — • 627. [1632 Juni 19. Brcmmchumg.] Dml'schrift der in BranmchweUj vertretenen Stddie anUerzog Ernst und die Oursdchstschen Bathe uber die von ihnm fur ikis Evangelisdw Bimdniss hewilligten Leistungen^). Jesus. Hirnach folget wes dem jungesten zugeschrebin Swiufordischen abschede nach hir ul* dem dage zii BriiiiBwig (It m dorch[luchtiden] hoich[gebomen] fursten hern Ernste to Brunfiwig unde Luneburg herzogen ircm gnedigen fursten audi den gestrengen vesten unde hoichgelerten curfnrsdigen der Sechsischen reten HanDen Metzen heubtman zu Witten- beig unde Cristoffer GrosDen de hirnach benanten geschickten imde Yorordeten der erbam sehe- unde Sechsischen stede alse: Lubick her Oord Ton Bige^) her Henrich Beinhusen ^) Gedecbtnissc von don daj^^'-n desscs handols, Scxta am aveude Viti [Juni 14 J kcmen wy alle to Biuufiwig. Sabbato aiB dage Viti [Jtmi 15]. Disputatur quia uostrum prius decla[ra]bit Duentem snani. Tandem Lnbec exposuit, qdod singulis mensibus 4000 [!] gulden — cogatur dare contra regem Giisterer, ideo non possunt turn contlibaere. Item non misprunt vorsua Nirenibera". Non aduxoruat Ihmbnrgonsos. [Liiheck hatte Mai 7 in Schweinfiirt den Auftrdg er- hfilten, Hamburg fur den Schiiudkaldi.schen Bund zu gewinnen. Acta Jitf. III. Hamburg trat erst 1536 dem Bunde bei. cf. Krabbe in der . ZaU^mf^ dea Verems fur hamburffis<^ Gesdi. I, p. 171.] Hoc nobis displicuit. Post prandinm. Labicenses intorrogati uon habuorunt sii^illum juxta reoessnm [ ron Schtceinfurt, Mai 7, nach weldiem iJibeck (be Bundesurhundev in Braumchveig hesiegeln sollicj ; scd exliibuerunt et'?o Gottin^'a et Embig non. Post prandium. Datum est ^<^^trum responsum in cvjualitcr mit irbedinge up liderligro we; H, F; Digitized by Google — 317 — Reichstags von Speijer nach Begenshurg tmd den BescMuss^), dm jeder [Beichs-JSiand sem ConHngent am 16, Aug, auf dm he0uglidten Kreismusterplatg anwesend hdben soUe ; hefiehU dm Adressaien cds GUed des Nieder-Sdchsischen Kreises j^iiikk^ lidie Alfcrthjung seiner 44 Mann nach Eginbwrg; verUm0, doss dem Kriegsvolk die heigdegten [Kriegs-JArtikd eingeschSrft wmlm ; erldsst versckiedene BesHnmungen^J, 1. Zeitd: [Knegs-JArUkel-Brief. 2. Zetiel: B( fie/ fit TJiellnalimc an dm am 15. Juli statt- findenden Kreisvcrhandlungcii zu Ilannover. 3. ZrUel : Be ft chit ivcgen des 7Tir/cenJ:rlr(fs Anordming riiif's aUycmc'men JBusstags, sonn- uud festtdglidici' FurbUtcu, tdi/lichen Ldutms ziir 3Iittagsmt^). R V; Mcmdat Cop,; 3 Zettel gedr. Or, 030. 1532 Juni 20. GoUingen an Landgraf BMLipp: erinnert an sein F«r- spreclien, doss es his Johamis mU einem Supenniendenten t^er- sorgi sein sdUe^). 081» 1532 Juni 29 (sonabent nach Johannis baptiste). Nwrnberg. Ourfursi Albreeki wm Mme an QdiHngen: ladei es, nach- ^ der auf den 21. Mai (sonabents nacb vocem jocunditatis) 1B31 nach Qiiedlinhurg aiisgeschriehene Tag^) wegen Aushletbens der meisten Pfllchtigm erfolglos vcrlief, aiif ahermaliges Drdngm des Kaisers^) znm 15. Jidi fr'uh nach HamKyt'Cr mr Waid virs Haupfmanm des Nieder - Hdi Jisisrhen Krei^es nnd zur lirsddussfassnug vher einsehlageitde Bcdurfnis>;e , damit jener nil dem Kriegsvolke reditzeitig in Eginburg am 16. Aug. er- R V; Cop. 032. 1532 Jidi 2 (dinBedagen na Petri uud Pauli). S^umherg. Beschliisse [der JEvangdischm Bimdesverwandien] uber 'X, B; X, D; XI, B. C; XIL A, C; XIII, B, C; XX, D. Suppl. . d. Cop. Biich. V; IHeasiona I u. II; sub A I u. Ill, F I, LI. ) cf. Reidiadbachiede a. a. 0. p. 353 Tit. 1. ^) Sie sind dem Augs- urger Beidisabsehiede entnommen. ef. a. a. O. p, 323. § 106^108, 10, 114, 111—13, 115, 117. 8) In N. 645 ist mtr Zettd 1 angefiihrt, ennoch fjehoren icahrscheinlich mich die beiden andern hiei'her. t Juni ^8 (frt itai^'s nach Johannis baptiste) versprechen die in Kassel nwesenden lidihe dem abwesendm Landyrafen N. 630 zu iibersetiden, ) cf. N. 535. «) cf. N. 6;i9. Digitized by Google — 318 — de vorschickunge der breife der vorsteutenisse und hulpe weder den Turcken. [1.] Gemdss dem Ahsdiicda von Schwcinfurf soil Braun- schweig an 3Iagdsbu)y die Briefer wclche fi'tr Sachscu AnhuU und MansfeM, an Gottingen die, welche far den Landgrafcn [von Hessen] und die ObcrldndiscJien Stddte bestinimt sind, zu- sckicken. Guff in; fen soil [den Empfang] dem Landgrafeti aih- eeigm, der sic abholen soil. [2.] Die TUrhcnhilfe soil, ohgleiek de gemene frede niclit up^^ericht . geleif^tet iverdcn , doch ok ane uoit si , dewile de hulpe iiicht ut plicht sunder ut leife uud guden wiiien — geschein worde, dat de ebiii mit der form und maes wo de to Aufipurg ok itz to KegenOborg — befilotten is, erpm most, sunder der gestalt wo de den Evangelischen cliur- fursten fursteu und stenden am besten gelegen sin wil. Der Landgraf ^trasshurg und die Glieder des Mheinisclien Kreis(< sollen desslialb am 15. Juli zn Speyer dahin tvirken, doss der dort m erivdhlende [Kreis-JHaupttnann die Hilfe gemdss dm\ Ahschiede von Augsburg nur gegen die Tiirken aber nicht gegm Konig JoJumn von Ungam vencendcn dilrfe. Ef aver solches ander Yorgenomen , diat alOdan deselb hobtman mit sinem Tolke YOrtzihen soUe, einigen si/^h die Kreissidnde nidd, so sollen oder mogen der Landgraf und Strasshurg aher nur mm angefuliHen Zwecke ihr Contingent mit dem Bheimschen JSreise ausschicken. [4J In gelichnus mogen de andern confederaten in oren kreisen ok handelen und- sich halpen. Ef aver dat nicht erholden werden mocht, so schullen de Evangelischen confederaten ore hulpe under einem hovetman tosamen schicken, doch dat desulve hobtman dem oversten temeliger wise vorwant werde und darmtf etcJUe, doss die Hilfe wur gegen die Tiirken gehraucht werde, widrigenfalls er mit solkem folke gemack doin soUe. f:").] Und ob einge Sassische stede, de veliclit ane middel torn rike nicht ^'choren ok ut gudem bedunken hulpe wedder don Turckeu schicken worden, so mogen se de ok under den Evangelischen hupen Yorordenen. Acta jRef. HI; Cop. 633. 1532 Jidi 2. Crot^ngen m Embeck [hemehmgsweise an Nofikeim]: sMagi hefmfs Erruhtung eines Bundmsses mit Duderstadt ml Osterode einen VerJumdlungstag vor, Embig und NortheioL Srlkimen vorsichtige heren beB[ondern] guden frunde. Digitized by Google 319 — Der underredinge nach, alse twischen unsern juwen unde unfler fninde von Northeim geschikten lest^) to Holthusenn gefallen der moitwilligen loOen knechte Jialven, de sick uns alien to nachdel umbe langenD her enthoilden, der halyen mit den von Buderstad unde Osterode eyne geloflige vor- enjnge tor jegenwer antorichtende etc. So juw nw dat raid- fiam bednchte, des up w^e to trachtendey wolden wy der- halyen to gelegener tid und stede geme eynen Torbesclieid don, dar itlige yon dessen yif steden by eyn komen und des to noitdorftiger underredinge komen mochten. Mochte uns alien uiigetwivelt torn bcstcn f,a>dicn. Wes gy geneigt begem wy riclitige autworde uude woran wy etc. -Datum die visi- tationis Marie 1532. Brte/sch. XXU, B; JEntwwrf. 634. 1531 Juli 3. Einheck an GoUingm: verspncht Beistand gegen des AdresscUm Wide r> acker ; tst zu einer Besprechung mU den in N. 633 genamUen SUidten und HeiligenskuU bereii. Bern ersamen yorsichtigen hern borgermestern und rade to Gottingen unfien guden frunden. UnOen fruntliken deynst voran. Ersamen yorsichtigen hem bisunclem guden frundes. Wy hebben juwe clagescryfte juwer yorechter entfangen und horen ores moitwillen nicht geme und willen uns in den saken jegen juwe moitvilliger sampt den unsern nicht anderst bewihen den alB wy an den gefellen , dat god af wende , yan juyen ersanheiden wolden gedan nomen. Des schulle gy unO willich und uprichtich lynden. Wes gy ok de van Northeim Duderstadt Osterode und suust de van Hilgenstadt sampt iu unde unfi nacli juwem hQfTQr uns semptlick to iinderredcnde und unfien varechter iialven ratslages und fVuntliger vareyningc to bekomende syn tvy geiieiij^et und willcn darby toscbickende , wanner gy uns msodan to schriven willieh syn. Dan juv wilfarige und Vuntligc deinste to erzeigende fynde gy uns alle tyt geneiget. Datum under imserm secrete am mytwecken na visitatiouis LLarie yirginis anno 1532. Oonsules in Embick. Srirfgeh. XXU, B; Or. m. 8. 03S» 1532 Juli 9 (mandages Kiliani confessoris). Magddnirg an Qoslar : mddet, doss der jiingst in Brmn- dmeig zum EriegsrM moahUe Magdeburger Burgermeister Juni 25, cf. N. 628, Digitized by Google 320 — Heine Alemnnn das Ami auf ^/j Jahr anndnncn woUc , falls ihm von iins stendeii disses deils uiid von ovner igliclieii [StmltJ in sunderlieit zugesichert iviirdc, erst de rustungc alse ' sick darto eygen und geburen wil perde uud alles andern schadens fry tomaken darto — eft syne ersamheit gefangen wedderumb to frien und in dem scliadclos to holden ok up ein temelick wartgelt und de teringe to staiulc und to lioklen; ' glanht, da nnch drjn Idztm Ahschied zu BcliweinfuH die Kriegs- \ rathe noch vor AnfatKj des Kriegs tmterhaUen iverden sollen, 1 sich in der SieJiersteUung des Erwdhlten nach dem Beispkl ikr | andern FAnlgimgsverwandten ricliUm zu miissen; schickt eine Ah- schrif't (Iff ran 3Iagdchi(Kg hewiUigten Bestfdlungsnrlciinde , die auch liraunseiaveig (lott'mgrn Einheek sugehen solle; hittet die Ausfertlgnng ziim ndehsten Sonntag nadi Magdehurg zu sdticken, undrigenfidls Heine Aleniann das A:nU nicld annehmen teolk* Acta Mef. I; Cop. 636. [1532 Mi 10.] GoUingm an [Hereog Erich] : ilhcrsendet N. 631; bittd €S icie im vergcmgmen Jahre^) gelnikrenden Oris 0U eat- sckuldiffen. It V; Ewtumrf. 637. 1532 Juli 10. GoUingen an Curfiirst Alhrecht von Maim: antwortet auf N. 631, doss rs dem Herzog Erich van Braunschweig unter- ihan sei und daher dm Tag von Hannover meht zu hesttchm brmwihe, doss es die Forderung dem Hereog mUfheUen fcwfle m der Heffnmg er werde es enkcMdigen. B V; Enfm/rf. ess. [1532 JuH 10.] OoMmgm an JDuderstaM (heeiehmgsumse an Osterode): ladet es heh/ufs BrHMmg eines Stddk^)^tdmsses Bum 23. M m das Kloster CaUenburg. Duderstad unde Osterode. ErBamen unde wisen befiandem gnden £rande. Nach- dem sick iimbe langens her uns alien to nadeil itiige lofle gesellen memiicli mael erheven unde sake erdichten darynne se noch frontschnp noch recht mogen lyden, sunder wedder god ere unde redit des hilligen nkes reformation unde up- gefichtiden landfrid to vigentligen daden begeven de nor schuldigen to beschedigende unde sick myt orem schaden *) cf. N. 539. Digitized by Google — 321 to rikende, so hcbben unBer frunde von Eml)ii,' undo Northern unde unlJe geschickten des up eynem gehoilden dage under- redunge gehoilden. Unde win> ( ]] wy alle sussent ut ciisi- liger leve ok na vornioge des hilligen rikes ordeninge eyn des andem beste to donde schuldicli , dennoch segen wy niclit vor unradsain an desse vif stede Embig North em Duder- stad Osterode und wy der halven eyne vel') erliun' under- redunge hild( u uude fonnen unde wege una alien deniig hirinne bedechten uude uns tosampnc vorwusten. Segon darumbe gerne itlige juwe radesfrunde in dat cloister to OathelltMiborg auf dingstach^) nach Marie Magdalene hedden geferdiget, darhiu wy de and(>rn stede ok beschediMi, der tovorsicht dar wes to begripende, dat uns alien mochte to gude unde torn beston fallen. Unde wes gy des geneigt begem Yry juw hchtige antworde. Woranne wy ok juw etc. [Datum 10 Julii anno 32.]^) Briefadi. XXH, B; EnHourf. 639. 1532 Juli 10. Q^ngen an Einbeck (beiMmngsweise an NoHhc'm) : ladet 68 eum 23. Jfdi (up dinstach na Marie Magdalene) m emer Unterredung m das Kloster (Mknburg, Briefsth. XXTT, B; Entwurf. 640. 1532 Jtdi 10. Numberg. Didrich Prutee an [Braunschtveig] : mddet das dUmaUge VarschreUm der Verhandhmgen , das Anrudem der Ti»rJim tmd die Gegenmassregeln, Magt ^ber Theuerung, Myne scbuldigcn und willigen deinste vor. Ersamen vursyclitigon und wolwiscn heren. Wowol ick juwe ersamkeit hirbevor to erkennt iide geven, dat alhir in der religion sake na bojL^even li.iiuli'llcii sworli.^cn kondc wes gudes vorabschedit werdcn. Bo is doeli iHuner de sake darhen gerielit. dat men von den Swint'ordiselK-n disj)utrrliu:('ii artikelen at'gestanden und uj) cynen utc iligen Ircde hir twischcn und dcni concilio to handidlcnde lieft vorgenomen. Tnd wowol men s])ort, dat keiserlige majestat also eyn milde kaifier uns sudanon I'rede to gevon mit gnadon unO wol goneiget, so is docli do liandel von unson wederwordigi'u stonden des riehs noclior by syner majestat dermaton worden vorhindort, dat men to entligen boslut(» wente aidi(4' niclit lieft mogen komen. Und wowol syk dc baudel vormals wol wes sorcblicher heft ausehiu ^) In (Itr Vorlage fa.st wie: val. Juli $3, ■) Aus N, 639, 'die auf deniMlboi lihttte entworfcn. GOttluger LikuuUuii u. d. XVI. JulirU. 1. 21 Digitized by Google — 322 — laten, dennoch sta ick iu j^der hopeiiingo, ick werde dorch de gnade des almeclitigen juwer ersamkeit in kort gude nige tidinge to hus l)ringen. Und dat syck de handelinge 8us lange vortogen daraune moten juwe ersamkeit beneffen my gedulden; id is nemandes hyr von unseren dele, de syck dusses Yortoges hedde vormodit. Men heft an vorgangen Bondage torn anderen mael de post an kayserlige majestat geverdiget und der is man alle dage erwarden. So de kumpt, Torhopet man einen iligen aves^eit to erlangen. Id geit ayer de luiiidelinge by dem kaiser nicht von steden. Wor de varligheit des Turcken so groit nicht vorhanden, droge ick de Yorsorge, dat sick dussc liandelunge korts weges nicht wolde laten endigen , aYer dewile de tidinge von dage to dage beswerliger inkomen achtit man genzlig, de hoge not- troft wil erfordem den saken eine eiitschop to maken und sick in de jegcnwer tto schicken. Men heft wai liaftige tidinge hir, dat itiige lofwerdige schriYen, wo de Turkische kaiser am dage Johannis babtiste Yorgangen to Kiigescben Witten- borgli mit groter pracht nnd m&cht ankomen si nnd in synem inriden hefb men ein fiir angezundet wol Yon twendusent foder holtes; werde dar aver tein dage nicht liggen nnd holden festum tabemaculorum^) na der Joden wise, wan afer de dage vorby, wert he anfangen sick weder Yor Yienne leggen nnd sick tom hardisten daranne Yorsoiken. Sine macht up dem lande is wol afgesehin, wo strak he Ysn ruteren und knechten si ok wat he Yan geschutte und syner munition OYer lant let foren. Heft aYor grote brngge 19 der Duna angerichtet und Yehil galeien darbeneffen ; wat he aYer daruppe Yor gewalt heft, de is man noch nicht inne. Sin rennehop is allene Yeftigdusent strak, daroYer de Im- briwasche OYorste is, und darbeneffen schuUen syn teindusoit buffel wol gerust. De Yorlom hupe und syn kriges folk fly mechtiger Yon Yelen hundertdusenden also Yormals, do he Yor Wiene gewesen, alse dat to besorgen, wor de almechtige nicht wyl helpen, wederstaen ehr de stende des richs up- komen. Sin gemoit steit ok genzlig darken Wiene to OYor- ilen und des kaisers kunschoper schriYen, wo he willens si de watergraYon Yor Wiene to undergraYon und wo id jummer mogeUck de Duna aftograYen und eynen andem wech to ^) Vcrlage: tabermaculorum. Gemeint ist Tdi oder daa Mie Bairamfest am 10. SUkidsche d. J. 938 d. Hedtdira, welches 1532 p. Ckr. nach IJlug Beig, Epoehae cd^iores cd. J. Gravim, auf Juli 14, nodi B.^ Uiccioli, Chronologia reformata, I, p. 57 auf Juli 15 fdllt. cf. Navon, Bouz-naute ou (Wlerulrier perpetuel des Turcs in Fundgruben des Orients, IV, p. 163 und 275. Digitized by Google — 323 — ledcn iind wille darvor .c^rote berge laten iipwerpen^), dat he darvoii in de stat dat folk von den straten und ut der were gedenke to sclieten , wo dan var Rodis , do dat ^^e- wuiinen, ok schal geschein sin. Und darumb de kuuschopper schriven , so liebben den Turcken i^esclien inriden ok dusso gescliefte van den synen erfaren und gehort, wernen se kaiser und konniidc, dat men wille ungesumet cito cito citisisime^) darainie sin , dat Wiene bestidt und bosittet moge werden, dan so sodanes s(diolde werden gewunnen , dai- got vor si, were Dutscher nation slotel en wcgo. Dcrlialveii so syn ok de twe fenlin kneclite, so liir utgeschicket, to water von stunt na Wene geverdiget worden. Und de hovetman odder keisor- lige conimissarius , so do kneclite liir erlangt, is von hir na Ulm und Strafiborcli getogen und dar ok gefordert vehil gebeden aver dennoch so itwes erlanget. Von Ulm heft de kaiser begert, wo in vorwarte cedcl vormacht, aver darup is . nicht mer dan ein feolin kneclite gesant worden. Men heft hyr darvon geratslaget : wowol de ETangelischen der Turken hulpe halven protesteit, dannoch werden se nicht ut plicht, sunder in solker noit^ an syck nicht mangel iiudeu laten, wo juwe erbarkeit to miner tokunft ferner mogen vornemen. FerdinanduB heft sick klegehken laten vornemen , dat he nicht vormoge Wienne to besetten, darumb heft kaiserlige majestat mit beden aUenthaU cn so vehil to samende gelesen, dat men id gewis darror holt, id si hute na notroft wol be- Btalt und to erholden^ solange de stende des richs na.lude miner vorigen schrift upkomen mogen. De Bemen sin ayer teindusent strak bewaren ore grense und willen sick ut den- sulven nicht geyen edder over de Buna gebruken laten. Men secht vor warhoit^ dat den stenden Tor weinich dagen vom kaiser schrifte des pawestes sin Torgeholden, darinne befundeu; dat de pawest dem kaiser an barschop hundert mael dusent kronen togeschicket und dar beneffen jegen den Turken anno wille hoilden 10000 Ungem in syner vorsoldinge, mit denen he sinen nepoten den cardenaH Ipolitum de Medids scicken wille, und dat he berede in Sidliam 12 grote galleien geschicket hebbe, de sick to wederstaende des Turken Bchullen laten gebruken'). Ein erbar rat alhir heft ein gemene bet yorordent na lude bigelechtes^) gedruckes, wo id in orem gebede den hilgen dach und de werkeldage umme ^) cf. J. V. Hammer f Gesch. rles Osman. Beiclm, III. p. 630. TagC" hich Se])t. 11. ') Vorlaf]c: citis-^iino. cf. Zinkeisai , Gcsch. des osimniadieH lieidics in Europu, 11, ^. 7}iii, Budtoltz a. a. 0.1 V, p. 104. *) Vorlage: bOgeleehtes. 21* Digitized by Google — 324 — den andereii dacli wert gelioldeii , wo jiiwe erbarkeit na der lan^e in donisulvcn bct'undcn wcrden. So singet men liir- umme den andeion dacli des avendes in den kerkeu de dutsche letanie und darna sticht de prediger np . vormaut dat folk ein ferndel von der stunde, makt one lierte und moit je*^en ^'ot to bidden. Und were cranz noitwendicb , juwe crbarkeit daruj) ok wes vorordcnt hodden. Id konieii so inannigerleie tidyn^^e an von wunderbken tcken nui3bonb^;en und gesichten am liimel. de g^^seliin werden, dat vormoitlii,'e, wor de dach des liern nicht na vorhanden, dat sus Outsciier nation einc grote vorlighcit to besorgen. J)e almerbtii^^e si unii gnedig und wille id mit gnaden al'wenden, darumbe wy dan degelikes wol to biddende orsake genoicb hebben. In saken belangen de vorfatinge tor kegenwer heft man ok itlige dage geratslagit und wert noch ein dach darut werden, de alhir rede namhaftig gemaket, welkeren schulien besoiken tinse gnedige furste von Luneborch egener personen des churfursten von Sassen des lantgraven to Hessen der von Anholt und Mausfelt rede. Wo ick dan und worup de handelunge stan schal , juwer erbarkeit in miner tokunft ferner wille berichten. Und dewile de erbaren von GoAler dusser saken oJ^ to donde und oren erbarkeiten an der Turken hulpe wil ok gelegen sin, so willen juwe erbarkeit one sodans wol vorwitligen. Und wes alhir derhalven Yon den buutvorwanten is worden beraden hebbe ick up eine sunder lige cedillen getekent mit A^) vormarket, darut juwe erbarkeit und se femer bericht werden entfangen. Item gunstige hern id is hir de terunge nicht wolfeieP) und jo 80 dur und dm*ir wo to Swinfort. Hedde ick my des schullen vormoden, dat sick dusse dach so lange hedde schullen odder willen vorstrecken , ick wolde mynen heren wol ichtswes erspart hebben, dewile aver de handel sick der- maten und so geswinde alle tit heft laten ansehin also, ef he van einem dage in den anderen eynen beswerligen afscheit wolde gevminen, so hebbe ick des to dusser tit nicht mogeu andem. DorhaJven willen juwe erbarkeit darinne gedulden. Id weren andere jo so geme alse ick von hir, moten dennoch des endes gewarden. Und juwer erbarkeit in yelem to Das ZeU^im in der Vorlage sieht oifenm ZkM SJwtiifk N. 632. ^) iVi fl- (> fi- tverden HiUdtranA Elveekes gezuhlt, die Dietrich Prutze alse he lest von Nuremberge kam by om vorto' rt. hezuhU. JtechnurKjshuch 1632 — 33 /'. 44h. Nach dem kleincn Bedinungsbiicli werden 1531—32 iu der Evaugelischcu sake imde to der beiiot ut- gelecht: 1119 Mk. 4 ti. 4 J^. ^. N, 627 § 2. Digitized by Google — 325 — willcfiirii bill ick j2:onoi,trot uiul willicli. Geschreven to Nuren- bergo iim 10 tla,c(' «les inonts Julii aiiiio etc. 32. Jiiwi r erbani wislieit wiilige dener Tlieodoricus Prutze. Acta lief. 11} Cop. 041, 1532 JuU 11 (donn[e]rstags nacli Kiliani). Mibidm. llerzoff Erich an GoUlnnen: vcrbidet auf N. 630 vom 10. JuVi jrde BovUVajinKj auf ((cm Tage zu Hannover, da ihm Ct()ifhu]cn nicJit hlos crhfoifrr/haniii, sondeni ihm audi hci Vcr- (msfhlafjung dcs vou ihm (fifru die Tiirkm zu Mlendcn Krirgs- roflcsi fcir dcr y'i'rr/irnsfmer gldrh andrrn liraunschwcigischen tStudfoi auf dem Ih'irlisUfgc zu EegonsOurg zugegeben sei^J. JR V; Or. m. S. u. Untersdirift. 642. 1532 JuU 12 (fritags nach Kiliani). Duderstadt an GiiUingen : will den in N. 638 ausgeschrie- henen Tag hesucJien, BriefBtsh. XXII, B; Or, m, S, 643* 1532 Jidi 17 (am mytwecken nach Margarelihe virginis). Mftibefk m GofHngen: iStersendet Ahsehriften, die es von Qaslar in Magdeburgs Auftrctge hetde erhaUen^)* Briefs^, VII, H; Or, m, 8. 644. 1532 JnH 19. GroUingm m Einheck (begiehmgsweise an Northern Duder- sfadi Osterode) : mddet, doss es Jidi 24 (up negest tokunftigen dinstag nach Marie Magdalene) die Verhandlungen in Oa^lenr hurg fddU heswihen k^ime, w&H es m demsdben Tage von Hergog [Erich] nouih Miinden in die CamM eu einem Fer- horsktg mi^ Cunse Iticlding^) gdaden sei; verkgt die Versamm- lung auf den 25, JuU MUiags (up den nehest danach folgen- den donnestag) m die lange Bricke vor Norfhem. Briefsdi. XXH, B; Entwwf. 645. 1532 JuU 22, GOUingen hescJieinigt den Emjpfang des KaiserUchen Mm- dats N. 629 und dcr [Kricgs-JAMcd ; unll die Schriften seinem Laiulesfursten Rerzog Erich susenden hehufs VerireHmg hem Kaiser. B V; Entwurf, ^) Nach drill lleincn Bechmu} rjshuch 1531 — 32 (das grosse fehtt) wrden 258 ML 10 B. Herzog EricJt fur den Tiirkenkrieg ausgezaldt. *) cf, N. 635, ») ef, N, 505, Digitized by Google — 326 — 1B32 Juli 23 (dinsdages na Marie Magdalene). Niirtilm'g. Die Curfiirsteti Alhreclit von Maim tmd lAidwig von
!cr Karl den lleligiotisfrieden. cf. Sleidan a. a. 0. i, p. 484. Gedruckt: Hortleder a. a. 0. I. p. 67—68, Liinig a. a. 0, poft. ffener. eont. (Bd. II), p. 604 — 605 una part. spec. (Bd. V), p. 782. An demselben Tage melaet der Kfiser den Curfursten AlbreaU imd Ijudicig die Annahme und iihersendet die formell gednderte Ver- sichcrung hetrcff>i der Processe, loas sie Aug. 15 (sambstiifircs uach a8iJumi)tiouia Marie) dem Curfiirste^i Johann anseiycn, wwauf Curfurst Johann ^FriedruA wn 5acftMW Aug, 27 (dinstages nach Bartolomei) cMlwortet. Ada B/ef, III; Cop. Cfedruekt: Zeit- u. Ge8ch.-Be8dw. d. St. Gott. n, p. 426 432. Aug. 3 erldsst der Kaiser iiher den abge- schJosscnen Friedcn ein Mandat. Acta Kef. Ill; Cop. GcdrucM: Hort- leder und Liinig a. a. O. Zeit- u. Geadi.-Besckr. d. St. Gott. II, p. 433. cf. Banke a. a, 0. Ill, p. 297 ff. Seckendorf a. a. 0. Ill, p. 21 If. Bammd a. a. O.I, p. 310 ff, U, p, 274 ff, cf, N. 65L •) ef,N, 6»9, 631 und 64 1 Digitized by Google — 327 — verlaten und syn dat in Ix reidicluit truwelick to verdeneude willig. Geveu 23 Julii anno etc. 32. M V; Entwwrf. 648. 1532 JuU 24 (am abent Jacobi). Torgau. Cnrfurst Joimm an GoUingen: mddet, dass nach dem residtatlosen Verlauf des Idztm Tagcs m Brmmschweig und ^nner Verlegung nach Niirnherg die in Niirnherg vertretenen [evangelischm] SUmde eine Ztmmmenkmft der S&chsisehen und der- See-Stddte in Braunschweig am Abend des 15, Aug. (of den tag assumptionis Marie) ^ wdd^&r Hereog Ernst [von MnSbu^ gJ i)ersdnUch beiwoJinen wMe, hescfdossen haben; ladet es sum 13, Aug. (zweene tag Tor dem angesatzten tag), um die Grmde der Einbemfung vom Niimherger Gesandten Brawn- sekweigs , die Berichte des Herzogs Ernst imd der verordneten Ti/itJfe e^itgeg&n zu nchnmi und entlichen der vorfassung lialben zu der gegonwer zii schliessen^). Acta lief. II; Or. in, S, Gedruckt: Zeit' u. Gesch.'Beschr, d, St. G6U. II, p. 420. 049. l'>^>^ Jidi 24 (niiddeweckens in vigilia Jacobi). T)udersiadt an den Bnrgcimchicr I Jans von Snmi {yom Hagen) : will des Adrcssakn Wansch, d(fss es auf dem n/wh Xorfheini ausgeseln-iehcnen Tage znm wmigstm durch s&inen btadtschreiher vertreten sei, erfiiUen. Briefsch, XXII, B; Or, m, 8, 6S0m 1532 Jidi 28 (am sontag nach Jacobi). Nienover. Hereog Erich a/n Gdtfingen: verlangt a/uf N. 647 die Zi^riicJchaitung der geforderten Mannsehaft am Grimden wie in N, €41j indem er die Verankoartimg vibemehme, B V; Or, m. 8, «. UvderwMft. eSl. 1582 JuU 29. Qattmgen an [Herzog Erich]: IMet unbegrUndeten Ge- rucMen mdvt ftu glauben, Zettel: entsehuMigt hegangene Form- fchUr, Gnedigor lierre. UnBo geschickten alse wy to iMunden lest gehat berichten uns, dat one angesecht, wo unse ge- Jnli 28 (diiistag nach Marie Magdalone) ivurdc in Niirnherg he- schlosseri, die BrtmmdiU'ei(jer Zusammenkunft Sept. 8, die zu Schmal- fc<*Wen Sept. 29 ahzuhalten. Acta Mef. III. Bei Uebersendung der auf d^cse Zusanmenhunft begU0dim 8ekinftm UtUt BrawMdnweig JuU 31 (invddowekens nach Panthaloonis) ^m Geheimkdiking, Ada Eef. HI; Or, cf ' Betimeger, Eirch,-Hist. UI, p, 109, Digitized by Google — 328 — santen to BrimDwig up ejnem dage juwe forstlige gnade jegea eiLam Btede unser underlangens Tordracht^) halven Bciullen lic1)])on vorangelimpet mit widern anhengligen wor- (lon etc.-) Des wy iiicht in geringer bewegmge geweflen. Doch befynden wy ut den iinsern, do to tiden uncle mehir dan eyns dar gesant, dat juwer forstligen gnade edder der vordracht, nadem itlige stedo der anhengich dar niclit ge- wesen, ny gedacht worden. Unde geschuet uns unde den unsern von sulken unwarhaftigen andregen to kort unde ungudlig. War ist abir^ dat wy unde de erbaren stede, alse mit juwen forstligen gnaden in voreninge sitten, to Embig by eyn geweOen unde der vordracht halven allerleye bewogen ok geneigt wedder by ein to komende unde mjt juwe [!] forstlige gnade sick alOdenne to beredende. Unde were noch woU unBe imderdamge fBtige bittent, juwe forsir lige gnade also unfie gnedige ^herre unde landesforste bo i%es ungehort unDe antworde in ungnade sick nicht leten bewegen unde uns also juwer forsUigen gnade undersatei^ de doch in utersten noden lif unde gud vor unde by juwe [!] forstlige gnade to stellende schuldich, ok wedderumbe in unserm anUggende gnedichligen ansegen. Hedden juwe forstlige gnade jenigen mangel to uns, wolden wy y geme der erbam juwer forstligen gnade eigai rehide Tilmehir pre- laten ridderschup unde stede desses landes, wo wy uns ehir erboden ok besundem der Torigen stede unser eninge be- sichtinge anwisinge und erkantmsse lyden; ok wor juwe forstlige gnade uns mochten horen, des geme to wider unde muntliger underredunge by juwen forstligen gnaden wolden komen: dardorch juwe forstlige gnade unsemt halven in sulker swarter gemoite unde wy in dessem bedrucke nicht dorfen bebarren. Dan woran etc. [Bidden] juwer forstligen gnade antworde. Datum mandages na Jacobi apostoli anno etc. 32. Zettd.^) Ok gnediger berre. UnBe bode Patbbezcliy den wy by juwen forstligen gnaden mit keyserliker majestat unsers aUergnedigesten hem schriften to Kigenowei* gehat^), ef. N, 338. Ai$f dkte Angdegenheit hesi^ il'vii 'iKie gcfurd'Tt, juwer gnade forstlige geleidc medetodeiiondc in uugiuid^ u be- wogen fewest sin, mit dem anhange, also ef he keyserliger majestat mid juwen forstliLTcn gnaden toireg<»n schulle to uDgehorsam orsake gevon. Die ]1( '^cJnihJiguiig wird aU verldumderiscli zuriielcgewiesen. B V. *) UrspriDtfiUch irar der Brief als Zetid, der Zettel als Brief gedadU. *) cf N. 047 utuL OOO. Digitized by Google — 329 — licft iins gnnz lioswerligo sm!?o [hericlitet] , flat') jiiwo forst- lii^e i][ii!ule ym erstcn anscliiiulc unscrs l)r('it'os jo'j;i'n vn\ Johann Bruii unsern doyiicr, also scholdc ho darynno juwer forstligeii t^niaden wcs af brockli^^os vorsdiin 1io1)i)cmi. iiatco- secht. Damp wy \\m der warluud mo^^cii oriniuM'ii . dat gemelte cni .lohaii sodan breii' niclit l)egropen vil wcyiii^cr gescIir[e]v[o|n. Wy woldcii ok uiiji^cnie in scliriften odder aiulors an juwer tbrstligen ^nado titol odder sussent wes iuiclidoli_!70s witligon gcstadon odder vorhengen. Und bidden (leinstlig jinvo forstlige gnade^ ef wes dorcli den schriver ym breife vorseliin , juwe gnade uns dat gnedicblig entdecken ; schall to andern tidcii woU vorwart werden. Und wy willen [dat] in bereidicii[eitj truwelig gerne yordeynen. D&puxL ut supra. L I; Hwhourf, 652. [1532 JEnde JuHJ OMingm XMeek Narffiem BudersttM Osterode sehKes8m auf 6 JeJire em Bundniss, • Wy do rode der stode GnttiiiL^on Einibifc Nortlioini I)iulorstad und Osterrotlc bokoniion opinbar in dossom l)r('it'e vor uns nnOe nakonion in unsern roliidon undo unsor stcde gemeinhi'id wegon , dat wy deni almechtigen godo to love (lem hilligen Komis{lio[n] ryke to er(?n undo gonieynor nut to gudo to irhoildinge cristliger love undo des hilligen rykos frede uns dor gowolt to irworondo hobbon voroiuget vor(h*a;j;on und to ho))o gcsat voroiiiL'cn vordragon nndt* to ho]>o sotlon uns jegiiiwordigen iu crait desses breifes in ingesclireveuer wiBe. [1,J ]S[achdeiii wy unde unAe stede allhir in dcsseme creize tosampne gr( nzen undo mennichmael lofle lude widder god unde recht l)oven den koningligen lantfridde sick an ordintligem reclite niclit laten benoigeny sunder moitwilligen unde vigentligen de unschuldigen besweren, so scball unser ein des andern jegen alD wemc to crcn unde rechte to gevende und to nemendc desse nebist folgende sess jare, de up datum desser breife intreden unde so fort duren scbuUen, mechtig weOen. /^J SchuUen ok und willen uns desse gnante tid over under einander mit truwen menen fruntschop und geloven mit worden und werken dlenthalven bewisen und to halden ein des andern argeste na allem yormoge af keren weren ^ Viirlage: dor. Digitized by Google — 330 — mid warneii, dar aieii dat mit eren ujid bescheden doiu moget. [3.] lind cf darboven jenich von uiis hefehidit edder beschediget woi-de, schiillen wy anderii vor den bt fehidegeden an den jegenpait reclit schriven und beden mit begere Co den febide und vonvaringe aftostellen und sick an gelike und recbte benoigen to laten. Und wo ims des worde geweigert, scbullen und willen wy dem beschedigten trostlig behulplig und beraden sin jegen solicke deder weddei*unib to tracliteii. ein jowolk na siner gelegenheid und vornioge , dardorcli de moitwilliger tolest von orcr gewolt an fnmtlige edder redit- ^ lige wege gcwiset werden. [1.] Ef ok unser welk edder der unsern des andern beschcdi^qu's edder [t]hetors anqueme, jegen de scbullen wy uud willen recbts guiincn und vorpflegen sunder weigeringe. [f^J Welk ok unser hedde gefangen, de misslig und von dem sick to besorgende were und de docb vorlaten wolde edder moste, scball unser jowelk und will uns andern steden vorbenan^ mit gelicker urfeide und vorwaringe upt beste vor- sorgen, dat wy siner unbehaft bliven moge. [6.] Welker ok uns Bo boven rechterbedent einen edder mehir beschedigers hedde edder krege, schullen von stunt uns andern angezeiget werden. Wor uns denne de- sulven wedden oden edder -gingen edder dar "wy sussent der foicblicb raocbten bekomen , scbullen vfj uns jegen de nicht anders bebben und boilden, dan ef se uns alien entsecht, idocb dat wy wu vorberort an desuluen deder fruntschop und recht vor de beOwerden stad bedden geboden. [7.] Weret ok dat unse borger iiiwouor efte vorwanten underlangens I^ake scbulde efte ansprake bedden edder ge- winnen^ so scbolde de cleger dem antwerder folgen vor den raid edder gericbtc , dar de antwerder beseten und ding- plicbticb were, darsulvest so de sake to erkantnisse to recbte to geborlicher utdracht gan laten und wat dar in rechte erkant edder sust in fruutsebop gefiinden worde scball ein idermann uuwedderspreckUcken ein genogen daranue bebben. [8,] Wy scbullen ok und willen an welkem der unsern de Bake fio langeden unyortocblicken to freden belpen, den unsern ok nicbt gestaden nocb vorbengen jeniger were wort lettinge efte indracht, darmede se de sake in einen vortoch edder yorwildent gescboven de parte Tormoidet in unkort edder scbaden gedreyet worden. [9.] Ef ok de unsen underlangens sake bedden edder gewunnen, scbaJl dusser vordracbt und fruntligen tobopesat- tunge to Yorfange nemendes Torgeven vorlaten edder up- Digitized by Google — 331 — drage[n] , dardorcli dc luisern butwendigen to foideren. Und wes des Do geschege, scliall nicht biudeude uocL you werdeii sin. [10.] [Ef] ok under uns eyner stad wichtige sake vorfellen [un]de unser andern raid darynne begcrden, schullen wy willig sin an [wjegen stede tosampne to ridonde und so eyn dem andern myt rade und aller fruntwillicheid troistlig und behulpig wefien. [llj Und ef jenich erdom edder twisperinge tAvisclien twen Yon uns yif steden edder den oren, des god nicht enwiUe, entstunde, so scbolden de dre unpartielidcen stede der sake twischen uns twen steden edder den unsern mechtich sin in fruntschop to Tordragende, und wen de frantschop Torbleve, fio alsedenne in rechte to entscbedende nnd des YOn dem rade to Brunswigk by beider part recbts anwisinge, eft des noid sinde, worde to nemende. Und wy rede desser vorb[enannten] vif stede willen uns underlangens noch furder fruntliger uud cristliger, wen dosse vors(.'lirivim^(' lueklct, truwelicker menen unser ein dem andern to gude leliin und foigen , wes men umnierst mit ereu und bescliede doin moge, und uns fio underlangens mit der daet liolden , als ein von dem andern gerne wolde heblien und nemen , inmaten wy uns desses Bo sam])tligen und iinBer jowelk int ])eflnTKlern jegeu den andern vorwillen und vorpliclitigen. Und U]) dat nu desse frmitlige voreininge und tohopegesate von uns alien int sampt und unser jowelikem iiit beOundern in alle oi'en ])uucten articulcu stede und vast unuurbrocken woll gebolden werdeu, des to orkunde und bekantnisse sin unser stede ingesigil vor uns unse gemein- in ide borgere uud vorwauteu festlickeu an desseu breif ge- hangcn. Arch, 1902; Entvmrf, 653. [1532 Emir JuliJ GoUingen an [EMeck hcziehingmmse an Noriheim Duder- >itadt Osterodc] : iihersendef N. 66ji $wr Frvtfwng und Ver- besserung ; hiUet dm Gesandtm mm kammendm Tage m Nair^ hem entlig bevebil m geben, Arek, 1902; Ewhowrf, 654. 1532 Aug. 5. NorHhem* Gottvngm Embeck Noriheim emeuem ihr Biiindmss. Dewyle de Yordracbt, alse in Yorigen erscbenen jaren Yon den Yorfam der erBamen nnd wyDen rede der stede Digitized by Google — 332 — Gottingoii Kynbock iind Nortlioym iit wolbedaclitem titlikera rade und ii^aiizi^r wolmeviiinge to beschermiinge iiiirecliter ' gcwolt und uiigeborlikes ovfrfals ok torn hoston orer allent- lialven imdergesetcn borgorn und vorwanten ujjgerichtet vor- brevet und vorsogelt. oyne tit lank na orem begrepen inholde nicbt upricliticb und stracke gebolden, noch vor orem utgange in gcborliker tit von neynerleyen parten upge- screven worden, dcmnacb so is bute dato under ])escrevpii von den orfiamen ob gnanter stedc vorordentcn und nfi^r- IVrdiL^eten sendebocb-n bynncn Nortbevm boratsbii'unire iiiid deper bewecb gcboklen und na nottorl'tiger bcwcguiigo vor dat nutbkcste und ratsameste angescyn und eyudreclitigeii besloten wordeUj dat solko fruntUko voreynunge und tohope- sattunge von one alien iiitsnnipt und or jowelken in beson- dcrn liinfurder in alien o]"en Iteixrcpen ])uncton und artickclu. de birmede alle sumniarie gcnioynt und utgedrucket svu, scbullen stede vast gctrwelick und gaiiz unvorbroken geboldcu ^ und ok mit bewiBliker daet crnstliker , dan wu van allent- balven devlen wentbon anber j^escbevn. ( ifullet und ^enievnet werden. Tndcmc ok bemelter vor(Tninge von den gedacliteii crlikon sted(Mi van alien deyb'n, wu angetogen und vormeynt wert , vorsumelik niclit folgirli nagekomen worde , is up deii punct ok beslutlick ingeganiicn und belev(>t, dat allentliahen vorsunielicbeyt jegen einander vorgeliket und to dussem male genzlik und all upgcbafen und in tokunftiger tit nicbt iiier der gestalt gccbeyn edder vorhenget werden schulle. Uiitl , woret nu tokunftich, dat jennich undersate borger edder vor- wante dusser dryer stede to synem moytwyllen und ut er- dichteden beswcringen edder anders sick von syner oveiiclievt utflucbticb stelde, desulve wu de sy edder namen hebbe scball in den andern tweyen steden niclit angenamet ^'dder to synem frevel gehanthafet, besundem up syn mtclitige stellen syner ansprake alleyne by synem rade tor fruutzschup vorscreven werden. Wor aver darwedder eynigem der dryer , stede utflucbtigen ungehorsam borger vorwanten edder andern jenycb unfruntlicke vorscrift vorwaringe edder andere frevel anreyzende scrifte, darmede de rat des utflucbtigen by syner borgerschup vorungelimpet in moyge unmote und besorgunge ' gestellety von jennygem der stede undersaten gestiftet und gegeven worde , wor sodan an den rat dar solkes geschejn langet, schall de anholder und scriver von dem rade, dar under he beseten, mit geborliker bote gestraffet und darvon genzliken aftostande gewiset werden. Allot ane behelp und nygc utflucht. Busses to orkonde syn dusser recess dree gelickludich gemaket ntenander gesneden und jowelkem lade Digitized by Google — 333 — bemelter stede vyn vorhaiulolaget. Allet ^escheyn bynncn Norti'vin maudages nacli vincula Petri auuo etc. iin tweund- dritti^csten. Ardi. 1141; Or. GesdinUtetier Brief. (if'tf^. l^>y>:^ A Hp. 8. / Xiintbcrg.] JJii/rirh Pnitzc an Jo/nuuics Jhnns: schickl Ahschriftcn and hittcf List mdtoti, fur die AiifcrtniiDnj ivritcrcr (hp'u'ii. \)v\\i werdii^cii wol^i^ehirten iiiul jiclit])aiii Joiiaii Brims Guttiiit^csfluMii ijindico iiiinoni hern uiid iViinde. I\Iiiu' williii^en deiiist(^ vor. WerdiirtT wolirclartcr imd aflit))ar ixniistiuffi* licr. inid tViiiit. DiMii ( M>(.Uei'scliL'ii ^^enuiacii avesrht'di' ua ovciscickc ik jw to belioin) juwer hern de ratsh^j^'e. so to iS'urend)eri^e in saken de vorstenisse tor kei^eu- WiT helini^t'ii ^elallcn sin, darinne siek ore erbarkeit erschin und ore iiottrott 1"( i iier berailen nio-^cn. J)ein boden nioncii juwe erbarkeit lonen. Yon Gol-Ucr wente n]) (Tottin,iji;en sehal I he] fei iier (h'n von Riinbick ok suiuU're eopicn brinve aclitparkeit hel])en t'ordern, dat sodans moge torn I'order- ligsten hergescickt werden up dat andere, de dar von wes hebben schunen, niogen betahnge entfangen-). Und dusses juwcr aclitparkeit antwort [bidde ik]. Und juwen hern ok juwer aclitparn w'erdicheit willige deinste to bewisen bin ik mer dan ^^illig. Gescreveu mit iie am dage Lam*entii anno etc. 32. Juwer achtparen werdieheit willige Diderick Prutze secrctarius. Salutetis meo nomine procunsulom Hanse von Snehin et Hermannum Boden Cunradum Brecht et uzorem Testram charissimara. AcUi Ref. II; Or. m. /S^wren d. S, OoO* 1f)S2 Aiuj. ;^iS (niitwochs nach Bortolomci). Tonjafi. Ciofiirst Joliaini Frirdrich von Sachsoi an Uniunsclncf'uj : mcidct, class die auf iSept. 6' (uf nativitatis Marie) nodi JJraufi- 0 VMage: behouf. c/. p. 3U4 Anm. », Digitized by Google furstligen L^naden uml uns lange ticl iiiid nocli erhoildi'ii ok des itzigcii vorgi'iiomeii laiitschatzcs halveii cinen Vcrhdrsiafi anijesctzt hahc nnd dass dalicr aaf da' Vcrscmmlunff der CltrisUkheH Vcrciniiinng in JJrauHSchivcifi nicht erschchien konnc, wessludb cs Einhcck , falls die^sns doi Tag bcsuchc, ciU^ schiddlffcri werdt; ; hitict nm MiU/tfihoif/ dcr Beschltlssc. Landschaftliches III; carrigirte iieimclmft 604* li)32 Nor. 8 (sexta post oiuiiium sanctorum). (roUhiffcn an Eluhcvk: hidct rs zum i). Nor. (n\) iieliist komeiidc soiinavrjide) Vlir auf die SclimicUcwictic vor Hardcfjscii zu rinrr lid/jncUuuy, Acta Eef. U; Entwurf, 6(tS. 1632 Nov. 9. Einhcclc an Gotfiin/rn : mrldd, dass cs nciw Jirivilh'ffHiiiivn fi'ir den Schmal/caldisclHn Jhind abblnw iind dasf-; es die ¥&- satHinliunf [in Jimiaisc/in^cig] nicht hcschic/ccn ivcrdc. Den crsaincii uiid vorsiclitigen hem bor^ijjeriii ester iiiul rade to Gottiugen uiisen besundern gunstigeu kern imd gudeii iVunden. Unse IVuiitJicke deiiiste tovoni. Ersamen vorsiclitigen hern und beOuiideni ^mnstigen gudeii i'rimdes. Der frunt- ligeii naberlig(Mi uiiderredinge na, so Inidiges d;ii:es twischeii juwer ersamen wislieit und unsen gescliickteu hy Hardegs^n de Evangeliesclien vorfatinge tor ylende[n] und beliarligtu liulpe l)elangen gefallen , mogen wi juwer ersamen wisheit niclit bergen, dat wi middeller tit, alse unse gescbickten by juwer ersamen wisheit gewest, und ok na orer wedderumme anheimkunft der angezeigeden vorfatinge halven mit den, fio wi der wegen to rade gefurdert, underrediuge und ratslege na aller nottorft unser stad gelegennicheit gchat und by denen in rade nicht anders bel'unden, dan dat uns dermaten wu de vorfatunge mit alle oren artickelen vormeklunge doit at m:innichfeldigen hoech noetwendigen bewechligen orsaken nicht ist to gemlligende. Und sien nu derlialven unses dtils bedacht to gemdner erreddinge und behoft der jegenwer tor ilende hulpe mcbt wider dan alse gescehen intoleggeiide, alse to einem monat, und dennoch dat alOo ingelegt hebben: ef de noet vorfelle, dat de Christligen stende denne unse ingelechten snimnen des einen monats scliolden to gebrnkfiuk' bemechtiget, wu aver de noet nicht vorfelle, uns solke aulage dem avescbeide na wedderumme tostellen. (Jnd wetten noch- mals : torn andern 3. und 4. monade intoleggende nicbt to bewiUigende und viel weniger by unser gemein to erboldeude; Digitized by Google — 337 — sundern allent wat de SmaJkaldesche eynungesvorstentenisse ores inholdes vormach, darin hebbe wi gewilliget und sin ok erbodich de tovorsegelleiide , wan de uns dem Bruns- wickischen avescheide ^) na togeschicket und darby na unsem yermoge standhaftich to blivende und der natokomende. Darumme mi und ok ut an dem bewechligen orsacken und dat wi nns bedunken laten, dat in der Smalkaldeschen vor- stentenisse genochsam bewilliget, sin wi ferner bedacht und dusses beradens. dussen emanten dach mit etligen personen nicbt to bescliickende und den mit Torwendinge iinser be- swerlichen noetwendicheit aftoscrivende. Wu et aver, gunstigen hem und frunde, de gestalt gehat, dat wi den dach mit etligen personen beschicket^ wolden wi unbeswert sin ge- weOen juwe ersame wisheit nottorft und erhaftige vorhinder- nisse op gegeven nnd togestalde instruction den geschickten der erbam stede vortodragende. Und bidden derhalven^ willen uns juwer ersamen wisheit menunge bedenken und wes gi hirinne to yorfolgentle mllens und up watte gestalt, dar- dorch wi unser sacke einhellig vormaicket, gunstich und gut- willich by jegenwordigen mededelen. Dat kumpt uns umme juwe ersame wisheit , den wi fruntlige willforicheit in alle W0ge to erzeigende geflitiget, to vordenende. Datum under unser stad secrete des nogeden dages Noyembris anno 32. Ada Sef, II; Or, m. Spwrm d, 8. 1632 Nov, 10 (dominica post Leonardi). G^Umgm m EMeck: mddet amtf N. 665, doss es die Verscmmlmg m Brams^etg wkihi hesekkkm toerde, sunder hebben eyne slichte schriftlige entschuldinge angerichtet undo by nnOer bodeschup darhin ferdigen laten ok unse gemoite up dut mal ut ors&en beholden. A€ta Bef. II; Mnkowrf, em. 1532 Nov. 11. Das KlosUr Wtdkenried Uberlasd auf 9 Jahre seine Zehnkn m G&^ingen md Basdorf gegen die jahrUche ZaMung vm m ft. der 8tadt Gmngen^). In dome namen des vaters des suns unde des heyligen geistes. Amen. Nachteme und dieweil sich mancherleye ') cf, N, 626 und 627. cf. N. 603. Die Verhandhtngm tmirden namentlidi vom Hcfineister Johannes gefiihrt. Seine Schrewen sind leider ineist nndatirf; aits pfver rvckfichriftUchen Notiz geht herror, das8 man im halbcn September licrrifs in Miite der Verhandlunrjen stand . ImLauf derselben entsta'tiden foUjeiuie Eniwiirfe: lyDas Kloster Walken' fM verkauft seinen Z^ten eu Mosdorffur 900 fl. Mheiniadi em CHSItmyen, GSttlnger Urknnden a. d. XVL Jahrtu I. 22 Digitized by Google — 338 — aufrur cniporunge iinde hcwegunge dcs gemeynen volkcs er- hoben audi viele cloester unde ordeii in imuneliggeiulen fursteiitinneii uiidc laiitoii verwucstet verstorct unde vielc derselbigen ordons personcn unnuelier im lande unde ehelende laufcn, das sye wider am leybe ader zele troest babcu darzu audi vyle des gemeyiien volkes alBo gescliicket unde besimiet, das es wyder ziuOe auikoinen ader zebendQu ordens personeu unde andern zu gebende nit geneiget ist , dardurcb die per- soneu noch in clostern unde uiiter deni gehorsani irer pre- laten leben mangel leiden , sollicbe nun vgraugezeigte alle aucb vele anderre ursacben die uns bewegen angesdiin haben Paulus von gots gnaden abt Jacobus prior Hermannus supprior Jobanu kelner Jobaiines unsers boves zu Gottiiigeii liolmeister unde ganzer convent ader vosaiiiel- linge unOers dosters zu Walkenredcu Cistercier ader saiict Bernbardes ordeii berzHcli Ix^dacht unde daraut' zum capittel in demeselbsigen unOerm cluster an gei)urlicben enten ver- sammelt uns aller unser bewegUcben unde unbeweglicbeu guter lialben als wir bynnen unde ausserbalb Gottingeii liaben unde jerliclis in unOern bof In'nnen (iottiugen fallen niyt willen wissen undo fulbort aller unBers convents per- sonen gruntlicben eiitscblossen. das wir uns mit den erfiamen fursicbtigen unde weifien berren burgermeistern unde rait zu Gottingen myt willen unde fulbort der ebirlicben gylden daselbst von gemeyncr stad Gottingen wegen unibe unser beyde zebenden vor Gottingen unde Kostorff uns von iren burgern unde undertonon jerlicbs fallende gutlich fruntlicb undv eigentlich voreyniget vorgelicbet bcredet unde vortragen baben auf form weiBe unde moesse alse liirnacb folget. Znm ersten woUen wir vor una alle unsere freye eygeu unde erb- nodi Abkmf mn 3 Jahren kann es in jedem Jdhre denselben fur das empfangene Kaufgeld zuruckkaufen ; 2) kurzer Entwurf von N. G68, jakrliche Zahlung: 200 Mk. (Gottinger Wahrnnfi, icic der 3. Kntmfrf hiu' zufiigth Termne: Ostern und Pfingsten, Dauer: 6 JuJire, daran kniipft sidt em kuner Maetraet von N, 669; 3) erweUerte F}d ura'prunfjlich : mark. Is — frcrechnot Zusatz von Brims. ^) Juli 25. ^) Hier fiigte Bnm hinzu: Darzu habiu wir by zwenzig golden vorsosseii ziuses au musenu garUande gemeltem lade, dam^-t den deyner deeses zehlndeii sn bekmen, obirgelasson. Wieder gestrkhen. ^) Undo — ayn Znuaig des Bof* meisUra, redigirt von Brum, Digitized by Google — 341 — hoi zu Gotiingen nit myt eynem ordens personen , sundern mit eynem wertlichen zu besorgen geneiget worden, derselbige, inderae der deme raite nit nachteyligk gesatzt wurde, sail derselbigen fry licit aJOe die ordenspersoncn genyessenn unde ioit mehir vorpflicht syn. iBs sollen auch dorch diefieii con- tract unde Yordracht alle alte Tordrechte Yorschreibitnge eynygung unde privilegia zwischen eynem erbam raite unde ODS hirbevor aufgericbtet unde angenomen in keynen puncten Torletzet, sundern in deme stande unde wirden pleiben unde gehalten werden, alse die vor dieOem contract gewesen syn. Alles sunder argelist nige fundc unde geferde. Des zur orkunt unde aut* das alle voraiigezeigte puncte unde artykel stet unde vcstc sollen dorcli uns gelialten werden, so haben wir Paulas abt auf geiuelt dieBen brief unde vordrachte myt iinOer abtie^) unten angeliengteui ingesiegel vorsiegeln laissen. Gebcn im jare nacli der gebort Jbesu Cbristi unsers herren iiiidc erloOers tauBent funfbundert unde zwey^j-undedreissigk am tage Martini-') des billigen Inscbofs. Arch. 338; Or. m. (inhangendem S. Z HI; (4.) Enttmirf ran Jolmnnea Stein (jeschriei/en van Joiiannes JJruns uml dcm Hofmemter Johannes cairigirt. 668. 153;^ Nov. 11 (am dage Ma^ini des hilligen bisclioppes). Gotthujm versprkM den Bestimmungen von JS. 007 mwlir znkomnicn^). Lib. Cop, C. fol. 192 h. Archiv 830 und Z III; Entwiirfe. 669. 1532 Nov. I t Das Kloster Walhmried uhcrUisst im Falle seiner Ai/tf' losung seine GiUer in und hei Gdtt'mgen an GdUingen'-'), Wyr Paulus von gots gnaden abt Jacobus prior Her- inannus subprior Jobaimes unOers boffes in der stad Got- tingen boffemester unde der gauze convent unde vorOamel- lunge unfiers closters Walkenreden sanct Bernliardes ordens bekennen auffinbar in unde mit kraft dieOes briefes vor alien de onen sehin bAren ader leBen: Nacbteme unde dyeweyl *) Folgte ursprunglich im Enticurf: unde convents, was auf des Hofmeisters Joiiannes Verlangen wegfid, Im Ewhvurf wrspriingUth: zwdy, dcmn drei, endUdi abermab aswey. ') Im Entwurf wrsprUngUi^: T 'liannis des evangolisten [Dec. 27 J, *) Bs lag dem Hofmeister Johannes viel an der prdcisen Fasmng von N. 660 und 670. Dieser Vertrag umrde hestdtigt: 1565 Juli 19 (dornstaj^s nach der h. apusteln teilunge0undert myt alien briefen etc. wyderumbe zustellen ader soUiche gueter alle ader eyn teyls myt iren wissen unde willen be- balten. Dye zinfle ader aufkomen unde abenutzunge sollicher aller unser guiter vorgenant sollen soUiche zeit unde jaer uber alOe die dorcb die von Gottingen in maessen Tor- gerort innegehabt unde besessen in zwey teyle geteylt; e}ii deyl auf gemeltem unDerm doster Walkenreden unde des unde unser ordens perOonen soUicb cloister wider aufrusten zugestelt unde das ander teyl aber, welches wir inen fry- williglich in unde mit kraft dieses briefes zueygenen unde geben dorcb eynen erbar rait unde gemeyne stad Gottmgen Tor muhe unde unlust unde arbeyt zu gemeiner stad beste bebalten werden.. Im letzten falle aber, so das vilbenompte cloister Walkenreden nicht wederumbe aufgerustet odermyt unser ordens person besetzet aucb soUiche stJfte unde reUgion nicht lenger ader mehir seyn solten, das wir got deme almeclitigen beveletty so haben wir abt prior supprior unde ganze convent auf genant die sachen. wyle wir soUiche gueter alle unter den von Gottingen gelegen unde dye frye erblich unde eygen gekauft auch nymants in solcher zeit belenunt daranne gehabt unde auch die hiR itzt anher ahen iderer vorhynderunge vor frye eygen besessen unde gebraueht> darvor byllich unde gut ansehen, das auch dye von Grot- tingen solliche guiter zu erhaltung ires helligen gemeynen besten nutzens wyderumbe haben sollen. Darumbe haben wir abt prior supprior unde ganze convent vilgenant zu be- stetigung unde bekreftigung diefles letzten falls itzd alfle- danne unde alOedanne als itzt alle vor angezeigtc iinfier guiter alle myt aller gerechticheit nichts darvon abgcfiuiulert demc erfiamen raite unde gemoyner stud Gottingen zu gots lobe unde ere auch zur furdcrung gemeynes nuttos auf- getragen gegeben unde geeigeut dye frue erblich rawelicli Digitized by Gopgle — 345 — ewijrlioh uiide ymmerdar zii luiben zu gebrauclieii uiid zu bi'sitzen*). Unde willen daniit wir abt prir)r suh2)rior iinde gaiizer convent veleberoii, vor uns iiiide unser mitbeniiiiteii oynes erbarn raits unde der ehirliclieu gylden ob gcmolt soUicber gueter gebrauch unde wie vorstebit auf irer ider- manns gewissen bevolon unde unser allcr gewissen entleddiget unde entlestot liaben. Undo ist birby aucb geliandelt und bescblossen worden , so wir abt prior sujiprior iiiid andere" vor angezoigte pcrsone nacb deme willen gots abgyngen unde dennocli etHcbe person unsers ordens obericb weren, ab dye aus afir(Mzunge in ander wegr unde niit audern dieOem con- tracts zu cntkegen sicb zu l)cgcbcnde untersteben wolten, sollen sye keyne niacbt liaben, soudcrn ire vornement in unde mit kraft diefies bricfes macbtlos erkaut aufgeliaben und goniaclit syn. Vorzien dariimbe aucb und tuen uns abe aller ^,^nadc iVybcyt privilcgion unde recbte, nemlicb des birzu unsers ordiiiarii bcwilligung nicbt komen ader das anders gescbreben dann geredet unde was der bebelt'unge niocbten gefiinden. daniit kunftik dieDer contract niocbte angefucbton werden, die sollen genzlicb und ebewiglicb in unde mit kraft dieOes selbigen bricfes abgesaigt unde craftlos syn. Des zu eyner warbaftigen orkunde liaben wir Paulus abt unser abtie aucb unsers convents ingesiegelle unten an die Rem brief wissentlicli tuen bangen. (Tebeii ini jaro nacli der geboirt Christi unsers berren untie erloisers tausent funl'iiundert unde zwcyundt'dreissigk am tage Martini episcopi. Arch. s:W; Or. mit 1 anhanpendeni S. Das 2. S. ist cU>gcris8etk Z III; {^4.) Kntwurfj (jeschrieben von Johunncs Stein. S70. 1532 Nov. 11 (am dage Martini des hilligen bischoppes). GoUingcn verspricM den Vertrag N. 669 zu hcdtcn* Lib, Cop. C. foL 193, b, Ar(h, 830; EnJbwwrf* 6yi» 1532 Nw. 11. Q&tmgem Bdsckaft an dm Evangelist^ Bundestag m Bramsekweig , doss es an der Veremigung fesffudte, mr Zeit HUfssaJdungen wiM hewiUige, fruher EingeeahUes gurUd^ fordere^J. Bevehil eynes erbarn raits to Gt>ttingen up den dach to Bnmswig in den saken der Evangelischen vorstentnisse Kartini anno etc. 32. ^) Im 3, Entwurfe folgt: darvon ok alBdenne geuiclte raid do armen nuldechlig to bedonkende woU wiUen vordaeht am ^) cf, N. 665 wnd 673, Digitized by Google Anfenglich sin die von Gottingen nicht anders geneigt, sunder de gemeyneii Cristligen vorstentnissc im anfangc up- gerichtet vorsegelt unde vorbroitet lui alle orem vorraogende uprichtig unde fromlig to lioildeiide undo weddemmbe so von den gliddeni desscr vorsti'iitiiisso antoueineiide'. Dewil avcrst itzimd, dein alniochti^'cii sy ewich lof, neyn bedraiiglige noit voi'liandcn unde wy ok j[^odo diin hern, de uns alse do synen mag irboildeii uiidr alio unser vigende ansloge unde stricke kan toruggo slan, unde darumbe syner gnado in desser cristligen sakcn ok vortruwen unde uns so taffer up unser vornunft wislieid unde raidslege nicbt vorlaten mosten. konen eyn erbar laid up dit mal by don oren nicht gefyndeii sick in do bcharligen hulpo niyt oren puncten unde artickeln to begevende, angesebin nicbt alleyne de besvver- licbeid sunder ok de unvormogeliclieid. Id heft ok eyn orbar raid oren niant geldes na dor vorliandclingo dar^elecbt unde darnach vornierkt, dat iUi^re der orbarn stede unser eninge oren summon , wuwol se dat mennicbmael angeiionien , nicbt ncddorgolcgt , sunder torn dele up de noit gcloven m'stellot , so were oyns raits von Gottingen fruntbg(> ansynnen , men one ore summon wolde laten wecbb'r tokomcn. Se willon l)ynnen BrunOwjf^ dcii loven undo wissencheid stellen, dat men der summeu in der noit ganz vddw torn dele kone bekommen. Acta Bet\ U; Ewt^au/rt'. 072. 1532 Nov. 15. Abschicd der in Braunscliwdg versanimeJfcn Stadte, der [Nov. 25]^) Gottingen und FAnbeck mitgetheiU wird, doss 1) ein abernialiger Stddtctag stattfinden miisse, doss 2) die Stadte Jteiier ausr'nstm und 3) Vondtlw an Korn ardegen f^otten, doss 4) Hildesheim den Verfiigungen der SUidte nachzukammen habe» Biavescheit belangen itlige puncte; de de roven m der erbarn stede concordion. To gedenken, dat de gescikten der twier stede Gottingen und Einbick oren hem wederumb vormeldeny dat de erbani stede der vorbuntnisse to dussem vorgangen Martini darumb veren to BruuBwigk to dago gewesen. dat men in dussen svraren und geschwinden leuften von der concordien, wo de tokitiiftig mocbtc vorstrickt werden, wolde geratslagit bebben. Dewile aver de von stedcn Hildensom Gottingen und Eini- bick sich des dngos entscbuldigot, sin de anderen alse GoOler Magdeborch und BrunBwigk bedacht, [IJ wanner sick ander ») €f. N, 671. Digitized by Google — 347 — gele^]jeiiheit wert todragen , dat se alOdaii dc erbarn stede alle derlialvcii willeii wedcr vorschriveu uud allerleige noit- troft darinnc beratslagen. [2.] Tom andern, Dewile sick dan ok allerleige eregit, dat den steden nadelige handelinge togemeton wcrden, damp vor ratsam angesebin deme so vele mogelick to bejegenen, dat de Ton stodon over ore ridenden dener, do se sus dege- liges Torsolden^) ein ider na siner gelcgi hIk it itlige niter, de von den vormogenden borgeren underhoilden worden, Qptoaittendo liodden. Wor dan imants unde den buutsteden sodaner bedorftich uud so vele der ein ider lete fordcrou, dat de ome moditen togescickct werdeU; idoch dat de stad, 80 de ruter fordern lete, scholde vor nederlage und gefenke- nisse gut sin und einem idem vor sick and sin pert so lange se orir de( litcn to gebrukende alle dage und nacht 10 math, tor uuderhoildinge geven. Dede jemandcs da rover unkost, darto scboldeu ome to antworden nicht schuldich sin. Edder aver so vor beter angesebin mochte werden, dat ein ider stad ore ruter up oren snlvest kosten und schadeu dem noit- torftageDy de orir begerde, toscbicken scbolde. [3 J Tom driddeuy dat de rede in den steden vor ore gemene, de gilden vor ore gildebrodere und ok sus de vor- mogenden borgere einen vorrait von kom und allerleige pro- viant up twe jar lang bi sick bringen und beaibeiden mocbten, des men sick in tit der noit mocbte gebruken^). [4.] Tom verden. Dewile de erbaru stode GoOler iiiuuOwigk Gottingen Hoaover und Eimbick ut medebevele der erbarn von Magdeborch und up ausokent des erbarn rades to Hildenseni ore gescickteu biiiuen Hildensem gehat und de sake hirbevor, de getani^en ore borgemester und kamerer belangen, to rechte vorlioit uud entjscbeden, welker ordel ok de von Hildenseni under der gnanten stede ange- luiiigten secreten vorsigilt enttangen und angenonien^) und idoch opintlich darweder handelleu itligen eine gelebote atge- drungen ok itligen ore guder mit kunimer hesweren. Darumiiie dan de erbarn stede, uadenie oren crbarkt'iteii sodans to einer vorachtini^e ores gesprockeu ordels gerekent, dewile berede Die ZaJU der Memyen schwankt in Gottingm in den Jahren 1530 fimd 1540 etmsdim 9 und 10. cf. die BeOmun^dier, ^) cf. N. 546. =») cf. X. 51.1 uml 543. 1531 Oct. 4 hntte Gashtr, 1532 Febr. 3 hattm Lufwck Bremen Go.slar JBratmscfiircifj Gottingen ICinbeck gemeinsdin ron Rraunsdiweig aus llUdcsheim anjgefordert, dem EvdniieJischen Bihidnis.^ hHzutreten. 1532 Nov. 15 baten die der Religian wegcn aiut Hildestieim verbamien Burger die Evangdisehen Bundesverwandkn urn Beiskmd. ef, Lmtensiem a. a, 0, p, 36^53» Digitized by Google dammme itlige male an de von Hildensem geschreven, eine noittorftige scharpe scrift in aller stede namen to stellcnde bedacht weren, darinne de yon Hildensem under anderen scholden Tormaint verden, dat se dem gcsproken ordel in sinem inhoOde nakemen imd hedden se imants daroyer wat afgedrungen, dat se dat einem idem wederg6?en and ok noch andere derhalven mit kunimer in oren godem unbeswert leten. Wo ore erbarkeiten aver darover nnd dem toweddof handelcn, dat alDdaii de erbani stede vororsakit \forden sick wederumrae to gelegener tit to vordragen und se de von Hildensem alBdan darben ok to besriven und darron to ratslagen , wanner ore erbarkeiten so opintlig weder der erbarn stede vorsegelinge to handolendc gemeint weren, wat sick darunime erliden wolde, so de von Hildensem derbalven lenger in der crbaren stede concordien to vordulden. Und wat de beidcn irnanten stode Inrnji in rade finden. dat scbuUen ore erbarlceiten in dussen schcrsten 14 dagen dem rade von Bruufiwigk muntligen edder scriftligen vor- stendigen, in maten de anderen gesanten von sted(Mi sodans ok angenomen an ore liern to gelangen und orir overn ])o- denken den von BrunOwigk in gelii^er frist ^nllen vornieldeu. Actum fridages na Martini to Brunliwigk anno etc. 32. Uanseatica II. 673* 1532 Nov. 15 (freitags uach Martini). Braun- schweig. Die lUithe des Ourfnrstm von Sachsen, des Landyrafa von Jlessen und die Gesandfen der Stndtc zur Zeit in Braui^ schweiff an Gottingen : nehmm die Entschiddigufig tvegm NkM- hcsdiirhing des 7 ages an, indem sie hoff'm, Gottitigen toerde sieh dm gcfasstm BesS()]1 dvu partion allentlialb rcclits gedien. Wali aber sonst von andern sacben, ziilit'len solien nacb inn* art und geburlicbeii reclite und iren privilegien gerecbtt'ertigt Avi'i'den. Die bandlungj allJ HanB von der Hole mit der inl'urunii; deB flncbf.^ und so die strassenbucter in der tatVrne zu Wende in nnscr oberkait bcgangen babcn , dt rgleielieu tier gebawete biilbcn zu Krcdclaiult, alB unO in der wedder- lose') zu liocb angescblagen, alBo audi der reclienscbaft balb von dein sebatz auB vorgangencii jareii gefordert aucb die iorderung deli sebutzgelts und weB unB sonst an dieOen tag derbalben gcmangelt, wollen wir gnediglicb fallen und a1)seiu lassen. Belangend das evangelion und seine geret litigkeit, alB die von Gottingen angenoinmen, solicb bandlung lafien wir in alleni bey jungstem abscbait und vertraebt zu Nuren- bergk , alB zweiseben der Komiscben kayserlieben majestat UDserm allergnedigst(Mi liern und anderu stenden deB reichs dorselbeii leere anhengigk aufgericht, dabey die von Gottingen mit mitbegreifen sein, pleyben, dan imB alB geborsamem fursten deU reicbs nicbt geburen will hiuter bocbgedachter kayserliclier majestat darinnen jecbtes zu bewilligen oder nacbzugeben, sondem dasselbig soli ganz frey steben. Item ob aucb dnicbe sache von den von Gottingen gegen unsere undersaBen, so nicbt in siegeln und brief en uud alter possession befestiget lisoudern besicbtigung aigette, angezogen wurden, SoUeu eft die von Gottingen nicbt niit verbietung unser und irer stady sondem an den enden, do die beclagt( n dingpflicbtigy sueeben und erfolgen. J)weil aucb unO in necbstem jare von pr(>laten ritterscbaft und stedten unserer lande und fursten- tumb in unsern anligendcn scbultnoten ein gemein land- scliatzung und steur bewilligt und zugelaBen, also bal)en die bemelten von Gottingen, wiewoll wir daO gericbt Freidelant*) eingeloset und sie wenig dorfer haben aucb sunst vast be- Bcbwert sein, dannocb zu underteniger erkantnis, dass ine unser obligent und not nicbt lieb und die sich gegen unO in aUer undertenigkait und trewlich erzaigen, so woUen*) sie ^) r sumiiiLn nicb allein die iren in den dorfern , sondcni aiich den schossscliatz von denselben nnd den gcistliclien , alB bei und under ine sitzen und be- gutert sein, diefie zeben jar lang, alfl unO die ob berurt stcur ])ewilligt ist, mugen gebrauchen, docb uns und unsen cr))en furbebalten, daO wir sonst an dorfern mochten anspraclic baben. Hiemit sollen alle gramb und widderwille, so wir bies jetzt ob berurter und aller geprecben balb gegen die von Gottingen oder derselben besonder person gehabt ganz gefallen tot ab und vergessen sein. Und wir sollen und woUen alle artickel und puncte diefles briefs, in mafien die von Gottingen aucb vestiglicb zugesagt baben, balten und volziehen ane alio argelist oder einigs geverde. Des zu urkunde liaben wir dieOen brief mit unseim bantzaiclien und bievor anbangeden recbten furstlicben ingesigeln bevestigt. Gescbeen und geben zu Munden dienstag in den ostern nach Cbristi unses beilands geburt tuseut funfbundert dai'uacli in dreyunddreyssigsten jarn. Hcrczoge Erycb etc. Arch. 292; Or. m. S. Lil). Vop. C. fol. 54 — 50 uml 1S6 — 1S7. Zum Theil gedruckt: Zeit- u. Gesch.-licsdir. d. St. GoU. 11, j). 440. 088. 1533 April 15. Gottingen verspncht N. su haUeny namenilieh 5000 Jtthemsdie Qoldfi, Umm 10 Jahrm dm Hergog su eahlen. Wy burgermester alt und nige rat und gauze gonioyn- heyd der stad Gottingen bekennen opinbar vor uns und iinse nachkomen : Alfle de durcldeuclitedo boicbgeborn furst imd her her Eriok de elder to BininBwick und Tjuneborch lier- togen etc. nnser gnc diger her und landesfurst jegen uns to ungnaden bewegen, derhalven syn furstlige gnade eyne tyt lang mit uns in irmngen gestanden, wilke aver die durch- Digitized by Google 355 — 0 luchtede lioicli^eborii fiirstyniio iiiid frainv fruwo Elizabetli geborii inarggrafvn to Braiidc'iilnirg ln'rloirin to BnniBwick uiid Luueborch etc. syner furslligen gnadeii gcinaliel unsere giiedigo frauwe uiid landesfurstyn ut giiedigem gemoit und anzeigung ok unse undcrdeiiiges und tlitigen anregen undcr- fangen und up artikels mate uud wege vordragen allet wu ill dersidvigon vordracht begrei)en, de gegeveri is to Munden am dinstag in den ostern nacb Cbristi unsers heilandes gebort (luesent vifhundert ini dryunddrittigesten jar. Alfio liebbea wy uns demnacb to uuderdeniger irkantnisse ok to reddinge syner furstligen gnade schulde up bewilligede gemeyne UTcr- gcven stucr und schattiuge^ de teyen jar bewilliget is, ok umbe irholdinge unsor privilegien und gerechtigbeyt willen dohin begeven und togesecht, don datsulfige und toseggen ok Bolikt in kraft desses openen breifes, dat wy synen furst- ligen gnaden vifdusent fulwichtiger Rinsclier goltgulden up frist und tyt, nemlik eyn tusent gulden alOebalde jegen over- antwerdinge der oben berurden yordracbt, levem und die overigon vier dusent gulden in den negesten negen jaren na dato desses breifes alle jar up niitiasten vieftebalf bundert*) aber alleyn in dem negeden und letzten jar to felliger be- talinge vierliundert gulden , alles upberurder weringe , an inrede verhindernt und uttogo willig und uns underteniglick tofreden stellen scholen und willen und uns hinforder in alle wege kegen syn furstlige gnade als wyr scbuldig under- daniglick und geborsani bolden und erzeigen in aller mate, VfTi die Tordraclites brief boven angezeiget wider medebringet, trostliger toyersicbt syn furstlige gnade werde sick ok demnacb weddenimbe inhalt der vcrdraclit jegen uns genediglick erzeigen ane alle argelist efte jennige gferde. Des in orkunde hebben wy dessen brief mit unsem unden angebangen secret bevestiget und gegeyen nacli Cbristi unsers bem und bei- landes gebu;rt dusent vif bundert damacb im dryunddrittigesten jare dinstages in den ostem. Li; nadi Kntvmrf A; Eniwurf B in uherwieyend Iiodideutscher Form, ') A}nil JO ((ni:n(;i ficher8ieUuny GoUingens durdt, den Bertog wegen der 525 ft, hervorgt^. L L €f. N. tS9$ und 703, 23* Digitized by Google — 356 — 689, li)SPi April 22 (tertia post quasimodogeniti). (idtfm(j(M an Northrim: h'dtti fur die in Gi'Mimjcn unkr- nommmcn Befcstigungsarbciten 1 oder i*/* ^tock Schubkarren. Bri^ach. X, D; Ewtvjwrf, 600, 1533 Mai 1 (qiiinta ipso die Philippi et Jacobi). GoUingm an [LubeckJ : mcldd, dass es, nachdem die ver- sprochene Besclmkwng des Biirgklosfers ans bereits gmieldetm ' Grundm unterUieben, scinen Maihsfreund Ludolf TliischcplaMcn und seinen Burger Ahd Bomemmn nock IMbeek mt der VoUmackt sende, mit dem Khster sodaner tinse und capitals halyen em von CrotHngen cmerhmntes Jhkommen m ireffen^)* BrkfgtSk. VI, A; Entwurf. 9 691» 1533 Mai 10 (sonabents nach dem sonta|[e jubilate). Der Baih eu GoUingen hev6Unid(Mgi Voredger dieses fur die cmgefcmgenm Arbeiien an den StadihWaUen und (MSm 10 oder 12 Eneckte aneunehmen und itzligem zn dage imd ^nacht zwene buergroschen Tor beloninge zuzosagen. BrieMi, XII, F; Entmirf. 692m 1533 Mai 12 (montags nach cantate). Weimar, Curfurst Johaim jFViedriek an GotHngen: mddet, dass er und der Landgraf PhUlpp anf Sirassburgs KUtge beim Land- gi afen, dass TJlm vom Probst m Wengen beim KammergmM beUmgt werde, vergeblieh g^beten JuSen, Ulm gemass dem vom Kaiser gewilligten Frieden bis mm ConeU in Buhe m lassen; ladet es zu den auf ^rasshurgs Antrag und he- sonders, wdH Usher mit der vorfassung der gegenwer^ wie man sich in zeit der furstehenden not in dem halten nnd erzaigen soil; desgleichen wie die hauptmanschaft und kriegsrete soUen yerordent werden, nichts entlichs beschlossen sich auch sonst der Yon Brehmen und anders halben allerlay sorgfcldigkait zutrageu; wm %hm und dem Landgraf en fur gut befundenen Berathmgen der Bdigimsverwcmdten mm Abend des 25i Jwd (auf mitwoch nach Johannis baptiste) nach SchmaMlden, wdche [die Fursten und Grafm persdntieh besuchen wdOen Mai 18 (am Bondage vocem jncanditatis) begdieinigt LiUbeck, dm Guttingm dem Bu/r^^Umkr 176 Mk. Lubisch gezaldt hube fur Bentm, weldte von 6 Jahrm von einer auf 800 Mk. lautcnden Versckreibung aufgelaafen scien. Arch. 985; Or. m. S. Juni 6 (sexta in peutecostes) bestdtiyt GOttinyen den Verirug der Geschickten vUt dem JBurgklosUr und JrittetfLdbeck J dm M^sess in sein Stadtbueh ekmOragen, Briefs XXU, B; Ewlwwrf, Digitized by Google — 357 — nnd mi dnim die OberldmUscJwu SUidk durcJi dm Lcvnd^raf hcrufen saien. Acta Bef, II; Or. t/». 8, 093. 1533 Mai 13 (dinstedages nach cantate). Wc'mmr. Curfilrst Johann Friedrich an Braimschwcifj : wk N. 692* ZcffcP): lounsclit, doss es sich mit dm ariifem [Sdchsir sclwn] Stddien verdnifjc , damit Q\vrQ Kricgsrdtfte sum emsge- schriebenm Tage mitgebracht und in Ffiicht genommen mrden kdnnen. Acta Sef, U; Cop. « (>94i. 1533 Mai 22 (am dage dcr himmclfiirt Cristi). Brnunschtoeig an Gotfnigrn : uhersendet N. 698; verlangi, da die K'niigityigsverwandtm schlussig werdcn todUen, d^ss c$ Artilid der Grgmwchr , drrmticcgni din Sfiidte einigc Zur sammcnlduifte gchaU und hei dm Vcyhiindrim vorstdlig gr- mrdcn-J, nochmals durchgeJie nnd Bcvollmdchtigte. mm Ahmd dcs 5. Junl (up schersten donnordach im pinxten) nmh Brfiimsclnvcig den fini folgmdcn Tage iiher die Artikcl und die Bcschiekimg der Versammkmg m St^malkalden staU- fmdenden Beraihungen sende* Acta Bef. II/ Or, m. 8. 695. 1533 Mai 23. Neusiadt. Herzogin Elisabeffh an GoUingm: schreiU iiber den Aus- glekik mit dem Herzog Bricks uber den Verhandlungstag mit I^renz Hasfort und die VersckreWung fur [Jokmnes] Meisenlmch, Ben ersameu nnd Torsichligen unsem lieben getruwen borgemestern und ratmannen unser stad G-ottingen. Vcfn gots gnaden ifiilisabet geborne') marg[gra]finne za Brandenburgk etc. bertzoginne zu Bru[n]8wigk nnd Lune- borcb. Yopsicbtigen und wiesen lieben getruwen. Wir baben ewer befiwenmge; als mit den zeben jaren und all) fiult nit alle widerwille widder die yon Grottingen bingelecbt und abOien na lut deme vortrage in dem reTerOalbrief » unserm * bem angezeigt. Nii ys fiien liebe geneigt was dannne vor- endert na lut der schrift, die die canzlai bat und der Oelbest nr abereicbty anderen zu lassen und nacb lude der abrede / und ufgezecbenden artickelen mit mer, dan syen liebe begcrt. Der ZeM d&rfte bH K. 092 fmr 9erlore» gegangen sem. *) cf. N. 606, 613, 627. *) Vwlage: gobornor. Digitized by Google — 358 — Ir wolt gedult mit Oiener liebd tragi das be henabericompt, 80 will sich sien liebe ufs furderlichste furstlicb weissen zu halten. Uiid die andern zwe artickel, die ir uns be[i] ewern junf^ten obergeschickten gcsandt haben, da will ich sin liebe audi to siner ankumpf geborlich und fiirstlicb antwort geben. Wie wir aucli eiiien tag alO uf zukomeiideii inontag^) zwischen eucli und Lorentzo HaBfortc ki-emer angesatzt haben : iiu wt'icn wir geneigt denOe41)igeii tag in oigner persoiieii zii vorhoron , nu sint wir mit unsci'in liorn iiacli Tzellc gowost und audi dorcli andrrt' gosc^bcftc vorliindi rt, das wir uf (lie besteimdon zit to ^luiidcn niclit crscliincn konon, wollcn euch aber solclien tag uf new togescbrif^lion liabon up den mit- wocbon^) nacli pfinxston zu i\Iuii(b'n aiizukouK'n und solclie vorzogernnge oucb niclit beswercn und uns ut olx'u crzelteii orsaken ensc.bubligt wiosson ; acbtcns aui-h darvur wo wir in eginn' porsoncn itzund aldar nicbt Dit^n koncn, et wert wenig frui litbariges uBgericlitct wcrden, aber uf die. vor bero[r|teii tagesetzung willen -^ir, will got, gewiOlicb Oien. Ir wolt audi l\rcson))Ucbs voi vv arinuc fci-rligcn lasscii ^ wen wir euch die (juitantie al)irs( liicken , (bis wii* den de vorwariuge widderundjc krigen nntgen. Des moditen wir eucli nae ge- legenlieit der sake us gnedigem willen nicbt bergen. Slit gnadcu geneigt. Datum ilens Keweiistadt fritagis nach der himmeli'art aiuio etc. ini 33. Elisaliet etc. mit eigenen haiit. etc. L I; Or. m. S. 696. 1633 Mai 31 (am pyugestavendu). (roi^hr an GotHngm: nieidet, fJffss hcinm geelgneien Mann f ur dm Kriegsrath, der nodi ihn Jkschl 'dssen des Evan- gelischen [Bmulnisses] gemeinsam von Magdeburg Braunschveuj GiMngm Einheck und Goslar zu erwdldni sri , Id sick fhifh, wie e» nach der Vcrcinbarung thm soUte; I'd id AdressaUmf sicli nach emem soUlum imsusnhm und auf deni n/ichsten Stddtetag m Braunschweig namJiaft su maehen^) ^ damU man ihn gegdmen FaUa ew Hand habe. Acta Bef, U; Or, m. 8, 697» 1533 Jmi 3 (tercia in pentecostes). GvtHngen an [Braunschweig]: mtMet, doss es sum 5. Jum K (up negest tokomenden donnerstages) nuM m des Adressakn ^) Jwni 4, Loreng Hcafort scheiwl nanh lAb. nwndaitorumf Ur- f'h'len f. 58 b, mit Ham Uffdn verbUndet geweam m aein. ef, N. 628. ') Jum 4, ») €f, N, €94, Digitized by Google — 359 — SUidt Braunschweig /commen kdnne^ jfa es m morgm vor seme Landcsfiirdin [Elisabeth] geladen soi^), Briefadh. Entiviirf. OOS. 1033 Jimi b (doDuerstages in der pliiigbtwoclien), Weimar. (^/(rfiirsl JoIkudi yrictlrich (in MnrjilcJinnj: iihrrsf )H/rf. ah- sclirif/lirh ((if von dot AlKfcsdndtvii dcs Pajtsfrs unil dcs lutiscrs in SucJh )i cinrs ( aitrils dicscr T<((jc i'tbirficlnmc Wcrhunrf mid sfinr .i Iff (Corf' y irrlrhc aiif die niichsfc Zusftmmndcimft seinar Mifvcnrandfi ii in Schnudhddcn mivcisc ; hiifctj doss Adi'cssat seine ( icxandtfih in dicscr AnifcUujenlwil insiriiirc^). Add Hcf. [£; Cop, Gedruckt: Zeit" u, Ge8ch.-Be8dur. d. St. G6U. IJ, p. 441. 699. /;^V.V Jnni !K Miindcn. (liristoph Mcinfcrshdnscn (di llrrxmjin l'!lis(d)rth : hilfct von, (ioffimp n 1) die liefreinmi der j IhtrfTtssi-r-l Xlihn^Jir vtm sUidti- scher Arhvit , ^) die Znri'fehndDne seiner A usnwisHng , indem cr sich zar Prcdigt (ks Erongeliunis erhide, 3) die Mikkkehr der NoDiK-n in^ i/ir K hosier xv: enrirhen. Dor liocli;^('l)()rn durcldiiclitif^en KlizHl)otli gcboron mark- p^rav}iiiien etc. licrt/of^en to HnmBwick und Luueborch unser ^nicdig(*u ii'owen ganz underdanuigen unde demodigen ge- screven. Hochgeborn duichluchtif^e gnedige frowo. Juwer furst- lickon ,Gfnad*eii sy my underdaiiige ^wwa wWYv^ undo inivor- drotene deyiist alio tit wu bilk in vlyt tovorn Ixreit. Hoch- geboni pjiicdi.i,'e froaw6| nadem ick juwer furstlicke gnade verwaut by alfi eyn anne capellaon unde doner deO klosterfi to Gottingcii belegen, so befyiKlc ick my bocblicken it/undefl • meer wu su() lange besweret, bid^lo dorcb Obiistum Jbesum ^iiy in sodaner beewerunge inedet(>vorlend|e]n juwer forst- licke gnade guden raet unde vorbidden to d(Mi von (lot- tingen in dusse nagescreven artickelen. Int erste, dat dat 'cf. N. G94 und 095. Maffilebnrg fiherschickte das SchrtnUen (in (jiittinycn Juni /. Zcit- n. Ges('h.- Bcschr. d. St. (Hott. IT, p. 412. JJic luteinimJic Wabumj dcs pnpstiichcn Gcsu)ultcn uiuL des Ciir/iirsteu Antwort Acta Bef. Ill; gedrwM: Zei^ u. G€8f3i.'Beschr. d. St Gdtt. 11, P- 442 ff'. Sedcnfhyrf n. a. 0. II, 43—44 nUt Furthissiing dcs StMimes i(er Wcrlmnff. lie a Datum drr Anfwoi't (inartu hi ])(»ntocoatt>s ist d(t.~ t^tlbst fdlschlich in dani :i statt in. Jnni 4 (utftfcUlst. cf. Sleidan a a. 0. I, V' iSOff.f Isciidcckir, Merku'urdigc Acletinldcke anii dem Zcilidter der formation, I, K. 20 und 23. Die Antwert am S^maihalden ist von Juni 30. HorUeder a. a. O. J, p. 74 ff. ZeU' u. €fe8(h,'Be8dur. d. St Om. II, p. 447'-461. IT Digitized by Google — 360 — klostcr von dcmc forstedome von Brunswick uiule Liinehoercli fry unde ane allc nnwonlicko uj^c^cloclito l)liclit moclitc or- luiven syn alB niyt gemcynen arbeyde in den graven edder dor fjclicken ; orsake so dat kloster is up eyner fryen stedo defi forstendomes gelegen. Unde dai' see allrede myt ge^v^dt unde ni(*lit myt rechte gehandelt, de brodere besloteu unde see alii gefangen hide sctten lieljljcn unde niclit en spisen unde da se beslutet unwillich sick betigen uptoslutende , so one weO wert dorch got gegevcn , unde tloch onen oren gemeynen arbeyt to doende ist cbristlick unde ewangelisch unde juwer forstlicker gnade nicht vorfenklicb an juwer fryheit, geve ick myt aller underdanicheyt to erkennent unde bedenkent. To dem andern. Nademe dc von Got- tingen in denie ganzem forstendome von Brunswick uiid Ijunenborch wandcren gaen unde staen, dat ick sanipt mynen broderen alfl juwer forstlike gnade arnic cajipelat'ii unde doner moclitcn ok in unse kloster ut- unde ingaeii. datsulftige to besicbtende unde to erlioldende in betervn^t' nicht buveldich nioclite wcrden, godc (k^me heren darsuhest in cristHcker fr}']ieyt to denende my von juwer forst- licker gnade landcBberen unde fursten bevolcn is unde ick derbalven den l)orgermeister HanO von Sneyen HanO vitn Dransfchlc Hernien AVitzenhuscn Hans BrunB rades frundo hebbe ersoccht unde den ingank in oren scryften geweygeit. Derlialven ick my vorbcydo uHe tit^ dat juwe forstlicke gnade myner seal to roclito niccbticb sy[n|, to lictendc unde to vor- beydende wcB kci^en .i^ot undo reclil is unde wcO in to- komondon concilien erkant wert Avil ick frolicken crwacliteu. Begeren de von Gottingen ok von my dat evangolioii to predegen, wu ick my nllrcde to Northern vor Hernieu Witzenhuseu unde HanO BrunoO erboden hebbe, wyll ick. * so vele my got dorch syne gnade vorlenet, willich alle tit gefunden werden. Unde vorhope my juwer forstlicker gnad* vorbeddenfi unde vorbeydenO to rechte unde myneO hogel.i yorbedenfi wyl geneyten unde bydde hyrmede vor gewalt unde nicht vor rechte, dat ick all tit erliden kan. To dem dridden. Dat de suster darsulvest under mynem bevele unde gewolt von juwer forstlicke gnaden landeBheren unde fursten in bcscbuet und schirm genommen mochten ok . in oror fryheit erbolden blyven ane jennige beswenmgey wante so lange dat myt roclite unde nicht myt gewolt one weB toge- meten mochte wider werden unde dat de sustere, de kcgen oren willen wcrden dorch twank der overicheit to Grottiugen von oren elderen ut deme susterhuse myt gewolt genommeii> dat desulftigen mochten juwer forstlicker gnade yorbidden Digitized by Google — 361 geneten redder in ore liuO to gaeiide, dar se ore olderen inno li(!])bc'n begeven iinde bestotiget, defi se daiiiie beii;- lickeii begern nacht unde dacb. J)at willeii ore eldereu kegen juwe forstlicke gnade in aller I'runtsap myt underdanigem deynste ei-kennen, dergelick ick sampt myiK^i armen briideren wii bilke alle tit myt uiisem arnicu deynste und gebede to ^ode deme almecbtigen , dome ick jmv(>r forstlicke gnade sampt unsem c^nedijcren bern luid alle de jnweii myt Linger salicblicber gcsiintbeyt wil latcn bevolen syn, (Tescre^^n to Munden defl mandagcB na der hilgeu drevoldicheyt in deme jare na Cristi gebort etc. 33. Broder Ghristoplioer Mengcrshusen guardiaen der broder to Gottingen juwer gnade imderdanige dener unde cappelaen. Acta Sef, XV; Or, m. 8. 700. 1533 Juni 14. Gbttingen unci Einhech an Braunschweig: meldm, doss sie selhst Hire WeUjerung , die weitern Motiatsheitrdyc sii er- logen, in Schmalhddm votirdgcu ivcrdm ; fordeni cd)emials, dass ihnen der nur von ihncn eingemhUc crsk Monatsheitrag wicdcr zuriicJcgcgebeu wcrdc. An de vou Brunswig. Unse fnmtlige deinste vor. Ersamen Torsichtigen beren beOonderen guden fininde.* De achtbar ern Johan Brims miser von Gottingen sindicus und radesfrund lie ft uns all en t- balv^ wes nw lest bynnen juwer erbarkeit stad dorch desnlven juwe erbarkeiten nnde unBer bern und frunde der von Gofller secretarien vorhandelt und ome bevolen flitigen ingebracht. Damp wy uns na noitdorft beraidslaget und wuwoU iuibesundem uns von (rottingen dit jar vaste unfruntlicbeid von juwer erbar- keit, des wy uns nicbt vorsehin bedden, togehoilden, dennocb weren wy von beiden delen y geneigt, wor uns dat ummerat donlig^ myt juwer erbarkeit overeyn to komende. . Gy bebben averst hirbevorn unse aidiggende besweringe, dardorch wy uns in de bebarligen hilpe edder mit darleginge mehir geldes der andern mante ane anstande noit to begeven de beswert fynden, schriftlig entfangen und wy hebben nicbt anders gemeynt na dem lesten under uns genomen avescbede, sodann unse entscbuldinge were unserm gnedigten bern dem clmriursten von Sacbssen etc. togesant; nuw abir dat noch nicbt ge- scbein und wy dardorch in ungnaden villichte von sinen cburfnrstligen gnaden mocbten vormerkt syn und juwe erbar- keiten sick ok -itzund besweren unOe entscbuldinge up den kunftigen dage to Smalkalde vortobringende, irfordert uns Digitized by Google — 362 — de noit , wv dennoch iinse aiili^^ent sulvost^) to gemeltoin Sniiilkaldischen da^^o mosteu an^^eveii. iJewil nw in uiisern vorigon schriltlii^^en jiiwer eriiarkeit togesanteii besweringeii inaiig andeni aiigctogen, dat alh\yiie wy und niclit de anderii erbani 8(*chssischen hUh\o iniscr Cristligcji vorstciitnisse, wu docli oi)inpar vorlatcii, orf sininiicii dcs ersteii mantes lUHldei- gplcclit rayt bogere mis unso (j^iAt wcddi'i'todondc unde gelick von den andern .uol)()rlige wissenlicid to ncmendo, und dat- Rulve nns unfruchtbar wentlier gcbleven, n])pc dat nw sodaiiii b(*s\v('i lige, artik(d , di* villichte den erbarn steden vorgerort mocbtcn torn ungelim])*' reken, itzund to Snialkalde niclit doi fte angerog(^t weidcn. alse wy ungerne deden , is nocli- mals unse gudligo Ix'dc, juwe ersame wislieid uns unOe n< dder- golecliton sumnicn wcddcr ton baiidon strdlen ; dan wy irbcdeii uns irelick ancUTu, wore do noit anstundo, sodann golt alle ed(b'r torn dole wedder an de stede to vorschatlende. Daryniu' juwe erbarkeit sick unvordecbtligen l)ewil.^en, wy vor andcni or})arn steden lu'ebt mogen beswert werden , des willen wy uns vorsehiu undo vordeynent gerne. Begerti juwer ersainoi! wisheit richtige autworde. Datum sabbato post trinitatis anno 33. De rehide dcr stede Gottingen unde Embig. Ada Bef. II; JEntumrf, 701, 1633 Juni ir> (dominica post triiiitatis)^). (rdtfhigm on EiriJbeck: uf)ersen(iet die tiarh drr pesbigen Unferredimg an dtr langen BrikJce [hoi NortheimJ abgefassk N. 700 mr Besieglwng und WeUerhcfimlerung durch den Ueberf^rinfjer nach Bratmsckweig ; mddct, dass cs nncji dcr Antwart Braunschioeigs die andern Schriften nach SdimalkcUdeH begripen md Ad/remxten mUtheUen tocitte. Acta Bef. IT; Entmurf. 702. 1533 Jam 30. Gottingen cm Hereogm EUsabeth: weist die Forderungen m N. 699 zuruck^). Gnedige frauwe. Sodanne supplication alse ern Oristoffer MengerDhuDen an jnwe furstlige gnade gedan — hebben ivy ') Gottingen wwrde m Sdmalkaldm wm Joka/WMs 8tein verireten, der 10 Mk, 20 fi. 4 J^. vergOirte, Bedrnirngsbw^ 1532^33, f. 44 b. •) Anfangs datirt ohnc fletilgt zu werden: ut retro, d. h. wie N. 700; das spdtere Ihitinn ist (his entscJieidende , da cs in eincm Zu^itz hcisst: *jristern soniiavendo. Sclion 15:i:J Dec. 1 (dominica post Audree) wies Gotlin(jen die von Conrad Oppcrmann fiir Mengershausen vorge- tragene FUvme ab. Brieftdh. XX, D, Digitized by Google — 363 — vorstanden. Dewil lie nw sick neniiet eyiien „p^iardiaii itlifrer broiler by uiis" alse cf wy allc mulcrlaiigens iioyne l^roder wereii, dat dorh ^^oddes word aiiders iitwisetj so hit«.'ii wy woll sodaii syiR* atsundtniiigo uiub' sccteii hini'areu und irlVaiiwi'ii uns der groteii cristligi'ii broderscliap , daryime unsc uverstc (/hristus is — . Uiid wuwoll wy ome ut tdiaftigen orsakt'ii, del- wy uns itziind bediiigeii, to aiitwordende uiivor- pliclitet, idoeli juweii t'urstligeii i^iiaden to eren — willen wy - voniiitwurdeii, ^roiii erstoii clagt lie over den arlieyd ym graven unde beslutent ores cloisters. Gnedige I'orstinne, imser giiedigen hersc'hup to eren unde irer forstligen gnaden ok unser stad noitdoit't uach lie])])en wy eyncn nigeii wall unde graven au unser stud to beredeiide iinderstanden*). Unde so ider man, wat standes lie sy, sick dos bulwerkes gedenket tn iiiraiiweiide, is ok desulve scliuldig sodann last niedo to trageiide. des ok ilejciiiie alse nns geistlig unde wortlig itzund vorsyn. do des dock woll belriet , idoch ut cristliger leve niclit besweren. So denne desulven monnicke starke menne uiigelarde leddicli- geiiger nocli by sick yni cloister lioilden , wnis^ten vfy neyne orsake. dardorcli wy scliuldicU sodau lude, do nns unde den iinscrn niclit deynon, sunder vil mebir in nierkligen hendelen liesworig fallen, scholden so von borchliger euinge unde borden befrigen. Averst wes de guardian wider, dat syne brodere alse gefangen lude besloten syn, unde ungespiset bliven, beroret, wert von ome ut hetischen geraoite uns jegen juwc forstlige gnade to vorungelimpende und ane de warheit angetogeii, dan den gefangen wert nicht gestadct ut orer gefengnisse to gande, de monicke moigen averst hinwech gan unde wandern wan unde worhin se willen, dergelick, worden se nicht gespiset, scholden des windes ungetwivelt nicht lange mogen leven. Id is j eyn cloister, dat billig togesloten. Averst dat se hin unde her bynnen unOer stad in den winkeln, dat doch one vor oren porten znehir dan to Tele noch dagelickes vorhenget wert, nicht mogen oren samen utw^rpcn, is woll -ore groste beclagent uns abir ore eigen verlicheid unde des gemeynen entporinge to vorhoidende nicht natogevendc. AVy wusten uns jegen de oilden unde armen, wan so des begerden, myt aller noitdorftigen upleginge woll cristlig to hoildende, indem de starken leddichgenger sick ok nicht des sweits der armen, sunder orer eigen arbeid ornerden, dan de almecfitige heft uns sussent lame unde blinden utsettige unde warhaftigo armen gnoicli in unse stad gesant, wes wy den schuldich; horen wy alle dagc, wetten O ef. N, 689, 691, 724, ■ « Digitized by Google — 364 — ok vor war. dat darannc god eyn gefallent unde torn juugsten gericht darvoii rckeuscliup hebben Avill, abir von den anderen gesunden starken leddichgengern (in gestalt eynes armoides forstlige wonunge gebuwet ore noitdorft dubbelt hebben unde von den rechten armen, den se bilke scholden geven, dat ore truchelen) liebben wy von godde neyn bevehil. De andere artickel von dem guardian angetogen wert mit vorigem be- richt genoichsara vorantwordet , dan men kan god dem iil- mechtigen in alien steden denen. — Und is woll to bedenkende, alse he sick irbut uns dat hillige evangelion to prcdigende, dan sodann ist dat hogeste ampt unde eynem mynschen ganz vordechtlig, de nicht gesant odder irwelet unde gefur- dert wert, sick darto to nodigende. Vor den warnet iins god sulvist. Unde sin up dit mal, god hebbc lof . genoicli- sam mit predigern besorget. Tom dridden berort de guardiim von den sustern by uns. Des hebben wy myt ome niclits to donde , dan ore eldern tom dele sin by uns , do utwen- digen hel)ben ore fruntscliop vom adel vor sick laten schriven^) unde von uns temlige antworde myt noitdorftigen rcchts- ii'bedingeii entfangcn na der leiigo sick dahin streckende, dass die Sf'ffffntpitrkundc nkht cingcludten iml dm Schwcskm cristlige wege angeslagen, der se wei.£Corhaftich, unsers be- dunkens myt gi'otem unbeschede. — Wor averst de guardian uns reddelos niclit gedeclite to latende, in dem he sick deniie up juwe forstlige p;nade to rechte irbut (annam(Mi dat dang- barlig) unde schullen juwe forstlige gnade miOer ok to rechte mechtich weOen. Und bidden underdanigen juwe foi'sthge gnade densulven guardian don anwisen, he also eyner . de sick geistliges unde standes der fullenkomenheid beromet. sick wertliger unde tidliger geschefte entsla unde sick mit gode bekummere ok uns mit sodan unerfintligen clagen, de sick to unfrede strecken, unbeswert late, wy myt unsern wedderclagen, de vor gode unde der werlt eyn cristliger an- sehint hebben, schullen unvororsaket bliven. Darynne jnwe forstlige gnade sick gnedich bewisen etc. Datum seconda post Petri et Pauli anno etc. 33. Aeia Bef. XV; MtOmwrf. 703. 1633 JuU t Mundm. Hergogm Elisabe&i an (}dtting^: schreSd uber Friedland, Oriskph Mengershausen, [Johannes] Meiseiibwih und dm Bevers, *) Ausser Busse von Bariemleben verwandten sidi 1533 JtiU 21 (mantag nach Alezii) sein 8<^wager Ham von Hardenberg uitd Aug. 4 (mandages naeh InvenlioiiiB StefiiEuii) 4 Herren vanSteMbarg, Jueta Bef. XV. Digitized by Google — 365 — Den ersamen fdrsichtigen und. weisen unsem lieben getrewen borgermeistem und rate der stad Gbttingen. Von gots ji^naden Elisabot pfoborn mariG^grafin zu Branden- burg etc. hertzoirin zii Hrauiischweigk und Linie])urg etc. Unsern grues zuvor. Ersamen fursichtigen und weisen lieben getrewen. Ewer gegeben antwuit halben Fredelandt be- treffend haben mv inbalts vorlesen, wollen solicb ewer getan 8chreiben an unsern bern und gemahi brengen und eucli jiacb seiner lieb furter geuiuet ricbtig antwurt tun. Ewer gegeben antwurt betreli'end Cristoffern Mengerfibusen wuBten wir unser person luilben dem recbten gleicbmessitr niclit zu unbillieben , w(^ren wol gen(ugt cucb damit weiter nicbt zu bescbweren und wo wir weiter clagens und anlaufens von gedacbtcni liern Cristoffern mocbten entbassen wercb-n , aber iiielit (lest weniger wollen wir ime ewer antwurt anzeigen und niit dem besten belfen verfuegen ^ ob wir ine zu rube seines furnemens stellen konnen, wu aber niclit und wir des weiter bevel von unserm bern kreigen, wuBten wir aus bevel unsers bern nacli gelegenbeit unser furscbrift nicbt zu weigern. Wir wercn auch wol i^cneigt unser zusage naeb die quitanz uf Meisenbaucbs vorwarung lautend eueb zuzuscbigken , so ist snlicbe nocb bey unserm liern nicbt vort'ertigt, aljer sobalt wira uberkomen , wollen wir sie eucb forderlicb zufertigen. Ir woliet aber aucb mitler zeit den reversalbrief, so ir unserm • hern erausser geben solt, verfertigen lassen. Und eucb in dem gutwilligk erzeigen, wollen wir in gnaden erkennen. Datum Munden am dinstage nach Petri et Pauli apostolorum anno etc. 33. Elisabet etc. mit eigener bant etc. L I; Or. m. Sj^en d. S. 704. 1533 Juli 1 (am dinstage nacb Petri et Pauli). Munden. Herssogin Elisabeth an Odttingen : forderi, doss es zu dem von denen von Hanstein und Roland Conradi, Amtnmnn zu Friedland, auf Juli 4 (negskunftigen freitags) angesctzten GericJdsiag^) 1 oiler ii Jiaths]iersmim mil 40 odd' ^0 woJdr germiden FusskneMm sum Hanstein tiJbfertige* L 1; Or, m. ti, u. Untersdir^L ') ^Va lb gegeYen Corde Protten Tor eyn vat beyrs, hadden de Wgor gedmnken alse de to Hansteyn wort gerichtet, de mede in Ballen- htuon was gefallen. BeOmtrngamch ISSM-^dS, fol. HJi, cf. N, €li8. • Digitized by Google — 366 7M» 1533 Jfdi 4 (fridagee na 'risitationis Marie). Gattmqen m [Burehard iwm BE^ppenheim Landeomiur der Deidseh'Ordens Bdttei Sadism]: mddctj dasa es die Ordens- gi'Uer niehi su eignem VoiiheU hesteure, sondem doss de gdst- ligen ok ridderschup unde stede des Landes Hereog Eridi tdn jar lang schat nnde sturgelt gur Abtragung seiner Sekuddm hewiHUgt md doss der Serzog tuuh den Irrungcn GrSfHnycn, sodanne sturgelt, alse synen fiirBtligeu gnaden Ton den geistligcn under una beseten unde begutert dergeliken den schapem unde unsem dorpem inoch\e tokommen^ der Siadt iiherlassen hahe; verunrft des Adressakn Berufumj unf die Ordensprivilegien ; fordert, doss der huOhelder [in Od^ tingen] angeJudten tverde, seincn deil, des wy myt ome woll liderlige wege willen drepen, in einem Motuke zu hefsahlen^), C ILL; Entwwrf, 700* 163,3 Juli 13. [Barfm>;rr-Kloster zu GoUlngf^h] Der Convent des [Bar fnsser-]Kl osiers su (Toffinffen nn Gut^irujen: ivi/l nn den Besrldiissm drs [Aiifishnrijfr] llrirhs- toffs pMhalten , niclil auseinandcrgdwn und sicl^ dor Jb^iUsd^ dung Iferzog Eriehs fufjen^). Jhcsum iiiyt allem vormoge. Erbaren crsamen vor- sichtigen wolwiseu heren sampt den erliken gilden unde alien JJer Landcomtur liurchard klugl schon Jan. 1532 Ilerzog Heh' ridi dcm Jutigern, dans die KasUiiiierrn [cf. Kirdi.-Ord. p. XIX, h, XXI] £u unser Uebm Frauen in Gottingen fOr ihren [Kirehen^JKake* 500 fl. von den Ordenagutcrn .:h Bemsen gcgen die Ordcnfijmvilegien gefordert haben. In der Ant wort von Fehr. (J hringt (intfingen die Gegefili(i(/e vor, wo cyii iiiiBrr hov'^crt'. undo bor^^tTsche des oidrns ^^aidere to BemnsBen. jungen mon- uicko, wenn er se wicken schulleu, willon de alden medunomcn. Actum die quo supra [JuU 14 J. Modeweckeus nach Mario Magdalene [JuU 23] hebben eyn orbar rat nnd de erlicken von rades gilden und ganzer genieynhcit wegen dc monnock avormals angesprokon, alfie mit nameu li(»r Hans von Snen Karstcn Werner nnd Hans Buorn von Lindauwo vomlcs radivs, Cordt von Lengt^'de und .Tur;jfen WaBmoidt (?] von dor gilden, AbelBurnemann von der gauzcn geuieynheit wcgou, und so avermals er- manet and dennoeh her Johann Holtbom mit noch eynem von Meynsen und darnach brodor Gabriel und den Siboldohusen gefordert und up de ordrnnnge, wib' se dc irbedinge nicht angenommen, gewiOet und tlen andcrn heven noeiiiiials angebudrii lie to Vdrsttrgendo. Dat se ge- Weigert und alle an willeu des rados und gilden uk ganzer gcmeyheyt >yn afgewoken mit namen: her Johann Martzhusen [?] [es folgt oer ^mm fiir eimn riicu mUteUangen Namm] CUwes [??J fir[ater] Johannes Aimensnidur. Acta Mef, XV, r Digitized by Google — 368 — heft Txna unde unsen broderen dosses oonyentes to Gottiiigeii unfie gnedige here undjd landesforste heitige Erick van Bnmswick nnde Luneborch samptlick genomen in syner gnaden Yorspruch beBchaiz irndet beschennen, we unD to sprekende heft, wu dat segel unde breve des gegoven bynnen eynem mante medebrmget, wil to rechte stellen unde Yorbnet ok erenstliken Yor aller gewolt an unB to bewisende unde to Yprgrypende, nachdeme nu eyn antwort up itlick Yor- gevent van unO gefordert wert, ys unde schal dusse sjn unde neyn andere, dat wy entlick by blyven wiln alOe unO got schal helpen. Wy villen alle junk unde olt OYerste unde undersate by keyserliker majestat .edict odder mandat blyven, alQe datsulftige ys van heren forsten geistlick nnde wertlick bewillet besloten unde angenomen im yorgangen rykesdage unde Bo nu sodan mandat unde edict keyseiliker majestat van unfiem erwerdigesten in got vader unde dorch- luchtigesten forsten unde heren Albertum erzebiscoppe to Mencze etc. yn vornickeder tyt twyer yar dorch synen wer- digen comniissariuiii , do der tyt duniiiium vent i ;iii(linn her Johan l^runlJ, elte syncm bevelhebber ys wordcu algc kuiuliu^t^^) in del- ])repositiiren deO stifles to Norteii, in deme biscopdum van JMl'iiIz iijelegen , unde wy ok to guder mate datsidfte edict et'te mandat keyseiiiker majestat wol vorstan Iiebben unde vorwitlicket ys. Desgclick ok vorder datsulftige ecbrt unde mandat keyseiliker majestat warhaftich van unscm gnedigen heren landesforsten erluchteden heren hertigen Erick van BrunOwick uikU' eyn sunderhck patron dusses closters ys to der suHtii^eii tyt^ wu vor benomet, ok woiden vor- kundiget unde vorwitliket. Unde (hirna wille wy alle uns, Mil recht cristlick unde l)illicke ys, ok liohh^i. V order wille wy uns nicht myt huli)e des leven godes eyn van deme anden ii sceyden , sunder eyn deme anderen yu cristliker truwer brode[r|liker leve na luet des hilgen evangelii myt flyte deynen. Ei'barn ersamen wolwisen heren, dat wy daiine sodane closter(^ seliolden rumen, wor uns nicht erlick vor gode unde vor der werlde to nadecl gegevcii. Bidden der- halven gy uns willen dorch Christum Jhesum nicht wider besweren , dat wy samplick na godes wort mochten werdeii alfie warhaltige eerlike truwe undersaten gefunden. Wor gy jo dar nicht mochten mede gesadiget syn, so vorbeit wy uns to unsem gnedigen lieren und lanfleniorsteu unde to alleii Brunflwisken heren to reclite, wes Oe mis erkennen alse oren knecliten und deynern wil wy uns na der geboer alle tyt €f, N. 515. Digitized by Google — 369 — lioldcn. Wy brropoii ok uiis undo willen alle tyt heropeii liobben to dusscr iiiiQer antwort Oc vortole^^i^ciulo oynem yderniaiine , dcrludven wy ok de utscrift l)y uiis l>eliolden, Bo iiiis iiiclit moclite cyii fiodans lioi^^cs vorheidcs Ixdndplick svii. Diit vs undo schal svii alle tvt undo bh'veii imsor alle ft/ • ' %^ Ij' C beshit undo antwort, darl)y wy willen blivon. Diiotgeve wy juwor crsamlieit yn dome besten orkcnnon niyt allor iVunstzcbop in Cbristo ,Ihesn. demo wy juwe crsandiciden samptlick wyllon bevolon latcn weBon alio tyt. JJatuni ipsa die sancte Maxgareto virj^inis ot martiris anno domini ir)3;j'). Dat gauze convent des closters to CTOttiug[eJn juwe arme deynere. • Acta Mef. XV; Or., gezackter Brief. 707. 1533 Jidi 14 (mandages na Margarete virginis). Wblfshmf. Basse roH Jhirh nslrhoi (ui (Tottimjm: dankf, daffft rs srit dem lirsudtc scuirr Fran die, j Kl osier-] Schwestmi ^n'cJd bcfdstiijt habe; rmft, dass iiruerdhuis dcmsclhen Artikd vartjelciit, tvalircnd er ihiioi afs Stif'lrr Ihifjcivolndrs (ni^ioiclDncti vcrhoti n h(d^r ; H'ill sich drui ^Schirdsspntchr des Kaisers, des Kmnniergeticiits und des Ilrrrot/s Erich indf rtvcrfni '^). Acta Mef. XI V; Or. w. iSitureti d. ,ixes naoh Mari^ando) tnil inyrfeten sie den 4 von liath und Gilden in dun tSdtwcaterhaus Crcsdiickien auf den Vorwurf, dass sie die SUftungsurkunde nkht eingdMUen, dass es mit Wisam des BafSkes gestiuihm set, was nidU mgeffiben wwrde. Acta Bef. XV. CMJttlnger Urknnaen «. d. XVI. Jahrh. I. 24 Digitized by Google — 370 — tier niislirucke undo snnst iinib veler arjE^eriiige willcn , ge- lueiK'in volko .i^even, fruntlick ermaiiet mid mis darby hebben irbudt'ii^) dey olden under jw und krankcn niit aller noit- dorft de jungen, d(? ym cvaiigelio konden denen, mit ampten imd do andoni, do dor worldc noitsam, eincn idem na siner golegenlioit to vorsoi-i^^oiido und nicht von ims to wiscmle und docb dos von jw tt niligo antworde nicbt motron ])ek<)men, sunder stellen uns itzund cine cedeln mit angeluingen irbe- dingen etc., so wotton cry sulvest jw woll to l)oricbten. dat gy binge jar ber turstliger ecfder ordentlicber overicbeit uy ]iebl)on w^iUen un(bu'W()r])en wesen. (Ty sin ok nocli derniateii nicbt gescbickt solkcr irbedingen folge to doiiido : mocbttii gy uns averst genucbsanie caution doin don sciiadeiiy daryniic geni(;ine stad jwent ballon geistlig und Averltlig geibrt, to goldendo, mocliten wy derbalven rocbtligc irkentuisse woll lidon, indeme gy nns dor swnndon nproriscbon plongerie , de gy und do jwon dcg'dickos l)yinien und buten oven, vor- scbondor und darnohin mit antwf^rden up unse vorgeslagen meynnng(^ bejegendon. Dat wy jw so weddorumb nicht mocbten borgon. Datum iridages nacb jMargrete aimo etc. Act (I Mef, XV: Or,, geeackter Brief in 2 Exen^laren. DatM Entwurf, 70fK llyPtPt Juli 2i (donnorsdages nacb Mario ^Ligdaleiie). Gottingcn an [Busse vriic/ie ]\la;jdclmnjs, JJraumchwcigs mid dor andern verbmidaten Sfddfe wdfriverfen. ZeM: frayt auf dry Srlnvcsteni Krhicten , sicli mit (lis Adrcssnten JUdh in tomligo wogo to Ijoi^cvcndc , oO cr nichi [Jrwfoxl] srltickcn hmiur to vorsoikendo et' num liderligo wolji' allontbalvon niocbte drepeu^ de austere eyne tidlaug ym frede hedden geliettcn. Acta Bef. XV; Hiwtwurf, 710. [1533 Juli 27. P)^ (if'dtingen an Herzog Erich: mddd, dass der Barfusser- monch Gkristcph Mengershausen wegen seiner Predigt uber das >) Kire^mordnung a, a. 0, p. XV. Auf demsdben -BlaUe we N. 71t Digitized by Google — 371 — h. Ahoulmahl von GoUimfm mr Ttrdr (festeUt , Ant wort ver- tveiyert, aim- sicJi zn chirr J)ispiit(Uio)i here it eridiirt liahe, tvemi der IJerzoif Ort und Zcit hcsti)n}}ien wolle: Inttet , es zu thun , die Ikirfiisser und andere Vriilaten und (relelrrte aus seiiiein Lmtde Idnsnheordcrn, womdglich persbniwk za erscheinen Oder ivcniiistem einiiie JUitlie hinzuschickm, indem es auch den Larndgrafen eingeyangen liabe, einige Gekiirte hingusendevL Acta Mef. XV; MrOumrf, 711* 1533 Jidi 27 (dominica post Jacobi). GoUingen an Landgraf l^kilipp: meldet, doss der Bar- fiisscrnmich (jhristoph Mcngershausen in der christlichen Ge- vieinde lesterlif^e und erschrecklige Worte iiher das h. Abends tnafU gebraucht habe und in dessem lobligen fursteutum bin unde ber sein uncrut in den unde andem stucken mang die eintfeldigen auOwirft unde damyt imsers acbtens in den simpeln und einfeldigen gewissen grossen zweifel unde arger- nisse anrichtet, doss er sich auf der Kaned und sonst stu einer Disputation mit den Prddicantm in Gottingen erhoten, wenn der Uereog Ort und Zeit hesOmnfen nmrde; bUtet Adressatm, die Angdegenlieit mit Ilerzog Erich m bewegen und zur Dispit^ tation einige Gelehrte €m beider ewir furstligen gnaden fursten- tum 0u sMcken, Acta Bef. XV; Enhewrf, 712» 1533 Aug, 4 (mandags na inventionis Stephani). Wclfsburg, Busse von Barterislehen /m Qi^Hngen: meldet auf N. 709, doss er die Nonnen nicht verlassen iverde; verwirft das vor- geschlagefic Schiedsgericld, well dat mick nene lickmetige ricbter sint, und Icommt auf die in N. 707 genannten zurUck; he- sciehnet als unannehnibare ArHhd, 1) doss die Nonnen einen Ifdkerischen Frediger haben, 2) doss sie das Ahendmahl in 2 GestaUen empfangen, 3) doss sie erne effene Schuie auch fUr NichtemgeMeidete hdtkn scUen, 4) dass sie tiur eine [MagdJ hdben durfen^ wdeke ausginge. . Zettd: fragt, da den Schwestem die frek WcM iftrer Ohersten austdnde, naeh den Grmden der Jmwmsung det Mater. Adlia B^. XV; Or, «i. 8. u, Untmehrift 713. 1633 Aug. 18 (secunda post assnmptioniB Marie). GatHngen an [Busse von Bartenslehen] : erwiedert anitf die in N, 712 ads unafmehmbar heeeiehneten ArUkd: dass es 1) nicto von einem lutherischen l^ednj< r wisse, sunder hebben nn^ 24* Digitized by Google — 372 — irbodeii se iiiyt oynoni fromon gelarden pmlicanten , fie one f^oddes word reyiie und iiiclit iiacli dur monnickerige, de nw orer olden lare in volen stnckcn niclit Ix'kant , sunder ore vorforinge o])intli,u: nio^M-n ]>ckennen, vordragcn undo lernen scholde, to Ijesor^ende^ (/(iss cs 2) den Nmrncn Jccinesivqis zn- genitfthet Jmbe das Ahcndmald in 2 (rcsf/dtoi zu empfamfcn, indem cs Gott die Entscheidunfi iifx rlasse, oh cs sriigcr m dns Sderamcnt (/rndiss dar Tjinsct2un<), dim lief ■hie (JJwisti nud chte Oct 17 (frida^oH na Galli) in einem langen Schrcdtcn an GotiiiKjen die Ai'lhfiirn zu enfkniftcn, trontuf lTer:nij Krieh Goftinpm X<)'\ 8 (am soiinalH iit iiach ouiiuiim siujctoruiii) meldrte, dans cr sick die Anffelef/en- licit iiberlegen woUe. Hannover hesdmktc den Tag su Neustadt nicht, weQ ea aim in der kurzen ^eit keine Ba^tsgdehrten versfMffen homte, LandsduifUiehes III. Digitized by Google — 374 — rallding wit seinm bern uiid freuiidt'ii auf deii Ahend (ks 17. D(X. (mittwochen n.'icli Tjucie) in scin lloflaifcr Neustadt zu ei)wm (jiitliclicn VcrJiijrc am folgmdcn Tofje Imlc , was Adressai Hannover amcigm nolle; giebt Hanmvcrs Gesaihdten sic/icres GelcU. lAindsdwfUUshes HI; Cop. Digitized by Google 717. I'M Dec, 21. Iiisfn/rfioib filr dir Srhfihfnifihfnvfisroniniissinii drr Sfddf^). Nachrolgciulo .£^(m1(mi^z(.m1('1 uih1(» instruction is von dcni ernanien rndo undo f^ildon to (rottin^^cn oyntri'cliti,i^en den irweltcn aclilc iicrBoncn bcvolen undo goi(ov(Mi daiiit undo ua sulkor anzoigini^o inyt dor stad goloviL^oru to liaiidolcndo. Men Avil sotton alio jar twey dnsont i^iildcn am capitaol aftolx'talendc undo darumbe schali up dat capitael niclit huiger werdoFi geluindolt. [Lj I'astliok soliuUon alio bodagido und voi'setcn tinOe bipfeb'clit woidcu, id sy to lyvon oddor up wedderscliat vor- sclireveu, bot up pascben erstkoniende. f2.] Tom andcrii scball men den, de liir tinOe undo sundor^^es vif up dat Imndert bebbon to weddorkoipe , vor- hoilden , men wille ore capitael in twelt' jam betalen und des nottroftige vor sclirivinge don, ane pension. [3,J We sin capitael nicbt In bben, sunder der tinse gewarden will, edder ef der myt dom capitael to vele worde, scball men gevon t wey gulden up dat liundert to tinOe seD jar lang up weddorscliat. [4J Uppe pascbon noldstkunl'ticii scbullen angan de tinOe und dagende. Unde der litrente wille men seO jar lang de helfte und denne fort alle geven. \) I rhcr Gdttin/fC)i-< ir(ich.sru(lr Schitlflen cf. ScJuiudt ti. . ff, p. 420 Aitin. 35 ami obcn p. OJ Anm. i'Vtting6n ninmiermer inkomen, de rad wolde ok densulven nocb syne wyf edder kyndere by one nicht wetten edder to wonende gestaden. Woret ok, dat jemants von leddigen knechten, de itziger tyd hir binnen der stad sick in dienste edder arvede entiiolden, von hir ut der stad togen und sick butenwendigk to solde edder dienste entwendeden ane wiUen und Yorhenknisse des rades, de scholden ok nymmermer ane genade des rades wedder hir in de stad komen, sunder raet und gylden wOlen, dat sick desulven hir bynnen der stad bliven und beharren schullen. De raet will ok emstUken V hebben, dat eyn idermann synes futs . . . . ^ und syner geste eyn- und upsehint s^hulle hebben, also dat derwegen schade cf. N. ISO Anm. 3. -) Wie audi sonst in Zeiteii der Gelahr murde 1510, alse doj heron dat stychttj to Myudfu fioweideu. jede» der mr Vtir&mdigung VerpftidOetm. Mm PksiB in der nad^ den Gt- werken (icijlirdcrfoi Aufstdlntu} an dm 7horen und BoUicerli^n an- gririfsrn. <.)idiuantia to bestcllende de bolwarcke. *) Folgt ein iAer- (feadiriebeneSt nidU 2u entdfferndes Wort. Diyilizeo by VoOOglc — 377 — Torhut und eyn ider von densulven synen gesten rede iind antwort gegeven konne. Id en Bcball ok nymandes von den heren and fursten adder dussen itzigen kriges hendelen jenigerleye dichten singen edder seggen noch sussent jenniges spreken odder vor- nemeiiy dai sick to vorachtinge der fursten edder snst to nnwyllen und gezanke mochte dragen. We dat darboven dede, den wyll de rad, wor se des gewaer werden, darumbe na gebore ferdigcn undo straffen. De rad wyllen ok, dat eyn ider sick tuchtigen undo fredeOam scbnlle boilden - und byr bynnen der stad n^rne lange messer edder andere wapen dragen^) noch jenigen frevel Tomemen ok by nachtwyliger tid myt puckenslaende ropende jucbende edder anden neyn unstner driven. We dat aver ▼orbreke nnde darinne ungehorsam worde gefimden, den wyll de rad ungcstraffet nicht laten. Hyr inne allot wette sick eyn ider to bebbende und yor schaden to vorwarende. SfyOiOe V. 719. 1524 Oct. 4. WiUkwre vher die CrmtificaHan fur Fuhrung siadttse^ Aemter und uber die VerwaUmg der 3 Hosp 'Udle, "Wylkor des rades vor dor koer des nyen rades under ander reformirt wordeu. Anno 24 dingstages in der gemeyntweken worden beyder- leye rede olt und nyc by ein yorsommelt jegen dusse anstande koer des nyen rades allerley nottroft, wat der stad undo dome gemeynen nutte scheddelick edder nutsam synmocbte, to beradscblagende und sonderlick geschach in sodannem radscblage up de kore des rades ampte merglige bewegunge, iiademe nnder der gemeyuheit der borgere in eynem opin gerocbte OTerlude gesocbt, dat de rades personen und in sunderheyt dejennen, de in yorwesunge und to regimnge der ampte yom lade gekorn, oren eygen nut boyer und nxer, dan dat gedient und der stad beste soiken scbollen und in sodannen oren yorbandellungen umbillicken geberen und wart damp under den rades personen ejm umbesprake gebolden welker maten se sick in den bandellungen orer ampte bebbeh scboldeuy darmede de inrytunge der ample, so de in misse- bruckenisse komen, to der stad nutte na andem wegen so ') Dew Verbot des Waffeniraffens wvrd oft wiederhoU. tf, jP. K Pw/fen- dorf a. n. O. p. 159, Jiingeres Statulenbuch, dawn die ein^sdnen BldUer, Statute V, undatirt und von 1509 15U 1524 t532 1633. Diyiiized by Google — 378 — vele iimmer mogelick mbcshte id betteninge gefort werden nnd worden so idle atnpte, so in des rades kore bestediget, * alse nemelicken Yon dome borgenaeysterampte an bet up dat allergeriiigste to reformerende in getrwer wollmeynunge Torgenommen nnd damp ejndrechtich besloten, dat nejn rades person binfordere sick jenniges eygennnttes to synem fordele von nnd nt den npkoemen des rades ampter mnken noeb gebmken scholle, sunder eyn ider syn ampt mit wiUigem nnd emsligem gnden ylyte betracbten nnd woU yor^ nnde deObalyen eyn ordennnge besproken wo yolget, dat de borger- meystere alse de oyerhoyede scbollen neynen snnderlidien proyytlicken nut odder beloninge bebben anders, dan no dat ermals yon rade nnde. gylden in erkennunge des ampts swarbeit nnd yeler nnhistiger bemunnge togelaten worden. Dergelyken , scbollen ok de ebemerer nnd bwebem iir om ampten neynen sonderligen tofall entfangen. Ayerst de rydemestere y de des rades nnde der stad yorfellige nnd an- gelegen sake enbntenwendicb beschafifen nnd beryden moten, scbollen orer yder vier mark nnd darboyen nicht mer vor oren scblet des ampts entfangen. So schoUen ok den yogethern orem yder yor de bemugsamicbeit des amptes vyer clfiter boltes nt deme binderwolde werden gegeyen imd darentboyen mogen se ok eynen eymer mit dycker melk und Yon yderin schapere, de des rades guder inne bebben, ein lam kebben und daroyer nicbts wyder nocb mer. De wardens schoUen orer jowelk yyer mark sampt deme, dat one sunst ut der ordinanden von billicher geborlicheyt wegoii tofelt, vor ore bewylligunge hebben, darmede de dogelicbeit des bantwerks in wyUigem vlyte deste bat yorhegct werde. Und der molenheren scball ok oyn yowelk eyn molder weytes und forflor iiicht liebben. Dacb so will sick de raet jegen de gylden birinne niclits wyder nocli ferner vorplicbtiget hebbeu, solange der stad dinge tor beteringc konmien nnde de raet sick des under eyn edder sunst mit den gylden eyns andern yoreynigen eddor beratscblagen wert. Ok wart dorch den gemeynen raet der liospitale des billigen crutzes hilligen geystes und sanct Bartholomeus unde dersulven rekenschop halven liocbe und sware bewegunge gebolden und dewyle de rekenscbop (b^rsulyen god( s liusere in lank vorlettent hirbeyom den godes husen to scbadt n ge- fort, darut sick yaste grote upgewacbsen scbult und schaden erfindet, darup mit eyndrechtigem rade besloten, dat nw binforder eyn jowelk angande bliyende yormunde^) acholde *) Jedes der dm Botpitakr haitte zwei Vorm&nder, vm denen der Diyiiizea by GoOglC' — 379 — sjiies godes huses scliult, wat der von rctardatcn Jiastciidich und der suiist an tynseu by syncn tyden erscbeneii uiid be- daget werden, mit j^anzem vlyte mfordem und maueu, dar- dorch datsulve godes bus to synein upkomende sunder lettent mid Torioch komen moge und sodanne syne Torhandellunge der Tormund^schop twischen der tyd, wen de nye raet ge- koren wert, ganz beschlotmi hebben gescbicket alsedenne vor sanct Lucien^) dage damegest Yolgende syne rekenscbop to doinde, dat neyn binder an demesulyen yormunde befunden und des godes buses scbult, wat der Yon retardaten und tynsen by syner tyd bedaget und gemaket^ an reydescbop edder suiist ander recbtliger erwynnunge ^ daranne sedan schidt und tynse vorsclirevcn und genucbsam vorwart sy, in iler rekeiiscliop overaiitwordet wcrde. Worct aveist sake, dat de olde scliult von den retardaten by jenKirido wore so hoeh nnd swaer retardirt und uniitgegeveii upgewacliseii, dat sick we Ijeswert duclitc und ome iiiclit moglicli wore sodanne scliult. so up suninicn edder bynnen solker k(a-ter tyd uto- gevende edder sunst darjegen umbillichcu Lelielp edder uttoch ^oclite, und dat von deme vorniuiide denie raede angelangede, wat anwysunge denne deme vormunden dorcb den- raet ge* scbege, des scholdc be sick na rade und guder anwysunge des raides alle tyd geborsamlicb bolden und richten. Der- glyken wart mit rade bewegety dat wentenber von den bove- meistem und vormunden der godes buse vorgedacbt vele €i)ie ein JidthriKoin war. Jeder blicb zirei Jahre im Amte; am Montatf nach der Gemaimcodie trat der eine Varmund ab, der aiidere ein, no dass steta der eine ein Jahr hereUs tm Amte tear, toetm der andere em- gef&hrt wwrde; der abgehende BMmann wurde durch einen Bathmann, der au8 der Biirgerecfiaft durch einen aus der Burgerschaft erseizt. Ah in der Gemniiimche hcim h. KrenzhospHal , ein Jrdir fipiiicr heitn h. Grist- loitl beim h. BartholoindeHshosyiifjd, die am dem Kdth (jeaahlteit Vorinunder nach zwcijahriyer AmUiitriode ausscheiden mussten, imrden statt ihrer nieht icieder Bathnumnen , sondern andere gewdldt. Mit der eintretenden BeaeHon wird ddeee Neuerung aufgegd>en: f&r doe OeedtafU- jahr 1621 finden leir je einen BaUhmann ah Vormund rcrzeichnety der nach der Regel des Turnus ein neueintretender ist Nach drrs-rlben Eetfel hnrmni hfreits fi'ir das Geschdffsjnhr 1519 aber nicht fridier Rathmannen Vonad ndir (jeurscn sein. 1520 Oct. 21 (undecim miliii virii'iimni) wurde m alien dret llospitdlem der zur gewolmlichen ZeU prucluuurte Bath- maim dwreh emen Fomuwd am der BHirgereehaft ereetei, Eb tourde auf den guten Buf der Gewdhlten gesehen. Beim BarthoHomaeushospitdl iet ziun Geachuftsjahr 1524 bemerkt: Ludolf is itzuud na geholdonem radslage un) Dec 13. Digitized by Google — 380 — missebnikeiiisse mit kornte an haffern roggen nnd andera is Torgenomen worden, und derwegen yot natte und ratsam beschloten, dat fortmer nejn vormande noch hovemester der Torgedachten godes huse schollen macht hebben mit deme koemte der godes base yor sick alleyne to baDdellen, sun- dehi de Tormunden schollen dat kornte bescbluten unde den schlotel tor bewarsam bir upt radbus bringen, dardorcb, so wes to beboif der godes buse mit deme kornte scbolde ge- bandelt werden^ dat mit ylytigcm upsebent gedaen werde. Und is up dnssen punct in rade mede vor nottrofticb ange- sebin, dat eyn yowelk angande blivende vormnnde scboUe der godes bnse gekomte und de vorbandellunge, so darmede dat jar lank gescliein, glyk den andem upkomen und gefellen in syne rekenscbop medenemen und in synem afgange deme rade darron undericbt unde anzeignnge doyn, wat Ton kornte an baffem weyte roggen garste und anders by dem godes buse blivet^ darmede de raet des alle tyde eyn unvorbalde -wettenscbop drage und in sodannen underbandellungen to der godes buser aftocb und scbaden nicbts eygennutlikes gesocbt noch wes geverlickes gehandelt werde. Und welk vormunder in dussen dingen anders , dan wo beraden und gesat worden, handelde edder darinne sumich bleve, de schulle dardorcb deme rade mit eyner roden de an der stad festeninge mit kalke unde steynen to murende swarlik to straffende in peenen gefallen syn. Anno 24 fiidages') na ergangen sanct Grallendage wart her Hinrick Swanflogcllc und Eggerde Rucoppe mit sambt Hanse Yosse Caspar Walpote unde Bcr[to]lth Dormanne anganden und blivenden vormunden der boven angezeiten hospitale dusse sattunge des raclcs gelesen und gesecbt. dat sick eyn yder mit syner vorhandellunge darna ricbten scnolle, dan de raet mile de peene und straffe nicht ungefordert laten. 720. 1531 Jan. 25. Im BaHhsMler soU vm 12 Uhr Nackis Feierabmd gdwten werden. Nachdem by dage unde nacbtslapender tid in der stad finen winkeller vele unduchtiger handelinge von worden und werken sick begevcn , so is nw de raid olt und nye myt wetten unde bewilligiuge aller gilden orer sessmannen unde middeler eyndrecbtigen overkomen unde besloten, dat de ») Oct, 21, Diyiiizea by GoOgl( 4 — 381 — winscliriver nw fort nicht lenger dan an twelf^) siege jegeii de nacht den kellor opin laten und der lude gewai den imde denne von stunt toslnten sdiall. Ef averst na twclf^) slegeh jemandes in dem keller befimden eddcr sussent den win- scliriver ome na der stunde den krUer to opende edder win to vorkopende frevelig nodigede edder jenige geweldige word efte handelonge bedreffe, schail eyn iOlig overtreder myt ge- wonliger bote unde straffe, dai^ne men an sulken frien steden plecht na older gewonbeid tb follende, ane gnade geboidferdiget werden. Darynne sick eyn iderman wette to Yorwarende. Actam et publicatum in judicio feria quarta post Aguete virginis anno etc. 31. Archiv 970, E. 721. mi Mtirs 28. Bath und Gil den hcsMiessm, trotg der vm Herzog Erich 8U Mcrmgen erhobenen Forderung am EvangeUum festzuJudten. TJnser gnediger liei-re und landesfurste heft up derae gelioilden lantdage to Moriugen keyserliger niajestat und des iiilligen rikes avescheit, to Augsburgk besloten, der gemenen lantschop laten aflesen und den geschickden des erbaren rades to Gk)ttingen darup bevolen an de oren to dragende: [l.J Erstlicky dat sine furstlige gnade gnedicblick begere, de von Gt>ttingen willen sulkem keyserliger majestat und des billigen rikes avescbede gehorsamlick leven und [2.] torn anderen von der nigeringc wedderumb in den olden gebruk treden ok de closter- uiul parnher allenthalven in oren voiigen stant to rcstitueren , mit gnedigeni beger, de van (jottingen darnj) sinen gnaden entligc antworde, wes se sulkes to doinde genegt, niit deni ersten tutostellen. Hiruj) beft ein erbar rat und de erligi'u gilden mit oren scBniannen saml)t den middelereii. Bo itzund dinstages nacb dem soiichige judica an oren gewontligen steden by ein ge- weseu, beratslaget und sick underlaugens^) ein ider in sinem stande eindrecbtigen vorwillet und voreniget by dem gnaden- riken und heilsamen ewigen wort goddes, alse hir bevoren dorcli se ang<'iiomen, sampt dem recesse') und ordenunge, der balven twisken one und den borgeren upgerichtet und bewillet, unwandelbarlick und festelick to blivende ; ok dammb so it de noit escbet ein ider van one ore ganze vormogent by de borgere to settende; mit*) bedingynge und vorbebelUig *) Anfangs stand: elf. ') In A geht noch voran: ein ider by sick sulveat und. *) cf. N. 438. *) mit — lestende fehlt in A, natmrag- Digitized by Google — 382 — aUety wes wy keyserliger majest&t und nnsenii gnedigeo landesfiirsten in gdunmm to doinde scholdig, nicht deste Weniger imderdaiiicliliGk to lestaide. Actum^) aimo^) etc.^) 31.^ ArdMf 970, E; IMmtOmft (C) und EtOmvrf (B) der wahndiem^ Itch zm ilcn Fassung; in. der ersteti Fasmng (A), dusdhst in Reimclmfi und Kntwurfy feldt der Wortl/mt des Jtrrzo(/lic/trn liefelds. (h'druckt tiuch C, nur mchtitjere \Mrianten mul aus A, dem aicJi C vielfadi vourt- lich utmchliesst, milyctheiU. 722. ir,:n April id Ikr licHHclt. der Mtsse und das Taufcnla^sfn ausscrh/ilb dry Sf/tdt tvird [((hmmls^)] hri Strafe vcrbotcn, j'mliere Ud/er- ti'elu/Kjen soUm ijcsdlmf werdrn. Anno etc. 31 sonda.^cs quasi niodo^eiiiti is cyri erbar raid niyt den erligen gilden seOniunn und niiddelern over- koiiien unde eyncs gewordcn denser nabeschriven artikel : [l.J Tom ersten , dat dejennen , so gegen dat verl)Ot des rades unde gylden bebbcn gebandelt, schullen von dem rade ungesumct ]>eschicket unde niyt der penen so liyrbevor darup gesat ernstlick gestrafVet werden^). [2.] Tom andern'*). We Jiwlbrt unde na dusser tyd jegen de ordeningc, butenwM iidigen mysse to horende dopeu to latende efto anders jenniges liandelde, scholde von stunt ut der stad syu unde blyven eyn jar lank, de were iruwe liclier '/aihuIz in B. In A siaft des>«'hf'd«'s halven entlif,' antwordo to gf'vondo. A, B; fehlt in C. Die Wiederhoiiing eiujuht sick am ^ 1 und del' m'icJisten Awm. Tile IHnnen taMt Mai 4 (c[uarta post Wal- bnrgis), bald darauf Ham Vos, der OHdewuuUr der Kaufleute war und fruher Vormund des BarniolomomiShOtjpUah, 5 fl. Strafe, iveil sie contra ordinanciam Hire SoJtnc ifdifrn Jlrsaen. BrcJini(n()f^lmch I/jSI — 32. Aitf den letzteren macld eine Jiundhcinerkimg bci ^ 1 aujinerksam. *) Ajml 17 (mandages na quasimodogcniti) wird § in sehr verimderter Fasmng iviederhaU. Hier lotrd bei dersdben Strafe verbaten, doss nemant van den borLTnu und ])orf^'<>r8c]i.Vi Nov. 15. Die Z(Mpfmnk)v sollen punkflkh hemhlt ivcrden. Nadem wy de raid to Gottingeu niit willen unde ful- borde aller gilden liaiitwerke unde gemeincheid eyn cristlige >»n]eiiunge angerichtet unde in den druck^)/ alse iderman bewust, komen laten , darynne nw von den kerken oren deynern unde ceremonien geordent unde beschicket. Nuw beclagen sick de kastenhem, dat Oodann gerenge und ge- nronlige tidpenninge, alse den opperluden in den kerken alien, yon itligen to betalende werden geweigert. Dewil nw lesulyen ox^perlude gemeyne kerken deynere syn unde men ler nicht woU kan entraden^ darumbe willen wy unde ge- >eden alls unsem borgern und medewonern, wan se von den pperluden umbe ore tidpennige besocht werden , schullen desulven one t^udwilliqen gevt'n. Wor se dai'iiiiie avcrst onfoi't suinicli fallen nude des an uns clafj^e kerne, scliall yii ilMig niyt eyneni ierdinge nnser stad sin vorl'allen unde iiiiocli syne tid])ennig enti'ichten. Darna sick idermauu ette to hoildende. Anno etc. :u medewcrkens nacli Martini ist dusse zedel 1 gericht aigeleseu uud publicert wordeu. SttxMe V. ^) Von ^ 2 timrde unit wenigen Amdernnijoi 1530 Oct. 4 fsonn- endes iiacli s. Michael is) jecler (Hide cine Aii.''t, cyndrcclitij^cn vorgeliket, so 11 mail oyiion idt'.rn bei Strafe der Vcrwcisami aus der Stddt liyrmcdo var^chuvvet hebben, dat nyjiiandes uppe .sodaiine kuor wes vorachtligns ler ieiuiigc smalieworde jcmaudes to iiadeyle reden edder spreken tuUe. *) cf. N. 516. Gbtting^ Urknnden a. d. XVI. Jahrb. L 25 Digitized by Google — 386 — tftfi. 1532 Fd>r. 9. Maskemufeuge warden verbaten, Wejle imd nachdeme wjr olt nnd nige rat bewegen, dat die [!] almechtige got ons na Bynem gotlicken evenbilde w<46 geschapen imd vele menschen in dessen dagen ore an- gesicbte todecken mit Urven mommery imd anderer ftrren yentellen to hone gotliker scheppinge und far der selen salicheyt, so syn wy in eyndrechtigeni ratslage mit bewilligung nnd fulbord der erHcken gildemester seOmannen und middeler eyns geworden solick benfhrder nicht mer to gestadende. Derbalyen yorbeden vy die [!] rat yorbenomet, dat nun henfurt nemandes bynnen nnser stad aick yorcleyden mit laryen mommery Omitzende odder anders bedecken nndvor- stellen schall. Und Oo jemandes darover betreden, scball doreb der stad knechte in den piltze odder ander ende gefort worden so lange be bekant nnd denne eyn femdel roden an der stad feste betalet^) odder yorborget bebbe. Anno etc. 32 feria sexta des negeden dagis et mants Febmarii SUilMe V, 728. 1532 Sept. iJ) WUdes und utAefugtes Taneen wird verbaten. Van schuppende danzende und umbwarpende. Nachdeme olt und nige rat dat schuppen nnd umbwarpen fruwen nnd junkfruwen am danzc up nnserm rathuefie ok to danzem demjennen , die nicht to den wartschappen ge- beden, vorbeden, so wart doch von velen darvor overgegan. Demna flo willen wy np gedacht rat mit bewilligung der erlicken gildenmester sesmannen und middeler Oodann vor- bot itzt vorniget und wedderhalet und hirmedc alien unserD borgern inwonem unsem und or on Idndern hantwerkes knechteu und gesynde nemandes udbesclieden , und die up unserm rathuse danzen worden, solick schuppen danzen nnd umb- warpen der frmven und junkfruwen to donde , eigen und bydenze bneffen deme reigen to makende und to forende ok to ropende und to kriscbende an deme danze by pene twyer molder liavern und niger secke darto to gevondo upt iiiu? vorboden bebben und Oo vaken sic edder der evn des over- kommeii und ovciti eder svn werde , sodanne haveni und secke von one to furderende und to gevende, an alle guade. Statute V. Das Anmauern eitier liutJie wurde, me aiAS den Bmchregistern in SeehimnffMe^ern hervargdOt mit 4 Mk, abgeUM; die Strafe Mro^ aXeohier 1 Mh cf. N. 729 Anm, — 387 — 1 729. iry32 Sept. 4. Vor Zaiik unU liaufereien zu Weende und Micolaitsberg wird geivanit. Von ungescliickeden Idve und hader buten iinser stad. So alfie vast vele beyde montlike und schriftlike clage over die tmsern alOe iiemlick borgere inwonere etc., die side orer ungeschicklicheyt hader und kyves gezenks und detlicker haudelinge to AVende und up sauct Clawes berge^) scbullen o?en und gebruken etc.; dat wy doch geme unde vele leyer anderst horden, an uns gelangen. Nun bedenken vy, wo daijnnen nicht werde geraden, dat ok die unsem dec- halven to marklicken scbaden laste und &lle komen mocbten, and willen hinnit alle die unsern und eyneu } dern von onen sick Bolicker ungescbicklicheyt gezenks baders kyves und un- lust in den up benomeden steden ok sunst nicbt to ovende to gebrukende gewarscbuwet und des die solickes scbuldicb befiinden worden iriimert, dat ein idcrman den scliaden falle imd last sulvost diai^x ii und sick witeii scliulle. I lul dar- [lU'do willoii wy uns deii rat und gemeyne stad soiickes scliiuK'n lastcM und I'als entlestet liebben. Hirnach wette sick iyn ider to holdende. Hec tria'^) ])i'oscri|)ta edicta sunt pubiicata in judicio ;eria quarta post Egidii anno etc. 32. SUxtute V, 730. 1532 Oct. SO. Ben KciUmdsherrm scUen 8 Bestkwerdepwnkte wrgdegt verden^). Hiesus. Artickel den Kalandes heren rortoboldende. [1.] Erstlick, dat eyn erbar rat sick vorsebein, man die ;liristlig und temlii^^c niidclol, den kalandes heren vorgeslat^eii ledde angenomnirn und IxMhicht. dat (^odaniie alniofien hir- )evor dorch unse borger borgersche und andere medewoner ') Aw 'Rmnh sfchf : Olrickesbu.s.'ii Wend". *) N. 728, 729 unci ein erbot de^ WajfeiUracfcna. ^) Bertits die Kirchenordnung j). XX, b tuthm ^erhandhmgen mit dm Kdlanden in Aus»icht Sk^m im April tSS2 wren diese ArWcd abgefasst , es hleibe dahingesteltt , ob dieses die 32 mdaiirteii, noch im Entwurfe erhaUtenen sind. 1532 April 16 rermrft ie Tile Blanhen, April 18 (donst;»g^os n.i nns'^ri'v^rdias flomini) GregoT sidi und Nicolau.^ J'^uf/esfcin , (un arlhen. T(((je nrhixen sir Johannes initiH and Johannea Slein an, April 25 (die jovLs post jubilatu) v&r- reiyert Hdnrich Lengeler sic hinder deu andeni amunehmen, AprU 30 bercia post cantate) venoerfen sie Johannes hei der lAnde find Ji^nnes ^Ikn, 7iimmt sie Hermann Bode an. Im Sept. loH2 werden abermaJs irtikel cnfirorfen, die zn ] '< rhundlungen fidtrlm (X. 7'^0) und nach oigenommenefi Verdnderungen in N, 785 vorliegen. cf. daseJbst Anm. 26* — 388 — gcgeven nnd der stad ud deme scliote entogen scbolde&den armen togvvandt worden syu, wile ore vormeynte godes deinste, die gode und synem allerhelligesten wort togegen, under- wegen bliven. [2.] Tom anderu erfindet sick in warheyt, dat m mit sodannen gudem nach orem eygen moitwiUen und sunder medewetten der andern, die des mede to donde und in imse christligo yorslege gewilliget, liandelen und datjenne wat den armen gegeven under sick parten und Tordeilen. [H.] Tom dridden, dat von sodanen gudem deme rade neyn schot ok neyn tolage torn Turken una anderen schatte gelick unsen borgem gugeven wart, ' [i.] Tom vierden, dat sie mit seigel und bre?en oyer sodane gudere holden ok hovetgelt Tordechtligen handelen an des rades alOe der OTerriclic} t wetten und Mbort. [5 J Tom veften, dat sie ok deme rade alDe der oyericheit und gemeyner stad togegen heymlicke conyenticala, dat syn undersprake, an des rades wetten solicke guder den armen to entwendende -bolden. [6.] Tom sesten. Indeme sie des rades yorslege yor- acbten und in scbattinge bewiUigen, Bo werden dardorch der kalande guder yorberort yorbracbt dem rade gemeyner stad borgem und den armen to markliken schaden und nachdeile. [7.] Tom seyendefn]. Ed bebben ok eyn erbar rat gemeyne stad und ore oorger umb orer pbeide willen al0e mit nacbtweigen hoyemeister kretbof und andem marklicke schaden entphangen, die dem rade unde oren borgem noch nicht wedder irstadet [8J Tom acbten. Deme armen tom hilligen crutz ok andern in unser stad wart datjenne one by den kalenden fundert alfie harlier was witbrot gelt und andere almoeDen yorbebolden. Anno etc. 32 medewecken nach Symonis et Jude aposto- lorum syn duesse vorbescreyen artickel hern Tilen Blancken al0e deken der kalendc to sanct Jorgen und Nicolai nod Henrico Lengelleru alOe kalandes hem sancti spiriti in naiueii aller kalandes hem to Gottingen vorgeholden und darnacJi angosf cht worden, dat sie side solicker artickel mit dem rade bynncn uclite dagen vordragen und der eyn anedracht maken. Wo dat ayer nicht geschege will eyn erbar rat sick wes ungehorsamen anders holden und raden etc. Hec pacta sunt ex commisione dominonim consulum per dominos Hansonem de Sneyn et Helmoldt Groten actum in pretorio (:ik)ttingensi. KXL Diyiiizea by GoOgl( 389 — 731. 1533 Jan. 15. Die peinUehe Verfi^gmg vcn Freodn wwd auf gewisse FdOe heseMMet. Nacbdem hir am gerichte vele pinliger clago gefort werden, de doc[h]^) na orer art unde gelegenheid boTchlig syn, sunder ut nnvorstande bei t. so is ho dem rado und iiuntwi ikc vurt'allen iiiit twelf Gottiii^csken schillingen, dat he sick nicht geboTsam gebolden heft, date die atteH WoUemodter, ores hant- werkes ^ebmken und se nicht des olden und^dass die von den (dteii Wollf yrtrrlfcrn . wdche do breden laken (infrriigen und de smab'u nicht. audi die Ordnnvff der Hcnen hdJicn xollm. "Darauf irurde ran den Crildemeistern Tile (Jisen und Hans Triselmnnu and den Seasmannen der aUen Wodenweber durcft Hiren Medner Wilhelm Dmnann enoidertf dm sie 1) noch vor Aiikunft des MumdiVf rJcj^ vnn der lierschop von Bnmswig nrid dem Rnthe von (fdHinffen eiiie 1j .wcigert sei, dass sie nicht gebruken orer molen ok nicht ores segels, dat sy der oborkeit abe dem rade und ihnen ror dicscm fry irkaiit, da.'^s sie nidd tiissen, worn die Wardcitie die 'a, .1// bidudie)! irerden, des si'. de uldcii, bf lioif li'-ddm, d^i sie nls freie (iildc eigen mokii und hantwerk Gottingeske laken to niakuii habcn, des ore mestere sware eide doin orem gnedi|i^o hem einor stad Gottingen nt oren gildebroidern. des de wardonen nieht doin, vatt'r nicht war- haftig, tom dridden nachdeme darsulvest beter steyne to — 393 — sodaner muweren svn , torn vierden man kome an schaden solicke lick- und ultarsteyne nicht upnemen^ torn yi often wenner man solikt bdengede, fio werden deejennen, de solicke altar to bnwende vorgunstiget, alDe snnderlick unser gnediger her, to grotteren nngnaden bewoegen werden mochte^). K XI; JBfOwwf. 7:U. [ir>33 Jail 10 (?).] In Folge von add Klmjepunktcn iverdm an das Frcdujcr- Klosier seeks Fordcrungen gestelU imd dn denisdhen NaJie- steliender mU Amweisvmg hedroM^). De vorordenten yon rade gilden iinde gemein hebben hate donnersdage yaste bewogen de gelegenbeid des cloisters ton predigem. Befiuden daiynne vele besweringe. Tom ersten sin alley ne darynne dre personen, junge geseUen. Tom andern dryven de ore lust nnde fireide ndt sche- tende unde anders. Tom dridden iiiulcrstan de sick up besloteii zellen unde gemake to stigciidc. Tom veirden sin alle ore sigil unde breift^ liiuwech ge- braclit uude de eyiie vorbut liir, de andere dar. Tom viften sin se unduldicli unde fioicken scbeldeu unde vorachten unOe ani^ericlitiden cristligen ordenuufj^e. Tom sesten worden de gudere vaste vorslepet und in alle winkel gedrageu. ' (hnstrukUon! UraprHngHdi war. der letzte Pumkt ails ertier m folgender Wem mticorfen: Man wetto, dat de rat und gemeyne stad korts mit unsem gnedigen hern vordragen und alio Hitickel upgehaven syn. Wonner man imn solikt mit dcii altani mid lick' stcviicn voriieiiie, wilo alle krikcn von nnseriii jj:nc(1iireii hern to lohciic grliun und alio altar mit synor gnadoii fulbort syn gebuwut, sy to bcsur;jjoii, dat alle daigenne der wpgen vorhandelt vorgevens gescheen sey. JuU 10 fSUU auf emen' Donnerstag. Die beiden Predigermondie Bertoldm Jungen imd Johamies MaMehrand trenlcn JuH 10 (doanestages narh Kiliani) auf- geforderf, ihren geist lichen tS/and anfzngchcn vyul his JuU (folgrndcn sontag) zu nutirorfrri , denn man sei goiieigt etwas anders mit dome cloestor vortonciiicude ; wo se sick aver Lirinnc spurren und widdorwortig erzeigen, wolden eyn erbar rat nnde gilden wes anders nnd wat de noit heschet vornemen, dat one denne to nngnde gedien nnd erwachsen konde, JuU 24 (qninta feria post Mario I\Ia,irdalene) latam sie Bath und friJden ror Zmgen ut demo hu''B('. d;it her Piirno^^son ^rowisot, [wisenj nnd dat und andcr toslnten , vrd sic die (jcfordertc A ntv'nrt nicht ge- geben tmd dcui Kiuslergut durckbriugen , JuU 26 (sabbato) icerden sie, weU me Klostergut wrkaufen, auch von dem slapehnse besloten, JvU 27 (sondag damlM^) verlassen 9ie vor Zeugen frywillich das Kloster. Acta Mef, XV, Digitized by Google 394 — Tom seve[n]deu is by deu luden grote sorgc to Lcbbeude des furcs halven. [8.] Ok gan se leddich, dat doch yin evaugelio vor- boden wert. Hirup is vor gud angesehen: [ L] Tom ersten alle cleynode yme cloister in eyn gemak to l)csliitL'iide, [2J Tom aiulern den probisten bevolen alle tinse unde npkomen intoforderende. [3.] Tom dridden dat cloister mit borgcrn to besettende, de acht liebben, nymandes daranne schaden do. [4.] Tom veirden den dren monnicken antoseggende, se mit den oreii reden, we sick na unser ordenungc will hoildeu, dem schoile 8odan alse darynne berort bejignet. AVillen ok itlige yme cloister blivon, schulleii gude vorsorginge hebben nacli dem se gar mi alh^ borgers kinder sin, [5.] Tom Tiften, dat alle breife schullen se tOYOm by den rad bringen, de gndere vorwart worden angcsebin, dat se daranne neynen eigendom hebben unde dat darmede wu sick cigent unde allentbalven tovor antworde gehandelt worde^). [6 J Tom sesten dewil se dem niclit nakomen, dat men ok one neynen stmr edder vorpleginde don. [7 J Tom seyenden heft Kakebrandes sohne gesecht, he schie woll in unse ordeniinge; is eyn lesteringe goddes nude sines wordes, scholde billig ut der stad gewiset werden. Item') Kummel [?] unde £.akebran[d] hebben sick vor- sehen de sigil unde breife to vorwarende unde dem rade darvon to antwordende. Aeta Brf. KV. ') Schon 1526 i&bergab Degenhard, Prior der Predigerbriider , dem Math ciu Invent ar , namentUvh von Werthsachen. 1533 Sept. 25 (doniifistagcs iiach Mathci) wiirde eiti (jenaurs Inventar im Panlimr- Kloster aufgenommen. 1531, 1532, 1633 wurde von den Paulittern, 1S31 von den BarfHssermSndtm SUber von (hir&ihm v>nd Meaageto&ndem in venddedenem Betrage genommen und IheiJweise der Miinze iiJyergehen. Dann tcurden mich Suchen dieser beiden Khister :u Gumten der Stadt verkanft. Vur die Anfjassung intiressatit i.sl rs, da.ss diene Kinnuhmen in den Hcdmiingsbiidicrn einyeiragen murden in die Mubrtk : recepta von golde nnd gelde^ dat vy hebben ^eborget und nicbt ▼ort^nsen. Im Barfusser-Kloster mirde post recessum monacbonun 1633 Juh itS (quarts pfisl Marie Ma^cJcefe/f\ Hans von Sncm I, Wcde- kind Swane/logel der Jiingere, Hans Feldmann. Kdmmerer: Simon von Medenij Heinrich Giseler, 1501 Neuer Bath: Ludolf Stiippen , Bertold Witzenlinsm. Hans Besen , I fans von Dransfcld I, Simon Giseler U, Cord Meier, Bertold Hrlmoldes. Ludolf Hfoehcleff, Wedc- I'ind Swanc/lofiel , Hans Feldmmn, Simon Giseler der Jiingere HI (Simo)is Sohn). Kdmnierer: Ludolf Snijjpenf Bertold Witsenliusen, 1502 Neuer Bath: Simon Giseler I, Heinrich von Norfcn, Sirnon von Medem, Hans WiscJiemann, Hans Stockeleff, Heinrich Hummen, Heinrich Witzenhusen, TUe Crreve, WUhdm Klodcener, Hemrick Giseler, Claus von Sneen I, Henning lAndeniawn, Kdmmerer: Simm Giseler I, Hdnridi Giseler, 1503 Neuer Ba^: Luck^ Sm^spen, Hans Beam, Hans vm VransfM I, Simon Gisder II y Cord Meier ^ Bertold Mdmddes, Ludolf Stoekdeff, Wedelmd Swaneflogel, Hans Fddmann. Kammerer: Ludolf SnippeHy Hans Besen, <) cf, Minleamtg p. V und G, SdmiM a. a. 0. I, 8, 431, Diyiiizea by GoOgl( — 399 — 1504 Neuer Ba(h: Sman Gisder 1, HeiMruA von NMm, Simm von Medem, Hans Wisdtmann, Hans Stockdeff, Heinrich Hummen, Hemrich WUgenhusen, TUe Greve, WUhdm Klodsener, Hemrusk Gisder, Hemmg Linde- numn* Kdmmerer: Smon Gisder I, Heinrich CHsder. 1505 NcKcr Rath : Ludolf Snippcn , Hans licsm , Nans von * Branyfcld /, Simon Gisder II, Cord Meier, Bcriold Hdmoliles, Ludolf Stockelejf , Wcdekind Swanen/loycl, Hans Fddniann, Heinrich Boning, Eggerd RuJcop^). Kdmmerer: Ltulolf Snippen, Bertold Hdmoldes. 1506 Ncnrr Bath: Shnon (risder I, Simon von Medent. I/aiis Stockeleff\ Heutrtch Witzcnhnscn , Tile (h'cve , Ucinridi (iisdcr, ll rining Litidemannj Hans von Bramfeld der Jiingrrr Iir~). Kdmmerer: Simon Glseler I, Heinrich Giseler. 1507 Neucr Bath: Jjtdolf Snippen , Hans von Dra)isfdd I, Simon Gisdir II, (hrd Meier. Berfold Hdmoldes, Ludolf Sfnrkdfff , Wi'drkixd Siv((ii<')tfl()()d , Hans Fddr manu, H('i)iridi Bo)ni>'I, Efiiffrd Itxkop. Kdmmerer: Cord Meier, Bertold Helnioldes, 1508 Netier Bath: Simon Gisrler I, Simon voti Medem, Hans Stockdeff, Heinrich \Vit;:<'nhnsen , Tile Greve, Heinrich Gisder, Henning Lindemann, Hans von Dransfeld III, Kdmmerer: 8imon Giseler 1, Hans Stxickdeff, 1509 Neuer Bath: Ludolf Snipjien, Hans von Bransfrld I, Simon Gisder II, Cord Meier, Bertold IhlmvJdes, iMddf St-oclcdrff, Wcdclind Swanenflogd, Hans Feld- mann, Heinrich Boning, Eggerd Bidcop. Kdmmerer: Ludolf Snippen, Cord Meier, 1510 Neuer Bath: Simon Gisder I, Simon von Medem, Hans Stockde/f, Heinrt'ch Witsenkusm, Tile Greve, Ileiiuieh Gisder, Henning Liml m<(nn , Ham von Bmnsfdd UL Kdmmerer: Smon Giseler I, Hans Stockdeff* ^) Gildemeister der Kaufleute 1504—5. Vormund des Krews- hoapUak 2500—1, ^) Hans von Dransfeld der JUngere in der Bothm Strasse (platea .rubea) war OHdmeitier der Kaufleute 1500^1, Diyiiized by Google — 400 — 1511 Neuer Btdk: Luddlf Snippen, Ham von Dransfdd I, 8mm Qisder II, Cord Meier, Berkid Heimoldes, Ludolf Sfodsdeff, Wedekmd Swanenflogel , Hans Fdd- nwim, Hemridi Boning, Eggerd Bukop. Kdmmerer: Hans von Dransfdd I, Be r told Jldmoldes. 1613 Neuer Bath: Uans von Dransfdd I, Sitnon Giseler II, Cord Meier,' BertcUd Helmoldes, Luddf Stockdeff, Wedehind Stvanenflogel , Hans Fddmann, Heinridi Boning, Eyijcrd Bukop, Dr, Jolmnn Witikdmann, Hans Tollen der AeUere^), Alter Bath: Hans Stodeehff, Hekmth WUeenhusen, TUe Qreoe, Hemidi Qisd^ , Heming Lindenumn, Ham wm Dransfdd HI^ Ekinrkh Swanenflogel '), Her- mann WUemJmsen, Heinrich Hdmddes der Adtere. Kdmmerer : Hans von Dransfdd I, Cord Meier* 4 1514 Neuer Hath: llnmicli [Vd::rj{h((srn, Tile (hw, Hennimj Lindcmann, lianas von Dransfdd 111, Jleinrich Sn'onen" flogel , Hermann Witzcnliusni I , Heinridi Helmoldes I, Hans FiirstenJterif^), Hans Pollen*). Alter Rath : Hans von Dransfeld I, Sinio)i (riseler II, Beiiold Jldmoldes, Lndolf Stodcele/f Wedekind Sivanen- flogeP), Hans Fddmann, lleinrieh lionlnfi, K(fgerd lUdcop, Dr. Johann Winhlmann, Hans Tollen F). Kdmmerer: Heinrich Witzt nhnsen, Hans I'drstenhtiy. Beisitzer^') Hans von Dransfeld der MiUlere'^), 0,rd Ilemann^), fHans] (Irevener^), Heriuann Helmhreeht^^^\), Heinrick Meier Hans Hoppener^^J, Cord Harden- ^) Vormnmd des Geisfhosp. 15019, 03, Vormund des BartkolomaeM' hoap. 1508, 09. Gildcmeister der KaufUnOe 1505, 06. ^) Vannnvd des KreuzhoRp. 1506, 07, 10, 11. Gildemeiftfcr der Kaufleute 1502, 03. «) cf. p. 401 Anm. 11. *) Vormiuid des (h-istliosp. 1508, 09. Vor- mund des Kreuzhusj). 1502, 03. ^) W. Simnenjloifel fddt im Verzeich- nia8, bddddet aber em Sathsemt; im Vereeidmias Bans Furstenberg, das ist em Sdireihfehler, da der wUer den Hittmeistern tmfgefukrte Ihnt^ Tollen im ftathmannenverzeiehniisse fehlt. Diese werden : bisittrro und {Resworn, jurati ex civibus, asaessores genannt. ') Vormund des Geisihosp. 1506, 07, 09 ^ 10., des Bartliolonmemlmp. 1502, 03, det KrewihoBp, 1514, 15, 17. «) GUdemeister der Schuhmadier 1515, IS, 21, 22. ») Hans Grerener war 1511, 12, 14, 15 Gildeiueister der Backer. GUdemeiiiter der Wo!h'n)reher 1501, 02, 04, 05, 08, 09, 11, 12, 14, 75. Dieser Uit sicker der lleinrieh Meier, iceldier 1500^ 01, 03, 04, 00, 07, 09, 10, 12, 13 GUdemeister der Lemw^ war. Mn anderer SektrUA Meier war 1510, U GUdemeister der WoOenwOer. Meitter der Knochenhauer 1500, 01, 06, 07, 10, 11, 14. Diyiiizea by Google — 401 — hcr(/\), Hans Luddfes^J , Hans Armborstnieker vor detti Geistiiartho^r^J, 1615 Neuer R(Uh^): Dr. Johann WinJcelniann, Hans ToUm 1, Hf lrmld bei der Linde^) , JoacJdm JDiatelaiiW^) , Cord Gcrken in der Godniannsstrassc'^) , Hans Hagemann^J, Hans Kt^nen^J , HemricJi Meier , Cord Nyerodt, Giseler Stuferogge, Card Bumam^^J Earn Luddfes. JUer Balh: Ems IHkrstenberg^^) , Ham PoUm, MarHn Weckenesd^^) , JSeimidi van Seheden^^), HMe^ mown Barcherdes^*), Martm Damuxm, HemickDravm^^), Cord Hardenberg, Hemridi Mundemam^^J, Jjlrgen Bemdmg, ffam Hoppener^^Jf Cord Oerhm von SidnMs- Kamnum:r: Hans Tollen /, Hans Ludolfes. Beisitzcr : Johann Landjrcvc, Hans Ddmars^'^^J, Cord AHniers^y, Tile (riscn^'^), Arnd Scliomann^^^), Hardegen OWn^^), Jilrgen Staken^^), Dieirich Fohbe, Hans Bock^^J, Hans Annborstmeker der Jiingerc-^J. 1516^'^ J NeuGT Batk: Hans FUrstenberg, Hans Stockeleff, Ham ') 3feist€r der Schneider 1501, 02, 08, 09, 11, 12, 14. «) Meister (kr Schmiede ino<), 10. «) G cmeinheitsmeister 1500 — 1514. *) Der Hath dieses Geschtiftsjahroi wurdr, wie immer, Montag nach der Gemein- woche, also 1514 Oct. 9, verkiindet. 1541 Oct. 8 (douiinica post Fran- cisei^ urJcunden die Bathnumnen, weldie im Gesdidft^aJir 1515 dem aUen Bentenkauf. Da derarUge Urkunden vam neuen MaHi ausgestellt werden, so loird die grosse Verdnderwtg im J^ersouftlbestande des Maths noch im Geschiftyuhre 1514 rorfjoiommen ^ein. cf'.I\\ 84—87. ^) Vormund dcs Krfu:hoxp. 1512, 13, des Bartholo- inaeus/ios}}. 1504, 05. GUdemiisUir der KuuflrHte 1511, 12. ') 1509, 10 ist em Cord Gerken Gildemeister der Scfmhmacher. Gildemeister der SiMmacher 1514. *) Vormund des Barthoiomamshosp. 1514, 15. n^ardein 1502 , 08, 11, 13. i'') Meister der Schneider 1510, U. Mekier der Schidimacher 1513. Vormimd des liartholomaeiishosp. 1512, 13. Gildemeister der Kmifleufe 1514. Gildemeister der WoUenweber 1500, 01, 13, 14. Vormund drs Gt'isthosp. 1500, 01. Vmmnd des Kreuzhosp. 1504, 05, 08, 09. j\acA 87 p. 65, nicJU <^ noG^ dem Verzeieihmss, Meister der Gemeinheit 1514. Marktmeister ^513, 14. Wardein 1507, 09. *') Meister der KnocJierdmuer 1500, OJ, OG, 07, 10, 11, 14. ^^)cf. Anm. 7. ") Gildemeister der Schuhmacher 1510, 17, 30. 2") aUdemeister der Backer 1510, 11, 17, 18. ") Glide- mister der Wollenwebei- 1^21, 22. 24, 25, 27, 28 (30). Gildemeister der Leineioeber 1507, 08, 13, 14, 17, 18, 20, 21,23,24,26,27,29(30). Meister der KwHSkenhauer 1502, 03, 07, 08. ^) Meister der Sdmeider l'}13, 14, 16, 17, 22, 23, 25, 26. «'^) Wardein 1500, 05,10. VielleicM So/in Hans Arnil>orstimker des Aelteren. — Dieser Aeltere, audi Sohn des liuns Oder in dor yfendenfgassej geimnnt, war Ziehen H. A. vor dem Geiemarthor jidirelang GetihcinkeiUmeisier. Anuo 1515 feria sccuada Qeuinger Urkuuden a. d. XVI. Jahrb. I. 26 Digitized by Google PcUm, Hemridi WUeetilhusen, Clous von Sneen II, Hem- ri(h Oisder, MarHn Weekenesd, Hans von DransfM IQ, IMemamn Boreherdes, Heinriek Swana^ogd, MarUn Dormam, Bermann WUgmhusm I, Bekmeh Drom, Heinrkh HdmoUks I, Cord Ha/rdenberg, Hemrich Munde- numn, Jwrgen Bemdhig, Bjms Hoppener, Cord Gerhen von SiMldshausm. JJUer Rath: Dr. Johoum Winkdmmn, Ems vcn Dransfeld I, Hans Tollcn I, Cord Meier, ReUnold hei der Linde, Bertold Ilelnioldes, Joachim JHstdauw, Ludolf Stockeleffy Cord CrerJcen in der Qodmannsstrassc , Wede- kind Swaneflogd, Ham Hoffemann, Heinrich Honing, Hans Kjfnen, Eggerd Rukop, Heinrich Meier, Cord Nyerodt, Gisder SMerogge, Cord Hurmann, Hans Ludolfes, Kdmmerer: Hans Pollen, MaHin Domiann. BeisUzer: Heinrich Armhorstuiekt r^) , Heinrich Ber- toldes, Cord Artmers, Tile Gisen, Amd ScJtomann, Hein- rich liijjetihttsen') , Heinrich Detmars^), Johann twi Treise^), Hans Staken^J. 1617 Neuer Ba0i: Br. Johtmn Winkdmann, Hans twn Branrfdd I, Hans ToUen I, Cord Meier, Hdmdd hei der Linde, Bertold Hdmeides, Joadnm Bistdauiw, iM/ddf Stoekdeff, Cord Gerken in der Chdmawnssfyrassef Em Hagemann, Heinrich Boning, Hans Kynen, Eggerd RtJcop, Hmnrieh Meier, Cord Nyerodt, Gisder Stat&rogge, Cord Bumumn, Hans Ludolf es. Kdmmerer: Luddf Stockdeff, Hans Hagemann. BeisUzer: Heinrich ArmUmstmcker, Heinrich Berfoldf's, Cord Winhlmamh^), Tile G rcvclse^i'^), Heinrich Stacker^), Heinrich Bijyenh^sen, Hans HarderAerg, Dieibrick Fdbe, Wiihdm Kemmer von Dwren^), 1518 Neuer BM: Hans F&rstenberg, Hans Skckdeff, Ham Fatten, Heimich WUsenhmen, Claws von Sneen H, [Oct. 8 J post communes subscripti sunt elocti et pronuntiati ac deinde per coneordiam itemm admiasi et locati ut sequuntnr. FoniiMiMl dea Bdrtholomaeushosp. 1500, 07, 15, 10. *) Mcister der Knochenhuitcr loOl, 02, 05, 00, 08, 09, 12, 13. ^) Mci^tn der Schmiede 1502, 03, 05, 06, 08, 00, 11, 12, 14, 15. *) Wardein 151.'), 17, 22, 23, 26, 27, 30. ^) GenwittiieitsnieisUr 1522, 23, 24, 25, 20, 27. «) addt- mmt&r dtr B&eker 1522, 23. (HIdemeister dar^WoOmwdter 1514, 15. B) Gildemekter der LeinwAer 1514, 15, 27, 28. *) TTonlsm 1516, 22, 24, 25, 29. Diyiiizea by Google — 403 — « Hrinrich Giscler, Madin Wecl'encscI , Hmis von Bmns- fdd III , TiUmann Bonhcrdcs , He'mrich Swanenjlogvl, Matiin Bormami, llcrmmm Witzenlmsm , Jlcinrich Draveti, Heinrich Mdmoldes I, Cord Hardmberg, Hem- rich Mundmmn, Jihrgm BemeUng, Ham H(^^pe^, Card Gerken von Siebcidshausm. 1519 Neuer Bath : Br, Johann Wmkehnann, Hans ixm Brans- fdd I, Card Meier, [BerUM Helmdldesjy Liuiolf Stockdeff, Cord Gerken in der Gi>dnimn$sirasse , Hans Hagemann, Hemrieh Boning, Hans Kifnen, Eggerd Bukqp, Heinrich Meier, Card Nyeradt, Qisder Stokrogge, Card Bwnumn, Hans IdUMfes. 15^ Neuer Ba;^: Hemrieh Giseler, Hans Fatten, Clam van Snem II, Martin Weckmesel , Hans von Brans- fdd III, Ilcinrich Swanen/loffd, Dlarfin Bormann, Her- mann Witmihusen, Ileiriridi Br oven , lleinridi Hel- moldes I, Heinrich 3Iundemann, Hans Happcfwr , Cord Gerken van SicboldaJiausen. 1521 Neuer Bath : Br. Johann Winhdmann, lliuis von Brans- fcld I, (hi'd Jfeier, Bcrtold llelmoldes, Liidolf Stodcdeff, ( ord (irrken in der Godmannssfrasse , Hans Ilagenuimi, lleinndt Boning, Hans Kyncn, Kggrrd IiNLop, lleinridi Meier, Cord Nycrodt, Gisder Sioferoggr, Hans Liuiolfes, • Kdnunerer : Cord Meier, Hans Ludolfes. Beisitzer : Uildehrond Tyhof^), Hans DuveV^) , Card Gerken Kmciienliamr ^), Hans Heimen, 1022 Neiier Math: Ileinrich (xisder, Hans Bollrn, Claus von Sneen IF, Martin Weehenesel, Hans von Bransfeld III, Ileinrieh tSicanen/logel , Martin Borinann , Hermann Witzenluisen I, Ileinricli Broven, Heinrich Hetnwldcs I, Heinrich 3Iundemann, Hans Happener, Cord Gerken van Sicboldshausen. Kdmmerer: Hans van Bransfeld III, Martin Barmann. Beisitzer: Hildehrand Tyliof, Hans Du/od, Heise SchiUing^), Heinrich Kwmknaim^). Vormund (lf.<^ Geistlio^p. 1526, 27, des Krmzhosp. 1520, 21. Gildenieisler der K(ui/ leidc 1515, 17, 22, 23, 25. ^) Vormund des GeMos'p. 1515, 10. Gildemeistcr der Backer 1502, 03, 07, OS, 12, 13, 16, 17, 22, 23. *) Meister der Knodtenhauer 1509, 10, 13, 14, ') Meister der Schttlimtbher 1517 (18, 2a), 21, 23, 24, 27, 28. *) Meister der Schneider 1500, 02, 03, 05, 06, 09, 10, 12, 13, 15, 17 (18, 20), 21, 23, 24, 27, 28, 30. 26* Digitized by Google — 404 — 1523 Neuer BM: Br. Jokam WiiiiiMmaim, Cord Meier, Luddf Stoekekff, Cord Gerken in der Oodmtmnssiirassef Hans Hagemann, Heinrieh JBaning, Hans Kynen, Eggerd Eukop, Heinrieh Meier, Cord Nyerodt, Qisder SMmggc, Hans iMMfes, KaDimcrer : Cord Meier, Hans Hagemann. Beisitzer : Ilcrmann Witzenhnscn der Ji'ingere.'^), Meise ScfuUling, Amd Sclmmnn, Jleinrich Kimzdmamh, . 1524 Neuer Bath : IleinrUh Gisder , Hans Pollen , (Umts von Sneen II, Martin Weckene^el, Hans von Dransf M Illy Heinrich Swanenflogel , Martin Dormann, Tfermam WUzenlmsen I, Ueinrich MdnuMes I, Ueiniricli Munde- mam, Hans Hoppener. JSjammerer: Hans von DransfM II, Heinrich Hd- mcides L Bemtser: Hermann Wtteehhusen II, Amd Sdmnam, Werner von Esdnxk^), Bemd Bod Fleming^), 1525 NeAier RatJi^): Dr, Johann WinJcdmann, Cord Meier, Hans Hagemann, Heinrich Boning, Hans Kynen, Eggerd Rukap, Heinrich Meier, Card Nycrodt, Gisder Stotcrogge, Hans lAidolfes. Kdmrnerer : Cord jSLirr, Uan^ Jjxdolfes, ^ Beisilzer : IlUdehrand Tyhof , Werner von F.sebeck, Cord Gerken Knodieniuitier, Bemd Fod Fleming. 1526 Neuer Bath: Heinrich Giseler , Hans PoUen, Clans von Snrm II, Martin Wfel-fUfsel , Mans von Brans- f eld III, Heinrich S/vanenflogel, llernmnn WiUenhusen I, Hemrick Hdnwldes /, Heinrich Mundemann , Hans Hqppener, Mag. Georg Lendecke, Caspar Walpot'^). Kdmrnerer: Hemrick Sunmenfiogd, Hermann Witseiir hwsen L Bemtger: HUddfrand Tylwf, Cord Gerken Enodielh haner, Hans Buvd^J, Amd Sdumann. Vcrmmtd des KreuOMp. 1522, 23. •*) GUdemeitter ' der WoOm' locfter 1517 (18, 20), 21, 23, 24, 26, 27, 29, Anfang 30. ») Er wird audi Bernd von Doi'tmuiid genanni, Wardein 1526, 29. Na go- lioldi'iiom radslage und sundorlicker underrodinj^e boydor rode syn Lu- dolif Stockeleffo und Cord Gerckun nicht gekoreu edder gekuudiget to dosser tyd. ^ Varmmd des Geiefkotp. 1524, 26. *) Obiit isto auo [1626 J penthecostes [Jwni 4], — 405 — 1527 Neuer Rath: Dr. Johann Winl'rJnmnn , Cord Meier, Hans Hagcmann, Ifeinrich Boning, Ham KyneUj Eggerd Uiiliop, Cord Nycrodf, Gisder tStoterogge, Hans Ludolfes, Hermann Wischemann. K( it n merer : Cord 3Ieier, Hans Ltidolfes. Hcisifzer : HUdehrand Tyhof, Werner vm Esebeck, Amd tSdiotmm, Bemd Bod Fleming. 1528 Neuer Bath: Hemrkh Grisder, Clam von Sneen II, Martin WecJcenesel, Hans vmi Dransfeld HI, Heinrich SuHincnflogd , Hermann WUeenhusen I, Heinrich Hd-^ moldes I, Heinnch Mundeniann, 3Tag, Jmgen Lendecke, Caspar Walpot, HUdebraml Tyhof, Eiamm^rer: Hermaim Wibgm^usm I, Mag. Jurgen LendedBe. Beisiieer: Werner ifm JEsAeckf Bemd Bod Fleming^ Ludolf Segdfoden^), Ham TcUen II Backer. 1529 Neuer Baih: Dr. Johann Winkdmami^), Cord Meier ^J, Hans Hageman7i^), Heinrich Bonmg, Hans Kynen, Eggerd Bukop, Cord Nyerodt, G-iseler Stoterogge, Hans lAidolfes, Hefimnn Wischemann, Heinrich Hdmoldes der Jimgere. Knmmerer: Hans Lndolfes, Hermann Wischemann. Jicisifzrr: lAidolf Scgchoden , Hans Tollen II, Hein- ridi ^peckbotil^J, Amd Sdionuinn, 1630 Neuer Bath : Heinrich Gisder /, Claus vmi Hnem 11^), Martin Wcdcencsrl , Hans rmi Dransfdd III, Heinrich Sivanenflogd , Hernmin Witzmhusen 1, Heinrich Hd- moldes I, Heinrich Mundemann, Mag. Jihgen Lendecke, Caspar Walpot, Hildehrand Tyhof, Heinrich Speckhotil, Kdmmerer 1529 Oct. 11 (feria secunda post com- munes) his 1529 Oct. 21 (XI milia yirginum): Her- mann Witzenhusen, Hildehrand Tyhof. Beisitzer 1529 Od. 11 his Od. 21: Hans Kogd^), Andreas Ileman^J , Hans Gerken Knochenhaiuer, Bemd Pod Fleming. Kmmerer 1529 Oct. 21 his 1530 Od. 10 (feria secunda post communes)'^): Hans Kogd, Jacob Hindet' *) Vormwid des Bariholonmeushosjh 1510, 11, 17 (18). ^) Obiemnt <'irca Bionisii [Oct. 9] 1530. aUdemeister der Kauflmte 1528, 29. ') Kesifrnavit Michaolis 15,'?0 v.»r dem koro. *) Vormund de^^ Kreuz- liosp. io.30. 8) Gildetneister der Schuhniadier 1526, 27, 29, Ar^a/ng 30. "'i cf. N. 438, Z, 65. Digitized by Google — 406 — dar^), Andreas Ilmam, Ham Gerhen in der Godmams- strasee, Eons Gerken Knot^ienhauert Bemd Bad Flenrng, 1531 Neuer Bath: Hans Kynen, Eggerd BuHoop, Cord Nyerodt, Gisder Stoierogge, Hans Ludcifes, Hermann WiscJiemam, Heinrich HelmMes II , Hans van Sneen^) IT, Hans Dransfdd [IV] , HdtnM Grotm, Hans EngdhardeSy Hermann Hardenberg^), jrelnrlch Syhdinges, Kdmmerer: Luddf RuscheplaUeft*) , Hans For^m^), A bel Bamemam^), Hans Wigandes, Feter Mcnmek, Ham Teigder. 1533 Neuer Jlaih: Ham von Snem IT, Johannes Brum Syndicm, Tltins von Dra)(sffhl [TV], Ilann Kynmi, Hans Ludolfcs, Heinrich Ifrlwoldes II, Helrnold GroUm, Hemr rich Si/hrli)f (irs , Giselcr Hwamnflogel , TTntis EUdeck vcn Buren^^), I /(ins
' AeUere utui GoUingen sMiessen ein Bundniss. Wy Hinrick de elder von gois gnaden hertoge to Brunswigk und Lunoborch up eyne und wj de rad der stad Gottingen uppe ander syd bekennen opinbar m dessem breve vor U118, nnse erven und gemeynien borgere, dat wy una dem almechtigen gode to love dem helgen Romscben lyke to eren der gemeynen nut to fromen und umme beschermynge willen des gemeynen wanderendo kojinians unser lande undersaten unde borgere uns ok unrechter gewalt unde overfals sampt- lick(*n to crwerende unde uptoldende geloflicken unde gud- lickcn voreynet vorstricket vordragen und to hope satet hebben, vorovncn vorstricken vordra^a^n unde to hoj)e saten uns jegen- wordigen to teyn jaren gii'te desses breves nafolgeude doch Diyiiized by Google » — 408 — dat hilge Bomache ryke utbescheideiiy ok dat wy de rad to Gfottingen unsem lantfursten nnd ydermanne don schullen unde willen wes ivy one yon ere unde rechtes wegen plichtich sin in dem se uns wedderumme by gnaden fnheiden vor- schriyingen oldem lierkomeiide wontbeide nnde rechte bliven hit ( II. Lit erste schal unde will unser eyn dem anderen behulpen nnde beraden sin tegen eynen yderman dar iinser eyn dos anderen to oroii nnde rechte mechtich is unde des wedderparts nicht. Tom anderen dat unser eyn des anderen vigent bynnen vorgerorder jartal nicht scball noch will wer- den noch dat den luBern to doynde gunnen noch gestaden; eyn ok anderen vigende nicht starken husen odder begen nicht husen odder begen laten yon den unsern der wy un- geyerUck moge unde mechtich sin. Ok en schal unser eyn den anderen edder de syne nicht beschedigen noch besche- digen laten | dar men dat jimuner keren kan und mach. Unser eyn schal ok dom anderen alle dinge truwelicken nnde in gudem geloveii to ii olden eyn des anderen beste to wettende unde dat argeste aftowendende / ok vor schaden vorwaren unde vorhoiden na aller mogelicheid. Ok schal nnser eyn des anderen dage in synen anhggende saken mede beriden unde beriden laten malk upy)e sync kost, darynne dat beste helpen vornomen unde truwelicken beraden sin wan unde wo vakon nnser eyn von dem anderen darummo ersoclit und erfordcrt wert. Wy vorgenante liertogc Hiririck schullen ok des riki'H und unse fryen straten truwelicken vordedinf^en bcschutteii unde beschermen ; des wy er benante rad to (Tottiiigcn sinon gnaden mode Ijeradcn undo behulpen sin schullen unde willen. (Jk schall unser eyn dem anderen stede slote bleke und gebcde na aller reddelicheit unde ge- loven open liolden to synem unde der synen behol" jegen ydermanne, des wy to reclite nicht mechtich weren; ok scball unser eyn dem anderen unde den synen de to- unde ath)ir(^ in unsen landen stedcn unde gebeden niclit vorhinderen noch dorch de syne edder yemandes anders vorhinden^n laten. Unser eyn schall ok den andern unde de syne truwelicken Yorbidden beschutten unde beschermen na allem vormogen. Wy genante furst(? willen ok den rad to Gottingen vorbenant unde ore medel)()rgere unde de ore bynnen unde buten orer stad wesende by oren privilegien frilieiden vorsclirivingeu older wontlieid unde recliticheiden laten alse se de yon uns hebben unde by tyden unser voreldern to Jirunswigk unde Luncborch liertogen gehat hebben unde sc darynn nicht vor- korten noch vorhinderen den unOern ok dat to doynde in neyne wili vorheugen. Vortincr wor unser eyu des auderea s Diyiiizea by Google — 409 — to eren unde rechte mechtich is und des wedderparts also niclit, schal unser eyn den anderen nicht vorlateii, sunder nnser eyn den anderen by landen unde luden friheiden gnaden yorschriyingen oldem herkomende unde rechten to beholdende bybestendich tinde bebidpen sin eyn vor den anderen recbt beiden. Ef nnser welk dar en boven over- &llen unde Torweldiget worde stede edder alote bestalt edder dat god sikm afgewminen edder Torkortet wofden, so schall Qikser eyn dem anderen yon stnnt beraden unde behnlpen ask na allem Tormogeu, id en were denn, dat dejenne dem des bebof were myn begerde^ unde dejenne, de de hnlpe beischede edder begerde, sdiolde de mter nut foder unde kost besorgen. Worden denn also stede edder slote gewunnen de unser neynem reide togehorden edder tostunden de schol* den wy eyndrecbtigen broken edder na gelikem -antale uppe eynen gesworen borchfrede ynnemen unde beholden ane ge- Terde. Wolden wy ok desulYen stede unde slote unune gelt Yon uns komen laten^ scholden wy sulk gelt getldk deilen. Nemen wy ok fromen an vangen reisiger baye et^ehe edder dingetal^ de frome scholde uns gelick gelden unde to gude komen na antale der lude, de dar mode weren^ yo twey to Tote Yor eynen to perde to rekende. Weret ok dat eyn part wes Yordingede buten dem andem parte, so dat de edder de syne dar nicht mode ym felde weren, danron scholde de part de jegenwordich were twey deil unde de ander part eynen deil hebben. Makede ok imfier welk sunderlicke fehide ane des anderen rad medewettent wiUen unde fulbord, darto schaU unser eyn dem anderen nicht Yorplichtiget sin bystand to doynde. Worde id sick ok begoYende, dat Yon partyecheid wegen uppe unser welken dat recht nicht stunde to steQende, so schall de likewoU deme anderen parte Yorplichtiget sin to holdende aUe artikel unde stucke desser Yordracht, de ok unser eyn dem anderen unYorbroken holden schall ane alle gCYcrde. Ef wy ok uppe Yorge8[creYen] wyse .mit yemande to fehiden quemen desser Yordracht halyen so en schullen wy noch willen uns mit deme edder den nicht befreden edder zonen, id geschege dann mit unDer beider parte willen wetten unde Mborde. Wy en willen ok noch schullen mit nymande handelinge liolden unde hebhen, de dusser Yordracht edder orem ynholde afbroklick edder Yorfenglick mochto sin,, id en schege denne mit unser beider parte wetten willen unde fulborde; kemet ok dat jenich gebieck scheel edder ujiwille twischcn uns Yon beideu syden entstunde, dat god Yorhoide, so schullen wy unde Yirillen eyn yOlick twey von beiden parten darto Yororden unde schioken sodan' sake unde schel Diyiiized by Google — 410 — nrantlicken to yorhorende, wan onde wo YBkea des to doynde worde uppe belegenen steden de dinge fnintlickeii odder lechilicken bytoleggende ; wor aver one de frontscliop ent- stnnde, so schnllen se macht hebben nns beiden parten an- widnge to doynde wo wj una in scbrifUicker oyergevinge der scbnlde antwerde wedderrede nnde narede hebb^ schnllen ok in wat tydea se uppe overgeTinge der behelp in rechte scheiden wiUen, nnde ef se by sick stdyest des rechten nicht en wnsten, so mogen se sick uppe nnser beider kost rechts beleren laten nnde wes se denne so in rechte schei- dende werden, des schnllen se von nns ane alien yorwyt bUyen; allet in saken de dem rechten underworpen sin. Worden sick ok jenige schele begeven de npgerorden tjrd OTcr twischen den nnsen, des sdball de Ideger deme ani- worder folgen Tor synen geborlicken richter. Alle desse yorges[creyen1 artikel nnde pnncte sampt nnde besundero reden nnde loyen wy hertoge Hinrick nnde wy de rad to Gottingen yorgenant yor nns nnse enren nnde nakomen nnser eyn dem anderen in gnden tmwen genzlicken stede unde unTor- brokon sunder argelist nnde geverde festlick well to holdende. Unde desses to merer orkunde hebben wy hertoge Hinrick vor uns unde unBe enren nnse ingesegil unde wy de rad to Gottingen vor nns unde nnse nakomelinge unse stad ingesegil witlicken liengen laten an dessen bref, der twey sin von eynem lude, der eynen wy hertoge Hinrick unde den anderen wy de rad to Gottingen vorgenant hebben schullen, de gegeven sint na der gel)ort Cristi unsers heren vefteynhundert ym yeften jare am midwecken nach der hilgen dryer ko- nnnge dage. Jr^ 18; Or.m.2 8, N. 3(i p. 33 Z. 6 V. 0. sL Mk. Ominger Silbers I, Gotr Hnger Siibermk. N. 37 Z, 4 st. hlnnm — hahe 1. hinnen 2 Wochru mi'h Empfmuj des Bcfehls an dm Bath von Niiniber(j, ividr 'ujcnfaUs es am 12. Tage , indem .V Trrmitw .rii je 4 Tagm anyesctd werdm, vor dem Kammergerichte zu cradwinen Jtabe. N, 46 Z, 3 strekke: mt Bemg OMf die fcigmde Nwnmar* Z. 7 d. ASitO I. 3750 p, 36 Amn, 3 Z. 2 v. u. st, Sendeboden I. Send^boknk Diyiiizea by Google — 411 — N. 47 Z. 3 — G st. erhlmen — haJl)(> I. nehrnen aufAnsucIien JIaumwers dassdhc in ihr Jii'uuiniss auf. p. S7 Z. 3 V. u. st. dessernageror den 1. desser im- gerordeii N, 50 Z. 4 st. wie N. 37 I, bmnen € Wocheny widrigem^ falls es am 45. Tage, mdem 3 Termine 0U je 15 Tagcn an- gesetfst aoerdm, vor dim KtmmergerkM erseh/Bmen habe, N. 52 Z. 3 sL ticcretar I, BecreUir N. 53a> 1509 Dec, 9 (am sonnavende nach Lucie). Brmmschwdg, Die in Braunschweig versammeltcn Vertrder von Braun- scktceig Qoslar HUdesheim GotHngen Hannover und Einbeck an Lmeck: verweisen auf die Klage des Adressaten iJiber Be- lasHgimgen abseiten des Kmigs von Ddnemark auf die von Umen und 3fagdelntrg im letetm Somfner ycjcbene Antwort, Ham. //; Cop. N. 69 Z. 4 8f. Centner 11% Ffd. I 11\ Cmtner 10^1^ Pfd. N. 70 Z. 3 st ^' i^^U- Z. 4 St. 11% L 10' l^; St. 107% I 106%; st. 13% L i;i% sh. N. 72 Z. 3 st. Secretar I. Seeretdr. N. 73 Z. f st. Einbeckcr I. [Einheker], Z. 5 St. 4500 fl. I. 3500 ft. Mh. jV. 74 Z, 4 s/rciche: im Umkrciac zwcici' Mcilen. Z. 5 ^7. imi I. 3rm Z. 7 cn/atc^c: and tvill dejenne, sodanne tinfie orent- wegeii [d. h. Kiischrepldtc und desseti Erbcri] von uns up- nemen, ungeverlick eyue mile weges adder twey ut unser stad laten — myt toschickinge unser kuechte. N. 75 Z. 5 u. 6 streichr: mit BeMug auf N. 68 Z. f! fiige Mmu: sur Ausldsung • des ihm verpfdndeten aUen ZoUs. N. 70 Z. i St. Uriels I. Uriel. N. 77 Z. 3 u. 4 st. Uosterlid^ — Gehorsams I. der Keusehheit, des Gehorsams und der Armidh (sub promissione Beu emissione trium votorum, videlicet religionis castitatis et obedientie et quod nichil in proprio yel particulari habeatis, Diyiiizea by Google — 412 — sed quidquid habelsitis in communi possideatis in manibus ministre sen matris dicte domus) p, 57 Anm. Z, 3 v» u. st. eum Burgemmster erhdben I, in den Bath gehracht; Z, 2 V. u. st Anhanrf I I. Verzekhniss der Bathmamun, N. 62 p. 58 Z, 2 St. 7% I. 4Vi. N. 83 p, 58 Afm. 1. Goslars Vortntt ermrt gkhdwrehdmm N. 84 p, 58 Z. 11 st, utgestrecked earm eimde ui- gestreckede anne unde N. 85 Z» 1 st Mara 7 L Mdrz 8; st. tercia I. quarta N. 86 Z. 1 St. Mara 7 I Mara 8; ^. tercia I. quarta p, 60 Anm, 3 Z. 4 v. u, st, Anhang I h VeneiehMus der Bathmannen. Z. 2 V. ti. filpe liinm: Consules scilicet infrascripti, also do sich na innoholdo orer urfoid>^ undo breve myt den gilden vurdroigen, wordon de gesat ut sequitur : Mam wm Dransfeld I HO Mh; Hans von Brantfeld II HO Mk; Bewimg Lindemann 150 MJc. , davon 1514 jiprtl 2 (dominica judica) 100 Mk, bezahlt; Hermann Witzmhusen JO Mk.; TTeinrich Swanenflogel 10 3Ik; Heinrich Bonhuj 10 Mk.; Tile Greven G Mk.; Heinrich Witzenhmen 300 Mk., davon 1514 Mdrz 20 (quarta post letare) 100 Mk. bezahlt; Ludoff StoekeUff 300 Mk.; Egqerd Bueop 100 Mk.; Berkid und Hem- rich Helmoldea 600 Mk., davon bezahlt 96^^ Mk. 8 Q. mtt 100 jl, 12!) Mk. 16 n. 7ind 70 Mk. April 8 (in vigilia palmanun) 16U. Medmunysbuch 1~)1H—14. fol. 66. « If, 91, 1514 Sept, 9 (sabbato post diem nativitatis Marie). Hereogm Katherim verhauft von sich aus md im Kamen ihres dbwesmden Gemahls dem Abt Conrad von Ih inhamen und deni Math von Gottingen cds Vormiindern dcs Hospitals gu Reinhausen die Bmte von 30 ft. Bh. fur 600 fl. IVi. ; die Benten sind, wenn das Kapital hinnen Jahresfrist nicht zuriick- geeahlt tcird, dnrch genucbaftige Griiter sicher eu steUen, Arcli. 84; Or. m. S, u. Untersehrift. N. 96 Anm. 1 p. 68 fuge hinsu : yur die Dntirhnfi kommcn noch foUjcndc Kintragiingrv in das liecUnungHbuch 1514 — 15 in BetraclU: 1) [1515 Jan. 14j dominica pust octavas epiphanie, dewile \vy myt unscrm gnodigcu herrn in erringe itwellcor artickel hangen node sin fdrstlilce gnade siek erboden, wen he wedder luhfinuaGh kome» de up lidorlike wc<,'c willo laton bandoln mti die Bcdc up nr d. S. cf. X. 123, 147. Jkr Miinzvcrtrag von 1501, an dem audi Got- tMgm ThiU genommen haJtte, gednuJU: SeUmeier, Cknn. }>• 84L cf. Bode, MOneweam, p. 88, 133, 20t N. I!')! Z. 4 si. Gcniahfs — Gijitiutjcn I. Gemahl^ doss Z. i) st. dcrcn I. deucn nach Eidijcijennnhmc ihrer Z. 7 sf. <'}d(/r Mmlager aufyckgt. Ueber die Caution cf, A. 140 Nachlrag, N, 157 Z, 1 si, [? werdige — frund] I, werdige — frond : N, 159 Z. 6 d, Nach'Sdu ift I, Zcttd: Diyiiized by Google — 416 — 160 Z.3 sL eUe Herberge — h&ime I noch niM wisse, wer YOD den imseni den MichadismarMgu Leipzig heaudun w&rd$ Z. 6 St. die 60 fl. I [die 60 flj Z. 7 St. 2 ft. h l^lt ft. N. 161 Z. 3 St. Secretar I. Secretiir N. 162 Z. 3 sL Secretar I Secretar 164 Z. 3 St. 4Vi Fd. I. 3% Fd. N. 167 Z. 1 St. [16—18] I 16 (secunda post jubilate). Z. 4 (p. 94 Z. 1) St. sicft zur vertragsmiissigm Jlilfi I, gemass dm Vertragen^) 100 geschkUe Schiitsm Z. 5 (p. 94 Z. 2) st. leistm^). I. sd^icken^J. p. 93 Arm. 1 weg. p. 94 Asm. 2 Z.2 st, gesMskt I geaOM mU der hmen- geffigten BitU um ewim oder wwti BikAstnmmkir. iV. 170 Z. 4 u. 5 strdciie: scin Vetter, Z. 6 nock werde, ein0wschaiten : ebenso andere Eerm \ und Freimde; N. 171 Z. 9 st. liahc I. Jfdbe, wdcJie BercUhungen Liitw- burg trotz der Einladung nicM beschickt, N. 176 Z. 3 u. 4 St. dwrch — tm Namen h von Z. 6 mull sei, emgusckdtten: wo Cord von Mandddo weitere BefefUe ertheiSkn tverde, N. 186 Z. 8 St. habe. I. habm. N* 187 Z. 3 sL Secrdar I. Secretar. N. 188 Z. 3 St. Stadtsecretars I. Stadtsecretdrs N. 10 f). 1520 Jan. 9 (montags nacli e})ii)haiue domiiiij. Hersog Erich spriclvt Gottingen von 825 fl. fih. (1 //. 42 Matth. Gosldri'T Wdhrung) los unci Icclig, die es auf seimn BefeJil in den ndelisten 3 Jahrcn zur Ahlosung des Zehntm zu Lenglcrn deni Batlmann Cord Meier eafden sich m- pflichtet Iwbe. Ardi. 1520; Or. m. 8. u. Unterachrift. N. 199 hat auf N. 200 zu folgen. N. 203 Z. 3 St. BustenfM I. Busteberg. N. 204 Z. 7 nuch Befreiimg schilte ein: fauf das weuigste betageii uud widerumb by das sein komeu lateu) Diyiiizea by Google t — 417 — N. 20(i Z. ,V nnrli EiithiKHimcn schcUte ein: Bertold Dor- imnn mid lit tuuiitj Ilohof Bilnjcr Z, 4 sdtulk cm nach beurkmiden: in Geyenwart von Zeugcu Z. i sfrelche: ll/dkmamis Z. o u. 0 strciclie: allJdJi/tiich — sawie N, ;i07a. 15^0 Dec. 2. Leipzig, Hemumn Ttfihe an (lofihufrn : niddet (He den Drediger- brudem zu Gottingen bewiUigte Ahsoht^m, Den aclitj^am erbam iind weisen herrn burgenneister und rate der stad zu Gottingen seynen groDguustigeii hem und forderern. A]id('chti,i,'s ^opete und was icli gegen got zu tun verma,!^. Eibarc wciscii i^qiiisti^o licrn und forderer. E^vr oi-|jai- weilAlii'iteii srlin'ilx'ji liab ich cmpfangen in welcliem ii' meldi't, wie in dcni lall, Bo von wi'i^on eins freveln j)riosters, d<'n ir ans c^ohabtcr gcwonlicit nach ansai^unge und bovole dcs aniptniaiins uascrs irncdigstcn hern cardinals und erz- hischot's zn MCnizi' und ^lagdclmrg liabt hissen angrcifcn und demst'll)on ulx'rantwortcn , von dcni oi'ficial uber eucli und owr stad un^eliortcr sachen und unvorwarnt ein inter- dict gclellet und geleget, hal)t ir die brudere unsers ordens und clusters byinien cwr stad ^^elegcn angeret von in bc- ^erct, angcschen owrs vermutens, das dasselbe interdict un[)illieli nit nach ordnunge des rechts gelegt, und ap sio JU'ivilegia hetten, solteii sie divina und gotliche am])t halten, las sie dan ewrn erbarn weiflheiten zu dank und gefallen getan; derhalben ir cuch erpietet, so sie von der clerisei mochten angefocliten werdeu , hantzuhaben und schutzen ; von niir begeret desgleichen in rat hulfe und scbutze mitzu- teilen etc. Erbare weiOen hern, ewrn erbarn weiBheiten zu gefallen und uf ire bitte, wiewol sie in warheit vorgessent- lich und ubel widder die ordnungen der heiligen rechte getan und gehandelt, derhalben sie auch in die grossen schwerc pene des bannes und anderer censuren und penen unsers ordens gefallen , so ubersende ich in aus pabstlicher gewalt ein absolution und dispensation, bittende gar ireunt- Uch ewre erbare weiDheiten wolden sie wie zugesagt gegen unserm gnedigsten hem zu Mentze helfen vorsunen auch andem, TOn welchen sie angefochten, vortedigen und die sachen helfen zu schlichten und ap hinforder, do got yor seiy solcher Mle sich begebe, solche anmutungc von meinen bmdem nit mer begeren. Womit ich ewem weifiheiten weis G^ittiuger Urkunden a. d. XVI. Jabrli. I. 27 Diyiiized by Google — 418 — gefallen und frnntschaft za beweisen, tn ich williff und ^ern. Geben za Leipzig am ersten sontag des advents im 1520 jare. Ewr erbaren weiOheiten andechtiger willigei capellan^ brnder Hermannus Babe doctor und provincial za ^u^hBeo precliger ordens. J VI; Or. m, 8. K 208 Z. 7 St. 375 fl. I 275 fl lOG Anm. 1 Z, 2 v. u. St ver^/lktet L verp/lidUet. N. 213 Z. 3 u, 4 st, seiner — Bedrdngmss I, mit mer andem auf diesdbe ZeU hereUs in mMigen Geschdften (m- gesetgkn Tageskistung. N. 21d Z, 7 St. Utssteren L die Gegner» N. 215 Z, 3 fiach Limehurg schaUe ein: wnd ihren Anhang N. 217 Z> 3 st, m Miinden I. [m Miinden] Z. 10 St. „um I. um, st. laden" L laden, Z. 11 nach T(igen scJudte ein: 0wtusfeUen Z. 12 st baldmoglicJist I. in Kom, st, auBustdlen I. his 0ur Emfordenmg bereU eu haiten, N. 220. 1521 Aug. 23 (in vigilia Eartolomei). Tilemannus Conradi^J verzichtet auf 48 Mk. , tvelclie an unbemhUcn Zimen von den dmi Jlerzog Erich und der ller- soghi Kathcrina [gelichmen] und auf die Einnahuim d9 Anm, Z. 20 v, u. st, aein I. seien p. 139 „ „ 11 ,i „ ff SeeratariuB I. socretaiius 27* Diyiiized by Google — 420 — p. 149 Z. 12 V. u, st. to vorsichtig I. tovorsichtig p, 153 ti 3 „ „ f, junene [?j I. in neue p, 161 „ 20 „ „ n etene I, eteve ,p. 173 „ 2 „ 0. „ Aufgelt I. Atifgdd N. 366 Z. 5 St. WaMstdtte I McdsUitte N. 374 Z. 4 st. Senddfodm h Smd^otm p, 175 Jmn. Z. 1 v. u. st, 390 I, 391, N. 389 Z. 3 St. ermrt I erMSrt N. 398 Z. 2 st. sa/jt zum I. sagf den sum Zu N, 408 : Atig. 25 (dinxtag nach Bartholomei) wird Guttingen r)on Herzog Erich znr Taufe seines Sohnes am 21* Sept. (MatJidiistBg) fKich Miinden gekulcn. Or. H V. N. 424. Stikkheschreibung fiige Mnsu: Gedmckt: Ch. U. Grv/pen, DiscejUationcs foremes, 1737, p. 804 ff. cf. Friese, Ixechtmlter- ihiimUciies vom /'. GeriJU Leinel/erg, VaterU Ardu f. I^iedersadisen, 1640, p. 20 ff. Zu N. 437 : AU MidmelUi 1524 der Ttath inagistro Johanni Andurnaco dat regimeut orer schole auf ei$i Jafir ubertrug, in der die jSbMer in grammatica imde andem fryen kunBten tmterriehtet toerden te^Uen, fHagte der Magister, doss de schole na itzd gelogenheid undc ut dem erdome Martini Luthers Taste geringe undo Torcleynet sy. S VH Zu N. 438 Z.s 48: Die hereits am Mmtag na4^ der Gemek^ iooche (Oct. 11) ernannten Vf/rstdnde der 3 SogpUakr Kaiuflewte Sdtnh- mac/ier WoUemvebcr Lcinweber und die Oemeinheitsmeister icurdoi 1^2.) Oct. 21 durch neue ersetst; die Backer Sdmeider Sdimiede UdmlieH Hire alien. p. 214 Anm. Z. 18 v. u. st. jdoch 2. idoch N. 486. Zu setem: 1533 Juli fHO. ef. 706 Anm. 2. N. 501 Z. 1 St. [1630] I [irKilJ. mdchmnd Tghof gehort als zucrst genarmter dem mum, Ilelniold (hvte dm cdteii liuthe an, was ini Gcschdftsjahr 1532 der Fall war. N. 503 Z.9st.bitet I. Uttet p, 235 *Arm, Z. 3 v, o. st. Geimart — I. Oeiamar — p. 243 Anm, 1 Z. 0 v. o. st, pro couflulia i. proconsulis N. 520 Z. 3 St. JMifynann I. Amtmannes p. 247 Anm. 1 st. 503 I. 508 N. 529 Z. 1 St. 1538 I. 1531 p. 256 Z. 4 V. 0. St. Ferdmmd I. Ferdinand p. 258 Jnm. 1 cf. N: 207a. Diyiiizea by Google — 421 — N. 548 Z, 4 st Miinzherm I, Muneherrm N. 554 Z. 4 St. Sindicus L Sundkm p. ^67 Z. 8 f>. u, St. bychop I, byschop p. 276 Z. 4 V. u, St. ca[r]spel I. caspel N. 574 Z. 2 St. Smdicus I. Sindicus j^. 592 Z, 2 St. Lehngericht I. Lehnsgerichi K 600a. 1531 Dee. 13. Eierher gehart N. 501. . 0. st. ader I. aver K 612 Z. 2 st HoUbam 'J I Hdtbom p. 304 streiche Anm. 2. cf. 708a. p. 317 Anm. Z. 15 v. o. st. porito I. perite. p. 318 Z. 15 V. 0. nach wU. schikbe em: [3.J N. 634 Z. 17 st. vareyninge I. voreyninge N. 657 Z. 7 St. JB^ehlhabers I. BefMshabers p. 335 Anm. 1 Z. 2 st. 2 g I. ^ g. p. 346 Anm. 1 st. N. 671 I. N. 674. N. 705 Z. 4 St. sieure I. steaere » N. 708a. 1533 Juli 20. Eierher gMrt N. 486. « Digitized by Google Orts- und Personenre^ister. Die Zalileii bpziphen n'wh zuTiiiflist auf die Niiinineni der Urkiuulen ; wo (iie Soite f2;eineiiit i.st , wird es jedesmal durch ein p. nuirkirt. T)pn Beaiiiteii voii (Ti'tttiiigeii siud die Jalire, iu deuen sie funktiouiieu, beigefugt. Aachen, 50t). 507. Abdinghof, Kloster in Paderbom, Convent des, 209. — Johann, Abt von, 269. 28(5. Abel Bornemann, 6. zu Gdttingeii, E&m. Achterraann, Hans. 543. Adam Graf" von liriehtlingeu, kaiserlicluT Kammeirichter. — von Fulda, Mag., luwerischer Prediger zu Fulda. — Abt von Walkenried. Adelebsen (Adelevesen, AdeleveOen), n. w. von GOttmgeii, aUe yon 587 A. G28 A. 1. — Bode von, 105. 460. 402. 58i». 028 A. 1. — Ghristoph von, 894—896. 589. — Hans von, 392—396. 405. 58l>. Aj^nes von Roringen, Nonnc iin Aiin< iiklost<»r zu Gditingen. Albern, Oorken, kaiserliclicr rciteinlt r IJote, 334. Albrecht, Krzbischoi' von Mainz, Curtiirst. — Graf ta Mansfeld. — Snellen. — , Hans, Laienbnider der MaiTizor Diorcsc, 50. Alemann, Heine, Hgni. zu Magdeburg, 627. 635. Alfeld, n.-o. von Kiubeck, ^J02. Alheid, Mutter Johanns von E5ln, 319 A. 1. — , Mutter Bertolds von Medem, 182. VM. Allendorf (Aldendorf) a. d. VVerra, :i5;i. 'ir.n. 409 A. 1. 481. 48!» A. a 491. 028 A. 1. Biirgenneister zu, :]19 A. 1. Burger zu, 481. — Cord von, 472. cf. Poppich, Conrad. Alien, Anton, Ritter von, 67 (p. 52 A. p. 54). Altencampen, Kloster, p. 341 A. 5. Richard, Abt zu, p. 841 A. 5. Altniark, Hauptniann der, 475. 477. 565. 568. 596. Ambrosius Wegener. Am5neburg (Araelborch, Amelburgk) an der Ohm, 5. von Marburg, 39. Andernach, Johann von, Mag., Lehier zu Grdtti^gen, 487 Nachto. Andreas Kellner, PaulinennSndi. — Grone oder i'ricke. I Diyiiizea by Googl — 423 — Andreas Ilemann, B. zu GSttingen, KS.m. — Nolten. — Molthan. — Mulner, Rtni. zu Gotiingen. — Mundemann. — Stolp, Mag. Andres, Jacob Soite, mag. sacramentorum, 533 u. A. Anhalt, Fiirstenthum, Georg, Fiirst, von, Domprobst, 658. 660. — Wolfgang, Fiirst von, 559. 560. 632. 640. Rathe des, p. 324. Anna, Frau des GSttinger Bgni. Hans von Sneen, 9.04.. Antdorff s. Antwerpen. Anton von Alten, Ritter. — Graf von Schaumburg. — Wischemann, Kalandslierr zu Gottingen. Antwerpen (AntdorlF), 42. Arnd Bonnekefien. — Schomann. — Witollo, Secretar zu Bremen. Armborstmeker, Hans, B. zu GOttingen, p. 401 A. 2fi. — Hans der Aeltere, Sohn des Hans, B. zu GSttingen, Meister d. Gemeinheit, p. 401 A. 2fi* ' — Hans der Jiingere in der Wendengasse , Sohn Hans des Aelteren, R zu Gottingen, Kam. Beis. (1515), p. 401 A. 2fi. — Hans, vor dem Geismarthor, 13. zu GSttingen, Kam. Beis (1514), p. 401 A. 3 u. 2£L — Heinrich, B. zu GSttingen, Kam. Beis. (1516—17), p. 402 A. L Artmers, Coid, B. zu Gottingen, Gm. d. Backer, K^m. Beis. (1515 — 16), p. 401 A. 20. Askalon in Palastina, Paulus, Bischof von, Dr. Vicar des Erzbischofs von Mainz, Zfi. 133. 283. 2KL As can i en, (iraf zu, 559. 560. cf Anhalt, Fiirst von. Augsburg, Wh. IhL 240. 575. 632 § 2. 721. cf Deutschland, Reichtag. Augustins, Hans, 521. B. Baden, Philipp, Markgraf von, Reichsstatthalter, 354. Bad nick, Derk, 732 A. 2, Baiern, Herzogthum, Johann, Herzog von, 314. — Ludwig, Herzog von, 582. — Wilhelm, Herzog von, 582. Balder, Kersten, Bgm. zu Goslar, 543, 555. 627. Ballenhausen, s.-6. von Gottingen^ 15. 628 A. 704. Baltasar Sclirutenbach, hessischer Rentraeister zu Giessen. Bamberg, 588. — Bischof von, 577 A. 3- Barcelona, 193. Bartensleben, Busse von, Hauptmann der Altmark, 474 — 478. 565. 567. 568. 571. 575. 578. 583. .590. 596. p. 3M A. L 707. 709. 712. 713. Frau des Busse von, geb. von Hardenberg, 424. 565. 575. (578). 707. 709. Deren Mutter 575. cf Hardenberg, Salome von. Barterode, w. von Gottingen, 393. 394. Bartholomaus Garboden, B. zu GSttingen, KEm. Basilius Schumann, Licentiat. d by Google Bastian Notemann, Becker, Claus, 521. — GotUlcrt, 494. 496. Beckerhennen, Hans, Fiihrer der grosscii Miihk', p. 289 A. 1. Beckmann, Bode, B. zu 05t(aiigen, 822. 351. 876. 891. — , JohanneB, Notarios puLlicus, 471. Boichlingen, Adiun von, (4raf, kaiserlirlior Kammenichter, 24^244. Benedictus Botterwege, Secretar zu (iottingen. Benterodt, Heinemann, Meister der Kaufinannsgilde zu Munden, 209. Berlepsch, Sittich von, Erbkanzler zu Heasen, Amtmann zu Saka und Thamsbrttck, 472. 471?. Bfrnburt^, an dor Saalo, Uovr zu, 55i>. 500. cf. Anhalt, Fiirst von. Bernd Poel von Dortuiimd, Fleming, B. zu GQttingen, Kam. Beis., i\iim. Bernhard, Abt xa Steimi. Bernbards, fiddeling, 497. — Ilse, 497. Bcrnsen, w. von Hannover, 705 A. 1. Bertold (Bartold, Bartolts, Bertliold). — , Vogt Herzo^ firicbs I., p. 25 A. — up dem Broicke. • — Dormann, B. /n (Jottin<;pn. — ilelinoldes, B. zu (lottin^^cn. — lielmoldes, Ktm. zu Ciottingen. — Bischof zu ffldesbemif AdziaiiiiBtraior zu Verden. — Lyndemami, B. zu G5tlaiigeiL — Ludiken. — von Medeni. — Otto, genannt der liink^de Otto. — Sotben, B. zu Dndentadt. ' — Witzenhnson, Ktni. zu Gottingen. Brrtoldes, Tlriiirich, B. zu GOttin^'pn. Kiinu Beis. (1516). Bertram von Daiiiiiu'. B. zu BraunsclivvciLf. Biberach iiu liishtluil, o59. 5{i0. 008 A. 1. 070 A. 2. Birnstiel, Jobann, Ifag., Pirediger zu GdUingen, 508 u. A. 8. 591. 504. Fran des. 50.", A. :*>. Blank en, Tile, Decan der Kalande s. Geoig und Nicolai zu Gditingen. 730 u. A. S. p. 1397 A. 1. Blankenau bei Fulda, 322. Blaubacb (Blabach), Vorwerk 8.-0. von GOttingen, 15. Blickersliausen a. d. Weser, n.-w. von Witzenbausen, 497. Blonien, Hans. Bfrni. zu Hannover, ()5. Blomenrode, Cord, B. zu Gottuigen, 96 A. 2. Blumenau, 144a. Bocholt (Boicbolt^ Boicboltes) a. d. Aa, n. von Wesel, Wuneke,^ Mar craretha, Subpriorin und Mater des Annenklosters zu GkVtangeD, 08. !M. 550. 571. 712. Bock, Hans, B. zu Gottingen, Kilni. Beis. (1515), p. 401 A. 25. Bode von Adelebsen. — Beckmann, B. zu Gdttingen. — Hermann, Stadtschreiber zu Gottingen, 18 A. 1. 50. 87 A. 1. 808 A 446. 655. 780 A. 8. p. 8!>7 A. 1. BodenhauKen, n.-w. von Kassel, alle von. 628 A. 1. — Hans, 120. 126 — Heinricb von. MitgUed der Regentschaft in Uessen, 48 (p. 39). 58. — lls<\ Frau Hcinrichs von, 48 (p. 8!>). — Cralt von, Uerr zu Iteln, 364. 371. 378. 379. Diyiiizea by Google — 425 — BodenBen (Bodenhausen?), Hans von, 5^ — Joachim von, 55* Bodenwerder a. d. Weser, 8.-6. von Hameln, Herberge zu, 222- 280. Bohmen, p. 32E- Boylken, Hans, B. zn Magdeburg, 325. Boyneburg, Hans von, Mitglied der Regentschaft in Hessen, 58- Bokeln (Bokelen) bei Ncustadt a. Riibenbei^e, 179. Bomgarden, Hans, 581. Boning (Bonigk, Boningk, Boninges), Heinrich, Rtni. zu Gdttingen (1505—1529), 2L 85. 8fi Nachtr. 233. 235. 237. — Eilerd, B. zu Gottingen, t?51 A. L Bonneburg, Friedrich von, 601. BonnekeBen, Arad, B. zu Nortlieim, 318. Borchardes, Hans, B. zu Gottingen, IM A. 2. Borcherdes, Tilemann der Aeltere, Rtm. zu Gottingen (1515 — 18.), 81. p. Ml A. M. Bornemann, Abel, B. zu Gottingen, Kaon. (1531. 1534.), 3fiL 554. 555. 690. p. 3iil A. p. 406 A. — Heinrich, 2fi A. 2- Botho, Graf zu Stolberg-Wemigerode. Botterwege, Benedictus, Secretar zu Gftttingen, 164. Bovenden, n--o. von Gottingen, 4^ 732" A. 2* — Ludolf von, 587 A. 3. Brader, Hans, Meier in Klein-Schneen, 15. Brand, Zierenberg im, n -w. von Kassel, 564. Brandenburg, Markgrafschaft, 228 A. L — Elisabeth, Tochter des Curfurst^n .Joachim L von, zweite Ge- mahlin Herzog Erichs L von Braunschweig-Kalenberg. cf. daselbst. — .Joachim I., Curfiirst von, IM. 583. 584. 596. — Joachim der Jiingere, Markgi-af von, 658. 681. — Georg, Markgraf von, 532. 553. 577 u. Anm. 3. Brandos, Heinrich, Bgm. von Braunschweig, 65. 627. — Kersten, 151—153 A. L 154. — Tile, Probst zu Norten, 13 u. Nachtr. Braunschweig (BrawnB wigk, Bronswig, Brun6ewig)-IiUneburg, Herzog- thuni, Haus Braunschweig-Liineburg, lH Nachtr. 4iL 65 A. 2. 254 (p. 122). 352. p. 2M, 588. 618 A. L 699 (p. 360). Hei-z6ge von, 144a. 534. 657. 706. 718. 732 A. Wappen der, 618 A. 4. Stande von (der dryer lande), p. 122. Stadte, 633 § ^ 641. Braunschweig-Grubenhagen, Philipp II., Herzog von, 3fiL 525 § 5. 527 § 2. 559. 560. 628 A. L Sraunschweig-Liineburg, 146. 182 A. 2. 298. Stande von, p. 122. — Otto, Herzog von, 9. HL 1jS5. — Heinrich der Mittlerc, Sohn Ottos, Herzog von, 9—11. Ifi. 12. 65 A. 3. m lfi5. 184. m 191. 214. 215. Braunschweig-Liineburg-Celle, Ernst, Sohn Heinrich des Mittleren, Herzog von, 513 A. 2. 559. 560. 577. 582. 601. 623. 626. 627 u. A. L 628 A. L 640. 648. 674. Kanzler des, 601. iraunschwe ig-Liineburg-Gifhom, Franz, Sohn Heinrich des Mittleren, Herzog von, 559. 560. 674. iraunschweig - Liineburg-Harburg, Otto, Sohn Heinrich des Mittleren, Herzog von. 559. 560. 3raunsch weig-Liineburg-Kalenberg. 182 A. 2. Stande von, 122. ^ — Oberwald (Overwalt, Overwold; OverwaJt, dar Gottingen inne licht; dusses land to Gottingen; ort lants, darinne die stat Gottingen gelegen) a. d. oberen Leine, iL4.2.1fi.lLrLfi2.fiLlfi2. 125. r d by Google — 426 — 178. 132. lafi. 19L 21L 225. 208. 29flL 3l5u 3M. 410, 4S3. 454. p. 214 A. 647. 711. 718. 721. StSnde (gemeyne ganze lantr schup; glidmassen ; Pralaten Ritterschafb und St8,dte), Sx 9 — 11. IIL m 190. m liML liVL 21L 214. 248. 2S4. 2a2. 2fifL 262. 200. ai^ 318. 304. 41i 547. 651. 687. 688. 705. 721. Adel 225. Stadte, 16. 233. 641. Landtag, 3, 162. 190. 211. 214:. 230. 24a.25L26Q.31IL330. 341 A. L364.366.3m41iL 411. 520. 523. 547. 721. 723. Haupter der Landschafb, HI Hiiter (inhoder des) Landes, 118. Landdrosfcen, 6!L Braunschweig-Liineburg-Kalenberg, Wilhelm der Jiingere, Herzog von Braunschweig- Wolfenbiittel und von, 1. 4. 2. p. 12. p. 26 A. p. 42. 128. 424. — Erich der Aeltere (I.), Sohn Wilhelms, Herzog von, L 3 — 5. 8. 9. 11 A. 2. 13 Nachtr. 16- 18. 10 Nachtr. 23—25. 2L 28. 30. 3L 30 A. L 43-45. 40. 52. 62. 65—69. 72.23,28.82 A. 188.01 u. Nachtr. 06 u. Nachtr. 97—99. 101 A. L 103. lOL 108 u. Nachtr. 110. 1L2. m. 125. 127—129. 13L 132. 130. 140 u. Nachtr. 144a. 14 9 . 151. 153. 154. 161. 162. 164. 1 6 5. 163. 170—125. 128- IM. 182, 184- 185. 180- 190 A. L 105 Nachtr. 106- lOL 204- 205. 202- 208. 211- 215 A. 4- 217-219. 220 Nachtr. 22L 222- 223 u. Nachtr. 224- 225. 233. 235. 237—239. 239 a. 242—244. 246—248. 250—254. 252. 250- 2i223, 539. 547. 579 u. A. L 583. 584. 587. 590. 595. 696. 618 u. A. 4- 628 A. L 636. 637. 641 u. A. L 644. 645. 647. 650. 651. 659—661. 663. 682. 683. 687. 688 u. A. 695. 699 (p. 360). 703. 705—707. 710. 711. 716 u. A. 721. 723. 732. p. 305 u.^ST^. p. 302 A. L — Katharina, Tochter des Herzogs Albert von Sachsen, erste Gemahlin Erichs L, Herzogs von, 13 Nachtr. 44. 45. 62. 01 u. Nachtr. 12L 132. 134—138, 130 Nachtr. 140 Nachtr. 151—154. 125. 120- 180. 181 180—102- 100- 214- 218. 236. 238. 253. 262. 283. 201. 208- — Elisabeth, Tochter des Curfiirsten Joachim L von Brandenburg, zweite Gemahlin Erichs Herzogs von, 408. 448. 564. 685. 687. 688. 695. 697. 699. 702-704. — Erich der Jiingere (II.), Sohn Erichs Herzog von, 408 u. Nachtr. — Amtleute des Herzogs, 4. 18 A. 132- 165- 380- 520. Anwalte, 2L Diener, 18. 417. Gesandte, Bevollmachtigte, Vertreter des Her- zogs, 103. 16L 162- 125. 122- 180. 18L 100. 218- 253, 402. 404. Hoftneister, 62- 102- m 153. Kanzler, 8. 22 A. L 62- 212. 243. ^h^.9m/^^± Kanzlei, 424. 644. 695. Kellner, 62 AJ.. KOche, 62 A. 1. Marschalle, 62. 340. 460. Riithe, Befehlshaber, 62 A. L 82 A. L 122- 153- 121. 311. 321. 404. 410. 412. 418. 505 A. 5. 508 A. 3. Schultheissen, 18- 65. 06. 132. 1fi5. Secretare, Schreiber, 62A. L22.161.162.235-202. Vogte, IS A. 1 (p. 21 u. 25], 60. 165 Zollner (tolsamer, zolner, shrassenhueter), 18. p. 353- Braunschweig-Ltineburg-Wolfenbattel, 182 A. 2. 657. — Wilhelm der Jungere, Herzog von, cf. Braunschweig-Kalenberg. — Heinrich der Aeltere, Sohn Wilhelms, Herzog von, 0. 16. 18 A. L 10-30-50.65. A. 3.62 A. L 340. Diener des Herzogs, 18 A. L o , • ' I Coogle — 427 — Braunschweig-Limeburg-Wolfenbiittel, Heinrich der Jiingere, Sohn Heinrichs des Aelteren, Herzog von, lA^ 121L 185. Ifi9. 252. 254. 256. 212. 228. 329—331. m 358. 353. 363—365. ML 3IIL 312. 323. 325. 4111 452. ML 534. 53G. 538. 540. 548. 628 A. L 657. 705 A. L 716 A. L Riithe des Herzogs, ?M. Vogt zu Ganders- heiiu, 538. — Wilhelni, Sohn Heinrichs des Aelteren, Herzog von, (187.) 189. IM. 254- Braiinschweig. Stadt. 12 A. 3. 14- 12 A. L 42. 53a. 65- 83. 82 A. L 122- 123- 146—149. 153- 166- 162- IfilL 12L 184. 186- IM- 212- 213. 216. 235. 254. 219. 208 A. 5. 327—330. 333.326. 338. 340 A. 4. 351L 2:LL2ii;L2iiiL2IlMLd4L4M.45I.flii^ 479. 480. 483. 492. 503 u. A. 2. 513 u. A. 2- 517 A. 2- 519 u. A. 2 II. 3- 522. 528. 531. 532 A. L 543. 544. 546. 548. 549. 551. 553. 557. 561. 562 (p. 274) A. L 572. 574. 577. 597. 605—607. 610.611.613.616. 619.623—626. 627 u. A. L 628 A. L 632. 635. 640. 646. 648 u. A. L 651. 652 § 11. 656 u. A. L 657. 663. 665. 666. 671. 672 u. p. 342 A. 3. 673. 674. 676 -679. 693. 694. 696. 697. 700. 701. 709. 715. 716 A. L 724. 725. Neustadtisches Katlihans. 546. 627 A. L Kiiche des, 627 A. L Kirche zu 8. iVlartini, 479; zu s. Petri, 479. Bgni. zu. 65- 606. 627. Syn- dicus, 65- 308 A. 5- 479. Stadtschreiber, 82 A. Bevollniachtigte, 4fiL 519. 543. 605. 607. 623. 624. 625. 646, Wallraeister, 551. 724. Brecht, Conrad. 655. Breiger, iiudolf, Bgrn. zu Braunschweig, 627. Bremen, 559. .560. 577. 597. 606. 607. 611. 618. 616. 624. 627 u. A. L 672. (p. 347) A. 3. 692. Gesandte, 607. 627. — Erzbi.seliof von, liii A. 2- Bremer, Ludwig, Prediger, 484 A. 3- Brinke, Cord van dem, B. zu Gottingen, 66. Brine km an. .lost, Kim. zu Hildesheim, 543. Broelen, Conrad, Bgm. zu AUeudorl", 3U) A. L Broicke, Bartolts up dem, 543. Bronken, Tile, B. zu Braunschweig, 356. — , Tilemaim, B. zu Braunschweig, 356. Brun Kissmaiui. Bruning von Grone. Bruns, Johannes, Commissar des Erzbischofs von Mainz, Rathsschreiber. Syndicus, Htm. zu Giittingen (1533. 1534), Pfarrcr in Rossdorf, 32- 38- 82- m u. Naehtr. 165 A. 2- 18L 188- 532. 548—550. 554. 564.* 577. 598 — 602. 604. 617. 626 A. 2- 627. 628 .\. L 651 (p. 328 A. L 329). 655. 667 (p. 338 A. L 240 A. L ^ u. 4). 699. 700. 706 (p. 368]. 730 A. 3. p. 332 A. L Frau des, 655. Miigd des, 601. — Konrad, OfHcial der Probstei zu Norton, Canonicus der Peters- kirche daselbst, 13 u. Nachtr. 22. 80. Brun sen, ITenning van, 543. Bumester, Hans, Rtni. zu Hildesheim, 543. Bur chard von Pappenheim, Landcomtur der Deutsch-Ordens-Ballei Sachsen. — von Sal dem. Buren (Buem) von Lindau, Hans Eildeck von, Rtm. zu Gftttingen (1533), 706 A. 2- p. 406 A. IL Burmann, Cord, Rtm. zu (iottingen (1515 — 17), p. 401 A. ISL Bursfelde, Kloster a. d. Weser, n.-w. von Miinden, 345. d by Google — 428 ~ BuBtorp (?) bei Paderbom, 28fi. Busse von Bartensleben, Haiiptnmnn der Altmark. — Warmbolt, Rtm. zu Hildesheim. Buth, Cord, 577. C. cf. K und Z. Christian Lj, K5nig von Danemark. — von Hanstein, Amtniann auf dem Rustenberge, hessischerStatthalter. — Mengershusen, Minoriten-Guardian zu Gottingen. Christoph (Christof, Christoffel, ChriHoffel). — von Adelebsen. — Gross, cursachsischer Rath. — Mengershusen. — Schmet, B. zu Miihlhausen L Th. — Zemem, Marschall Erichs L D. Dahlum (Balem), Landwehr s. von Bockenem, 183- Da mm, Henning, Bgm. zu Braunschweig, 627. Damme, Bertram von, B. zu Braunschweig, llTi. 116- Danemark, K5nigreich, 1fl4. Hauptmann aus, 11H. • — , .Tohann, K6nig von, 53 a. — , Christian II., KOnig von, 627 A. L Dannenberg, Hans, fiL Das 8 el, w. von Einbeck, 174 A. L Degenhard, Prior der Predigerbriider, 734 A. L — Munter. Deys, Hermann, B. zu Paderbom, 436. Deister, Bergrilcken, s.-w. von Hannover, IQh A. 2- 167. Ifti 182» Danach das Land am linken Leineufer, SI A. L Dempter, Wilhelm van, Rtm. zu Hildesheim, 543. Dethmar, Henning, B. zu Goslar, 2fifi- 221. Detmars (Dethmar), Hans, B. zu GOttingen, Kam. Beis. (1515), Qfi A. 2. 439 A. 4 (p. 204). p. dOl A. la. — Heinrich, B. zu Gottingen, Kam. Beis. (1516), p. 402 A. 3* Deutschland, Deutsches Reich, Romisches Reich dentscher Nation, 14, 40. 338. 43L 4fi5. 4ZL 652. p. 36fi A. 2. Oberes und Niederes, p. 213 A. 5. Kaiser des, iH 231 Nachtr. 322- 4fi5-u. p. 214 A. 514. 519. 525 §4- 542.706.721.723. Kaiseriicher Commissar, 349. 640. Statthalter, 350. 354. 382. 422. Reichsregiment, 312. 315. 329, 33L 35iL 365. Curffirsten, 182. 240. 255, 41i5- 512 A. L 547. Fiirsten, 4fi.^> 471 . .^^^T. .^7.^ Stiinde, IK 4Q 940 9,^^ 4fi.^, .^47. 562. 640. 687. Reichstagc, 24A. 3.2iL38.m5.155.123.24Qu. A. L 255. 312. 314. 320. 346. 354. 355. 382. 39a. 413. (Augsburger Reichs- tag von 1530), 492. 507u.A.2x 515. 537. 539. 547. 55.S. 565. 575. 629 A. 2. 632 § 2. p. 368. 721. (Regensburger Reichstag von 1532), 582. 611 A. 2. 629. 632. 641. Reichskammergericht, 21 28. 32 Nachtr. 39.4Q.50. 65A. 3.21.29.aa.l3L24L242.244. 252.302. 312.329.331.3fi5.4M A. 2.466.4117. 537. 552. 692. 707. Procuratoren am, 552. 594 u. A. 2. Hofgericht, 22. 65 A. 3 (p. 47), Niedersachsischer Kreis, 535. 629. 631. 632. 637. 641. 647. 658. 681. 682. Hauptmann des, 631. 658. 681. Rhei- nischer Kreis, 632. Hauptmann des, 632. Mandate des Kaisers ^ d by Google — 429 — und der Reichsregierung, 25. 27—29. 37—39. 41. 5fL 29.88.105. 155. liiiL 214. 215. 22ii. 24Q u. Nachtr. 25^ 2153. 30L ai2. 314. 32L 341L iiML 355. 382. iiS5. 39L 3iJS. 413. ilfi A. 2. 420. 42L 4^ 432. AlliL 442. 4mi. 507. 510. 537. 565. C29. 645. 647. Deutschland, Deutschcs Reich, ROmisches Reich deutscher Nation, Maximilian L, Kaiser des, 12.18.19.23.24.25.22.28.3138. * 4iL 65 u. A. 3. 28. 105. — Karl v., Kaiser des, m-2UA. 2- 224. 240. 252. 312.331.^^ 438. 442. 506. 510. 612 A, L 514. 535. 547. p. 222 A. L 576 A. 2. 611. 631. 640. 645. 646 u. A. L 647. 657. p. 342. 687. 692. 698. 706 A. 2. 707. 721. — Ferdinand L, ROmischer KOnig, Erzherzog von Oesterreich, 320. 321. 346. 506. 535. 640. De venter a. d. Yssel, 732 A. 2. Dietmar, Abt zu Heina. — von Hanstein. Dietrich (Derk, Diderick, Dirick, Ditterich). — Badnick. — Eniden, Bgm. zu Mageburg. — Erben, B. zu Gftttingen. — Fobbe, B. zu Gbttingen, Kilm. Beis., Kam, — von Grone. — Patberg (Parberg), Bote. — Pininck, Rtm. zu Hildesheim. — von Plesse. — Prutze. — Schacht. — von Schachten. — von Sundesbeck. — Wiflnieler, B. zu Miihlhausen. ^ — Zobel, Viciir des Erzbischofs von Mainz. Diez a. d. Lahu, Graf zu, 550. 559. 560. cf. Hessen, Landgraf von. Distelauw, Hans, Iltm, zu Gcittingen (1.534). — Joachim, Rtm. zu Gottingen (1515—1517), p. 401 A. Doleatoris, Jakob, Dr., Dechant zu s. Sever in Erfurt, 283 A. 4. 287. Doiuann, Wilhelm, SchultheiD zu Gottingen, 132. 732 A. L Donau, 1S4. 640. Dorhagen, Cord, B. zu GQttingen, 439 A. 4. — Heinrich, 621. — Ilildebrand, p. 289. Dormann, Bertold, B. zu Gottingen, 206 Nachtr. p. .^SO — Martin, Rtm. zu Gottingen (1515—24), 206. Dortmund, Bemd Poel von, Fleming, B. zu Gottingen, KS,m. Beis. (1524—25. 27—28), Kilm. (1530), p. 404 A. 3. Dransfeld, s.-w. von Gottingen, 15 (p. 15). — Hans der Aeltere (I.) von, Rtm. zu GOttingen (1500—13. 1517—21), 22. 39- 48. 86 A. 3 u. Nachtr. — Hans der Mittlere (11.) von, B. zu Gottingen, Kilm. Beis. (1514), p. 400 A. 2. — Hans der Jungere (III.) von, Rtm. zu Gottingen (1506—14. 1516—30), 54. 86 A. 3 u. Nachtr. 212. 233. 235. 232. 260- 302. 411L 479. 486. p. 399 A. 2- — Hiuis von (IV.), Rtm. zu Gottmgen (1531. 33), 609. Drempell (Tremeln, Treumieln), Peter, kaiserhcher reitender Bote, 314. 346. 392. Droven, Heinrich, Rtm. zu GOttingen (1515—16), p. 401 A. 15. o ; ' d by Google — 430 — Druden, B. zu GSttmgen, Kam. (1534), 498. 508 A. 3.p. 4Qfi A. Ifl Duderstadt, von GOttingen, lii A. L m A. L IIB. 2QiL a2L 628 A. L 633. 634. 638. 642. 644. 649. 652. 653. Hauptmann zu, 3!L Markt zu, 18 A. L. Duren, Wilhelm Keinmer von, B. zu Gottingen, Kiiiu. Beis. (1517), p. 4112 A. 9. Dussendorp, Conrad von, Fiirber, 732 A. 2. Dulcis cf. Sussen. Duvel (Duvels), Hans, B. zu Gottingen, Kilm. Beis. (1521-22. 26}, 122. p. 403 A. 2. p. 404 A. (L — Mathias, Guardian des Annen-Klosterg zu Gottingen, 94. Dux, Ernst, Pfarrer zu 8. Jacobi in Gottingen, 94. E. Eddeling, Bemhards. Edzard, Graf von Ostfriesland, 340 A. 4. Eggerd Rukop, Rtm. zu Gottingen. Eggestein (Eckstein), Nicolaus, 489. 558 A. L 730 A. 3. p. 392 A. L Eggenburg, iLiiL von Kreins, 629. 631. 647. Eichsfeld, Anitmann des, 319 A. L 568. Mainzische Rathe aui dem, 325» Eildeck von Buren (Buem von Lindau), Hans, Rtm. zu Gottingen (1533), 702 A. 2. p. 40fi A. LL Eilerd Boning, B. zu GOttingen. Einbeck (Eimbeck, Eymbeck, Embeck, Embecke, Embeke), 4. 12. 14. 4L 63a. 65.1i9A. LI4.83. 89. 92. 93.9I.98. 102. 104. 109. Ill 12L 122. liili. IM. 22a 22iL 254. 210. 202. a2i A. 3. 328—381. 338—340. ML 358. 3fiL 3fi2. 323. 324. 380 A. L 383. 390. 400. 40L 40L 462. 509. 519 u. A. 2. 525 § o. 527 § 2. 532 A. L 543. 561^ p. 224 A. L 573. 597 u. A. 2. 598—602. 604. 605. 607. 613. 616. 617. 619. 623—625. 626 u. A. 2. 627 u. A. L 628 A. L 633—635. 639. 643. 644. 646. 651—655. 664—666. 672 u. p. 342 A. 3. 677—679. 696. 700. 701. Burgermeister zu, 82 A. L 185. 373. Gildcn und Gemeinheit zu, p. 1 56. Probstei von s. Alexander in, 94. Rathmannen, 89. 323. Geschickte von, 122. 324:. 4iiL 519. 543. 601. 605. 607. (623—625.) 627 A. L (646.) 672. Ritt- meister zu, j). 63 A. L 627. Secretilr zu, 627. Stadtschreiber zu, 390. Einem, Franz, Rittmeister zu Einbeck, 627. — MyUiges von, B. zu Einbeck, m (113, 121 A. 2 u. Nachtr.) 4QL — Tile, Rtm. zu Hildesheira, 543. Eyselt, Nickel, Schuhmachergeselle, 557. Elbe, 298. 657. Eldert, Simon, B. zu Gottingen, 96 A. 2. Eldigerot (Eltingerodt) , Johamies, KidandsheiT zu Gottingen, 735 u. p. 392 A. L Elveckes, Hildebrand, p. 324 A. 2. Elisabeth, Tochter Joachims L von Brandenburg, zweite Gemalilin Erichs L von Braunschweig-Kalenberg, ct'. daselbst. — Prioriii des Nomienklosters zu Katlcnburg. — geb. von Leichteren, Frau Ottos von Hagen. Elliehausen, w. von Gottingen, 220 Nachtr. Elkershausen, s. von GOttingen, liL Elsass, 23 A. L d by Google — 431 — Emde, Levin von, Dr., Bgm. zu Braunschweig, 543. 627. Em den, Dietrich von, Brm. zu Magdeburg, 627. Engelhardes, Hans, Rtm. zu Gottingen (1531), 543. 570 A. 2. Engernj Herzog von Sachsen, Westfalen und, Johann, Bischof von Hildesheim, p. 122. Erasmus Snidewyn, Rathsschreiber zu GOttingen. Erben, Dietrich, B. zu Gottingen, lill A. 2 Nachtr. Erfurt (Erffbrd, Erlfort), 2^2. 2aL GeistUches Gericht zu, la A. L Gam von, 487. — Hans von, Buchdrucker zu Reutlingen, 355 A. 4» Erich der Aeltere (I.), Herzog von Braunschweig-Kalenberg. — der JUngere (II.), Herzog von Braunschweig-Kalenberg. Ernst, Herzog von Braunschweig-Luneburg-Celle. — Dux, Pfarrer zu s. Jacobi in Gottingen. — von Geismar, B. zu Gottingen. — Graf von Hohenstein, Herr zu Klettenhof und Lora. — von Uslar. Ernstes, Heinrich, B. zu Einbeck. Eschwege a. d. Werra, 469. Angus tinerconvent zu, 469. 472. 481 u. p. 225 A. 4. 489. Esebeck, n.-w. von G&ttingen, 4* — Werner von, B. zu Gottingen, Kam. Beis. (1524. 25. 2L 28), p. 404 A. 2. Esslingen a. Neckar, 334. 346. 350, E55. 601. 608 A. L F. (V.) Fabius, 548. Valentin Hardenberges, B. zu GSttingen. — Raven. Falkenberg, Berg zwischen Kassel und Ziegenhain, Friedrich von, Amtmann zu Blankenau, 322. Fedelboge, Heinrich, Meister der Kaufmannsgilde zu MUnden, 202. Vederwisch, herzoglicher Amtmann, 4. Feige (Vige), Johann, hessischer Kanzler, 564. Veit Hagenauw, B. zu Goslar, 05. * Feldmann, Hans, Rtm. zu Gottingen (1500—1513). Felsberg (VelBperg) an der Eder, 106. Venedig, 38. 4L 105. Fen la, Godart von, Webermeister, 732 A. Ferdinand I., Romischer K6nig, Erzherzog von Oesterreich. Verlhusen, Hermann von, 18 A. L Vettmelck, Advocat, 134. PI eming, Bemd Poel von Dortmund, B. zu Gdttingen, Eam. Beis. (1524—25. 22. 28], Kam. (1530), p. 404 A. 3. — Heinrich, B. zu GSttingen, 732 A. L Florcke, Bote, 577. Floreke Rommelen, Inhaber von Wolpe, 233. Fobbe, Dietrich, der Jiingere, Kam. Beis. (1515. 17), Kam. (1534), 145. Fochting, Cyriacus, 563. Vogt, Volkmar, Amtmann des Eichsfeldes, .^IQ A. L Volkerode, s.-w. von Gottingen, 628 A. L Untersasse zu, 107. Volkmar Vogt, Amtmann des Eichsfeldes. — Hawtoges, B. zu Halberstadt. Vos, Hans, B. zu Gottingen, 593. 719. 722 A. 3. Franck, Johannes, Vicar, 337. r ' b^oogle — 432 — Franke Schaden, Cord, B. zu GOttingen, 2fi A. 1 u. 2, Frankfurt am Main, 50. ZL p. liiL IM- im ML 537. 544. 550. 552. 553. 572. 597 u. A. L 601. 602. 627 § 3. Herberge ,Zu den drei Schenken", 601. Messe zu, 537. Frankreich, 38. 34iL — Ludwig XII., KOnig von, 23. 42. — Franz 1^ Konig von, IfiL 349. Franz (Franciskus, Frantze). — Herzog von Braunschweig-Liineburg-Git'hom. — KOnig von Frankreich. — von Kinem, Rittmeister zu Einbeck. — von Halle. — Marquardi. — Bischof von Minden. Frederickes, Hans, Seasmann der Schuiiede zu Gottingen, 145. Freiberg an der Mulde, 308 A. 5, Freiburg im Breisgau, 240 A. L Fricke oder Gronc, Andreas, Barfussennonch, 512 u. A. L 514. 523. 541. Fricke, Tile, Rtm. zu Hildesheim, 543. Friedland, s. von Gottingen, 15. 34. 35. 204. 4fi5 § 4. p. 215 A. L 547 (p. 263). 687. 703. Amtmann zu, tiZ A. L {Sh} p. 115. 42L 704. Friedrich von Bonneburg. — von Falkenberg, Amtmann zu Blankenau. — Hiibenthal, lutherischer Pradicant. — Pfalzgraf bei Rhein. — Graf von Spiegelberg. Fry en (Frygen), die, vor dem Walde, die spiltere Anitsvoi^tei llten. 6. von Hannover, liL p. 113. Fries land, 110 Ostfriesland, Edzard, Graf von, 340 A. 4. Fritzlar an der Eder, Canoniker zu, 232. Fuchs, Paul, 588. Fuchsart, Dr., Kanzler Erichs 22 A. L Fiirstenberg an der Weser, bei Holzminden, 463. — (For.stenberges, Furstenberges) Hans, Rtm. zu Gottijigen (1514—18). 84. 8fi. m p. 401 A. LL %^ulda, 30. 43. 52. Abt zu, 22 A. L 30. 43 — 45. 52. Secretar des Abts zu, 30^ — Adam von, lutherischer Prediger, 447. 4.^^^. 482 u. A. 2 u. 3. 481 u. A. 3. 485. 620—622. Furn of. Tervueren. «. Gabriel, Barfiissennoneh, p. 362 A. — Kotold, kaiserlicher Bote. Galle, Heinrich, Rtm. zu Hildesheim, 543, Gandersheim am n.-w. Harz, 2ii5. 534. 538. 62S A. L Vogt zu, W8. Barfiisser zu, 538. 540. G an ten, Heinrich, 498. 500. 508 u. A. 3. 521. p. 263 A. L Garboden, Bartholomaus, B. zu GOttingen, Kiim. (1533). — Glaus, Miihlenmeister zu Gottingen, 585. Garden, cf. Mariengarten. Gas 8 en, Hans Munter an der, B. zu GOttingen, 06 A. 2. Gebhard, Graf von Mansfeld. Geismar, e.-'d. von Gottingen, p. 106. 491* Kii'cho zu, 722 A. 4. — Ernst von, B. zu Gottingen, 06 A. 2. Gelleren, Henze von, 483 A. 2. d by Google — 433 - Gelnhausen, an der Kinzig, bei Hanau, 484. Georg, FUrst von Anhalt, Domprobst. — Markgraf von Brandenburg. — Hovct (Jiirgen flovedj, Rtm. zu GOttingen. — von Leichteren. — von Mamholt«, Abt zu Helmershausen. — Herzog von Sachsen. — Wilperge, SSldner-Hauptmann. — Witzenhusen, Bgin. zu Goslar. Georgenberg, Klost^r bei Goslar, H70. Gerhard (Gerd) von Hardenberg. Gericke, Cyriacus, Prediger zu CSthen und Zerbet, 529. 530, Gerk Albem, Kaiserlicher Bote. — Ludickens, B. zu Magdeburg. Gerke, Pawel, B. zu Braunschweig, 115. IIS, Gerken (Gercken), Cord (Konrad), B. zu G5ttingen, Kam. Beis. (1521. 25- 2L 301, p. 4M A. 3. — in der GoSmannsstraase, Cord, Rtm. zu Gdttingen (1515 — 23), p. 401 A. L — in der Godmannsstrasse, Hans, B. zu GSttingen, Kam. (1530. 33« 34). — von Sieboldshausen, Cord, Rtm. zu Gottingen (1515 — 22), p. 401 A. 2 u. IS. Gieboldehausen, n.-w. von Duderstadt, 628 A. L Giessen, an der Lahn, Rentmeister zu, 23 A. 4. Gifhorn, von Braunschweig, 657. Gisen (Gysen) Tile, B. zu Gftttingen, Kam. Beis. (1515), Sfi A. 2. 732 A. p. 401 A. 2L Giseler (GiOeler, Gyseler, GyBeler, GyOeller). — Heinrich der Aeltere, Bgm. zu G5ttingen (1500—12. 16—30), fi. 15. 2i A. L 54. 82 A. L (p, 62.) 223, 24L 346. 349, 301. — Heinrich der Jiingere, Sohn Simons, B. zu GOttingen, 18 u. p. 25 A. 65 A. 3. 43i) A. 4, 577 (?). — Moritz, B. zu Gottingen, 392 A. 2. 393. 394. 405. — von Miinden, B. zu GOttingen, 66. p. 3Q8. — von Miinden, der Jflngere, p. 12. — Simon der Aeltere, Bgm. zu Gottingen (1500—10), 6. liL 36. 32. 38. 48. 54. 65 A. 3. 128. — Simon II., Giselers von Miinden Sohn, Rtm. zu GOttingen (1500 bis 1513). — Simon der Jiingere HI., Sohn Simons, Rtm. zu Gdttingen (1501), 18 u. p. 25 A. 65 A. 3. — Stoterogge, Rtm. zu Gottingen. — Swanenflogel, Rtm. zu GOttmgen. Gittelde, s. von Seesen, Heinrich, Edier von, 208. 265. 262. 29L Gladenbeck, Hermann, Diener Erichs L, 417. Go dart (Geddert) Becker. — von Fenla. — vop Kessel. Goslar (Gofllar, Gosler), 53a. 65A. 3.83.112.14a.l66.162 A. 2. 184. 182. 234. 242. 252. 254—256. 258. 26L 266. 271 -273. 226. 222. 280. 284. 311. 318. 322 — 330. p. 152. 338. ^40. (341) 358. 359. (360 ) 363. 365. 367—370. (372.) ^7ti-i\7h. 32L 3S2: 416. 434. ^57452. 458 464. 466. 462. 479. 503 A. 3. 519u.A.2u.a. 529. 530. 532 A. L 543. 546. 548. 549. 553. 554. 555 u. A. 2. p. 22i A. 1, 574. 586. 597. 601—603. 605. 607. 613. 623-626. 627 u A. L 635. 640. 643. 646. 655. 657 u. A. 2. 672 u. p. 342 A. 3. GSttlnger Urkunden a. d. XVL Jahrh. L 28 o ; ' d by Google — 434 — 673. 674. 676 u. A. 2. 679. 696. 700. Harzforsten bei, SliL Kirchen am Rammelsberge , .^70. KlOster: Georgenberg, 321L 416 A. 2i Peterskloster und Riechenberg, ^70. BgnL zu, 2fifi. 284. 'dliL 555. 627. Secretar, 601. 627. 700. Geschickte, 284. 519. 543. 648. 649. (601.) 605. 607. 623. 626. 627. 646. 672 § 4. 679. 700. Gofiwin Rave, SchSffe zu Homberg. Gottesbtihren, s.-w. von Karlshafen, 493. Prediger zu, 493. Gottschalk von Grone. Gottfried Meyger, Schultheiss zu Homberg. GQttingen. — Festungswerke, 101 A. 2 (p. 72). p. 38iL Stadtwall,691.702.724. Stadt- graben, lOL 691. 702. Bollwerke, 718 A. 2. Johannisdamm, 724. — Thore, 62 A. L 718 A. 2. Albanitbor, 602 A. L Geismarthor, 502 A. L p. 401 A. 26. Leinebergthor, 54- Weenderthor, lOL Thorwachter, hA. 722 A. 4. — Stadttheile und Strassen: Neustadt, 564. 705 A. L732. Markt, 61 AJ. 82 A. 4. 437. Markt hinter dem Rathhause, 618 A. 4- Steineme L5we auf dem, 618 A. 4. Barfiisserstrasse, 4S. 94- Godmanna- fltrasse, p. 4jOL Rothe Strasso (platea rubea), p. 399 A. 2. Weender Strasse (Wendengasse), p. 401 A. 26- Freudenberg an der Unteren Masch, lOL — Stadt^ter-Aufseher, £2 A. 4- liiL — Rathhaus (radhuC, huD, pretorium), 02- 50- 66- 62 A. L 84 (p. 59). 82 A. 4. 106- m 146- 166 u. A.2.. 123-136- 2QK 213- 2fi4- 322- 3S2. 432- 494. 512 A. L p. 2M. 592. 618 A. L 719 (p. 880). 728. p. 388- 733 (p. 391) A. Rathsstube. 579 A. L Hinterhaus (hinderhufi), 84- ArcEv, IL domze, 62 A. L 82 A 4- 166 A. 2. Kiiche (Koke, antiqua coquina), 62 A. L 106- 438 A. 2- vorlove, 62 A. L 679 A. L Rathskeller," 8- 720. Rathsglocke. 62 A. 1 (p. 61 u. 52), 438 A. a. Pforte, 82 A. 4 (p. 63). Rathhaus- schltissel, 82 A. 4- — Kirchen, Hospitaler, Eapellen, 82 A. 4* 437. 438. Hauptkirche, 621. Albanikirche, 239a. 421- 558 A. 1 (p. 270), Jacobikirche, fi4- m 220 A. 1 Nachtr. 4LL Johanniskiiche, 8- 62 A. L 82. 42L 489 A. 3- 504 A. 2- Orgel, 62 A. L Kirchhof der, 618 A. 4. Marienkirche, 26- 503 A. 3- 564. 705 A. L Nicolaikirche , 42L .'>Q4A 2.6H0A.2. h. Geistkirche und Hospital, 6L 719. h. Kreuzkirche und Hospital, 203- 426- 502 A. L 719. 730. Bartholomauskirche und Hospital, 426- 581. 719. Geschwome des, 581. Vormiinder des Geist-, Kreuz- und Bartholomaushospitals , SL 203- 438 Z. bL p. 224- 719 u. A. p. 3113 A. L p. 400 A. 1—4, L p. 401 A. 6 u^. p. 402 A. L p. 403 A. 1^ 2- p. 404 A. 1 u. 6- p. 405 A. 1 u. 5- p. 406 A. Ij 4i 6, 8- Hausaltar des deutschen Ordens, 705. — KirchhOfe, 733. — Kl5ster: Annenkloster, 48- 63.22-94.111.112.133-144-424, 426- 556. 562. 565—568. 570. 671. 575. 678. 580. 583. 584. 590. 695. 696. 699. 702. 707 u. A. 2- 709. 712. 713. Kapelle der, 556 § L 562 (p. 274). 567 (p. 280), 578 A. L Chor, 562 § fi. Sprechhaus, 562 (pr 274). Barfusserkloster, 512. 514. 523. 636. 541. 567. 699. 702. 706 u. A. L 708. 710. 734 u. A. Kirche des, 477. 601. Kreuzgang, 734 A. Paulinerkloster, 96 A. 2- 432 A. L 438 A. 3- 422 A. 4- 542. 612. 614. 615. 734 A. Schlafhaus, p. alia A. 2- Kreuzgang, 96 A. 2- Kirchhof, 241- 438 A. 3- — Schule. MadchenschJe, 562 § 5- p. 223. 712. Padagogium, 735 A. Schulmeister, 62 A. L Knabenschule, 432 Nachtr. o , • ' I Coogle — 435 — Gbttingen. Sonstige Hauaer: Brothaus, Farberhaus an der Stein- mahle, 53. Kauthaus, 62 AJ^ Marstall, IL Richthaus derOfficialen, 80. S4i Haus des Augustmerconvents zu Eschwege, 469. 472 u. 481. 489 u.A^ WalkenriederHof zu GOttingen, 667.669. — Muhlen; GrabenmUhle, 2L Steinniiihle , 6 A. L 53. Stockleffer- Miihle am Freudenberge, K'T. Walkmiihle der beiden Wollen- weber-Gilden, U± Weender Miihle, 6 A. L afi. Grosse Miihle, 585. — Hagen, Hohe am linken Leine-Ufer, 21* — Leineberg, w. von derStadt, Gericht auf dem, L 1 8. 1(^5. 424 u . Nacht.r. — Rath, alter und neuer, ganzer, l^ia.3L32.4S.5o^67A. L 82A. 4.1I1L102A. 2.milL112. n4-ni>. m 122. 145. IfiSA. 2.m2Qa.21iLimaii338,3aLimi3Iu.A.f4.43b8 A. 1. Herbexge sum Helmen, 088 A. 1. Statthalter zu, 208. EaBtenmaker, Jiirgen, 96 A. 2. Kastenmecher, Conrad, 558 A. 1. Kastenmeker, Hennintr, 722 A. 4. Katherina, Tochter Albrechts von Sachsen, Wittwe P/rzherzog Sigis- munds von Oesterreich, erste Gemablin Ericha I. von Braunschweig* Ealenberg. — Lintbaumes (Lynthoff), Priorin des Annenkloitexs ZQ G^ttingen. — Wittwe Trisselmaniia, B. zn OQttingen. Katlenburg, Nonnenkloster, d. von Noriheim, 361. 688. 639. 644 Convent des, 66. — Eliaabeih, Priozin ni, 66. Eats enelnbo gen, «.-6, tou Eoblens, Graf su, SSO. 659. 560. cf. Land- graf von Heaeeil. Keckhof, 498. Kellner, Andreas, Paulinerm5nch, 615. Eemmer von I>aien, Wflhehn, B. m G6ttiiigeii, Elm. Beia. (1517), p. 402 A. 9. Eerstlingerode (Kerstingerode), 8.-5. von GSttingen, Otto von, Amt- mann zu Friedland, 81. 285 (p. 113). 421. 465 (p. 215 A. 1). 628 A. 1. Kettelrandt, Ueinricb, Bgm. zu Hildesheim, 65. EesBel, Godacd tou, Webemeuter, 782 A. 2 (p. 889). Eilian, Jobann, Rtm. zu Einbeck, 89 A. 1. Kynen, Hans, Rtm. zu GOttingen (1515—81), 84. 134. p. 401 A. 0. Kirch berg (Kirchperge), Uartmann, Graf von, Doctor, Coadjutor zu Fulda, 27 A. I. 39. 48 (44. 45). 52 ClauB (Clawes), Barf&ssennOncli, p. 867 A. — Becker. — (Nicolaus) Eggeeteiii (Eckstein). — Garboden. <— Hoffineister, Gdttinger FOnter. — lADrtterberg. Papen, Schmiedem* zn GOttingen. — I., von Sneen, Rtm. zu GSttingen. — U., Yon Sneen, Bgm. zu Gdttingen. Oleve, Hereof yon, 840 A. 4. Eleinhans (Cleynhans), 498. 508 A. 3. Klein- Sche en (Lutken Snehin, Sneyn), 8.-8. von GOttingeily 15. 206. Clemens YIL, Papst, 698. Gesandte des, 698 u. A. 2. Diyiiizea by Google — 447 — Kleitonhof, n.-w. Ton Nordhansen, Ernst, Graf Ton Hohenstem, Htnr 7.n, 126. Klockeiier, Wilhdiii, iitm. zu Giittingen (1500—04), 15. K nipping, Mathias, Eittmeister zu £inbeck, 627. Goburg, 508 A. 8. Kock, B. zu GOttingen, 340 A. 4. Kogel, Hans, B. zu G»ttinrde s. Gross-Lafferde. Lamprecht, Lambert, SecretS,r iind Gesandtor Erichs I., 161. 162. Landgreve, Johannes, B. zu Gottingen, Kiim. Beis. (1515), 96 A. 2. Lange, Hans der, Ktm. zu Gdttingen (1533). Langensalza (Salza) a. d. Salza, 472. Ajutmann zu, 472. Lauenburg (Laaenberg), Scbloss 8.-w. yon Einbeek, 178. 179. Laurentius Orsperger, Notar. Leffheydt, Heinrich, B. zu Einbeok, 109 (118. 121 A. 2). Leichteren, Georg von, 200. — Jakob von, 200. — Wolf von, 200. Leiden, Tnch yon, 15. Leine, 165 A. 2. 167. 181. 182. Leipzig (Liptze), 67 A. 1 (p. 53). 159. 160. Lendecke, Jiirgen, Mag., Rtm. zu GOttingen (1526 — 30). Lengeden (Lengede), Cord von, Rtm. zu Giittingen (1534), 498. 500. 508 A. 3. p. 367 A. p. 869 A, — Heimami, B. to Gottingen, 498. 508 A. 3. Lengeler, Hebricb, Ealandaherr zu (}6tiingen, 730 u. A. 3. Lenglern (Lengelen), n. von G&ttingen, 4 18 A. 1. 889. Yorwed daselbst, 165 A. 2 (p. 92). 195. Leo X., Papst, 144. Leonhard Mertz, Doctor, Syndicus zu Magdeburg. Levin von Emde, Bgm. to Bxaunschweig. L. Digitized by Google — 449 — Lichtenberg, 189 A. 8. Liudau, n.-5. von Gottingen, 628 A. — am Bodensee, 559. 560. 608 A. 1. 676 A. 2^ — Hans, (Eildeck von) Buren (Buezn) von, BJbau m G^ttingen (1588), 706 A. 2. p. 406 A. 11. Linde, Helmold bei der, Rtm. zu GOttangen (1515 — 17), 84 (p. 59). p. 401 A. 5. — JohaimeB bei der, Mag., 730 A. 3. 735 u. p. 397 A. 1. Lindemann (Lyndemftim), Beriold, B. zu G5ttiiigeii, 356. ~ Hennin^, Rtm. zu GdttiiigeiL (1500—14), 15. 59. 84. 86 Nacbtr. 122 Nachtr. Lynden, Stephan tor, 482 A. S. Lintbanines (Lynthoff), Katberina, Prioxia des Annenklostexs zu Qt6t- tingen, 63. 94. Lippe, Jcfhann von der, Abt zu Helmarshausen, 36 A. 1. Lippoldes (Lyppoldes), Tilemann, B. zu G&fctiiigeii, 48. 556 g 7« 578 A. 1. Listrius Martm, Prediger zu Hildesheim, 513 A. 2. Iiora, S.-W. Ton Nordbaasen, Erast, Qxaf TonHobenstein, Herrxu, 126. Lorenz Hasfoit. — Scbyyen. bubeck, 17. 53a. 56. 57. 115. 116. 399. 426. 487 u. p. 230 A. 1. 532 A. 1. 559. 560. 577. G05— 607. 611. 623. 624. 026. 627 u. A. 1. p. 347 A. 3. 686. 690 u. A. Gewandschneider zu, 487 u. A. 1. Aelteriente der, 426. 487 u. p. 280 A. 1. BurgUoBter daselbst, 388. 399. 686. 690 n. A. Stadtbuch, 690 A. Lucas Hundecop, B. zu GQttingen. Lucken, Hermann, 555 A. 2. • Ludecken (Protten), Jacob, Rtm. zu Gottingen (1533), 511. p. 406 A. 7. Ludeke von Peine, B. zu Braunschweig. Luderus Snake, Prior des BorgUoBters zu. Lflbeck. Ludicke Crage, Bgm. zu Braunschweig. Lu dick en 8, Gerk, B. zu Magdeburg, 627. Ciudiken, Bertold, Etm. zu HildeBbeim, 548. Liudolf Bovenden. — Smppen, Bgm. zu GSttingen. — Stockeleft", Rtm. zu GOttingen. judolfes, Hans, Kiim. Beis. (1514), Rtm. zu GOttingen (1616—33), 122. p. 379 A. p. 401 A. 2. iUdwig, Herzog von Baiem. — Bremer, Prediger. — yen Hanstein, Abt zu HehuaEsbaiiBen* — Hirfcer. — Pfalzgraf bei Bbein, Curfiirst. — Tasschemaker, B. zu Liibeck. — KOnig von TTngam. tunden, Heinrich von, Doctor, herzoglicber SchnlfheiBB zu (35ttingen, p. 25 A. (65.) 96 Nachtr. liineburg (Luneborgk, Lunenborch, Lunenburgk), Ffbntentbmn, 8. Braunschweig-Luneburg. — Stadt, 168. 171 u. Nachtr. 628 A. 1. Liineburger Haide, 194. GSttiuger Urkundea a. d. XVL Jahrh. I. 29 Digitized by Google — «0 — Luther, Hartui, Doctor, 487 NacMr. 444. 508 n. A. d. 504. 500. filft Q. A. 1. 517 n. A. 2 Q. p. 244 A. 1. 528. 580. 564. Lutken — s. Klein-. Lutterberg, C^m, 722 A. 4. Magdeburg (Magdeborch/ Maydeburch), 14. 47. 58a. 65 A. 8. 88. 14& 159. 160. 168. 166. 167 A. 2. 184. 186. 194. 198. 226. 254 (p. 122). 256. 258. 326. S27. 328. 333. 338 (p. 163). 387 414. 415. 422. 428. 464. 467. 513 A. 2. 519 u. A. 2 u. 3. 528. 544. 548-550. 553. 559—561. 574. 576. 582. 586 u. A. 2. 597 u. A. 1. 605. 607. 608 A. 1. 611. 613. 623. 626. 627 u. A. 1. 632. 635. 643. 672. 696. 698 u. A. 707. 709. Gildemeister zu, 159. 258. Scbxeiber, 159. 160. Judenborgk zo, 826, — StiiT, Adel und Geistlichkeit, 548. Erabudiof tckh, a. Jfaini. Mainz, 611 A. 2. Martinsburg zu, 515. — Erzbisthmn, 706 (p. 368). GeistUches Gericht zu, 1.3 A. 1. Era- biechofe zu, 119. 133. 194. 556. Erzbischofliche Generalriehkr, Yertreter, Commissare, 13 A. 1. 144. 194. 325. 515. 706. Rathe, 618. 658. 660. 661. — Albrecht, geb. Hersog an Sadisen, Eizbiacfaof und Cnrftnk n, ■ 13 A. 1. — Uriel, Erzbischof und Curfttrst zu, 76. — Albrecbt, geb. Markgiaf von Brandenburg, ErzbiBcbof und Cui- fUrst zu, Erzbiscbof zu Magdeburg, 119. 138. 194. 283 A. 4. 422. 429. 480. 488 A. 2. 515. 585. 548 (556 § 7). 569. 574. 586 At 611. 613. 625. 681. 687. 646 n. A. 1. 647. 658. 660. 681. 68SL 706 (p. 368). Maltzan (Moltzan), Joacbim von, 298. 299. Mandelslo (Mandelsen), Cord von, 176 u. Nacbtr. 178. 179. 181. 23& 248. 251. 253. Mansfeld, Grafschaift, 628 A. 1. ManafiBidisdie Bfttbe, p. 834. — Albrecht, Graf zu, 559. 560. 632. — Gebhard, Graf zu, 559. 560. 632. Marburg a. d. Lahn, 445. 456. 620. 622. Margarethe, Wittwe Gerbards von Hardenberg. — Ravens, Scbwester im Annenkloster zu Gottingen- — Wnneke (Bocholt), Mator des AnnenMosten sa GOttingen. Mariengarten (torn Garden), Kloster, s.-w. von GOttingeny 15. 669. I Markoldendorf a. d. lime, w. von Einbeck, 222. Marnbolte, Georg von, Abt zu Helmarohausen, 86 A. X. Marquardi, Franz, 516 A. 1. — Heinricb, Jb ianziscaner- Vicar der Provinz Sacbsen, Guardian des FkanziscanerklOBterB su 65ttizL?en, 80. 94. 111. 112. — Marquardua, Stadtnclireiber zu Cwtlangen, dami Schieiber IHe lri ch i Yon Plesse, 27 A 1. 32. 33. Marscher, Hans, Rtm. zu Gottingen (1533). Marsh us en (MarOhuRen, Martshusen, MartsbuBen), Johann, BaifiiMef- J mOncb, 501. 512 A. 1. p. 367 A. Martin, Prieater, 556 § 9. — Dormann, Htm. zu GH(ttingen. Heinkel (Hinkel), 6. zu GOttingen. — Listrius, Prediger zu Hildesheim. — Luther, Doctor. — Micbaelis, Secretar zu Bremen. Digitized by Google t — 451 — Martin Sebexsen. — Weckenesel, Rtm. zu Gdttizigen. Martinsburg zu Mainz, 515. Matthias Duvel, Guardiau des Anuenklosters zu G5ttingen. — Gxonewolt, Vertreter der Gemeinheit zu G6ttingen. — Enipping, Rittmeister za Einbeck. Maximilian L, dentscher Kaifler. Mechelmeshausen, Wiistung s. von GSttincren, 15. Mechelineshusen, Johann, Canoniker zu Heiligenstadt, Commissar der Probsteien s. Peter in NOrten und s. Alexander in Einbeck, 94. HecKizliaBen, Heinrich, Bgm. zu Goslar, 318. Modem, Bertold von, 132. 134. 135. 136. 187. 188 Naclitr. 189. 140 Nachtr. — Alheid, Mutter Bertolds von, 132. 134. — Simon von, Rtm.'^zu Gdttingen (1600—10), 16. 54. Medici, Hippolyt, Cardinal, p 323. Meier (Meiger, Meyger, Mejgere), Gottfried, Schultheiss zu Homberg, 90, — Hans, Rtm. ra Himnover, (N^. ^Heinrich, K^m. Bds. (1514), Btm. eii GOttmgen (1515—25), p. 400 A. 11. — Heinrich, B. zu Gottingen, Wollenweber, p. 400 A. 11. — Heinrich, Stadtschreiber zu Gottingen, 50. 82. — Jost, Rtm. zu GOttmgen (1533), 470 A. 3. — Cord, Btm. zu GOttmgen (1500—13. 16—29), 87 A. 4 195 Nadiftr. 208. 267. 889. Meinersen, Amt Celle (?), 16. Meynsen (Mainz?) Barfiissermonch von, p. 367 A. Meisenbu-ch, Johannes, hessischer Haushofmeister, 688 A. 696. 703. Meissen a. d. Elbe, Markgrai' zu, 559. 560. cf. ^achsen. Melanohthon, Philipp, 504 u. A. 4. Meier, Thomas, Biichsenschiitz, 300. Memmingen a. d. Dler, 659. 560. 608 A. 1. 676 A. 2. Mengershaus en, Christoph, FranziscanerguardiaiizuG5ttingeil| 612 A» 699. 702 u. p. 362 A. 1. 703. 710. 711. Hans, B. zu Gottingen, 151. MengerBhnBen, Hehnlireclit, Btm. su Northeim, 880. 888 (390). 406(409). — Jttrgen, Sohn Hehnbrechts, 380 A. 1 (390). 406 (409). Mertz, Leonhard, Doctor, Syndicus zu Magdeburg, 574. Metz, Hans, Hauptmann zu Wittenberg, cursa-chsischer Rath, 627. Metz enhausen, Johannes von, Erzbischof zu Trier, 632 u. A. 3. Michael von Gottingen, B. zu G5ttingen. Hicliaelifl, Hartm, SecretBir zu Bremen, 627. Mylliges van Eynem, B. zu Einbeck, 109 (11^ (121 A. 2.) 407. Minden, Stift zu, 165 A. 2 (p. 91). 718 A. 2. — Franz, Bischof von. 165 A. 2 (p. 91). Moldenhawer, B. zu Gottingen, 96 A. 2. Molenfelde, Gebriider von, 431. — Easpar yon, 431. Molina del Rey (Molin de Re), bei Barcelona, 198. Mol thane, Andreas, Paulinermonch, 614. Monnick, Peter, B. zu Gottingen, Kam. (1531), 151—153 A. 1. (154.) Montfort, Verweser der Reichs-Statthalterschaft, 350. 382. 398. Moringen, w. von Northeim, 174 A. 1. 175. 176. 178. 179. 222. 523. 547. 721. 723. Moritz (Mauritius) Giseler, B. zu Gottingen. Moritzbnrg sn Halle a. cL Saale, 681. 29* Digitized by Google — 452 — Vflhlhausen (MolhauOen) a. d. Unttrut, 332. 342->844w Der ewjge Rath zu, 332 A. 1. Achtmiinner, 332 A. 1. Mulner, Andreas, Rtm. zu GSttingen (1582. 33), p. 289. Mundemauu, Andreas, B. zu GOttingen, 735 u. p. 397 A. 1. — Heiiineli, Ealandsherr sn G5ttiiigen (1515—30), p. 401 A. 16. Mftnden (Munden) am Zugammenfluss der Werra iind Fulda. 18 A. 1. 80. 67 A. 1 (p. 57). 72. 107. 136. 137. 140 Nachtr. Ul. 150. 151. ir,G. 16'5 A. 2. 175. 180. 101. 199. 200. 210. 214. 217. 219. 236, 238. 253. 274. (281.) 285. 288. 289. 290. 295. 298. 319. 322. 825. 880. 885. 839. 845. 876. 878. 888. 889. 891. 893. 897. 406. 400. 410. 417. 424. 442. 450. 461. 463. 495. 498.499. 505 u. A. 5. 508. 621. 564. 587. 505. 641. 644. 651. 684. 687. 688. 695. 699. 703. 704. RathhauH zu, 376. Pfarrkirche zu, 239a. Gilde- meister, 141. 200. KaufmaimsmDuug, 141. 158. 209. — hensogUcheB Ami eu, 851 A. 1. Amtmatn za, 468. 498 — 500. 505 1. 5. Hofgericht zu, 18 A. 1. 424. E&nzeUei so, 424. 644. — , Giaeler von, B. zu GOttingen, 15. 66. Miinder a. d. Haniel, n.-o. von Hanieln. 302. Muiiuuuiauii, Conrad, B. zu Gottingeu, 558 A. 1. Mfinster, ^ von, 275. BiflchOfe, 179. 285 (p. 114). 840 A. 4. Bfttlie des Bischofs, 275. Munster, Pater. Harliisserm5ncli, 512. Munter (Munther), Degenhard, B. zu Gcittingen, 145. — Hans, an der Gassen, B. zu Gottingen, 96 A. 2. Hllnzer, T&omas, WiedertSnfer, 882 A. 1. N. Nassenerfurt bei Homberg in NiederheMen, Wigand Uolzsatel, Statt- halter der Deutschoidens-BaQtii Sadiaen, Iw. Negenborne, Sander, Rittmeaflter m HQdMheim, 65. Nenst adt am RQbcnberge, n.-w. von Hannover, 108. 189. 204. 402. 450 A. 2. 661. 695. 716 u. A. 1. Nidda a. d. Nidda, a.-Q. von Giessen, 482 u. A. 3. Graf zu, 550. 559. 560. cf« HesMn. Nidi (Nydt), Gregorius, Pfarrer znm b. iEieiis in GM^ttingen, 425. 502 A. 1. 730 A. 3. p. 397 A. 1. — Tile, p. 307 A. 1. Niedersachsischer Kreis, 535, 631. 658. 659. 68L 682. Niedernjesa, s.-O. vcke, Doctor, 257. Wien, 27. 28. 640. 647. Wigand Holznatel von NaBsenerfurt, Statthalter der Deutschordeiu- Ballei Sachsen, 106. • — Jacob, p. 369. Wigaudes, Hana, B. zu Gottingen, Kam. (1531). Wygenberg (?) wol bei Bookenem, 188. Wildungen, Heiniioh von, besaischer BeatmeiBter, 90. Wilbelm, Herzog von Baiem. — Herzog von Braunschweig- Wolfenbiittel-Kalenberg. — Sohn Heinrichs des Aeltereu, Uerzogs von Braunschweig-Wolfen- battel. * • ' — Ton Dempter, Btm. zu HUdesbeiiii. — Domann, Schultheiss zu GOitingen. — von Duren, Kemmer, B. zu GdttiBgen, K&m. Beis. — Habern, curpjQUsischer Gesaadtor. — vom Hagen. — Graf von Henneberg. — Landgraf yon Hessen. — Eemmer yon Bnren, B. zu GSttingen, Kim. Beis. — Klockener, Btm. zu GOttingen. Wilperge, Georg, Hauptmann der GOttinger SOUber, 808. Winkel, Heinrich, Mag., lutherischer Prediger zu Braunschweig und Gottingen, 440. 441. 444. 470 u. A. 2. 479. 480. 483 u. A. 2, 492. 517 A. 2. Winkelmann, Cord, B. zu Gdttmgen, Earn. Beis. (1517), p. 402 A. 6. — Jobonn, Dr., Ffiuxer an der b. Geiet^Eircbe, dann Bgm. zu GOt* tingen (1518—29), 51. 82. 22% 255. 807. 808 A. 5. 814. 882. Wintber, Jost, lutbexischer Prediger zu Allendorf und GOttingen, 455. 481 u. A. 4. 484 A. 3. 485. 489 u. A. 8. 490, 491. 508 A. 8. 510 A. 1. 517 A. 2. 525—528. 533. 558. Winzenburg (Wysenborch, Wintzenbergck), s.-o. von AJfeld, 235. 275. Wirzburg, am Main, Abt zu, 89. Wiscbemann (Wisskemann), Antoniuz, B. zu GOttingen, 785. Hans, Rtm. zu Gottingen (1500 — 04), 15. — Heinrich, herzoglicher Gesandter, 175. 177. — Hermann, Rtm. zu Gottingen (1527—31), 489. WiBmeler, Dietrich, B. zu Miihlhausen, 332. Digitized by GOogle — 462 — W i 1 1 e 1 o , Aintk Secret&r zu Bremen, 627. Wittenberg a. d. Elbe, 280 A. 1. 444. SOS tu A. 8. 501 510 A. 1. 529. 530. 610. 627. Wittenborgh, Kn^sche (Belgrad), 640 (p. 322). Witzenbansen (^tzenhusenfa. d. Wena^ 86. 864. 878. 628 A. 1. Schultheiss so, 552 A. 1.' Wilbebniter-SloBtor so, 86 A. 1. — Bertold, Rtm. zu GOttingen (1500—01). — Georg, Licentiat, Bgm. zu Goslar, 266. 284. — Heinrich L, Rtm. zu GOttingen (1500—14. 16), 15. 54. 86Nachtr. — Helmbrecht von, Sebaldus, Prediger m. GottesMOiieii, 498. — Hermann I., Rtm. zu GSttingen (1513—14. 16—33), 85. 86 Nacbtr. 128. 129. 217. 255. 271. 308. 359. 470 A. 3. 543. 549. 570 A. 2. 785. — Hermann H., B. zu Gdttingen, Kam. Beis. (1523—24), p. 404 A. 1. Wolf Ton Gutenbexg (Undeuberg), Herr zu liter, Till, Ho&ieisier Heno^r Eriobi L — von Leichtem. Wolfe nbUttel, 189. 312. 831. 859. 860. 870. 872. 548. 577. 657. Befehlsbaber zu, 657. Wolfgang, Fiirst zu Anhalt. — Stehlin, Doctor, Kanzler ta Freibeig. — Steblin, locentiat, Syndicus xu G5tungen. Wolfsburg, w. TOn Gaidelegen, 474. 475. 565. 566. 575. 583. 590. 707. 712. WOlpe (Wolpe) bei Nienburg a. d. Weser, 165 A. 2. 238. Worms am Ehein, 88. 41. 79. 240. 241. 250. Wroger, Hermaon, . 100. 133. AuBweismig, 18 u. A. 1. 184. 188. 151 Naehtr. 893. 894. 488. 442. 443. 718. 728. cf. Reformation. Acht, 18. 23—25. 87. 88. 48. 66. 67.216.823.880.834—286.267.642. a c h t e , 404. ackerfente, 15. affertycht, 556 § 2. 671. affundicheyd, 401. A It 11 r c , Einweihung der, 76, 118. Fvojeotirte MiedezxeimuDg der, 783. a p c n e V t e r , 145. Appellatioueu, 4. 107 A. 2. 132. 138. 140 Nachtr. 351 A. 1. 484-496. 498—500. 505 u. A. 8. 506. 579. 587. Arme, 730. a r m b 0 8 1 , 16. arne, 511. Arzt, 521. 581. Aafbewahrung Ton Geld nnd Docnmenten, 55. 58. 67 A. 1. Aafgeld, 364. Anfruhr, 84. 87 A. 4. 437. 438. Auslieferung von Gefangenen und Yerbrechem, 18 u. A. 1. 166 A. 2. 332. 342—344. 402. 404. AnslO sung Ton Q^&eagmBn, 15. 187. 189 A. 8. 190. 191. 878. 884. 298. 894. baekenkrut, 67 A. 1. Bann, 119. 144. 270a. 542. 578. Bauernkrieg, 667 (p. 888) A. 669 (p. 848). b e d a g e n , 194. bedaffung, 254. bededingen, 4. 888. Beachlagnahme (Kummer, bekummem), 4. 15. 18 A. 1. 36. 87 A. 4. 89. 104 u. Naohto. 109. 888. 892—394. 406. 436. 606 A. 6. 587 A. 3. 687. Besoldung der Kriegsknechte , 182. 235. 237. 279. 302 A. 3. 303 805. Det Stadtieiaeibera, 88. 88. 101. Dei Sjndions, 808 A. 5. Der Bt&dtiachea Aemter, 719. Der F^eediger. it BeformatioiL Diyiiized by Google — 464 betrechten, 402. Beutethcilunj^, 19. :-.38. B e t g o 1 1 e s d i e n s t e , 268. 629. 640. Beweisiuhrung, lOS Naclitr. Bier, 15. 67 A. 1. 87 A. 4 509. 718 A. 2. byntrimen, 52. Blendung, 18 A. 1. b 0 d e n , 54. Brandschatzuug, 20t>. 402. 40G. Brandstiftung, 18 A. 1. breken, 15. bruwelse, 87 A. 4. Biichsenmeister, 167 A. 2 Nachtr. 175. 545 A. 8. 602. buveldich, 699. Bnlle, die goldene, 49. Bttndnisse. BOndniss der Sacksiscben Stadte, 14. 46. 47. 83. 123. 146—148. 165. 167. 169. 171. 212, 216. 228. 229. 231 Nachtr. 234.366.414. 423. 434. 458. 464. 467. 513 u. A. 2. 519. 525 § 3. 543. 544. 546. 548. 549. 561. 597 A. 2. 605—608. 610. 611. 613. 627 A. 1. 672. 679. 709. 716. Verhalten in der Stiftsfehde, 149. 166'-169. 171. 176. 177. 183—187. 212. 216. 227—231. 234. 247. 252. 254. 256. 258. 261. 276—280. 282. 284. 293. 294. 299. 301.311. Ver- balteu zur ueuen Steuer Herzog Heinrichs des Jiingem, 327. 328. 829. 881. 888. 886. Verhalten im Streit Herzog Ueinrielifl mit Goslar, 363. 368. 375. 377. 416 A. 457. 458. 467. Biindniss der Sachsischen Stadte mit Herxog Eiioh, 388. 868. 897. 402. 404. 651. 716. Ilansa, 607. BimdnisB zwischen GOttingen, Einbeck, Northeim, 12. (89 A. 1. 113.) 270. 654. Bttndiuss zwisohen GKM^ngen, Einbeck, Norliheiin, Dader- stadt, Osterode, 633. 634. 63S. 639. 642. 644 649. 652. 653. Biindniss zv-ischen Heinrich dem Aelteren und Gottin<^en, 10 Naclitr. Schnialkaldischer Bund. Fiirsten und Grafen, 559. 660. 608 A. 1. 692. Sachsische (Liinebuigische) Stadte, 559. 560. 599. 600. 605—608. 618. 628. 624. 626. 627. 682 § 5. 648. 650 693. 700. Seestadte, 559. 560. 648. 656. Oberdeutsche Stadte, 559. 560. 597 A. 1 606. 608 A. 1. 610. 623. 632. 676. 692. Sachsiscber Kreis, 610. GSttingens Eintritt, 522. 524—528. 531. 532. 544. 550. 559. 560. Bundestage. Scbmaikalden, 1531 April, 524. 527. 528. 681. 544. p. 277 A. 1. Frankfort, 1581 Jmii, 550. 552. 68& 560. 572. 611. Schmalkalden, 1531 Aug., 569. 574. 576 u. A. 2. 577. Nordbausen, 1531 Dec, 597 A. 2. 598. 610. 623. Frankfurt, 1531 Dec, 597—602. 608. 610. 627. Braunschweig, 1532 Febr., 605—607. Schweiufurt, 1532 Mai, 611. 613.616.617.619.623—625.627.632. 685. 640. (648.) 655. 676. Braimsohweig, 1582 Jmn, 628.624.626. 627, 648 665. Niimberg, 1532 JuU, 624. 627 A. 1. 632. 640. 655. (692) (Schmalkalden, 1532 Sept., 648 A. 1. 656.) Braun- schweig, 1532 Nov., (648 ) 656. 663—666. 671. 673. 674. 676(677 bb 678). Schmalkalden, 1533 Juni, 628 A. 1. 692—694. 696. 700 n. A. 1, 701. Schmalkalden, 1535 Dec, 623 A. 1. Verhand- lungen. Gegenwehr, 627 § 5—7. 655. 692. 694. Eilende und beharrliche Hilfe, 606. 608 A. 700. Hauptmann, 597 A. 1. 606. 623. 657. 692. Kriegsrathe, 606. 635. 656. 692. 693. 696. Mann- Bchaft,606. Geseh&tee, 602. 606. Geldbeitrage, 606. 608 A. 1. 623. 626. 627 § 2—4. 665. 671. 700. 715. Stimmen, 608 u. A. 610. Bnefe, 627. 682. 676 u. A. 2.. Gesaiidteiuibei&U, 58& 591. Kammei^ Diyiiizea by Google — 466 — geriobt,. 552. 594 n. A. 8. Religionsfrieden, 569. 574. 583. 586 A. 2. 611. 624. 625. 640. 646 u. A. 1. (687.) Tftik8a]u]iiB, 682. 640. Burgfriede, 338. B a r g e n , Btirgschaa, 15. 35. 61. 81. 84. 145. 189 364. 878. 585. 618 A. 4. bussen, 15. 65 A. 3. C ofr. K. und Z. dagestede, 4. DankgotteedieiiBt, 406. (1 e g e 1 , 145. Dienst, stadtiscber, Austritt, 32. 101 A. 1. 308. din get al (dingede), 888. dingplichtig, 84 (p. 59). 687 (p. 858). dingward , 84 (p. 60). dornze (domtze), 6. 54. 67 A. 1. 87 A. 4. 165 A.^ drecblig, 562 (p. 274). ^ dnbbeltiiakeii, 602. dupliok, 98. echtig, 331. IShebruehBOrdAiing, 496. Ehebruch, p. 879. A. Bid, 18 A. 1. 67 A 1. 84. 87 A. 4. 96 A. £ 442. 564. Einlager, 84. 153. 154. 338. 688 A. 1. E m p f a n g , festUcber, 67 A. 1. e n d e , 585. Entlaasung Qefleuigener, 86. 888. Erbsins, 82 oteve, p. 161 Z. 20 Nachtr. £xexiition vom geiatUcben Gencbt, 13 A. 1. P. Fftrber, 782 A. 9. Fasten, 67 A. 1. (349.) Febdc (vehede, fehide, vorwarinprp, vorwamiing), 8. 15. 18. 123.238. 319 A. 1. 340. 341. 351 A. 1. 380. 381. 383 388. 890. 391. 400. 401. 406. 505 A. 5. 549 A. 3. 628 u. A. 1. 730 (p. 388). cf.StdfU- ftihde. Feierabend im RaUidraDer, 790. reirp aC , 67 A. 1. FeldscbUngen, 175. 602. felich, feUicb, 4. 4a felicheyd, 87 A. 4 f eny en, 308 A. 5 (p. 140). Fensterzins, 219. Verbdr, peinlicbes, 351 A. 1. 468 A. 3. 628 A. 1. y ertheidigung der Stadt, 718 A. S. y ersioht auf Aemter, 51. 84 (—86). 80& Oautaiw mtodm a. d XVL Mhfk. I. 80 Diyiiizea by Google FinanKen, 56. 57. 60. 61. 66. 68. 60 n. Nachir. 73. 74. 79 Naebftr. 87 A. 4. 89—93. 95. 97—99. 102. 104 u. Nachtr. 106. 109. US. 115—117. 121. 122. 140. 141. 143. 150. 158—160. 163. 198.201. 202 u. A. 2. 209. 210. 232. 235. 245. 249. 265—268. 269. 271. 271—274. 279. 281. 283. 285—288. 290. 297. 313. 318. 323. 324. 826. 887. 848. 856. 857. 861. 862. 887. 888. 899—401. 407. 421. 429-431. 433. 609. 662. 684. 686. 688 A. 1. 690 n. A. 1. 714. 717. 735 A. 1. Fischerei, 4. Flachs, 687. Fleiscb, 849. 601. Flucht au8 der Stadt, 86 A. a 87 A. 4w 881. Formfehler, 651. Fiirsteuausschuss, 354 Ffirstentag, 147. 153. Ganse, 585. Gam von Erfurt, 487. Gartenlan d,^. 340 A. 3. Gebias, 145. ^ gedenkezedele, 254. g e d i n g e , 48. 288. g e f e r d e , 65. Geistlichkeit, Beziehung GCttingens zur, 8. 13. 36. 48. 63. 76. 77. 80. 100. 107. 108. 111. 112. 119. 183. 144. e£ ReformatioiL Geldstrafen, 188. 140. 144. 165. 722 A. 4. 726. 727 A. 1. Geleit, 87 A. 4. 151. 152—154. 254. 280. 319. 835. 340 A. 4. 363. 373. 390. 409. 442. 662 A. 1. 628. geledegelt, 338. Gericht, ofPeneB, 404. gehegedes up der vorlovea, 579 A. 1. Gerichtsaktcn, 184. 186. Gericblisordiinng, 402. 404. 4^ n. Nachtr. 731. Geschlechtsvormundschaft 579 A. 1. Gesclifitze, 65 A. 3. 545 u. A. 3. 602. Geainde der Rathspersoneo, 87 A. 4. Gevatterschaft, 39. Glockenschlag, 67 A. 1. 140 Nachiir. 262. 410. 488 A. 8. Gliickwunschschreibexii 408. Gote, 67 A. 1. 548. Gran alien, 554. 655 u. A. 1. Grobschmied, 145. gropengeiter, 145. gr untr oringe, 338. &ald6B8tiiCK6, 67 A» L utaherren, 881« fi. Hafex, 84. 87 A. 4. 719. 728. halbhaken, 602. hantbiel, 145. Handwerkersehre^ 161 A. 1. hantdeder, 18 A. 1. hantfat, 145. hantgelofte, 67 A. !• Diyiiized by Google — 467 — hanthaftig, 18 A. 1. Heeresfolge, 4. 15. 110. 165. 168. 170. 171. 17B. 175 -177. 180 hh 182. 191. 192. 236. 237. 259. 260. 276. 298. 299. 301. 303.306. He erg eld, 237. • liindekoDen, 488. Ilinrichtung, 96A.111. 2. 704 A. 1. Hofdienst, 15. hofewerk, 15. 67 A. 1. Hofgericht, Miindener, 18 A. 1. 132. Hofstener, 888. 889. 881. Hols, 288 A. 2. 586. Hopfengarten, 406. Huldigung, 9—11. 18 A. 1. 65. 67 A. 1. L Inhibition dor UrtheilnvolLstreckimg, 96 A. 2. 132. 140. Instructionen, 52. 103. 161. 162. 176. 180. 181. 218. 308 A. 6. 446. 465. 524-527. 606. 625. Inventare, 469. p. 894 A. L 785 il p. 886 A. Kalk, 107 A. 2. earner, 54. kangeiter, 145. k aft ten, 488. 705 A. Caution, 138. 140 Nachtar. Kleinschmied, 145. oleriflie, 518. Concil, allgemeine.s, 350. 613. 692. 698. 699. 706 A. 2. Copialbuch, stiidtisches, 511. • Korn, 101. 719 (p. 380). Mangel an, 546 § 2. Vorratbe, 605. 672. 679. K 0 rnme tte, 15. 86. K r ii m e r , 145. Krankenbesuche, 4i^3. Kriegssteuer, 259. 260. krog, 500. kuntorsohlot, 145. lantgervekt e, gemeyn, 262. Lan d f r i c d c , 18. 49. 206. 240. 865. 402. 652. lantsetliche gewonheit^ 260. Larni, nachtlicher, 501. Legitimationspapiere, 558. Lehen, 6—8. 80--22. 86. 127. 128. 172. 204. 880. 425. geiftfiofae, p. 235 A. 1. Lehnsgerielit. 502 Leibrente, 87 A. 4. 106. 337. 361. 362. 785. Leibzucht, 101. 118. 191. 679 A. 1. Leichensteine, 738. liclitferdioheid, p. 807 A. lindevyre, p. 367 A. 2. losement, 236. 80* r Diyiiized by Google i — 468 — 1. • maimesiei 67 A. 1. Hftrkte, 2M. n .]>iid6ratadt» 18 A. 1. saFnmkfoit, 587. zu G^t- tmgen, 618 A. 1. sa Leipiig, 159. 168. 198. 986. 887. Marktzins, 219. marten, 577. • Maskenaufzug, 727. If eisterprobe, 145. 511. Meste, 67 A. 1. p. 268 § 9. 722. 735. Me ssge wander, 477. 784 A. 1 (p. 894). M e 8 8 e r 8 c h m i e d , 145. mesterkuecht, 732 A. 2. Uietlie, 8. 58. Mileh, dicke, 719 (p. 878). m y 8 8 i V e , 516 A. 1. mole m e 1 1 e , 87 A. 4. Miinze, 87 A. 4. 123. 144a. 147. 148. 157. 384. 548. 654. nag el nnd tur, beschliessen mit, 236. Nullitftt, 18 A. 1. 27 A. 1. 0. Obst, 54. oltseten, 404. opperlude, J26. Oraen, deotedier, 106. Gfilter des, 705 A. 1. othnodig (othmodichUidO, 528 (p. 248). 706 (p. 867). P. pasbrieve, freve, 222. Papet, 231 Kachtr. 329. 510 A- 1* 542. 706. cf. Rom. peregrynen, 438. Pergament, p. 199 A. 2. p. 200 A. 8. 571. Pfand, Pfandbe'sitzthum, 15. 465 § 4. p. 215 A. 1. 687. Pfand- einldsung, 15. 58. 65. 195. 465 § 4. Pfandsckilling , 378. Ffiladen, 838. pflege, 338. pyt z er , 605. pleitsake, 563. policye, 437. ?rediffe8tol, 437. rivilegien, geistJicbe, 77. 94. 144. 528. 567, 699. 7<)5. wettliflha, 3. 67. 96. 520. 568. 687. 688. Process, burgerlicher , 731. fiscalischer, 553. peinlichar, 96 A. 2. 361 A. 1. 731. Proyiant, 222. Pnlyer, 15. 26. 602. Diyiiized by Google — m qu eck, 18 A. 1. qwad, 293. Baths8tulil,84. * Rathswahl, 18 A. 1. 87. 98 A. 1. 96. 719. 72S. Rauferei, 729. Rechenschaft, 84. 87 A. 4. 438. 667. 719. Rechtsbelehrung, 338 § 10. redemer, 579 A. 1. Reformation, 101 A. 1. 890. (332. 848—845.) 349. 382.(385.397.) .m (428 )429. Einmhrungin GOttingen, 437— 439.442. 443. 448 A. 1. 465 § 3 u. § 5. 471. 522. 547. 721. 723. Benifung lutherischer Predjger, 440. 441. 444. 445. 447. 451. 456 u. A. 3. 470. 479. 480—485. 490-498. 506. 504. 509. 516. 517. 589. 580. 688. 564. 620-622. 630. Pradicanten, 514. 518.558. Deren Disciplin, 485. Deren Sold, 455 A. 2. 456 A. 3. 482 A. 3. 483 A. 2. 484 A 3. 503 u. A. 2 u. 3. 509. 517. p. 244 A. 1. 530. 533 A. 4. nie grediffer im Auneukloster , 562 § 1 u. § 6. 567. 575. 712. 713. apennbendflnt, 504 A. 8. 580. 620—628. 680. dessen Sold, 580. 621. Pfimrermangel, 529. Geniigende Anzahl, 703. Kirclien- ordnung, 470 A. 3. 471. 486 A. 1. 516 u. A. 1. 517 u. A. 2. 562 § 5 u. A. 2. 705 A. 1. 706 A. 2. 721. 723. p. 387 A. 2. 734. 735. Kirchenkasten, 726. 785. Disputation, p. 216 A. 1. 510 u. A. 1. 518 n. A. 1. 515. 5ia 520. 541. 710. 711. Glerisei undt Eloster- personen, 518. Anstritt aus dem Kloster, 562 § 3. 612. 614. 615. 680. Gebot des Austritts, 706 A. 2. 708. 734 Verbot des Ausgehens , 699. 702. Ausweisimg von Nounen und Mdnchen, 486 Naehtr. n. A. 1. 514. 528.^2 § 2. 571. 575. 699. 718. 718. 734. Bela.stigung der MOnche, 501. 518. 528. 584. 586. 538. 541. 707 A. 2. 713 A. 2 Refoniiation in HUdesheini, 513. 519 A. 8. 548 u. A. 1. 627 A. 1. 672. 679. BeioIiBangehdrigkeit GOttmgens, 87. 89. 40. 50. 71. 79. 88. 131. 240. 241—244. 250. 255. 307. 312. 315. 346. 347. 350. 352. 353. 355. 382. 385. 386. 389. 507. 535. 537. 539. 629. 631. 636. 637. 641. 645. 647. 650. 658-^61. 681—683. cf. Deutschland, Mandate. Reichsregiment, 818. 815. 889. 881. 854. 865. . . Reichssteuer, 350. (352.) Reisekosten , 503 u. A. 3. Roggen, 585. 719. Roggenbrot, 511. Ruth en, Anmauem von, 107 A. 2. 719 (p. 380). 722 u. A. 727 u. A. « saclimoitig, 541. S a 1 p e t e r , 26. 69. 70. Sacularisation, 429. 483. 478w 669. 784 XL A. 786. S c a p u 1 i e r , 144. 8 c li a n 8 e , 235. SchiedsBpruclk, 4. 14 19. 165. 187. 819. 888. 880 A 1. 404.578, 596. 628 A. 1. 658 | 11. 707. 719< 785. • chlet, p. 878. t Diyiiizea by Google Dniok von Oaku Bondo in Altenboig. t f Digitized by Google ] Digitized by Google Digitized by Google Digitized by Google Digitized by Google